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Jens Lüning: Mit fri­schem Elan als Stadt­bau­rat von Leer gestartet

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Ein Neu­an­fang mit Weit­blick: Jens Lüning als Stadt­bau­rat von Leer

 
Leer – Nach zwei Jah­ren der Vor­freu­de und Spe­ku­la­tio­nen hat die Stadt Leer mit Jens Lüning einen neu­en Stadt­bau­rat, der mit fri­schem Elan und einer kla­ren Visi­on ange­tre­ten ist.
 
Ein gelun­ge­ner Start
 
In den letz­ten zwei Wochen hat Lüning, der von 2008 bis Ende 2018 bereits Erfah­run­gen in ver­schie­de­nen Füh­rungs­po­si­tio­nen der Stadt­ver­wal­tung gesam­melt hat, einen küh­nen Kalt­start hin­ge­legt. „Viel Zeit zum Ein­ge­wöh­nen hat­te ich nicht, und zum Glück auch nicht nötig“, erklärt der 50-Jäh­ri­ge. Die­se Ver­traut­heit mit Abläu­fen und die Bekannt­schaft mit vie­len Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen haben ihm den Ein­stieg erleich­tert. Sei­ne Bilanz nach den ers­ten Tagen im Amt fällt durch­weg posi­tiv aus: „Es war ein rich­tig guter Start“, bestä­tigt Lüning, der sich über den herz­li­chen Emp­fang in der Ver­wal­tung erfreut zeigt.
 
Her­aus­for­de­run­gen annehmen
 
Mit einer Mischung aus Respekt und Vor­freu­de betrach­tet Lüning die Her­aus­for­de­run­gen sei­ner neu­en Posi­ti­on. „Es reizt mich, gestal­ten zu kön­nen“, bekennt er. Der gebür­ti­ge Leera­ner, von statt­li­cher Grö­ße (2,08 Meter) und ver­hei­ra­tet mit einer 17-jäh­ri­gen Toch­ter, bringt nicht nur per­sön­li­che Bin­dun­gen an die Stadt, son­dern auch fach­li­che Exper­ti­se mit. Als Bau­in­ge­nieur mit einem Abschluss im Kon­struk­ti­ven Inge­nieur­bau von der Uni­ver­si­tät Han­no­ver ver­steht er es, „Brü­cken zu bau­en“ – sowohl im wort­wört­li­chen als auch im über­tra­ge­nen Sinne.
 
„Vol­les Pro­gramm“ zum Start
 
Lünings Agen­da ist von Anfang an reich­hal­tig. „Das Pro­gramm ergibt sich von selbst“, sagt er, was bedeu­tet, dass bereits viel in Bewe­gung gesetzt wur­de. Poli­tik, Bür­ger­meis­ter und Ver­wal­tung haben zusam­men eine Viel­zahl von Pro­jek­ten ins Leben geru­fen, die nun wei­ter­ver­folgt wer­den sol­len. Hier­zu zählt die Schul­bau­of­fen­si­ve, die als eines der wich­tigs­ten The­men Leers gilt, dane­ben ste­hen Wär­me­pla­nung, Kli­ma­schutz und sozia­ler Woh­nungs­bau auf der Lis­te der Prioritäten.
 
Ein star­kes Team hin­ter ihm
 
Sei­nen Fokus will Lüning auch dar­auf­le­gen, die Attrak­ti­vi­tät des Wirt­schafts­stand­or­tes Leer für Han­del, Gewer­be und Dienst­leis­tun­gen wei­ter zu stei­gern. Um all das und noch viel mehr Auf­ga­ben­stel­lun­gen unter einen Hut zu bekom­men und zu lösen, kann Lüning auf ein Team von ins­ge­samt rund 80 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern in den ver­schie­de­nen Abtei­lun­gen der Bau­ver­wal­tung zählen.
 
 
 
Umwelt­be­wusst­sein als Leitprinzip
 
Zu den Kern­an­lie­gen von Lüning gehö­ren Umwelt­be­wusst­sein und Nach­hal­tig­keit. Die­se Prin­zi­pi­en zie­hen sich wie ein roter Faden durch sei­ne beruf­li­che sowie pri­va­te Lebens­wei­se. So ver­wun­dert es nicht, dass sein bevor­zug­tes Fort­be­we­gungs­mit­tel das Fahr­rad ist. Er legt den täg­li­chen Arbeits­weg von Hesel ins Leera­ner Rat­haus und zurück ger­ne mit sei­nem Renn­rad zurück, sofern es der Ter­min­ka­len­der zulässt.
Sein Augen­merk wird beson­ders dem Rad­ver­kehr in Leer gel­ten, der aus sei­ner Sicht ent­schei­dend von den FaCit-Pro­jek­ten („Mit dem Fahr­rad in die City“) pro­fi­tie­ren kann. „Ich wer­de mich enga­gie­ren, um die Rad­in­fra­struk­tur wei­ter zu ver­bes­sern und sicher­zu­stel­len, dass Leer eine fahr­rad­freund­li­che Stadt bleibt“, ver­spricht Lüning.
 
 
Mit Jens Lüning als Stadt­bau­rat star­tet Leer in eine neue Pha­se der Stadt­ent­wick­lung. Sein rea­lis­ti­scher Ansatz, gepaart mit einer offe­nen Ein­stel­lung gegen­über den Her­aus­for­de­run­gen und Chan­cen, die vor ihm lie­gen, lässt hof­fen, dass die Stadt unter sei­ner Füh­rung in den kom­men­den Jah­ren nicht nur wach­sen, son­dern auch nach­hal­tig gedei­hen wird. Ein Stadt­bau­rat mit Visio­nen, der bereit ist, den Fuß­ab­druck in der Stadt zu hin­ter­las­sen – das ist eine viel­ver­spre­chen­de Aus­sicht für Leer.

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Bau­en und Reno­vie­ren: Die Vor­tei­le von BauWoLe.de – Ihrem regio­na­len Handwerkernetzwerk

In der male­ri­schen Regi­on Ost­fries­land und dem Umland gibt es eine Viel­zahl von talen­tier­ten Hand­wer­kern, die mit Lei­den­schaft und Exper­ti­se ihre Dienst­leis­tun­gen anbie­ten. Ob Reno­vie­run­gen, Repa­ra­tu­ren oder Neu­bau­pro­jek­te – BauWoLe.de ist die idea­le Platt­form, um kom­pe­ten­te Fach­leu­te zu fin­den, die Ihre Bau­vor­ha­ben Wirk­lich­keit wer­den lassen.

Viel­falt der Dienstleistungen

Das Hand­werk in Ost­fries­land und Ems­land zeich­net sich durch eine beein­dru­cken­de Viel­falt aus. Bei BauWoLe.de fin­den Sie ein brei­tes Spek­trum an Hand­werks­dienst­leis­tun­gen – von Bau­un­ter­neh­men über Schrei­ne­rei­en bis hin zu Elek­tri­kern und Instal­la­teu­ren. Jeder vor­ge­stell­te Hand­wer­ker wird sorg­fäl­tig aus­ge­wählt und bringt umfang­rei­che Erfah­rung sowie spe­zi­fi­sches Fach­wis­sen mit. Die­ses Enga­ge­ment garan­tiert eine hoch­wer­ti­ge Umset­zung Ihrer Pro­jek­te, unab­hän­gig von deren Umfang oder Komplexität.

Benut­zer­freund­li­che Suche

Die benut­zer­freund­li­che Such­funk­ti­on von BauWoLe.de ermög­licht es Ihnen, schnell den idea­len Hand­wer­ker für Ihr Vor­ha­ben zu fin­den. Egal, ob Sie gezielt nach einem bestimm­ten Dienst­leis­ter suchen oder nach Inspi­ra­ti­on für Ihr Bau­pro­jekt stre­ben, die Platt­form bie­tet Ihnen alles an einem Ort. Zudem kön­nen Sie infor­ma­ti­ve Arti­kel lesen, die Ihnen bei der Ent­schei­dungs­fin­dung hel­fen und wert­vol­le Ein­bli­cke in ver­schie­de­ne Bau- und Reno­vie­rungs­the­men bie­ten. So fin­den Sie nicht nur den pas­sen­den Hand­wer­ker, son­dern auch Anre­gun­gen für Ihre indi­vi­du­el­len Anforderungen.

Neu­es The­men­por­tal: Bau­en — Woh­nen — Leben

Ein High­light auf BauWoLe.de ist das neu ein­ge­führ­te The­men­por­tal „Bau­en — Woh­nen — Leben“. Hier erwar­ten Sie wert­vol­le Tipps zu aktu­el­len Trends, För­der­mög­lich­kei­ten und Emp­feh­lun­gen für ver­schie­de­ne Bau- und Reno­vie­rungs­pro­jek­te. Die­ses Por­tal geht über die rei­ne Hand­wer­ker­su­che hin­aus und bie­tet umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen, die Ihnen hel­fen, Ihre Wohn­träu­me zu ver­wirk­li­chen. Ob es um die neu­es­ten Bau­ma­te­ria­li­en, nach­hal­ti­ge Bau­wei­sen oder krea­ti­ve Gestal­tungs­ideen geht – das The­men­por­tal ist eine Gold­gru­be für alle, die bau­en oder reno­vie­ren möchten.

Vor­tei­le für Verbraucher

Die Nut­zung von BauWoLe.de bringt zahl­rei­che Vor­tei­le mit sich:

Trans­pa­renz: Kun­den­be­wer­tun­gen und Erfah­rungs­be­rich­te ermög­li­chen Ihnen, die Qua­li­tät der Hand­wer­ker bes­ser ein­zu­schät­zen. So wäh­len Sie mit Ver­trau­en den rich­ti­gen Part­ner für Ihr Projekt.

Regio­na­le Exper­ti­se: Alle Hand­wer­ker stam­men aus Ihrer unmit­tel­ba­ren Umge­bung. Kurz­e­re Anfahrts­we­ge sor­gen nicht nur für Kos­ten­er­spar­nis, son­dern auch für ein bes­se­res Ver­ständ­nis der loka­len Gege­ben­hei­ten und Vor­schrif­ten – ein unschätz­ba­rer Vor­teil für erfolg­rei­che Bauprojekte.

Viel­fäl­ti­ge Infor­ma­tio­nen:  Dank des neu­en The­men­por­tals erhal­ten Sie nicht nur Unter­stüt­zung bei der Hand­wer­ker­su­che, son­dern auch prak­ti­sche Tipps und Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te, die Ihre Bau- und Reno­vie­rungs­pro­jek­te opti­mal begleiten.

War­um loka­le Hand­wer­ker wählen?

Wozu Hand­wer­ker aus der Fer­ne beauf­tra­gen, wenn die eige­ne Regi­on eine Fül­le von kom­pe­ten­ten Fach­leu­ten bie­tet? Durch die Wahl regio­na­ler Hand­wer­ker spa­ren Sie nicht nur Zeit und Kos­ten für An- und Abfahrt, son­dern unter­stüt­zen auch die loka­le Wirt­schaft. Eine gute Ent­schei­dung, die sich posi­tiv auf die Gesamt­kos­ten Ihres Pro­jek­tes auswirkt.

DARUM BauWoLe.de!

Wenn Sie auf der Suche nach einem kom­pe­ten­ten Hand­wer­ker in Ost­fries­land oder dem Ems­land sind, dann ist BauWoLe.de Ihre ers­te Anlauf­stel­le. Ent­de­cken Sie die bes­ten Hand­werks­be­trie­be der Regi­on und pro­fi­tie­ren Sie von einer Platt­form, die Ihnen nicht nur qua­li­fi­zier­te Fach­leu­te prä­sen­tiert, son­dern auch wert­vol­le Infor­ma­tio­nen für Ihre Bau- und Wohn­vor­ha­ben bie­tet. Ihr Pro­jekt ist in den bes­ten Hän­den – ein­fach, schnell und effi­zi­ent durch BauWoLe.de!

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Ver­zö­ge­rung auf B70: Stadt prüft recht­li­che Schritte

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Stadt prüft recht­li­che Schrit­te: Erneu­te Ver­zö­ge­rung an der B70 sorgt für Unmut

Leer. Die Geduld der Stadt­ver­wal­tung Leer ist am Ende: Die für Mon­tag­mor­gen um 9:00 Uhr ange­kün­dig­te halb­sei­ti­ge Sper­rung der Papen­bur­ger Stra­ße (B70) süd­lich der Leda­brü­cke wur­de erneut nicht umge­setzt. Ange­sichts der wie­der­hol­ten Miss­ach­tung von Ver­ein­ba­run­gen prüft die Stadt nun recht­li­che Schrit­te gegen die zustän­di­ge Baufirma.

Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­fi­zi­te und aus­ge­blie­be­ne Infos

Nach­dem die Sper­rung am Vor­mit­tag nicht wie geplant akti­viert wur­de, blieb zudem die erfor­der­li­che Infor­ma­ti­on der städ­ti­schen Ver­kehrs­be­hör­de durch das Bau­un­ter­neh­men aus. Erst Stun­den spä­ter gelang es der Stadt­ver­wal­tung, die Ver­ant­wort­li­chen zu erreichen.

Die Stadt Leer hat auf­grund die­ser Vor­fäl­le sowohl gegen­über der Bau­fir­ma als auch gegen­über der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr (NLStBV) als Auf­trag­ge­be­rin der Bau­maß­nah­me ihren deut­li­chen Unmut geäu­ßert. Es ist nicht das ers­te Mal, dass getrof­fe­ne Abspra­chen bei die­sem Pro­jekt nicht ein­ge­hal­ten wurden.

Neu­er Ter­min für Mitt­woch geplant

Nach den nun erfolg­ten Gesprä­chen gibt es einen neu­en Zeit­plan für die Ver­kehrs­ein­schrän­kung. Die halb­sei­ti­ge Sper­rung soll nun vor­aus­sicht­lich am Mitt­woch um 9:00 Uhr akti­viert werden.

Die Stadt­ver­wal­tung betont, dass die Zuver­läs­sig­keit bei Bau­maß­nah­men an solch zen­tra­len Ver­kehrs­kno­ten­punk­ten wie der B70 obers­te Prio­ri­tät haben müs­se, um das Ver­kehrs­chaos für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger so gering wie mög­lich zu halten.

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Geden­ken im Wes­ter­hamm­rich: Mah­nung gegen das Vergessen

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Geden­ken im Wes­ter­hamm­rich: Der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Bru­no Schach­ner und Heis­fel­des Orts­vor­ste­he­rin Bea­te Stamm­witz mahn­ten am Sonn­abend anläss­lich des 81. Jah­res­ta­ges der Ermor­dung von fünf nie­der­län­di­schen Wider­stands­kämp­fern durch die Grup­pe um den Hoch­stap­ler Wil­li Herold zu Frie­den und Menschlichkeit.

„Nicht zulas­sen, dass sich Geschich­te wie­der­holt“: Bewe­gen­des Geden­ken im Westerhammrich

Leer. Ein stil­ler Nach­mit­tag im Wes­ter­hamm­rich wur­de am ver­gan­ge­nen Sonn­abend zum Ort tie­fer Erin­ne­rung und mah­nen­der Wor­te. Im Zen­trum stan­den fünf Namen: Kor­ne­lis Fiel­stra, Johan­nes Kok, Caro­lus Mager­mans, Johan­nes Mager­mans und Johan­nes Ver­biest. Die­se fünf Nie­der­län­der wur­den vor genau 81 Jah­ren, am 24. April 1945, Opfer eines grau­sa­men Ver­bre­chens, das kurz vor Ende des Zwei­ten Welt­kriegs die Stadt Leer erschütterte.

Ein Ver­bre­chen kurz vor Kriegsende

Die Geschich­te hin­ter dem Geden­ken ist erschüt­ternd. In der Nähe des heu­ti­gen Gedenk­orts wur­den die fünf Män­ner von der Grup­pe um den damals erst 19-jäh­ri­gen Hoch­stap­ler Wil­li Herold ermor­det. Herold, der sich als Haupt­mann aus­gab und als „Hen­ker vom Ems­land“ trau­ri­ge Berühmt­heit erlang­te, ließ die Wider­stands­kämp­fer nach einem will­kür­li­chen Schein­pro­zess erschießen.

Der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Bru­no Schach­ner erin­ner­te in sei­ner Anspra­che an die­se dunk­len Stun­den und die Skru­pel­lo­sig­keit der Täter. Er zeich­ne­te den Weg der Män­ner nach, der sie über das Leera­ner Rat­haus – wo damals die Poli­zei­wa­che und ein Gefäng­nis unter­ge­bracht waren – in den Tod führ­te. Bereits am Mit­tag wur­den dort, an der Gedenk­ta­fel am Sei­ten­ein­gang, Rosen als Zei­chen der Ehr­erbie­tung niedergelegt.

Mah­nung für die Gegenwart

Heis­fel­des Orts­vor­ste­he­rin Bea­te Stamm­witz schlug in ihrer Rede die Brü­cke zur Gegen­wart. Ihr Appell an die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von Leer war deutlich:

„Wir dür­fen nicht zulas­sen, dass sich Geschich­te wiederholt.“

Frie­den, Frei­heit und Mensch­lich­keit sei­en kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, son­dern die höchs­ten Güter, die es jeden Tag aufs Neue zu schüt­zen gelte.

Ein per­sön­li­cher Abschluss: Dank an die Aufarbeitung

Beson­ders emo­tio­nal wur­de die Gedenk­stun­de durch die Anwe­sen­heit von Kees Fiel­stra, dem Sohn des damals getö­te­ten Kor­ne­lis Fiel­stra. In einer bewe­gen­den Dan­kes­re­de rich­te­te er sich direkt an Men­na Hens­mann, die ehe­ma­li­ge Lei­te­rin des Stadtarchivs.

Ein bewe­gen­der Moment des Dan­kes: Kees Fiel­stra mit der ehe­ma­li­gen Stadt­ar­chi­va­rin Men­na Hens­mann. Jahr­zehn­te­lang wuss­te Fiel­stra nicht, wie sein Vater 1945 ums Leben kam – erst die Recher­chen von Hens­mann brach­ten 2010 die ent­schei­den­de Gewiss­heit und ermög­lich­ten ihm so eine spä­te Ver­bin­dung zu sei­ner Familiengeschichte.

Lan­ge Zeit blieb für die Fami­lie Fiel­stra im Unkla­ren, wie der Vater genau zu Tode gekom­men war. Erst durch ein Zusam­men­tref­fen mit Hens­mann im Jahr 2010 konn­ten die Puz­zle­tei­le zusam­men­ge­setzt wer­den. „Men­na hat mein Leben im Hin­blick auf die Ereig­nis­se im April 1945 berei­chert“, beton­te Fiel­stra. Dank ihrer For­schungs­ar­beit habe er auf eine beson­de­re Wei­se einen spä­ten Kon­takt zu sei­nem Vater gefun­den und Gewiss­heit über des­sen Schick­sal erhalten.

Die Gedenk­fei­er unter­strich ein­mal mehr, wie wich­tig die loka­le Erin­ne­rungs­kul­tur ist – nicht nur zur Auf­ar­bei­tung der Ver­gan­gen­heit, son­dern als Kom­pass für eine mensch­li­che Zukunft.

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Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Preis 2026 im Leera­ner Rathaus

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Fest­akt im his­to­ri­schen Rat­haus: Stadt Leer ver­leiht den Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Preis 2026

Ein beson­de­res Jubi­lä­um wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Zum zehn­ten Mal ehrt die Stadt Leer her­aus­ra­gen­des lite­ra­ri­sches Schaf­fen im Geis­te ihrer bedeu­ten­den Ehren­bür­ge­rin und Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Sief­kes (1890–1984). In fei­er­li­chem Rah­men wird im Mai der renom­mier­te Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Preis ver­lie­hen, um das kul­tu­rel­le Erbe der Regi­on und die platt­deut­sche Spra­che leben­dig zu halten.

Eine hoch­ka­rä­ti­ge Jury hat entschieden

Die Aus­wahl der dies­jäh­ri­gen Preis­trä­ge­rin oder des Preis­trä­gers lag in den Hän­den einer fach­kun­di­gen Jury. Neben Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst brach­ten Dr. Rein­hard Goltz aus Bre­men, Griet­je Kamm­ler aus Aurich sowie Claus Drei­er aus Holt­land ihre Exper­ti­se ein. Als Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler und pro­fun­de Ken­ner der platt­deut­schen Spra­che bür­gen sie für die hohe Qua­li­tät die­ser Aus­zeich­nung, die alle vier Jah­re ver­ge­ben wird.

Ein­la­dung zur öffent­li­chen Preisverleihung

Die Stadt Leer lädt alle Bür­ge­rin­nen, Bür­ger und Lite­ra­tur­in­ter­es­sier­ten herz­lich dazu ein, die­sem kul­tu­rel­len Höhe­punkt bei­zu­woh­nen. Der Fest­akt fin­det statt am:

  • Datum: Sonn­tag, 10. Mai 2026

  • Uhr­zeit: 17:00 Uhr

  • Ort: Fest­saal des his­to­ri­schen Rat­hau­ses, Leer

Der his­to­ri­sche Fest­saal bie­tet die idea­le Kulis­se, um das Werk der Namens­ge­be­rin zu wür­di­gen und die aktu­el­le Preis­trä­ge­rin oder den Preis­trä­ger gebüh­rend zu feiern.


Anmel­dung erforderlich

Da die Kapa­zi­tä­ten im his­to­ri­schen Rat­haus begrenzt sind, wird um eine recht­zei­ti­ge Anmel­dung gebe­ten. Inter­es­sier­te kön­nen sich über die fol­gen­den Wege einen Platz reservieren:

  • Tele­fon: 0491 97 82 242

  • E‑Mail: kultur@leer.de

Erle­ben Sie einen Abend im Zei­chen der Lite­ra­tur und der regio­na­len Iden­ti­tät – ganz im Sin­ne von Wil­hel­mi­ne Siefkes.

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Best Of Poet­ry Slam 2026 kehrt nach Leer zurück

Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto:...

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19. Klein­bahn-Lauf in Rhauderfehn

Lau­fen und Wal­ken in Gemein­schaft – das steht beim 19. Klein­bahn-Lauf in Rhau­der­fehn im Mit­tel­punkt. Bild: KI-generiert 19. Klein­bahn-Lauf in...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

Das Team DJ, Lopi (li) und Brun­ki (re), wird die Gäste wie­der zurück in eine ande­re Zeit kata­pul­tie­ren. Dies­mal sind...

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Eins­Sein-Mes­se Olden­burg: Impul­se für Gesund­heit und bewuss­te Lebensgestaltung

Die Eins­Sein-Mes­se in Olden­burg bie­tet Mes­se­be­su­chern eine beein­dru­cken­de Viel­falt: Rund 70 Exper­ten prä­sen­tie­ren am 18. und 19. April 2026 in...

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Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Kunst­hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt zum gro­ßen Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Alle zwei Jah­re ver­wan­delt sich einer der...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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Blau-weiß-schwar­ze Nacht: Die HSV-Kult­band kehrt nach Hin­te zurück!

Schon 2019 und 2024 waren die Ham­bur­ger ABSCHLACH! im Live Music Cen­ter Emden in Hin­te zu Gast und prä­sen­tier­ten ihre...

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Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag in Moorm­er­land bie­tet Früh­jahrs­trends und Wohndesign

Früh­lings­er­wa­chen in Moorm­er­land: Ein Sonn­tag zwi­schen Wohn­de­sign, Trö­del­glück und einer beson­de­ren Premiere Moorm­er­land. Wenn sich der April von sei­ner bes­ten...

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