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Kin­der­rä­der müs­sen sicher sein – Test­ver­fah­ren ebenso

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Die Stif­tung Waren­test ver­öf­fent­licht im Heft 6/2022 einen bereits für das Heft 4/2022 ange­kün­dig­ten Kin­der­fahr­rad­test. Nach­dem in der ers­ten Ankün­di­gung noch von „etli­chen“ Fahr­rä­dern mit Sicher­heits­pro­ble­men die Rede war, sind es in der jüngs­ten Ankün­di­gung nur noch „eini­ge“. Auch in der offen­sicht­lich kor­ri­gier­ten Form über­zeugt der Test aber nicht.

Tim Salat­z­ki, Lei­ter Tech­nik und Nor­mung beim Zwei­rad-Indus­trie-Ver­band (ZIV): „Kin­der­rä­der müs­sen sicher sein, das ist das Selbst­ver­ständ­nis der Fahr­rad­in­dus­trie. Daher freu­en wir uns über die durch­gän­gig guten und zufrie­den­stel­len­den Ergeb­nis­se aller getes­te­ten Kin­der­fahr­rä­der in den Berei­chen Fah­ren, Eig­nung für das Kind und Handhabung.“

Auch im Bereich Sicher­heit und Halt­bar­keit wur­den bei der Hälf­te der Räder gute und sehr gute Ergeb­nis­se erzielt. Bei fünf Rädern gab es deut­li­che Abwer­tun­gen auf­grund der Test­ergeb­nis­se beim Bremsen.

Die­se Ergeb­nis­se und die dar­aus resul­tie­ren­den Abwer­tun­gen über­zeu­gen nicht. Die Test­ergeb­nis­se zei­gen aus Sicht des ZIV deut­lich Unstim­mig­kei­ten bei der Vor­mon­ta­ge bzw. Vor­ein­stel­lung von Bau­tei­len und der Ein­stel­lung der Bremse.

Die Beschaf­fung der Kin­der­fahr­rä­der für den Test fiel in die Hoch­pha­se der Coro­na-Pan­de­mie. Dar­aus resul­tier­te eine schwie­ri­ge Beschaf­fungs­si­tua­ti­on. Vie­les deu­tet dar­auf­hin, dass ein Teil der Kin­der­rä­der nicht bei Händ­lern vor Ort, son­dern aus ande­ren Quel­len beschafft wor­den sind, etwa bei Online-Händ­lern. Auch die bis­lang übli­che Beschaf­fung von meh­re­ren Rädern beim glei­chen Händ­ler, die zu bes­se­rer Ver­gleich­bar­keit führt, konn­te offen­sicht­lich nicht bei­be­hal­ten werden.

Grund­sätz­lich ist es die Auf­ga­be eines Fach­händ­lers, die Bau­tei­le ent­spre­chend der Vor­ga­ben des Her­stel­lers ord­nungs­ge­mäß für die Erst­nut­zung ein­zu­stel­len. Bei online erwor­be­nen Rädern ist dies – sofern nicht schon durch den Ver­sen­der gesche­hen – mit Hil­fe einer mit­zu­lie­fern­den Anlei­tung durch den Erwer­ber durch­zu­füh­ren. Die Ergeb­nis­se legen nahe, dass bei einem Teil der erwor­be­nen Räder die­se Ein­stel­lun­gen nicht ord­nungs­ge­mäß durch­ge­führt wur­den bzw. das beauf­trag­te Prüf­in­sti­tut die not­wen­di­gen Ein­stel­lun­gen erst gar nicht vor­ge­nom­men hat.

Durch die unzu­rei­chen­de Ein­stel­lung der Brem­sen kann es zu einem Nicht­be­stehen der Brem­sen­prü­fung kom­men. Bei kor­rek­ter Ein­stel­lung der Brem­se ist davon aus­zu­ge­hen, dass die gefor­der­te Brems­wir­kung erreicht wird.

Der ZIV hält daher die Test­ergeb­nis­se zum Brem­sen und die dar­aus resul­tie­ren­den Abwer­tun­gen für nicht nach­voll­zieh­bar. Die­se Kri­tik hat der ZIV der Stif­tung Waren­test gegen­über vor Ver­öf­fent­li­chung deut­lich gemacht. Lei­der wur­de die­se Kri­tik, anders als ande­re Hin­wei­se auf offen­sicht­li­che Män­gel der Unter­su­chung ins­be­son­de­re in der Gesamt­fahr­rad­prü­fung, nicht beachtet.

Tim Salat­z­ki, Lei­ter Tech­nik und Nor­mung beim ZIV: „Unse­re Mit­glieds­un­ter­neh­men bau­en siche­re Fahr­rä­der und sie stel­len sich jedem Test. Zu einem siche­ren Fahr­rad-Test gehört, dass die Fahr­rä­der vom Fach­han­del oder – bei Online-Käu­fen – vom Käu­fer so ein­ge­stellt wer­den, wie es vor­ge­se­hen ist.“

Der Zwei­rad-Indus­trie-Ver­band e.V. (ZIV)

90% der im Jahr 2021 in Deutsch­land pro­du­zier­ten Fahr­rä­der und E‑Bikes stam­men aus Mit­glied­un­ter­neh­men des ZIV. Der ZIV (Zwei­rad-Indus­trie-Ver­band e.V.) ist die natio­na­le Inter­es­sen­ver­tre­tung der deut­schen und inter­na­tio­na­len Fahr­rad­in­dus­trie. Dazu gehö­ren Her­stel­ler und Impor­teu­re von Fahr­rä­dern, E‑Bikes, Fahr­rad­kom­po­nen­ten und Zube­hör. Als Bran­chen­ver­band ver­tritt er rund 100 Mit­glieds­un­ter­neh­men gegen­über Gesetz­ge­ber, Regie­rung, Behör­den, Medi­en, Insti­tu­tio­nen und Organisationen.

Bei­trags­bild: Archiv­fo­to Ingo Ton­sor @LeserECHO


 

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Win­ter-Check am Fut­ter­haus: Macht mit bei der „Stun­de der Wintervögel“!

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Win­ter­ein­bruch in Ost­fries­land: NABU ruft zur Füt­te­rung und gro­ßen Vogel­zäh­lung auf

Schnee, Eis und eisi­ger Wind: Der Win­ter hat Ost­fries­land fest im Griff. Was für uns nach gemüt­li­chen Stun­den im War­men klingt bedeu­tet für unse­re hei­mi­schen Vögel einen har­ten Über­le­bens­kampf. Der NABU Ost­fries­land gibt jetzt wich­ti­ge Tipps zur Füt­te­rung und lädt vom 9. bis 11. Janu­ar zur „Stun­de der Win­ter­vö­gel“ ein.

Wenn der Boden gefro­ren und die Land­schaft schnee­be­deckt ist, wird die Nah­rungs­su­che für Amsel, Mei­se und Rot­kehl­chen zum Kraft­akt. „Gera­de jetzt neh­men die Vögel ange­bo­te­nes Fut­ter dank­bar an“, erklärt Jan Fuchs vom NABU Ost­fries­land. Wer hel­fen möch­te, soll­te jedoch auf die rich­ti­ge Qua­li­tät achten.

Art­ge­recht füt­tern: Qua­li­tät statt Plastik

Der Exper­te rät zu hoch­wer­ti­gem Kör­ner- und Fett­fut­ter, idea­ler­wei­se in Bio­qua­li­tät. Ein wich­ti­ger Hin­weis für alle Vogel­freun­de: Auf Mei­sen­knö­del in Plas­tik­net­zen soll­te ver­zich­tet wer­den. Die­se stel­len eine Ver­let­zungs­ge­fahr für die Tie­re dar und belas­ten zudem die Umwelt. Wer ganz sicher­ge­hen möch­te, kann Mei­sen­knö­del aus Kör­ner­mi­schun­gen und Kokos­fett oder Rin­der­talg ein­fach selbst her­stel­len – Anlei­tun­gen dazu bie­tet der NABU auf sei­ner Website.

Auch die Plat­zie­rung ist ent­schei­dend: Fut­ter soll­te hän­gend an einem kat­zen­si­che­ren Ort ange­bo­ten wer­den. Klas­si­sche Fut­ter­häus­chen sind laut NABU weni­ger geeig­net, da die Vögel dar­in her­um­lau­fen und das Fut­ter durch Kot ver­un­rei­ni­gen kön­nen, was die Aus­brei­tung von Krank­hei­ten begünstigt.

Mit­ma­chen und For­schen: Die „Stun­de der Wintervögel“

Das aktu­el­le Win­ter­wet­ter bie­tet pünkt­lich zum kom­men­den Wochen­en­de idea­le Bedin­gun­gen für eine beson­de­re Akti­on: Vom 9. bis 11. Janu­ar fin­det die 16. „Stun­de der Win­ter­vö­gel“ statt. Deutsch­lands größ­te wis­sen­schaft­li­che Mit­mach­ak­ti­on lie­fert wich­ti­ge Daten über die Bestands­ent­wick­lung unse­rer hei­mi­schen Arten.

So ein­fach funk­tio­niert die Teilnahme:

  • Beob­ach­ten: Suchen Sie sich eine Stun­de lang einen gemüt­li­chen Platz am Fens­ter, im Gar­ten oder im Park.

  • Zäh­len: Notie­ren Sie von jeder Vogel­art die höchs­te Anzahl, die Sie gleich­zei­tig sehen.

  • Mel­den: Über­mit­teln Sie Ihre Ergeb­nis­se bis zum 19. Janu­ar online unter www.stundederwintervoegel.de oder über die App „NABU Vogelwelt“.

„Jede ein­zel­ne Mel­dung hilft uns, die Ent­wick­lun­gen bei unse­ren Win­ter­vö­geln bes­ser zu ver­ste­hen“, betont Jan Fuchs. Im ver­gan­ge­nen Jahr betei­lig­ten sich bun­des­weit rund 122.000 Men­schen an der Akti­on. Dank des aktu­el­len Win­ter­wet­ters rech­nen die Natur­schüt­zer auch in die­sem Jahr mit einer regen Betei­li­gung und span­nen­den Beob­ach­tun­gen direkt vor der Haustür.

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Vogel­fut­ter ein­fach sel­ber machen: So geht’s!

Wenn Schnee und Eis das Land bede­cken, ist eine zusätz­li­che Füt­te­rung für unse­re hei­mi­schen Wild­vö­gel über­le­bens­wich­tig. Selbst­ge­mach­tes Vogel­fut­ter ist nicht nur eine nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ve zu gekauf­ten Pro­duk­ten, son­dern auch eine schö­ne Beschäf­ti­gung für die gan­ze Fami­lie. Und das Bes­te: Sie wis­sen genau, was drin ist!

Das brau­chen Sie:

  • 200 g Kokos­fett oder Rin­der­talg: Dies ist die Basis und bin­det die Körnermischung.

  • 300–400 g Kör­ner­mi­schung: Eine fer­ti­ge Mischung für Wild­vö­gel oder eine eige­ne Zusam­men­stel­lung aus Son­nen­blu­men­ker­nen, Hafer­flo­cken, Hanf­sa­men, Lein­sa­men, Mohn, Hir­se und gehack­ten Nüs­sen (unge­sal­zen!).

  • Optio­nal: Rosi­nen oder getrock­ne­te Bee­ren für Weich­fut­ter­fres­ser wie Amseln und Rotkehlchen.

  • For­men: Aus­stech­for­men, lee­re Joghurt­be­cher (mit Loch im Boden), hal­be Kokos­nuss­scha­len oder Tannenzapfen.

  • Schnur oder Draht: Zum Auf­hän­gen der fer­ti­gen Futterstücke.

  • Topf und Schüs­sel: Zum Schmel­zen und Mischen.

Und so geht’s Schritt für Schritt:

  1. Fett schmel­zen: Das Kokos­fett oder Rin­der­talg in einem Topf bei nied­ri­ger Hit­ze lang­sam schmel­zen las­sen. Ach­ten Sie dar­auf, dass es nicht zu heiß wird und kei­ne Bla­sen wirft.

  2. Kör­ner mischen: Sobald das Fett voll­stän­dig geschmol­zen ist, den Topf vom Herd neh­men. Die Kör­ner­mi­schung (und optio­nal die Tro­cken­früch­te) hin­zu­fü­gen und alles gut ver­rüh­ren, bis alle Kör­ner gleich­mä­ßig mit dem Fett über­zo­gen sind. Die Mas­se soll­te nun kleb­rig sein.

  3. For­men füllen:

    • Für Mei­sen­knö­del: Neh­men Sie eine Por­ti­on der Mas­se und for­men Sie die­se fest zu einer Kugel. Ste­chen Sie vor­sich­tig ein Loch hin­durch (z.B. mit einem Stiel oder Stroh­halm), um spä­ter eine Schnur hin­durch­zie­hen zu können.

    • In Aus­stech­for­men: Legen Sie eine Schnur als Auf­hän­gung in die Form und drü­cken Sie die Mas­se fest hinein.

    • In Joghurtbechern/Kokosnussschalen: Legen Sie eine Schnur durch das vor­be­rei­te­te Loch und las­sen Sie das Ende unten her­aus­ra­gen. Fül­len Sie die Fett-Kör­ner­mi­schung in die For­men und drü­cken Sie sie fest an. Das Schnu­ren­de soll­te oben aus der Mas­se her­aus­ra­gen, um spä­ter als Auf­hän­gung zu dienen.

    • Tan­nen­zap­fen: Ver­strei­chen Sie die Fett-Kör­ner­mi­schung groß­zü­gig zwi­schen die Schup­pen der Tan­nen­zap­fen. Auch hier kön­nen Sie eine Schnur zum Auf­hän­gen anbringen.

  4. Aus­här­ten las­sen: Las­sen Sie die fer­ti­gen Fut­ter­stü­cke an einem küh­len Ort oder im Kühl­schrank aus­här­ten. Dies dau­ert je nach Grö­ße und Form eini­ge Stunden.

  5. Auf­hän­gen: Sobald das Fut­ter hart gewor­den ist, kön­nen Sie es aus den For­men neh­men (bei Joghurt­be­chern ein­fach den Boden auf­schnei­den oder vor­sich­tig zer­drü­cken). Zie­hen Sie die Schnü­re durch die Löcher oder ver­wen­den Sie die bereits ein­ge­leg­ten Aufhänger.

Wich­ti­ger Tipp: Ach­ten Sie dar­auf, die Fut­ter­stel­len an einem kat­zen­si­che­ren Ort auf­zu­hän­gen, am bes­ten an Ästen, wo Kat­zen nicht direkt herankommen.

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Segen und star­ke Bot­schaft: Stern­sin­ger im Papen­bur­ger Rathaus

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Die Stern­sin­ger seg­ne­ten die­ses Jahr das ers­te Mal bei­de Papen­bur­ger Rat­häu­ser. Im Bild zu sehen sind die Stern­sin­ger und Bür­ger­meis­te­rin Vanes­sa Gat­tung vor dem Rat­haus. Bild­quel­le: Stadt Papenburg

Segen für das neue Rat­haus: Papen­bur­ger Stern­sin­ger set­zen Zei­chen gegen Kinderarbeit

„Chris­tus man­sio­nem bene­di­cat“ – mit die­sem tra­di­tio­nel­len Segens­wunsch besuch­ten die Stern­sin­ger zum Jah­res­be­ginn die Rat­häu­ser der Stadt Papen­burg. Im Fokus der dies­jäh­ri­gen Akti­on steht ein beson­ders erns­tes The­ma: Der welt­wei­te Kampf gegen aus­beu­te­ri­sche Kinderarbeit.

Es war ein beson­de­rer Ter­min für Bür­ger­meis­te­rin Vanes­sa Gat­tung, die die klei­nen Köni­ge der Gemein­den St. Anto­ni­us und St. Josef zum ers­ten Mal in den neu­en Räum­lich­kei­ten des Rat­haus­ge­bäu­des emp­fan­gen durf­te. Mit dem Lied „Der Cas­par, der Mel­chi­or und der Bal­tha­sar“ brach­ten die Kin­der nicht nur fest­li­che Stim­mung, son­dern auch den Segens­spruch „20 * C + M + B + 26“ an die Ein­gän­ge der städ­ti­schen Gebäu­de an.

„Schu­le statt Fabrik“ – Eine Bot­schaft, die bewegt

Hin­ter dem fest­li­chen Gewand der Stern­sin­ger steht in die­sem Jahr ein ein­dring­li­ches Mot­to: „Schu­le statt Fabrik – Stern­sin­gen gegen Kin­der­ar­beit“. Die bun­des­wei­te Akti­on macht dar­auf auf­merk­sam, dass welt­weit immer noch rund 138 Mil­lio­nen Kin­der zwi­schen fünf und 17 Jah­ren arbei­ten müs­sen – oft unter gefähr­li­chen und gesund­heits­schäd­li­chen Bedingungen.

Kin­der­ar­beit ver­hin­dert den Schul­be­such, raubt Zukunfts­chan­cen und scha­det der kind­li­chen Ent­wick­lung. Mit den gesam­mel­ten Spen­den unter­stüt­zen die Stern­sin­ger Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen welt­weit, die Kin­der aus aus­beu­te­ri­schen Ver­hält­nis­sen befrei­en und ihnen den Weg zurück in die Bil­dung ebnen.

Fokus­land Ban­gla­desch: Den Kreis­lauf der Armut durchbrechen

Bei­spiel­haft ste­hen in die­sem Jahr Pro­jek­te in Ban­gla­desch im Mit­tel­punkt. Dort zwingt die extre­me Armut vie­le Fami­li­en dazu, ihre Kin­der arbei­ten zu schi­cken. Orga­ni­sa­tio­nen wie die Cari­tas Ban­gla­desch set­zen hier an: Sie orga­ni­sie­ren För­der­kur­se, unter­stüt­zen Jugend­li­che bei Schul­ab­schlüs­sen und leis­ten wich­ti­ge Auf­klä­rungs­ar­beit bei Eltern und Behör­den, um den Teu­fels­kreis aus Armut und feh­len­den Bil­dungs­chan­cen dau­er­haft zu durchbrechen.

Glo­ba­ler Ein­satz aus dem Emsland

Mit ihrem Besuch im Papen­bur­ger Rat­haus zeig­ten die Kin­der, dass Enga­ge­ment kei­ne Alters­gren­zen kennt. Die gesam­mel­ten Spen­den der Akti­on flie­ßen in Hilfs­pro­jek­te für benach­tei­lig­te Kin­der in rund 100 Län­dern welt­weit. Dank des Ein­sat­zes der Stern­sin­ger kön­nen Kin­der­rech­te gestärkt und neue Per­spek­ti­ven geschaf­fen wer­den – für eine Welt, in der Schu­le und Bil­dung wich­ti­ger sind als die Arbeit in Fabriken.


 

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Deutsch­land­ti­cket wird teu­rer, mehr Lohn, höhe­re Pau­scha­len: Das ändert sich ab 2026

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Jah­res­wech­sel 2025/2026: Das ändert sich bei Löh­nen, Steu­ern und Verkehr

 

DEUTSCHLAND – Mit dem Jah­res­wech­sel tre­ten zahl­rei­che gesetz­li­che und finan­zi­el­le Neue­run­gen in Kraft, die weit­rei­chen­de Aus­wir­kun­gen auf den All­tag und den Geld­beu­tel der Bür­ger haben. Von spür­ba­ren Lohn­er­hö­hun­gen über steu­er­li­che Ent­las­tun­gen bis hin zu Preis­an­pas­sun­gen im Nah­ver­kehr – wir haben die wich­tigs­ten Punk­te für Sie zusammengefasst.

Min­dest­lohn steigt auf 13,90 Euro

Eine der zen­tra­len Ände­run­gen betrifft Arbeit­neh­mer im Nied­rig­lohn­be­reich: Der gesetz­li­che Min­dest­lohn wird ange­ho­ben und liegt künf­tig bei 13,90 Euro pro Stun­de. Die­se Maß­nah­me soll die Kauf­kraft ange­sichts der Lebens­hal­tungs­kos­ten stär­ken und für eine fai­re­re Ent­loh­nung in vie­len Bran­chen sorgen.

Ent­las­tung für Pend­ler: 38 Cent ab dem ers­ten Kilometer

Gute Nach­rich­ten gibt es für alle Berufs­pend­ler. Die Pend­ler­pau­scha­le wird deut­lich ange­ho­ben und beträgt nun 38 Cent pro Kilo­me­ter. Beson­ders rele­vant: Im Gegen­satz zu frü­he­ren Rege­lun­gen gilt die­ser erhöh­te Satz bereits ab dem ers­ten gefah­re­nen Kilo­me­ter. Damit kön­nen Fahrt­kos­ten bei der Steu­er­erklä­rung künf­tig wesent­lich stär­ker gel­tend gemacht wer­den, was beson­ders für Pend­ler im länd­li­chen Raum eine finan­zi­el­le Erleich­te­rung darstellt.

Deutsch­land­ti­cket: Preis­sprung auf 63 Euro

Nut­zer des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs müs­sen sich hin­ge­gen auf höhe­re Kos­ten ein­stel­len. Das bun­des­weit gül­ti­ge Deutsch­land­ti­cket ver­teu­ert sich ab dem 1. Janu­ar auf 63,00 Euro im Monat. Trotz der Preis­stei­ge­rung bleibt das Ticket wei­ter­hin die zen­tra­le Flat­rate-Opti­on für Bus und Bahn in ganz Deutschland.

Mehr­wert­steu­er­sen­kung in der Gastronomie

Wer ger­ne aus­wärts isst, darf auf sta­bi­le­re Prei­se hof­fen: Die Mehr­wert­steu­er auf Spei­sen in der Gas­tro­no­mie wird von 19 Pro­zent auf 7 Pro­zent gesenkt. Ziel die­ser poli­ti­schen Ent­schei­dung ist es, die Bran­che nach schwie­ri­gen Jah­ren zu stüt­zen und die Betrie­be in die Lage zu ver­set­zen, die Prei­se für die Gäs­te trotz gestie­ge­ner Ener­gie­kos­ten mode­rat zu halten.

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Geden­ken in Leer: Ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen setzen

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Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen

Krea­ti­vi­tät trifft Tra­di­ti­on: Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen Ein Hauch von Früh­ling zieht ein! Am Sonn­tag, dem 22....

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Ja-Wort in Sicht? Inspi­ra­ti­on auf der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse

WICHTIGE INFO: Absa­ge der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse    Schlech­te Nach­rich­ten für alle Ver­lieb­ten und Pla­nungs-Pro­fis: Auf­grund des mas­si­ven Win­ter­ein­bruchs und...

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Platt­deut­sche Poe­sie im Kul­tur­spei­cher: Jan Cor­ne­li­us prä­sen­tiert „All­tied weer“

„All­tied weer“: Jan Cor­ne­li­us und Ensem­ble „Dree­klang“ laden zum Neu­jahrs­kon­zert im Kulturspeicher LEER – Es ist eine lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on, die...

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MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

MOTORRAD SHOW Olden­burg star­tet mit Voll­gas in die neue Sai­son 2026 Die MOTORRAD SHOW Olden­burg ist auch 2026 der tra­di­tio­nel­le Sai­son­auf­takt...

Veranstaltung

„Lütt­je Wieh­nachts­markt“ in Hol­len – Advents­stim­mung für Groß und Klein

 Sym­bol­fo­to — LeserECHO-Archiv Lütt­je Wieh­nachts­markt in Hol­len – Ein fest­li­cher Nach­mit­tag für Groß und Klein Sonn­tag, 14.12.2025, 15:00 – 20:00 Uhr Die...

Lokal

Kunst­haus Leer zeigt facet­ten­rei­che Wer­ke ost­frie­si­scher Künstler

Am 14. Dezem­ber um 15 Uhr — Sonn­tags­füh­rung im Kunst­haus Leer. Am Sonn­tag, dem 14. Dezem­ber, lädt das Kunst­haus Leer zu...

Veranstaltung

Petrus­kir­che Loga: Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga

🎶 Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga Sams­tag, 6. Dezem­ber – 18:00 Uhr · Petrus­kir­che Loga Die Gitarren­ju­gend Loga prä­sen­tiert auch in die­sem Jahr...

Veranstaltung

Ehe­ma­li­ge Leera­ner Syn­ago­ge — archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke in Leer

Archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke: Vor­trag zu Gra­bun­gen auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Leera­ner Synagoge Leer. Am kom­men­den Diens­tag, den 2. Dezem­ber, lädt...

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Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus live in Emden!

Andre­as Küm­mert gewann 2013 „The Voice of Ger­ma­ny“ und kommt am 29. Novem­ber ins LMC. Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus...