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Kli­nik-Kür­zun­gen der Bun­des­re­gie­rung: Dro­hen Schlie­ßun­gen und Versorgungslücken?

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Medi­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung in der Flä­che gefähr­det: Am Bei­spiel des Kli­ni­kums Leer wer­den die exis­ten­ti­el­len Her­aus­for­de­run­gen sicht­bar, vor denen vie­le Kran­ken­häu­ser ange­sichts stei­gen­der Per­so­nal­an­for­de­run­gen und unzu­rei­chen­der Refi­nan­zie­rung im Jahr 2026 stehen.

Kahl­schlag im Kreiß­saal und OP: Wie die Gesund­heits­po­li­tik die länd­li­chen Kli­ni­ken austrocknet

Die Bun­des­re­gie­rung berei­tet im Hin­ter­grund mas­si­ve finan­zi­el­le Kür­zun­gen im Kran­ken­haus­sek­tor vor. Was im poli­ti­schen Ber­lin offi­zi­ell als not­wen­di­ge Struk­tur­re­form und Bei­trag zur „Sta­bi­li­sie­rung des Gesund­heits­sys­tems“ dekla­riert wird, ent­puppt sich bei genaue­rer Betrach­tung der Pra­xis als sys­te­ma­ti­sche Unter­fi­nan­zie­rung. Für die Betrof­fe­nen vor Ort bedeu­tet dies kon­kret: weni­ger finan­zi­el­le Mit­tel, ein schwin­den­des Leis­tungs­an­ge­bot und eine erheb­li­che Gefähr­dung der Pati­en­ten­si­cher­heit. Wie pre­kär die Situa­ti­on ist, zeigt ein aktu­el­ler Hil­fe­ruf aus Niedersachsen.

Leer / Ost­fries­land. Die fun­da­men­ta­le Kri­se der deut­schen Kli­nik­land­schaft wird in der Regi­on Leer und Wee­ner sicht­ba­rer denn je. Die dor­ti­gen Kran­ken­häu­ser ste­hen bereits unter einem extre­men wirt­schaft­li­chen Druck, der durch die bun­des­po­li­ti­schen Plä­ne exis­tenz­be­dro­hen­de Aus­ma­ße annimmt. Der vor­lie­gen­de Refe­ren­ten­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung droht die medi­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung in der Flä­che nach­hal­tig zu untergraben.

Die mathe­ma­ti­sche Fal­le der Erlösentwicklung

Der Hebel, mit dem das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um unter Minis­te­rin Nina War­ken die Aus­ga­ben dros­seln will, liegt in einer Neu­re­ge­lung der Erlös­ent­wick­lung. Bis­lang ori­en­tier­ten sich die Ver­gü­tun­gen der Kli­ni­ken an der all­ge­mei­nen Kos­ten­ent­wick­lung oder der Ein­nah­me­si­tua­ti­on der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen (GKV). Künf­tig soll per Gesetz rigo­ros gere­gelt wer­den, dass bei Berech­nun­gen grund­sätz­lich immer der gerin­ge­re Wert als ver­bind­li­che Ober­gren­ze her­an­ge­zo­gen wird.

Damit nicht genug: Die­ser ohne­hin schon nied­ri­ge­re Wert soll im Anschluss pau­schal um ein wei­te­res Pro­zent redu­ziert wer­den. In der Pra­xis führt die­ses Ver­fah­ren zu einer voll­stän­di­gen Ent­kopp­lung der Erlö­se von den rea­len Kos­ten­stei­ge­run­gen. Kran­ken­häu­ser wer­den dadurch sys­te­ma­tisch dar­an gehin­dert, not­wen­di­ge Tarif­stei­ge­run­gen für das Per­so­nal zu erwirt­schaf­ten. Die Erlös­stei­ge­run­gen decken die Tarif­ent­wick­lun­gen im ärzt­li­chen und pfle­ge­ri­schen Dienst bei wei­tem nicht mehr ab.

„Ins­ge­samt kos­ten unse­ren Häu­sern in Leer und Wee­ner die im Refe­ren­ten­ent­wurf geplan­ten Maß­nah­men im Jahr 2027 min­des­tens fünf Mil­lio­nen Euro. Mit die­sen Erlös­stei­ge­run­gen wer­den noch nicht ein­mal die Tarif­ent­wick­lun­gen gedeckt.“ — Danie­la Kamp, Geschäfts­füh­re­rin der Kli­ni­kum Leer gGmbH

Auf­ge­stau­te Alt­schul­den und ent­zo­ge­ne Mittel

Die geplan­te Reform trifft auf ein Sys­tem, das durch die Ver­säum­nis­se der ver­gan­ge­nen Jah­re bereits mas­siv geschwächt ist. Die enor­men infla­ti­ons- und kriegs­be­ding­ten Kos­ten­stei­ge­run­gen aus den Jah­ren 2022 und 2023 wur­den bis heu­te nicht voll­stän­dig aus­ge­gli­chen. Ein­zig ein zeit­lich eng begrenz­ter Zuschlag mil­der­te den Kol­laps bis­lang ab. Doch genau die­ser Zuschlag läuft im Okto­ber 2026 aus und soll nach dem Wil­len der Bun­des­re­gie­rung ersatz­los gestri­chen werden.

Hin­zu kommt ein ord­nungs­po­li­ti­sches Ver­trau­ens­de­fi­zit: Bereits im lau­fen­den Jahr 2026 wur­den den Kli­ni­ken erheb­li­che Erlö­se ent­zo­gen, um rein poli­tisch moti­viert die Bei­trags­sät­ze der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen sta­bil zu hal­ten. Das gesund­heits­po­li­ti­sche Schlin­gern der Bun­des­re­gie­rung zeigt sich exem­pla­risch dar­in, dass für 2026 zunächst ein unter­stüt­zen­der Zuschlag ver­ab­schie­det, die­ser jedoch nur drei Mona­te spä­ter fast voll­stän­dig wie­der ein­kas­siert wur­de. Pla­nungs­si­cher­heit für kom­mu­na­le und frei­ge­mein­nüt­zi­ge Trä­ger sieht anders aus.

Struk­tur­re­form erzwingt Schlie­ßun­gen im länd­li­chen Raum

Kos­ten­re­du­zie­run­gen im Bereich des Per­so­nals sind auf­grund der stren­gen gesetz­li­chen Min­dest­vor­ga­ben unmög­lich und ethisch nicht ver­tret­bar. Das Gegen­teil ist der Fall: Die Bun­des­re­pu­blik befin­det sich inmit­ten der größ­ten Kran­ken­haus­struk­tur­re­form seit über zwei Jahr­zehn­ten. Die­se Reform bringt ver­schärf­te, ver­bind­lich ein­zu­hal­ten­de Per­so­nal­an­for­de­run­gen im ärzt­li­chen und pfle­ge­ri­schen Sek­tor mit sich.

Kli­ni­ken im länd­li­chen Raum wer­den damit in ein unlös­ba­res Dilem­ma gedrängt. Ange­sichts der unzu­rei­chen­den Refi­nan­zie­rung bei gleich­zei­tig stei­gen­den Qua­li­täts- und Per­so­nal­vor­ga­ben blei­ben den Geschäfts­füh­run­gen nur zwei Optio­nen: Ent­we­der müs­sen hoch­re­le­van­te Leis­tungs­be­rei­che und Sta­tio­nen dau­er­haft geschlos­sen oder immense wirt­schaft­li­che Ver­lus­te in Kauf genom­men wer­den – in der vagen, oft unbe­grün­de­ten Hoff­nung auf einen spä­te­ren finan­zi­el­len Aus­gleich in der Zukunft.

Das neue Kon­troll­re­gime: Büro­kra­tie­wel­le und Sanktionen

  • Aus­wei­tung der Ein­zel­fall­prü­fung: Kran­ken­kas­sen und der Medi­zi­ni­sche Dienst (MD) erhal­ten weit­rei­chen­de Kom­pe­ten­zen, um Ver­weil­dau­ern flä­chen­de­ckend zu prü­fen und zu bean­stan­den. Ins­be­son­de­re die Kran­ken­haus-Ver­weil­dau­er wird von den dort beschäf­tig­ten Ärz­ten und Pfle­ge­kräf­ten ins Visier genommen.

  • Finan­zi­el­le Stra­fen bei War­te­zei­ten: Ver­zö­gert sich eine Ent­las­sung auch nur um einen ein­zi­gen Tag – bei­spiels­wei­se weil das Kran­ken­haus auf ein exter­nes Labor- oder Unter­su­chungs­er­geb­nis war­ten muss –, gilt die Abrech­nung als feh­ler­haft. Die Rech­nung wird gekürzt, und das Kran­ken­haus wird mit einer Straf­zah­lung von min­des­tens 400 Euro pro Fall belegt.

  • Zweit­mei­nungs­ver­fah­ren als Bar­rie­re: Vor Stan­dard­ein­grif­fen, wie dem Ein­set­zen eines neu­en Hüft- oder Knie­ge­lenks, wird eine ver­pflich­ten­de ärzt­li­che Zweit­mei­nung ein­ge­führt. Statt kla­rer Struk­tur­vor­ga­ben führt dies zu einer Über­las­tung ambu­lan­ter Pra­xen und mas­si­vem büro­kra­ti­schen Kon­troll­auf­wand bei Kli­ni­ken und Kassen.

Gefähr­dung der flä­chen­de­cken­den Versorgung

Die War­nun­gen aus Ost­fries­land ste­hen stell­ver­tre­tend für eine bun­des­wei­te Ent­wick­lung. Ohne eine ver­läss­li­che, nach­hal­ti­ge und aus­kömm­li­che Finan­zie­rungs­grund­la­ge dro­hen der deut­schen Kli­nik­land­schaft irrepa­ra­ble Ein­schnit­te bis hin zu unge­steu­er­ten Kli­nik­schlie­ßun­gen. Not­wen­di­ge Refor­men dür­fen nicht dazu füh­ren, dass die wirt­schaft­li­che Basis der Akut­kran­ken­häu­ser sys­te­ma­tisch unter­gra­ben wird.

Wenn die Poli­tik die Rea­li­tät vor Ort igno­riert, dro­hen fata­le Ver­sor­gungs­lü­cken. Es geht hier­bei um nichts weni­ger als das ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ver­spre­chen einer flä­chen­de­cken­den und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Gesund­heits­ver­sor­gung für alle Bür­ge­rin­nen und Bürger.

Bür­ger­pro­test: Jetzt han­deln gegen den Klinik-Kahlschlag

Um ein deut­li­ches Zei­chen gegen die geplan­ten Haus­halts­kür­zun­gen zu set­zen, wur­de eine direk­te E‑Mail-Pro­test­ak­ti­on an die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­rin Nina War­ken sowie an die zustän­di­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und Gesund­heits­po­li­ti­ker aus Nie­der­sach­sen ins Leben geru­fen. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen sich wie folgt beteiligen:

  1. QR-Code scan­nen  (ver­füg­bar auf den Aus­hän­gen und Fly­ern vor Ort).

  2. Eine vor­for­mu­lier­te, recht­lich geprüf­te Pro­test-E-Mail an die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­rin und die zustän­di­gen Abge­ord­ne­ten des Wahl­krei­ses öff­net sich automatisch.

  3. Den eige­nen Namen ein­tra­gen und die E‑Mail direkt absenden.

Hier geht es zur E‑Mail-Pro­test­ak­ti­on: 

https://kuerzen-ende-aus.info/

 

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Poli­zei auf Bor­kum und Nor­der­ney: Neue Elek­tro-Quads für Ein­sät­ze am Strand und in den Dünen

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Poli­zei auf Bor­kum und Nor­der­ney künf­tig mit Elek­tro-Quads unter­wegs – auch am Strand im Einsatz

Neue Poli­zei­fahr­zeu­ge brin­gen umwelt­freund­li­che Mobi­li­tät auf die ost­frie­si­schen Inseln

Wer beim nächs­ten Besuch auf Bor­kum oder Nor­der­ney am Strand unter­wegs ist, könn­te ihnen schon begeg­nen: Die Poli­zei ver­stärkt ihre Prä­senz auf den ost­frie­si­schen Inseln und setzt künf­tig auf moder­ne Elek­tro-Quads. Neben Juist erhal­ten nun auch Bor­kum und Nor­der­ney eige­ne elek­trisch ange­trie­be­ne Einsatzfahrzeuge.

Für die Regi­on Leer ist die Nach­richt beson­ders inter­es­sant: Bor­kum gehört als größ­te der ost­frie­si­schen Inseln zum Land­kreis Leer und ist damit auch geo­gra­fisch und ver­wal­tungs­tech­nisch eng mit dem Ver­brei­tungs­ge­biet unse­res News­por­tals ver­bun­den. Nor­der­ney gehört dage­gen zum Land­kreis Aurich, ist aber eben­falls ein wich­ti­ger Bestand­teil der ost­frie­si­schen Inselwelt.

Die Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück hat die bei­den Inseln mit Elek­tro-Quads des Typs Pola­ris Ran­ger XP Kine­tic aus­ge­stat­tet. Damit setzt die Poli­zei ihren Weg zu einem moder­ne­ren und umwelt­scho­nen­de­ren Fuhr­park fort.

Gelän­de­gän­gig und nahe­zu laut­los unterwegs

Die neu­en Elek­tro-Quads sind spe­zi­ell für die Anfor­de­run­gen des poli­zei­li­chen Ein­satz- und Strei­fen­diens­tes auf den Inseln aus­ge­stat­tet. Dazu gehö­ren unter ande­rem Blau­licht und Mar­tins­horn. Dank All­rad­an­trieb kön­nen die Fahr­zeu­ge auch schwie­ri­ges Gelän­de bewäl­ti­gen – bei­spiels­wei­se an Strän­den, in Dünen oder Waldgebieten.

Mit einer Reich­wei­te von rund 70 Kilo­me­tern eig­nen sie sich für zahl­rei­che Ein­satz­mög­lich­kei­ten. Die Höchst­ge­schwin­dig­keit liegt bei 60 km/h. Ange­trie­ben wer­den die Fahr­zeu­ge elek­trisch, gela­den wer­den kön­nen sie an einer her­kömm­li­chen Steckdose.

Auch prak­tisch sind die neu­en Ein­satz­fahr­zeu­ge: Auf ihrer Lade­flä­che las­sen sich bei­spiels­wei­se sicher­ge­stell­te Gegen­stän­de oder Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de für die Spu­ren­si­che­rung transportieren.

Vor­tei­le auch bei nächt­li­chen Einsätzen

Ein beson­de­rer Vor­teil ist der nahe­zu geräusch­lo­se Antrieb. Gera­de bei nächt­li­chen Fahn­dun­gen, etwa nach Ein­bre­chern, kann das von Bedeu­tung sein. Gleich­zei­tig wer­den Urlau­ber und Tie­re durch die gerin­ge Geräusch­ent­wick­lung weni­ger gestört.

Bereits seit Dezem­ber 2019 ist auf Juist das bun­des­weit ers­te voll­elek­trisch ange­trie­be­ne Poli­zei­quad vom Typ Pola­ris Ran­ger EV im Ein­satz. Die posi­ti­ven Erfah­run­gen dort haben dazu geführt, dass die Poli­zei­di­rek­ti­on wei­te­re Erpro­bun­gen vor­ge­nom­men und das Kon­zept auf ande­re Inseln aus­ge­wei­tet hat.

Damit erhält auch Bor­kum ein moder­nes Ein­satz­mit­tel, das den beson­de­ren Bedin­gun­gen der Insel gerecht wird.

Beim nächs­ten Bor­kum­be­such lohnt sich also viel­leicht ein genaue­rer Blick auf den Strand: Gut mög­lich, dass dort künf­tig ein blau-wei­ßes Elek­tro-Quad der Poli­zei unter­wegs ist.

Den Ein­stieg sach­li­cher for­mu­lie­ren­Den Lese­r­ECHO-Bezug deut­lich kürzen
 
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Stadt­bus Leer: Ände­run­gen bei den Lini­en 651 und 652 – zwei Hal­te­stel­len wegen Stra­ßen­sper­run­gen betroffen

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Ände­run­gen bei Stadt­bus­li­ni­en in Leer: Zwei Hal­te­stel­len wegen Stra­ßen­sper­run­gen zeit­wei­se nicht erreichbar

Stadt­bus­li­ni­en 651 und 652 betrof­fen – Ein­schrän­kun­gen auf der Bre­mer Stra­ße und an der Ems­brü­cke vom 3. bis 5. Novem­ber 2026

Fahr­gäs­te des Leera­ner Stadt­bus­ver­kehrs müs­sen sich in die­ser Woche auf vor­über­ge­hen­de Ände­run­gen ein­stel­len. Auf­grund von Stra­ßen­sper­run­gen kön­nen zwei Hal­te­stel­len der Stadt­bus­li­ni­en 651 und 652 zeit­wei­se nicht bezie­hungs­wei­se nur ein­ge­schränkt bedient werden.

Betrof­fen sind die Hal­te­stel­len „Leer, Bre­mer Straße/Löwenstraße“ und „Leer, An der Ems­brü­cke“. Die Ein­schrän­kun­gen gel­ten an unter­schied­li­chen Tagen und betref­fen jeweils bestimm­te Fahrtrichtungen.

Stadt­bus­li­nie 652: Hal­te­stel­le Bre­mer Straße/Löwenstraße entfällt

Auf­grund der Sper­rung der Löwen­stra­ße kann die Stadt­bus­li­nie 652 die Hal­te­stel­le „Leer, Bre­mer Straße/Löwenstraße“ von Diens­tag, 3. Novem­ber, bis Mitt­woch, 4. Novem­ber 2026, nicht anfahren.

Der Aus­fall betrifft bei­de Fahrtrichtungen:

  • Rich­tung Heisfelde

  • Rich­tung Schloss Evenburg

Die Hal­te­stel­le ent­fällt somit wäh­rend des genann­ten Zeit­raums vollständig.

Stadt­bus­li­nie 651: Ein­schrän­kun­gen an der Hal­te­stel­le An der Emsbrücke

Eine wei­te­re Ein­schrän­kung betrifft die Stadt­bus­li­nie 651. Auf­grund der Sper­rung der Stra­ße „An der Ems­brü­cke“ kann die Hal­te­stel­le „Leer, An der Ems­brü­cke“ von Mitt­woch, 4. Novem­ber, bis Don­ners­tag, 5. Novem­ber 2026, nur ein­ge­schränkt bedient werden.

Dabei gel­ten unter­schied­li­che Rege­lun­gen für die bei­den Fahrtrichtungen:

  • Rich­tung Bin­gum: Die Hal­te­stel­le kann wäh­rend des gesam­ten genann­ten Zeit­raums nicht ange­fah­ren werden.

  • Rich­tung Log­abir­um: Die Hal­te­stel­le wird ledig­lich bei einer ein­zel­nen Fahrt mit der Abfahrts­zeit um 6.16 Uhr bedient.

Fahr­gäs­te soll­ten die vor­über­ge­hen­den Ände­run­gen bei ihrer Fahrt­pla­nung berück­sich­ti­gen. Betrof­fen sind aus­schließ­lich die genann­ten Hal­te­stel­len und Zeiträume.

Die Ein­schrän­kun­gen ste­hen im Zusam­men­hang mit den Stra­ßen­sper­run­gen in Leer.

 
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88. Jah­res­tag der Pogrom­nacht: Leer erin­nert am 9. Novem­ber 2026 an die Opfer des Holocaust

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Der Syn­ago­gen­ge­denk­platz an der Heis­fel­der Stra­ße / Ecke Ubbo-Emmi­us-Stra­ße (Bum­mert) ist am 9. Novem­ber 2026 Schau­platz der Gedenk­ver­an­stal­tung zum 88. Jah­res­tag der Pogrom­nacht. Geplant sind eine Kranz­nie­der­le­gung sowie Bei­trä­ge von Schü­le­rin­nen und Schü­lern des Teletta-Groß-Gym­na­si­ums und des Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­ums. Foto: Ingo Tonsor 

88. Jah­res­tag der Pogrom­nacht: Stadt Leer erin­nert an die Opfer der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Verbrechen

Gedenk­ver­an­stal­tung am 9. Novem­ber 2026 mit Kranz­nie­der­le­gung, Bei­trä­gen von Schü­le­rin­nen und Schü­lern und anschlie­ßen­dem Got­tes­dienst – geän­der­ter Ablauf in die­sem Jahr

Am 9. Novem­ber 2026 jährt sich die Reichs­po­grom­nacht zum 88. Mal. In ganz Deutsch­land wur­den in der Nacht vom 9. auf den 10. Novem­ber 1938 auf Anord­nung des NS-Regimes Syn­ago­gen in Brand gesetzt, jüdi­sche Geschäf­te und Woh­nun­gen gestürmt und zer­stört. Zahl­rei­che jüdi­sche Men­schen wur­den ermor­det, miss­han­delt und ver­folgt. Tau­sen­de ver­lo­ren ihre Exis­tenz­grund­la­ge. Die­sen Ver­bre­chen ging seit 1933 eine zuneh­men­de Aus­gren­zung, Ent­rech­tung und men­schen­ver­ach­ten­de Drang­sa­lie­rung der jüdi­schen Bevöl­ke­rung voraus.

Auch in Leer hin­ter­lie­ßen die natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Ver­bre­chen tie­fe und bis heu­te unver­ges­se­ne Spu­ren. In der Nacht vom 9. auf den 10. Novem­ber 1938 wur­de die damals impo­san­te Syn­ago­ge an der Heis­fel­der Stra­ße von Leera­ner Bür­gern in Brand gesetzt.

Die jüdi­sche Bevöl­ke­rung wur­de unter bru­ta­ler Gewalt aus ihren Häu­sern geholt und durch die Stadt zum Vieh­hof auf der Nes­se getrie­ben. Dort muss­ten die Men­schen, ein­ge­sperrt wie Vieh, die Nacht in einem Stall ver­brin­gen. Die Ereig­nis­se waren Teil der sys­te­ma­ti­schen Ver­fol­gung der jüdi­schen Bevöl­ke­rung durch das natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Regime, die schließ­lich im Holo­caust ihren grau­sa­men Höhe­punkt fand.

Gedenk­ver­an­stal­tung mit ver­än­der­tem Ablauf

An die schreck­li­chen Ereig­nis­se und die Opfer des Holo­caust erin­nert die Stadt Leer gemein­sam mit der Arbeits­ge­mein­schaft Christ­li­cher Kir­chen in Leer und der Gesell­schaft für Christ­lich-Jüdi­sche Zusam­men­ar­beit in Ost­fries­land e. V. am Mon­tag, 9. Novem­ber 2026.

Der Ablauf der dies­jäh­ri­gen Gedenk­ver­an­stal­tung wur­de gegen­über den Vor­jah­ren geändert.

Den Auf­takt bil­det um 18 Uhr eine Gedenk­ver­an­stal­tung auf dem Syn­ago­gen­ge­denk­platz an der Heis­fel­der Stra­ße / Ecke Ubbo-Emmi­us-Stra­ße (Bum­mert). Dort fin­det eine Kranz­nie­der­le­gung statt. Außer­dem gestal­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Teletta-Groß-Gym­na­si­ums und des Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­ums die Ver­an­stal­tung mit eige­nen Beiträgen.

Im Anschluss folgt um 19 Uhr ein Got­tes­dienst in der Bap­tis­ten­kir­che Leer, Ubbo-Emmi­us-Stra­ße 2. Die Pre­digt hält Pas­tor Jür­gen Woi­the von der Evan­ge­lisch-metho­dis­ti­schen Kir­che Leer.

Die Kol­lek­te des Got­tes­diens­tes ist für die Jüdi­sche Gemein­de zu Olden­burg bestimmt.

Gemein­sam erin­nern und Ver­ant­wor­tung übernehmen

Die Gedenk­ver­an­stal­tung soll an die Opfer der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Gewalt­herr­schaft erin­nern und zugleich die Bedeu­tung von Erin­ne­rung, Mensch­lich­keit und Ver­ant­wor­tung für die Gegen­wart und Zukunft verdeutlichen.

Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den, an der Gedenk­ver­an­stal­tung teil­zu­neh­men und gemein­sam ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen zu setzen.

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Das Archiv­fo­to zeigt den dama­li­gen Zeit­plan für die Sanie­rungs­ar­bei­ten an der Brü­cke in Net­tel­burg. Auf dem Hin­weis­schild war noch der...

Blaulicht

Schock­an­ru­fe, sechs Ver­letz­te bei Unfall auf der B72 und drei Brän­de in Emden

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.10.2026 Schock­an­ru­fe in Ost­fries­land ++ Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten...

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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Thea­ter in Leer: „Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“ am 10. Novem­ber 2026

„Marie-Antoi­net­te oder Kuchen für alle!“: Bit­ter­bö­se Komö­die im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Leer. Was pas­siert, wenn ein Königs­paar seit...

Veranstaltung

Kos­ten­lo­ses Chor­kon­zert in Leer: Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei singt in der Gro­ßen Kirche

Die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei gas­tiert unter dem Mot­to „Tür­me, Tee und Orgeln“ in Ost­fries­land. Am Sams­tag, 24. Okto­ber 2026, ist der...

Lokal

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kindern

Rit­ter Rost kommt nach Leer: Fami­li­en­kon­zert mit Jörg Hil­bert und 200 Kin­dern im Thea­ter an der Blinke Leer – Ein...

Veranstaltung

Herbst­kon­zert in Papen­burg: Nie­der­säch­si­sches Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ter spielt am 16. Okto­ber in der Alten Werft

Herbst­kon­zert des Nie­der­säch­si­schen Jugend­sin­fo­nie­or­ches­ters am 16. Okto­ber 2026 in Papenburg 75 musi­ka­lisch beson­ders begab­te Jugend­li­che, gro­ße Wer­ke der Spät­ro­man­tik und...

Veranstaltung

Shan­ty­nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf singt am Gro­ßen Meer

Shan­ty­nach­mit­tag im Haus am Meer: Shan­ty-Män­ner­chor Moor­dorf zu Gast am Gro­ßen Meer Mari­ti­mer Nach­mit­tag in Süd­brook­mer­land am 17. Okto­ber – See­manns­lie­der,...

Veranstaltung

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­ler, Regat­ten und mari­ti­mes Pro­gramm am Bontekai Wil­helms­ha­ven. Vom 2. bis 4. Okto­ber 2026 steht Wil­helms­ha­ven ganz...

Veranstaltung

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und KI am 28. Okto­ber in Leer

Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Fokus Ver­an­stal­tung am 28. Okto­ber 2026 im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer – kur­ze Fach­bei­trä­ge,...

Veranstaltung

„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

„Mac­beth“ im Thea­ter an der Blin­ke in Leer Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord bringt Wil­liam Shake­speares Tra­gö­die nach Leer Leer – Ein Klas­si­ker der...

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Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Wein­pro­be mit Wein­kis­te Ost­fries­land in Südbrookmerland

Wein­ge­nuss am Gro­ßen Meer: Edle Trop­fen und pri­ckeln­de Sek­te in Südbrookmerland Süd­brook­mer­land – Am Sams­tag, 19. Sep­tem­ber 2026, steht das...

Veranstaltung

Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west. Weih­nachts­kon­voi...

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