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Kli­ni­kum Leer: Danie­la Kamp über­nimmt ab Sep­tem­ber die Leitung

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Kli­ni­kum Leer: Nach­fol­ge an der Spit­ze ist geregelt

Danie­la Kamp über­nimmt ab Sep­tem­ber die Lei­tung / Viel Lob für den schei­den­den Geschäfts­füh­rer Hol­ger Glienke

Die Nach­fol­ge an der Spit­ze des Kli­ni­kums Leer ist gere­gelt: Danie­la Kamp, der­zeit kauf­män­ni­sche Lei­te­rin des Kran­ken­hau­ses, wird zum 1. Sep­tem­ber 2024 die Geschäfts­füh­rung über­neh­men. Dies ver­kün­de­te der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de, Land­rat Mat­thi­as Groo­te, in einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung des Land­krei­ses Leer und des Kli­ni­kums. Das Kli­ni­kum ist eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Gesell­schaft des Land­krei­ses und mit rund 1.400 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der größ­te Arbeit­ge­ber im Kreisgebiet.

Neue Lei­tung: Danie­la Kamp

Danie­la Kamp wird den amtie­ren­den Geschäfts­füh­rer Hol­ger Gli­en­ke ablö­sen. Die 48-Jäh­ri­ge ist seit 2001 für das Kran­ken­haus tätig, hat seit zehn Jah­ren Ein­zel­pro­ku­ra und wird das Kli­ni­kum nun ab Sep­tem­ber selbst lei­ten. “Ich freue mich auf mei­ne neue Auf­ga­be und auf die wei­te­re gute Zusam­men­ar­beit mit den enga­gier­ten Mit­ar­bei­ten­den im Kli­ni­kum. Dem Auf­sichts­rat dan­ke ich für das mir ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en,” so Kamp.

Der Auf­sichts­rat des Kli­ni­kums hat­te sich in sei­ner Sit­zung in der ver­gan­ge­nen Woche für Danie­la Kamp als neue Geschäfts­füh­re­rin ent­schie­den. Land­rat Groo­te zeig­te sich bei der Vor­stel­lung der neu­en Kran­ken­haus­lei­tung höchst erfreut: “Es ist ein Glücks­fall für den Land­kreis Leer, dass Danie­la Kamp ihren Hut in den Ring gewor­fen hat. Sie hat uns fach­lich über­zeugt, aber eben­so durch ihr per­sön­li­ches Auf­tre­ten. Wir haben eine gute Wahl getrof­fen.” Kamp sei fach­lich ver­siert und ken­ne das Kli­ni­kum und sei­ne Abläu­fe seit mehr als 20 Jahren.

Abschied von Hol­ger Glienke

Der jet­zi­ge Geschäfts­füh­rer Hol­ger Gli­en­ke hat­te im Febru­ar ange­kün­digt, dass er das Kli­ni­kum aus per­sön­li­chen Grün­den zum Jah­res­en­de 2024 ver­las­sen wird. Die Auf­lö­sung des Ver­tra­ges mit dem 59-Jäh­ri­gen erfolgt auf des­sen Wunsch und in gegen­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men. Gli­en­ke ist seit 2003 an füh­ren­der Stel­le für die Kli­nik tätig, als die Ein­rich­tung noch Kreis­kran­ken­haus hieß und der Lei­ter Betriebs­di­rek­tor. Als der Land­kreis das Kran­ken­haus 2004 in eine gGmbH umwan­del­te, über­nahm Gli­en­ke die Geschäftsführung.

“Der Land­kreis und sein Kli­ni­kum haben Hol­ger Gli­en­ke viel zu ver­dan­ken,” betont der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de Groo­te. Gli­en­ke habe aus dem damals noch klei­nen und defizitä

ren Kran­ken­haus mit 220 Bet­ten und 500 Beschäf­tig­ten eine moder­ne und wirt­schaft­lich erfolg­rei­che Kli­nik mit 475 Bet­ten und 1.400 Mit­ar­bei­ten­den gemacht. “Wir kön­nen froh sein, dass wir für unse­re Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner ein sol­ches Kran­ken­haus vor Ort haben.” Als Geschäfts­füh­rer habe Gli­en­ke stra­te­gisch und ideen­reich das Kli­ni­kum fit für die Zukunft gemacht und es geschafft, alle drei Stand­or­te zu sichern: Leer, Wee­ner und Bor­kum. “Das ist eine groß­ar­ti­ge Leistung.”

Rück­blick und Ausblick

“Es waren 21 her­aus­for­dern­de Jah­re,” so Gli­en­ke. “Fer­tig ist man im Kran­ken­haus­be­reich nie, denn stän­dig ändern sich die Rah­men­be­din­gun­gen. Aber ich über­ge­be ein soli­des, medi­zi­nisch-fach­lich gut auf­ge­stell­tes und wirt­schaft­lich gesun­des Kli­nik­un­ter­neh­men, das mit moti­vier­ten Mit­ar­bei­ten­den bereit ist für zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen. Mei­ner Nach­fol­ge­rin Danie­la Kamp wün­sche ich all­zeit Glück und Erfolg.”

Danie­la Kamp: Eine erfah­re­ne Nachfolgerin

Danie­la Kamp bringt lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und umfas­sen­de Kennt­nis­se der inter­nen Abläu­fe des Kli­ni­kums mit. Die­se Exper­ti­se wird ihr hel­fen, das Kli­ni­kum Leer wei­ter­hin erfolg­reich zu füh­ren und den hohen Stan­dard der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung im Land­kreis zu sichern. Ihre Ernen­nung zur Geschäfts­füh­re­rin wur­de im Auf­sichts­rat ein­stim­mig beschlos­sen, was die brei­te Unter­stüt­zung und das Ver­trau­en in ihre Fähig­kei­ten unterstreicht.

“Ich freue mich auf mei­ne neue Auf­ga­be und die Her­aus­for­de­run­gen, die vor uns lie­gen,” sag­te Kamp. “Ich bin zuver­sicht­lich, dass wir gemein­sam mit den enga­gier­ten Mit­ar­bei­ten­den des Kli­ni­kums die erfolg­rei­che Ent­wick­lung fort­set­zen und neue Maß­stä­be in der Pati­en­ten­ver­sor­gung set­zen können.”

Dank an Hol­ger Glienke

Zum Abschied beton­te Land­rat Groo­te noch ein­mal die Ver­diens­te von Hol­ger Gli­en­ke: “Hol­ger Gli­en­ke hat das Kli­ni­kum Leer zu dem gemacht, was es heu­te ist: eine moder­ne, wirt­schaft­lich erfolg­rei­che und pati­en­ten­ori­en­tier­te Ein­rich­tung. Dafür gebührt ihm unser größ­ter Dank und Anerkennung.”

Mit der Über­ga­be der Geschäfts­füh­rung an Danie­la Kamp stellt das Kli­ni­kum Leer sicher, dass die erfolg­rei­che Arbeit der ver­gan­ge­nen Jah­re fort­ge­setzt und wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Die Wei­chen für eine wei­ter­hin erfolg­rei­che Zukunft sind gestellt.

Zur Per­son: Hol­ger Gli­en­ke


Alter: 59 Jah­re
Aus­bil­dung: kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung, Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft in Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens in Osna­brück, Abschluss als Diplom-Kauf­mann
Beruf: 5,5 Jah­re Bera­ter im Gesund­heits­we­sen bei Pri­ce Water­house Coo­pers in Han­no­ver; 7,5 Jah­re Pro­ku­rist und kauf­män­ni­scher Lei­ter in der Unter­neh­mens­grup­pe Sege­ber­ger Kli­ni­ken in Schles­wig-Hol­stein; ab April 2003 Betriebs­di­rek­tor des Kreis­kran­ken­hau­ses Leer; 2004 bis heu­te Geschäfts­füh­rer der Kli­ni­kum Leer gGmbH
Pri­vat: gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Hameln; mehr als 14 Jah­re wohn­haft in Ihr­ho­ve, seit sechs Jah­ren in Leer; Rück­kehr nach Schles­wig-Hol­stein geplant; ver­hei­ra­tet, zwei erwach­se­ne Kinder
Zur Per­son: Danie­la Kamp


Alter: 48 Jah­re
Aus­bil­dung: kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung; Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft in Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens in Osna­brück, Abschluss als Diplom-Kauf­frau
Beruf: ein Jahr Finanz­we­sen in einer Dort­mun­der Kli­nik; seit 2001 Stabs­stel­le Con­trol­ling im Kreis­kran­ken­haus Leer; von 2003 bis 2012 Lei­tung des zen­tra­len Bereichs Con­trol­ling und Abrech­nung im Kreiskrankenhaus/Klinikum Leer; seit 2013 kauf­män­ni­sche Lei­te­rin des Kli­ni­kums
Pri­vat: gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Meppen, jetzt wohn­haft in Leer; ver­hei­ra­tet, zwei Kin­der, 16 und 18 Jah­re alt

 

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Platt­deutsch hat wie­der eine Stim­me: Harald Klaa­ßen ist neu­er Beauf­trag­ter für Westoverledingen

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Neue Impul­se für das Platt­deut­sche: Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes (links) über­reich­te gemein­sam mit Petra Rosen­boom, Fach­be­reichs­lei­te­rin für „Fami­lie und Bil­dung“, dem neu­en ehren­amt­li­chen Platt­deutsch­be­auf­trag­ten Harald Klaa­ßen aus Steen­fel­de offi­zi­ell sei­ne Ernen­nungs­ur­kun­de. Klaa­ßen fun­giert künf­tig als wich­ti­ges Bin­de­glied zwi­schen Ver­wal­tung, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und der platt­deutsch spre­chen­den Bevöl­ke­rung in Westoverledingen.

Harald Klaa­ßen ist neu­er Platt­deutsch­be­auf­trag­ter für Westoverledingen

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Die Regio­nal­spra­che Platt­deutsch hat in der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen wie­der eine star­ke Stim­me: Harald Klaa­ßen aus Steen­fel­de wur­de offi­zi­ell zum ehren­amt­li­chen Platt­deutsch­be­auf­trag­ten bestellt. Den ent­spre­chen­den Beschluss hat­te der Ver­wal­tungs­aus­schuss bereits am 13. Mai 2026 gefasst. Jüngst konn­te Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes gemein­sam mit Petra Rosen­boom, der Fach­be­reichs­lei­te­rin für „Fami­lie und Bil­dung“, dem neu­en Beauf­trag­ten fei­er­lich die Ernen­nungs­ur­kun­de überreichen.

Erfolg­rei­che Suche nach neu­er Besetzung

Die Posi­ti­on des ehren­amt­li­chen Platt­deutsch­be­auf­trag­ten war in Wes­t­ov­er­le­din­gen für län­ge­re Zeit vakant. Nach einem wie­der­hol­ten öffent­li­chen Auf­ruf der Gemein­de konn­ten nun end­lich die erhoff­ten Rück­mel­dun­gen ver­zeich­net wer­den, die zur Neu­be­set­zung die­ser wich­ti­gen Auf­ga­be führten.

Ein Auf­trag mit kul­tu­rel­lem Gewicht

Platt­deutsch­be­auf­trag­te leis­ten einen essen­zi­el­len Bei­trag zur Kul­tur­land­schaft in Ost­fries­land. Seit 2009 enga­gie­ren sie sich in enger Koope­ra­ti­on mit dem Platt­düütskbü­ro der Ost­frie­si­schen Land­schaft für den Erhalt und die För­de­rung der Regio­nal­spra­che. Mit der Beset­zung die­ses Amtes erfüllt die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen zudem einen bedeu­ten­den Teil der Euro­päi­schen Char­ta für Regio­nal- und Minderheitssprachen.

Die Platt­deutsch­be­auf­trag­ten fun­gie­ren dabei als zen­tra­les Bin­de­glied zwi­schen der kom­mu­na­len Ver­wal­tung, den Bil­dungs­ein­rich­tun­gen vor Ort und der platt­deutsch spre­chen­den Bevöl­ke­rung. Das Ziel ist es, die nie­der­deut­sche Spra­che aktiv im öffent­li­chen Bewusst­sein zu ver­an­kern und ihre Zukunft zu sichern.

Viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben für den Erhalt der Sprache

Harald Klaa­ßen erwar­tet ein breit gefä­cher­tes Auf­ga­ben­ge­biet, das die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät der Gemein­de stär­ken soll. Zu sei­nen Kern­auf­ga­ben gehö­ren unter anderem:

  • Bil­dungs­för­de­rung: Die Unter­stüt­zung bei der Wei­ter­ga­be des Platt­deut­schen in Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schulen.

  • Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment: Die Orga­ni­sa­ti­on und Beglei­tung loka­ler kul­tu­rel­ler Höhe­punk­te, wie etwa des „Platt­düütsk­ma­ant“ (Platt­deut­scher Monat) im September.

  • Netz­werk­ar­beit: Die Bera­tung von Inter­es­sier­ten sowie die Ver­mitt­lung und Ver­net­zung zwi­schen akti­ven Platt­deutsch-Spre­chern und der Sprachgemeinschaft.

Mit der Ernen­nung von Harald Klaa­ßen unter­streicht die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen ihr Bestre­ben, die nie­der­deut­sche Spra­che als leben­di­gen Teil des kul­tu­rel­len Erbes aktiv in den All­tag ein­zu­bin­den und für kom­men­de Gene­ra­tio­nen erleb­bar zu halten.

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Ost­fries­land wird Was­ser­stoff­land: Emder Was­ser­stoff macht grü­nen Stahl möglich!

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Bild­un­ter­schrift: (v.l.n.r.) Ste­fan Doh­ler Vor­stands­vor­sit­zen­der EWE AG, Git­ta Con­ne­mann MdB, Gun­nar Groeb­ler Vor­stands­vor­sit­zen­der Salz­git­ter AG

Ost­fries­land wird Was­ser­stoff­land: EWE und Salz­git­ter AG star­ten weg­wei­sen­de Kooperation

BERLIN/EMDEN/OSTFRIESLAND. In der Haupt­stadt wur­de heu­te Ener­gie­ge­schich­te geschrie­ben: Mit der Unter­zeich­nung eines lang­fris­ti­gen Lie­fer­ver­trags zwi­schen dem Ener­gie­un­ter­neh­men EWE und der Salz­git­ter Flach­stahl GmbH – einer Toch­ter der Salz­git­ter AG – wur­de der Start­schuss für ein weg­wei­sen­des Pro­jekt gege­ben, das Ost­fries­land fest auf der Land­kar­te der grü­nen Ener­gie­tech­no­lo­gien verankert.

Vom Nor­den in den Süden: Grü­ner Was­ser­stoff für grü­nen Stahl

Das Herz­stück der Ver­ein­ba­rung ist eine kla­re Auf­ga­ben­ver­tei­lung mit gro­ßer Wir­kung: Die EWE errich­tet der­zeit in Emden eine leis­tungs­star­ke 320-Mega­watt-Erzeu­gungs­an­la­ge. Ab dem Jahr 2030 soll dort pro­du­zier­ter grü­ner Was­ser­stoff nach Salz­git­ter gelie­fert wer­den, um dort die Stahl­pro­duk­ti­on kli­ma­freund­lich zu trans­for­mie­ren. Über eine Lauf­zeit von sie­ben Jah­ren ist die Abnah­me von jähr­lich rund 10.000 Ton­nen Was­ser­stoff vereinbart.

Poli­ti­sche Unter­stüt­zung als Fundament

Mög­lich wur­de die­ser Ver­trags­ab­schluss durch ein mas­si­ves finan­zi­el­les Enga­ge­ment von Bund und Land Nie­der­sach­sen. Die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin Git­ta Con­ne­mann (CDU) unter­strich bei der Ver­trags­un­ter­zeich­nung die Bedeu­tung für den Indus­trie­stand­ort Deutsch­land: „Die­ser Ver­trag ist eine gute Nach­richt für Deutsch­land und Ost­fries­land. In Emden wird Was­ser­stoff erzeugt, in Salz­git­ter wird damit grü­ner Stahl pro­du­ziert – das ist der Kreis­lauf der Zukunft.“

Der Bund unter­stützt die­ses Vor­ha­ben mit ins­ge­samt 925 Mil­lio­nen Euro für die Umstel­lung der Stahl­pro­duk­ti­on in Salz­git­ter sowie 267 Mil­lio­nen Euro für den Auf­bau der Was­ser­stoff­er­zeu­gung in Emden. „Das ist eine Inves­ti­ti­on in Arbeits­plät­ze, Wert­schöp­fung und Zukunft“, so Con­ne­mann. Sie beton­te zudem die stra­te­gi­sche Not­wen­dig­keit, die eige­ne Ener­gie­er­zeu­gung aus­zu­bau­en, um Ver­sor­gungs­si­cher­heit zu gewähr­leis­ten und Abhän­gig­kei­ten zu reduzieren.

Ost­fries­land als Vor­rei­ter der Energiewende

Auch auf Lan­des­ebe­ne wird das Pro­jekt als Erfolg gefei­ert. Der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le wer­tet die Zusam­men­ar­beit als star­kes Signal: „Ost­fries­land ist Vor­rei­ter bei der Her­stel­lung und Nut­zung grü­ner Ener­gie. Das Land Nie­der­sach­sen inves­tiert rund 153 Mil­lio­nen Euro in die EWE-Anla­ge in Emden und för­dert den Elek­tro­licht­bo­gen­ofen der Salz­git­ter Stahl AG mit 397 Mil­lio­nen Euro.“ Thie­le ver­wies dar­auf, dass die Wei­chen für die­ses Pro­jekt bereits in der vor­an­ge­gan­ge­nen Lan­des­re­gie­rung gestellt wur­den, um die Was­ser­stoff­tech­no­lo­gie zur Markt­rei­fe zu füh­ren. Der Nord­wes­ten ent­wick­le sich damit immer mehr zur füh­ren­den Was­ser­stoff­re­gi­on Europas.

Chan­cen für die Regi­on Emden

Wil­ke Held, CDU-Kreis­vor­sit­zen­der in Emden, blickt opti­mis­tisch auf die regio­na­len Aus­wir­kun­gen. Für ihn steht der Aus­bau der Erneu­er­ba­ren Ener­gien in direk­tem Zusam­men­hang mit der wirt­schaft­li­chen Zukunft der Stadt: „Neben den öko­lo­gi­schen Zie­len, von denen wir alle pro­fi­tie­ren, schaf­fen wir damit siche­re Arbeits­plät­ze und wirt­schaft­li­che Wertschöpfung.“

Ein Leucht­turm­pro­jekt für die Industrie

Die Salz­git­ter AG ver­folgt mit die­sem Schritt eine kon­se­quen­te Stra­te­gie: Weg von Koh­le, Gas und Koks, hin zu einer kli­ma­neu­tra­len Stahl­er­zeu­gung. Das Pro­jekt in Emden gilt als „Leucht­turm“, der zei­gen soll, wie grü­ner Was­ser­stoff zu einem inter­na­tio­nal wett­be­werbs­fä­hi­gen Ener­gie­trä­ger wer­den kann. Die Part­ner­schaft zwi­schen Erzeu­ger und Anwen­der gilt dabei als Blau­pau­se für den not­wen­di­gen Was­ser­stoff­hoch­lauf in Deutschland.

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Schluss mit dem Kon­flikt­po­ten­zi­al: FDP will Rad­ver­kehr aus der Rat­haus­stra­ße verbannen

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Idyl­li­sche Kulis­se mit Kon­flikt­po­ten­ti­al: Wäh­rend Tou­ris­ten in der Rat­haus­stra­ße bum­meln und die Gas­tro­no­mie ihre Gäs­te bedient, sor­gen zu schnell fah­ren­de E‑Bikes und E‑Roller regel­mä­ßig für gefähr­li­che Situa­tio­nen. Um die­se Gefah­ren­her­de zu besei­ti­gen und die Auf­ent­halts­qua­li­tät dau­er­haft zu sichern, for­dert die FDP-Frak­ti­on die Umge­stal­tung zu einer kon­se­quent fahr­rad­frei­en Zone.

Rat­haus­stra­ße Leer: FDP for­dert kon­se­quen­te Umge­stal­tung zur fuß­gän­ger­ori­en­tier­ten Zone

Die FDP-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer strebt eine grund­le­gen­de Neu­aus­rich­tung der inner­städ­ti­schen Ver­kehrs­füh­rung an. Im Fokus steht dabei die Rat­haus­stra­ße, die nach Vor­stel­lung der Frak­ti­on künf­tig als kon­se­quent fahr­rad­freie Zone fun­gie­ren soll. Ziel die­ses Vor­sto­ßes ist es, den his­to­ri­schen Kern der Stadt wie­der als siche­ren und unge­stör­ten Auf­ent­halts­raum für Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger zu etablieren.

Kon­flikt­po­ten­ti­al durch aktu­el­le Verkehrsführung

Der­zeit ist die Rat­haus­stra­ße als Fuß­gän­ger­zo­ne mit der Zusatz­be­schil­de­rung „Rad­fah­rer frei“ aus­ge­wie­sen. Zudem ist sie Teil des Ems­Rad­wegs sowie der Euro­Ve­lo-Rou­te. Die­se Kom­bi­na­ti­on führt laut FDP-Frak­ti­on regel­mä­ßig zu Unsi­cher­hei­ten und gefähr­li­chen Situa­tio­nen zwi­schen Rad- und Fußverkehr.

„Es zeigt sich von Tag zu Tag deut­li­cher, dass das Neben­ein­an­der von Rad- und Fuß­ver­kehr hier an sei­ne Gren­zen stößt“, begrün­det Gün­ter Pod­lich, FDP-Rats­mit­glied, den Vor­stoß. Durch sei­ne Tätig­keit als Stadt­füh­rer, bei der er regel­mä­ßig Gäs­teg­rup­pen durch die­sen Bereich lei­tet, beob­ach­tet er die täg­li­che Belas­tungs­si­tua­ti­on aus ers­ter Hand. Aus Sicht der FDP ist der gegen­wär­ti­ge Zustand nicht län­ger akzeptierbar.

König­stra­ße als attrak­ti­ve Alternative

Um den Rad­ver­kehr wirk­sam von der Rat­haus­stra­ße fern­zu­hal­ten, ohne die Erreich­bar­keit der Innen­stadt ein­zu­schrän­ken, schlägt die FDP eine geziel­te Auf­wer­tung der König­stra­ße vor. Die­se soll als attrak­ti­ve Alter­na­tiv­rou­te für Rad­fah­ren­de aus­ge­baut werden.

Das Kon­zept sieht vor, mit­tig in der Fahr­bahn einen etwa 1,5 Meter brei­ten Strei­fen aus Klin­ker oder rotem Beton­pflas­ter anzu­le­gen. Bei die­ser Gestal­tung ori­en­tiert sich die Frak­ti­on an bewähr­ten Lösun­gen, die bereits in der Groß­stra­ße oder der Chris­ti­ne-Char­lot­ten-Stra­ße umge­setzt wur­den. Ein wesent­li­cher Punkt dabei: Der his­to­ri­sche Cha­rak­ter der König­stra­ße soll durch die­se bau­li­chen Anpas­sun­gen aus­drück­lich erhal­ten bleiben.

 

Set­zen sich für eine neue Ver­kehrs­füh­rung in der Innen­stadt ein (v.l.n.r.): Die FDP-Rats­mit­glie­der Gün­ter Pod­lich, Susan­ne Smit und Sven Albert for­dern eine fahr­rad­freie Rat­haus­stra­ße und schla­gen statt­des­sen einen Aus­bau der König­stra­ße als attrak­ti­ve Alter­na­tiv­rou­te vor.

Mehr Lebens­qua­li­tät für Leer

Die FDP-Frak­ti­on zeigt sich über­zeugt, dass die vor­ge­schla­ge­ne Maß­nah­me eine sinn­vol­le und attrak­ti­ve Umlei­tung des Rad­ver­kehrs ermög­licht. Eine kon­se­quent fuß­gän­ger­ori­en­tier­te Rat­haus­stra­ße bie­te deut­li­che Vor­tei­le für die Stadt:

  • Erhöh­te Sicher­heit: Durch den Weg­fall des Rad­ver­kehrs wer­den Kon­flikt­punk­te entschärft.

  • Ver­bes­ser­te Auf­ent­halts­qua­li­tät: Mehr Ruhe und zusätz­li­cher Raum laden zum Ver­wei­len ein.

  • Vor­tei­le für die Gas­tro­no­mie: Ein ruhi­ge­res Umfeld kommt den ansäs­si­gen gas­tro­no­mi­schen Betrie­ben und deren Außen­be­rei­chen zugute.

Mit die­sem Vor­stoß setzt die FDP einen Impuls für eine Neu­ge­stal­tung, bei der die Bedürf­nis­se der Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger wie­der in den Mit­tel­punkt der städ­ti­schen Pla­nung rücken sollen.

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