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Kli­ni­kum Leer: Danie­la Kamp über­nimmt ab Sep­tem­ber die Leitung

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Kli­ni­kum Leer: Nach­fol­ge an der Spit­ze ist geregelt

Danie­la Kamp über­nimmt ab Sep­tem­ber die Lei­tung / Viel Lob für den schei­den­den Geschäfts­füh­rer Hol­ger Glienke

Die Nach­fol­ge an der Spit­ze des Kli­ni­kums Leer ist gere­gelt: Danie­la Kamp, der­zeit kauf­män­ni­sche Lei­te­rin des Kran­ken­hau­ses, wird zum 1. Sep­tem­ber 2024 die Geschäfts­füh­rung über­neh­men. Dies ver­kün­de­te der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de, Land­rat Mat­thi­as Groo­te, in einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung des Land­krei­ses Leer und des Kli­ni­kums. Das Kli­ni­kum ist eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Gesell­schaft des Land­krei­ses und mit rund 1.400 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der größ­te Arbeit­ge­ber im Kreisgebiet.

Neue Lei­tung: Danie­la Kamp

Danie­la Kamp wird den amtie­ren­den Geschäfts­füh­rer Hol­ger Gli­en­ke ablö­sen. Die 48-Jäh­ri­ge ist seit 2001 für das Kran­ken­haus tätig, hat seit zehn Jah­ren Ein­zel­pro­ku­ra und wird das Kli­ni­kum nun ab Sep­tem­ber selbst lei­ten. “Ich freue mich auf mei­ne neue Auf­ga­be und auf die wei­te­re gute Zusam­men­ar­beit mit den enga­gier­ten Mit­ar­bei­ten­den im Kli­ni­kum. Dem Auf­sichts­rat dan­ke ich für das mir ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en,” so Kamp.

Der Auf­sichts­rat des Kli­ni­kums hat­te sich in sei­ner Sit­zung in der ver­gan­ge­nen Woche für Danie­la Kamp als neue Geschäfts­füh­re­rin ent­schie­den. Land­rat Groo­te zeig­te sich bei der Vor­stel­lung der neu­en Kran­ken­haus­lei­tung höchst erfreut: “Es ist ein Glücks­fall für den Land­kreis Leer, dass Danie­la Kamp ihren Hut in den Ring gewor­fen hat. Sie hat uns fach­lich über­zeugt, aber eben­so durch ihr per­sön­li­ches Auf­tre­ten. Wir haben eine gute Wahl getrof­fen.” Kamp sei fach­lich ver­siert und ken­ne das Kli­ni­kum und sei­ne Abläu­fe seit mehr als 20 Jahren.

Abschied von Hol­ger Glienke

Der jet­zi­ge Geschäfts­füh­rer Hol­ger Gli­en­ke hat­te im Febru­ar ange­kün­digt, dass er das Kli­ni­kum aus per­sön­li­chen Grün­den zum Jah­res­en­de 2024 ver­las­sen wird. Die Auf­lö­sung des Ver­tra­ges mit dem 59-Jäh­ri­gen erfolgt auf des­sen Wunsch und in gegen­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men. Gli­en­ke ist seit 2003 an füh­ren­der Stel­le für die Kli­nik tätig, als die Ein­rich­tung noch Kreis­kran­ken­haus hieß und der Lei­ter Betriebs­di­rek­tor. Als der Land­kreis das Kran­ken­haus 2004 in eine gGmbH umwan­del­te, über­nahm Gli­en­ke die Geschäftsführung.

“Der Land­kreis und sein Kli­ni­kum haben Hol­ger Gli­en­ke viel zu ver­dan­ken,” betont der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de Groo­te. Gli­en­ke habe aus dem damals noch klei­nen und defizitä

ren Kran­ken­haus mit 220 Bet­ten und 500 Beschäf­tig­ten eine moder­ne und wirt­schaft­lich erfolg­rei­che Kli­nik mit 475 Bet­ten und 1.400 Mit­ar­bei­ten­den gemacht. “Wir kön­nen froh sein, dass wir für unse­re Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner ein sol­ches Kran­ken­haus vor Ort haben.” Als Geschäfts­füh­rer habe Gli­en­ke stra­te­gisch und ideen­reich das Kli­ni­kum fit für die Zukunft gemacht und es geschafft, alle drei Stand­or­te zu sichern: Leer, Wee­ner und Bor­kum. “Das ist eine groß­ar­ti­ge Leistung.”

Rück­blick und Ausblick

“Es waren 21 her­aus­for­dern­de Jah­re,” so Gli­en­ke. “Fer­tig ist man im Kran­ken­haus­be­reich nie, denn stän­dig ändern sich die Rah­men­be­din­gun­gen. Aber ich über­ge­be ein soli­des, medi­zi­nisch-fach­lich gut auf­ge­stell­tes und wirt­schaft­lich gesun­des Kli­nik­un­ter­neh­men, das mit moti­vier­ten Mit­ar­bei­ten­den bereit ist für zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen. Mei­ner Nach­fol­ge­rin Danie­la Kamp wün­sche ich all­zeit Glück und Erfolg.”

Danie­la Kamp: Eine erfah­re­ne Nachfolgerin

Danie­la Kamp bringt lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und umfas­sen­de Kennt­nis­se der inter­nen Abläu­fe des Kli­ni­kums mit. Die­se Exper­ti­se wird ihr hel­fen, das Kli­ni­kum Leer wei­ter­hin erfolg­reich zu füh­ren und den hohen Stan­dard der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung im Land­kreis zu sichern. Ihre Ernen­nung zur Geschäfts­füh­re­rin wur­de im Auf­sichts­rat ein­stim­mig beschlos­sen, was die brei­te Unter­stüt­zung und das Ver­trau­en in ihre Fähig­kei­ten unterstreicht.

“Ich freue mich auf mei­ne neue Auf­ga­be und die Her­aus­for­de­run­gen, die vor uns lie­gen,” sag­te Kamp. “Ich bin zuver­sicht­lich, dass wir gemein­sam mit den enga­gier­ten Mit­ar­bei­ten­den des Kli­ni­kums die erfolg­rei­che Ent­wick­lung fort­set­zen und neue Maß­stä­be in der Pati­en­ten­ver­sor­gung set­zen können.”

Dank an Hol­ger Glienke

Zum Abschied beton­te Land­rat Groo­te noch ein­mal die Ver­diens­te von Hol­ger Gli­en­ke: “Hol­ger Gli­en­ke hat das Kli­ni­kum Leer zu dem gemacht, was es heu­te ist: eine moder­ne, wirt­schaft­lich erfolg­rei­che und pati­en­ten­ori­en­tier­te Ein­rich­tung. Dafür gebührt ihm unser größ­ter Dank und Anerkennung.”

Mit der Über­ga­be der Geschäfts­füh­rung an Danie­la Kamp stellt das Kli­ni­kum Leer sicher, dass die erfolg­rei­che Arbeit der ver­gan­ge­nen Jah­re fort­ge­setzt und wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Die Wei­chen für eine wei­ter­hin erfolg­rei­che Zukunft sind gestellt.

Zur Per­son: Hol­ger Gli­en­ke


Alter: 59 Jah­re
Aus­bil­dung: kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung, Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft in Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens in Osna­brück, Abschluss als Diplom-Kauf­mann
Beruf: 5,5 Jah­re Bera­ter im Gesund­heits­we­sen bei Pri­ce Water­house Coo­pers in Han­no­ver; 7,5 Jah­re Pro­ku­rist und kauf­män­ni­scher Lei­ter in der Unter­neh­mens­grup­pe Sege­ber­ger Kli­ni­ken in Schles­wig-Hol­stein; ab April 2003 Betriebs­di­rek­tor des Kreis­kran­ken­hau­ses Leer; 2004 bis heu­te Geschäfts­füh­rer der Kli­ni­kum Leer gGmbH
Pri­vat: gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Hameln; mehr als 14 Jah­re wohn­haft in Ihr­ho­ve, seit sechs Jah­ren in Leer; Rück­kehr nach Schles­wig-Hol­stein geplant; ver­hei­ra­tet, zwei erwach­se­ne Kinder
Zur Per­son: Danie­la Kamp


Alter: 48 Jah­re
Aus­bil­dung: kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung; Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft in Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens in Osna­brück, Abschluss als Diplom-Kauf­frau
Beruf: ein Jahr Finanz­we­sen in einer Dort­mun­der Kli­nik; seit 2001 Stabs­stel­le Con­trol­ling im Kreis­kran­ken­haus Leer; von 2003 bis 2012 Lei­tung des zen­tra­len Bereichs Con­trol­ling und Abrech­nung im Kreiskrankenhaus/Klinikum Leer; seit 2013 kauf­män­ni­sche Lei­te­rin des Kli­ni­kums
Pri­vat: gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Meppen, jetzt wohn­haft in Leer; ver­hei­ra­tet, zwei Kin­der, 16 und 18 Jah­re alt

 

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B70 — Papen­bur­ger Stra­ße bei der Leda­brü­cke wird am Diens­tag halb­sei­tig gesperrt

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Papen­bur­ger Stra­ße in Leer wird halb­sei­tig gesperrt – Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen an der Leda­brü­cke erwartet

Leer – Auto­fah­rer müs­sen sich am Diens­tag, 25. August 2026, auf Ein­schrän­kun­gen auf der Papen­bur­ger Stra­ße (B 70) ein­stel­len. Im Bereich der Leda­brü­cke wird eine Schad­stel­le in der Fahr­bahn saniert. Dafür ist eine halb­sei­ti­ge Sper­rung erforderlich.

Die Arbei­ten begin­nen vor­aus­sicht­lich um 8 Uhr und sol­len nach der­zei­ti­ger Pla­nung bis etwa 18 Uhr dau­ern. Die Sanie­rung erfolgt im Rah­men einer soge­nann­ten Wan­der­bau­stel­le. Der betrof­fe­ne Bereich wird dabei mit einer mobi­len Absperr­ta­fel abgesichert.

Vor allem in stadt­aus­wär­ti­ger Fahrt­rich­tung kann es wäh­rend der Arbei­ten zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen und ent­spre­chen­den Ver­zö­ge­run­gen kom­men. Ver­kehrs­teil­neh­mer soll­ten daher etwas mehr Zeit ein­pla­nen und im Bereich der Bau­stel­le beson­ders auf­merk­sam fahren.

 

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Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer nicht betroffen

Für den Fuß­gän­ger- und Rad­ver­kehr erge­ben sich durch die halb­sei­ti­ge Sper­rung kei­ne Ein­schrän­kun­gen. Die ent­spre­chen­den Wege kön­nen wei­ter­hin genutzt werden.

Die Stadt Leer bit­tet alle Ver­kehrs­teil­neh­mer um Ver­ständ­nis für die not­wen­di­gen Arbei­ten und die damit ver­bun­de­nen Ein­schrän­kun­gen. Gleich­zei­tig wird um erhöh­te Auf­merk­sam­keit und Rück­sicht­nah­me im Bereich der Sper­rung gebeten.

Die Schad­stel­len­sa­nie­rung ist erfor­der­lich, um die Ver­kehrs­si­cher­heit auf der wich­ti­gen Ver­bin­dung über die Leda­brü­cke zu gewährleisten.

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Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer star­tet neue Image-Kam­pa­gne – Blau­licht­tag am 22. August

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Neue Image-Kam­pa­gne der Feu­er­wehr Leer: Ehren­amt sicht­bar machen und neue Mit­glie­der gewinnen

Fünf Orts­feu­er­weh­ren, eine gemein­sa­me Kam­pa­gne und ein Ziel: Die Stadt Leer möch­te das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment ihrer Feu­er­wehr­leu­te stär­ker in den Mit­tel­punkt rücken und gleich­zei­tig neue Mit­glie­der für den akti­ven Dienst gewin­nen. Rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr ste­hen die Ein­satz­kräf­te bereit, wenn Men­schen Hil­fe benötigen.

Ob Brand­ein­satz, tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung oder ande­re Not­la­gen: Auf die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer ist Ver­lass. Die Ein­satz­kräf­te leis­ten ihren Dienst voll­stän­dig ehren­amt­lich – in ihrer Frei­zeit, an Wochen­en­den, Fei­er­ta­gen und auch mit­ten in der Nacht. Mit einer breit ange­leg­ten Image- und Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne möch­te die Stadt Leer nun zei­gen, wie viel­fäl­tig die­ses Enga­ge­ment ist und wel­che Mög­lich­kei­ten die Feu­er­wehr Men­schen jeden Alters bietet.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst betont die beson­de­re Bedeu­tung des Pro­jekts. „Wir sind den Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den der Leera­ner Feu­er­weh­ren zutiefst dank­bar für alles, was sie für die Stadt und jeden ein­zel­nen von uns leis­ten. Und das in ihrer Frei­zeit, an Fei­er­ta­gen, Tag und Nacht.“ Mit der Kam­pa­gne sol­le die gro­ße Wert­schät­zung für die Feu­er­wehr zum Aus­druck gebracht wer­den. Gleich­zei­tig hof­fe die Stadt, „so neue Mit­glie­der für die­se wich­ti­ge Auf­ga­be inter­es­sie­ren zu können.“

Neue Web­site bün­delt Infor­ma­tio­nen rund um die Feu­er­wehr Leer

Im Mit­tel­punkt der Kam­pa­gne steht die neue Inter­net­sei­te www.feuerwehr-leer.de. Sie dient als zen­tra­le Anlauf­stel­le für Infor­ma­tio­nen rund um die fünf Orts­feu­er­weh­ren der Stadt Leer.

Neben den jewei­li­gen Kon­takt­mög­lich­kei­ten erhal­ten Inter­es­sier­te dort zahl­rei­che Ein­bli­cke in den All­tag der Feu­er­wehr. Gezeigt wer­den Ein­sät­ze und Übun­gen eben­so wie gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten und der Frei­zeit­be­reich der Feuerwehrleute.

Dabei setzt die Kam­pa­gne bewusst auf unter­schied­li­che Medi­en. Ent­stan­den ist ein umfang­rei­ches Paket aus Fotos, Vide­os, eigens kom­po­nier­ten Songs und sogar einem klei­nen Spiel. Ergänzt wird die digi­ta­le Kam­pa­gne durch Social-Media-Vor­la­gen, indi­vi­du­el­le Pla­ka­te für alle fünf Orts­feu­er­weh­ren, Fly­er sowie gro­ße Auf­stel­ler für Veranstaltungen.

Beson­ders wich­tig war den Ver­ant­wort­li­chen dabei die Authen­ti­zi­tät der Dar­stel­lung. Sämt­li­che ver­wen­de­ten Foto- und Video­auf­nah­men zei­gen aus­schließ­lich Mit­glie­der der Leera­ner Feuerwehren.

„Wir woll­ten kei­ne ste­ri­len Hoch­glanz-Fotos, son­dern Auf­nah­men, die den ech­ten All­tag unse­rer Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den zei­gen“, erklärt der stell­ver­tre­ten­de Leera­ner Stadt­brand­meis­ter Alex­an­der Beitelmann.

Feu­er­wehr bie­tet Auf­ga­ben für vie­le Inter­es­sen und Lebensphasen

Die Kam­pa­gne soll zugleich mit dem Bild auf­räu­men, dass Feu­er­wehr aus­schließ­lich aus kör­per­lich anspruchs­vol­len Ein­sät­zen mit gro­ßen Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen besteht. Tat­säch­lich bie­tet das Ehren­amt zahl­rei­che unter­schied­li­che Aufgabenbereiche.

Men­schen kön­nen sich bereits in jun­gen Jah­ren enga­gie­ren und auch im höhe­ren Alter aktiv blei­ben. Vor­kennt­nis­se sind nicht zwin­gend erfor­der­lich. Eben­so gibt es Tätig­kei­ten, bei denen nicht kör­per­li­che Fit­ness, son­dern ande­re Fähig­kei­ten gefragt sind.

Jann Free­se, Orts­brand­meis­ter in Bin­gum, bringt die Viel­falt des Ehren­am­tes auf den Punkt: „Wir suchen jeden in jeder Lebens­pha­se. Feu­er­wehr ist so facet­ten­reich, dass wir für jede und jeden eine Auf­ga­be haben.“

Das Spek­trum reicht dabei von kör­per­li­cher Arbeit über Ver­wal­tungs- und Büro­auf­ga­ben bis zur Fahr­zeug­war­tung und IT. Auch Füh­rungs­auf­ga­ben sowie spe­zia­li­sier­te Tätig­kei­ten gehö­ren zum Feuerwehrdienst.

 

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Feu­er­wehr bedeu­tet auch Gemein­schaft und Kameradschaft

Neben der Ein­satz­be­reit­schaft steht ein wei­te­rer Aspekt im Mit­tel­punkt der neu­en Kam­pa­gne: die Gemeinschaft.

Denn die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ist nicht nur für die Gefah­ren­ab­wehr zustän­dig. Die Orts­feu­er­weh­ren sind vie­ler­orts fest im gesell­schaft­li­chen Leben ver­an­kert. Sie betei­li­gen sich an Ver­an­stal­tun­gen, enga­gie­ren sich im Dorf- und Stadt­le­ben und sind häu­fig auch Treff­punkt und Anlauf­stel­le für Men­schen vor Ort.

Kame­rad­schaft und Zusam­men­halt spie­len des­halb eine eben­so wich­ti­ge Rol­le wie Aus­bil­dung und Ein­satz­be­reit­schaft. Die Kam­pa­gne möch­te genau die­se ver­schie­de­nen Sei­ten des Feu­er­wehr­le­bens sicht­bar machen.

Stadt Leer will lang­fris­ti­ge Ein­satz­fä­hig­keit sichern

Für die Stadt Leer ist die Gewin­nung neu­er ehren­amt­li­cher Ein­satz­kräf­te eine wich­ti­ge Zukunfts­auf­ga­be. Eine leis­tungs­fä­hi­ge Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ist dar­auf ange­wie­sen, dass sich Men­schen bereit erklä­ren, Ver­ant­wor­tung für ihre Mit­men­schen und die Gesell­schaft zu übernehmen.

Mit der neu­en Image­kam­pa­gne sol­len die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben und das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment stär­ker ins öffent­li­che Bewusst­sein gerückt wer­den. Gleich­zei­tig möch­te die Stadt die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer über ver­schie­de­ne Medi­en­ka­nä­le modern, zeit­ge­mäß und mit einem ein­heit­li­chen Erschei­nungs­bild präsentieren.

Damit soll nicht nur die aktu­el­le Arbeit der Feu­er­wehr gewür­digt wer­den. Ziel ist es auch, lang­fris­tig neue Ein­satz­kräf­te zu gewin­nen und die Ein­satz­fä­hig­keit der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Leer dau­er­haft zu sichern und wei­ter auszubauen.

Kam­pa­gnen­start beim 2. Blau­licht­tag in Leer

Der offi­zi­el­le Start­schuss für die neue Kam­pa­gne fällt beim dies­jäh­ri­gen 2. Blau­licht­tag am Sams­tag, 22. August 2026, in der Leera­ner Innen­stadt.

Dort prä­sen­tie­ren sich ins­ge­samt zehn Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­bän­de und Ein­rich­tun­gen aus den Berei­chen Gefah­ren­ab­wehr, Sicher­heit und Ret­tungs­dienst und geben den Besu­chern Ein­bli­cke in ihre Arbeit.

Damit bie­tet der Blau­licht­tag zugleich die Gele­gen­heit, die neue Feu­er­wehr­kam­pa­gne erst­mals öffent­lich zu erle­ben und direkt mit den Ein­satz­kräf­ten ins Gespräch zu kommen.

Wer sich für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer inter­es­siert, fin­det auf der neu­en Web­site www.feuerwehr-leer.de Infor­ma­tio­nen zu den fünf Orts­feu­er­weh­ren und Mög­lich­kei­ten, selbst aktiv zu werden.

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Auto­no­me Fäh­ren, KI und neue Antrie­be: Leer blickt auf die mari­ti­me Zukunft

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Mari­ti­me For­schung und Inno­va­ti­on in Leer: Beim Besuch des Mari­ti­men Tech­ni­kums der Hoch­schu­le Emden/Leer infor­mier­te sich der Arbeits­kreis Häfen und Schiff­fahrt der CDU-Land­tags­frak­ti­on über For­schung, Leh­re und neue mari­ti­me Tech­no­lo­gien. Im Bild von links: Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Mar­co Rim­kus, Saskia Busch­mann MdL, Ulf Thie­le MdL, Hart­mut Moor­kamp MdL, Katha­ri­na Jen­sen MdL, Claus See­beck MdL, MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, Pro­de­kan Prof. Dr. Klaus Heil­mann, Dekan Prof. Dr. Mar­cus Ben­tin, eine Mit­ar­bei­te­rin der Hoch­schu­le Emden/Leer und Sören Berg (MARIKO). Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

CDU-Arbeits­kreis Häfen besucht Mari­ti­men Cam­pus in Leer: „Mari­ti­me Zukunft wird in Leer gestaltet“

Leer. Wie wird sich die Schiff­fahrt durch Digi­ta­li­sie­rung, Künst­li­che Intel­li­genz und neue Antriebs­tech­no­lo­gien ver­än­dern? Wel­che Rol­le könn­ten auto­no­me Fäh­ren künf­tig spie­len und war­um blei­ben gut aus­ge­bil­de­te See­leu­te trotz zuneh­men­der Auto­ma­ti­sie­rung unver­zicht­bar? Mit die­sen und wei­te­ren Fra­gen hat sich der Arbeits­kreis Häfen und Schiff­fahrt der CDU-Frak­ti­on im Nie­der­säch­si­schen Land­tag bei einem Besuch auf dem Mari­ti­men Cam­pus in Leer beschäftigt.

Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le besuch­te den Cam­pus gemein­sam mit dem Spre­cher für Häfen und Schiff­fahrt der CDU-Land­tags­frak­ti­on, Hart­mut Moor­kamp, sowie den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Katha­ri­na Jen­sen, Saskia Busch­mann und Claus See­beck.

Auf dem Pro­gramm stan­den Gesprä­che und Ein­bli­cke in die Arbeit des Mari­ti­men Kom­pe­tenz­zen­trums MARIKO, des Green­Ship­ping-Kom­pe­tenz­zen­trums Nie­der­sach­sen, der Nau­ti­tec GmbH sowie des Mari­ti­men Tech­ni­kums der Hoch­schu­le Emden/Leer.

Leer als mari­ti­mer Zukunftsstandort

Nach dem Besuch sehen die CDU-Abge­ord­ne­ten in der Ver­bin­dung von mari­ti­mer Wirt­schaft, For­schung, Aus­bil­dung und Tech­no­lo­gie­trans­fer gro­ßes Poten­zi­al für Ostfriesland.

„Leer ist weit mehr als ein tra­di­ti­ons­rei­cher Schiff­fahrts- und Ree­de­rei­stand­ort. Hier ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ein star­kes Netz­werk aus mari­ti­mer Wirt­schaft, For­schung, Aus­bil­dung und Tech­no­lo­gie­trans­fer ent­stan­den. Die­se Ver­bin­dung ist eine gro­ße Chan­ce für unse­re Regi­on. Mari­ti­me Zukunft wird in Leer gemacht“, erklär­te Hart­mut Moorkamp.

Die Abge­ord­ne­ten erhiel­ten auf dem Mari­ti­men Cam­pus Infor­ma­tio­nen über aktu­el­le Pro­jek­te und die Ent­wick­lung des mari­ti­men Kompetenzstandortes.

„Fer­ry Go“ unter­sucht auto­no­me Fährsysteme

Bei der MARIKO GmbH und dem ange­glie­der­ten Green­Ship­ping-Kom­pe­tenz­zen­trum Nie­der­sach­sen ging es unter ande­rem um das deutsch-nie­der­län­di­sche Pro­jekt „Fer­ry Go“. MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, Green­Ship­ping-Pro­jekt- und Team­lei­ter Sören Berg sowie Land­rat Mat­thi­as Groo­te für den Gesell­schaf­ter Land­kreis Leer stell­ten das Pro­jekt vor.

Hin­ter­grund ist der umfang­rei­che Fähr­ver­kehr zu den Inseln auf deut­scher und nie­der­län­di­scher Sei­te. Im Rah­men von „Fer­ry Go“ wur­de unter­sucht und erprobt, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen teil­au­to­no­me und auto­no­me Sys­te­me auf Fäh­ren im deutsch-nie­der­län­di­schen Wat­ten­meer ein­ge­setzt wer­den können.

Dabei geht es nicht aus­schließ­lich um tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten. Betrach­tet wer­den auch Künst­li­che Intel­li­genz, nau­ti­sche Anfor­de­run­gen, Schiff­bau, Sicher­heit und recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen.

Für Ulf Thie­le zei­gen Pro­jek­te wie „Fer­ry Go“, dass Digi­ta­li­sie­rung und KI bereits kon­kre­te Anwen­dun­gen in der Schiff­fahrt erreichen.

„Gera­de für unse­re Regi­on mit ihren Insel­ver­keh­ren und ihrer star­ken mari­ti­men Wirt­schaft erge­ben sich dar­aus gro­ße Chan­cen. Ent­schei­dend ist, dass Inno­va­ti­on nicht nur erforscht wird, son­dern mög­lichst schnell ihren Weg in die prak­ti­sche Anwen­dung fin­det“, sag­te Thiele.

Dabei müs­se es nicht zwin­gend dar­um gehen, Arbeits­kräf­te durch Tech­nik zu erset­zen. Viel­mehr könn­ten neue tech­ni­sche Sys­te­me dazu bei­tra­gen, die Sicher­heit auf stark befah­re­nen Gewäs­sern zu erhö­hen und Unfall­ri­si­ken zu redu­zie­ren.

Aus­bil­dung bleibt trotz Auto­ma­ti­sie­rung entscheidend

Eine wei­te­re Erkennt­nis des Besuchs: Mit zuneh­men­der Auto­ma­ti­sie­rung wird die Aus- und Wei­ter­bil­dung von See­leu­ten nach Ein­schät­zung der CDU nicht weni­ger, son­dern wichtiger.

Denn auch auto­no­me und teil­au­to­no­me Sys­te­me sei­en nicht unfehl­bar. Die Ver­ant­wor­tung blei­be des­halb beim Men­schen. Wel­che Mög­lich­kei­ten moder­ne Simu­la­ti­ons­tech­nik bereits heu­te bie­tet, zeig­te die Nau­ti­tec GmbH.

Der neue Geschäfts­füh­rer Kapi­tän Finn Kosel stell­te gemein­sam mit sei­nem Team den Schiffs­füh­rungs­si­mu­la­tor des Unter­neh­mens vor. Dort las­sen sich anspruchs­vol­le Situa­tio­nen auf See sowie in Fluss- und Hafen­ge­bie­ten rea­li­täts­nah dar­stel­len und trainieren.

Die Tech­no­lo­gie kann zudem für die Hafen­pla­nung ein­ge­setzt wer­den. So las­sen sich bei­spiels­wei­se neue Hafen­an­la­gen bereits im Simu­la­tor befah­ren, wäh­rend auf dem tat­säch­li­chen Gelän­de noch Pla­nun­gen lau­fen und die Flä­chen unbe­baut sind.

Damit unter­stützt die Simu­la­ti­on sowohl die Aus- und Wei­ter­bil­dung von See­leu­ten als auch die Pla­nung von Häfen und die Sicher­heit in der Schiff­fahrt.

Hoch­schu­le zeigt For­schung zu Schiffs­tech­nik und neu­en Antrieben

Eine wei­te­re Sta­ti­on war das Mari­ti­me Tech­ni­kum der Hoch­schu­le Emden/Leer am Hoch­schul­stand­ort Leer. Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Mar­co Rim­kus, der Dekan des Fach­be­reichs See­fahrt und Mari­ti­me Wis­sen­schaf­ten, Prof. Dr. Mar­cus Ben­tin, sowie Pro­de­kan Prof. Dr. Klaus Heil­mann infor­mier­ten die Poli­ti­ker über For­schung, Leh­re und die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten des Standortes.

Das Mari­ti­me Tech­ni­kum bün­delt unter ande­rem Kom­pe­ten­zen in den Berei­chen Schiffs­füh­rungs­si­mu­la­ti­on, Schiffs­tech­nik, Mee­res­tech­nik und zukünf­ti­ge Schiffs­an­trie­be.

Gera­de mit Blick auf den Wan­del der mari­ti­men Wirt­schaft misst Ulf Thie­le dem Stand­ort Leer eine beson­de­re Bedeu­tung bei.

„Nie­der­sach­sen ist Hafen- und Schiff­fahrts­land. Die­sen Anspruch müs­sen wir auch für die nächs­te Gene­ra­ti­on mari­ti­mer Tech­no­lo­gien ver­tei­di­gen“, erklär­te der CDU-Landtagsabgeordnete.

Dafür brau­che es star­ke For­schungs- und Aus­bil­dungs­stand­or­te, einen schnel­len Wis­sens­trans­fer in die Unter­neh­men und ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen für Inves­ti­tio­nen. Leer bie­te dafür her­vor­ra­gen­de Voraussetzungen.

Green Ship­ping und Digi­ta­li­sie­rung als Chan­ce für Ostfriesland

Die CDU sieht in der Trans­for­ma­ti­on der Schiff­fahrt nicht nur eine Her­aus­for­de­rung für den Kli­ma­schutz. Auch die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der mari­ti­men Wirt­schaft und qua­li­fi­zier­te Arbeits­plät­ze sei­en von zen­tra­ler Bedeutung.

Green Ship­ping, Digi­ta­li­sie­rung, Auto­ma­ti­sie­rung und alter­na­ti­ve Antriebs­sys­te­me wer­den die Schiff­fahrt nach Ein­schät­zung der Abge­ord­ne­ten in den kom­men­den Jah­ren erheb­lich verändern.

Thie­le for­mu­liert des­halb ein kla­res Ziel: Tech­no­lo­gien für die mari­ti­me Trans­for­ma­ti­on sol­len nicht aus­schließ­lich an ande­ren Stand­or­ten ent­wi­ckelt und anschlie­ßend in der Regi­on ein­ge­setzt wer­den. For­schung, Ent­wick­lung, Wert­schöp­fung und qua­li­fi­zier­te Arbeits­plät­ze sol­len mög­lichst in Nie­der­sach­sen und ins­be­son­de­re in Ost­fries­land gehal­ten bezie­hungs­wei­se neu geschaf­fen werden.

Dank an MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Baumann

Ein beson­de­rer Dank der CDU galt MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, die das Kom­pe­tenz­zen­trum und das Green­Ship­ping-Kom­pe­tenz­zen­trum über mehr als ein Jahr­zehnt geprägt und zu leis­tungs­fä­hi­gen Ein­rich­tun­gen ent­wi­ckelt habe.

Bau­mann hat­te auch den Besuch des Arbeits­krei­ses vor­be­rei­tet, koor­di­niert und die Abge­ord­ne­ten durch die ver­schie­de­nen Sta­tio­nen des Mari­ti­men Cam­pus begleitet.

Hart­mut Moor­kamp zog zum Abschluss eine posi­ti­ve Bilanz: „Der Aus­tausch hat ein­drucks­voll gezeigt, wel­ches Poten­zi­al in der engen Zusam­men­ar­beit von Hoch­schu­le, For­schung und mari­ti­mer Wirt­schaft liegt. Die­ses Netz­werk wol­len wir poli­tisch wei­ter stärken.“

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