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Kli­ni­kum Leer: Danie­la Kamp über­nimmt ab Sep­tem­ber die Leitung

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Kli­ni­kum Leer: Nach­fol­ge an der Spit­ze ist geregelt

Danie­la Kamp über­nimmt ab Sep­tem­ber die Lei­tung / Viel Lob für den schei­den­den Geschäfts­füh­rer Hol­ger Glienke

Die Nach­fol­ge an der Spit­ze des Kli­ni­kums Leer ist gere­gelt: Danie­la Kamp, der­zeit kauf­män­ni­sche Lei­te­rin des Kran­ken­hau­ses, wird zum 1. Sep­tem­ber 2024 die Geschäfts­füh­rung über­neh­men. Dies ver­kün­de­te der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de, Land­rat Mat­thi­as Groo­te, in einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung des Land­krei­ses Leer und des Kli­ni­kums. Das Kli­ni­kum ist eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Gesell­schaft des Land­krei­ses und mit rund 1.400 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der größ­te Arbeit­ge­ber im Kreisgebiet.

Neue Lei­tung: Danie­la Kamp

Danie­la Kamp wird den amtie­ren­den Geschäfts­füh­rer Hol­ger Gli­en­ke ablö­sen. Die 48-Jäh­ri­ge ist seit 2001 für das Kran­ken­haus tätig, hat seit zehn Jah­ren Ein­zel­pro­ku­ra und wird das Kli­ni­kum nun ab Sep­tem­ber selbst lei­ten. “Ich freue mich auf mei­ne neue Auf­ga­be und auf die wei­te­re gute Zusam­men­ar­beit mit den enga­gier­ten Mit­ar­bei­ten­den im Kli­ni­kum. Dem Auf­sichts­rat dan­ke ich für das mir ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en,” so Kamp.

Der Auf­sichts­rat des Kli­ni­kums hat­te sich in sei­ner Sit­zung in der ver­gan­ge­nen Woche für Danie­la Kamp als neue Geschäfts­füh­re­rin ent­schie­den. Land­rat Groo­te zeig­te sich bei der Vor­stel­lung der neu­en Kran­ken­haus­lei­tung höchst erfreut: “Es ist ein Glücks­fall für den Land­kreis Leer, dass Danie­la Kamp ihren Hut in den Ring gewor­fen hat. Sie hat uns fach­lich über­zeugt, aber eben­so durch ihr per­sön­li­ches Auf­tre­ten. Wir haben eine gute Wahl getrof­fen.” Kamp sei fach­lich ver­siert und ken­ne das Kli­ni­kum und sei­ne Abläu­fe seit mehr als 20 Jahren.

Abschied von Hol­ger Glienke

Der jet­zi­ge Geschäfts­füh­rer Hol­ger Gli­en­ke hat­te im Febru­ar ange­kün­digt, dass er das Kli­ni­kum aus per­sön­li­chen Grün­den zum Jah­res­en­de 2024 ver­las­sen wird. Die Auf­lö­sung des Ver­tra­ges mit dem 59-Jäh­ri­gen erfolgt auf des­sen Wunsch und in gegen­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men. Gli­en­ke ist seit 2003 an füh­ren­der Stel­le für die Kli­nik tätig, als die Ein­rich­tung noch Kreis­kran­ken­haus hieß und der Lei­ter Betriebs­di­rek­tor. Als der Land­kreis das Kran­ken­haus 2004 in eine gGmbH umwan­del­te, über­nahm Gli­en­ke die Geschäftsführung.

“Der Land­kreis und sein Kli­ni­kum haben Hol­ger Gli­en­ke viel zu ver­dan­ken,” betont der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de Groo­te. Gli­en­ke habe aus dem damals noch klei­nen und defizitä

ren Kran­ken­haus mit 220 Bet­ten und 500 Beschäf­tig­ten eine moder­ne und wirt­schaft­lich erfolg­rei­che Kli­nik mit 475 Bet­ten und 1.400 Mit­ar­bei­ten­den gemacht. “Wir kön­nen froh sein, dass wir für unse­re Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner ein sol­ches Kran­ken­haus vor Ort haben.” Als Geschäfts­füh­rer habe Gli­en­ke stra­te­gisch und ideen­reich das Kli­ni­kum fit für die Zukunft gemacht und es geschafft, alle drei Stand­or­te zu sichern: Leer, Wee­ner und Bor­kum. “Das ist eine groß­ar­ti­ge Leistung.”

Rück­blick und Ausblick

“Es waren 21 her­aus­for­dern­de Jah­re,” so Gli­en­ke. “Fer­tig ist man im Kran­ken­haus­be­reich nie, denn stän­dig ändern sich die Rah­men­be­din­gun­gen. Aber ich über­ge­be ein soli­des, medi­zi­nisch-fach­lich gut auf­ge­stell­tes und wirt­schaft­lich gesun­des Kli­nik­un­ter­neh­men, das mit moti­vier­ten Mit­ar­bei­ten­den bereit ist für zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen. Mei­ner Nach­fol­ge­rin Danie­la Kamp wün­sche ich all­zeit Glück und Erfolg.”

Danie­la Kamp: Eine erfah­re­ne Nachfolgerin

Danie­la Kamp bringt lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und umfas­sen­de Kennt­nis­se der inter­nen Abläu­fe des Kli­ni­kums mit. Die­se Exper­ti­se wird ihr hel­fen, das Kli­ni­kum Leer wei­ter­hin erfolg­reich zu füh­ren und den hohen Stan­dard der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung im Land­kreis zu sichern. Ihre Ernen­nung zur Geschäfts­füh­re­rin wur­de im Auf­sichts­rat ein­stim­mig beschlos­sen, was die brei­te Unter­stüt­zung und das Ver­trau­en in ihre Fähig­kei­ten unterstreicht.

“Ich freue mich auf mei­ne neue Auf­ga­be und die Her­aus­for­de­run­gen, die vor uns lie­gen,” sag­te Kamp. “Ich bin zuver­sicht­lich, dass wir gemein­sam mit den enga­gier­ten Mit­ar­bei­ten­den des Kli­ni­kums die erfolg­rei­che Ent­wick­lung fort­set­zen und neue Maß­stä­be in der Pati­en­ten­ver­sor­gung set­zen können.”

Dank an Hol­ger Glienke

Zum Abschied beton­te Land­rat Groo­te noch ein­mal die Ver­diens­te von Hol­ger Gli­en­ke: “Hol­ger Gli­en­ke hat das Kli­ni­kum Leer zu dem gemacht, was es heu­te ist: eine moder­ne, wirt­schaft­lich erfolg­rei­che und pati­en­ten­ori­en­tier­te Ein­rich­tung. Dafür gebührt ihm unser größ­ter Dank und Anerkennung.”

Mit der Über­ga­be der Geschäfts­füh­rung an Danie­la Kamp stellt das Kli­ni­kum Leer sicher, dass die erfolg­rei­che Arbeit der ver­gan­ge­nen Jah­re fort­ge­setzt und wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Die Wei­chen für eine wei­ter­hin erfolg­rei­che Zukunft sind gestellt.

Zur Per­son: Hol­ger Gli­en­ke


Alter: 59 Jah­re
Aus­bil­dung: kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung, Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft in Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens in Osna­brück, Abschluss als Diplom-Kauf­mann
Beruf: 5,5 Jah­re Bera­ter im Gesund­heits­we­sen bei Pri­ce Water­house Coo­pers in Han­no­ver; 7,5 Jah­re Pro­ku­rist und kauf­män­ni­scher Lei­ter in der Unter­neh­mens­grup­pe Sege­ber­ger Kli­ni­ken in Schles­wig-Hol­stein; ab April 2003 Betriebs­di­rek­tor des Kreis­kran­ken­hau­ses Leer; 2004 bis heu­te Geschäfts­füh­rer der Kli­ni­kum Leer gGmbH
Pri­vat: gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Hameln; mehr als 14 Jah­re wohn­haft in Ihr­ho­ve, seit sechs Jah­ren in Leer; Rück­kehr nach Schles­wig-Hol­stein geplant; ver­hei­ra­tet, zwei erwach­se­ne Kinder
Zur Per­son: Danie­la Kamp


Alter: 48 Jah­re
Aus­bil­dung: kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung; Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft in Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens in Osna­brück, Abschluss als Diplom-Kauf­frau
Beruf: ein Jahr Finanz­we­sen in einer Dort­mun­der Kli­nik; seit 2001 Stabs­stel­le Con­trol­ling im Kreis­kran­ken­haus Leer; von 2003 bis 2012 Lei­tung des zen­tra­len Bereichs Con­trol­ling und Abrech­nung im Kreiskrankenhaus/Klinikum Leer; seit 2013 kauf­män­ni­sche Lei­te­rin des Kli­ni­kums
Pri­vat: gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Meppen, jetzt wohn­haft in Leer; ver­hei­ra­tet, zwei Kin­der, 16 und 18 Jah­re alt

 

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Backe­moor ist eines der schöns­ten Dör­fer Deutschlands!

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Gro­ßer Erfolg für Backe­moor: Bun­des­gold für unser Dorf!

Land­kreis Leer / Ost­fries­land. Rie­si­ger Jubel im Land­kreis Leer: Backe­moor hat beim 28. Bun­des­wett­be­werb „Unser Dorf hat Zukunft“ die höchs­te Aus­zeich­nung abge­räumt und wur­de mit GOLD prämiert.

Das nie­der­säch­si­sche Dorf setz­te sich im har­ten Wett­be­werb gegen ins­ge­samt 26 Gemein­den aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet durch und stell­te ein­drucks­voll unter Beweis, dass unse­re Regi­on in Sachen Lebens­qua­li­tät und zukunfts­ori­en­tier­ter Dorf­ge­mein­schaft ganz vor­ne mitspielt.

Backe­moor glänzt auf Bundesebene

Nach­dem sich Backe­moor bereits erfolg­reich im Lan­des­wett­be­werb durch­ge­setzt hat­te und als einer der drei offi­zi­el­len nie­der­säch­si­schen Ver­tre­ter in den Bun­des­ent­scheid geschickt wur­de, folgt nun die Krö­nung: Die Bewer­tungs­kom­mis­si­on wür­dig­te das her­aus­ra­gen­de Enga­ge­ment der Dorfgemeinschaft.

Nie­der­sach­sens Dorf­ent­wick­lungs­mi­nis­te­rin Miri­am Staud­te gra­tu­lier­te den Sie­gern per­sön­lich: „Die­ses Ergeb­nis bestä­tigt ein­drucks­voll, wel­ches Poten­zi­al in unse­ren Dör­fern steckt. Mit gro­ßem Enga­ge­ment gestal­ten die Men­schen vor Ort ihre Zukunft aktiv mit und leis­ten damit einen wich­ti­gen Bei­trag zur Stär­kung der länd­li­chen Räume.“

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Das Geheim­nis des Erfolgs

Dass Backe­moor zu den bun­des­weit nur acht Gold­me­dail­len­ge­win­nern zählt, ist kein Zufall. Der Weg dort­hin führ­te über eine beein­dru­cken­de Brei­te: Kreis­wett­be­wer­be mit 172 teil­neh­men­den Dör­fern bil­de­ten die Basis, aus denen sich die bes­ten Orte für den Lan­des­ent­scheid qua­li­fi­zier­ten. Die Jury hob bei ihren Berei­sun­gen beson­ders her­vor, wie sehr das gemein­sa­me Han­deln der Backe­moorer Bür­ger die Lebens­qua­li­tät und den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt stärkt.

Neben Backe­moor (Land­kreis Leer) waren auch Hecken­beck (Land­kreis Nort­heim) und Mey­en­burg (Land­kreis Oster­holz) für Nie­der­sach­sen ange­tre­ten, die eben­falls mit Sil­ber aus­ge­zeich­net wur­den. Hecken­beck erhielt zudem einen der begehr­ten sechs Son­der­prei­se für „geleb­te Nachhaltigkeit“.

Dop­pel­ter Grund zur Freu­de in der Region

Es war eine Woche vol­ler Erfol­ge für Nie­der­sach­sen: Kurz vor der Bekannt­ga­be des Bun­des­er­geb­nis­ses gab es bereits posi­ti­ve Nach­rich­ten aus Euro­pa. Die Dorf­re­gi­on „Vier Nord­lich­ter im Land der Gezei­ten“ wur­de beim Euro­päi­schen Dorf­er­neue­rungs­preis EV!RA 2026 mit Bron­ze für ihre Leis­tun­gen in der Gemein­we­sen­ent­wick­lung aus­ge­zeich­net. Unter dem dies­jäh­ri­gen Mot­to „All dif­fe­rent – all tog­e­ther“ konn­te die Regi­on damit erneut unter Beweis stel­len, dass der länd­li­che Raum bei uns leben­dig, inno­va­tiv und zukunfts­si­cher ist.

Für Backe­moor und den gesam­ten Land­kreis Leer ist die Gold­me­dail­le mehr als nur eine Aus­zeich­nung – sie ist ein sicht­ba­res Zei­chen für das, was mit Zusam­men­halt und Tat­kraft erreicht wer­den kann.

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Backe­moor – Ein ost­frie­si­sches Dorf mit tie­fen Wur­zeln und leben­di­ger Gemeinschaft

Backe­moor zählt zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten Orten im Over­le­din­ger­land. Der länd­lich gepräg­te Orts­teil der Gemein­de Rhau­der­fehn umfasst rund 480 Ein­woh­ner und erstreckt sich über 622 Hekt­ar Flä­che. Die Sied­lung liegt auf einem tro­cke­nen Geest­rü­cken, umge­ben von moo­ri­gen Nie­de­run­gen und ein­ge­bet­tet in die cha­rak­te­ris­ti­schen Wall­he­cken, die seit Jahr­hun­der­ten das Land­schafts­bild Ost­fries­lands prägen.

His­to­risch gehört Backe­moor zu den ältes­ten Kirch­dör­fern der Regi­on. Erst­mals wur­de der Ort im Jahr 1409 unter dem Namen „Backe­moo­re“ erwähnt, ein Hin­weis auf sei­ne lan­ge Besied­lungs­ge­schich­te. Die mit­tel­al­ter­li­chen Wur­zeln sind bis heu­te sicht­bar – beson­ders an der roma­ni­schen Back­stein­kir­che, deren Ursprung bis ins 13. Jahr­hun­dert zurück­reicht. Der schlich­te, kraft­vol­le Bau gilt als eines der bedeu­ten­den his­to­ri­schen Zeug­nis­se im Overledingerland.

 

Ein wei­te­res Wahr­zei­chen des Dor­fes ist die Backe­moorer Müh­le. Der drei­stö­cki­ge Gale­rie­hol­län­der aus dem Jahr 1798 prägt seit über zwei Jahr­hun­der­ten das Orts­bild und erin­nert an die enge Ver­bin­dung Backe­moors zur Land­wirt­schaft und zum tra­di­tio­nel­len Hand­werk. Die Müh­le ist ein mar­kan­ter Punkt in der wei­ten ost­frie­si­schen Land­schaft und steht sinn­bild­lich für die Geschich­te des Dorfes.

Neben sei­ner his­to­ri­schen Bedeu­tung zeich­net sich Backe­moor durch eine leben­di­ge Dorf­ge­mein­schaft aus. Ver­ei­ne, kul­tu­rel­le Akti­vi­tä­ten und gemein­schaft­li­che Ver­an­stal­tun­gen prä­gen das sozia­le Leben. Die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner set­zen sich für den Erhalt der his­to­ri­schen Struk­tu­ren ein und gestal­ten das Dorf aktiv wei­ter. Backe­moor ver­bin­det damit uralte Geschich­te, kul­tu­rel­le Viel­falt und natur­na­he Lebens­qua­li­tät zu einem har­mo­ni­schen Gesamtbild.

Ein Ort, der zeigt, wie eng Tra­di­ti­on und moder­nes Dorf­le­ben in Ost­fries­land mit­ein­an­der ver­bun­den sein können.

 

Wei­te­re Fotos aus Backe­moor Vie­le zusätz­li­che Ein­drü­cke und Bild­mo­ti­ve fin­den Inter­es­sier­te auf unse­rer Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“.

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Nie­der­sach­sen: Lan­des­re­gie­rung star­tet umfas­sen­de Reform der Wohnraumförderung

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Das Wohn­ge­bäu­de „Haus Ems­blick“ in Leer mit sei­nen 88 Wohn­ein­hei­ten ist ein prä­gnan­tes Bei­spiel für die Her­aus­for­de­run­gen der 1970er-Jah­re-Archi­tek­tur. Das Objekt befin­det sich in der „Leer-West­stadt“, die als städ­te­bau­li­ches Sanie­rungs­ge­biet aus­ge­wie­sen und in das bun­des­wei­te För­der­pro­gramm „Sozia­le Stadt / Sozia­ler Zusam­men­halt“ auf­ge­nom­men wur­de. Aktu­ell wird das städ­ti­sche Umfeld durch die Erneue­rung der umlie­gen­den Stra­ßen auf­ge­wer­tet; rund um die Ohlt­ha­ver­stra­ße dau­ern die­se Bau­ar­bei­ten sowie die damit ver­bun­de­ne Voll­sper­rung vor­aus­sicht­lich noch bis zum 31.08.2026 an. 

Woh­nungs­bau in Nie­der­sach­sen: Lan­des­re­gie­rung star­tet umfas­sen­de Reform der Wohnraumförderung

Nie­der­sach­sen setzt ein star­kes Signal gegen den Woh­nungs­man­gel: Mit einer grund­le­gen­den Neu­aus­rich­tung der sozia­len Wohn­raum­för­de­rung schafft die Lan­des­re­gie­rung bes­se­re finan­zi­el­le Anrei­ze für Bau­her­ren, moder­ni­siert den Bestand kli­ma­ge­recht und ent­las­tet Fami­li­en gezielt. Die neu­en Richt­li­ni­en sind bereits am 1. Juli in Kraft getreten.

Der Druck auf den Woh­nungs­markt wächst, und bezahl­ba­rer Wohn­raum wird in der Mit­te der Gesell­schaft zuneh­mend zum knap­pen Gut. Um die­ser Ent­wick­lung ent­ge­gen­zu­wir­ken, hat Nie­der­sach­sen sei­ne För­der­struk­tu­ren für den Woh­nungs­bau umfas­send moder­ni­siert. Ziel ist es, Inves­ti­tio­nen wie­der wirt­schaft­lich attrak­tiv zu machen und Pro­jek­te unbü­ro­kra­tisch zu unterstützen.

Mehr Mit­tel, mehr Struk­tur: Die neue Strategie

Die finan­zi­el­le Aus­stat­tung für die kom­men­den Jah­re ist deut­lich auf­ge­stockt wor­den. Bereits für 2026 ste­hen rund 380 Mil­lio­nen Euro an Bun­des- und Lan­des­mit­teln zur Ver­fü­gung. Per­spek­ti­visch soll die­ser Betrag auf jähr­lich über 500 Mil­lio­nen Euro anwach­sen. Unter­stützt wird dies durch zusätz­li­che Gel­der aus dem Wohn­raum- und Wohn­quar­tier­för­der­fonds sowie dem Infra­struk­tur­son­der­ver­mö­gen des Bundes.

Um die Hand­ha­bung zu ver­ein­fa­chen, hat das Land die bis­her gewach­se­nen Rege­lun­gen in drei kla­re Richt­li­ni­en gegliedert:

  1. Miet­wohn­raum­för­de­rung

  2. Jun­ges Wohnen

  3. Wohn­ei­gen­tums­för­de­rung

Fokus auf Zuschüs­se statt Tilgung

Ein Kern­punkt der Reform ist der Wech­sel von Til­gungs­nach­läs­sen hin zu direk­ten Zuschüs­sen. Im Miet­woh­nungs­bau kön­nen Inves­to­ren künf­tig bis zu 40 Pro­zent der zuwen­dungs­fä­hi­gen Kos­ten als Zuschuss erhal­ten. In Kom­bi­na­ti­on mit zins­güns­ti­gen Dar­le­hen sind für Pro­jek­te, die Haus­hal­ten mit nied­ri­gem Ein­kom­men zugu­te­kom­men, För­der­quo­ten von bis zu 80 Pro­zent möglich.

Kli­ma­schutz und Moder­ni­sie­rung pra­xis­nah gestalten

Bei der ener­ge­ti­schen Sanie­rung bricht das Land mit star­ren Effi­zi­enz­h­aus­stan­dards. Statt­des­sen ori­en­tiert sich die För­de­rung nun stär­ker an der tat­säch­lich erreich­ten ener­ge­ti­schen Ver­bes­se­rung des Gebäu­des. Dies soll wirt­schaft­lich trag­fä­hi­ge Moder­ni­sie­run­gen in unter­schied­lichs­ten Aus­gangs­la­gen erleichtern.

Unter­stüt­zung für Fami­li­en und neue Wohnformen

Auch sozia­le Aspek­te fin­den stär­ker Berücksichtigung:

  • Fami­li­en: Die Wohn­ei­gen­tums­för­de­rung wird durch zusätz­li­che Zuschüs­se pro Kind gestärkt, was den Eigen­ka­pi­tal­be­darf beim Bau oder Kauf von Wohn­ei­gen­tum senkt.

  • Bar­rie­re­redu­zie­rung: För­de­run­gen für bar­rie­re­freie Umbau­maß­nah­men sind künf­tig unab­hän­gig vom Alter der Antrag­stel­ler möglich.

  • Inno­va­ti­on: Erst­mals wer­den der Erwerb von Bele­gungs­bin­dun­gen, gemein­schaft­li­che Wohn­for­men und „Housing-First“-Konzepte expli­zit gefördert.

  • Jun­ges Woh­nen: Stu­die­ren­de und Aus­zu­bil­den­de pro­fi­tie­ren durch fle­xi­ble­re Nut­zungs­mög­lich­kei­ten bei Wohnheimplätzen.

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Stim­men zur Reform

Wirt­schafts- und Bau­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne betont die Bedeu­tung der neu­en Rah­men­be­din­gun­gen für Kom­mu­nen, Woh­nungs­un­ter­neh­men und pri­va­te Bau­her­ren: „Wir ver­ein­fa­chen die För­de­rung, erhö­hen die Zuschuss­an­tei­le und schaf­fen ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen. Gute Pro­jek­te sol­len nicht an der Finan­zie­rung scheitern“.

Micha­el Kie­se­wet­ter, Vor­stands­vor­sit­zen­der der NBank, die auch wei­ter­hin die Umset­zung der Pro­gram­me über­nimmt, hebt die Erwei­te­rung des Berech­tig­ten­krei­ses her­vor: „Die neu­en Richt­li­ni­en öff­nen eine Tür für all jene, die bis­her knapp durchs Ras­ter gefal­len sind“.

Die neu­en För­der­richt­li­ni­en sind seit dem 1. Juli 2026 in Kraft.

Quel­le: Alle Anga­ben basie­ren auf den offi­zi­el­len Infor­ma­tio­nen der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­re­gie­rung zur Neu­fas­sung der Wohnraumförderung.

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Ver­an­stal­tungs­tipps für Leer und Umge­bung gesucht

Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ freut sich über akti­ve Unter­stüt­zung. Wer schö­ne Fotos aus der Regi­on hat oder Ver­an­stal­tungs- und Frei­zeit­tipps tei­len möch­te, die für alle Besu­cher kos­ten­los zugäng­lich sind, ist herz­lich dazu eingeladen.

Bei­trä­ge und Bil­der kön­nen ein­fach per E‑Mail an info@leserecho.de gesen­det wer­den. Das Team freut sich auf vie­le inter­es­san­te Ein­sen­dun­gen, um das Frei­zeit­an­ge­bot für alle Leera­ner noch viel­fäl­ti­ger zu gestalten.

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Star­ker Nach­wuchs für unse­re Regi­on: 25 neue Fach­kräf­te in der Versicherungsbranche!

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Die Mit­glie­der des BWV-Prü­fungs­sau­schus­ses freu­en sich mit den jun­gen Leu­ten: 25 Azu­bis aus unter­schied­li­chen ost­frie­si­schen Aus­bil­dungs­be­trie­ben haben ihre zwei- bzw. drei-jäh­ri­ge Aus­bil­dung zur/zum „Kauf­frau/-mann für Ver­si­che­run­gen und Finanz­an­la­gen“ erfolg­reich beendet.

Erfolg­rei­cher Abschluss: 25 neue Fach­kräf­te in der ost­frie­si­schen Versicherungsbranche

Ein bedeu­ten­der Mei­len­stein für den Berufs­nach­wuchs in Ost­fries­land: Ins­ge­samt 25 Aus­zu­bil­den­de haben ihre Aus­bil­dung zur „Kauf­frau“ bezie­hungs­wei­se zum „Kauf­mann für Ver­si­che­run­gen und Finanz­an­la­gen“ erfolg­reich been­det. Nach zwei bezie­hungs­wei­se drei Jah­ren Lehr­zeit absol­vier­ten sie ihre Abschluss­prü­fun­gen im IHK-Bezirk Ostfriesland-Papenburg.

Dua­les Aus­bil­dungs­sys­tem zeigt Stärke

Der Prü­fungs­aus­schuss der IHK Ost­fries­land-Papen­burg, das Leh­rer­kol­le­gi­um der Berufs­bil­den­den Schu­le I in Emden sowie der Ver­ein für Berufs­fach­bil­dung der Ver­si­che­rungs­wirt­schaft Ost­fries­land-Papen­burg zogen nach den münd­li­chen Prü­fun­gen im Haus der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se in Aurich ein posi­ti­ves Fazit. Dass alle Prü­fungs­teil­neh­men­den ihren Abschluss so erfolg­reich meis­tern konn­ten, unter­streicht erneut die hohe Qua­li­tät und Funk­ti­ons­fä­hig­keit des dua­len Aus­bil­dungs­sys­tems in der Region.

Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten im Überblick

Fol­gen­de Nach­wuchs­kräf­te haben ihre Aus­bil­dung erfolg­reich abge­schlos­sen (in alpha­be­ti­scher Reihenfolge):

  • Pawel Anto­ni­uk (Alli­anz)

  • Ian Ban­gert (Brand­kas­se)

  • Lisa Barg­horn (Neu­har­lin­ger­sie­ler)

  • Tom Beek­mann (LHV)

  • Imke Beh­rends (Neu­har­lin­ger­sie­ler)

  • Gabri­el Blisch­ke (Neu­har­lin­ger­sie­ler)

  • Jared Bren­del (Würt­tem­ber­gi­sche)

  • Tom­ma Coor­des (Brand­kas­se)

  • Vanes­sa Düb­bel­de (VGH)

  • Eike Eilers (Brand­kas­se)

  • Bahaa El Kho­dr (ERGO)

  • Phil­ipp Linard Gei­ken (Con­stan­tia)

  • Lena Ger­des (LVM)

  • Mal­te Tho­mas Hart (Neu­har­lin­ger­sie­ler)

  • Jas­min Ihnen (Brand­kas­se)

  • Samir Ismay­il­ov (DEBEKA)

  • Mau­ritz Jas­per Jabs (Bohlen&Tammling)

  • Jule Jans­sen (R&V)

  • Leo­nie Lamp­ka (Brand­kas­se)

  • Ste­pha­nie Meil (Würt­tem­ber­gi­sche)

  • Simon Mein­ke (Würt­tem­ber­gi­sche)

  • Ischa Mir­za (Neu­har­lin­ger­sie­ler)

  • Hen­ning Raap (Würt­tem­ber­gi­sche)

  • Julia Rose (Würt­tem­ber­gi­sche)

  • Jonas Tjeb­ben (ERGO)

Ein beson­de­rer Erfolg gelang Eike Eilers: Als Prü­fungs­bes­ter sei­nes Jahr­gangs wur­de er für sei­ne her­aus­ra­gen­de Leis­tung mit einem Buch­preis geehrt. Wir gra­tu­lie­ren allen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten herz­lich zu die­sem Erfolg und wün­schen ihnen einen erfolg­rei­chen Start in ihre beruf­li­che Laufbahn.

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Die Mit­glie­der des BWV-Prü­fungs­sau­schus­ses freu­en sich mit den jun­gen Leu­ten: 25 Azu­bis aus unter­schied­li­chen ost­frie­si­schen Aus­bil­dungs­be­trie­ben haben ihre zwei- bzw. drei-jäh­ri­ge Aus­bil­dung...

Blaulicht

Unfall­fluch­ten, Betrugs­ma­schen und ein tra­gi­scher Todesfall

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 03.07.2026     Leer — Verkehrsunfallflucht Am 02.07.2026 beschä­dig­te ein bis­her noch...

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Urlaubs­pla­nung mit Rei­se­land PRO­FiL Rei­sen: Sicher buchen und ent­spannt reisen

25 Jah­re Rei­se­land PRO­FiL Rei­sen: War­um per­sön­li­che Bera­tung den Unter­schied macht Der wohl­ver­dien­te Urlaub ist für vie­le die wert­volls­te Zeit...

Lokal

Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein Tag vol­ler Musik, Tanz und Begegnungen!

Das Orga­ni­sa­ti­ons­team des Arbeits­krei­ses für inter­kul­tu­rel­le Ver­stän­di­gung (v.l.: Katha­ri­na Birch, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Jörg Ken­ter, Tom­ke Hamer, Hei­ke Leim­ke, Gerd...

Lokal

Öffent­li­che Biblio­the­ken: Koali­ti­ons­aus­schuss beschließt Mög­lich­kei­ten zur Sonntagsöffnung

Mehr Frei­heit für Kul­tur und Bil­dung: Öffent­li­che Biblio­the­ken dür­fen künf­tig sonn­tags öffnen Eine Neue­rung steht bevor: Öffent­li­che Biblio­the­ken in ganz...

Lokal

Gro­ßer Erfolg: Schul­zen­trum Coll­husen gewinnt 3. Platz beim Leopold-Preis!

Erfolg für das Schul­zen­trum Coll­husen: Klas­se R10b gewinnt Leo­pold-Preis in Emden Westoverledingen/Emden. Gro­ße Freu­de im Schul­zen­trum Coll­husen: Die Klas­se R10b hat...

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Land­kreis Leer — Neu­es vhs-Pro­gramm: Dein nächs­ter Lern­schritt star­tet hier

Neu­es Semes­ter bei der vhs Leer: Bil­dungs­chan­cen für jeden Geschmack Leer. Das War­ten hat ein Ende: Das neue Kurs­pro­gramm der...

Blaulicht

Ille­ga­le Geschäf­te mit Can­na­bis-Pro­duk­ten: Durch­su­chun­gen in Ostfriesland

POL-AUR: Gemein­sa­me Pres­se­mit­tei­lung der Staats­an­walt­schaft Aurich und der Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich Witt­mund: Durch­su­chun­gen wegen uner­laub­ten Han­dels mit Cannabis-Produkten     Durch­su­chun­gen...

Blaulicht

Zeu­gen­auf­ruf nach exhi­bi­tio­nis­ti­scher Hand­lung in Leer

Zeu­gen­auf­ruf: Poli­zei sucht Hin­wei­se nach Vor­fall in Leer Die Poli­zei sucht nach einem Vor­fall, der sich am 16.06.2026 gegen 13:00 Uhr...

Lokal

Stadt­zelt­la­ger am Otter­meer: Die Jugend­feu­er­weh­ren der Stadt Wee­ner sind gestartet!

Das bei­gefüg­te Foto zeigt die Mit­glie­der der Jugend­feu­er­wehr sowie das Betreu­er­team vor Ort.(Foto: Feu­er­wehr) Jugend­feu­er­weh­ren der Stadt Wee­ner schla­gen Zel­te...

Veranstaltung

Feri­en-Modus an: Das „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ kommt nach Leer in die Fetenscheue

Som­mer, Son­ne, Urlaubs­fee­ling: „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ in der Feten­scheu­ne Leer Leer. Der Start in die Som­mer­fe­ri­en steht vor der Tür, und...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

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