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Kli­ni­kum Leer: Danie­la Kamp über­nimmt ab Sep­tem­ber die Leitung

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Kli­ni­kum Leer: Nach­fol­ge an der Spit­ze ist geregelt

Danie­la Kamp über­nimmt ab Sep­tem­ber die Lei­tung / Viel Lob für den schei­den­den Geschäfts­füh­rer Hol­ger Glienke

Die Nach­fol­ge an der Spit­ze des Kli­ni­kums Leer ist gere­gelt: Danie­la Kamp, der­zeit kauf­män­ni­sche Lei­te­rin des Kran­ken­hau­ses, wird zum 1. Sep­tem­ber 2024 die Geschäfts­füh­rung über­neh­men. Dies ver­kün­de­te der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de, Land­rat Mat­thi­as Groo­te, in einer gemein­sa­men Pres­se­er­klä­rung des Land­krei­ses Leer und des Kli­ni­kums. Das Kli­ni­kum ist eine hun­dert­pro­zen­ti­ge Gesell­schaft des Land­krei­ses und mit rund 1.400 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der größ­te Arbeit­ge­ber im Kreisgebiet.

Neue Lei­tung: Danie­la Kamp

Danie­la Kamp wird den amtie­ren­den Geschäfts­füh­rer Hol­ger Gli­en­ke ablö­sen. Die 48-Jäh­ri­ge ist seit 2001 für das Kran­ken­haus tätig, hat seit zehn Jah­ren Ein­zel­pro­ku­ra und wird das Kli­ni­kum nun ab Sep­tem­ber selbst lei­ten. “Ich freue mich auf mei­ne neue Auf­ga­be und auf die wei­te­re gute Zusam­men­ar­beit mit den enga­gier­ten Mit­ar­bei­ten­den im Kli­ni­kum. Dem Auf­sichts­rat dan­ke ich für das mir ent­ge­gen­ge­brach­te Ver­trau­en,” so Kamp.

Der Auf­sichts­rat des Kli­ni­kums hat­te sich in sei­ner Sit­zung in der ver­gan­ge­nen Woche für Danie­la Kamp als neue Geschäfts­füh­re­rin ent­schie­den. Land­rat Groo­te zeig­te sich bei der Vor­stel­lung der neu­en Kran­ken­haus­lei­tung höchst erfreut: “Es ist ein Glücks­fall für den Land­kreis Leer, dass Danie­la Kamp ihren Hut in den Ring gewor­fen hat. Sie hat uns fach­lich über­zeugt, aber eben­so durch ihr per­sön­li­ches Auf­tre­ten. Wir haben eine gute Wahl getrof­fen.” Kamp sei fach­lich ver­siert und ken­ne das Kli­ni­kum und sei­ne Abläu­fe seit mehr als 20 Jahren.

Abschied von Hol­ger Glienke

Der jet­zi­ge Geschäfts­füh­rer Hol­ger Gli­en­ke hat­te im Febru­ar ange­kün­digt, dass er das Kli­ni­kum aus per­sön­li­chen Grün­den zum Jah­res­en­de 2024 ver­las­sen wird. Die Auf­lö­sung des Ver­tra­ges mit dem 59-Jäh­ri­gen erfolgt auf des­sen Wunsch und in gegen­sei­ti­gem Ein­ver­neh­men. Gli­en­ke ist seit 2003 an füh­ren­der Stel­le für die Kli­nik tätig, als die Ein­rich­tung noch Kreis­kran­ken­haus hieß und der Lei­ter Betriebs­di­rek­tor. Als der Land­kreis das Kran­ken­haus 2004 in eine gGmbH umwan­del­te, über­nahm Gli­en­ke die Geschäftsführung.

“Der Land­kreis und sein Kli­ni­kum haben Hol­ger Gli­en­ke viel zu ver­dan­ken,” betont der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de Groo­te. Gli­en­ke habe aus dem damals noch klei­nen und defizitä

ren Kran­ken­haus mit 220 Bet­ten und 500 Beschäf­tig­ten eine moder­ne und wirt­schaft­lich erfolg­rei­che Kli­nik mit 475 Bet­ten und 1.400 Mit­ar­bei­ten­den gemacht. “Wir kön­nen froh sein, dass wir für unse­re Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner ein sol­ches Kran­ken­haus vor Ort haben.” Als Geschäfts­füh­rer habe Gli­en­ke stra­te­gisch und ideen­reich das Kli­ni­kum fit für die Zukunft gemacht und es geschafft, alle drei Stand­or­te zu sichern: Leer, Wee­ner und Bor­kum. “Das ist eine groß­ar­ti­ge Leistung.”

Rück­blick und Ausblick

“Es waren 21 her­aus­for­dern­de Jah­re,” so Gli­en­ke. “Fer­tig ist man im Kran­ken­haus­be­reich nie, denn stän­dig ändern sich die Rah­men­be­din­gun­gen. Aber ich über­ge­be ein soli­des, medi­zi­nisch-fach­lich gut auf­ge­stell­tes und wirt­schaft­lich gesun­des Kli­nik­un­ter­neh­men, das mit moti­vier­ten Mit­ar­bei­ten­den bereit ist für zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen. Mei­ner Nach­fol­ge­rin Danie­la Kamp wün­sche ich all­zeit Glück und Erfolg.”

Danie­la Kamp: Eine erfah­re­ne Nachfolgerin

Danie­la Kamp bringt lang­jäh­ri­ge Erfah­rung und umfas­sen­de Kennt­nis­se der inter­nen Abläu­fe des Kli­ni­kums mit. Die­se Exper­ti­se wird ihr hel­fen, das Kli­ni­kum Leer wei­ter­hin erfolg­reich zu füh­ren und den hohen Stan­dard der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung im Land­kreis zu sichern. Ihre Ernen­nung zur Geschäfts­füh­re­rin wur­de im Auf­sichts­rat ein­stim­mig beschlos­sen, was die brei­te Unter­stüt­zung und das Ver­trau­en in ihre Fähig­kei­ten unterstreicht.

“Ich freue mich auf mei­ne neue Auf­ga­be und die Her­aus­for­de­run­gen, die vor uns lie­gen,” sag­te Kamp. “Ich bin zuver­sicht­lich, dass wir gemein­sam mit den enga­gier­ten Mit­ar­bei­ten­den des Kli­ni­kums die erfolg­rei­che Ent­wick­lung fort­set­zen und neue Maß­stä­be in der Pati­en­ten­ver­sor­gung set­zen können.”

Dank an Hol­ger Glienke

Zum Abschied beton­te Land­rat Groo­te noch ein­mal die Ver­diens­te von Hol­ger Gli­en­ke: “Hol­ger Gli­en­ke hat das Kli­ni­kum Leer zu dem gemacht, was es heu­te ist: eine moder­ne, wirt­schaft­lich erfolg­rei­che und pati­en­ten­ori­en­tier­te Ein­rich­tung. Dafür gebührt ihm unser größ­ter Dank und Anerkennung.”

Mit der Über­ga­be der Geschäfts­füh­rung an Danie­la Kamp stellt das Kli­ni­kum Leer sicher, dass die erfolg­rei­che Arbeit der ver­gan­ge­nen Jah­re fort­ge­setzt und wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Die Wei­chen für eine wei­ter­hin erfolg­rei­che Zukunft sind gestellt.

Zur Per­son: Hol­ger Gli­en­ke


Alter: 59 Jah­re
Aus­bil­dung: kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung, Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft in Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens in Osna­brück, Abschluss als Diplom-Kauf­mann
Beruf: 5,5 Jah­re Bera­ter im Gesund­heits­we­sen bei Pri­ce Water­house Coo­pers in Han­no­ver; 7,5 Jah­re Pro­ku­rist und kauf­män­ni­scher Lei­ter in der Unter­neh­mens­grup­pe Sege­ber­ger Kli­ni­ken in Schles­wig-Hol­stein; ab April 2003 Betriebs­di­rek­tor des Kreis­kran­ken­hau­ses Leer; 2004 bis heu­te Geschäfts­füh­rer der Kli­ni­kum Leer gGmbH
Pri­vat: gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Hameln; mehr als 14 Jah­re wohn­haft in Ihr­ho­ve, seit sechs Jah­ren in Leer; Rück­kehr nach Schles­wig-Hol­stein geplant; ver­hei­ra­tet, zwei erwach­se­ne Kinder
Zur Per­son: Danie­la Kamp


Alter: 48 Jah­re
Aus­bil­dung: kauf­män­ni­sche Aus­bil­dung; Stu­di­um der Betriebs­wirt­schaft in Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens in Osna­brück, Abschluss als Diplom-Kauf­frau
Beruf: ein Jahr Finanz­we­sen in einer Dort­mun­der Kli­nik; seit 2001 Stabs­stel­le Con­trol­ling im Kreis­kran­ken­haus Leer; von 2003 bis 2012 Lei­tung des zen­tra­len Bereichs Con­trol­ling und Abrech­nung im Kreiskrankenhaus/Klinikum Leer; seit 2013 kauf­män­ni­sche Lei­te­rin des Kli­ni­kums
Pri­vat: gebo­ren und auf­ge­wach­sen in Meppen, jetzt wohn­haft in Leer; ver­hei­ra­tet, zwei Kin­der, 16 und 18 Jah­re alt

 

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CDU War­singsfehn for­dert brei­te­ren Rad­fahr­weg an Brü­cke über den Randkanal

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CDU War­singsfehn for­dert Ver­bes­se­rung der Rad­we­ge an Brü­cke über den Randkanal

War­singsfehn — Die­ter Bau­mann, stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der CDU im Leera­ner Kreis­tag aus Moorm­er­land, for­dert eine drin­gen­de Ver­brei­te­rung des Rad­fahr­we­ges bei der anste­hen­den Erneue­rung der Brü­cke über den Rand­ka­nal ent­lang der Königsstraße.

Die Brü­cke in War­singsfehn bie­tet der­zeit zwei Rad­fahr­we­ge, von denen der rech­te Fahr­rad­weg stadt­ein­wärts laut Bau­mann deut­lich zu schmal ist und den Anfor­de­run­gen nicht mehr genügt. Schon vor über 20 Jah­ren hat­te Bau­mann sich für die Aus­stat­tung der Stra­ßen­brü­cke mit einem zwei­ten Rad­weg ein­ge­setzt, wobei damals die Fahr­bahn für Autos ver­engt wurde.

Bau­mann betont, dass es nun an der Zeit sei, die­se frü­he­re Ent­schei­dung zu opti­mie­ren: “Wir müs­sen den Rad­fah­rern, dort wo es mög­lich ist, nicht nur Vor­rang geben, son­dern auch für ihre Sicher­heit sorgen.”

Die Brü­cke, die zur Kreis­stra­ße 8 gehört, fällt in den Zustän­dig­keits­be­reich des Land­krei­ses Leer. Eine Über­prü­fung ergab, dass die Stand- und Ver­kehrs­si­cher­heit nicht mehr gege­ben ist, da Tei­le der Beweh­rung von Rost befal­len sind.


 

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Kli­ma­neu­tral bis 2040: Samt­ge­mein­de Hesel setzt auf inno­va­ti­ve Wärmeplanung

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Von links nach rechts: Uwe The­mann (Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter) und Joa­chim Duin (Ers­ter Samt­ge­mein­de­rat) von der Samt­ge­mein­de Hesel, zusam­men mit Ger­rit Pruss (Kom­mu­nal­be­treu­er) und Manu­el Bründl (Pro­jekt­re­fe­rent Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung) von EWE NETZ, sowie Micha­el Tun­der (Kli­ma­schutz­ma­na­ger) der Samt­ge­mein­de Hesel.

Kli­ma­schutz: Samt­ge­mein­de Hesel star­tet Wärmeplanung

Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung an EWE NETZ vergeben

Die Samt­ge­mein­de Hesel hat einen bedeu­ten­den Schritt in Rich­tung Kli­ma­schutz unter­nom­men, indem sie die Erstel­lung eines kom­mu­na­len Wär­me­plans an den regio­na­len Ener­gie­netz­be­trei­ber EWE NETZ ver­ge­ben hat. Das ambi­tio­nier­te Ziel: Eine kli­ma­neu­tra­le Wär­me­ver­sor­gung bis zum Jahr 2040. Der Pla­nungs­pro­zess soll bis Ende 2024 abge­schlos­sen sein und gibt den Bür­gern und Unter­neh­men vor Ort Sicher­heit über die zukünf­ti­ge zen­tra­le Wärmeversorgung.

Ziel: Kli­ma­neu­tra­le Wär­me­ver­sor­gung bis 2040

Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann beton­te in einem Pres­se­ge­spräch die Bedeu­tung der Wär­me­pla­nung: „Mit der Wär­me­pla­nung möch­ten wir unse­ren Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­gern die Mög­lich­kei­ten zukunfts­fä­hi­ger und gleich­zei­tig bezahl­ba­rer Wär­me­ver­sor­gung auf­zei­gen und ihnen Sicher­heit ver­mit­teln, wo infol­ge kri­sen­haf­ter Zei­ten viel Unsi­cher­heit über die künf­ti­ge Ent­wick­lung herrscht.“

Vier Pro­jekt­pha­sen bis zum Umsetzungsstart

Der Pla­nungs­pro­zess ist in vier Pha­sen unterteilt:

  1. Bestands­ana­ly­se: Erhe­bung des Ist-Zustands der Wär­me­ver­sor­gung in Hesel.
  2. Poten­ti­al­ana­ly­se: Ermitt­lung der Poten­zia­le zur kli­ma­neu­tra­len Energiegewinnung.
  3. Auf­stel­lung eines Ziel­sze­na­ri­os: Ent­wick­lung ver­schie­de­ner Sze­na­ri­en und Aus­wahl eines Ziel­sze­na­ri­os für eine kli­ma­neu­tra­le Wärmeversorgung.
  4. Wär­me­wen­de­stra­te­gie: Ent­wick­lung einer Stra­te­gie inklu­si­ve Maß­nah­men­ka­ta­log und Iden­ti­fi­zie­rung geeig­ne­ter Quar­tie­re für Wärmenetze.

Nach der Ver­öf­fent­li­chung des Wär­me­plans sol­len inner­halb der fol­gen­den fünf Jah­re min­des­tens fünf der vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men umge­setzt werden.

Betei­li­gung der Öffentlichkeit

Wäh­rend des gesam­ten Pla­nungs­pro­zes­ses wer­den Inter­es­sen­grup­pen sowie Ver­tre­ter der Wirt­schaft fort­lau­fend infor­miert und ein­ge­bun­den – sowohl ana­log als auch digi­tal. Dies geschieht über die Home­page, regel­mä­ßi­ge Rund­schrei­ben, per­sön­li­che Gesprä­che und eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung. Fra­gen zur Wär­me­pla­nung kön­nen per E‑Mail an waermeplanung@hesel.de gestellt werden.

Fahr­plan für eine kli­ma­freund­li­che Zukunft

EWE NETZ arbei­tet eng mit der Samt­ge­mein­de Hesel zusam­men, um einen tech­no­lo­gie­of­fe­nen Wär­me­plan zu ent­wi­ckeln, der Kli­ma­neu­tra­li­tät und Ver­sor­gungs­si­cher­heit mit­ein­an­der ver­bin­det. „Für das Samt­ge­mein­de­ge­biet erar­bei­ten wir tech­no­lo­gie­of­fen einen Wär­me­plan, der Hesel eine ganz­heit­li­che Stra­te­gie an die Hand gibt“, sagt Manu­el Bründl, Pro­jekt­re­fe­rent Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung bei EWE NETZ.

„Digi­ta­ler Zwil­ling“ der Samtgemeinde

EWE NETZ nutzt eine spe­zi­el­le Soft­ware, den soge­nann­ten „digi­ta­len Zwil­ling“, um die Samt­ge­mein­de gebäu­de­scharf digi­tal dar­zu­stel­len und den Ener­gie­ver­brauch, Ener­gie­trä­ger und erneu­er­ba­re Poten­zia­le trans­pa­rent sicht­bar zu machen. Ger­rit Pruss, Kom­mu­nal­be­treu­er bei EWE NETZ, erklärt: „Auf Basis unse­rer lang­jäh­ri­gen Erfah­run­gen mit der kom­mu­na­len Ener­gie­ver­sor­gung haben wir ein ganz­heit­li­ches Lösungs­pa­ket ent­wi­ckelt. Alle gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen und die Bedürf­nis­se der Samt­ge­mein­de wer­den dabei berücksichtigt.“

Gesetz­li­cher Rah­men und der Hese­ler Weg

Die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung hat durch das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) und das nie­der­säch­si­sche Kli­ma­ge­setz neue Bedeu­tung erlangt. Die­se Geset­ze unter­stüt­zen das Ziel der Bun­des­re­gie­rung, die Wär­me­ver­sor­gung in Deutsch­land bis 2045 kli­ma­neu­tral zu gestal­ten. Obwohl die Samt­ge­mein­de Hesel nicht gesetz­lich zur Wär­me­pla­nung ver­pflich­tet ist, hat sie sich früh­zei­tig die­ser Auf­ga­be gestellt. Der Samt­ge­mein­de­rat hat im Sep­tem­ber 2023 mit dem Kli­ma­schutz­kon­zept das Ziel aus­ge­ru­fen, bis spä­tes­tens 2045 Treib­haus­gas­neu­tra­li­tät zu erreichen.

Unter­stüt­zung durch Fördermittel

Die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung in Hesel wird aus Mit­teln der Natio­na­len Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz geför­dert. Die­ses Enga­ge­ment zeigt den Weg der Samt­ge­mein­de Hesel zu einer nach­hal­ti­gen und kli­ma­freund­li­chen Zukunft.


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Ems Dol­lart Busi­ness Forum: „Wun­der­line bie­tet gro­ßes Potenzial“

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Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung aus Deutsch­land und den Nie­der­lan­den nutz­ten das Ems Dol­lart Busi­ness Forum für inten­si­ven inhalt­li­chen Austausch.

Grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit im Fokus: Ems Dol­lart Busi­ness Forum hebt Poten­zia­le der Wun­der­line hervor

Netz­werk­ver­an­stal­tung zur För­de­rung des grenz­über­schrei­ten­den Tourismus

Die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ost­fries­land und Papen­burg (IHK) hat gemein­sam mit den Gemein­den Oldambt und Wes­ter­wol­de, der Stadt und dem Land­kreis Leer sowie der NBank kürz­lich das Ems Dol­lart Busi­ness Forum (EDBF) in Bad Nieu­weschans ver­an­stal­tet. Rund 50 Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung nah­men an die­ser Netz­werk­ver­an­stal­tung teil, um über Ver­bes­se­run­gen im grenz­über­schrei­ten­den Tou­ris­mus zu diskutieren.

Poten­zia­le im grenz­über­schrei­ten­den Tourismus

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Max-Mar­tin Deinhard beton­te in sei­nem Gruß­wort das gro­ße unge­nutz­te Poten­zi­al im grenz­über­schrei­ten­den Tou­ris­mus. „Bei­de Regio­nen zie­hen vie­le Tou­ris­ten an. Doch nur weni­ge fin­den auch den Weg auf die jeweils ande­re Sei­te der Gren­ze. Hier gibt es noch viel Poten­zi­al, das wir gemein­sam heben wol­len“, erklär­te Deinhard.

Wis­sen als Schlüs­sel zur Zusammenarbeit

Erich Wün­ker hob in sei­ner Rede die Bedeu­tung von Wis­sen und Ver­ständ­nis für eine erfolg­rei­che grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit her­vor. „Je bes­ser wir ver­ste­hen, wie unse­re Part­ner arbei­ten, des­to effek­ti­ver kön­nen wir gemein­sa­me Pro­jek­te ent­wi­ckeln und umset­zen, die sowohl unse­ren Gemein­schaf­ten als auch unse­ren Volks­wirt­schaf­ten zugu­te­kom­men“, sag­te Wünker.

Erfolg­rei­che Pro­jek­te und Hoff­nun­gen auf die Wunderline

Bereits bestehen­de Pro­jek­te wie die inter­na­tio­na­le Dol­lard-Rou­te, eine seit 1996 bestehen­de grenz­über­schrei­ten­de Rad­rou­te, zei­gen die Mög­lich­kei­ten der Zusam­men­ar­beit auf. Gro­ße Hoff­nun­gen set­zen die Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung auf die Wun­der­line, eine Bahn­ver­bin­dung von Bre­men nach Gro­nin­gen. „Die Bahn­ver­bin­dung wird sich nicht nur auf den Pen­del­ver­kehr aus­wir­ken. Wir sehen hier auch gro­ßes Poten­zi­al für den Han­del und eben auch für den Tou­ris­mus“, erläu­ter­te Deinhard. Eine gute grenz­über­schrei­ten­de Infra­struk­tur sei gene­rell die Grund­la­ge für eine erfolg­rei­che Zusammenarbeit.

Bedeu­tung der Ver­net­zung und Zusammenarbeit

Die enge Ver­net­zung und Zusam­men­ar­beit auf ver­schie­de­nen Ebe­nen und über die Gren­ze hin­weg wur­de von allen Teil­neh­mern als essen­zi­ell betrach­tet. „Unse­re Zusam­men­ar­beit über die Gren­zen hin­weg ist ent­schei­dend, um die Regi­on für inter­na­tio­na­le Tou­ris­ten attrak­ti­ver zu machen. Nur durch das Tei­len von Wis­sen und das Ver­ste­hen der Struk­tu­ren auf bei­den Sei­ten der Gren­ze kön­nen wir erfolg­rei­che und nach­hal­ti­ge Pro­jek­te rea­li­sie­ren“, ergänz­te Wünker.

Unter­stüt­zung durch das Ems Dol­lart Busi­ness Forum

Das Ems Dol­lart Busi­ness Forum ist eine Netz­werk­ver­an­stal­tung, die Unter­neh­mer dabei unter­stüt­zen soll, grenz­über­schrei­ten­de Geschäfts­be­zie­hun­gen auf­zu­bau­en. Die IHK orga­ni­siert die­ses For­mat regel­mä­ßig in Abstim­mung mit den Gemein­den Oldambt und Wes­ter­wol­de auf nie­der­län­di­scher Sei­te sowie der Stadt und dem Land­kreis Leer und der NBank auf deut­scher Seite.


 

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Wer­be- und Mar­ke­ting­agen­tur in Leer Ostfriesland!

Ost­fries­lands Krea­ti­ve — Ihre Mar­ke­ting­ar­chi­tek­ten in Leer! Will­kom­men bei Lese­r­ECHO, Ihrer erst­klas­si­gen Mar­ke­ting­agen­tur in Leer, Ost­fries­land. Als ost­frie­si­sche Wer­be­ex­per­ten und krea­ti­ve...

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Wer­be­agen­tur Leer Ostfriesland

Die Wer­be­agen­tur Leer Ost­fries­land: Für ein­zig­ar­ti­ges Mar­ke­ting und Star­ke Präsenz! Ein­lei­tung: In einer Welt, in der visu­el­le Ein­drü­cke und digi­ta­le...

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Kyber­ne­tik

Kyber­ne­tik im Mar­ke­ting: Die Kunst der Rege­lung und Steuerung In der Welt des Mar­ke­tings eröff­net sich eine fas­zi­nie­ren­de Dimen­si­on: Kyber­ne­tik,...

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Wer­be­agen­tur Emsland

Wer­be­agen­tu­ren im Ems­land: Krea­ti­ve Impul­se in 30 Städ­ten und Gemeinden Das Ems­land, mit sei­nen male­ri­schen Land­schaf­ten und dyna­mi­schen Gemein­schaf­ten, beher­bergt...

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Lese­r­ECHO-Ver­lag: Kos­ten­lo­se Logo­vor­schlä­ge für Anzei­ge­kun­den — Krea­ti­ve Iden­ti­tät, Prak­ti­sche Lösungen

Krea­ti­vi­tät trifft auf Prak­ti­ka­bi­li­tät: Kos­ten­lo­se Logo­vor­schlä­ge vom Lese­r­ECHO-Ver­lag für Anzeigekunden In der heu­ti­gen digi­ta­len Ära ist ein ein­präg­sa­mes Logo ent­schei­dend...

Anzei­gen

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert grü­ne Ener­gie: Zuschüs­se für Bal­kon­kraft­wer­ke jetzt beantragen

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert Bal­kon­kraft­wer­ke mit 45.000 Euro Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat einen wich­ti­gen Schritt unter­nom­men, um die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien...

News

Mey­er: „Solar­pa­ket gibt Schub für Aus­bau der Erneuerbaren“

BUNDESKABINETT BESCHLIESST ERLEICHTERUNGEN FÜR BAU UND BETRIEB VON SOLARANLAGE Für Pri­vat­leu­te und gewerb­li­che Betrei­ber soll der Bau und Betrieb von...

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Solar­pa­ket 1: Gesetz­ent­wurf ermög­licht rück­wärts­lau­fen­de Zäh­ler und beschleu­nigt Anmel­dung von PV-Kleinanlagen

  Solar­pa­ket I: Neue Maß­nah­men für einen beschleu­nig­ten Photovoltaik-Ausbau Im Rah­men des Solar­pa­kets 1 gibt es posi­ti­ve Ände­run­gen für Ver­brau­cher,...

News

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm Dach­flä­chen im Nord­wes­ten von Niedersachsen Nie­der­sach­sen und die ener­ci­ty AG...

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Bun­des­netz­agen­tur warnt vor man­gel­haf­ten Solar­wech­sel­rich­tern für Balkonanlagen

Die Bun­desetz­agen­tur warnt vor mög­li­chen Gefah­ren bei unzu­läs­si­gen Wech­sel­rich­tern für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen im sta­tio­nä­ren und im Online­han­del. Die Bun­des­netz­agen­tur hat ver­schie­de­ne...

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