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Kulturminister Thümler unterstützt Heimatverein und Kulturwerkstatt in Leer mit Fördermitteln
Ulf Thiele: „ Zusage eingehalten! Fassaden — und Wandsanierung des Heimatmuseums und Renovieru ng der Kulturwerkstatt möglich. “ Leer / Hannover, 21 . Dezember 2021
Das sind gute Nachrichten für die Kulturschaffenden der Kulturwerkstatt Leer und des Heimatvereins. Nach einem Gespräch , dass der Niedersächsische Kulturminister Björn Thümler Anfang September auf Einladung des Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU — Landtagsfraktion Ulf Thiele (Stallbrüggerfeld) in den Räumen der Kulturwerkstatt in der Wilhelm-Siefkes ‑Schule in Leer mit Vertretern verschiedener Kultureinrichtungen der Kreisstadt geführt hatte, kam heute grünes Licht für zwei dort adressierte wichtige Fördermaßnahmen vom Minister. Die Fassaden — und Wandsanierung des Heimatmuseums Leer wird vom Ministerium mit 75.000 Euro gefördert und die Kulturwerkstatt Leer gGmbH erhält für die Renovierung ihrer Räume in der Wilhelm — Siefkes — Schule 30.200 Euro.
„ Die Förderung erfolgt aus dem Niedersächsischen Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen, die durch einen Haushaltsantrag der Fraktionen von CDU und SPD in den Landeshaushalt ein- gestellt wurden, um Kultureinrichtungen wie dem Heimatmuseum und der Kulturwerkstatt beidringen notwendigen Sanierungen und Investitionen unter die Armen zu greifen “ , erläutert Ulf Thiele , der auch haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion ist. „ Ich freue mich sehr für beide Einrichtungen. Minister Thümler hat seine Zusage aus dem Gespräch im September mit den Kultureinrichtungen und aus einem weiteren Gespräch mit ihm in Hannover eingehalten. Die Fassaden — und Wandsanierung des Heimatmuseums und die Renovierung der Räume der Kulturwerkstatt sind jetzt möglich “ , so Thiele. Minister Thümler habe ihm zudem zugesagt, die Bewilligungsbescheide am 7. Januar bei einem Ter- min in Leer persönlich zu übergeben.
„Die Corona — Pandemie stellt viele Kultureinrichtungen vor große Herausforderungen. Mit dem Förderprogramm ermöglichen wir kleinen Kultureinrichtungen, dennoch dringend notwendige Investitionen. Sie haben zum Beispiel die Chance, Baumaßnahmen anzuschieben und ihre kulturelle und technische Infrastruktur weiterzuentwickeln“, so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Mit dem Programm stützt das Land das Ehrenamt als wichtige Säule des kulturellen Lebens und trägt zu einem attraktiven und zeitgemäßen Kulturangebot bei.“
Hintergrund: Das Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen besteht aus zwei Förderlinien und umfasst insgesamt zwei Millionen Euro. Davon vergibt das MWK 500 000 Euro für Projekte mit einer Antragssumme von jeweils mehr als 25 000 Euro. Gefördert werden damit bauliche Maßnahmen, Investitionen in die digitale Infrastruktur und Veranstaltungstechnik, Vorhaben zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der inhaltlichen Qualität sowie Anschaffungen, die für die Aufrechterhaltung des Kulturbetriebs benötigt werden. Projektanträge mit einer Antragssumme bis zu 25 000 Euro bearbeiten die regional zuständigen Landschaften und Landschaftsverbände – hierfür stehen insgesamt 1,5 Millionen Euro bereit. Mit dem Programm werden Einrichtungen gefördert, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen pro Jahr durchführen. Das Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen wird im kommenden Jahr erneut ausgeschrieben. Weitere Informationen hierzu folgen. Dieses Jahr profitieren landesweit elf Einrichtungen von den durch das MWK vergebenen Mitteln.
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Starker Nachwuchs für unsere Region: 25 neue Fachkräfte in der Versicherungsbranche!
Erfolgreicher Abschluss: 25 neue Fachkräfte in der ostfriesischen Versicherungsbranche
Ein bedeutender Meilenstein für den Berufsnachwuchs in Ostfriesland: Insgesamt 25 Auszubildende haben ihre Ausbildung zur „Kauffrau“ beziehungsweise zum „Kaufmann für Versicherungen und Finanzanlagen“ erfolgreich beendet. Nach zwei beziehungsweise drei Jahren Lehrzeit absolvierten sie ihre Abschlussprüfungen im IHK-Bezirk Ostfriesland-Papenburg.
Duales Ausbildungssystem zeigt Stärke
Der Prüfungsausschuss der IHK Ostfriesland-Papenburg, das Lehrerkollegium der Berufsbildenden Schule I in Emden sowie der Verein für Berufsfachbildung der Versicherungswirtschaft Ostfriesland-Papenburg zogen nach den mündlichen Prüfungen im Haus der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse in Aurich ein positives Fazit. Dass alle Prüfungsteilnehmenden ihren Abschluss so erfolgreich meistern konnten, unterstreicht erneut die hohe Qualität und Funktionsfähigkeit des dualen Ausbildungssystems in der Region.
Die Absolventinnen und Absolventen im Überblick
Folgende Nachwuchskräfte haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen (in alphabetischer Reihenfolge):
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Pawel Antoniuk (Allianz)
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Ian Bangert (Brandkasse)
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Lisa Barghorn (Neuharlingersieler)
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Tom Beekmann (LHV)
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Imke Behrends (Neuharlingersieler)
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Gabriel Blischke (Neuharlingersieler)
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Jared Brendel (Württembergische)
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Tomma Coordes (Brandkasse)
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Vanessa Dübbelde (VGH)
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Eike Eilers (Brandkasse)
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Bahaa El Khodr (ERGO)
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Philipp Linard Geiken (Constantia)
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Lena Gerdes (LVM)
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Malte Thomas Hart (Neuharlingersieler)
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Jasmin Ihnen (Brandkasse)
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Samir Ismayilov (DEBEKA)
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Mauritz Jasper Jabs (Bohlen&Tammling)
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Jule Janssen (R&V)
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Leonie Lampka (Brandkasse)
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Stephanie Meil (Württembergische)
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Simon Meinke (Württembergische)
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Ischa Mirza (Neuharlingersieler)
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Henning Raap (Württembergische)
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Julia Rose (Württembergische)
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Jonas Tjebben (ERGO)
Ein besonderer Erfolg gelang Eike Eilers: Als Prüfungsbester seines Jahrgangs wurde er für seine herausragende Leistung mit einem Buchpreis geehrt. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu diesem Erfolg und wünschen ihnen einen erfolgreichen Start in ihre berufliche Laufbahn.
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Fest der Kulturen in Leer: Ein Tag voller Musik, Tanz und Begegnungen!
Das Organisationsteam des Arbeitskreises für interkulturelle Verständigung (v.l.: Katharina Birch, Bürgermeister Claus-Peter Horst, Jörg Kenter, Tomke Hamer, Heike Leimke, Gerd Bohlen, Serhat Özdemir, Juliane Blech, Anna Kuhn, Jasmina Ammermann, Irina Buxbaum).
Fest der Kulturen am 6. September in Leer: Vielfalt, Musik und grenzüberschreitende Begegnungen
Leer. Am Sonntag, den 6. September 2026, verwandelt sich die Leeraner Innenstadt erneut in einen lebendigen Schauplatz der Vielfalt. Der Arbeitskreis für interkulturelle Verständigung lädt zum diesjährigen „Fest der Kulturen“ ein, das sich entlang der Fußgängerzone vom Mühlenplatz bis zum Denkmalplatz erstreckt. Von Musik- und Tanzdarbietungen verschiedenster Nationen bis hin zu vielfältigen Informationsständen und Mitmachaktionen bietet das Fest ein abwechslungsreiches Programm für alle Generationen.
Musikalische Highlights und neue grenzüberschreitende Impulse
In diesem Jahr wurde das Programm konsequent ausgebaut, um die deutsch-niederländische Zusammenarbeit zu vertiefen. Ein besonderes Highlight sind die drei neuen Musikgruppen, die das interkulturelle Spektrum erweitern: Die niederländische Celtic-Folk-Band Dewar und die Formation Anamesa, die mit mediterranen Klängen vom Balkan überzeugt, bringen frischen Wind auf die Bühnen.
„Wir freuen uns sehr über die neuen Kontakte in die Niederlande und hoffen, dass wir dadurch noch mehr Besucherinnen und Besucher von beiden Seiten der Grenze für das Fest begeistern können“, so Annelien Slots, Koordinatorin des Bühnenprogramms. Komplettiert wird das musikalische Angebot durch die Global Music Player Allstars aus Oldenburg, deren Repertoire eine beeindruckende kulturelle Bandbreite abdeckt – von afrikanischem Hip-Hop über südamerikanische Rhythmen und Reggae bis hin zu arabischer, türkischer und georgischer Musik.
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Starke Unterstützung für ein offenes Fest
Dass das Fest auch in diesem Jahr wieder kostenfrei zugänglich ist, verdankt der Arbeitskreis unter anderem einer großzügigen Spende der Sparkasse LeerWittmund in Höhe von 3.000 Euro. „Die Unterstützung hilft dabei, das Kulturprogramm auf zwei Bühnen zu realisieren und das Fest für alle Besucherinnen und Besucher offen zugänglich zu halten“, erklärt Juliane Blech, Koordinatorin des Fests.
Aufruf zur Beteiligung
Der Arbeitskreis für interkulturelle Verständigung freut sich weiterhin über Unterstützung. Wer das Fest mit einer Spende fördern möchte, kann sich an Serhat Özdemir unter info@hdk-leer.de wenden. Vereine, Initiativen und Organisationen, die das Fest durch einen Informationsstand bereichern möchten, werden gebeten, sich bei Anna Kuhn unter anna.kuhn@lkleer.de zu melden.
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Öffentliche Bibliotheken: Koalitionsausschuss beschließt Möglichkeiten zur Sonntagsöffnung
Mehr Freiheit für Kultur und Bildung: Öffentliche Bibliotheken dürfen künftig sonntags öffnen
Eine Neuerung steht bevor: Öffentliche Bibliotheken in ganz Deutschland sollen künftig die Möglichkeit erhalten, ihre Türen auch an Sonn- und Feiertagen zu öffnen. Der Koalitionsausschuss hat damit den Weg für eine bedeutende Modernisierung frei gemacht, die Bibliotheken mit anderen kulturellen Einrichtungen wie Theatern, Museen oder Konzerthäusern gleichstellt.
Bibliotheken als moderne „Dritte Orte“
Mit der Entscheidung setzt die Bundesregierung eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag um. Staatsminister Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, begrüßt diesen Schritt ausdrücklich: „Wir stärken Bibliotheken als lebendige Kultur- und Bildungsorte. Denn diese sind weit mehr als nur Ausleihe von Büchern; sie sind auch offene Räume für Begegnung und Austausch.“
Die heutige Rolle der Bibliotheken hat sich gewandelt. Sie fungieren längst als „Dritte Orte“ – ein zentraler Treffpunkt zwischen dem eigenen Zuhause und dem Arbeitsplatz. Ob zum Lernen, Arbeiten, für kulturelle Veranstaltungen oder den sozialen Austausch: Das Angebot leistet einen wesentlichen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Besser vereinbar mit dem Alltag
Die neue Flexibilität bei den Öffnungszeiten trägt der heutigen Lebensrealität Rechnung. Gerade Berufstätige und Familien finden unter der Woche oft kaum Zeit für einen Bibliotheksbesuch. „Dass zukünftig mehr Bibliotheken auch sonntags öffnen dürfen, ist ein großer Gewinn für die kulturelle Teilhabe. Das macht den Zugang zu Wissen, Kultur und Gemeinschaft einfacher und passt besser zum Alltag vieler Menschen“, betont Weimer.
Selbstbestimmung vor Ort
Der Schutz der Beschäftigten bleibt dabei ein zentraler Aspekt. Die geplante Neuregelung sieht vor, dass die Bibliotheken selbst entscheiden können, ob und wie sie von den erweiterten Öffnungszeiten Gebrauch machen. Diese Entscheidung soll zwingend unter Einbeziehung der örtlichen Personalvertretungen getroffen werden. Somit erhalten die Einrichtungen bundesweit die Freiheit, ihre Öffnungszeiten passgenau auf die Bedürfnisse ihrer Besucherinnen und Besucher in der jeweiligen Region auszurichten.
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