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Land­kreis Leer: Einschulungsuntersuchung

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Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung: Ein Überblick

Die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein für Kin­der in Nie­der­sach­sen, der vor der Auf­nah­me in die Schu­le durch­ge­führt wird. Die­se Unter­su­chung, die vom Gesund­heits­amt vor­ge­schrie­ben und durch­ge­führt wird, stellt sicher, dass Kin­der bereit für den Schul­be­ginn sind und even­tu­el­le gesund­heit­li­che oder ent­wick­lungs­be­ding­te Her­aus­for­de­run­gen früh­zei­tig erkannt und adres­siert wer­den können.

War­um ist die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung wichtig?

Die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung ist gesetz­lich vor­ge­schrie­ben und hat meh­re­re zen­tra­le Ziele:

  • Erfas­sung des Ent­wick­lungs­stan­des: Die Unter­su­chung hilft dabei, den kör­per­li­chen und geis­ti­gen Ent­wick­lungs­stand des Kin­des zu beurteilen.
  • Gesund­heits­check: Sie stellt sicher, dass kei­ne gesund­heit­li­chen Pro­ble­me vor­lie­gen, die den Schul­be­such beein­träch­ti­gen könnten.
  • Früh­erken­nung: Durch die Unter­su­chung kön­nen even­tu­el­le Ent­wick­lungs­stö­run­gen oder gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gun­gen früh­zei­tig erkannt und ent­spre­chen­de Maß­nah­men ein­ge­lei­tet werden.

Wer wird untersucht?

In Nie­der­sach­sen wer­den alle Kin­der vor der Ein­schu­lung die­ser Unter­su­chung unter­zo­gen. Dies betrifft alle Kin­der, die in dem Jahr schul­pflich­tig wer­den und somit im Schul­jahr ein­ge­schult wer­den sol­len. Eltern wer­den recht­zei­tig über den Ter­min und den Ablauf der Unter­su­chung informiert.

Was beinhal­tet die Einschulungsuntersuchung?

Die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung umfasst ver­schie­de­ne Aspekte:

  • Kör­per­li­che Unter­su­chung: Über­prü­fung der all­ge­mei­nen Gesund­heit, ein­schließ­lich Seh- und Hörtests.
  • Ent­wick­lungs­dia­gnos­tik: Beur­tei­lung der moto­ri­schen, sprach­li­chen und kogni­ti­ven Fähig­kei­ten des Kindes.
  • Sozia­le und emo­tio­na­le Ent­wick­lung: Ein­schät­zung der sozia­len Kom­pe­ten­zen und des emo­tio­na­len Wohlbefindens.

Wer führt die Unter­su­chung durch?

Die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung wird vom Gesund­heits­amt durch­ge­führt. In der Regel sind es erfah­re­ne Kin­der­ärz­te und medi­zi­ni­sches Fach­per­so­nal, die die Unter­su­chung lei­ten. Die­se Exper­ten stel­len sicher, dass alle rele­van­ten Aspek­te gründ­lich über­prüft werden.

Was pas­siert nach der Untersuchung?

Nach der Unter­su­chung erhal­ten die Eltern eine Rück­mel­dung über die Ergeb­nis­se. Soll­te es Auf­fäl­lig­kei­ten geben, wer­den die Eltern bera­ten und gege­be­nen­falls an spe­zia­li­sier­te Fach­kräf­te oder Ein­rich­tun­gen wei­ter­ge­lei­tet. Ziel ist es, recht­zei­tig Maß­nah­men zu ergrei­fen, um dem Kind den best­mög­li­chen Start in die Schul­zeit zu ermöglichen.

Fazit

Die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung ist ein wesent­li­cher Bestand­teil des Schul­vor­be­rei­tungs­pro­zes­ses in Nie­der­sach­sen. Sie hilft dabei, den Ent­wick­lungs- und Gesund­heits­zu­stand der Kin­der zu erfas­sen und sicher­zu­stel­len, dass sie gut gerüs­tet in ihre Schul­zeit star­ten kön­nen. Eltern soll­ten die­sen Ter­min ernst neh­men und die Unter­su­chung als Chan­ce sehen, even­tu­el­le Pro­ble­me früh­zei­tig zu erken­nen und anzugehen.


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Der Kampf gegen den Lernfrust

Frust und Trä­nen sind oft die ers­ten Anzei­chen von Lern­pro­ble­men bei Kin­dern. Wenn weder Kin­der noch Eltern wis­sen, wie sie die­se Schwie­rig­kei­ten bewäl­ti­gen sol­len, ist es ent­schei­dend, die rich­ti­ge Unter­stüt­zung zu fin­den. Doch kei­ne Sor­ge: Eine Lösung ist immer möglich!

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Nach­hil­fe: Indi­vi­du­el­le För­de­rung für aktu­el­le Herausforderungen

Nach­hil­fe kon­zen­triert sich auf die aktu­el­len The­men des Schul­stoffs und Haus­auf­ga­ben. Sie zielt dar­auf ab, Schul­pro­ble­me gezielt zu behe­ben und kann sehr indi­vi­du­ell gestal­tet wer­den. Wich­tig ist dabei, nicht nur den Schul­stoff zu erler­nen, son­dern auch das Selbst­ver­trau­en und die Moti­va­ti­on der Schü­ler zu stärken.

Lern­coa­ching: Mehr als Nachhilfe

Wenn tra­di­tio­nel­le Nach­hil­fe nicht aus­reicht, kann ein Lern­coa­ching die idea­le Ergän­zung sein. Es ent­wi­ckelt effek­ti­ve Lern­stra­te­gien und hilft, Prü­fungs­ängs­te und Moti­va­ti­ons­pro­ble­me zu über­win­den. Im Mit­tel­punkt steht die Per­sön­lich­keit des Schü­lers mit all sei­nen Stär­ken und Schwächen.

Lern­the­ra­pie: Ganz­heit­li­cher Ansatz bei grö­ße­ren Schwierigkeiten

Bei umfas­sen­de­ren Lern­schwie­rig­kei­ten, wie Lese-Recht­schreib­schwä­che oder Dys­kal­ku­lie, ist eine Lern­the­ra­pie sinn­voll. Sie ver­folgt einen ganz­heit­li­chen Ansatz, der neben den schu­li­schen Inhal­ten auch die emo­tio­na­le Sta­bi­li­tät und den Aus­tausch mit Eltern und Leh­rern einschließt.

Indi­vi­du­el­le Lösun­gen für maxi­ma­les Potenzial

Es ist essen­zi­ell, die maß­ge­schnei­der­te Lösung für die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se jedes Schü­lers zu fin­den. Wäh­rend Lern­coa­ching kurz­fris­ti­ge Unter­stüt­zung bie­tet, kön­nen Nach­hil­fe und Lern­the­ra­pie mit­tel- bis lang­fris­ti­ge Lösun­gen sein. Ziel ist es, die best­mög­li­che Unter­stüt­zung zu fin­den, um Schü­lern zu hel­fen, ihr vol­les Poten­zi­al auszuschöpfen.

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Kon­takt

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Stand­ort: 26789 Leer
Heis­fel­der Stra­ße 2
Tele­fon: 0491 – 5951

Stand­ort: 26802 Moorm­er­land
Rudolf-Eucken-Stra­ße 14
Tele­fon: 04954 — 8789

info@schulfit-nachhilfe.de

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Sicher­heit auf der B70: Thors­ten Sin­ning for­dert Maß­nah­men gegen Unfallgefahren

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Sicher­heit auf der B70: Thors­ten Sin­ning for­dert Maß­nah­men gegen Unfall­ge­fah­ren zwi­schen Folm­husen und Großwolde

Wes­t­ov­er­le­din­gen – Die Bun­des­stra­ße 70 ist eine unver­zicht­ba­re Ver­kehrs­ach­se für die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen. Doch hin­ter der ver­meint­lich über­sicht­li­chen und gera­den Stre­cken­füh­rung zwi­schen Folm­husen und Groß­wol­de ver­ber­gen sich erheb­li­che Gefah­ren­quel­len, die nun den Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten Thors­ten Sin­ning auf den Plan rufen. Er for­dert ein kon­se­quen­tes Umden­ken bei der Ver­kehrs­si­cher­heit und kon­kre­te Maß­nah­men, um den Abschnitt siche­rer zu gestalten.

Ein Abschnitt mit Gefahrenpotenzial

Obwohl die Stre­cke auf den ers­ten Blick sicher erscheint, ist sie Schau­platz zahl­rei­cher gefähr­li­cher Situa­tio­nen. Der Mix aus Ein­mün­dun­gen, land­wirt­schaft­li­chem Ver­kehr, Anwoh­nern und que­ren­dem Ver­kehr erfor­dert hohe Auf­merk­sam­keit. Beson­ders ris­kan­te Über­hol­ma­nö­ver bei hohen Geschwin­dig­kei­ten stel­len für Sin­ning ein inak­zep­ta­bles Risi­ko dar. „Wer hier bei Tem­po 100 oder sogar dar­über hin­aus über­holt, unter­schätzt die tat­säch­li­che Gefähr­lich­keit die­ser Stre­cke“, warnt der Bürgermeisterkandidat.

Dass Hand­lungs­be­darf besteht, zei­gen auch die wie­der­keh­ren­den Schä­den an Ver­kehrs­schil­dern und Ein­rich­tun­gen nahe des Kreis­ver­kehrs Folm­husen. Ange­fah­re­ne Absper­run­gen und beschä­dig­te Schil­der sei­en deut­li­che Warn­si­gna­le, die auf unan­ge­pass­tes Fahr­ver­hal­ten hin­deu­ten und nicht igno­riert wer­den dürften.

For­de­rungs­ka­ta­log für mehr Sicherheit

Thors­ten Sin­ning betont, dass Prä­ven­ti­on stets vor der Betrof­fen­heit nach einem schwe­ren Unglück ste­hen müs­se. In der Ver­gan­gen­heit wur­de der Bereich bereits durch töd­li­che Unfäl­le erschüt­tert – etwa im Bereich der Brü­cke Reinkebarg/Friesenweg, wo ein Gedenk­kreuz lan­ge Zeit an ein tra­gi­sches Ereig­nis erinnerte.

Um die B70 für alle Ver­kehrs­teil­neh­mer – vom Pkw-Fah­rer bis zum Rad­fah­rer und Anwoh­ner – siche­rer zu machen, setzt sich Sin­ning bei den zustän­di­gen Stel­len für ein Maß­nah­men­pa­ket ein:

  • Über­hol­ver­bot: Ein­füh­rung eines Über­hol­ver­bots auf dem genann­ten Streckenabschnitt.

  • Geschwin­dig­keits­prü­fung: Eine erneu­te Über­prü­fung der zuläs­si­gen Höchstgeschwindigkeiten.

  • Sicht­bar­keit: Opti­mie­rung der Beschilderung.

  • Kon­trol­len: Kon­se­quen­te­re Über­wa­chung der Geschwindigkeit.

  • Ana­ly­se: Eine detail­lier­te Aus­wer­tung von Unfall­fol­gen und Sach­schä­den im Bereich des Kreis­ver­kehrs Folmhusen.

„Nicht län­ger als Renn­stre­cke wahrgenommen“

„Die B70 zwi­schen Folm­husen und Groß­wol­de darf nicht län­ger als Renn­stre­cke wahr­ge­nom­men wer­den. Wenn es dort ris­kan­te Über­hol­ma­nö­ver und über­höh­te Geschwin­dig­keit gibt, müs­sen wir han­deln. Ein Über­hol­ver­bot wäre ein kla­res Signal für mehr Sicher­heit“, so Sin­ning. Sein Ziel sei es, die Sicher­heit der Men­schen in den Vor­der­grund zu stel­len, anstatt Zeit­ge­winn zu prio­ri­sie­ren. Sicher­heit dür­fe in Wes­t­ov­er­le­din­gen nicht erst nach dem nächs­ten schwe­ren Unfall ein The­ma wer­den, son­dern müs­se jetzt durch akti­ves Han­deln gewähr­leis­tet wer­den, so Sinning.

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DRK Leer: Innen­mi­nis­te­rin Beh­rens posi­tio­niert sich gegen geplan­te Gesundheitsreform

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Rücken­de­ckung aus Han­no­ver: Innen­mi­nis­te­rin Beh­rens stärkt DRK-Kreis­ver­band Leer im Reform-Disput

Leer – Die nie­der­säch­si­sche Innen­mi­nis­te­rin Danie­la Beh­rens hat bei einem Besuch des DRK-Kreis­ver­ban­des Leer ein deut­li­ches Signal in Rich­tung Bun­des­po­li­tik gesen­det. Gemein­sam mit Land­rat Mat­thi­as Groo­te wür­dig­te die Minis­te­rin die Arbeit der Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on und sicher­te ihr Unter­stüt­zung im Wider­stand gegen die geplan­te Gesund­heits­re­form des Bun­des zu.

Kla­re Absa­ge an Bundesreform

Wäh­rend ihres Aus­tauschs mit DRK-Geschäfts­füh­rer Mar­kus Wucher­pfen­nig, dem haupt­amt­li­chen Per­so­nal sowie zahl­rei­chen Ehren­amt­li­chen fand die Minis­te­rin kla­re Wor­te zur geplan­ten Reform: „Hier wird gute und wich­ti­ge Arbeit geleis­tet. Da kön­nen und wol­len wir nicht kür­zen. Die vor­ge­leg­te Reform wird bei den Bun­des­län­dern kei­ne Zustim­mung fin­den“. Beh­rens unter­strich damit die Bedeu­tung des Deut­schen Roten Kreu­zes für eine sta­bi­le Gesund­heits­ver­sor­gung und einen resi­li­en­ten Bevölkerungsschutz.

Ein­bli­cke in den Rettungsalltag

Im Rah­men eines Rund­gangs durch den Kreis­ver­band erhielt die Minis­te­rin einen pra­xis­na­hen Ein­blick in die Struk­tu­ren vor Ort. Neben der Besich­ti­gung der Räum­lich­kei­ten ver­folg­te sie ein Fall­bei­spiel aus der Aus­bil­dung zur Not­fall­sa­ni­tä­te­rin bezie­hungs­wei­se zum Not­fall­sa­ni­tä­ter, bevor sie sich einem offe­nen Dia­log mit den Mit­ar­bei­ten­den stellte.

Ein Schwer­punkt der Dis­kus­si­on lag auf der ste­tig wach­sen­den Belas­tung des Ret­tungs­diens­tes. Geschäfts­füh­rer Wucher­pfen­nig ver­deut­lich­te die Pro­ble­ma­tik der Baga­tell­ein­sät­ze: „Unse­re hoch qua­li­fi­zier­ten Ret­tungs­dienst­kräf­te wer­den immer häu­fi­ger für Ein­sät­ze gebun­den, die kei­nen medi­zi­ni­schen Not­fall dar­stel­len. Auf die­sen Zustand müs­sen wir immer wie­der hinweisen“.

Bil­dung und Bevöl­ke­rungs­schutz im Fokus

Ergän­zend wur­de die Rol­le des DRK als Bil­dungs­trä­ger her­vor­ge­ho­ben. Durch das regel­mä­ßi­ge Ange­bot an Ers­te-Hil­fe-Kur­sen für alle Alters­grup­pen leis­tet der Kreis­ver­band einen essen­zi­el­len Bei­trag zur Hand­lungs­si­cher­heit in der Bevöl­ke­rung – ein Fak­tor, der ins­be­son­de­re bei Herz-Kreis­lauf-Not­fäl­len über Leben und Tod ent­schei­den kann.

Zudem stieß die Ankün­di­gung einer lan­des­wei­ten Bevöl­ke­rungs­schutz­kam­pa­gne, die im kom­men­den Herbst star­ten soll, auf posi­ti­ve Reso­nanz. Wucher­pfen­nig begrüß­te die Initia­ti­ve: „Wir stel­len einen Groß­teil der Kräf­te für den Kata­stro­phen­schutz. Des­halb begrü­ßen wir jede Initia­ti­ve, die das Bewusst­sein für den Bevöl­ke­rungs­schutz stärkt“.

Moti­va­ti­on durch gesell­schaft­li­chen Mehrwert

Beein­druckt zeig­te sich die Minis­te­rin von der hohen Moti­va­ti­on des DRK-Nach­wuch­ses. In den Gesprä­chen wur­de deut­lich, dass neben der Viel­sei­tig­keit des Berufs­fel­des vor allem der gesell­schaft­li­che Mehr­wert die zen­tra­le Antriebs­fe­der für das Enga­ge­ment ist. „Es ist ein­fach ein span­nen­der und viel­sei­ti­ger Job“, lau­te­te das Fazit der Aktiven.

Der Ter­min wur­de durch den SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em orga­ni­siert, der jedoch auf­grund einer kurz­fris­ti­gen Erkran­kung nicht per­sön­lich anwe­send sein konnte.

 

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Feu­er­wehr­nach­wuchs boomt: 40 Kin­der auf der Warteliste!

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In der Hal­le des Feu­er­wehr­hau­ses in Jhe­rings­fehn (von links): Jür­gen Köp­ke, Tho­mas Buß, Jan Hei­ko Die­ling, Timo Pis­to­or, Johann Har­te­ma, Dani­el Seve­rigs (alle SPD Moorm­er­land), Bür­ger­meis­ter Hen­drik Schulz, Andre­as Trä­napp (SPD Moorm­er­land), Innen­mi­nis­te­rin Danie­la Beh­rens, Gemein­de­brand­meis­ter Mat­thi­as Ihler und Land­rat Mat­thi­as Groo­te. Bild: privat

Vor­bild­li­che Jugend­ar­beit und stra­te­gi­scher Bau­tur­bo: Minis­te­rin Beh­rens besucht Jheringsfehn

Jhe­rings­fehn – Der Stel­len­wert des Ehren­amts und die zukunfts­wei­sen­de Infra­struk­tur­ent­wick­lung stan­den im Mit­tel­punkt des jüngs­ten Besuchs der nie­der­säch­si­schen Innen­mi­nis­te­rin Danie­la Beh­rens in Jhe­rings­fehn. Der Ter­min, initi­iert durch den SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em, unter­strich die enge Ver­bun­den­heit der Lan­des­po­li­tik mit den frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren vor Ort.

Gro­ße Nach­fra­ge bei der Feuerwehrnachwuchsarbeit

Ein zen­tra­les The­ma des Aus­tauschs war die erfolg­rei­che Nach­wuchs­ge­win­nung der Feu­er­wehr Jhe­rings­fehn. Ange­sichts einer War­te­lis­te von 40 Kin­dern äußer­te sich die Minis­te­rin beein­druckt: „40 Kin­der auf der War­te­lis­te – das ist für die war­ten­den Kin­der nicht schön, zeigt aber, wie attrak­tiv und beliebt die frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren sind. Kom­pli­ment“, so Beh­rens. Die­se hohe Reso­nanz unter­streicht die gesell­schaft­li­che Bedeu­tung der Jugend­feu­er­wehr als fes­te Grö­ße im Ort.

Bau­tur­bo für Infrastrukturprojekte

Neben der Jugend­ar­beit bil­de­ten die aktu­el­len Bau­vor­ha­ben der Gemein­de Moorm­er­land einen wei­te­ren Schwer­punkt. Nach­dem in den ver­gan­ge­nen zwölf Mona­ten die Feu­er­wehr­häu­ser in Jhe­rings­fehn und Veen­husen bereits erfolg­reich eröff­net wur­den, steht nun der Neu­bau in Neer­moor an. Bei die­sem Pro­jekt plant die Gemein­de, die neu­en gesetz­li­chen Bestim­mun­gen zur Ver­ein­fa­chung von Neu­bau­ten – den soge­nann­ten „Bau­tur­bo“ – gezielt einzusetzen.

Beh­rens begrüß­te die­sen Ansatz aus­drück­lich. Die Anwen­dung der neu­en Rege­lun­gen bie­te erheb­li­ches Poten­zi­al: „Das höre ich sehr ger­ne. Im bes­ten Fall spart man dabei andert­halb Jah­re“, beton­te die Ministerin.

Her­aus­for­de­run­gen für das Ehrenamt

Im Gespräch mit Bür­ger­meis­ter Hen­drik Schulz sowie dem Orts- und Gemein­de­brand­meis­ter Mat­thi­as Ihler wur­den zudem die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen der Frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren inten­siv debat­tiert. Ihler ver­wies auf die wach­sen­de Belas­tung der Ehren­amt­li­chen, die es zuneh­mend erschwe­re, Füh­rungs­kräf­te zu bin­den. Auch die stei­gen­den Kos­ten für Füh­rer­schei­ne zur Bedie­nung von Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen sowie die all­ge­mei­ne finan­zi­el­le Belas­tung der Kom­mu­nen durch Fahr­zeug­be­schaf­fun­gen wur­den kri­tisch thematisiert.

Hin­sicht­lich der Aus­bil­dungs­kos­ten äußer­te Beh­rens Ver­ständ­nis für die vor­ge­brach­te Kri­tik und mahn­te Augen­maß an: „Wir dür­fen dabei nicht über­zie­hen.“ Ergän­zend gab die Minis­te­rin einen Aus­blick auf den Kata­stro­phen­schutz: Das Land pla­ne für den kom­men­den Herbst eine lan­des­wei­te Kam­pa­gne zum Bevöl­ke­rungs­schutz, um die Resi­li­enz wei­ter zu stärken.

Wert­schät­zung des Ehrenamts

Zum Abschluss ihres Besuchs bekräf­tig­te Beh­rens die stra­te­gi­sche Bedeu­tung der Feu­er­weh­ren für das Land Nie­der­sach­sen. „Wir wis­sen in Nie­der­sach­sen, was wir an den frei­wil­li­gen Feu­er­weh­ren haben. Sie sind tief in der Bevöl­ke­rung ver­an­kert. Das wur­de mir auch hier ein­drucks­voll vor Augen geführt“, fass­te die Minis­te­rin zusam­men. Trotz der krank­heits­be­ding­ten Abwe­sen­heit des Orga­ni­sa­tors Nico Blo­em ver­deut­lich­te der Ter­min die enge Abstim­mung zwi­schen den kom­mu­na­len Akteu­ren und der Landesregierung.

 

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Veranstaltung

Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

Veranstaltung

Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

Veranstaltung

Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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