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Land­kreis Leer: Einschulungsuntersuchung

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Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung: Ein Überblick

Die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein für Kin­der in Nie­der­sach­sen, der vor der Auf­nah­me in die Schu­le durch­ge­führt wird. Die­se Unter­su­chung, die vom Gesund­heits­amt vor­ge­schrie­ben und durch­ge­führt wird, stellt sicher, dass Kin­der bereit für den Schul­be­ginn sind und even­tu­el­le gesund­heit­li­che oder ent­wick­lungs­be­ding­te Her­aus­for­de­run­gen früh­zei­tig erkannt und adres­siert wer­den können.

War­um ist die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung wichtig?

Die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung ist gesetz­lich vor­ge­schrie­ben und hat meh­re­re zen­tra­le Ziele:

  • Erfas­sung des Ent­wick­lungs­stan­des: Die Unter­su­chung hilft dabei, den kör­per­li­chen und geis­ti­gen Ent­wick­lungs­stand des Kin­des zu beurteilen.
  • Gesund­heits­check: Sie stellt sicher, dass kei­ne gesund­heit­li­chen Pro­ble­me vor­lie­gen, die den Schul­be­such beein­träch­ti­gen könnten.
  • Früh­erken­nung: Durch die Unter­su­chung kön­nen even­tu­el­le Ent­wick­lungs­stö­run­gen oder gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gun­gen früh­zei­tig erkannt und ent­spre­chen­de Maß­nah­men ein­ge­lei­tet werden.

Wer wird untersucht?

In Nie­der­sach­sen wer­den alle Kin­der vor der Ein­schu­lung die­ser Unter­su­chung unter­zo­gen. Dies betrifft alle Kin­der, die in dem Jahr schul­pflich­tig wer­den und somit im Schul­jahr ein­ge­schult wer­den sol­len. Eltern wer­den recht­zei­tig über den Ter­min und den Ablauf der Unter­su­chung informiert.

Was beinhal­tet die Einschulungsuntersuchung?

Die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung umfasst ver­schie­de­ne Aspekte:

  • Kör­per­li­che Unter­su­chung: Über­prü­fung der all­ge­mei­nen Gesund­heit, ein­schließ­lich Seh- und Hörtests.
  • Ent­wick­lungs­dia­gnos­tik: Beur­tei­lung der moto­ri­schen, sprach­li­chen und kogni­ti­ven Fähig­kei­ten des Kindes.
  • Sozia­le und emo­tio­na­le Ent­wick­lung: Ein­schät­zung der sozia­len Kom­pe­ten­zen und des emo­tio­na­len Wohlbefindens.

Wer führt die Unter­su­chung durch?

Die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung wird vom Gesund­heits­amt durch­ge­führt. In der Regel sind es erfah­re­ne Kin­der­ärz­te und medi­zi­ni­sches Fach­per­so­nal, die die Unter­su­chung lei­ten. Die­se Exper­ten stel­len sicher, dass alle rele­van­ten Aspek­te gründ­lich über­prüft werden.

Was pas­siert nach der Untersuchung?

Nach der Unter­su­chung erhal­ten die Eltern eine Rück­mel­dung über die Ergeb­nis­se. Soll­te es Auf­fäl­lig­kei­ten geben, wer­den die Eltern bera­ten und gege­be­nen­falls an spe­zia­li­sier­te Fach­kräf­te oder Ein­rich­tun­gen wei­ter­ge­lei­tet. Ziel ist es, recht­zei­tig Maß­nah­men zu ergrei­fen, um dem Kind den best­mög­li­chen Start in die Schul­zeit zu ermöglichen.

Fazit

Die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung ist ein wesent­li­cher Bestand­teil des Schul­vor­be­rei­tungs­pro­zes­ses in Nie­der­sach­sen. Sie hilft dabei, den Ent­wick­lungs- und Gesund­heits­zu­stand der Kin­der zu erfas­sen und sicher­zu­stel­len, dass sie gut gerüs­tet in ihre Schul­zeit star­ten kön­nen. Eltern soll­ten die­sen Ter­min ernst neh­men und die Unter­su­chung als Chan­ce sehen, even­tu­el­le Pro­ble­me früh­zei­tig zu erken­nen und anzugehen.


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Nach­hil­fe Leer

Wel­che Lern­form ist die richtige?

Der Kampf gegen den Lernfrust

Frust und Trä­nen sind oft die ers­ten Anzei­chen von Lern­pro­ble­men bei Kin­dern. Wenn weder Kin­der noch Eltern wis­sen, wie sie die­se Schwie­rig­kei­ten bewäl­ti­gen sol­len, ist es ent­schei­dend, die rich­ti­ge Unter­stüt­zung zu fin­den. Doch kei­ne Sor­ge: Eine Lösung ist immer möglich!

Nach­hil­fe für Grund­schu­le in der Stadt Leer

Die Qual der Wahl: Wie fin­dest Du die pas­sen­de Unterstützung?

Die Fra­ge, die sich vie­le stel­len, lau­tet: Was passt am bes­ten zu uns – Nach­hil­fe, Lern­coa­ching oder Lern­the­ra­pie? Um Schü­lern bei ihren schu­li­schen Her­aus­for­de­run­gen zu hel­fen, gibt es ver­schie­de­ne Ansätze.

Nach­hil­fe: Indi­vi­du­el­le För­de­rung für aktu­el­le Herausforderungen

Nach­hil­fe kon­zen­triert sich auf die aktu­el­len The­men des Schul­stoffs und Haus­auf­ga­ben. Sie zielt dar­auf ab, Schul­pro­ble­me gezielt zu behe­ben und kann sehr indi­vi­du­ell gestal­tet wer­den. Wich­tig ist dabei, nicht nur den Schul­stoff zu erler­nen, son­dern auch das Selbst­ver­trau­en und die Moti­va­ti­on der Schü­ler zu stärken.

Lern­coa­ching: Mehr als Nachhilfe

Wenn tra­di­tio­nel­le Nach­hil­fe nicht aus­reicht, kann ein Lern­coa­ching die idea­le Ergän­zung sein. Es ent­wi­ckelt effek­ti­ve Lern­stra­te­gien und hilft, Prü­fungs­ängs­te und Moti­va­ti­ons­pro­ble­me zu über­win­den. Im Mit­tel­punkt steht die Per­sön­lich­keit des Schü­lers mit all sei­nen Stär­ken und Schwächen.

Lern­the­ra­pie: Ganz­heit­li­cher Ansatz bei grö­ße­ren Schwierigkeiten

Bei umfas­sen­de­ren Lern­schwie­rig­kei­ten, wie Lese-Recht­schreib­schwä­che oder Dys­kal­ku­lie, ist eine Lern­the­ra­pie sinn­voll. Sie ver­folgt einen ganz­heit­li­chen Ansatz, der neben den schu­li­schen Inhal­ten auch die emo­tio­na­le Sta­bi­li­tät und den Aus­tausch mit Eltern und Leh­rern einschließt.

Indi­vi­du­el­le Lösun­gen für maxi­ma­les Potenzial

Es ist essen­zi­ell, die maß­ge­schnei­der­te Lösung für die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se jedes Schü­lers zu fin­den. Wäh­rend Lern­coa­ching kurz­fris­ti­ge Unter­stüt­zung bie­tet, kön­nen Nach­hil­fe und Lern­the­ra­pie mit­tel- bis lang­fris­ti­ge Lösun­gen sein. Ziel ist es, die best­mög­li­che Unter­stüt­zung zu fin­den, um Schü­lern zu hel­fen, ihr vol­les Poten­zi­al auszuschöpfen.

Spaß am Ler­nen – Der Schlüs­sel zum Erfolg

Jeder Ansatz hat sei­nen Platz, und der Spaß am Ler­nen soll­te nie zu kurz kom­men. Bist Du unsi­cher, wel­che Opti­on die rich­ti­ge ist? Kei­ne Sor­ge, bei Schul­fit fin­dest Du jede Men­ge hilf­rei­che Infor­ma­tio­nen und Bera­tung, um den bes­ten Weg für Dein Kind zu wäh­len. Dabei ist es egal, ob es um Hil­fe für Mathe, Fran­zö­sisch, Latein, MINT-Fächer oder ande­re Fächer geht.

Kon­takt

Schul­fit Nach­hil­fe & Coa­ching
Stand­ort: 26789 Leer
Heis­fel­der Stra­ße 2
Tele­fon: 0491 – 5951

Stand­ort: 26802 Moorm­er­land
Rudolf-Eucken-Stra­ße 14
Tele­fon: 04954 — 8789

info@schulfit-nachhilfe.de

Whats­App oder SMS: 0176 24206004


 

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Ener­gie-Sha­ring für Leer: Kom­mu­na­le Gebäu­de als vir­tu­el­les Kraftwerk

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Loka­le Ener­gie­wen­de in Leer: CDU-Frak­ti­on for­dert Prü­fung eines Strombilanzkreismodells

In der Stadt Leer könn­te die Nut­zung von Solar­strom bald eine neue Effi­zi­enz­stu­fe errei­chen. Die CDU-Frak­ti­on hat einen Antrag an Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst gerich­tet, in dem die Ver­wal­tung auf­ge­for­dert wird, die tech­ni­sche und wirt­schaft­li­che Umset­zung eines soge­nann­ten Strom­bi­lanz­kreis­mo­dells für kom­mu­na­le Lie­gen­schaf­ten zu prüfen.

Das Pro­blem: Unge­utz­tes Poten­zi­al auf städ­ti­schen Dächern

Die Stadt Leer ver­folgt bereits das Ziel, zuneh­mend kom­mu­na­le Gebäu­de mit Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen (PV) aus­zu­stat­ten. Doch die Rea­li­tät stößt oft an bau­li­che Gren­zen: Nicht jedes Gebäu­de ist für eine eige­ne Anla­ge geeig­net. Denk­mal­schutz, sta­ti­sche Pro­ble­me oder Ver­schat­tun­gen durch Nach­bar­ge­bäu­de ver­hin­dern oft die Installation.

Bei den bereits exis­tie­ren­den Anla­gen han­delt es sich zumeist um Teil­ein­spei­se­an­la­gen. Das bedeutet:

  • Ein Groß­teil des Stroms wird direkt vor Ort verbraucht.

  • Ein beacht­li­cher Rest – geschätzt zwi­schen 20 und 40 Pro­zent – fließt unge­nutzt ins öffent­li­che Netz.


Die Lösung: Ener­gy Sha­ring inner­halb der Kommune

Hier setzt das bean­trag­te Strom­bi­lanz­kreis­mo­dell an. Ziel ist es, den über­schüs­si­gen Strom nicht ein­fach gegen eine gerin­ge Ein­spei­se­ver­gü­tung abzu­ge­ben, son­dern ihn gezielt ande­ren städ­ti­schen Gebäu­den zuzu­füh­ren, die selbst kei­ne Solar­ener­gie erzeu­gen können.

So funk­tio­niert das Modell tech­nisch: Mit­hil­fe moder­ner Mess­tech­nik und spe­zia­li­sier­ter Soft­ware wer­den die Über­schuss­men­gen erfasst. Über das öffent­li­che Strom­netz erfolgt die vir­tu­el­le Wei­ter­lei­tung an ande­re kom­mu­na­le Abneh­mer im Stadtgebiet.

Wirt­schaft­li­che Vor­tei­le für den Haushalt

Die Vor­tei­le die­ses “Ener­gy Sha­rings” sind zweierlei:

  1. Stei­ge­rung des Eigen­ver­brauchs: Der wert­vol­le Son­nen­strom bleibt im Sys­tem der Stadtverwaltung.

  2. Sen­kung der Strom­kos­ten: Durch die direk­te Ver­rech­nung ent­fal­len der Ener­gie­preis des Ver­sor­gers und unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen auch die Stromsteuer.


Zusam­men­ar­beit mit Ver­sor­gern als Schlüssel

In dem Antrag betont die CDU, dass für den Erfolg eine enge Abstim­mung mit dem loka­len Ener­gie­ver­sor­ger not­wen­dig ist. Ohne des­sen Unter­stüt­zung und die Bereit­stel­lung der ent­spre­chen­den Netz­struk­tu­ren ist eine Umset­zung nicht möglich.

Dass die­ses Modell kei­ne blo­ße Theo­rie ist, zei­gen Bei­spie­le aus ande­ren Regio­nen Deutsch­lands. Der Main-Tau­nus-Kreis gilt hier­bei als Vor­rei­ter und hat bereits demons­triert, wie Kom­mu­nen durch intel­li­gen­te Bilan­zie­rung ihre Ener­gie­kos­ten sen­ken und gleich­zei­tig das Kli­ma schüt­zen können.

Ob und wie schnell die Ver­wal­tung in Leer die­ses Modell rea­li­sie­ren kann, wird nun die ange­for­der­te Prü­fung zeigen.

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Bun­des­wei­ter Streik im Nah­ver­kehr – Son­der­re­ge­lung für Niedersachsen

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STREIK-HINWEIS: Sper­rung der Jann-Berg­haus-Brü­cke in Leer am 4. und 5. Febru­ar 

Auf­grund ange­kün­dig­ter Warn­streiks im öffent­li­chen Dienst bleibt die Jann-Berg­haus-Brü­cke (B 436) am Mitt­woch und Don­ners­tag jeweils von 06:00 bis 23:00 Uhr für den gesam­ten Ver­kehr voll gesperrt. Da die Brü­cke an die­sen Tagen nicht pas­siert wer­den kann, wur­den für den betrof­fe­nen Zeit­raum spe­zi­el­le Bus­re­ge­lun­gen getrof­fen, um unter ande­rem den Schul­weg sicherzustellen.

Bun­des­wei­ter Streik im Nah­ver­kehr: Still­stand am Mon­tag erwartet

Land­kreis Leer / Ber­lin – Pend­ler und Schü­ler müs­sen sich am kom­men­den Mon­tag, den 2. Febru­ar 2026, auf erheb­li­che Ein­schrän­kun­gen ein­stel­len. Die Ver­ein­te Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft (ver.di) hat die Beschäf­tig­ten im kom­mu­na­len Nah­ver­kehr bun­des­weit zu einem Warn­streik auf­ge­ru­fen. Wäh­rend in wei­ten Tei­len Deutsch­lands Bus­se und Bah­nen still­ste­hen wer­den, stellt Nie­der­sach­sen auf­grund einer Beson­der­heit eine Aus­nah­me dar.

In der lau­fen­den Tarif­run­de ver­schärft ver.di den Druck auf die Arbeit­ge­ber. Betrof­fen sind fast 100.000 Beschäf­tig­te in rund 150 städ­ti­schen Ver­kehrs­un­ter­neh­men und Bus­be­trie­ben der Land­krei­se. Ziel der Gewerk­schaft ist vor allem eine Ent­las­tung der Mit­ar­bei­ter durch deut­lich ver­bes­ser­te Arbeitsbedingungen.

For­de­run­gen nach Ent­las­tung und fai­ren Bedingungen

Im Kern der Ver­hand­lun­gen ste­hen Maß­nah­men gegen die hohe Arbeits­be­las­tung im öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV). ver.di for­dert unter anderem:

  • Die Ver­kür­zung der Wochen­ar­beits­zeit sowie der Schichtlängen.

  • Die Ver­län­ge­rung von Ruhezeiten.

  • Höhe­re Zuschlä­ge für Nacht- und Wochenendarbeit.

In Bun­des­län­dern wie Bay­ern, Bran­den­burg, dem Saar­land und Thü­rin­gen wird zudem über eine Erhö­hung der Löh­ne und Gehäl­ter ver­han­delt. Die stell­ver­tre­ten­de ver.di-Vorsitzende Chris­ti­ne Beh­le bezeich­ne­te das bis­he­ri­ge Ver­hal­ten der Arbeit­ge­ber als „Angriff auf bestehen­de Ver­ein­ba­run­gen“. Laut Beh­le ver­wei­ge­re die Arbeit­ge­ber­sei­te not­wen­di­ge Ver­bes­se­run­gen und schla­ge statt­des­sen teil­wei­se sogar Ver­schlech­te­run­gen vor.

Son­der­fall Nie­der­sach­sen: Frie­dens­pflicht sichert Betrieb

Für die Men­schen im Land­kreis Leer und dem rest­li­chen Nie­der­sach­sen gibt es vor­erst Ent­war­nung: Die rund 5.000 Beschäf­tig­ten im hie­si­gen Nah­ver­kehr sind nicht zum Streik am Mon­tag auf­ge­ru­fen. Hier gilt aktu­ell noch die soge­nann­te Frie­dens­pflicht, die Arbeits­kampf­maß­nah­men wäh­rend lau­fen­der Ver­ein­ba­run­gen untersagt.

Den­noch berei­tet sich die Gewerk­schaft auch hier auf die Zukunft vor. Für die Tarif­run­de TV‑N Nie­der­sach­sen 2026 wur­den die For­de­run­gen bereits offi­zi­ell über­ge­ben. Die­se beinhal­ten unter anderem:

  • Eine Redu­zie­rung der Wochen­ar­beits­zeit auf 37,5 Stun­den.

  • 33 Tage Urlaub pro Jahr.

  • Erhöh­te Zuschlä­ge (Sonn­tags­zu­schlag auf 40 %).

  • Beginn der Nacht­ar­beits­zu­schlä­ge bereits ab 20:00 Uhr.

  • Eine Lauf­zeit bis Ende 2028.

Aus­blick

Wäh­rend in Nie­der­sach­sen die Räder am Mon­tag rol­len, wird der ÖPNV in den meis­ten ande­ren Bun­des­län­dern und Stadt­staa­ten wie Ber­lin, Ham­burg und Bre­men vor­aus­sicht­lich zum Erlie­gen kommen. 

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Tage­lang nicht geräumt – für alle sicht­bar, wer sei­ner Räum­pflicht ignoriert

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Sym­bol­fo­to: Eine Moment­auf­nah­me – natür­lich kann es vor­kom­men, dass Schnee nach Neu­schnee­fall am Abend lie­gen bleibt oder nicht immer eine sofor­ti­ge Räu­mung mög­lich ist.

Leser­brief: Schnee, Räum­dienst und Ord­nungs­äm­ter – Räum­pflicht kon­se­quent durchsetzen

In die­sen Win­ter­ta­gen zeigt sich lei­der ein wie­der­keh­ren­des Pro­blem: Vie­le Pri­vat­haus­hal­te kom­men ihrer Räum- und Streu­pflicht vor den eige­nen Grund­stü­cken nicht nach. Beson­ders auf­fäl­lig sind Geh­we­ge, die über meh­re­re Tage hin­weg über­haupt nicht geräumt wur­den und inzwi­schen von fes­ten Eis­schich­ten bedeckt sind. Die­se stel­len eine erheb­li­che Gefahr dar – vor allem für älte­re Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­ger, aber auch für Rad­fah­rer, die auf ver­eis­ten Wegen leicht stür­zen können.

Dabei geht es aus­drück­lich nicht dar­um, jeman­den zu kri­ti­sie­ren, der aus beruf­li­chen oder per­sön­li­chen Grün­den ein­mal nicht sofort räu­men kann. Dass Schnee oder Eis nicht immer umge­hend besei­tigt wird, ist mensch­lich und nach­voll­zieh­bar. Pro­ble­ma­tisch ist jedoch, dass vie­le Anlie­ger ihrer Pflicht über Tage hin­weg über­haupt nicht nach­kom­men. Wo noch immer geschlos­se­ne Eis­schich­ten auf den Bür­ger­stei­gen lie­gen, ist offen­sicht­lich, dass dort in den ver­gan­ge­nen Tagen kei­ne Räu­mung statt­ge­fun­den hat.

Beson­ders frus­trie­rend ist die­se Situa­ti­on für all jene Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, die täg­lich Ver­ant­wor­tung über­neh­men, Schnee räu­men und streu­en. Wenn ande­re dies kon­se­quent igno­rie­ren und kei­ner­lei Kon­se­quen­zen zu befürch­ten haben, ent­steht schnell der Ein­druck, dass sich Rück­sicht­nah­me nicht lohnt. Das gefähr­det lang­fris­tig das Mit­ein­an­der und die Bereit­schaft, Regeln einzuhalten.

Genau hier soll­ten die Ord­nungs­äm­ter stär­ker aktiv wer­den. Eine kon­se­quen­te­re Kon­trol­le sowie geziel­te Anschrei­ben oder – bei wie­der­hol­tem Ver­stoß – auch Buß­gel­der wären ein kla­res Signal, dass die Räum­pflicht ernst genom­men wird. Es geht dabei nicht um Schi­ka­ne, son­dern um Sicher­heit, Fair­ness und den Schutz aller Verkehrsteilnehmer.

Siche­re Geh- und Rad­we­ge im Win­ter sind kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit, son­dern das Ergeb­nis gemein­sa­mer Ver­ant­wor­tung. Die­se Ver­ant­wor­tung soll­te ein­ge­for­dert und not­falls auch durch­ge­setzt werden.

Gise­la Jansen

Hin­weis der Redaktion

*Leser­brie­fe geben nicht unbe­dingt die Mei­nung der Redak­ti­on wie­der. Die Redak­ti­on behält sich Kür­zun­gen vor. Sie haben eine ande­re Mei­nung zu die­sem The­ma oder möch­ten etwas dazu ergän­zen? Dann schrei­ben Sie Ihren Kom­men­tar oder eige­nen Leser­brief an: info@leserecho.de — Betr. Leserbrief

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Start­schuss in der Nord­see­hal­le: Die Emder Eis­zeit ist eröffnet

Eis frei in Emden: Das Win­ter-High­light in der Nord­see­hal­le ist zurück! Drau­ßen herrscht das typi­sche Janu­ar-Grau, doch in der Nord­see­hal­le...

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Bewe­gen­des Histo­ry-Tel­ling: Das Grenz­gän­ger-Pro­jekt live in Jemgum

Musi­ka­li­sches Mahn­mal: „Grenz­gän­ger“ am 24. Janu­ar im Bür­ger­haus Jemgum Ein Trio, drei Jahr­zehn­te Freund­schaft und Geschich­ten, die nicht ver­stum­men dür­fen:...

Veranstaltung

Klas­sik-High­light zum Jah­res­start: Neu­jahrs­kon­zert im Thea­ter an der Blinke

Ein­tritt frei: Sin­fo­ni­scher Jah­res­auf­takt: Col­le­gi­um Musi­cum lädt zum Neujahrskonzert  Am kom­men­den Sams­tag ver­wan­delt sich das Thea­ter an der Blin­ke in...

Lokal

Geden­ken in Leer: Ein Zei­chen gegen das Ver­ges­sen setzen

Foto der Gedenk­ver­an­stal­tung in 2025: SPD Leer „Ver­ant­wor­tung für das Hier und Jetzt“: Leer gedenkt der Opfer des Nationalsozialismus LEER. Am...

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Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen

Krea­ti­vi­tät trifft Tra­di­ti­on: Gro­ßer Kunst­hand­wer­ker­markt bei Opel Kem­per in Meppen Ein Hauch von Früh­ling zieht ein! Am Sonn­tag, dem 22....

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Ja-Wort in Sicht? Inspi­ra­ti­on auf der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse

WICHTIGE INFO: Absa­ge der 23. Leera­ner Hochzeitsmesse    Schlech­te Nach­rich­ten für alle Ver­lieb­ten und Pla­nungs-Pro­fis: Auf­grund des mas­si­ven Win­ter­ein­bruchs und...

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Platt­deut­sche Poe­sie im Kul­tur­spei­cher: Jan Cor­ne­li­us prä­sen­tiert „All­tied weer“

„All­tied weer“: Jan Cor­ne­li­us und Ensem­ble „Dree­klang“ laden zum Neu­jahrs­kon­zert im Kulturspeicher LEER – Es ist eine lieb­ge­won­ne­ne Tra­di­ti­on, die...

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MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

MOTORRAD SHOW Olden­burg star­tet mit Voll­gas in die neue Sai­son 2026 Die MOTORRAD SHOW Olden­burg ist auch 2026 der tra­di­tio­nel­le Sai­son­auf­takt...

Veranstaltung

„Lütt­je Wieh­nachts­markt“ in Hol­len – Advents­stim­mung für Groß und Klein

 Sym­bol­fo­to — LeserECHO-Archiv Lütt­je Wieh­nachts­markt in Hol­len – Ein fest­li­cher Nach­mit­tag für Groß und Klein Sonn­tag, 14.12.2025, 15:00 – 20:00 Uhr Die...

Lokal

Kunst­haus Leer zeigt facet­ten­rei­che Wer­ke ost­frie­si­scher Künstler

Am 14. Dezem­ber um 15 Uhr — Sonn­tags­füh­rung im Kunst­haus Leer. Am Sonn­tag, dem 14. Dezem­ber, lädt das Kunst­haus Leer zu...