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Land­kreis Leer: Einschulungsuntersuchung

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Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung: Ein Überblick

Die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein für Kin­der in Nie­der­sach­sen, der vor der Auf­nah­me in die Schu­le durch­ge­führt wird. Die­se Unter­su­chung, die vom Gesund­heits­amt vor­ge­schrie­ben und durch­ge­führt wird, stellt sicher, dass Kin­der bereit für den Schul­be­ginn sind und even­tu­el­le gesund­heit­li­che oder ent­wick­lungs­be­ding­te Her­aus­for­de­run­gen früh­zei­tig erkannt und adres­siert wer­den können.

War­um ist die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung wichtig?

Die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung ist gesetz­lich vor­ge­schrie­ben und hat meh­re­re zen­tra­le Ziele:

  • Erfas­sung des Ent­wick­lungs­stan­des: Die Unter­su­chung hilft dabei, den kör­per­li­chen und geis­ti­gen Ent­wick­lungs­stand des Kin­des zu beurteilen.
  • Gesund­heits­check: Sie stellt sicher, dass kei­ne gesund­heit­li­chen Pro­ble­me vor­lie­gen, die den Schul­be­such beein­träch­ti­gen könnten.
  • Früh­erken­nung: Durch die Unter­su­chung kön­nen even­tu­el­le Ent­wick­lungs­stö­run­gen oder gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gun­gen früh­zei­tig erkannt und ent­spre­chen­de Maß­nah­men ein­ge­lei­tet werden.

Wer wird untersucht?

In Nie­der­sach­sen wer­den alle Kin­der vor der Ein­schu­lung die­ser Unter­su­chung unter­zo­gen. Dies betrifft alle Kin­der, die in dem Jahr schul­pflich­tig wer­den und somit im Schul­jahr ein­ge­schult wer­den sol­len. Eltern wer­den recht­zei­tig über den Ter­min und den Ablauf der Unter­su­chung informiert.

Was beinhal­tet die Einschulungsuntersuchung?

Die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung umfasst ver­schie­de­ne Aspekte:

  • Kör­per­li­che Unter­su­chung: Über­prü­fung der all­ge­mei­nen Gesund­heit, ein­schließ­lich Seh- und Hörtests.
  • Ent­wick­lungs­dia­gnos­tik: Beur­tei­lung der moto­ri­schen, sprach­li­chen und kogni­ti­ven Fähig­kei­ten des Kindes.
  • Sozia­le und emo­tio­na­le Ent­wick­lung: Ein­schät­zung der sozia­len Kom­pe­ten­zen und des emo­tio­na­len Wohlbefindens.

Wer führt die Unter­su­chung durch?

Die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung wird vom Gesund­heits­amt durch­ge­führt. In der Regel sind es erfah­re­ne Kin­der­ärz­te und medi­zi­ni­sches Fach­per­so­nal, die die Unter­su­chung lei­ten. Die­se Exper­ten stel­len sicher, dass alle rele­van­ten Aspek­te gründ­lich über­prüft werden.

Was pas­siert nach der Untersuchung?

Nach der Unter­su­chung erhal­ten die Eltern eine Rück­mel­dung über die Ergeb­nis­se. Soll­te es Auf­fäl­lig­kei­ten geben, wer­den die Eltern bera­ten und gege­be­nen­falls an spe­zia­li­sier­te Fach­kräf­te oder Ein­rich­tun­gen wei­ter­ge­lei­tet. Ziel ist es, recht­zei­tig Maß­nah­men zu ergrei­fen, um dem Kind den best­mög­li­chen Start in die Schul­zeit zu ermöglichen.

Fazit

Die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung ist ein wesent­li­cher Bestand­teil des Schul­vor­be­rei­tungs­pro­zes­ses in Nie­der­sach­sen. Sie hilft dabei, den Ent­wick­lungs- und Gesund­heits­zu­stand der Kin­der zu erfas­sen und sicher­zu­stel­len, dass sie gut gerüs­tet in ihre Schul­zeit star­ten kön­nen. Eltern soll­ten die­sen Ter­min ernst neh­men und die Unter­su­chung als Chan­ce sehen, even­tu­el­le Pro­ble­me früh­zei­tig zu erken­nen und anzugehen.


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Ulf Thie­le ver­mit­telt 11,7 Mil­lio­nen Euro För­de­rung: Neue Gewer­be­flä­chen in Leer

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Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (CDU) hat­te gro­ßen Anteil an der Erwei­te­rung des Leera­ner Gewer­be­ge­bie­tes Benz­stra­ße. Gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst und zahl­rei­chen Ehren­gäs­ten durch­schnitt er das rote Band. Nach der Ver­mitt­lung einer Lan­des­för­de­rung konn­te der moo­ri­ge Boden aus­ge­tauscht wer­den.
Foto: Jür­gen Eden/Wahlkreisbüro Ulf Thiele

Neue Gewer­be­flä­chen an der Benz­stra­ße in Leer eröff­net – 11,7 Mil­lio­nen Euro För­de­rung ermög­li­chen Erschließung

Leer. Nach lan­ger Vor­be­rei­tung ist ein wich­ti­ger Schritt für die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der Stadt Leer geschafft: Die rund 12,5 Hekt­ar gro­ße Gewer­be­flä­che an der Benz­stra­ße direkt an der A31 ist offi­zi­ell eröff­net und frei­ge­ge­ben. Die neu­en, ver­kehrs­güns­tig gele­ge­nen Gewer­be­flä­chen sol­len Unter­neh­men Raum für Neu­an­sied­lun­gen, Inves­ti­tio­nen und Betriebs­er­wei­te­run­gen bieten.

Die Erschlie­ßung des Are­als war aller­dings mit erheb­li­chen Her­aus­for­de­run­gen ver­bun­den. Der Unter­grund besteht aus Moor­bo­den, wodurch die Arbei­ten beson­ders auf­wen­dig und kos­ten­in­ten­siv wur­den. Eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Finan­zie­rung spiel­te des­halb die Unter­stüt­zung des Lan­des Nie­der­sach­sen. Im Jahr 2022 wur­de eine För­de­rung von rund 11,7 Mil­lio­nen Euro aus der Gemein­schafts­auf­ga­be „Ver­bes­se­rung der regio­na­len Wirt­schafts­struk­tur“ (GRW) ermöglicht.

Eine wich­ti­ge Rol­le bei der Ver­mitt­lung der För­de­rung spiel­te der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le. Er hat­te sich inten­siv für die Ent­wick­lung der Gewer­be­flä­che ein­ge­setzt und dabei ins­be­son­de­re den Aus­tausch zwi­schen der Stadt Leer und dem damals CDU-geführ­ten nie­der­säch­si­schen Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um unterstützt.

Thie­le: „Wich­ti­ger Schritt für die wirt­schaft­li­che Zukunft Leers“

Bei der offi­zi­el­len Eröff­nung mach­te Ulf Thie­le deut­lich, wel­che Bedeu­tung die neu­en Gewer­be­flä­chen für die Stadt haben.

„Eine wirt­schaft­lich star­ke Stadt braucht Platz für Unter­neh­men, die inves­tie­ren, sich ansie­deln oder ihren bestehen­den Betrieb erwei­tern wol­len. Genau die­ser Platz hat Leer über vie­le Jah­re gefehlt. Des­halb ist es ein wich­ti­ger Schritt für die wirt­schaft­li­che Zukunft unse­rer Kreis­stadt, dass die Stadt jetzt end­lich wie­der eige­ne Gewer­be­flä­chen anbie­ten kann“, erklär­te Thiele.

Ohne die öffent­li­che För­de­rung wäre die Erschlie­ßung nach sei­ner Ein­schät­zung kaum zu wirt­schaft­lich ver­tret­ba­ren Grund­stücks­prei­sen mög­lich gewe­sen. Die schwie­ri­gen Boden­ver­hält­nis­se hät­ten die Kos­ten erheb­lich in die Höhe getrieben.

In den Gesprä­chen mit der Stadt sei sei­ner­zeit deut­lich gewor­den, dass ohne ent­spre­chen­de Unter­stüt­zung Grund­stücks­prei­se von etwa 200 Euro pro Qua­drat­me­ter hät­ten kal­ku­liert wer­den müs­sen. Ein sol­ches Preis­ni­veau sei zwar in Metro­pol­re­gio­nen denk­bar, für eine klei­ne­re Stadt wie Leer jedoch kaum realisierbar.

Unter­stüt­zung durch Alt­hus­mann und Lindner

Vor dem Durch­schnei­den des roten Ban­des erin­ner­te Ulf Thie­le aus­drück­lich an den dama­li­gen nie­der­säch­si­schen Wirt­schafts­mi­nis­ter Dr. Bernd Alt­hus­mann sowie sei­nen dama­li­gen Staats­se­kre­tär Dr. Ber­end Lind­ner.

„Bernd Alt­hus­mann hat die poli­ti­sche Unter­stüt­zung für das Vor­ha­ben gege­ben und damit eine ent­schei­den­de Vor­aus­set­zung für die Rea­li­sie­rung geschaf­fen. Und ich erin­ne­re mich noch sehr gut dar­an, wie inten­siv Ber­end Lind­ner als Staats­se­kre­tär im Hin­ter­grund dar­an mit­ge­wirkt hat, die offe­nen Fra­gen zu klä­ren und den Weg für einen erfolg­rei­chen För­der­an­trag frei­zu­ma­chen. Dafür bin ich bei­den bis heu­te sehr dank­bar“, sag­te Thiele.

Auch er selbst habe sich sei­ner­zeit inten­siv dafür ein­ge­setzt, die Stadt Leer und das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um zusammenzubringen.

„Mir war wich­tig, dass aus dem lan­ge bestehen­den Bedarf end­lich ein rea­li­sier­ba­res Pro­jekt wird“, so Thiele.

Er habe an ver­schie­de­nen Stel­len die Gesprä­che unter­stützt und dafür gewor­ben, gemein­sam eine trag­fä­hi­ge Lösung für die schwie­ri­ge Erschlie­ßung zu finden.

„Dass dies gelun­gen ist, zeigt, was mög­lich ist, wenn Kom­mu­ne und Land gemein­sam an einem Strang zie­hen“, beton­te der Landtagsabgeordnete.

GRW-För­de­rung bringt auch Ein­schrän­kun­gen mit sich

Die För­de­rung des Lan­des hat aller­dings nicht nur Vor­tei­le. Durch die För­der­be­din­gun­gen der GRW-För­de­rung gel­ten bestimm­te Vor­ga­ben für die Ver­mark­tung der neu­en Gewerbeflächen.

Die Grund­stü­cke sol­len vor­ran­gig Unter­neh­men zur Ver­fü­gung gestellt wer­den, die die ent­spre­chen­den GRW-För­der­kri­te­ri­en erfül­len. Das bedeu­tet gleich­zei­tig, dass bestimm­te über­wie­gend regio­nal täti­ge Gewer­ke und Bran­chen auf den neu erschlos­se­nen Flä­chen nicht oder nur ein­ge­schränkt berück­sich­tigt wer­den können.

Thie­le bezeich­ne­te dies als „Kehr­sei­te“ der Förderung.

„Das ist die Kehr­sei­te der För­de­rung, die die Erschlie­ßung die­ses schwie­ri­gen Gelän­des wirt­schaft­lich über­haupt erst mög­lich gemacht hat. Gera­de des­halb müs­sen wir bei der wei­te­ren Gewer­be­flä­chen­ent­wick­lung auch die­je­ni­gen hei­mi­schen Unter­neh­men im Blick behal­ten, die auf­grund der För­der­be­din­gun­gen hier nicht zum Zuge kom­men kön­nen“, erklär­te er.

Wei­te­re Gewer­be­flä­chen an der Benz­stra­ße bereits in Planung

Mit der Eröff­nung der neu­en Flä­che soll die Gewer­be­ent­wick­lung in Leer jedoch nicht been­det sein. Im Gegen­teil: Bereits eine wei­te­re Erwei­te­rung des Gewer­be­ge­bie­tes ist im Rah­men des Bebau­ungs­plans Nr. 236 in Planung.

Thie­le sieht des­halb einen direk­ten Zusam­men­hang zwi­schen dem jetzt fer­tig­ge­stell­ten Abschnitt und der wei­te­ren Ent­wick­lung des Gewerbestandortes.

„Der heu­ti­ge Tag ist für mich des­halb nicht der Schluss­punkt der Gewer­be­flä­chen­ent­wick­lung an der Benz­stra­ße. Mit der Erschlie­ßung des B‑Plans 205 wird zugleich eine wich­ti­ge infra­struk­tu­rel­le Grund­la­ge für die wei­te­re Ent­wick­lung die­ses Gewer­be­stand­or­tes geschaf­fen. Jetzt kommt es dar­auf an, die­sen Weg kon­se­quent fort­zu­set­zen“, sag­te Thiele.

Gera­de bei der nächs­ten Erwei­te­rung bestehe die Mög­lich­keit, Finan­zie­rung und Ver­mark­tung so zu gestal­ten, dass auch Unter­neh­men eine Per­spek­ti­ve bekom­men, die auf­grund der GRW-Vor­ga­ben im jetzt erschlos­se­nen Abschnitt nicht oder nur ein­ge­schränkt berück­sich­tigt wer­den können.

Hei­mi­sche Unter­neh­men sol­len eben­falls wach­sen können

Aus Sicht des Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten soll­ten ins­be­son­de­re die bereits in Leer ansäs­si­gen Hand­werks- und Gewer­be­be­trie­be bei der wei­te­ren Pla­nung berück­sich­tigt werden.

„Gera­de unse­re hei­mi­schen Hand­werks- und Gewer­be­be­trie­be brau­chen Erwei­te­rungs­mög­lich­kei­ten. Wer seit vie­len Jah­ren in Leer Arbeits­plät­ze schafft, jun­ge Men­schen aus­bil­det, inves­tiert und Gewer­be­steu­er zahlt, muss auch die Chan­ce bekom­men, in Leer wei­ter zu wach­sen“, erklär­te Thiele.

Bei der nächs­ten Erwei­te­rung müs­se des­halb von Beginn an dar­auf geach­tet wer­den, mög­lichst gro­ße Hand­lungs­spiel­räu­me für die­se Betrie­be zu erhalten.

„Neue Ansied­lun­gen und Wachs­tum des hei­mi­schen Mit­tel­stan­des gehö­ren zusam­men“, so Thiele.

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Gewer­be­flä­chen sind stra­te­gisch wich­tig für den Wirt­schafts­stand­ort Leer

Für die Stadt Leer hat die kon­ti­nu­ier­li­che Ent­wick­lung neu­er Gewer­be­flä­chen eine stra­te­gi­sche Bedeu­tung. Als Kreis­stadt und wirt­schaft­li­ches Zen­trum der Regi­on müs­se Leer dau­er­haft über ein aus­rei­chen­des und mög­lichst viel­fäl­ti­ges Ange­bot an Gewer­be­grund­stü­cken verfügen.

Die neue Flä­che an der Benz­stra­ße bie­tet dabei einen beson­de­ren Stand­ort­vor­teil: Sie liegt ver­kehrs­güns­tig an der A31 und schafft damit attrak­ti­ve Vor­aus­set­zun­gen für Unter­neh­men, die auf eine gute Ver­kehrs­an­bin­dung ange­wie­sen sind.

Thie­le sieht in der Lan­des­för­de­rung des­halb nicht nur einen Bei­trag zur aktu­el­len Erschließung.

„Die Lan­des­för­de­rung hat nicht nur dazu bei­getra­gen, dass wir heu­te die­se neu­en Gewer­be­flä­chen eröff­nen kön­nen. Mit der jetzt geschaf­fe­nen Erschlie­ßung ent­steht zugleich eine wesent­li­che Grund­la­ge für die wei­te­re Ent­wick­lung des Stand­or­tes. Die­se Chan­ce soll­ten wir nut­zen“, erklär­te er.

„Ein guter Tag für den Wirt­schafts­stand­ort Leer“

Bei der offi­zi­el­len Eröff­nung durch­schnit­ten Ulf Thie­le, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst und zahl­rei­che wei­te­re Ehren­gäs­te gemein­sam das rote Band.

Für Thie­le ist die Eröff­nung zugleich ein per­sön­li­cher Abschluss eines lan­gen poli­ti­schen Ein­sat­zes für das Projekt.

„Dass Leer end­lich wie­der eige­ne Gewer­be­flä­chen anbie­ten und damit wirt­schaft­lich wei­ter­wach­sen kann, war mir von Anfang an ein gro­ßes Anlie­gen. Ich freue mich des­halb sehr über die heu­ti­ge Eröff­nung. Sie ist ein guter Tag für den Wirt­schafts­stand­ort Leer – und zugleich der Auf­trag, bei der wei­te­ren Gewer­be­flä­chen­ent­wick­lung jetzt kon­se­quent den nächs­ten Schritt zu gehen“, so Thie­le abschließend.

Damit steht der Stadt Leer nun ein rund 12,5 Hekt­ar gro­ßes neu­es Gewer­be­are­al zur Ver­fü­gung. Die Erschlie­ßung des schwie­ri­gen Moor­un­ter­grunds konn­te dank der umfang­rei­chen Lan­des­för­de­rung rea­li­siert wer­den. Gleich­zei­tig soll die bereits geplan­te wei­te­re Ent­wick­lung des Gewer­be­stand­or­tes dafür sor­gen, dass künf­tig auch hei­mi­sche Unter­neh­men aus­rei­chend Mög­lich­kei­ten für Wachs­tum und Erwei­te­run­gen erhalten.

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Gewer­be­ge­biet Benz­stra­ße in Leer eröff­net: 12,6 Hekt­ar neue Flä­chen für Unternehmen

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Erwei­te­rung des Gewer­be­ge­biets Benz­stra­ße in Leer offi­zi­ell eröffnet

Nach jahr­zehn­te­lan­ger Pla­nung ist die Erwei­te­rung des Gewer­be­ge­biets an der Benz­stra­ße in Leer abge­schlos­sen. Auf 12,6 Hekt­ar ste­hen künf­tig auto­bahn­na­he Gewer­be­flä­chen zur Ver­fü­gung. Mit einer För­de­rung von rund 11,7 Mil­lio­nen Euro durch das Land Nie­der­sach­sen konn­te das rund 19,5 Mil­lio­nen Euro teu­re Erschlie­ßungs­pro­jekt umge­setzt werden.

Es war ein lan­ger Weg bis zur offi­zi­el­len Eröff­nung: Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst blick­te bei der Eröff­nung des erwei­ter­ten Gewer­be­ge­biets Benz­stra­ße auf die jahr­zehn­te­lan­ge Ent­wick­lung zurück. „Es hat lan­ge gedau­ert, bis wir end­lich hier ste­hen und auf die­ses erschlos­se­ne Gebiet bli­cken kön­nen“, sag­te Horst.

Die ers­ten Ideen für den Gewer­be­stand­ort rei­chen bis in die 1990er-Jah­re zurück. Schwie­ri­ge Boden­ver­hält­nis­se und die damit ver­bun­de­nen hohen Kos­ten führ­ten jedoch immer wie­der dazu, dass das Vor­ha­ben über vie­le Jah­re nicht umge­setzt wer­den konnte.

Erst mit der För­der­zu­sa­ge des Lan­des Nie­der­sach­sen im Jahr 2022 kam ent­schei­dend Bewe­gung in das Pro­jekt. Wei­te­re Ver­zö­ge­run­gen gab es anschlie­ßend auf­grund einer EWE-Pipe­line. Im April 2025 konn­te schließ­lich der sym­bo­li­sche Spa­ten­stich erfol­gen. Nun ist die Erschlie­ßung abge­schlos­sen und das Gewer­be­ge­biet offi­zi­ell eröffnet.

12,6 Hekt­ar für neue Unternehmen

Zur offi­zi­el­len Eröff­nung kamen zahl­rei­che Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung sowie betei­lig­te Fach­bü­ros und benach­bar­te Unter­neh­men an der Benz­stra­ße zusam­men. Gemein­sam wur­de das neu erschlos­se­ne Gewer­be­ge­biet besichtigt.

Für die Stadt Leer eröff­net sich damit eine wich­ti­ge Mög­lich­keit, neue Gewer­be­flä­chen an einem stra­te­gisch beson­ders inter­es­san­ten Stand­ort anzu­bie­ten. Nach­dem über vie­le Jah­re kei­ne ent­spre­chen­den auto­bahn­na­hen Gewer­be­flä­chen zur Ver­fü­gung stan­den, kön­nen sich inter­es­sier­te Unter­neh­men nun in unmit­tel­ba­rer Nähe zur Auto­bahn und zum Flug­platz Leer-Papen­burg ansiedeln.

Auf dem ins­ge­samt 12,6 Hekt­ar gro­ßen Are­al sind 13 Grund­stü­cke vor­ge­se­hen. Wie vie­le Unter­neh­men sich tat­säch­lich dort ansie­deln wer­den, hängt vom jewei­li­gen Flä­chen­be­darf der Inter­es­sen­ten ab.

Auch der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le unter­strich bei der Eröff­nung die Bedeu­tung des Pro­jekts. Die nun erfolg­te Erschlie­ßung sei ein wich­ti­ger Schritt, um den Wirt­schafts­stand­ort Leer wei­ter voranzubringen.

Rund 11,7 Mil­lio­nen Euro För­de­rung vom Land

Die Gesamt­in­ves­ti­ti­on für die Erschlie­ßung des Gewer­be­ge­biets beläuft sich auf rund 19,5 Mil­lio­nen Euro. Einen erheb­li­chen Teil davon über­nimmt das Land Niedersachsen.

Die För­de­rung durch die NBank beträgt rund 11,7 Mil­lio­nen Euro. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst dank­te dem Land Nie­der­sach­sen aus­drück­lich für die Unter­stüt­zung. Ohne die­se För­de­rung wäre das Pro­jekt nach sei­nen Wor­ten nicht rea­li­sier­bar gewesen.

Sein Dank galt außer­dem den betei­lig­ten Behör­den des Land­krei­ses, den Stadt­wer­ken Leer sowie den Mit­glie­dern des Stadt­ra­tes, die die not­wen­di­gen poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen für das Vor­ha­ben getrof­fen haben.

Neu­er Pend­ler­park­platz mit 50 Stellplätzen

Im Zuge der Erschlie­ßung wur­de auch die Ver­kehrs­in­fra­struk­tur rund um das Gewer­be­ge­biet wei­ter aus­ge­baut. Unlängst fer­tig­ge­stellt wur­de ein Pend­ler­park­platz mit 50 Stell­plät­zen für Autos, der über die Benz­stra­ße erreich­bar ist.

Zusätz­lich wur­de von der B70 aus ein neu­er Fuß- und Rad­weg zum Park­platz ange­legt. Der Weg ist mit Later­nen aus­ge­stat­tet und ver­fügt über Fahr­rad­bü­gel. Damit wur­den neben der Erschlie­ßung der Gewer­be­flä­chen auch Ver­bes­se­run­gen für Pend­ler sowie für den Fuß- und Rad­ver­kehr geschaffen.

Gesprä­che mit Unter­neh­men lau­fen bereits

Die Stadt Leer befin­det sich nach der offi­zi­el­len Eröff­nung bereits in kon­kre­ten Gesprä­chen mit meh­re­ren inter­es­sier­ten Unter­neh­men. Ziel ist es, die ent­spre­chen­den Ver­trä­ge noch im Lau­fe die­ses Jah­res bezie­hungs­wei­se Anfang 2027 abzuschließen.

Sobald die jewei­li­gen Bau­ge­neh­mi­gun­gen vor­lie­gen, könn­te anschlie­ßend zeit­nah mit den Bau­ar­bei­ten auf den Grund­stü­cken begon­nen werden.

Die Wirt­schafts­för­de­rung der Stadt Leer blickt trotz der aktu­ell schwie­ri­gen wirt­schaft­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen zuver­sicht­lich auf die wei­te­re Ent­wick­lung. Mit den neu­en Gewer­be­flä­chen an der Benz­stra­ße ver­fügt Leer nun über einen attrak­ti­ven und stra­te­gisch wich­ti­gen Stand­ort für Unter­neh­men, die von der Nähe zur Auto­bahn und zum Flug­platz Leer-Papen­burg pro­fi­tie­ren möchten.

Damit könn­te die jahr­zehn­te­lan­ge Geschich­te der Gewer­be­ge­biets­er­wei­te­rung an der Benz­stra­ße nun in eine neue Pha­se ein­tre­ten: Aus der lang­jäh­ri­gen Pla­nung und Erschlie­ßung sol­len in den kom­men­den Jah­ren kon­kre­te Unter­neh­mens­an­sied­lun­gen und neue wirt­schaft­li­che Impul­se für den Stand­ort Leer entstehen.

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Meente­land­hal­le in Wee­ner: Neue Drei­feld­sport­hal­le für 14,5 Mil­lio­nen Euro nimmt Gestalt an

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Richt­fest für die Meente­land­hal­le in Wee­ner: Neue Drei­feld­sport­hal­le nimmt Gestalt an

Nur 111 Tage nach der Grund­stein­le­gung haben der Land­kreis Leer und die Stadt Wee­ner am Mitt­woch Richt­fest für die neue Drei­feld­sport­hal­le „Meente­land­hal­le“ gefei­ert. Der Roh­bau steht, die Dimen­sio­nen des künf­ti­gen Gebäu­des sind bereits deut­lich zu erken­nen. Die Fer­tig­stel­lung und Inbe­trieb­nah­me sind nach aktu­el­lem Pla­nungs­stand für das drit­te Quar­tal 2027 vorgesehen.

In Wee­ner geht der Bau der neu­en Meente­land­hal­le sicht­bar vor­an. Nur 111 Tage nach der Grund­stein­le­gung konn­ten der Land­kreis Leer und die Stadt Wee­ner gemein­sam das Richt­fest für die neue Drei­feld­sport­hal­le fei­ern. Der Roh­bau ist bereits weit fort­ge­schrit­ten und ver­mit­telt einen ers­ten Ein­druck von den Dimen­sio­nen der zukünf­ti­gen Sporthalle.

Der Grund­stein für das rund 14,5 Mil­lio­nen Euro teu­re Pro­jekt wur­de am 7. Mai 2026 gelegt. Künf­tig soll die Meente­land­hal­le gemein­sam von Land­kreis und Stadt genutzt wer­den. Sie soll sowohl dem Schul- und Ver­eins­sport als auch wei­te­ren Ver­an­stal­tun­gen und unter­schied­li­chen Mehr­zweck­nut­zun­gen zur Ver­fü­gung stehen.

Land­rat Mat­thi­as Groo­te wür­digt Zusammenarbeit

Beim Richt­fest hob Land­rat Mat­thi­as Groo­te die schnel­le Ent­wick­lung des Bau­pro­jekts und die gute Zusam­men­ar­beit aller Betei­lig­ten hervor.

„Es ist beein­dru­ckend, wie schnell aus Plä­nen und Zeich­nun­gen ein ech­tes Gebäu­de gewor­den ist“, sag­te Groo­te. Gleich­zei­tig beton­te er, dass eine Sport­hal­le erst durch ihre Nut­zer mit Leben gefüllt wer­de. Kin­der und Jugend­li­che, Ver­ei­ne und Ehren­amt­li­che soll­ten künf­tig in der Meente­land­hal­le einen Ort für Sport, Begeg­nung und gemein­schaft­li­che Akti­vi­tä­ten finden.

Der Land­rat dank­te ins­be­son­de­re der Stadt Wee­ner für die enge und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit. Sein Dank galt außer­dem den poli­ti­schen Gre­mi­en von Stadt und Land­kreis, die die not­wen­di­gen Beschlüs­se gefasst hat­ten, sowie den Pla­ne­rin­nen und Pla­nern und den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern des Gebäudemanagements.

Ein beson­de­rer Dank ging an die Hand­wer­ke­rin­nen und Hand­wer­ker auf der Bau­stel­le. Sie sor­gen dafür, dass das Pro­jekt Schritt für Schritt Gestalt annimmt und aus den ursprüng­li­chen Pla­nun­gen ein kon­kre­tes Gebäu­de entsteht.

Rund 14,5 Mil­lio­nen Euro für die neue Sporthalle

Land­kreis Leer und Stadt Wee­ner inves­tie­ren gemein­sam rund 14,5 Mil­lio­nen Euro in die Meente­land­hal­le. Rund zwei Drit­tel der Inves­ti­ti­ons­sum­me über­nimmt dabei der Land­kreis Leer.

Unter­stützt wird das Bau­vor­ha­ben zudem durch das Bun­des­pro­gramm „Sanie­rung kom­mu­na­ler Ein­rich­tun­gen in den Berei­chen Sport, Jugend und Kul­tur“. Aus die­sem Pro­gramm kann das Pro­jekt mit bis zu drei Mil­lio­nen Euro geför­dert werden.

Damit ent­steht in Wee­ner nicht nur eine moder­ne Drei­feld­sport­hal­le, son­dern zugleich ein Gebäu­de, bei dem auch Aspek­te des Kli­ma­schut­zes und der Ener­gie­ef­fi­zi­enz eine wich­ti­ge Rol­le spielen.

Meente­land­hal­le setzt auf Kli­ma­schutz und Energieeffizienz

Ein beson­de­res Augen­merk liegt auf einer mög­lichst nach­hal­ti­gen Nut­zung der neu­en Hal­le. Das Regen­was­ser von den Dach­flä­chen wird künf­tig in einer Zis­ter­ne gesam­melt, auf­be­rei­tet und anschlie­ßend wei­ter­ver­wen­det.

Auch bei der Ener­gie­ver­sor­gung geht die Meente­land­hal­le einen moder­nen Weg. Die Sport­hal­le soll wei­test­ge­hend ener­gie­aut­ark betrie­ben wer­den. Eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge erzeugt Strom und ver­sorgt unter ande­rem die Wär­me­pum­pe, Beleuch­tung, Lüf­tung und wei­te­re tech­ni­sche Anla­gen des Gebäudes.

Auch das Außen­ge­län­de wird ent­spre­chend gestal­tet. Geplant sind 50 Fahr­rad­stell­plät­ze sowie Lade­säu­len für Elek­tro­fahr­zeu­ge. Die Außen­be­leuch­tung soll mit ener­gie­spa­ren­der und insek­ten­freund­li­cher LED-Tech­nik umge­setzt werden.

Bei der Gestal­tung der Grün­flä­chen setzt das Pro­jekt auf hei­mi­sche Pflanzen.

8.000 Qua­drat­me­ter gro­ßes Grundstück

Die neue Meente­land­hal­le ent­steht auf einem rund 8.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Grund­stück. Das Gebäu­de selbst ver­fügt über eine Grund­flä­che von etwa 2.600 Qua­drat­me­tern.

Zur Aus­stat­tung gehört auch eine Tri­bü­ne mit Platz für rund 150 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­er. Damit bie­tet die Drei­feld­sport­hal­le künf­tig gute Vor­aus­set­zun­gen für den Schul- und Vereinssport.

Gleich­zei­tig ist die Hal­le so kon­zi­piert, dass sie fle­xi­bel genutzt wer­den kann. Neben dem täg­li­chen Sport­be­trieb sind auch Ver­an­stal­tun­gen und ver­schie­de­ne Mehr­zweck­nut­zun­gen möglich.

Fer­tig­stel­lung für 2027 geplant

Mit dem Richt­fest ist ein wei­te­rer wich­ti­ger Mei­len­stein beim Bau der Meente­land­hal­le in Wee­ner erreicht. Nach der Grund­stein­le­gung am 7. Mai und dem nun fer­tig­ge­stell­ten Roh­bau nimmt das Pro­jekt zuneh­mend kon­kre­te For­men an.

Nach der­zei­ti­gem Pla­nungs­stand soll die neue Drei­feld­sport­hal­le im drit­ten Quar­tal 2027 fer­tig­ge­stellt und in Betrieb genom­men wer­den. Dann steht in Wee­ner eine moder­ne Sport- und Ver­an­stal­tungs­stät­te zur Ver­fü­gung, die Schu­le, Ver­ei­ne, Sport­le­rin­nen und Sport­ler sowie wei­te­re Nut­zer zusam­men­brin­gen soll.

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