Blaulicht
Massive Sachbeschädigungen in Leer — Polizei sucht Zeugen!
Leer — Sachbeschädigungen im Leeraner Stadtgebiet
Der zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Leer/Emden ermittelt bezüglich diverser Sachbeschädigungen im Stadtgebiet von Leer. Seit dem 24.01.2024 werden vermehrt Sachbeschädigungen, vor allem an Fahrzeugen, festgestellt, die von derzeit unbekannten Täter verursacht wurden. So wurde in der Hafenstraße am 24.01.2024 in der Zeit von 08:45 Uhr bis 10:30 Uhr an einem Pkw Citroen die Scheibe der Fahrertür eingeschlagen.
In der Zeit vom 24.01.2023, 20:30 Uhr bis zum 25.01.2024, 07:30 Uhr kam es zu einem Vorfall, bei welchem die Heckscheibe eines Pkw BMW eingeschlagen wurde, welcher in der Privatstraße in Leer abgestellt war. Einen Tag später wurde der Polizei gemeldet, dass es bereits in der Nacht vom 23.01.2024 auf den 24.01.2024 zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw VW im Stephanring gekommen sei. Bei dem Fahrzeug wurde der Lack auf der rechten Fahrzeugseite zerkratzt.
Ende Januar wurde polizeilich bekannt, dass am 20.01.2024 ein Pkw Porsche in der Enno-Ludwig-Straße angegangen wurde. Die Täter brachen einen Außenspiegel ab und zerkratzten den Lack der rechten Fahrzeugseite. Am 27.01.2024 wurde ein Pkw VW in der Bürgermeister-Pustau-Straße beschädigt. In diesem Fall wurden vier jugendlichen Personen als mögliche Tatverdächtige ausgemacht, die sich jedoch unerkannt von der Örtlichkeit entfernen konnten.
In der Zeit vom 01.02.2024 auf den 02.02.2024 wurden in der Straße Wendekamp insgesamt sechs Fahrzeuge beschädigt. Die in Reihe geparkten Pkw der Marken Mazda, Toyota, Nissan, Opel, Smart und VW wurden an der Fahrerseite zerkratzt. Weiter kam es in der Zeit vom 03.02.2024 auf den 04.03.2024 im Mittelweg zur Beschädigung eines Pkw Opel, welcher rundherum zerkratzt wurde. Zudem melden die Ermittler noch eine beschädigte Haustür in der Mühlenstraße. Hier kann die Tatzeit auf den 02.02.2024 gegen 23:45 Uhr eingegrenzt werden.
Die zuständigen Ermittler prüfen derzeit, ob die Taten zusammenhängen oder mehreren Tatverdächtigen zuzuordnen sind. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Vorfällen geben können, werden gebeten, die Polizei in Leer zu verständigen.
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Hybridfahrzeug in Vollbrand und Betrug durch falsche Polizisten
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden vom 05.02.2026
Hybridfahrzeug in Brand geraten ++ Falsche Polizeibeamte erbeuten Wertgegenstände
Leer — Hybridfahrzeug in Brand geraten
Leer — Zu einem Brand eines Pkw wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei am heutigen Morgen gegen 05:05 Uhr in die Hajo-Unken-Straße gerufen. Beim Eintreffen der Polizei stand der am Fahrbahnrand abgestellte Pkw bereits in Vollbrand. Hierbei handelte es sich um ein Hybridfahrzeug. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Weitere Fahrzeuge oder Gebäude waren von dem Brand nicht betroffen. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Circa 1 ½ Stunden vorher war das Hybridfahrzeug an einem Verkehrsunfall beteiligt. Hierbei hatte ein Verkehrsteilnehmer die Hajo-Unken-Straße befahren und aufgrund winterlicher Straßenverhältnisse die Kontrolle über seinen Pkw verloren. Der Pkw kollidierte mit dem ordnungsgemäß geparkten Hybridfahrzeug. An beiden Pkw entstand hierbei Sachschaden. Ob der Verkehrsunfall im Zusammenhang mit dem Brandausbruch steht, ist Gegenstand der Ermittlungen. Der brandbetroffene Pkw wurde beschlagnahmt.
Leer — Falsche Polizeibeamte erbeuten Wertgegenstände
Leer — Zu einem Betrug zum Nachteil einer Seniorin kam es am gestrigen Mittag gegen 12:30 Uhr. Nach ersten Ermittlungen wurde die im Burfehner Weg wohnhafte Seniorin telefonisch von einem Mann kontaktiert, der sich als Beamter der Kriminalpolizei ausgegeben hatte. Er soll der Frau mitgeteilt haben, dass es derzeit eine Einbruchserie in ihrem Wohnumfeld geben würde und ihre Wertgegenstände gefährdet wären. Im weiteren Verlauf händigte die Seniorin einem Mann, der sich mit einer unechten Dienstmarke auswies, ihre Wertgegenstände an der Haustür aus. Der falsche Kriminalbeamte entfernte sich im Anschluss fußläufig in Richtung Heisfelder Straße. Unwissend darüber, dass die Seniorin zu diesem Zeitpunkt in eine Betrugsmasche verwickelt war, kontaktierte die Frau die Polizeidienststelle in Leer, um sich nach dem Verbleib ihrer Wertgegenstände zu erkundigen. Der Mann soll circa 1,70m bis 1,80m groß gewesen sein. Er wird auf ein Alter zwischen 20 und 30 Jahren geschätzt. Weiterhin soll er eine dunkle Mütze und einen dunklen Mantel getragen haben. Die Ermittlungen hierzu wurden aufgenommen. Gestern wurden in den sozialen Netzwerken der Polizeiinspektion Leer/Emden bereits Hinweise zum Thema “falsche Polizeibeamte” gegeben. Zeugen, die Hinweise oder geben können oder Beobachtungen gemacht haben, werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
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Brandeinsatz in Weener: Schnelles Handeln verhindert Schlimmeres auf Campingplatz
Schnelles Handeln verhindert Schlimmeres: Feuerwehreinsatz am Campingplatz in Weener
Zu einem gemeldeten Brandeinsatz in der Straße „Am Erholungsgebiet“ wurde die Feuerwehr Weener am Donnerstagmittag, den 5. Februar 2026, alarmiert. Gegen 13:00 Uhr hatte ein Bewohner eines fest installierten Wohnwagens den Notruf abgesetzt, nachdem es bei der Inbetriebnahme seiner Heizungsanlage zu einer gefährlichen Situation gekommen war.
Geistesgegenwärtige Reaktion des Bewohners
Nach ersten Erkenntnissen bemerkte der Mann plötzlich eine Brandentwicklung unterhalb seines Wagens. Er reagierte sofort: Parallel zum Notruf leitete er eigene Löschmaßnahmen ein. Dieses schnelle Eingreifen erwies sich als entscheidend für den glimpflichen Ausgang des Vorfalls.
Feuerwehr kontrolliert mit Wärmebildkamera
Die Feuerwehr Weener rückte innerhalb weniger Minuten mit einem Großaufgebot, bestehend aus dem Hilfeleistungsfahrzeug HLF 20, dem Löschgruppenfahrzeug LF 16, der Hubrettungsbühne HRB 32 und dem Einsatzleitwagen ELW, zum Einsatzort aus. Auch die Polizei war vor Ort präsent.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden: Das Feuer war bereits vollständig gelöscht. Die Aufgaben der Einsatzkräfte beschränkten sich daher auf eine gründliche Nachschau. Mit einer Wärmebildkamera wurde der betroffene Bereich unter dem Wohnwagen auf versteckte Glutnester kontrolliert, um ein Wiederaufflammen sicher auszuschließen.
Weiterer Betrieb untersagt
Da die genaue Brandursache zunächst ungeklärt blieb, wurde dem Bewohner die weitere Inbetriebnahme der Heizungsanlage vorerst untersagt. Dank des umsichtigen Handelns des Bewohners entstand kein größerer Sachschaden, und es wurden keine Personen verletzt.
Foto: Joachim Rand
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Untersuchungshaft nach tödlicher Auseinandersetzung in Emden
POL-LER: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizeiinspektion Leer/Emden
Emden — Untersuchungshaftbefehl nach Totschlag
Emden — Am 30.01.2026 soll es gegen 00:42 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen in einem Mehrparteienhaus in der Nesserlander Straße gekommen sein, in deren Verlauf ein 34-jähriger Mann einen 53-jährigen Mann verletzt haben soll. Außerdem soll der 34-Jährige eine 50-jährige Frau verletzt haben. Der 53-Jährige wurde in ein Krankenhaus verbracht, wo er in der Folgenacht jedoch seinen Verletzungen erlag. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich erließ das Amtsgericht Emden am gestrigen Nachmittag die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Totschlages. Der 34-jährige Tatverdächtige wurde einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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