Lokal
Mehr Sicherheit auf Schritt und Tritt: Hesel gestaltet Gehwege neu
Auszeichnung für mehr Fußverkehr: Nach der feierlichen Urkundenübergabe durch Staatssekretär Frank Doods (mit rötlicher Krawatte) präsentieren alle Kommunalvertreter stolz ihre Urkunden. Mit dabei: Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann (vorletzte Reihe, ganz rechts), dessen Gemeinde Hesel zu den geförderten Kommunen gehört. Foto: „LNVG/Schulze“
Hesel geht mit gutem Beispiel voran – Landesförderung für mehr Fußgängersicherheit
Die Samtgemeinde Hesel setzt ein klares Zeichen für mehr Lebensqualität und Nachhaltigkeit: Als eine von nur zehn Kommunen in Niedersachsen wurde sie für den diesjährigen Fußverkehrs-Check ausgewählt – und erhält dafür eine vollständige Landesförderung. Ziel ist es, den Fußverkehr zu stärken, die Sicherheit auf Gehwegen zu erhöhen und Barrieren abzubauen.
Der feierliche Auftakt fand am Mittwoch in Hannover statt: Frank Doods, Staatssekretär im Niedersächsischen Verkehrsministerium, überreichte die Urkunde persönlich an Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann. „Gehen wird immer beliebter“, so Doods. „Es ist gesund, umweltfreundlich und fördert die Begegnung im öffentlichen Raum. Deshalb unterstützen wir Kommunen dabei, gute Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger zu schaffen.“
Hesel zeigt sich entschlossen, das Thema aktiv anzugehen. Bereits im Sommer sollen erste Begehungen stattfinden, bei denen sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Fachleute gemeinsam die Wege unter die Lupe nehmen. Besonderes Augenmerk wird auf Schulwegsicherheit und die Mobilität von Familien gelegt.
„Uns ist wichtig, dass alle mitgenommen werden“, betont Bürgermeister Themann. „Die besten Lösungen entstehen im Dialog mit den Menschen vor Ort. Deshalb laden wir herzlich zur Beteiligung ein – rechtzeitig und transparent.“
Koordiniert wird der Fußverkehrs-Check von der MOBILOTSIN, der Beratungseinheit der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). Geschäftsführer Christian Berndt lobte die Initiative der teilnehmenden Kommunen: „Zu Fuß gehen ist ein unterschätztes Verkehrsmittel – kostenlos, zuverlässig und gut für die Gesundheit. Dass Hesel hier aktiv wird, zeigt Weitblick und Engagement.“
Mit dem Projekt leistet die Samtgemeinde nicht nur einen Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur, sondern auch zur Mobilitätswende insgesamt. Der Fußverkehrs-Check ist dabei mehr als eine Bestandsaufnahme – er ist der erste Schritt in Richtung einer noch lebenswerteren Gemeinde.
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Lokal
Serviceclubs finanzieren Segel‑Törn: 3.500‑Euro‑Schub für die Gutenbergschule
Serviceclubs spenden 3.500 Euro: Segel‑AG der Gutenbergschule Leer sticht dank regionaler Unterstützung erneut in See
Die Segel‑AG der Gutenbergschule Leer kann auch in diesem Jahr ihren traditionellen Ausbildungstörn durchführen – dank einer außergewöhnlich starken Unterstützung aus der Region. Gleich vier Serviceclubs stellen gemeinsam 3.500 Euro bereit und ermöglichen damit ein Projekt, das es in dieser Form an keiner anderen Brennpunktschule in Deutschland gibt.
Mit 1.500 Euro beteiligt sich der Round Table 12 Leer/Emden an der Finanzierung. Weitere 1.000 Euro kommen vom Lions Club Leer / Ems‑Leda‑Jümme, 500 Euro vom Lions Club Leer – Evenburg sowie 500 Euro vom Lions Club Leer/Ostfriesland. Die Summe deckt einen wesentlichen Teil der Kosten für den Ausbildungstörn vom 20. bis 28. Juni 2026, der die Jugendlichen in diesem Jahr zu mehreren ostfriesischen Inseln führt.
Ein Projekt, das weit über den Unterricht hinausgeht
Die Segel‑AG ist seit Jahren ein Aushängeschild der Gutenbergschule. Während andere Schulen auf klassische AG‑Angebote setzen, arbeiten die Schülerinnen und Schüler hier an einem echten Traditionsschiff: der „Friedrich“, einem historischen Segler aus Leer. Über das gesamte Schuljahr hinweg übernehmen die Jugendlichen Instandhaltungsarbeiten, pflegen das Schiff und unterstützen die Schippergilde „Friedrich“ e. V. bei öffentlichen Veranstaltungen – vom Weihnachtsmarkt achter d’Waag bis zum Treffen der Traditionsschiffe.
„Unsere Schülerinnen und Schüler wachsen an diesen Aufgaben“, erklärt Konrektor Heppner. „Sie lernen Verantwortung, Teamgeist und Durchhaltevermögen – Fähigkeiten, die man nicht im Klassenzimmer vermitteln kann.“
Segeln als Chance für junge Menschen
Die Segel‑AG bietet den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln, die weit über den Schulalltag hinausgehen. Der Ausbildungstörn wäre ohne die Unterstützung der Serviceclubs in dieser Form nicht realisierbar. Dank der Förderung können alle engagierten Mitglieder der AG an dem mehrtägigen Törn teilnehmen – unabhängig davon, welche finanziellen Mittel ihren Familien zur Verfügung stehen. So wird sichergestellt, dass Leistung, Einsatzbereitschaft und Teamgeist im Mittelpunkt stehen.
Während des Törns übernehmen die Schülerinnen und Schüler Wachdienste, steuern das Schiff, setzen Segel und treffen Entscheidungen im Team. Viele erleben dabei zum ersten Mal, wie es sich anfühlt, Verantwortung zu tragen – und über sich hinauszuwachsen.
Ein starkes Zeichen für die Region
Die gemeinsame Förderung durch vier Serviceclubs zeigt, wie sehr die Region hinter dem Projekt steht. „Wir sind dankbar für diese breite Unterstützung“, so Heppner. „Sie zeigt, dass gesellschaftliches Engagement in Leer nicht nur ein Wort ist, sondern gelebt wird.“
Der Ausbildungstörn bildet den Höhepunkt eines intensiven Schuljahres – und für viele Jugendliche einen Moment, der ihr Leben nachhaltig prägt.
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Lokal
Energie-Zukunft in Westoverledingen: Großer Andrang bei der Sanierungsmesse!
Voller Erfolg bei der Premiere: Großer Andrang auf der Energie- und Gebäudesanierungsmesse in Westoverledingen
Westoverledingen – Dass das Interesse an modernen Sanierungslösungen und effizienter Energienutzung in der Region groß ist, hat sich am 7. Juni eindrucksvoll gezeigt: Die erste Energie- und Gebäudesanierungsmesse der Gemeinde Westoverledingen stieß auf eine bemerkenswerte Resonanz und erwies sich für alle Beteiligten als voller Erfolg.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Veranstaltung, um sich aus erster Hand über aktuelle Möglichkeiten der energetischen Modernisierung zu informieren. In einer entspannten Atmosphäre bot die Messe die ideale Plattform, um komplexe Fragen direkt mit Fachleuten zu erörtern und praxisnahe Lösungen für die eigenen vier Wände zu finden.
Fachkompetenz aus der Nachbarschaft
Insgesamt präsentierten 17 Unternehmen aus Westoverledingen ihr breites Leistungsspektrum. Das Themenspektrum war dabei so vielfältig wie die Herausforderungen der Energiewende: Von erneuerbaren Energien über innovative Heizungssysteme und Elektrotechnik bis hin zu spezialisierten Beratungsangeboten und fachgerechter Gebäudesanierung.
Die Aussteller überzeugten durch innovative Ansätze und konkrete Anwendungsbeispiele. Doch nicht nur für die Besucher war die Messe ein Gewinn: Auch unter den teilnehmenden Unternehmen fand ein reger Austausch statt, der das lokale Netzwerk nachhaltig stärkt.
Ein wichtiges Signal für die Zukunft
Bürgermeister Theo Douwes zeigte sich mit der Premierenveranstaltung mehr als zufrieden: „Wir freuen uns sehr über den großen Zuspruch und das rege Interesse. Die Messe hat deutlich unterstrichen, wie essenziell der Austausch und die Information rund um Energieeffizienz und Sanierungsmaßnahmen für unsere Einwohner sind. Dass so viele Menschen gekommen sind und aktiv das Beratungsgespräch suchten, ist ein klares Zeichen für den hohen Bedarf an solchen Informationsplattformen.“
Fortsetzung bereits im Gespräch
Aufgrund der durchweg positiven Rückmeldungen zieht die Gemeinde bereits in Betracht, die Messe in Zukunft zu etablieren. Eine Neuauflage soll erneut aktuelle Trends und drängende Fragen aufgreifen, um den Bürgern auch weiterhin konkrete Hilfestellungen bei ihren Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben zu bieten.
Für alle, die den Termin am 7. Juni verpasst haben oder sich weiterführend informieren möchten, bietet die Gemeinde Westoverledingen eine zentrale Anlaufstelle. Umfassende Informationen zu aktuellen Förderprogrammen und Beratungsangeboten rund um das Thema energieeffiziente Gebäudesanierung sind jederzeit online abrufbar unter:
www.westoverledingen.de/buergerservice/klimaschutz
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Lokal
Geh- und Radweg an der Leda-Brücke am Dienstag voll gesperrt
Verkehrsbehinderungen: Geh- und Radweg an der Leda-Eisenbahnbrücke am 23. Juni gesperrt
Leer / Heerenborg – Aufgrund dringender Instandsetzungsarbeiten der Deutschen Bahn muss die Geh- und Radwegverbindung über die Leda-Eisenbahnbrücke im Bereich Heerenborg/Leer kurzzeitig gesperrt werden.
Wie die zuständigen Behörden mitteilen, sind an der Eisenbahnbrücke notwendige Baumaßnahmen erforderlich. Beschädigte Kabel, die unter dem Gehweggitter verlaufen, müssen zwingend neu verlegt werden, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.
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Sperrung und Umleitung
Die Sperrung für den gesamten öffentlichen Verkehr, einschließlich Fußgänger und Radfahrer, ist für den kommenden Dienstag, den 23. Juni 2026, im Zeitraum von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr angesetzt.
Um die Beeinträchtigungen für Radfahrer so gering wie möglich zu halten, wurde eine offizielle Umleitung ausgeschildert. Diese führt die Verkehrsteilnehmer über die folgende Route:
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Ostfriesland-Wanderweg / Folmhuser Bahnweg I
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Zu den Höfen I
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Lüdeweg
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Moorhusen
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Leerer Straße (B 70)
Die verkehrsbehördlichen Maßnahmen treten unmittelbar mit dem Aufstellen der entsprechenden Verkehrszeichen in Kraft. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich im genannten Zeitraum großräumig zu umfahren.
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