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Mehr Zug­aus­fäl­le und Ver­spä­tun­gen zwi­schen Ems und Elbe

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• Bau­stel­len und Per­so­nal­man­gel brem­sen den Regionalverkehr

• LNVG nimmt Bahn­un­ter­neh­men stär­ker in die Pflicht

Han­no­ver, den 23.04.2019 Zahl­rei­che Bau­stel­len, Per­so­nal­eng­päs­se und tech­ni­sche Stö­run­gen haben die Bahn­un­ter­neh­men 2018 vor erheb­li­che betrieb­li­che Her­aus­for­de­run­gen und die Fahr­gäs­te auf eine häu­fig lan­ge Gedulds­pro­be gestellt. Rund 1.190.000 Zug­ki­lo­me­ter bzw. 2,7 Pro­zent aller Regio­nal­ver­keh­re fie­len 2018 zwi­schen Ems und Elbe aus. Das waren 0,4 Pro­zent­punk­te mehr als im Jahr zuvor. Auch die Pünkt­lich­keits­wer­te fie­len unter das Vor­jah­res­ni­veau. 89,9 Pro­zent (2017: 92,2 Pro­zent) aller Regio­nal­zü­ge erreich­ten 2018 pünkt­lich ihr Ziel. Das teil­te die für die Bestel­lung und Finan­zie­rung des Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehrs ver­ant­wort­li­che Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft Nie­der­sach­sen (LNVG) am Diens­tag in Han­no­ver mit.

Die Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft reagiert und nimmt die Unter­neh­men stär­ker in die Pflicht, wie LNVG-Che­fin Car­men Schwabl betont. „Wir haben bereits begon­nen, in euro­pa­wei­ten Aus­schrei­bun­gen, wo wir die Feder­füh­rung haben, je nach Grö­ße des Net­zes bestimm­te Quo­ten für die Aus­bil­dung von Lok­füh­rern vor­zu­ge­ben. Außer­dem bestim­men wir kon­kre­te Per­so­nal­re­ser­ven vor Ort, die bei Aus­fall eines Lok­füh­rers zum Zuge kom­men. Das glei­che gilt für die Vor­hal­tung einer höhe­ren Fahr­zeug­re­ser­ve. Die wird akti­viert, wenn Züge zum Bei­spiel wegen tech­ni­scher Stö­run­gen lie­gen blei­ben oder nach einem Unfall in die Werk­statt müs­sen“, nennt Schwabl Bei­spie­le zur Ver­bes­se­rung der Betriebsqualität.

Die Ursa­chen für Ver­spä­tun­gen und Aus­fäl­le sind viel­fäl­tig. Häu­fig sind die Unter­neh­men nicht ver­ant­wort­lich, weil exter­ne Fak­to­ren wie Bau­stel­len oder Wit­te­rungs­ein­flüs­se die Fahr­plä­ne durch­ein­an­der wir­beln. Für Schwabl ist auch klar: Wo in der Ver­gan­gen­heit zu wenig ins Netz, vor allem in Stre­cken und Brü­cken, inves­tiert wor­den sei, hät­ten es die Betrei­ber schwer, ihren Fahr­gäs­ten eine ver­läss­li­che Mobi­li­tät zu bie­ten. Wei­te­re Grün­de für Ver­spä­tun­gen und Aus­fäl­le sind zum Bei­spiel vor­fahrt­be­rech­tig­te Fern­ver­kehrs­zü­ge, tech­ni­sche Stö­run­gen in der Signal- und Siche­rungs­tech­nik, ins­be­son­de­re an Bahn­über­gän­gen, oder auch Men­schen bzw. Tie­re im Gleisbereich.

Aus Pend­ler­sicht am pünkt­lichs­ten prä­sen­tier­ten sich 2018 die Zug­ver­bin­dun­gen im Weser-Elbe-Netz. Auf den Rela­tio­nen Cux­ha­ven – Bre­mer­ha­ven und Bux­te­hu­de – Bre­mer­ha­ven durf­ten sich Rei­sen­de der in Zeven ansäs­si­ge Eisen­bah­nen und Ver­kehrs­be­trie­be Elbe Weser GmbH (evb) über 96,9 Pro­zent Pünkt­lich­keit am Bahn­steig freu­en. Eben­falls auf einen vor­de­ren Rang fährt die DB Regio AG im „Die­sel­netz Nie­der­sach­sen Süd-Ost“. Im Drei­eck Braun­schweig – Göt­tin­gen – Nord­hau­sen sichert sich die 100prozentige Toch­ter der DB AG mit einer Pünkt­lich­keit von 95,8 Pro­zent den zwei­ten Platz. Auf Rang 3 fährt erneut die in Bie­le­feld behei­ma­te­te West­fa­len­bahn GmbH. Das Unter­neh­men brach­te sei­ne Fahr­gäs­te auf der Mit­tel­land­li­nie zwi­schen Rheine/Bielefeld, Han­no­ver und Braun­schweig zu 94,4 Pro­zent pünkt­lich ans Ziel – trotz stark mit Fern­ver­kehrs- und Güter­zü­gen belas­te­ter Strecken.

Anders stellt sich die Situa­ti­on für Pend­ler im Weser-Ems-Netz dar. Zwi­schen Osna­brück und Bre­men bzw. auf der Linie Osna­brück – Olden­burg – Wilhelmshaven/Esens hat sich die Pünkt­lich­keits­bi­lanz der Nord­West­Bahn GmbH (NWB) merk­lich ein­ge­trübt. Der in Osna­brück ansäs­si­ge Betrei­ber fuhr 2018 nur zu 86,6 Pro­zent pünkt­lich in die Sta­tio­nen ein. Gegen­über dem Vor­jahr ein Minus von 3,7 Punk­ten, die mit der LNVG ver­ein­bar­ten Ziel­wer­te wur­den nicht erreicht. Vor allem ein Ver­spä­tungs­ef­fekt, der in der Pünkt­lich­keits­bi­lanz als „Zug­fol­ge“ codiert ist, mach­te der NWB 2018 im Weser-Ems-Netz schwer zu schaf­fen: Ver­spä­te­te sich ein Zug, über­trug sich das auf nach­fol­gen­de Züge — ein „Domi­no­ef­fekt“ ent­stand. Hin­zu kamen tech­ni­sche Stö­run­gen an Bahn­über­gän­gen, Signa­len oder an den Fahr­zeu­gen, die eben­falls für Ver­spä­tun­gen im regio­na­len Bahn­ver­kehr sorgten.

Fühl­bar zurück­ge­gan­gen ist die Pünkt­lich­keit auch im Han­se-Netz. Der in Uel­zen behei­ma­te­te metro­nom pen­del­te sich 2018 bei 86 Pro­zent Pünkt­lich­keit ein, blieb damit deut­lich unter dem Vor­jah­res­wert (89,4 Pro­zent) und ver­fehl­te das mit der LNVG ver­ein­bar­te Plan­soll. Zwi­schen Bre­men und Ham­burg wie auch auf der Linie Ham­burg – Lüne­burg – Uel­zen muss sich das Unter­neh­men die Tras­sen mit IC und ICE tei­len, die­se gege­be­nen­falls auch vor­bei­las­sen. Für Rei­sen­de spür­bar auch dort der Ver­spä­tungs­ef­fekt „Zug­fol­ge“. Bau­stel­len, Per­so­nen im Gleis­be­reich oder auch tech­ni­sche Stö­run­gen an Bahn­über­gän­gen, Ober­lei­tun­gen und Signa­len trüb­ten die Bilanz zusätz­lich ein. Beson­ders nega­tiv mach­te sich die Bau­stel­len­la­ge in Ham­burg wäh­rend der Som­mer­fe­ri­en 2018 bemerk­bar. Hin­zu kam eine „Lang­sam­fahr­stel­le“ mit 30 km/h auf der Süd­er­elb­brü­cke, die den Pend­lern viel Aus­dau­er abver­lang­te und vor­aus­sicht­lich noch bis Som­mer 2019 bestehen bleibt.

Am wenigs­ten pünkt­lich waren die Züge im Express­kreuz Bremen/Niedersachsen. Vor­fahrt­be­rech­tig­te Fern­ver­kehrs­zü­ge, Bau­stel­len, tech­ni­sche Stö­run­gen an Bahn­über­gän­gen, Per­so­nen im Gleis­be­reich wie auch der Ver­spä­tungs­ef­fekt „Zug­fol­ge“ mach­ten den Fahr­plan-Exper­ten der DB Regio AG oft einen Strich durch die Pla­nung. Auf den Rela­tio­nen Osna­brück – Bre­men – Bre­mer­ha­ven sowie Han­no­ver – Bre­men – Nord­deich wur­de die Geduld der Fahr­gäs­te auf eine häu­fi­ge Pro­be gestellt, die Züge erreich­ten dort nur zu 85,1 Pro­zent pünkt­lich den Bahn­steig. Damit ver­schlech­ter­te sich die Bilanz gegen­über 2017 um 1,7 Punk­te, die mit der LNVG ver­ein­bar­ten Ziel­wer­te wur­den verpasst.

Bei den aus­ge­fal­le­nen Zug­ver­bin­dun­gen ver­zeich­net die LNVG für 2018 eine deut­li­che Zunah­me der „geplan­ten“ Aus­fäl­le. Umfang­rei­che Bau­tä­tig­kei­ten der DB Netz AG waren dafür ver­ant­wort­lich, dass rd. 630.000 Zug-Km (1,4 Pro­zent) aus dem Fahr­plan genom­men wur­den — eine Stei­ge­rung gegen­über dem Vor­jahr um mehr als 30 Pro­zent. Die drin­gend erfor­der­li­che Sub­stanz­ver­bes­se­rung des Schie­nen­net­zes for­der­te den Fahr­gäs­ten viel Geduld ab, sie muss­ten sich auf Bus-Ersatz­ver­keh­re und auf ver­spä­te­te Züge ein­stel­len. Sol­che Aus­fäl­le sei­en stets mit erheb­li­chen Beschwer­nis­sen ver­bun­den, heißt es bei der LNVG, sie wür­den aber im Vor­feld von den Betrei­bern kom­mu­ni­ziert, so dass Fahr­gäs­te sich dar­auf ein­stel­len und zum Bei­spiel den Ersatz­ver­kehr mit Bus­sen nut­zen oder auch Fahr­ge­mein­schaf­ten bil­den könnten.

Am häu­figs­ten umdis­po­nie­ren muss­ten Rei­sen­de 2018 im Drei­eck Han­no­ver – Braun­schweig – Göt­tin­gen. Auf den Die­sel­stre­cken der in Sol­tau behei­ma­te­ten erixx GmbH und der DB Regio AG wur­den 103.870 Zug-Km (3,4 Pro­zent) bzw. 121.745 Zug-Km (2,3 Pro­zent) aus dem Betriebs­pro­gramm gestri­chen. Auch zwi­schen Elbe und Weser sorg­ten Bau­ar­bei­ten dafür, dass Fahr­gäs­te auf ande­re Ver­kehrs­mit­tel aus­wei­chen muss­ten. Die evb annul­lier­te dort ins­ge­samt 38.082 Zug-Km (2,4 Pro­zent). Eben­falls betrof­fen waren Pend­ler auf der von Boden­burg über Hil­des­heim und Hameln nach Bün­de /Westfalen ver­keh­ren­de Weser-/Lam­me­tal­bahn. Die NWB nahm dort 33.494 Zug-Km (2,2 Pro­zent) aus dem Fahrtenprogramm.

Gering­fü­gig gewach­sen ist auch die Zahl der unge­plan­ten Zug­aus­fäl­le. Sol­che Aus­fäl­le sind für Rei­sen­de beson­ders frus­trie­rend, weil sie sich dar­auf nicht ein­stel­len und in vie­len Fäl­len von den — 3 — Betrei­bern auch kein Not­ver­kehr mit Bus­sen orga­ni­siert wer­den kann. Die­se Aus­fäl­le sum­mier­ten sich 2018 auf 560.000 Zug-Km, ein Zuwachs gegen­über dem Vor­jahr um rd. acht Pro­zent. Im Gegen­satz zu den Ver­spä­tun­gen liegt bei etwa zwei Drit­tel aller unge­plan­ten Aus­fäl­le die Ver­ant­wor­tung bei den Betrei­bern. Den größ­ten Anteil in die­sem Seg­ment bil­den die Zug­aus­fäl­le wegen feh­len­der bzw. kran­ker Lok­füh­rer. Mit knapp 203.000 stor­nier­ten Zug-Km ergab sich gegen­über 2017 (44.000 ZugKm) ein kräf­ti­ger Zuwachs. Für die Bahn­un­ter­neh­men zwi­schen Harz und Nord­see bleibt der Fach­kräf­te­man­gel damit eine auch zukünf­tig ernst­zu­neh­men­de struk­tu­rel­le Herausforderung.

Regio­nal am stärks­ten betrof­fen waren Rei­sen­de 2018 im Weser-Ems-Netz der NWB. Dort fie­len 62.491 Zug-Km aus, weil der Füh­rer­stand leer blieb. Eben­falls häu­fig umdis­po­nie­ren muss­ten Pend­ler, die mit der DB Regio AG im Express­kreuz Bremen/Niedersachsen und auf den Die­sel­stre­cken in Süd­ost­Nie­der­sach­sen unter­wegs waren. 39.503 bzw. 32.585 Zug-Km fie­len dort wegen Per­so­nal­man­gels aus. Gleich­falls hoch die per­so­nal­be­ding­te Aus­fäl­le auf der Weser-/Lam­me­tal­bahn, wo die NWB 2018 ins­ge­samt 21.505 Zug-Km annullierte.

Gelas­sen konn­ten die Fahr­gäs­te der West­fa­len­bahn sein. Auf der Mit­tel­land­li­nie gab es 2018 kei­ne ein­zi­ge Rela­ti­on, die wegen feh­len­der Lok­füh­rer stor­niert wur­de, und auch auf der Ems­land­li­nie zwi­schen Emden und Müns­ter blieb die Lage ent­spannt. Ledig­lich 78 Zug-Km fie­len wegen Per­so­nal­man­gels dem Rot­stift zum Opfer. Auch Pend­ler, die mit der evb fuh­ren, hat­ten 2018 kaum Anlass zum Ärger. Im Weser-Elbe-Netz muss­te das Unter­neh­men nur 1.200 Zug-Km aus dem Fahr­plan neh­men. Für ver­spä­te­te bzw. aus­ge­fal­le­ne Regio­nal­ver­keh­re erwar­tet die Unter­neh­men eine antei­li­ge Kür­zung ihrer Zuschüs­se, mit denen die LNVG den defi­zi­tä­ren Nah­ver­kehr auf der Schie­ne finan­ziert. Denn die­ser trägt sich durch­schnitt­lich nur zu etwa 40 Pro­zent aus Fahr­gel­derlö­sen. Ins­ge­samt sum­mie­ren sich die Kür­zun­gen bei den „Bestel­ler-Ent­gel­ten“ für das Betriebs­jahr 2018 auf rd. 6,2 Mil­lio­nen Euro. Geld, das die LNVG nicht auf die hohe Kan­te legen, son­dern — wie Schwabl klar­stellt – aus­schließ­lich für Qua­li­täts­ver­bes­se­run­gen aus­ge­ben will. Im Fokus: mehr Per­so­nal und Fahr­zeu­ge, WLAN in den Zügen und die Finan­zie­rung hoch­wer­ti­ger Ersatz­kon­zep­te bei län­ger dau­ern­den Baumaßnahmen.

Archiv­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO.de / Bahn­hof Lingen/Emsland

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Lis­te­ri­en-Alarm: Gefahr bei Deli­ka­tess Geflü­gel Fleischwurst!

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Pro­dukt­rück­ruf nach Lis­te­ri­en­nach­weis: Gefahr bei Deli­ka­tess Geflü­gel Fleischwurst!

Han­no­ver – Das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz schlägt Alarm: Deli­ka­tess Geflü­gel Fleisch­wurst der Char­gen­num­mer 71396010834 mit Min­dest­halt­bar­keits­da­tum 01.08.2024 muss SOFORT aus den Rega­len ver­schwin­den. Der Grund: Lis­te­ri­en!

Nur bei EDEKA erhält­lich – und nur in Nie­der­sach­sen. Wer die­se Wurst noch im Kühl­schrank hat, soll­te sie NICHT VERZEHREN! EDEKA hat umge­hend reagiert und einen öffent­li­chen Rück­ruf gestar­tet. Betrof­fe­ne Ware wird umge­hend aus den Filia­len entfernt.

Bei einer Rou­ti­ne­un­ter­su­chung in Baden-Würt­tem­berg wur­de die gefähr­li­che Ver­un­rei­ni­gung ent­deckt. Ges­tern Abend infor­mier­ten die Behör­den das Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­ri­um, heu­te Vor­mit­tag wur­de die War­nung auf lebensmittelwarnung.de ver­öf­fent­licht. Jetzt heißt es: Ach­tung und Vorsicht!

War­um ist das so gefähr­lich? Eine Infek­ti­on mit Lis­te­ri­en kann sich inner­halb von 14 Tagen nach Ver­zehr durch Durch­fall und Fie­ber äußern. Beson­ders gefähr­det: Schwan­ge­re, Senio­ren und Men­schen mit geschwäch­tem Immun­sys­tem. Bei ihnen kann die Krank­heit sogar zu Blut­ver­gif­tun­gen und Hirn­haut­ent­zün­dun­gen füh­ren – für Schwan­ge­re besteht zudem die Gefahr, dass das unge­bo­re­ne Kind ohne Sym­pto­me geschä­digt wird.

Was pas­siert jetzt? Die kom­mu­na­len Behör­den über­wa­chen den Rück­ruf streng, und die Ermitt­lun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren. Blei­ben Sie infor­miert und ach­ten Sie auf die Sicherheitshinweise!

Quelle/Foto:Bundesamt für Ver­brau­cher­schutz und Lebens­mit­tel­si­cher­heit (BVL)


Quel­le: PETA-Team

Puten in der Mast: War­um Sie Puten nicht essen sollten

Quel­le: PETA-Team

Puten sind intel­li­gen­te und neu­gie­ri­ge Vögel. In der Natur leben sie an Wald­rän­dern und in lich­ten Wäl­dern, wo sie sich ver­ste­cken kön­nen und ihre bevor­zug­te Nah­rung fin­den. Ihre Nes­ter bau­en sie auf dem Boden, und auf Bäu­men schla­fen sie. Puten leben in kom­ple­xen Sozi­al­ver­bän­den, wobei sich Puten­da­men in der Brut­zeit zum Nis­ten in klei­nen Grup­pen absondern.

In der Puten­mast wer­den ihnen all die­se Bedürf­nis­se und Ver­hal­tens­wei­sen ver­wehrt. In Deutsch­land wer­den jähr­lich über 33 Mil­lio­nen Puten in der Fleisch­in­dus­trie getö­tet, die bis zu ihrem qual­vol­len Tod im Schlacht­hof ein Leben vol­ler Leid und Ent­beh­run­gen hat­ten. Erfah­ren Sie hier, war­um Sie kein Puten­fleisch essen sollten.


Qual­zuch­ten, Krank­hei­ten und mise­ra­ble Zustän­de: Unsäg­li­ches Leid in der Putenmast

Ein Groß­teil der Puten in Deutsch­land wird in kon­ven­tio­nel­len Betrie­ben mit mehr als 10.000 Tie­ren ohne Aus­lauf gehal­ten. Die art­wid­ri­gen Hal­tungs­be­din­gun­gen ver­weh­ren den Vögeln jeg­li­che Mög­lich­keit zu natür­li­chem Ver­hal­ten: Die Puten kön­nen kei­ne klei­nen Grup­pen bil­den und dür­fen ihre Kin­der nicht auf­zie­hen. Selbst grund­le­gen­de Bedürf­nis­se wie Kör­per­pfle­ge, Ruhe­ver­hal­ten sowie Bewe­gungs­ar­ten wie Flat­tern, Lau­fen und Ren­nen sind ihnen verwehrt.

Wie wer­den Puten gehalten?

In der Mast wer­den Puten nach Geschlech­tern getrennt und auf engs­tem Raum in kar­ger Umge­bung gehal­ten – ohne Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten und Ruhe­plät­ze. In der Puten­mast geht es dar­um, mög­lichst schnell mög­lichst viel Fleisch zu pro­du­zie­ren. Die Tie­re vege­tie­ren dicht an dicht in sti­cki­gen, abge­schot­te­ten Anla­gen, oft wochen­lang auf ihrem eige­nen Kot. Dies führt zu Krank­hei­ten wie Brust­bla­sen und Kno­chen­de­for­mie­run­gen. Ein Groß­teil der Puten lei­det bereits nach kur­zer Zeit an Fuß­bal­len­schä­den, da die Ein­streu durch ihre Exkre­men­te feucht wird. Vie­le über­le­ben nur auf­grund hoher Medi­ka­men­ten­ga­ben, ein­schließ­lich Antibiotika.

Am Tag der Aus­stal­lung wer­den die Puten gewalt­sam zusam­men­ge­trie­ben, oft getre­ten, her­um­ge­schleu­dert, gequetscht und in engen Trans­port­kis­ten auf LKWs zum Schlacht­hof transportiert.

Wie wer­den Puten getötet?

Rund 33 Mil­lio­nen Puten wer­den jähr­lich in deut­schen Schlacht­hö­fen getö­tet. Dazu wer­den sie im Akkord an ihren schmer­zen­den und teil­wei­se gebro­che­nen Bei­nen an ein Fließ­band gehängt und zur Betäu­bung mit dem Kopf durch ein Strom­bad gezo­gen oder mit CO2-Gas betäubt. Immer wie­der kommt es zu Fehl­be­täu­bun­gen, sodass etwa 8 Pro­zent der Puten die Tötung per Hals­schnitt bewusst miterleben.

Wie lan­ge wer­den Puten gemästet?

Nach der Lie­fe­rung von der Brü­te­rei zum Mast­be­trieb wer­den neue Küken durch­schnitt­lich 21 Wochen bei Häh­nen und 16 Wochen bei Hen­nen gemäs­tet und anschlie­ßend zum Schlacht­hof trans­por­tiert. Die natür­li­che Lebens­er­war­tung von Puten kann bis zu 15 Jah­re betragen.

Puten sind Qual­zuch­ten: Gesund­heit­li­che Pro­ble­me und Risi­ken für den Menschen

Puten in der Fleisch­in­dus­trie sind Hoch­leis­tungs­hy­bri­de, die auf immer mehr Gewicht und rasan­tes Wachs­tum gezüch­tet wur­den. Mus­keln und Ske­lett kom­men mit dem schnel­len Wachs­tum nicht mit. Die Fol­gen die­ser Qual­zuch­ten sind Bein­schwä­chen, Ske­lett­ver­for­mun­gen und Herz-Kreis­lauf-Pro­ble­me. Zum Ende der Mast­pe­ri­ode sind je nach Geschlecht etwa fünf weib­li­che oder drei männ­li­che Tie­re pro Qua­drat­me­ter erlaubt. Auf­grund der Enge und dem schlech­ten Immun­sys­tem der Tie­re ver­brei­ten sich Krank­heits­er­re­ger leicht, was rou­ti­ne­mä­ßi­ge Anti­bio­ti­ka­ga­ben erfor­der­lich macht. Dies kann Resis­ten­zen beim Men­schen fördern.

Woher kom­men die neu­en Puten für die Mast?

Der Nach­schub an Puten für die Mast stammt von soge­nann­ten Eltern­tier­far­men. Die heu­te ein­ge­setz­ten Hoch­leis­tungs­hy­bri­de sind so über­züch­tet, dass sie sich nicht mehr selbst­stän­dig fort­pflan­zen kön­nen. Häh­nen wird regel­mä­ßig Samen abge­zapft, der den Hen­nen manu­ell in die Kloa­ke inji­ziert wird. Auch die Eltern­tie­re wer­den, sobald sie nicht mehr wirt­schaft­lich sind, im Schlacht­hof getö­tet und durch jün­ge­re Tie­re ersetzt.

So hel­fen Sie, das Tier­leid in der Fleisch­in­dus­trie zu beenden

In Deutsch­land wer­den jähr­lich rund 800 Mil­lio­nen Tie­re für die Fleisch­pro­duk­ti­on skru­pel­los aus­ge­beu­tet und getö­tet. Wenn Sie dazu bei­tra­gen möch­ten, das Leid die­ser Tie­re nach­hal­tig zu been­den, ent­schei­den Sie sich für eine vega­ne Ernäh­rung. Heu­te gibt es zahl­rei­che lecke­re und gesun­de Alter­na­ti­ven zu Fleisch.

Das kos­ten­lo­ses Vegan­start-Pro­gramm von PETA beglei­tet Sie beim Ein­stieg in eine tier­freie Lebens­wei­se mit hilf­rei­chen Tipps und Rezep­ten. Mel­den Sie sich ganz ein­fach und unver­bind­lich per App oder per Mail an.

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Mathe-Nach­hil­fe in Leer: Erfolg­rei­che Unter­stüt­zung für Schü­ler aller Klassenstufen

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Mathe-Nach­hil­fe in Leer: Effek­ti­ve Unter­stüt­zung für Schü­ler aller Altersstufen

In der ost­frie­si­schen Stadt Leer wird Mathe-Nach­hil­fe immer belieb­ter. Vie­le Schü­ler und Eltern suchen nach Unter­stüt­zung, um schu­li­sche Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern und die Mathe­ma­tik­no­ten zu ver­bes­sern. Das Ange­bot an Nach­hil­fe in Leer ist viel­fäl­tig und rich­tet sich an Schü­ler aller Alters­stu­fen – von der Grund­schu­le bis zum Abitur.

War­um Mathe-Nachhilfe?

Mathe­ma­tik ist ein Fach, das vie­len Schü­lern Schwie­rig­kei­ten berei­tet. Kom­ple­xe The­men wie Alge­bra, Geo­me­trie oder Sto­chas­tik kön­nen schnell über­for­dern. Nach­hil­fe­leh­rer in Leer bie­ten daher geziel­te Unter­stüt­zung, um indi­vi­du­el­le Schwä­chen zu erken­nen und zu behe­ben. Dabei wird nicht nur der aktu­el­le Schul­stoff ver­mit­telt, son­dern auch grund­le­gen­de mathe­ma­ti­sche Kom­pe­ten­zen gestärkt.

Viel­sei­ti­ge Ange­bo­te in Leer

In Leer gibt es zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, Nach­hil­fe in Mathe­ma­tik zu erhal­ten. Von gro­ßen Nach­hil­fe­in­sti­tu­ten bis hin zu pri­va­ten Tuto­ren – das Ange­bot ist breit gefä­chert. Vie­le Nach­hil­fe­leh­rer bie­ten auch Online-Unter­richt an, der fle­xi­bel und bequem von zu Hau­se aus wahr­ge­nom­men wer­den kann. Dies ist beson­ders vor­teil­haft für Schü­ler mit einem vol­len Stun­den­plan oder lan­gen Anfahrtswegen.

Indi­vi­du­el­le Betreu­ung und Erfolgsgarantie

Ein gro­ßer Vor­teil der Mathe-Nach­hil­fe in Leer ist die indi­vi­du­el­le Betreu­ung. Im Gegen­satz zum regu­lä­ren Schul­un­ter­richt kön­nen Nach­hil­fe­leh­rer gezielt auf die Bedürf­nis­se jedes ein­zel­nen Schü­lers ein­ge­hen. Dies führt oft zu schnel­len Lern­erfol­gen und einem bes­se­ren Ver­ständ­nis der mathe­ma­ti­schen Zusam­men­hän­ge. Vie­le Anbie­ter in Leer bie­ten zudem eine Erfolgs­ga­ran­tie an – das heißt, wenn sich die Noten nicht ver­bes­sern, gibt es teil­wei­se Geld-zurück-Ange­bo­te oder zusätz­li­che kos­ten­lo­se Stunden.

Posi­ti­ve Erfah­run­gen und Empfehlungen

Zahl­rei­che Eltern und Schü­ler in Leer berich­ten von posi­ti­ven Erfah­run­gen mit der Mathe-Nach­hil­fe. Die per­sön­li­che Betreu­ung, die geziel­te Auf­ar­bei­tung von Schwä­chen und die fle­xi­ble Gestal­tung des Unter­richts wer­den beson­ders geschätzt. Zudem trägt die Nach­hil­fe häu­fig dazu bei, dass Schü­ler wie­der Spaß an Mathe­ma­tik fin­den und ihre schu­li­schen Leis­tun­gen nach­hal­tig verbessern.

Fazit

Für Schü­ler in Leer, die Unter­stüt­zung in Mathe­ma­tik benö­ti­gen, bie­tet die Stadt eine Viel­zahl an qua­li­fi­zier­ten Nach­hil­fe­an­ge­bo­ten. Ob in Prä­senz oder online, indi­vi­du­ell oder in klei­nen Grup­pen – die Mög­lich­kei­ten sind viel­fäl­tig und auf die unter­schied­li­chen Bedürf­nis­se der Schü­ler abge­stimmt. Mathe-Nach­hil­fe kann dabei hel­fen, schu­li­sche Her­aus­for­de­run­gen zu meis­tern und den Weg für eine erfolg­rei­che Zukunft zu ebnen.


 

Mathe-Nach­hil­fe in Leer: Effek­ti­ve Unter­stüt­zung für Schü­ler aller Klassenstufen

Nach­hil­fe­an­ge­bo­te für Heu­te und Morgen

In Leer und Umge­bung gibt es zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, um Schü­lern die nöti­ge Unter­stüt­zung in Mathe­ma­tik zu bie­ten. Durch spe­zia­li­sier­te Nach­hil­fe kön­nen indi­vi­du­el­le Schwä­chen gezielt ange­gan­gen und schu­li­sche Leis­tun­gen nach­hal­tig ver­bes­sert wer­den. Beson­ders in einem Fach wie Mathe­ma­tik, das oft als beson­ders schwie­rig emp­fun­den wird, ist eine pro­fes­sio­nel­le und indi­vi­du­ell ange­pass­te Betreu­ung von gro­ßem Nutzen.

Schul­fit: Nach­hal­ti­ge För­de­rung für Schu­le, Beruf und Leben

Das Nach­hil­fe­in­sti­tut Schul­fit bie­tet seit über 35 Jah­ren erfolg­reich Nach­hil­fe, Coa­ching und Wei­ter­bil­dung für Schü­ler, Jugend­li­che und Erwach­se­ne im Land­kreis Leer, Moorm­er­land, Aurich und Emden an. Mit einem TÜV-zer­ti­fi­zier­ten Qua­li­täts­stan­dard garan­tiert Schul­fit höchs­te Unter­richts­qua­li­tät und indi­vi­du­el­le För­de­rung, die weit über das Schlie­ßen von Wis­sens­lü­cken hinausgeht.

Rund­um-sorg­los-Nach­hil­fe

Bei Schul­fit steht Ihr Kind im Mit­tel­punkt. Durch eine ganz­heit­li­che Her­an­ge­hens­wei­se wer­den nicht nur aktu­el­le Wis­sens­lü­cken geschlos­sen, son­dern auch lang­fris­tig Freu­de am Ler­nen und schu­li­scher Erfolg geför­dert. Eltern kön­nen sich ent­spannt zurück­leh­nen, wäh­rend ihr Kind pro­fes­sio­nell und umfas­send unter­stützt wird.

Coa­ching für Ori­en­tie­rung und Potenzialentwicklung

Für Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne bie­tet Schul­fit spe­zi­el­les Coa­ching, das ihnen hilft, ihre eige­nen Poten­zia­le zu erken­nen und ihre per­sön­li­che Ent­wick­lung zu för­dern. Dies ist beson­ders wich­tig in Zei­ten der Puber­tät und bei der Vor­be­rei­tung auf Aus­bil­dung und Studium.

Indi­vi­du­el­le För­de­rung für alle Altersgruppen

Egal ob Grund­schu­le, wei­ter­füh­ren­de Schu­le oder Erwach­se­nen­bil­dung – bei Schul­fit wird jede Alters­grup­pe gezielt geför­dert. Die Nach­hil­fe­leh­rer gehen auf die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se und Lern­zie­le der Schü­ler ein und beglei­ten sie sowohl fach­lich als auch persönlich.

Zer­ti­fi­zier­te Qua­li­tät für Ihre Sicherheit

Schul­fit legt gro­ßen Wert auf qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Unter­richt. Alle Lehr­kräf­te sind qua­li­fi­ziert und der Unter­richt wird durch ein Qua­li­täts­ma­nage­ment­sys­tem über­wacht. Dies gibt Eltern und Schü­lern die Sicher­heit, in guten Hän­den zu sein. Das Insti­tut ist TÜV-geprüft und erfolg­reich zertifiziert.

Tes­ten Sie uns gra­tis: 2 Schnupperstunden

Inter­es­sier­te kön­nen Schul­fit kos­ten­los aus­pro­bie­ren. Zwei Schnup­per­stun­den im Grup­pen­un­ter­richt ermög­li­chen es, die Qua­li­tät und den Ansatz der Nach­hil­fe kennenzulernen.

Stand­or­te und Kontakt:

Leer: 26789 Leer, Heis­fel­der Stra­ße 2
Tele­fon: 0491 – 5951

Moorm­er­land: 26802 Moorm­er­land, Rudolf-Eucken-Stra­ße 14
Tele­fon: 04954 — 8789

Email: info@schulfit-nachhilfe.de
Whats­App oder SMS: 0176 24206004

Nach­hil­fe für alle Fächer und Schulformen

Schul­fit bie­tet Nach­hil­fe in einer Viel­zahl von Fächern:

  • Deutsch
  • Mathe­ma­tik
  • Eng­lisch
  • Fran­zö­sisch
  • Latein
  • Nie­der­län­disch
  • Kunst
  • Phy­sik
  • Che­mie
  • Bio­lo­gie
  • Geschich­te
  • Poli­tik
  • Erd­kun­de
  • Rechnungswesen/KSK
  • BWL (BRC)
  • Infor­ma­tik

Auch Online-Nach­hil­fe ist ver­füg­bar, um fle­xi­bel auf die Bedürf­nis­se der Schü­ler einzugehen.

Erwei­ter­te Angebote

Neben der klas­si­schen Nach­hil­fe bie­tet Schul­fit umfas­sen­de Bera­tungs- und Unterstützungsangebote:

  • Lern­ent­wick­lung
  • Schul­lauf­bahn­be­ra­tung
  • Unter­stüt­zung bei Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten und Lerntherapie
  • Fami­li­en­un­ter­stüt­zung
  • Indi­vi­du­el­les Coaching
  • Erwach­se­nen­bil­dung
  • Sprach­kur­se
  • Bil­dung und Teilhabe

Schul­fit Nach­hil­fe & Coaching

26789 Leer, Heis­fel­der Stra­ße 2
Tele­fon: 0491 — 5951

26802 Moorm­er­land, Rudolf-Eucken-Stra­ße 14
Tele­fon: 04954 — 8789

Email: info@schulfit-nachhilfe.de
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News

Vor­sicht vor fal­schen Pan­nen­hel­fern: Betrü­ge­ri­sche Akti­vi­tä­ten in Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa neh­men zu

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Ach­tung Abzo­cke: Fal­sche Pan­nen­hel­fer wie­der in Ost- und Süd­ost­eu­ro­pa unterwegs

Die ADAC Ver­si­che­rung AG warnt erneut vor einer per­fi­den Betrugs­ma­sche, bei der fal­sche Pan­nen­hel­fer Rei­sen­den viel Geld für Abschlepp- und teils unnö­ti­ge Werk­statt­leis­tun­gen abknöp­fen. Die­se Betrü­ger sind momen­tan in Län­dern wie Ungarn, Ser­bi­en, Bul­ga­ri­en, Kroa­ti­en, Slo­we­ni­en, der Slo­wa­kei, Litau­en und Polen aktiv.

Um Urlau­ber in die Fal­le zu locken, nut­zen die Betrü­ger Fahr­zeu­ge, die denen der Pan­nen­hil­fe-Autos täu­schend ähn­lich sehen. Sie ver­se­hen ihre Fahr­zeu­ge mit dem Logo des ADAC oder der Auf­schrift „Im Auf­trag des ADAC“. Man­che Fäl­schun­gen sind so gut, dass sie kaum zu erken­nen sind, wäh­rend ande­re durch weni­ger sorg­fäl­ti­ge Auf­ma­chung auf­fal­len – zum Bei­spiel durch Fahr­zeu­ge mit der Auf­schrift „ACDC“.

Auch das Per­so­nal der Betrü­ger tritt in der typi­schen Klei­dung der ADAC Stra­ßen­wacht­fah­rer auf. Dabei soll­te man wis­sen: Im Aus­land betreibt der ADAC kei­ne eige­ne Stra­ßen­wacht-Flot­te und die Ver­trags­part­ner dür­fen weder auf ihren Fahr­zeu­gen noch an ihren Werk­stät­ten ADAC-Logos ver­wen­den. Eine Aus­nah­me bil­det Nord­ita­li­en, wo ein Gel­ber Engel ganz­jäh­rig als Pan­nen­hel­fer für die ADAC Not­ruf­sta­ti­on tätig ist.

Tak­tik der Betrüger

Eine beson­ders häu­fi­ge Tak­tik der Betrü­ger ist es, bereits an Auto­bah­nen zu war­ten und direkt nach einer Pan­ne auf­zu­tau­chen, um ihre Diens­te anzu­bie­ten. Hier­bei kann es pas­sie­ren, dass Anruf­ver­su­che bei der ADAC Aus­lands­not­ruf­sta­ti­on durch Stör­sen­der, die in den Fahr­zeu­gen der Betrü­ger instal­liert sind, blo­ckiert wer­den. Die­se Stör­sen­der unter­bre­chen das Tele­fon­netz, sodass eine Mobil­funk­ver­bin­dung unmög­lich wird. In sol­chen Fäl­len soll­ten Auto­fah­rer ihr Fahr­zeug abschlie­ßen, sich eini­ge Meter ent­fer­nen und von dort den ADAC Aus­lands­not­ruf kontaktieren.

Vor­sichts­maß­nah­men

Auto­fah­rer soll­ten nie­mals ihr Fahr­zeug unbe­ob­ach­tet las­sen oder auf unbe­wach­ten Park­plät­zen über­nach­ten. Es gibt Fäl­le, in denen Betrü­ger nachts unbe­merkt Fahr­zeu­ge mani­pu­liert haben, um am nächs­ten Tag für meh­re­re tau­send Euro in bar „zu helfen“.

Recht­li­che Schritte

Wenn die ADAC Ver­si­che­rung AG Betrü­ger iden­ti­fi­zie­ren kann, bei­spiels­wei­se durch Fotos von Num­mern­schil­dern, wird mit Unter­stüt­zung des loka­len Part­ner­clubs juris­tisch vor­ge­gan­gen, etwa durch Abmah­nun­gen. Betrugs­an­zei­gen kön­nen aller­dings nur die Geschä­dig­ten selbst erstatten.

Jähr­li­che Pannenhilfe

Jedes Jahr wer­den knapp 200.000 Urlaubs­fahr­ten deut­scher Auto­tou­ris­ten wegen einer Pan­ne oder eines Unfalls unfrei­wil­lig unter­bro­chen oder gestoppt. ADAC Pre­mi­um- und Plus-Mit­glie­der fin­den umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen zur Pan­nen­hil­fe im Aus­land im ADAC Fahr­zeug­welt-Maga­zin. Dort wird genau erklärt, wie man sich in sol­chen Situa­tio­nen rich­tig ver­hält und wel­che Schrit­te zu unter­neh­men sind.


 

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