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MEYER WERFT erhält Großauftrag aus Japan: Bau eines vierten Kreuzfahrtschiffes der Wish-Klasse für Oriental Land Company
MEYER WERFT erhält Auftrag zum Bau eines vierten Kreuzfahrtschiffes der Wish-Klasse für die Oriental Land Company in Japan
Ein bedeutender Meilenstein für den Schiffbaustandort Papenburg: Die japanische Oriental Land Company (OLC) hat die MEYER WERFT mit dem Bau eines Kreuzfahrtschiffes der Wish-Klasse für den japanischen Markt beauftragt. Den Vertrag zum Bau des Schiffes unterzeichnete Bernard Meyer am heutigen Dienstag in Tokio. Die Ablieferung an die Oriental Land Company ist für 2028 geplant, mit der ersten Kreuzfahrt Anfang 2029.
Wichtiger Auftrag für die Zukunft des Schiffbaus
Bernard Meyer, der den Vertrag in Tokio unterzeichnete, betonte die Bedeutung dieses Auftrags für die MEYER WERFT und den Standort Papenburg: „Ich bin sehr froh, heute diesen wichtigen Auftrag in Tokio unterschrieben zu haben und erneut einen Kunden aus Japan für die MEYER WERFT gewinnen zu können. Das ist ein wichtiger Baustein für die langfristige Zukunft des Schiffbaus in Papenburg.“
Fortführung und Erweiterung der Partnerschaft mit Disney
Bernd Eikens, CEO der MEYER Gruppe, hob die strategische Bedeutung des Auftrags hervor: „Mit diesem neuen Auftrag führen wir unsere Partnerschaft mit Disney fort und können gleichzeitig die Oriental Land Company, ebenfalls ein langjähriger Partner von Disney, als neuen Kunden gewinnen. Das ist ein starkes Signal für den Schiffbau in Papenburg und zeigt, dass Unternehmen aus der ganzen Welt auf die Qualität der MEYER Gruppe setzen.“
Stärkung der Disney Cruise Erlebnisse in Japan
Thomas Mazloum, President Disney Signature Experiences, zeigte sich erfreut über die Zusammenarbeit: „Wir haben langjährige Partnerschaften mit der Meyer Werft und mit der Oriental Land Company. Wir freuen uns, mit ihnen beiden zusammenzuarbeiten, um die Disney Cruise Erlebnisse auf den japanischen Markt zu bringen.“
Fortlaufende Projekte der Wish-Klasse
Die MEYER WERFT hat bereits 2022 mit der Disney Wish das erste Schiff der Wish-Klasse an Disney Cruise Line abgeliefert. Die zwei Schwesterschiffe, Disney Treasure und Disney Destiny, sind derzeit in Papenburg im Bau und sollen 2024 und 2025 abgeliefert werden.
Über Oriental Land Co., Ltd
Die 1960 gegründete Oriental Land Co., Ltd. ist Eigentümerin und Betreiberin der Disney-Themenparks in Japan auf der Grundlage einer Vereinbarung mit Disney. Das Unternehmen eröffnete 1983 Tokyo Disneyland und 2001 Tokyo DisneySea, den ersten Disney-Themenpark mit Meeresmotiven. Es betreibt das Tokyo Disney Resort, das Hotels, eine Einschienenbahn und einen Einzelhandels‑, Restaurant- und Unterhaltungskomplex umfasst. Im Juni 2024 wurde der achte Themenhafen von Tokyo DisneySea, Fantasy Springs, eröffnet, der das Tokyo Disney Resort weiterentwickelt. Weitere Informationen finden Sie auf https://www.olc.co.jp/en.
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American Wheels 2026 in Leer: Straßensperrungen und wichtige Hinweise für Anwohner
American Wheels 2026 in Leer: Diese Straßen werden am Wochenende gesperrt
LEER. Anlässlich der Veranstaltung „American Wheels 2026“ kommt es am kommenden Wochenende zu umfangreichen Verkehrsbeschränkungen in der Leeraner Innenstadt. Mehrere Straßen werden für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Anwohner und Verkehrsteilnehmer sollten die Regelungen rechtzeitig beachten.
Brunnenstraße und Rathausstraße voll gesperrt
Die Brunnenstraße ab Büntingplatz sowie die Rathausstraße werden von Samstag, 29. August 2026, 8 Uhr, bis Sonntag, 30. August 2026, 8 Uhr, für den gesamten Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Grundlage der verkehrsbehördlichen Anordnung ist § 45 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO).
Ab Samstag, 8 Uhr, ist außerdem die Zufahrt über die Heisfelder Straße zur unteren Mühlenstraße, Norderstraße, Faldernstraße und Wörde nur noch für Anlieger möglich.
Die dort wohnenden Anlieger werden gebeten, Fahrten während des Veranstaltungszeitraums auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken und nach Möglichkeit auf die Nutzung des eigenen Fahrzeugs zu verzichten.
Zufahrt zur Altstadt eingeschränkt
Auch Bewohner und Anlieger der Altstadt dürfen während des Veranstaltungszeitraums nicht über die Brunnenstraße fahren. Nur in begründeten Ausnahmefällen kann eine Durchfahrt zugelassen werden. Als Beispiel nennt die Verkehrsbehörde Anlieger mit einer außergewöhnlichen Schwerbehinderung.
In solchen Fällen muss an den eingesetzten Posten eine entsprechende Legitimation vorgelegt werden.
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Diese Parkplätze können Anlieger nutzen
Sofern es möglich ist, werden alle betroffenen Anlieger gebeten, ihre Fahrzeuge rechtzeitig aus dem Veranstaltungsbereich zu entfernen und auf einen der ausgewiesenen Parkplätze auszuweichen.
Genannt werden folgende Parkmöglichkeiten:
- Heisfelder Straße, vor dem Teletta-Groß-Gymnasium – P 3
- Ostersteg – P 4
- Eidtmannsweg – P 5
- Große Bleiche – P 9
Für die Anlieger der Kirchstraße bleibt die Zufahrt über die Schmiedestraße möglich.
Geschäfte sollen Lieferanten informieren
Auch die an den gesperrten Straßen gelegenen Geschäfte werden gebeten, ihre Zulieferfirmen frühzeitig über die Verkehrssperrungen zu informieren. Nach Möglichkeit sollten notwendige Anlieferungen deshalb vor Beginn oder erst nach Ende der Straßensperrungen durchgeführt werden.
Die verkehrsbehördlichen Maßnahmen treten mit der Anbringung beziehungsweise Aufstellung der entsprechenden Verkehrszeichen in Kraft.
American Wheels sorgt für Verkehrseinschränkungen
Die Sperrungen sind im Zusammenhang mit der Veranstaltung American Wheels 2026 erforderlich. Besucher und Anwohner sollten sich insbesondere am Samstag auf Einschränkungen im Bereich der Leeraner Innenstadt einstellen und die ausgeschilderten Verkehrsregelungen beachten.
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Moormerland: Ernst Höppner setzt auf Schweißtechnik und Bundeswehr-Aufträge
Vor dem Firmengebäude im Gewerbegebiet an der Autobahn (von links): Jens de Vries, Berthold Koch und Eelke Smit von der SPD-Gemeinderatsfraktion, Nico Bloem und Geschäftsführer Uwe Brouwer. Bild: privat
Nico Bloem besucht Ernst Höppner in Moormerland: Neuausrichtung zahlt sich aus
MOORMERLAND. Die Neuausrichtung der Ernst Höppner GmbH & Co. KG in Moormerland trägt Früchte. Davon konnte sich der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem bei einem Besuch des Maschinen- und Waagenbauunternehmens selbst überzeugen. Vor zwei Jahren hatte sich die Firma grundlegend neu aufgestellt und ihren Standort von Emden in das verkehrsgünstig gelegene Gewerbegebiet der Gemeinde Moormerland an der Autobahn verlagert.
„Wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Unser Auftragsbuch ist voll“, erklärte Geschäftsführer Uwe Brouwer, der das Unternehmen gemeinsam mit Thorsten Engel leitet. Neben Brouwer und Bloem nahmen auch Jens de Vries, Eelke Smit und Berthold Koch von der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde Moormerland an dem Gespräch teil.
Neue Chancen durch Standortwechsel und Spezialisierung
Die Firma Ernst Höppner kann auf eine mehr als 127-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Ursprünglich war das Unternehmen insbesondere auf Schiffsreparaturen spezialisiert. Für die geplante Neuausrichtung waren die Möglichkeiten am bisherigen Standort in Emden jedoch begrenzt. Der vorhandene Platz reichte für die weitere Entwicklung des Unternehmens nicht mehr aus.
In Moormerland fand Höppner die passenden Voraussetzungen für den nächsten Entwicklungsschritt. Neben ausreichend Fläche spielte vor allem die verkehrsgünstige Lage des Gewerbegebiets direkt an der Autobahn eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig investierte das Unternehmen in moderne Produktionsanlagen und erwarb hohe Qualifizierungen im Bereich der Schweißtechnik. Diese Spezialisierung eröffnete neue Geschäftsfelder – unter anderem als Auftragnehmer für die Bundeswehr.
Hochqualifizierte Schweißer sind wichtiger Erfolgsfaktor
Gerade die hohen Anforderungen der Bundeswehr stellen für viele Unternehmen eine Herausforderung dar. Höppner kann diese Anforderungen erfüllen. Ein entscheidender Faktor sind dabei die hoch qualifizierten Mitarbeiter im Bereich der Schweißtechnik.
„In Deutschland gibt es nicht viele Schweißer, die diese Qualität haben. Wir haben gute Leute – darauf sind wir sehr stolz“, betonte Uwe Brouwer.
Für das Unternehmen zahlt sich die Kombination aus modernen Produktionsmöglichkeiten, qualifizierten Fachkräften und der strategischen Neuausrichtung aus. Das Auftragsbuch ist gut gefüllt und die Entwicklung bietet weitere Perspektiven.
34 Mitarbeiter – weitere Entwicklung möglich
Aktuell beschäftigt die Ernst Höppner GmbH & Co. KG 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nach Angaben des Unternehmens besteht durchaus die Möglichkeit, die Belegschaft weiter auszubauen. Auch räumlich verfügt der Betrieb noch über Kapazitäten für eine mögliche Erweiterung.
Für Nico Bloem ist die Entwicklung des Unternehmens ein Beispiel dafür, welche Möglichkeiten heimische Betriebe durch Investitionen, Spezialisierung und eine vorausschauende Standortentscheidung schaffen können.
„Es ist außergewöhnlich, was sich hier entwickelt hat. Es zeigt eben auch, was wir bei uns für starke Firmen haben. Das betone ich in diesen nicht ganz einfachen Zeiten besonders gerne“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete nach seinem Besuch.
Die Entwicklung der Ernst Höppner GmbH & Co. KG zeigt damit eindrucksvoll, wie sich ein traditionsreiches Unternehmen durch eine gezielte Neuausrichtung, moderne Schweißtechnik, qualifizierte Fachkräfte und neue Auftraggeber für die Zukunft aufstellen kann.
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Westoverledingen: Ortsrat Völlen lädt zum 13. Bürgergespräch am Badesee ein
Ortsbürgermeister Jan Uwe Kromminga vor dem Völlener Badesee. Hier findet am 2. September das 13. Bürgergespräch des Ortsrates Völlen statt.
Ortsrat Völlen lädt zum 13. Bürgergespräch an den Badesee ein
VÖLLEN. Der Ortsrat Völlen lädt am Mittwoch, 2. September, um 19 Uhr bereits zum 13. Mal unter dem Motto „Ortsrat trifft Bürger“ zum offenen Bürgergespräch ein. Treffpunkt ist der Völlener Badesee. Gleichzeitig handelt es sich um das letzte Treffen dieser Art in der laufenden Legislaturperiode.
Im Mittelpunkt stehen der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Völlen, Völlenerfehn und Völlenerkönigsfehn sowie aktuelle Themen aus den drei Ortschaften. Auch Anregungen, Wünsche und Ideen aus der Bevölkerung sollen wieder ihren Platz haben.
Bewusst andere Form des Bürgerdialogs
Ortsbürgermeister Jan Uwe Kromminga erinnert daran, dass der Ortsrat der größten Ortschaft in Westoverledingen vor knapp fünf Jahren mit dem Ziel angetreten sei, mehr Bürgernähe und Transparenz zu schaffen.
„Wir sind als Ortsrat der größten Ortschaft in Westoverledingen vor knapp fünf Jahren angetreten, um mehr Bürgernähe und Transparenz zu schaffen. Was heute in aller Munde ist, haben wir als Ortsrat von Beginn an versucht zu leben“, erklärt Kromminga.
Hintergrund für das besondere Veranstaltungsformat sei unter anderem die Erfahrung gewesen, dass viele Bürgerinnen und Bürger lange Sitzungen scheuten, bei denen nur begrenzt Gelegenheit bestehe, eigene Anliegen vorzutragen. Deshalb habe der Ortsrat bereits zu Beginn der vergangenen Amtsperiode bewusst einen anderen Weg eingeschlagen.
Die Bürgergespräche fanden regelmäßig und an unterschiedlichen Orten statt – bewusst in lockerer Atmosphäre und ohne die formalen Abläufe einer regulären Ortsratssitzung.
„Wir haben uns zeitweise quartalsweise an unterschiedlichen Standorten mit den Bürgerinnen und Bürgern getroffen und im offenen Dialog diskutiert“, berichtet Kromminga.
Dabei seien zahlreiche Hinweise, Wünsche und Ideen zusammengekommen. Diese wurden anschließend in die Arbeit des Ortsrates und auch in die Gemeindepolitik eingebracht.
Bürgergespräche als feste Plattform etabliert
Nach Angaben des Ortsbürgermeisters war die Resonanz auf das Format durchweg positiv. Die Bürgergespräche hätten sich zu einer festen Plattform für den direkten Austausch zwischen Ortsrat und Bevölkerung entwickelt. Auch in anderen Ortschaften sei das Konzept als positives Beispiel aufgegriffen worden.
„Wir sind als Ortsrat von diesen Treffen mehr als überzeugt. Dadurch ist ein gutes Stück Nähe zum Bürger entstanden“, resümiert Kromminga.
Auch beim 13. Bürgergespräch am 2. September haben die Bürgerinnen und Bürger wieder ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen, persönliche Anliegen anzusprechen und mit den Mitgliedern des Ortsrates ins Gespräch zu kommen.
Der Ortsrat Völlen freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher am Völlener Badesee.
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