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Moorm­er­land ver­eint: Mit­tel­ständ­ler und Land­wir­te set­zen gemein­sam ein Zei­chen für Veränderung

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Bei­trags­bild: Archiv­fo­to / Ver­samm­lung des Mit­tel­stan­des am 03.02.2024 — Markt­platz Gro­ße in Leer. Ingo Ton­sor @LeserECHO

Pro­test­ak­ti­on in Moorm­er­land: Ein Zei­chen für Veränderung

Stern­fahrt und Kund­ge­bung mit Mahnfeuer

Am kom­men­den Sams­tag, dem 10. Febru­ar 2024, wird Moorm­er­land zum Schau­platz einer  Pro­test­ak­ti­on, bei der Mit­tel­ständ­ler und Land­wir­te gemein­sam für Ver­än­de­run­gen ein­tre­ten wer­den. Die Kund­ge­bung, unter dem Mot­to “Der Mit­tel­stand hat genug! Wir mah­nen Ber­lin — keh­ren Sie um, Sie sind auf dem Holz­weg”, ver­sam­melt Bür­ger, Unter­neh­men und Lohn­un­ter­neh­men von 14:00 bis 21:00 Uhr auf dem Markt­platz hin­ter dem Rathaus.

Die gesam­te Flä­che wur­de beim Land­kreis Leer ange­mel­det und wird wäh­rend der Ver­an­stal­tung, die ver­schie­de­ne Aspek­te des Mit­tel­stands und der Land­wirt­schaft beleuch­ten wird, für Demons­tran­ten sowie Lohn­un­ter­neh­men mit Tre­ckern, Autos, Last­wa­gen und Nutz­fahr­zeu­gen zugäng­lich sein. Die­se Pro­test­ak­ti­on zielt dar­auf ab, die Her­aus­for­de­run­gen und Anlie­gen des Mit­tel­stands und der Land­wirt­schaft in den Fokus der öffent­li­chen Auf­merk­sam­keit zu rücken.

Einig­keit gegen­über der Ber­li­ner Politik

Die Pro­test­ak­ti­on wird um 15:00 Uhr von einem Tref­fen mit dem Bür­ger­meis­ter von Moorm­er­land beglei­tet, das als offe­ne Ein­la­dung ver­stan­den wer­den kann. Die Orga­ni­sa­to­ren beto­nen die Bedeu­tung der Ein­heit und unter­strei­chen das Mot­to “Gemein­sam sind wir stark. WIR ALLE!”. Es wird erwar­tet, dass die­se Zusam­men­kunft eine Platt­form für einen kon­struk­ti­ven Dia­log bie­tet und die Mög­lich­keit bie­tet, gemein­sam nach Lösun­gen für die Her­aus­for­de­run­gen zu suchen, denen der Mit­tel­stand und die Land­wirt­schaft gegenüberstehen.

Die Pro­test­rou­te erstreckt sich über den gesam­ten Markt­platz, was mög­li­cher­wei­se zu Ver­kehrs­be­ein­träch­ti­gun­gen auf der Theo­dor-Heuss-Stra­ße 12 und im Bereich der IGS Moorm­er­land füh­ren kann. Trotz mög­li­cher Unan­nehm­lich­kei­ten set­zen sich die Mit­tel­ständ­ler, Land­wir­te und Bür­ger von Moorm­er­land und Ost­fries­land gemein­sam ein, um Ver­än­de­run­gen in der poli­ti­schen Land­schaft zu for­dern und ihre Stim­me für den Mit­tel­stand zu erhe­ben. Die­se Ver­an­stal­tung bie­tet eine Gele­gen­heit für die loka­le Gemein­schaft, sich zu soli­da­ri­sie­ren und ihre Unter­stüt­zung für eine gerech­te und nach­hal­ti­ge Zukunft für alle zu zeigen.

Dar­über hin­aus wird es wäh­rend der Kund­ge­bung ver­schie­de­ne Akti­vi­tä­ten geben, um die Bot­schaft des Pro­tests zu unter­strei­chen und auch für Kin­der attrak­tiv zu gestal­ten. Luft­bal­lons wer­den stei­gen gelas­sen, um ein sym­bo­li­sches Zei­chen zu set­zen, wäh­rend eine Hüpf­burg und eine Mal­stun­de den jüngs­ten Teil­neh­mern ein unter­halt­sa­mes Pro­gramm bie­ten. Zahl­rei­che Gäs­te von Unter­neh­men aus Aurich haben sich bereits ange­mel­det, um ihre Soli­da­ri­tät mit dem Mit­tel­stand und der Land­wirt­schaft zu zei­gen und gemein­sam für eine bes­se­re Zukunft einzutreten.


Stern­fahrt und Kund­ge­bung mit Mahnfeuer

Die Akti­on am Nach­mit­tag steht unter dem Mot­to “Moorm­er­land wird laut”. Der Treff­punkt zum Kon­voi ist die Raiff­ei­sen­tank­stel­le Neer­moor um 13:00 Uhr. Der Kon­voi star­tet um 13:15 Uhr von der Raiff­ei­sen­tank­stel­le aus und erstreckt sich über eine Län­ge von 19 km von Neer­moor nach Veen­husen, Jhe­rings­fehn, Boek­ze­tel­er­fehn bis zum Rat­haus. Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass der Kon­voi nicht von der Poli­zei beglei­tet wird, daher gel­ten die Vor­ga­ben der Stra­ßen­ver­kehrs- und Stra­ßen­ver­kehrs­zu­las­sungs­ord­nung (StVO und StV­ZO). Die Fahrt wur­de vom Land­kreis Leer genehmigt.

Die Ver­an­stal­tung am Rat­haus beginnt um 14:00 Uhr, gefolgt von der Kund­ge­bung gegen 15:00 Uhr. Im Anschluss dar­an fin­det um 17:00 Uhr ein Mahn­feu­er statt. Alle Teil­neh­mer wer­den gebe­ten, den Anwei­sun­gen der Orga­ni­sa­to­ren und der Poli­zei Fol­ge zu leis­ten. Jeder ist herz­lich ein­ge­la­den, sich zu betei­li­gen und sei­ne Stim­me für den Mit­tel­stand zu erheben.


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20 neue Pfle­ge­fach­kräf­te: Examen am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit in Leer erfolg­reich bestanden

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Im Rah­men der Fei­er­stun­de wur­den die 20 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten für ihren erfolg­rei­chen Aus­bil­dungs­ab­schluss gewür­digt. Die frisch Exami­nier­ten sind: Rie­ke-Leo­nie Antons (Kli­ni­kum Leer gGmbH), Huda Chi­hab (Pfle­ge­zen­trum Holt­land GmbH), Sarah Hil­ke Gaeda (Pro­Se­nis Senio­ren- und Blin­den­ein­rich­tung Haus „Am Julia­nen­park“), Erik Hei­jen­ga (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Tasha Lenya Heit­zer (Dia­ko­nie­sta­ti­on Moorm­er­land), Eileen Cor­ne­lia Leuch­te (Pro­Se­nis Senio­ren- und Blin­den­ein­rich­tung Haus „Am Julia­nen­park“), Ali­na Loh­mann (Kli­ni­kum Leer gGmbH), Sarah Mein­ders (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Ali­s­sa Lean­dra Min­drup (Senio­ren­wohn­an­la­ge Heis­fel­de), Emi­ly-Sophie Möhl­mann (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Emi­ly Ped­de (Kli­ni­kum Leer gGmbH), Nata­lie Pro­wo­lol­ski (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Eka­te­ri­na Raz­del­ki­na (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Caro­li­na Schä­fer (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Mad­leen Sophie Scher­mer (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Maja Schlör­mann (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Lea Schnei­der (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Xenia Wen­ker (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH), Hau­ke Wilts (Kli­ni­kum Leer gGmbH) und Mai­ke Witt­jen (Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH).

20 Aus­zu­bil­den­de bestehen Pfle­ge-Examen am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit in Leer

Erfolg­rei­cher Abschluss nach drei Jah­ren Aus­bil­dung – frisch exami­nier­te Pfle­ge­fach­kräf­te erhal­ten ihre Zeugnisse

Leer/Ostfriesland, 18. Sep­tem­ber 2026 – Grund zur Freu­de gab es am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer: Ins­ge­samt 20 Aus­zu­bil­den­de haben ihr Examen zur Pfle­ge­fach­frau bezie­hungs­wei­se zum Pfle­ge­fach­mann erfolg­reich abge­legt. Im Rah­men einer Fei­er­stun­de erhiel­ten die frisch Exami­nier­ten am Frei­tag, 18. Sep­tem­ber 2026, ihre Zeugnisse.

Hin­ter den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten lie­gen drei inten­si­ve Jah­re, in denen sie umfas­send auf die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben in der Pfle­ge vor­be­rei­tet wur­den. Die Aus­bil­dung ver­band theo­re­ti­sches Wis­sen mit prak­ti­schen Erfah­run­gen und stell­te die ange­hen­den Pfle­ge­fach­kräf­te immer wie­der vor neue Her­aus­for­de­run­gen im anspruchs­vol­len Pflegealltag.

Erfolg­rei­cher Abschluss nach drei Ausbildungsjahren

Schul­lei­te­rin Susan­ne Weiss gra­tu­lier­te den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten zum erfolg­rei­chen Abschluss.

„Hin­ter den Absol­ven­ten lie­gen drei inten­si­ve Aus­bil­dungs­jah­re – geprägt von Theo­rie, Pra­xis und vie­len Her­aus­for­de­run­gen im anspruchs­vol­len All­tag der Pfle­ge. Wir freu­en uns über den erfolg­rei­chen Abschluss und wün­schen für die Zukunft alles Gute“, so Susan­ne Weiss.

Mit dem bestan­de­nen Examen ver­fü­gen die 20 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten nun über eine qua­li­fi­zier­te Aus­bil­dung für ihren wei­te­ren beruf­li­chen Weg in der Pfle­ge. Aus­ge­bil­det wur­den sie in unter­schied­li­chen Ein­rich­tun­gen der Region.

20 frisch exami­nier­te Pflegefachkräfte

Zum erfolg­rei­chen Abschluss gra­tu­liert das Bil­dungs­in­sti­tut Gesundheit:

  • Rie­ke-Leo­nie Antons – Kli­ni­kum Leer gGmbH
  • Huda Chi­hab – Pfle­ge­zen­trum Holt­land GmbH
  • Sarah Hil­ke Gaeda – Pro­Se­nis Senio­ren- und Blin­den­ein­rich­tung Haus „Am Julianenpark“
  • Erik Hei­jen­ga – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Tasha Lenya Heit­zer – Dia­ko­nie­sta­ti­on Moormerland
  • Eileen Cor­ne­lia Leuch­te – Pro­Se­nis Senio­ren- und Blin­den­ein­rich­tung Haus „Am Julianenpark“
  • Ali­na Loh­mann – Kli­ni­kum Leer gGmbH
  • Sarah Mein­ders – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Ali­s­sa Lean­dra Min­drup – Senio­ren­wohn­an­la­ge Heisfelde
  • Emi­ly-Sophie Möhl­mann – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Emi­ly Ped­de – Kli­ni­kum Leer gGmbH
  • Nata­lie Pro­wo­lol­ski – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Eka­te­ri­na Raz­del­ki­na – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Caro­li­na Schä­fer – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Mad­leen Sophie Scher­mer – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Maja Schlör­mann – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Lea Schnei­der – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Xenia Wen­ker – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH
  • Hau­ke Wilts – Kli­ni­kum Leer gGmbH
  • Mai­ke Witt­jen – Bor­ro­mä­us-Hos­pi­tal gGmbH

Die Fei­er­stun­de am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer mar­kier­te damit einen wich­ti­gen Mei­len­stein für die 20 neu­en Pfle­ge­fach­kräf­te. Nach drei Jah­ren Aus­bil­dung beginnt für sie nun ein neu­er Abschnitt ihres beruf­li­chen Lebens.



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Hohe Sprit­prei­se: Bund der Steu­er­zah­ler unter­stützt Preis­de­ckel von Minis­ter Tonne

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Hohe Sprit­prei­se: Bund der Steu­er­zah­ler unter­stützt Preis­de­ckel-Idee von Minis­ter Tonne

Ver­band for­dert geziel­te Ent­las­tun­gen für Pend­ler und Unter­neh­men und lehnt eine Über­ge­winn­steu­er ab

Niedersachsen/Bremen – Die stark gestie­ge­nen Prei­se für Ben­zin und Die­sel sor­gen wei­ter­hin für Dis­kus­sio­nen über mög­li­che Ent­las­tun­gen. Der Bund der Steu­er­zah­ler Nie­der­sach­sen und Bre­men unter­stützt dabei den Vor­schlag von Wirt­schafts­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne, über einen wirk­sa­men Preis­de­ckel nach euro­päi­schem Vor­bild zu bera­ten. Gleich­zei­tig warnt der Ver­band vor pau­scha­len und teu­ren Ent­las­tungs­maß­nah­men sowie vor einer Übergewinnsteuer.

Nach Auf­fas­sung des Bun­des der Steu­er­zah­ler müs­se die Poli­tik auf außer­ge­wöhn­li­che Preis­stei­ge­run­gen bei Kraft­stof­fen reagie­ren. Ein sinn­voll aus­ge­stal­te­ter Preis­de­ckel kön­ne dabei ein Instru­ment sein, um über­mä­ßi­ge Mar­gen zu begren­zen und Ver­brau­cher sowie Unter­neh­men unmit­tel­bar zu entlasten.

„Bei einem Punkt hat Wirt­schafts­mi­nis­ter Ton­ne unse­re aus­drück­li­che Unter­stüt­zung: Die Poli­tik darf außer­ge­wöhn­li­che Preis­stei­ge­run­gen bei Ben­zin und Die­sel nicht ein­fach hin­neh­men“, erklärt Jan Ver­möh­len, Vor­stands­mit­glied des Bun­des der Steu­er­zah­ler Nie­der­sach­sen und Bremen.

Preis­de­ckel soll nicht zulas­ten der Steu­er­zah­ler gehen

Ent­schei­dend sei aus Sicht des Ver­ban­des aller­dings die kon­kre­te Aus­ge­stal­tung eines sol­chen Modells. Ein Preis­de­ckel soll­te dem­nach nicht dau­er­haft mit Steu­er­geld finan­ziert wer­den, indem der Staat die Dif­fe­renz zwi­schen Markt- und End­preis übernimmt.

Statt­des­sen schlägt der Bund der Steu­er­zah­ler eine gesetz­lich defi­nier­te Preis­ober­gren­ze vor. Die­se könn­te sich nach­voll­zieh­bar an Beschaffungs‑, Roh­öl- und wei­te­ren rele­van­ten Kos­ten ori­en­tie­ren und dadurch über­mä­ßi­ge Mar­gen begrenzen.

„Wenn nach­voll­zieh­bar ist, zu wel­chen Kos­ten Kraft­stoff beschafft und ver­ar­bei­tet wird, muss der Staat prü­fen, ob dar­aus eine belast­ba­re Gren­ze für den Wei­ter­ver­kauf ent­wi­ckelt wer­den kann“, so Ver­möh­len. Nach sei­ner Auf­fas­sung wür­de dadurch nicht der Steu­er­zah­ler die Ent­las­tung finan­zie­ren. Viel­mehr wür­de ver­hin­dert, dass eine außer­ge­wöhn­li­che Markt­si­tua­ti­on zu unan­ge­mes­se­nen Gewinn­mar­gen führt.

Kei­ne Ent­las­tung nach dem Gießkannenprinzip

Neben einem mög­li­chen Preis­de­ckel for­dert der Bund der Steu­er­zah­ler ziel­ge­rich­te­te Ent­las­tun­gen für die­je­ni­gen, die beson­ders von hohen Kraft­stoff­prei­sen betrof­fen sind.

Dabei unter­schei­det der Ver­band zwi­schen Men­schen, die auf das Auto ange­wie­sen sind, und sol­chen, die pro­blem­los auf ande­re Ver­kehrs­mit­tel aus­wei­chen kön­nen. Beson­ders im Blick hat der Steu­er­zah­ler­bund Berufs­pend­ler ohne rea­lis­ti­sche Alter­na­ti­ve zum Auto. Auch Hand­werks­be­trie­be, Spe­di­tio­nen und ande­re Unter­neh­men sei­en betrof­fen, wenn Fahr­zeu­ge unmit­tel­bar für die wirt­schaft­li­che Tätig­keit benö­tigt werden.

Der Ver­band spricht sich des­halb ins­be­son­de­re für eine höhe­re Ent­fer­nungs­pau­scha­le aus. Über einen ent­spre­chend ein­ge­tra­ge­nen Frei­be­trag könn­te eine steu­er­li­che Ent­las­tung bereits unter­jäh­rig über den monat­li­chen Net­to­lohn wirk­sam werden.

Für Men­schen mit klei­nen Ein­kom­men, die von einer steu­er­li­chen Ent­las­tung nur wenig oder gar nicht pro­fi­tie­ren, bringt der Bund der Steu­er­zah­ler zusätz­lich eine geziel­te direk­te Zah­lung ins Gespräch.

Pau­scha­le Zah­lun­gen an alle Bür­ger oder steu­er­fi­nan­zier­te Tan­kra­bat­te hält der Ver­band dage­gen für wenig ziel­füh­rend. Erfah­run­gen mit frü­he­ren Ent­las­tungs­maß­nah­men hät­ten nach Ein­schät­zung des Steu­er­zah­ler­bun­des gezeigt, dass sol­che Rabat­te nicht zwangs­läu­fig voll­stän­dig bei den Auto­fah­rern ankommen.

Kri­tik an einer Übergewinnsteuer

Deut­lich anders bewer­tet der Bund der Steu­er­zah­ler den Vor­schlag von Wirt­schafts­mi­nis­ter Ton­ne, soge­nann­te Über­ge­win­ne der Mine­ral­öl­wirt­schaft abzuschöpfen.

„Eine Über­ge­winn­steu­er ver­bil­ligt kei­nen ein­zi­gen Liter Ben­zin oder Die­sel“, erklärt Ver­möh­len. Eine sol­che Steu­er set­ze erst nach­träg­lich beim Gewinn eines Unter­neh­mens an und nicht beim Preis, den Ver­brau­cher aktu­ell an der Tank­stel­le bezahlen.

Zusätz­li­che Schwie­rig­kei­ten sieht der Ver­band bei der Fra­ge, wie ein sol­cher Über­ge­winn über­haupt ein­deu­tig defi­niert wer­den könn­te. Gewin­ne inter­na­tio­nal täti­ger Mine­ral­öl­kon­zer­ne könn­ten bei­spiels­wei­se aus der För­de­rung, dem Raf­fi­ne­rie­ge­schäft, dem Han­del oder Aus­lands­ge­schäf­ten stam­men. Eine ein­deu­ti­ge Zuord­nung zum Kraft­stoff­ver­kauf an deut­schen Tank­stel­len sei des­halb nicht ohne Wei­te­res möglich.

Der Bund der Steu­er­zah­ler warnt außer­dem vor mög­li­chen Gewinn­ver­la­ge­run­gen und wirt­schaft­li­chen Aus­weich­re­ak­tio­nen. Eine nach­träg­li­che Besteue­rung von Unter­neh­mens­ge­win­nen garan­tie­re weder nied­ri­ge­re Kraft­stoff­prei­se noch, dass die dar­aus erziel­ten Staats­ein­nah­men spä­ter bei den beson­ders belas­te­ten Auto­fah­rern ankommen.

Vier Maß­nah­men ste­hen im Mittelpunkt

Der Bund der Steu­er­zah­ler Nie­der­sach­sen for­dert den Bund auf, aus sei­ner Sicht mög­li­che Maß­nah­men mit­ein­an­der zu ver­bin­den. Dazu gehören:

  1. eine Anhe­bung der Ent­fer­nungs­pau­scha­le für Berufspendler,
  2. eine geziel­te direk­te Ent­las­tung von Men­schen mit klei­nen Ein­kom­men, die auf das Auto ange­wie­sen sind,
  3. wirk­sa­me­re kar­tell­recht­li­che Instru­men­te, ein­schließ­lich eines rechts­si­cher aus­ge­stal­te­ten Preisdeckels,
  4. der Ver­zicht auf pau­scha­le Ent­las­tun­gen nach dem Gießkannenprinzip.

Der Ver­band sieht damit grund­sätz­lich Schnitt­men­gen mit dem Vor­stoß von Wirt­schafts­mi­nis­ter Ton­ne beim The­ma Preis­de­ckel. Gleich­zei­tig bestehen deut­li­che Unter­schie­de bei der Fra­ge einer mög­li­chen Übergewinnsteuer.

Ton­ne for­dert Preis­de­ckel nach euro­päi­schem Vorbild

Wirt­schafts­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne hat­te ange­sichts der gestie­ge­nen Kraft­stoff­prei­se einen zeit­lich befris­te­ten Preis­de­ckel nach dem Vor­bild Luxem­burgs ins Gespräch gebracht. Nach sei­nen Vor­stel­lun­gen könn­te der maxi­ma­le Ver­kaufs­preis regel­mä­ßig neu berech­net wer­den und sich unter ande­rem an inter­na­tio­na­len Öl- und Beschaf­fungs­kos­ten ori­en­tie­ren. Tank­stel­len könn­ten wei­ter­hin güns­ti­ge­re Prei­se anbie­ten, dürf­ten die fest­ge­leg­te Ober­gren­ze jedoch nicht überschreiten.

Ton­ne ver­weist außer­dem auf die Belas­tun­gen für Unter­neh­men wie Spe­di­tio­nen, Logis­tik­be­trie­be und Hand­werks­un­ter­neh­men. Höhe­re Kraft­stoff­kos­ten könn­ten sich über Lie­fer­ket­ten auch auf Prei­se ande­rer Waren und Dienst­leis­tun­gen aus­wir­ken. Zusätz­lich hat­te der Minis­ter eine mög­li­che Abschöp­fung von Kri­sen- bezie­hungs­wei­se Über­ge­win­nen der Mine­ral­öl­wirt­schaft angesprochen.

Der Bund der Steu­er­zah­ler setzt bei sei­ner Kri­tik an die­sem Punkt einen ande­ren Schwer­punkt. Aus Sicht des Ver­ban­des soll­te eine Ent­las­tung mög­lichst direkt bei den­je­ni­gen ankom­men, die durch hohe Kraft­stoff­prei­se beson­ders belas­tet werden.

„Ent­schei­dend ist am Ende nicht, mög­lichst viel Steu­er­geld ein­zu­set­zen. Ent­schei­dend ist, dass eine Ent­las­tung dort ankommt, wo hohe Kraft­stoff­prei­se tat­säch­lich zu einer beson­de­ren Belas­tung wer­den“, erklärt Vermöhlen.

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Peter Kui­per neu­er Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter für Holthusen

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Land­rat Mat­thi­as Groo­te über­reich­te Peter Kui­per sei­ne Ernen­nungs­ur­kun­de zum Bezirks­schorn­stein­fe­ger für Hol­thusen. Wil­fried Gro­en geht in den Ruhestand.

Peter Kui­per neu­er Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter für Holthusen

Ernen­nung für sie­ben Jah­re – Land­rat Mat­thi­as Groo­te über­reicht Urkunde

Hol­thusen – Peter Kui­per ist zum neu­en Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter für den Kehr­be­zirk Hol­thusen ernannt wor­den. Die Ernen­nung gilt für einen Zeit­raum von sie­ben Jahren.

Die Ernen­nungs­ur­kun­de über­reich­te ihm jetzt Land­rat Mat­thi­as Groo­te. Damit über­nimmt Kui­per künf­tig die Ver­ant­wor­tung für den Kehr­be­zirk Hol­thusen und tritt die Nach­fol­ge von Wil­fried Gro­en an.

Gro­en war zuvor als Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter für den Kehr­be­zirk zustän­dig und wur­de inzwi­schen in den Ruhe­stand ver­setzt. Mit der Ernen­nung von Peter Kui­per ist die Nach­fol­ge nun geregelt.

Als Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter über­nimmt Kui­per künf­tig die ent­spre­chen­den Auf­ga­ben im Kehr­be­zirk Hol­thusen. Dazu gehört unter ande­rem die Wahr­neh­mung der gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Auf­ga­ben rund um die Betriebs- und Brand­si­cher­heit von Feuerungsanlagen.

Mit der Über­ga­be der Ernen­nungs­ur­kun­de ist der Wech­sel im Kehr­be­zirk damit offi­zi­ell vollzogen.

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Künst­li­che Intel­li­genz sorgt für mehr Kla­gen: Sozi­al­ge­rich­te in Nie­der­sach­sen ver­zeich­nen deut­li­chen Anstieg

Foto: Das Amts­ge­richt in Leer – im Zusam­men­hang mit dem bun­des­wei­ten Anstieg gericht­li­cher Ver­fah­ren zeigt sich auch, wel­che Her­aus­for­de­run­gen der...

Lokal

Ost­frie­si­sches Platt mit KI-Stim­me: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht neue Sprachausgabe

Inno­va­ti­on fürs Ost­frie­si­sche Platt: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht KI-Sprachausgabe Wes­t­ov­er­le­din­gen, 16. Sep­tem­ber 2026 – „Sal ik fanóó­vend bii dii koomen?“ –...

Lokal

Kli­ni­kum Leer: 23 Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten schlie­ßen Aus­bil­dung erfolg­reich ab

Freu­en sich über ihren erfolg­rei­chen Abschluss: Okko Börg­mann, Sha­ri­na Broers, Caro­lin de Vries, Fem­ke Ennen, Jolin Ens­er­oth, Lina Gra­pe, Tabea...

Blaulicht

Porte­mon­naie in Moorm­er­land gestoh­len – Unfall­flucht nach Kol­li­si­on in Leer

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 16.09.2026   Porte­mon­naie gestoh­len ++ PKW kol­li­diert mit abge­stell­ten PKW    ++ Moorm­er­land...

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