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Moormerland vereint: Mittelständler und Landwirte setzen gemeinsam ein Zeichen für Veränderung
Beitragsbild: Archivfoto / Versammlung des Mittelstandes am 03.02.2024 — Marktplatz Große in Leer. Ingo Tonsor @LeserECHO
Protestaktion in Moormerland: Ein Zeichen für Veränderung
Sternfahrt und Kundgebung mit Mahnfeuer
Am kommenden Samstag, dem 10. Februar 2024, wird Moormerland zum Schauplatz einer Protestaktion, bei der Mittelständler und Landwirte gemeinsam für Veränderungen eintreten werden. Die Kundgebung, unter dem Motto “Der Mittelstand hat genug! Wir mahnen Berlin — kehren Sie um, Sie sind auf dem Holzweg”, versammelt Bürger, Unternehmen und Lohnunternehmen von 14:00 bis 21:00 Uhr auf dem Marktplatz hinter dem Rathaus.
Die gesamte Fläche wurde beim Landkreis Leer angemeldet und wird während der Veranstaltung, die verschiedene Aspekte des Mittelstands und der Landwirtschaft beleuchten wird, für Demonstranten sowie Lohnunternehmen mit Treckern, Autos, Lastwagen und Nutzfahrzeugen zugänglich sein. Diese Protestaktion zielt darauf ab, die Herausforderungen und Anliegen des Mittelstands und der Landwirtschaft in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit zu rücken.
Einigkeit gegenüber der Berliner Politik
Die Protestaktion wird um 15:00 Uhr von einem Treffen mit dem Bürgermeister von Moormerland begleitet, das als offene Einladung verstanden werden kann. Die Organisatoren betonen die Bedeutung der Einheit und unterstreichen das Motto “Gemeinsam sind wir stark. WIR ALLE!”. Es wird erwartet, dass diese Zusammenkunft eine Plattform für einen konstruktiven Dialog bietet und die Möglichkeit bietet, gemeinsam nach Lösungen für die Herausforderungen zu suchen, denen der Mittelstand und die Landwirtschaft gegenüberstehen.
Die Protestroute erstreckt sich über den gesamten Marktplatz, was möglicherweise zu Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Theodor-Heuss-Straße 12 und im Bereich der IGS Moormerland führen kann. Trotz möglicher Unannehmlichkeiten setzen sich die Mittelständler, Landwirte und Bürger von Moormerland und Ostfriesland gemeinsam ein, um Veränderungen in der politischen Landschaft zu fordern und ihre Stimme für den Mittelstand zu erheben. Diese Veranstaltung bietet eine Gelegenheit für die lokale Gemeinschaft, sich zu solidarisieren und ihre Unterstützung für eine gerechte und nachhaltige Zukunft für alle zu zeigen.
Darüber hinaus wird es während der Kundgebung verschiedene Aktivitäten geben, um die Botschaft des Protests zu unterstreichen und auch für Kinder attraktiv zu gestalten. Luftballons werden steigen gelassen, um ein symbolisches Zeichen zu setzen, während eine Hüpfburg und eine Malstunde den jüngsten Teilnehmern ein unterhaltsames Programm bieten. Zahlreiche Gäste von Unternehmen aus Aurich haben sich bereits angemeldet, um ihre Solidarität mit dem Mittelstand und der Landwirtschaft zu zeigen und gemeinsam für eine bessere Zukunft einzutreten.
Sternfahrt und Kundgebung mit Mahnfeuer
Die Aktion am Nachmittag steht unter dem Motto “Moormerland wird laut”. Der Treffpunkt zum Konvoi ist die Raiffeisentankstelle Neermoor um 13:00 Uhr. Der Konvoi startet um 13:15 Uhr von der Raiffeisentankstelle aus und erstreckt sich über eine Länge von 19 km von Neermoor nach Veenhusen, Jheringsfehn, Boekzetelerfehn bis zum Rathaus. Es wird darauf hingewiesen, dass der Konvoi nicht von der Polizei begleitet wird, daher gelten die Vorgaben der Straßenverkehrs- und Straßenverkehrszulassungsordnung (StVO und StVZO). Die Fahrt wurde vom Landkreis Leer genehmigt.
Die Veranstaltung am Rathaus beginnt um 14:00 Uhr, gefolgt von der Kundgebung gegen 15:00 Uhr. Im Anschluss daran findet um 17:00 Uhr ein Mahnfeuer statt. Alle Teilnehmer werden gebeten, den Anweisungen der Organisatoren und der Polizei Folge zu leisten. Jeder ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und seine Stimme für den Mittelstand zu erheben.
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Lokal
SPD fordert in neuer Initiative den Bau eines Freibades
Im Juni 2014 präsentierte sich das Freibad der Stadt Leer noch in vollem Betrieb, wie diese Aufnahme zeigt. Es war die letzte Saison unter der Regie des Betreibers aus Papenburg, der das Bad übernommen hatte. Aufgrund vertraglicher Schwierigkeiten sah sich die Stadt Leer jedoch gezwungen, die Notbremse zu ziehen und den Vertrag zu kündigen, was letztlich zur Schließung des Bades führte. (Foto: Ingo Tonsor)
Leer kann mehr als Hallenbad: SPD fordert in neuer Initiative den Bau eines Freibades
Leer – „Leer braucht ein Freibad.“ Mit dieser klaren Forderung geht die SPD in der Kreisstadt an die Öffentlichkeit. Die Sozialdemokraten betonen, dass es nicht hinnehmbar sei, wenn Leer auch in Zukunft über keine solche Badegelegenheit verfügt. Die Initiative stützt sich nach eigenen Angaben auf zahlreiche Bürgergespräche, in denen immer wieder die Frage aufkomme, warum vergleichbare oder sogar kleinere Städte und Gemeinden im Umkreis erfolgreich ein Freibad betreiben können, während in Leer entsprechende Angebote fehlen.
Sicherheit und Schwimmförderung im Fokus
Als zentrales Argument führt die SPD die alarmierende Entwicklung bei der Schwimmfähigkeit von Kindern und Jugendlichen an. Sinkende Zahlen von Kindern, die sich sicher im Wasser bewegen können, und eine steigende Zahl von Badeunfällen – darunter viele mit tödlichem Ausgang – seien ein ernstzunehmendes Warnsignal. Mangelnde Schwimmfähigkeiten bildeten hierbei meist die Hauptursache. Diese besorgniserregende Entwicklung zu stoppen und umzukehren, müsse ein vorrangiges Ziel kommunaler Politik sein, wozu ein Freibad einen wirksamen Beitrag leisten könne.
Darüber hinaus spielen wirtschaftliche und touristische Aspekte eine wichtige Rolle. Als beliebtes Reiseziel erwarte man von einer Stadt wie Leer auch ein attraktives Freibad-Angebot. Solche Freizeiteinrichtungen seien ein wesentlicher Standortfaktor, um wirkungsvoll Werbung zu machen und neue Zielgruppen für die Region zu gewinnen.
Politischer Rückenwind für den neuen Stadtrat
Bereits im vergangenen Jahr hatte die SPD-Stadtratsfraktion einen entsprechenden Antrag in den Rat der Stadt eingebracht. Dieser war jedoch unter Verweis auf frühere, hohe Investitionskosten gegen die Stimmen der Sozialdemokraten abgelehnt worden.
Die SPD kritisiert in diesem Zusammenhang das bisherige Vorgehen der Mehrheit im Rat scharf. Es seien weder alternative Planungen ins Auge gefasst noch Erkundigungen bei vergleichbaren Kommunen eingeholt worden, wie dort der Betrieb eines Freibades wirtschaftlich aufrechterhalten gelinge. Mit einer solchen passiven und abwehrenden Haltung wolle man sich nicht abfinden.
Unter dem Motto „Leer kann mehr – auch ein Freibad gehört dazu“ kündigt die SPD an, im kommenden Stadtrat entschlossen, kreativ und mit großem Nachdruck für die Errichtung eines neuen Freibades in Leer einzutreten.
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Lokal
Lebensrettende Hilfe in der Region: DRK ruft zur Blutspende auf
Blutspenderinnen und Blutspender werden dringend gesucht: Angespannte Versorgungslage in den Sommerferien
DRK-Blutspendedienst NSTOB alarmiert: Lagerbestände kritisch – Spendeaufkommen bleibt hinter dem Bedarf zurück. Jetzt das angenehme Sommerwetter für die Spende nutzen!
Täglich werden in Deutschland etwa 15.000 Blutspenden benötigt, um die medizinische Versorgung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr sicherzustellen. Doch aktuell spitzt sich die Lage in den Blutdepots zu: Während die Sommerferien bereits in vollem Gange sind und viele Menschen verreisen, bleibt das Spendeaufkommen vielerorts hinter dem kontinuierlich hohen Bedarf zurück.
Die Situation beim DRK-Blutspendedienst NSTOB ist angespannt. Einzelne Blutgruppen können den Kliniken nicht mehr im notwendigen Umfang zur Verfügung gestellt werden, sodass Krankenhäuser zunehmend aus Reserven versorgt werden müssen. Der DRK-Blutspendedienst NSTOB ruft daher mit Nachdruck zur Blutspende auf. Das derzeit angenehme und nicht allzu heiße Sommerwetter in Norddeutschland bietet dafür die ideale Gelegenheit, um einen Blutspendetermin unbeschwert wahrzunehmen.
„Wir blicken mit Sorge auf die kommenden Wochen. Die Blutbestände sind bereits angeschlagen und wir versorgen die Kliniken nur noch aus Reserven. Da die Sommerferien bereits laufen und viele Menschen verreisen, verschärft sich die Lage zusätzlich“, berichtet Markus Baulke, Pressesprecher beim DRK-Blutspendedienst NSTOB. „Das aktuelle, moderatere Wetter bietet nun eine hervorragende Gelegenheit, kurz einen Blutspendetermin zu besuchen.“
Warum Blutspenden nicht aufgeschoben werden können
Blut ist nicht unbegrenzt haltbar, weshalb keine großen Vorräte aufgebaut werden können. Jede Vollblutspende wird nach der Entnahme in ihre drei wesentlichen Bestandteile aufgeteilt: Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen) und Plasma. Dadurch kann mit einer einzigen Spende bis zu drei Mitmenschen geholfen werden.
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Thrombozytenkonzentrate (Blutplättchen): Halten lediglich vier Tage. Sie werden besonders dringend bei Krebserkrankungen während einer Chemotherapie eingesetzt.
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Erythrozyten & Plasma: Haben ebenfalls begrenzte Haltbarkeiten.
Nach der Spende sorgen die sechs DRK-Blutspendedienste in Deutschland für die notwendigen Tests und die logistische Verteilung. Dies garantiert, dass auch Patientinnen und Patienten in der Region im Notfall schnellstmöglich sichere Blutkonserven erhalten.
📍 Die nächsten Blutspendetermine in der Region
Für alle Spenderinnen und Spender in Stadt und Landkreis Leer stehen in den kommenden Wochen die folgenden Termine zur Verfügung:
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Westoverledingen (26810 — Ihrhove):
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Ort: Seniorenresidenz Lindenhof, Schubertstraße 3
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Uhrzeit: 15:30 – 20:00 Uhr (bitte tagesaktuellen Aushang/Hinweis vor Ort beachten)
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Leer (26789):
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Wann: Freitag, 31.07.2026
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Ort: PSV Leer, An den Gärten 6
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Uhrzeit: 16:00 – 20:00 Uhr
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Leer — Bingum (26789):
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Wann: Freitag, 14.08.2026
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Ort: Ortsfeuerwehr, Bingumgaster Straße 14
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Uhrzeit: 15:30 – 19:30 Uhr
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Moormerland — Neermoor (26802):
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Wann: Freitag, 28.08.2026
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Ort: Focko-Ukena-Schule, Norder Straße 8
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Uhrzeit: 16:00 – 20:00 Uhr
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Alle weiteren Termine und aktuelle Informationen zu den Konservenbeständen sind jederzeit online über das Blutgruppenbarometer unter www.blutspende-leben.de abrufbar. Jede Spende zählt und hilft, die lebenswichtige Versorgung im Sommer sicherzustellen!
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Lokal
Das Herz von Ostfriesland: Eine Zeitreise durch das historische Kirchenquartier in Leer
Das Kirchenquartier in Leers historischer Altstadt
Die Leeraner Altstadt fasziniert mit ihren engen Gassen, liebevoll restaurierten Gebäude und der direkten Lage am Wasser. Kleine Läden, gemütliche Teestuben und einladende Restaurants prägen das Bild und laden zum Stöbern, Verweilen und Genießen ein. Bei einem Bummel durch die Straßen fühlen sich Besuchende unmittelbar in vergangene Zeiten zurückversetzt. Bis heute bildet dieser historische Kern einen lebendigen und geschäftigten Mittelpunkt der Stadt, der gleichzeitig als idealer Ausgangsort für Ausflüge dient. Wer tief in die Geschichte eintauchen möchte, findet bei einer Stadtführung dazu die beste Gelegenheit.
Historische Prägung durch das Kirchenquartier
Schon die Straßennamen wie Patersgang, Kirchstraße, Reformierter Schulgang oder Reformierter Kirchgang verraten auf den ersten Blick, wer dieses Quartier in Leer (Ostfriesland) seit Jahrhunderten prägt: Es ist das Geistliche Zentrum der historischen Altstadt mit seinen bedeutenden sakralen Bauwerken.
Ev.-luth. Lutherkirche Leer
Eingebettet in eine Umgebung aus alten Grabsteinen und hohen Bäumen zeigt sich im Sommer meist nur die Spitze des Glockenturms der Lutherkirche, auf der ein goldener Schwan thront. Im Innern erinnert die Darstellung an der Südseite an Christine Charlotte, die im Jahr 1675 den Bau der Kirche genehmigte und dafür die Steine des ehemaligen Klosters Thedinga zur Verfügung stellte. Der wunderschöne Innenraum kombiniert eine beeindruckende Atmosphäre mit einer imposanten Orgel, die den Besuch zu einem bleibenden Erlebnis macht.
Ev.-ref. Große Kirche in Leer
Zwischen 1785 und 1787 entstand der markante barocke Zentralbau auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes, während der dazugehörige Turm im Jahr 1805 folgte. Nach einer ausgiebigen Renovierung wurde die Kirche 2012 wiedereröffnet und präsentiert sich seither in ihrer beeindruckenden Schlichtheit als heller und einladender Raum.
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Taufstein: Als ältestes Ausstattungsstück gilt der sehr schlichte Taufstein aus der Vorgängerkirche.
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Kanzel: Die zierliche Kanzel im Stil der späten Renaissance wurde im Jahr 1609 erbaut und bildet den Punkt, auf den das gesamte Kirchengestühl ausgerichtet ist.
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Orgel: Die prächtige Orgel blickt auf eine über 400-jährige Geschichte zurück und zählt zu den ältesten Instrumenten in ganz Ostfriesland.
Katholische Kirche St. Michael Leer
Die Geschichte dieser Gemeinde begann im Jahr 1728 mit der Errichtung einer katholischen Kapelle in Leer. Knapp sieben Jahrzehnte später, im Jahr 1795, wurde dieser Bau wieder abgerissen, um an derselben Stelle die heutige Katholische Kirche St. Michael zu errichten. Ihren Namen verdankt die Gemeinde dem Erzengel Michael. Ein Zeugnis dieser Tradition ist eine kunstvolle Statue aus dem 16. Jahrhundert, die den Erzengel im Kampf mit dem Drachen darstellt und rechts vom Altarraum ihren Platz gefunden hat.
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