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NABU-Gründungstournee in Rhauderfehn: Erster Abend erfolgreich
„Heimische Gartenvögel – was kann ich für sie tun?“ mit vielen praktischen Tipps zum konkreten Vogelschutz von Gartengestaltung bis Nistkästen, von Winterfütterung bis zu vielem mehr -, wird am Donnerstag, 28. Juli, um 19 Uhr von NABU-Landesverbands-Mitarbeiter Rüdiger Wohlers vorgetragen.
Feste Treffen vereinbart / Themen gesammelt
Rhauderfehn – Sehr zufrieden zeigte sich Jan Schürings, Leiter der NABU-Regionalgeschäftsstelle Ostfriesland, nach dem ersten Abend im Rahmen der Gründungstournee „Der NABU kommt“ in Rhauderfehn: Dort wurden nach einem Vortrag von Schürings zum Thema Moorschutz als Klimaschutz Themen für Aktivitäten einer künftigen, zu gründenden NABU-Gruppe gesammelt, darunter auch der Moorschutz und naturnahe Gartengestaltung statt monotoner Schottergärten.
Schürings stellte den NABU und seine Aktivitäten vor, ging auf Geschichte und Ziele des bundesweit fast 900.000 und allein in Niedersachsen 127.000 Mitglieder starken Verbandes ein und konnte über die seit 2011 erfolgreich im ganzen Bundesland laufende Gründungstournee berichten, durch die bereits mehr als 40 neue NABU-Gruppen in Niedersachsen entstanden sind, die sich nun Naturschutzaktivitäten und Naturerlebnis in großer Bandbreite widmen. Wesentlicher Teil des Konzepts der bundesweit beachteten Gründungstournee ist eine „Ent-Vereinsmeierung“, wie Jan Schürings schmunzelnd erklärte: „Unsere neuen Gruppen haben keine Vorstände und fast keine Regularien, sie können sich der Naturschutzarbeit noch effektiver widmen. Sie bilden nur ein Gremium aus Sprecherinnen oder Sprechern und werden nachhaltig von der hauptamtlich besetzten Regionalgeschäftsstelle des NABU betreut, die den Ehrenamtlichen hilfreich und wie eine Servicestelle zur Seite steht – das funktioniert hervorragend. Niemand muss also Angst haben, nach einem NABU-Abend mit einem Amt nach Hause zu gehen“, fügte er hinzu.
Das nächste Treffen des NABU Rhauderfehn, bei dem wieder ein attraktives Thema im Mittelpunkt steht – ein reich bebilderter Vortrag von NABU-Landesverbands-Mitarbeiter Rüdiger Wohlers zum Thema „Heimische Gartenvögel – was kann ich für sie tun?“ mit vielen praktischen Tipps zum konkreten Vogelschutz von Gartengestaltung bis Nistkästen, von Winterfütterung bis zu vielem mehr -, wird am Donnerstag, 28. Juli, um 19 Uhr stattfinden. Dort sollen auch die nächsten Schritte zur Gründung der NABU-Gruppe Rhauderfehn besprochen werden. Der Ort wird noch bekanntgegeben. Wer automatisch zu künftigen NABU-Veranstaltungen in Rhauderfehn eingeladen werden möchte, kann sich beim NABU Ostfriesland melden: Tel. 04941 – 6979835, mail: info@nabu-ostfriesland.de
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Sparkasse stärkt Bildung und Gemeinschaft in Leer
Das Foto zeigt (v. l.): Carsten Löning (vhs-Fachbereichsleiter Grundbildung und Digitalisierung), Stephan Kühl (vhs-Leitung), Jann-Edzard Müller (Sparkasse LeerWittmund), Sabine Kasimir (vhs-Leitung) und Juliane Blech (Veranstaltungsmanagement, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit).
Starker Rückenwind für Bildung und Spiel: Sparkasse unterstützt vhs Leer mit 1.500 Euro
Leer – Bildung ist mehr als nur das Büffeln von Vokabeln oder Formeln; sie lebt von Begegnung und Gemeinschaft. Um genau diese Aspekte zu fördern, hat die Sparkasse LeerWittmund der Volkshochschule (vhs) Leer eine großzügige Spende in Höhe von 1.500 Euro zukommen lassen.
Investition in Sichtbarkeit und Begegnung
Die finanzielle Unterstützung fließt in drei wichtige Bereiche der vhs-Arbeit. Ein Teil wird für die Gestaltung eines neuen Imageflyers verwendet, der das vielfältige Angebot der Volkshochschule noch moderner und übersichtlicher präsentieren soll.
Besonders spannend wird es in der zweiten Jahreshälfte: Die Spende sichert die Durchführung zweier Highlights im Veranstaltungskalender. Ende September kommen Strategen bei der zweiten Tabletop Convention auf ihre Kosten, während Anfang November das traditionelle 16. Spielefest „Ostfriesland spielt“ kleine und große Besucher zum gemeinsamen Ausprobieren und Verweilen einlädt.
Ein Herz für das gesellschaftliche Miteinander
„Auf diese Weise kann ein Bereich unterstützt werden, der uns besonders am Herzen liegt: Veranstaltungen und Lernorte, die Menschen zusammenbringen, persönliche Begegnungen schaffen und das gesellschaftliche Miteinander stärken“, freut sich Sabine Kasimir, Leiterin der Volkshochschule, über die Zuwendung.
Auch seitens des Kreditinstituts sieht man den Mehrwert für die gesamte Region. Jann-Edzard Müller, Kommunalkundenberater der Sparkasse LeerWittmund, betont:
„Die Volkshochschule leistet einen wichtigen Beitrag für Bildung, Kultur und Gemeinschaft in unserer Region. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne.“
Mit diesem finanziellen Impuls kann die vhs Leer auch weiterhin als zentraler Ort der Bildung und des sozialen Austauschs fungieren. Ein herzliches Dankeschön ging an die Sparkasse für die langjährige Verbundenheit und das Vertrauen in die pädagogische Arbeit vor Ort.
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Eltern-Talk in Leer startet mit großer Resonanz
Auf dem Foto zu sehen (v. l. n. r.): Firida Batiyera, Bürgermeister Claus-Peter Horst, Gertrud Auge (Organisatorin), Arne Salge (Fachdienst Kinder, Jugend und Gemeinwesenarbeit), Nogin Ramo, Maren Struckmann (Gemeinwesenarbeit Weststadt), Dindare Özgeyikci und Natia Machalikashvili.
Erziehung auf Augenhöhe: Phänomenaler Start für den „Eltern-Talk“ in Leer
In der Stadt Leer, in der Menschen aus 124 Nationen zu Hause sind, ist ein neues Herzensprojekt des Präventionsrates erfolgreich angelaufen. Unter dem Namen „Eltern-Talk“ hat die Stadt in Kooperation mit der Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen ein Format geschaffen, das Mütter und Väter direkt dort abholt, wo das Leben spielt: im eigenen Wohnzimmer.
Austausch im vertrauten Rahmen
Das Konzept ist so simpel wie effektiv: Eine Gastgeberin oder ein Gastgeber lädt fünf bis sieben andere Eltern zu sich nach Hause ein. In gemütlicher Runde wird etwa zwei Stunden lang über die Herausforderungen des Erziehungsalltags gesprochen. Ob es um das richtige Maß beim Taschengeld, das „Handy-ABC“ oder die Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen geht – beim „Eltern-Talk“ stehen die persönlichen Erfahrungen der Teilnehmenden im Mittelpunkt.
Expertinnen für das Gespräch
Begleitet werden die Runden von geschulten Moderatorinnen, die den Dialog moderieren und mit Bildkarten wichtige Impulse geben. Sieben Frauen aus der Region wurden bereits für diese Aufgabe qualifiziert. Das Besondere: Die Moderatorinnen stammen unter anderem aus der Türkei, Syrien und Georgien. Dadurch können die Talks in verschiedenen Sprachen angeboten werden, was die Hürden für Eltern mit Migrationshintergrund deutlich senkt.
Gertrud Auge, die Regionalbeauftragte und Koordinatorin des Projekts, zeigt sich begeistert über die erste Resonanz und spricht von einem „phänomenalen Start“. Sie konnte für das Projekt auf engagierte Frauen zurückgreifen, die bereits in Sprach-Cafés oder theaterpädagogischen Projekten aktiv waren.
Ein Gewinn für die Gemeinschaft
Auch Bürgermeister Claus-Peter Horst lobt die Initiative ausdrücklich. Für ihn ist der „Eltern-Talk“ weit mehr als ein Beratungsangebot:
„Diese Frauen tragen nicht nur dazu bei, die Erziehungs- und Medienkompetenz der Teilnehmenden zu steigern. Sie fördern durch ihre Arbeit auch das friedvolle Zusammenleben und das gegenseitige Verständnis der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt.“
Zukunft und Unterstützung
Das Projekt ist langfristig angelegt und wird für drei Jahre über die Landesstelle Jugendschutz finanziert. Geplant sind stolze 120 Talks pro Jahr.
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Für Gastgeber: Als Dankeschön erhalten Gastgeber einen Gutschein sowie ein kleines Gastgeschenk.
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Für Moderatorinnen: Die ehrenamtlichen Talkerinnen erhalten eine Pauschale von 50 Euro pro Einsatz.
Der „Eltern-Talk“ beweist eindrucksvoll, dass die besten Lösungen oft im direkten Gespräch von Mensch zu Mensch entstehen – ganz ohne Zeigefinger, dafür mit viel Empathie und gegenseitiger Unterstützung.
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Schüler engagieren sich für den Museumshafen – junges Ehrenamt auf der „Friedrich“
Einigkeit auf der „Friedrich“: Die Schülergruppe der Gutenbergschule posiert für ein Gruppenfoto an Bord des historischen Traditionsschiffs. Mit sichtbarem Engagement widmen sie sich der Pflege des maritimen Erbes im Museumshafen Leer – ein Einsatz, der nun für den „Löppt!-Mitnanner-Preis“ nominiert ist. Ab sofort kann online für die Jugendlichen abgestimmt werden, um ihnen den Gewinn des Publikumspreises zu ermöglichen.
Maritimes Erbe in jungen Händen: Auszeichnung für die Schippergilde
Im Museumshafen von Leer hat sich eine Dynamik etabliert, die das Klischee vom schwindenden zivilgesellschaftlichen Engagement Jugendlicher konsequent widerlegt. Zwischen historischen Masten und schwerem Tauwerk gehört eine Gruppe von Schülern der Gutenbergschule mittlerweile zum festen Inventar des Hafenbeckens. Die Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren widmen ihre Freizeit dem Erhalt der „Friedrich“ und unterstützen damit die Arbeit der Schippergilde sowie des Schipper Klottje Leer.
Handwerk und Tradition am Museumskutter
Das Engagement der Schüler erschöpft sich nicht in bloßer Anwesenheit; es ist geprägt von physischer Arbeit und technischem Verständnis. Im Bauch der „Friedrich“ werden Oberflächen geschliffen und Lackschichten aufgetragen, während an Deck die Instandsetzung von Masten und Blöcken auf der Agenda steht. Diese handwerklichen Tätigkeiten, die oft unter Anleitung auf der Werft stattfinden, sind essenziell für die Seetüchtigkeit und den repräsentativen Zustand des Traditionsschiffs – insbesondere im Hinblick auf den dichten Veranstaltungskalender des Hafens.
Über die Konservierung der Hardware hinaus fungieren die Jugendlichen als Vermittler maritimer Kultur. Bei Hafenrundfahrten für Schulklassen übernehmen sie Funktionen der Besatzung und erläutern den Gästen die historischen Zusammenhänge ihres Reviers. Auch im lokalen Brauchtum sind sie verankert: Ob beim logistischen Aufbau des Weihnachtsmarktes „achter de Waag“ oder im Verkauf an Adventssonntagen – die Gruppe sichert durch ihre Präsenz die Durchführbarkeit kommunaler Ereignisse.
Hoffnung auf den „Löppt!-Mitnanner-Preis“
Diese Kontinuität – viele Mitglieder sind bereits über Jahre hinweg aktiv – steht nun vor einer offiziellen Würdigung. Die Schülergruppe wurde für den „Löppt!-Mitnanner-Preis“ des Landkreises Leer nominiert. Unter dem programmatischen Titel „Ausgezeichnet! Wir wollen uns bedanken!“ adressiert dieser Preis gezielt das Ehrenamt junger Menschen bis 25 Jahre, die sich durch besondere Verlässlichkeit und Eigeninitiative hervorheben.
Die Auszeichnung ist mit einer Urkunde und einem Preisgeld in Höhe von 500 Euro für den Trägerverein dotiert. Damit würde nicht nur die individuelle Leistung gewürdigt, sondern auch die institutionelle Basis gestärkt, die solche Lern- und Erfahrungsräume für junge Menschen erst ermöglicht.
Votum für das junge Ehrenamt
Über die Jury-Entscheidung hinaus steht die Schülergruppe nun zur Wahl für den Publikumspreis in der Kategorie „#wirgewinnen – ihr entscheidet“. Die öffentliche Abstimmung bietet der Bevölkerung die Möglichkeit, ein Votum für die Verknüpfung von Jugendförderung und Denkmalpflege abzugeben. Ein Erfolg bei dieser Wahl wäre ein deutliches Signal für die Relevanz des jungen Ehrenamts in der Region – und eine Bestätigung dafür, dass die Bewahrung der Geschichte in Leer eine Zukunft hat.
Hier können Sie für die Auszeichnung „Löppt!Mitnanner 2026” abstimmen.
Bis zum 27. Mai 2026 ist Zeit für seinen Favoriten abzustimmen!
… zur Abstimmung — bitte Hier klicken!
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