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Nico Bloem: „Die IGS Moormerland muss gestärkt werden!
Bloem: “Der Landkreis Leer braucht die IGS Moormerland”
Nico Bloem setzt sich für die IGS Moormerland ein
Warsingsfehn – Ein klares Bekenntnis zur IGS Moormerland gab der SPD-Landtagsabgeordnete Nico Bloem (Weener) bei einem Gespräch mit der Schulleitung und der Elternvertretung der Schule ab. „Wir wollen das Beste für die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Leer. Dafür brauchen wir eine Integrierte Gesamtschule im Landkreis Leer“, erklärte Bloem.
Ausweitung des Einzugsgebiets gefordert Ein zentrales Thema des Gesprächs war die derzeitige Beschränkung des Einzugsgebiets der IGS auf die Gemeinden Moormerland und Hesel. Die Schule fordert seit Langem, dieses Gebiet auf den gesamten Landkreis Leer auszuweiten. Der didaktische Leiter Wilko Modder betonte: „Wir haben zu viele Schülerinnen und Schüler aus dem mittleren Leistungssegment. Wenn wir die Einzugsbereiche nicht ändern, werden wir unsere Oberstufe nicht weiterentwickeln können.“
Modder hob hervor, dass das Konzept der Integrierten Gesamtschule sich von dem der Gymnasien unterscheide und mehr Möglichkeiten zur individuellen Förderung biete. Zudem wechseln regelmäßig Schülerinnen und Schüler von Gymnasien zur IGS, was den Bedarf an einer offenen Einzugsregelung unterstreiche. „Warum dürfen die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Leer die Gymnasien frei wählen, die IGS aber nicht?“, fragte Modder.
Unterstützung durch Nico Bloem Nico Bloem zeigte Verständnis für diese Forderung: „Wir stehen zur IGS und wollen eine starke Oberstufe. Darüber müssen wir diskutieren, wenn wir das Beste für unsere Schülerinnen und Schüler wollen.“
Mehr Sozialarbeiter gefordert Ein weiteres Anliegen der IGS Moormerland ist die personelle Verstärkung im Bereich der Schulsozialarbeit. Derzeit betreut eine einzige Sozialarbeiterin rund 1.200 Schülerinnen und Schüler. Bloem räumte ein, dass dies nicht ausreiche: „Den Frust verstehe ich – aber der Wunsch nach mehr Sozialarbeitern besteht an vielen Schulen in Niedersachsen. Letztlich ist es auch eine finanzielle Frage, denn der Bedarf ist höher als das, was das Land Niedersachsen stemmen kann. Aber eine Sozialarbeiterstelle für 1.200 Schülerinnen und Schüler ist einfach zu wenig. Da werde ich nachfragen.“
Probleme im Schulbusverkehr Auch der Schulbusverkehr wurde thematisiert. Hierbei handelt es sich um ein kommunales Thema, das Carsten Janssen, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Gemeinde Moormerland und Mitglied im Kreistag, aufgreifen will.
Gesprächsrunde mit Vertretern der Schule An dem Gespräch nahmen neben Nico Bloem und Carsten Janssen auch Schulleiterin Carmen Boomgaarden, ihre Stellvertreterin Maren Hillbrands, didaktischer Leiter Wilko Modder, Oberstufenleiter Hannes Ohlhoff und der Schulelternratsvorsitzende Jens-Rainer Bohlsen teil.

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Blue Knights Ostfriesland spenden 1.000 Euro an das Schutzengel-Huus
Michael Warth, Vorsitzender des Polizei-Motoradclubs Blue Knight XXXIX Ostfriesland e.V., überreicht Ulf Thiele, Vorsitzender des Fördervereins Schutzengel-Huus e.V. im Rahmen der Mitgliederversammlung des Chapters eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Die Blue Knights sind seit Sommer 2024 Partner des Schutzengel-Huus. Foto: Blue Knights Germany XXXIX Ostfriesland e.V.
Blue Knights Ostfriesland unterstützen das Schutzengel-Huus mit 1.000 Euro
Riepe. Die Verbundenheit zwischen den Blue Knights Ostfriesland und dem Schutzengel-Huus in Remels wird weiterhin aktiv gelebt. Im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung in der Gaststätte „Weißes Pferd“ in Riepe überreichte der Motorradclub eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an den Förderverein der Einrichtung.
Eine Partnerschaft als Herzensanliegen
Das ostfriesische Chapter XXXIX der Blue Knights Germany, ein Zusammenschluss aus aktiven und pensionierten Polizeibeamten mit einer Leidenschaft für das Motorradfahren, pflegt seit Sommer 2024 eine enge Partnerschaft mit dem Förderverein Schutzengel-Huus e.V. „Die Unterstützung der Arbeit für schwerkranke Kinder und ihre Familien ist uns ein großes Anliegen“, betonte Michael Warth, Vorsitzender des Chapters, während der Übergabe.
Ulf Thiele nahm die Spende für den Förderverein entgegen und hob die Bedeutung der regelmäßigen Zusammenarbeit hervor. Neben der finanziellen Zuwendung unterstützen die Mitglieder des Clubs das Projekt auch durch tatkräftige Hilfe bei verschiedenen Veranstaltungen. Das gespendete Geld soll dazu verwendet werden, Familien von Pflegekosten zu entlasten, die nicht durch die Pflegekassen abgedeckt werden.
Über das Schutzengel-Huus „Michael“
Die Einrichtung in Remels (Uplengen), betrieben durch die Diakoniestation Hesel-Jümme-Uplengen gGmbH, bietet eine spezialisierte Versorgung für intensivpflegebedürftige Kinder und Jugendliche. Das Haus fungiert als wichtige Brücke zwischen dem Klinikaufenthalt und der häuslichen Pflege. Es ermöglicht Eltern notwendige Auszeiten und stellt sicher, dass die hochkomplexe pflegerische Versorgung auch dann gewährleistet ist, wenn die ambulante Hilfe zu Hause zeitweise nicht ausreicht.
Der Förderverein als finanzielle Stütze
Da die gesetzlichen Kostenträger nicht alle Aufwendungen für den Aufenthalt und die spezialisierte Pflege übernehmen, springt der im Jahr 2020 gegründete Förderverein ein. Er finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Fördergelder. Ziel ist es, den betroffenen Familien in einer ohnehin belastenden Situation die finanzielle Sorge um die Unterbringung und Begleitung ihrer Kinder im Schutzengel-Huus zu nehmen.
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NDR begleitet jungen Gastronomen im Einsatz für Dorfdisco “Limit” in Ihrhove
Rettung der Dorfdisco: NDR begleitet jungen Gastronomen in Ihrhove
Ihrhove/Leer. Seit 33 Jahren ist das „Limit“ in Ihrhove eine Institution im Landkreis Leer. Doch die Zeiten für ländliche Diskotheken sind herausfordernd: Seit der Corona-Pandemie kämpfen viele Betriebe mit rückläufigen Besucherzahlen. Inmitten dieser schwierigen Lage setzt ein junger Gastronom alles daran, einen der letzten großen Treffpunkte in der Region zu erhalten. Ein Kamerateam des NDR hat diesen Einsatz nun für das Format „Die Nordreportage“ begleitet.
70-Stunden-Wochen für den Erhalt der Tradition
Vor drei Jahren übernahm der heute 29-jährige Tim Kerkhoff den elterlichen Betrieb. Was für die Gäste nach unbeschwerten Partynächten und Spaß klingt, bedeutet für den Nachfolger harte Arbeit und Disziplin. Arbeitswochen von 70 Stunden sind für Kerkhoff keine Seltenheit, da er zusätzlich zu der Diskothek in Ihrhove vor kurzem auch einen Pub in Leer vor dem Aus bewahrt und übernommen hat.
Trotz der enormen Belastung steht der junge Gastronom nicht allein da. Unterstützung erhält er von seiner Familie: Die Eltern Karin und Hans-Hermann sowie sein Bruder Kai packen mit an, um das „Limit“ und die damit verbundene Familientradition in eine sichere Zukunft zu führen. Der Zusammenhalt ist ein zentraler Anker in einem Alltag, der ständig zwischen wirtschaftlichem Überleben und der Leidenschaft für die Gastronomie schwankt.
TV-Tipp: Ein Blick hinter die Kulissen
Die Reportage zeigt ungeschönt die alltäglichen Herausforderungen, die der Betrieb einer Dorfdisco in Ostfriesland heute mit sich bringt. Zwischen Tresen, Personalplanung und dem Kampf um jeden Gast dokumentiert das Kamerateam den unermüdlichen Einsatz der Familie Kerkhoff.
Die Sendung „Die Nordreportage: Dorfdisco in Ostfriesland — Zwischen Familie, Tresen und Überleben“ wird am Dienstag, 3. März 2026, um 18.15 Uhr im NDR Fernsehen ausgestrahlt. Im Anschluss an die TV-Ausstrahlung steht der Beitrag zudem in der ARD Mediathek zum Abruf bereit.
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Umfangreiche Kunstschenkung bereichert das Klinikum in Leer
(v.l.n.r.): Geschäftsführerin Daniela Kamp, Frau Park und Kunstbeauftragter Hans Michaelis freuen sich über die Schenkung.
Kunst für das Klinikum Leer: Großzügige Schenkung bereichert Klinikalltag
Leer/Ostfriesland, 24. Februar 2026. Das Klinikum Leer darf sich über einen bedeutenden kulturellen Zuwachs freuen: Die renommierte Leeraner Galeristin Frau Park hat dem Krankenhaus eine umfangreiche Sammlung von Kunstwerken überlassen. Mit dieser großzügigen Schenkung findet eine vielseitige Auswahl an Arbeiten einen neuen, öffentlich zugänglichen Platz, der Patienten, Besuchern und Mitarbeitern gleichermaßen zugutekommt.
Vielfalt der Stile und Techniken
Die überreichte Sammlung zeichnet sich durch eine bemerkenswerte stilistische Bandbreite aus. Das Spektrum reicht von abstrakter bis hin zu figurativer Kunst und deckt unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen ab. Auch technisch ist die Schenkung breit gefächert: Neben klassischen Ölgemälden auf Leinwand umfasst sie feine Aquarelle sowie verschiedene Drucke und Lithographien.
Ein Zeichen für die regionale Kunstszene
Der Sammlung liegt ein besonderer Fokus auf dem Schaffen namhafter Persönlichkeiten zugrunde. Unter den Werken befinden sich Arbeiten bedeutender ostfriesischer Künstlerinnen und Künstler sowie überregionaler Kunstschaffender, darunter:
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Heinz Pahling
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Herbert Dunkel
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Dirk Huisken
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Hildegard Peters
Mit der Schenkung verfolgt Frau Park ein klares Anliegen: Die Kunstwerke sollen nicht in privaten Archiven verbleiben, sondern weiterhin für ein Publikum sichtbar sein. Durch die Integration in das Klinikum wird sichergestellt, dass die Arbeiten Teil des öffentlichen Lebens bleiben.
Über die Stifterin
Frau Park ist seit über 30 Jahren eine feste Größe im Kunstbetrieb. Durch den Betrieb ihrer Galerien in Leer, Ditzum sowie in Thüringen und die Organisation zahlreicher eigener Ausstellungen hat sie das kulturelle Geschehen maßgeblich mitgeprägt.
Feierliche Übergabe
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Klinikum Leer wurde die Schenkung offiziell gewürdigt. Geschäftsführerin Daniela Kamp und der Kunstbeauftragte Hans Michaelis nahmen die Sammlung entgegen und sprachen Frau Park ihren herzlichen Dank für das großzügige Engagement aus.
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