Lokal
Ostfriesland — Erfolgreicher Abschluss: Maurer-Auszubildende bestehen Gesellenprüfung
Nachwuchs im Baugewerbe legt praktische Ausbildungsprüfung im Berufsbildungszentrum Aurich ab
Ostfriesland – Unter Zeitdruck legten 15 Auszubildende im Maurerhandwerk ihre Gesellenprüfung im Berufsbildungszentrum Aurich vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer für Ostfriesland ab. Als Beste bestand Nikita Stoljarov aus Norden vom Bauunternehmen Gerold Gummels e.K. aus Osteel.
Sechs Stunden hatten die Prüflinge Zeit, unter Aufsicht des Prüfungsausschuss-Vorsitzenden Martin Reimers, Lehrervertreter Alexander Spindler sowie den Lehrwerksmeistern Udo Harms und Franz Janshen ein zweischaliges Mauerwerk zu errichten. Das Holschichtmauerwerk von 36,5 Zentimetern Stärke sollte mit einer Länge von 1,74 Metern und einer Mauerecke von 61,5 Zentimetern angelegt werden. Die Innenschale mussten die Auszubildenden aus NF KS-Stein im Läuferverband mauern. Die Außenschale legten sie aus NF-Verblendern im Wilden Verband und Kreuzverband an. Zusätzlich wurde im Verblender-Mauerwerk eine ein Meter lange Grenadierschicht eingearbeitet. Die Mauerenden wurden als Fenster- und Türanschläge ausgebildet.
„Die Herausforderung ist, die Prüfungsaufgabe innerhalb der knapp bemessenen Zeit zu schaffen“, erklärte Lehrwerksmeister Franz Janshen. Der Prüfungsausschuss bewertete das Gesamtbild und die Maßhaltigkeit des Gesellenstücks, wobei es insbesondere auf die Genauigkeit der Ausführung ankam.
Die Gesellenprüfung zum Maurer haben bestanden:
- Sasha-Stefan Baumann aus Südbrookmerland (Maurer- und Betonbauermeister Andreas Schmidt, Südbrookmerland)
- Lukas Buhr aus Großefehn (Bauunternehmung J. Meyer GmbH, Wiesmoor)
- Paul Bürjes aus Ostrhauderfehn (Bauunternehmen Ukena GmbH, Rhauderfehn)
- Hendrik Dehne aus Hinte (Maurer- und Betonbauermeister Michael Mudder, Emden)
- Maik Emken aus Stedesdorf (Hausbau Ihnen GmbH, Wittmund)
- Morteza Husseini aus Leer (Kirchhoff GmbH, Leer)
- Jonah Menssen aus Großefehn (G.+J. Assing GmbH, Großefehn)
- Ines Reuß aus Wittmund (Maurer- und Betonbauermeister Gerriet Reuß, Wittmund)
- Jannik Schipper aus Wittmund (Abken Bau GmbH & Co KG, Utarp)
- Nikita Stoljarov aus Norden (Bauunternehmen Gerold Gummels e.K., Osteel)
- Damien Ulferts aus Wittmund (Remmers Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Ochtersum)
- Michael Wilken aus Uplengen (Brunken & Bregen Bau GmbH, Uplengen)
- Kevin Willms aus Friedeburg (ohne Betrieb)
- Dominik Wittich aus Rhauderfehn und Roman Zitzer aus Ostrhauderfehn (beide ABW Bau GmbH, Rhauderfehn)
Herzlichen Glückwunsch an alle neuen Gesellen!
bauwole.de — bauen, wohnen, leben! Kontaktieren Sie Handwerker und Dienstleister aus Ostfriesland / Emsland direkt über ihre Firmenprofile
Auf der Suche nach qualifizierten Handwerkern und Dienstleistern für Ihre Bau- und Wohnprojekte in Ostfriesland und dem Emsland? Mit bauwole.de haben Sie eine Plattform gefunden, die es Ihnen ermöglicht, direkt mit Experten aus allen Fachrichtungen in Kontakt zu treten.
Egal ob es um Malerarbeiten, Wohnungsrenovierungen oder umfangreiche Baumaßnahmen geht – bei bauwole finden Sie gezielt die richtigen Profis für Ihre Bedürfnisse. Durchsuchen Sie die Firmenprofile, um detaillierte Informationen über die Dienstleistungen, Referenzen und Kontaktmöglichkeiten der Handwerker zu erhalten.
Finden Sie genau den richtigen Handwerker für Ihr Projekt Auf bauwole.de können Sie einfach und effizient nach Handwerkern suchen, die Ihren Anforderungen entsprechen. Ob Sie ein kleines Heimwerkerprojekt angehen oder eine größere Baufirma für ein Bauvorhaben benötigen – die Plattform bietet Ihnen eine Vielzahl von Optionen, um den perfekten Dienstleister für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.
Nutzen Sie bauwole.de für Ihre nächsten Bauvorhaben Egal ob Sie eine Renovierung planen, einen Handwerker für Reparaturen benötigen oder ein größeres Bauprojekt angehen möchten – bauwole.de ist Ihre Plattform, um die richtigen Fachleute aus Ostfriesland und dem Emsland zu finden. Besuchen Sie noch heute bauwole.de und starten Sie Ihre Suche nach den besten Handwerkern für Ihr Projekt.
Kontaktieren Sie die Experten direkt über ihre Firmenprofile und bringen Sie Ihr Bauvorhaben mit bauwole.de zum Erfolg!
Lokal
Fährbetrieb Ditzum-Petkum aufgrund extremer Glätte vorübergehend eingestellt
Witterungsbedingt: Fähre Ditzum-Petkum stellt den Betrieb ein
Aufgrund der aktuellen Wetterlage wurde der Fährbetrieb zwischen Ditzum und Petkum bis auf Weiteres eingestellt. Die Kombination aus Ebbe, Flut und anhaltendem Frost führt dazu, dass die Anleger kontinuierlich mit Eis bedeckt werden, wodurch ein sicheres Ein- und Aussteigen der Fahrgäste nicht mehr möglich ist.
Der Landkreis Leer beobachtet die Situation fortlaufend und wird umgehend informieren, sobald eine gefahrlose Aufnahme des Fährverkehrs wieder möglich ist.
Das Beitragsfoto der Fähre Ditzum-Petkum wurde zur Veranschaulichung der aktuellen Wetterlage mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (KI) winterlich angepasst. Die Bearbeitung dient dazu, die derzeitigen Vereisungen an den Anlegern und die schwierigen Bedingungen auf der Ems visuell zu verdeutlichen.
Anzeige

Lokal
Schulausfall im Landkreis Leer: Glättegefahr beeinträchtigt den Schulbetrieb
Glättegefahr: Schulausfall im Landkreis Leer am 4. Februar
Aufgrund einer amtlichen Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor gefrierendem Regen und der damit verbundenen Glättegefahr fällt am Mittwoch, den 4. Februar 2026, im gesamten Landkreis Leer der Präsenzunterricht an allen allgemein- und berufsbildenden Schulen aus. Die Entscheidung, ob stattdessen Distanzunterricht stattfindet, obliegt der jeweiligen Schulleitung.
Die Straßenverhältnisse werden voraussichtlich zu erheblichen Beeinträchtigungen führen. Detaillierte Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen sind auf der Webseite des Landkreises unter www.landkreis-leer.de/Schulausfall abrufbar.
Einschränkungen im Busverkehr
Die Witterungslage wirkt sich ebenfalls auf den öffentlichen Personennahverkehr aus. Fahrgäste müssen mit Verspätungen oder kompletten Fahrtausfällen rechnen. Aktuelle Statusmeldungen zu den betroffenen Linien sind unter www.vej-bus.de zu finden.
Regelungen der Lebenshilfe Leer
Die Lebenshilfe Leer hat gesonderte Regelungen für ihre Einrichtungen getroffen:
-
Tagesbildungsstätte: Der Fahrdienst entfällt für den morgigen Mittwoch komplett.
-
Kindergarten Mikado & Werkstätten: Hier findet der Fahrdienst grundsätzlich statt. Die Entscheidung über die Durchführung der einzelnen Fahrten liegt jedoch im Ermessen der jeweiligen Fahrer, basierend auf der lokalen Straßensituation. Betroffene Fahrgäste werden bei einem Ausfall telefonisch durch das Fahrpersonal informiert.

Lokal
Energie-Sharing für Leer: Kommunale Gebäude als virtuelles Kraftwerk
Lokale Energiewende in Leer: CDU-Fraktion fordert Prüfung eines Strombilanzkreismodells
In der Stadt Leer könnte die Nutzung von Solarstrom bald eine neue Effizienzstufe erreichen. Die CDU-Fraktion hat einen Antrag an Bürgermeister Claus-Peter Horst gerichtet, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, die technische und wirtschaftliche Umsetzung eines sogenannten Strombilanzkreismodells für kommunale Liegenschaften zu prüfen.
Das Problem: Ungeutztes Potenzial auf städtischen Dächern
Die Stadt Leer verfolgt bereits das Ziel, zunehmend kommunale Gebäude mit Photovoltaikanlagen (PV) auszustatten. Doch die Realität stößt oft an bauliche Grenzen: Nicht jedes Gebäude ist für eine eigene Anlage geeignet. Denkmalschutz, statische Probleme oder Verschattungen durch Nachbargebäude verhindern oft die Installation.
Bei den bereits existierenden Anlagen handelt es sich zumeist um Teileinspeiseanlagen. Das bedeutet:
-
Ein Großteil des Stroms wird direkt vor Ort verbraucht.
-
Ein beachtlicher Rest – geschätzt zwischen 20 und 40 Prozent – fließt ungenutzt ins öffentliche Netz.
Die Lösung: Energy Sharing innerhalb der Kommune
Hier setzt das beantragte Strombilanzkreismodell an. Ziel ist es, den überschüssigen Strom nicht einfach gegen eine geringe Einspeisevergütung abzugeben, sondern ihn gezielt anderen städtischen Gebäuden zuzuführen, die selbst keine Solarenergie erzeugen können.
So funktioniert das Modell technisch: Mithilfe moderner Messtechnik und spezialisierter Software werden die Überschussmengen erfasst. Über das öffentliche Stromnetz erfolgt die virtuelle Weiterleitung an andere kommunale Abnehmer im Stadtgebiet.
Wirtschaftliche Vorteile für den Haushalt
Die Vorteile dieses “Energy Sharings” sind zweierlei:
-
Steigerung des Eigenverbrauchs: Der wertvolle Sonnenstrom bleibt im System der Stadtverwaltung.
-
Senkung der Stromkosten: Durch die direkte Verrechnung entfallen der Energiepreis des Versorgers und unter bestimmten Voraussetzungen auch die Stromsteuer.
Zusammenarbeit mit Versorgern als Schlüssel
In dem Antrag betont die CDU, dass für den Erfolg eine enge Abstimmung mit dem lokalen Energieversorger notwendig ist. Ohne dessen Unterstützung und die Bereitstellung der entsprechenden Netzstrukturen ist eine Umsetzung nicht möglich.
Dass dieses Modell keine bloße Theorie ist, zeigen Beispiele aus anderen Regionen Deutschlands. Der Main-Taunus-Kreis gilt hierbei als Vorreiter und hat bereits demonstriert, wie Kommunen durch intelligente Bilanzierung ihre Energiekosten senken und gleichzeitig das Klima schützen können.
Ob und wie schnell die Verwaltung in Leer dieses Modell realisieren kann, wird nun die angeforderte Prüfung zeigen.
[Anzeige[



























