Blaulicht
Polizeimeldungen für den 23.02.2021
Emden — Verkehrsunfallflucht
Am 22.02.2021 kam es in der Zeit von 13:25 Uhr bis 13:35 Uhr auf dem Neuen Markt zu einem Verkehrsunfall, bei welchem ein unbekannter Verkehrsteilnehmer den kurzzeitig geparkten grauen Pkw Opel einer 66-jährigen Emderin beim Ausparken beschädigte. Anschließend verließ der Verursacher die Örtlichkeit, ohne sich um den entstandenen Schaden im dreistelligen Bereich zu kümmern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Emden in Verbindung zu setzen.
Emden — Verkehrsunfall nach Rotlichtverstoß
Am 22.02.2021 kam es um 10:00 Uhr auf der Auricher Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts zu einem Verkehrsunfall, als eine 23-jährige Frau aus der Krummhörn mit ihrem Pkw von der Autobahnabfahrt Emden Mitte nach links auf die Auricher Straße abbiegen wollte. Nach bisherigen Erkenntnissen übersah die Frau möglicherweise das Rotlicht der dort befindlichen Lichtzeichenanlage und stieß mit einem Lkw, der sich bereits auf der Auricher Straße in Richtung Stadtmitte bewegte, zusammen. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
Hesel — Betrugsversuch
Am 19.02.2021 teilt eine 73-jährige Heselerin bei der Polizei in Hesel mit, dass sie eine betrügerische E‑Mail erhalten habe. In der E‑Mail wurde behauptet, dass alle Kontotransaktionen der Dame “eingefroren” würden, wenn nicht eine umgehende Legimitation mit persönlichen Daten unter einem angefügten Link durchgeführt würde. Die Betroffene setzte sich umgehend mit ihrer Hausbank in Verbindung und erfuhr dort, dass es sich um einen Betrugsversuch handeln würde. Ebenfalls wurde die Betroffene darauf hingewiesen, dass Legimitationen jedweder Art in keinem Fall per E‑Mail Link durchgeführt würden. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass derartige Betrugsmails öfters im Umlauf sind und durch Vortäuschen besonderer Umstände zur Erlangung personenbezogener Daten führen sollen. Es wird empfohlen, niemals Links oder Anhänge in solchen Emails zu öffnen und diese umgehend zu löschen.
Filsum — Diebstahl aus landwirtschaftlichem Gebäude
In der Zeit vom 22.02.2021, 18:30 Uhr bis zum 23.02.2021, 07:00 Uhr drangen bislang unbekannte Täter in den Scheunentrakt eines landwirtschaftlichen Gebäudes an der Hauptstraße ein und entwendeten dort 55 Säcke Aussaat für Gras und 12 Säcke Milchaustauscher. Durch den Diebstahl entstand ein Schaden in Höhe von 2800 Euro. Zeugen, die den Transport möglicherweise beobachtet haben oder denen vergleichbare Produkte privat angeboten werden, setzten sich bitte mit der Polizei in Filsum im Verbindung.
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Blaulicht
Ölwehrübung im Hafen Pogum: Landkreis Leer und NLWKN proben den Ernstfall
Gemeinsame Ölwehrübung im Hafen Pogum: Einsatzkräfte proben den Ernstfall
Landkreis Leer und NLWKN trainieren gemeinsam die Bekämpfung einer größeren Ölverschmutzung
Pogum – Wie lässt sich bei einer Schiffsavarie schnell und wirkungsvoll auf eine größere Ölverschmutzung reagieren? Dieser Frage gingen der Landkreis Leer und die Dienststelle Norden des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am 19. September 2026 bei einer umfassenden gemeinsamen Ölwehrübung im Hafen Pogum nach.
Als fiktives Szenario wurde die Havarie eines Schiffes angenommen, bei der eine große Menge Öl ausgetreten war. Zwischen 9 und 14 Uhr trainierten die beteiligten Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen verschiedene Verfahren zur Aufnahme und Zwischenlagerung des simulierten Öls. Dabei kam Spezialgerät der Partnergemeinschaft der Küstenländer und des Bundes vom Ölwehrstützpunkt Hilgenriedersiel zum Einsatz.
Praxisnahe Schulungen mit Spezialgerät
Im Verlauf der fünfstündigen Übung durchliefen die Einsatzkräfte mehrere praxisnahe Schulungsstationen. Das Experten-Team des NLWKN übernahm dabei die Einweisung in die verschiedenen Geräte und deren fachgerechte Inbetriebnahme.
Geschult wurde unter anderem der Einsatz von Bürsten- und Trogskimmern. Diese Geräte dienen dazu, Öl von der Wasseroberfläche aufzunehmen. Für den Betrieb wurden auch die erforderlichen Schläuche und Schlauchwasserpumpen eingesetzt.
Darüber hinaus übten die Einsatzkräfte den fachgerechten Umgang mit einer Dickstoffpumpe einschließlich Zubehör. Auch eine Vakuumanlage wurde praktisch eingesetzt. Diese arbeitete mit einem Saugrohr sowie einer Saugschaufel.
Für die Zwischenspeicherung des aufgenommenen und im Übungsszenario simulierten Öls kam ein Schnellmontagebehälter mit einem Fassungsvermögen von 50 Kubikmetern zum Einsatz.
Rund 50 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Leer beteiligt
Die Kreisbereitschaft des Landkreises Leer für den Küsten- und Hochwasserschutz war mit rund 50 Einsatzkräften an der Großübung beteiligt. Zusätzlich stellte die Wasserrettung der Kreisfeuerwehr Leer ein Einsatzboot bereit. Dieses sicherte die Arbeiten im Hafenbereich ab.
Die beteiligten Kräfte absolvierten die einzelnen Schulungsstationen mit großem Erfolg. Nach fünf Stunden intensiver praktischer Zusammenarbeit endete die Übung am frühen Nachmittag.
Die Maßnahme zeigte dabei die Bedeutung einer abgestimmten Zusammenarbeit im Küstenschutz. Landkreis, örtliche Feuerwehren und der NLWKN konnten unter realistischen Bedingungen die vorhandenen Abläufe, Geräte und Einsatzmöglichkeiten gemeinsam erproben.
Verantwortliche und Ausbilder
Für die Vorbereitung und Durchführung der Übung waren der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Süd Holger Bleicher sowie Jens Buß und Ralf Ecken von der Kreisfeuerwehrbereitschaft des Landkreises Leer verantwortlich.
Seitens des NLWKN und des Ölwehrstützpunktes Hilgenriedersiel leiteten Gerrit Groon, Markus Fahlke und weitere Ausbilder die Schulungen und wiesen die Einsatzkräfte in die Spezialtechnik ein.
Landrat und Führungskräfte vor Ort
Auch mehrere Gäste machten sich persönlich ein Bild von der Übung und der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Einheiten. Vor Ort waren unter anderem Landrat Matthias Groote, Kreisbrandmeister Ernst Berends, der stellvertretende Kreisbrandmeister Marco Schmidt sowie der stellvertretende Ordnungsamtsleiter Gerrit Gathen.
Für die Verpflegung der rund 60 Teilnehmer sorgte der Logistikzug der Kreisfeuerwehr Leer. Neben warmen und kalten Getränken wurde zur Mittagszeit eine Linsen- und Erbsensuppe ausgegeben.
Die gemeinsame Ölwehrübung im Hafen Pogum bot damit nicht nur die Möglichkeit, Spezialtechnik unter realistischen Bedingungen einzusetzen. Sie diente zugleich dazu, die Zusammenarbeit der verschiedenen für den Küsten- und Gewässerschutz zuständigen Einsatzkräfte weiter zu festigen.
Foto: Joachim Rand
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Polizei-Meldungen: Exhibitionismus, Garagenbrand und Unfallflucht
POL-LER: Pressemitteilung der PI Leer/Emden für Samstag den 19.09.2026
Exhibitionistische Handlungen ++ Brand ++ Verkehrsunfallflucht — Zeugen gesucht
Exhibitionistische Handlungen in Weener
Am 18.09.2026, gegen 17:30 Uhr, fiel eine männliche Person auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes dadurch auf, dass er sich mehrfach entblößt zeigte. Zudem beleidigte er umstehende Personen. Nachdem durch die eingesetzten Beamten ein Platzverweis ausgesprochen wurde, fiel die Person kurze Zeit später erneut durch sein negatives Verhalten auf. Dahingehend wurde dieser dem Gewahrsam der Polizei zugeführt.
Brand einer Garage in Westoverledingen
Am Freitagvormittag kam es in Westoverledingen in der Gärtnerstraße zu einem Brand in einer Garage. Die Ursache ist zurzeit noch unbekannt. Der entstandene Schaden wird auf ca. 20.000,00 Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Verkehrsunfallflucht in Emden
Auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes am Südbahnhof in Emden kam es zu einer Verkehrsunfallflucht. Der Vorfall ereignete sich am 18.09.2026 gegen 11:40 Uhr. Eine unbekannte Person beschädigte einen geparkten Pkw und entfernte sich ohne seine Verursachung bekannt zu geben von der Örtlichkeit. Zeugen die Angaben zu dem Vorfall tätigen können, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Blaulicht
Brand in Lagerhalle in Völlen: Feuerwehr verhindert Übergreifen auf Wohnhaus
Brand in Lagerhalle in Völlen schnell unter Kontrolle
Feuerwehr verhindert Übergreifen auf angrenzendes Wohnhaus, weitere Lagerhallen und Gewächshäuser – rund 50 Einsatzkräfte vor Ort
Völlen – In einer Lagerhalle in der Gärtnerstraße in Völlen ist am Freitagvormittag, 18. September 2026, ein Feuer aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen. Die unmittelbar an ein Wohnhaus angrenzende Lagerhalle konnte von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Die Feuerwehr Westoverledingen wurde um 10:46 Uhr mit dem Alarmstichwort „Brennt Lagerhalle“ alarmiert. Insgesamt rückten rund 50 Einsatzkräfte zu dem Einsatzort aus.
Feuer schnell gelöscht
Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Lagerhalle vor. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer schnell löschen. Dadurch wurde verhindert, dass sich die Flammen auf das direkt angrenzende Wohnhaus sowie auf weitere Lagerhallen und Gewächshäuser ausbreiteten.
Nach den Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr den betroffenen Bereich, um mögliche weitere Brand- oder Glutnester auszuschließen.
Einsatz nach rund einer Stunde beendet
Nach rund einer Stunde konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden. Neben den Feuerwehren waren auch die Polizei sowie der Energieversorger EWE vor Ort.
Im Einsatz waren:
- Ortsfeuerwehr Großwolde
- Ortsfeuerwehr Steenfelde
- Ortsfeuerwehr Völlen
- Ortsfeuerwehr Völlenerfehn
- Ortsfeuerwehr Völlenerkönigsfehn
- IuK-Einheit
- Hygiene-Einheit
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte beteiligt.
Die Ursache des Feuers ist bislang ungeklärt.
Bildquelle: Markus Bruns, Feuerwehr Westoverledingen
Quelle: Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Westoverledingen / Gemeindefeuerwehrpressewart Markus Bruns

























