Blaulicht
Polizeimeldungen für Sonntag, 31.01.2021
Weener — Tresor entwendet
Weener — In der Zeit von Mittwoch, 27.01.2021, 15:30 Uhr, bis Samstag, 30.01.2021, 15:00, drang bislang unbekannte Täterschaft nach dem gewaltsamen Öffnen einer Schiebetür in das Innere einer Yacht, welche im Hafen von Weener im Bereich der Emsstraße lag, ein und entwendete ein Möbeltresor sowie weitere Gegenstände. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Rhauderfehn — Pkw aufgebrochen
Rhauderfehn — In dem Tatzeitraum von Freitag, 17:30 Uhr, bis Samstag, 09:30 Uhr, wurde die Fahrerscheibe eines in der Rhauderwieke abgestellten blauen Pkw VW eingeschlagen und ein Portemonnaie aus dem Fahrzeuginneren entwendet. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
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Uplengen — Gewässerverunreinigung
Uplengen — Am Samstag wurde gegen 10:00 Uhr gemeldet, dass in dem Hoest-Schleekweg von bislang unbekannter Täterschaft illegal neun Kanister mit bislang unbekanntem Inhalt sowie zwei Müllsäcke mit diversem Inhalt in dem Zimmermannschloot entsorgt wurden. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Emden — Corona-Verstoß
Emden — Am Samstag, gegen 19:00 Uhr, wurden nach einem Hinweis in einer Wohnung in der Saarke-Moyarts-Straße insgesamt fünf Personen aus fünf verschiedenen Haushalten angetroffen, welche weder eine Mund-Nasen-Bedeckung trugen, noch sich an den Mindestabstand hielten. Es wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Emden — Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz
Emden — Am Samstag wurde gegen 19:20 Uhr in der Geibelstraße ein 34-Jähriger Mann kontrolliert, welcher mit seinem E‑Scooter die Geibelstraße befuhr. Im Rahmen der Kontrolle wurde festgestellt, dass der E‑Scooter nicht ordnungsgemäß versichert war. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Emden — Des Weiteren wurde am Samstag gegen 20:00 Uhr in der Straße zum Nordkai ein Pkw Opel Astra kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass an dem Pkw Kennzeichen von einem anderen Fahrzeug angebracht waren und dass das kontrollierte Fahrzeug nicht ordnungsgemäß zugelassen war. Gegen den 39-jährigen Pkw-Führer wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
Verkehrsunfallfluchten
Leer — Am Samstag wurde in der Zeit von 08:00 Uhr bis 08:30 Uhr ein in der Neuen Straße am rechten Fahrbahnrand abgestellter Pkw VW Up vermutlich beim Vorbeifahren von einem bislang unbekannten Fahrzeug beschädigt.
Westoverledingen — In der Nacht von Freitag auf Samstag fuhr in der Charlottenstraße ein bislang unbekanntes Fahrzeug gegen einen Zaun und beschädigte diesen stark.
Die jeweiligen Fahrzeugführer setzten ihre Fahrt fort, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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