Blaulicht
Pressemitteilungen der Polizeiinspektion Leer/Emden vom 23.01.2020.
Leer — Diebstähle aus Pkw im Stadtgebiet Leer
Leer — In der Zeit von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr wurden der Polizei am Mittwochnachmittag insgesamt vier weitere Diebstahlstaten aus Fahrzeugen im Stadtgebiet gemeldet. Die Taten ereigneten sich auf einem Parkplatz an der Großen Bleiche, in der Hajo-Unken-Straße, in der Christine-Charlotten-Straße und in der Edzardstraße. In allen Fällen wurden Seitenscheiben der angegangenen Pkw, darunter drei VW und ein Skoda, eingeschlagen und in drei Fällen darin befindliche Taschen entwendet. Die bislang unbekannten Täter entfernten sich im Anschluss in unbekannte Richtung. Der Gesamtschaden wird auf eine untere vierstellige Summe geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber um Kontaktaufnahme.
Moormerland — Verkehrsunfall unter dem Einfluss von Alkohol
Moormerland — Am Mittwochabend kam es gegen 20:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall in der Tergaster Straße, bei dem ein 73-jähriger Mann aus Ihlow als Fahrer eines Pkw Mercedes unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ersten Erkenntnissen zufolge befuhr der 73-jährige Mann die Tergaster Straße in Richtung Oldersum, als er einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw Renault touchierte und stark beschädigte. Während der Unfallaufnahme ergab sich für die eingesetzten Polizeibeamten der Verdacht, dass der Unfallverursacher unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von 1,12 Promille. In der Folge wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Der Mercedes des Mannes musste abgeschleppt werden.
Emden — Diebstahl aus Kellerraum
Emden — In der Zeit von Montagabend bis Mittwochnachmittag kam es in der Ludwig-Uhland-Straße zu einem Diebstahl aus einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses. Ersten Erkenntnissen zufolge gelangten bislang unbekannte Täter durch Einwirken auf eine Schließvorrichtung in den Kellerraum. Sie entwendeten im Anschluss Werkzeuge und ein Baustellenradio. Unerkannt entfernten sie sich anschließend mit dem Diebesgut im mittleren dreistelligen Gesamtwert in unbekannte Richtung. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Hinweisgeber um Kontaktaufnahme.
Emden — Alkoholisierter Fahrzeugführer begibt sich zur Polizei
Emden — Am Mittwochmittag fuhr ein 60-jähriger Mann aus Emden mit seinem Pkw zu seiner Arbeitsstätte. Dort angekommen wurde ihm durch den Arbeitgeber die Aufnahme der Tätigkeit aufgrund einer vermeintlichen Alkoholisierung verwehrt. Der Mann, der von seiner Unschuld überzeugt war, ließ sich auf eigenen Wunsch zu der örtlichen Polizeidienststelle bringen. In einem Gespräch mit den Polizeibeamten ergab sich auch für diese der Verdacht einer Alkoholisierung. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht und ergab einen Wert von 1,53 Promille. In der Folge wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Der Mann wird sich nun in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen.
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Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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