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Schwim­men ler­nen im Land­kreis: Land­rat, Bür­ger­meis­ter, Ver­ei­ne und DLRG sehen gro­ßen Nachholbedarf

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Leer – Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Bür­ger­meis­ter, Schwimm­ver­ei­ne und DLRG im Land­kreis Leer und der Kreis­sport­bund sehen einen gro­ßen Nach­hol­be­darf bei Kin­dern, die wegen der Coro­na-Pan­de­mie nicht Schwim­men gelernt haben. Bei einem Tref­fen im Café Schö­ne Aus-sich­ten in Leer ver­stän­dig­ten sich die Bür­ger­meis­ter dar­auf, Gesprä­che vor Ort und auch mit den Grund­schu­len zu füh­ren, um zusätz­li­che Kur­se mög­lichst kurz­fris­tig anbie­ten zu kön­nen. „Es gibt kei­ne schnel­le Lösung. Aber wir wol­len alles tun, um mehr Kin­dern das Schwim­men bei­zu­brin­gen. Denn eins steht fest: Wir haben durch die Coro­na-Pan­de­mie eine ver­lo­re­ne Gene­ra­ti­on in den 4. und 5. Klas­sen“, mein­ten die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Sascha Laa­ken und Han­ne Mod­der. Sascha Laa­ken hat­te die Initia­ti­ve zu der gemein­sa­men Suche nach einer Lösung gestar­tet und nach Rück­spra­che mit den Bür­ger­meis­tern und allen wei­te­ren Betei­lig­ten die Ver­an­stal­tung organisiert.

Vor dem Tref­fen hat­ten die Bür­ger­meis­ter bei ihren Schu­len ange­fragt, wie vie­le Kin­der in ihren Städ­ten und Gemein­den nicht schwim­men kön­nen. Dabei kam her­aus, dass rund 30 Pro­zent der 4. Klas­sen gar nicht schwim­men kön­nen. Die meis­ten der übri­gen Kin­der haben nur ein See­pferd­chen. Die Umfra­ge ergab, dass rund 50 Pro­zent nicht das Bron­ze­ab­zei­chen haben, das eigent­lich am Ende der Grund­schu­le mög­lichst alle Kin­der haben sollten.

In der kom­bi­nier­ten Prä­senz- und Video­kon­fe­renz stell­te Peter Reiß, Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Schwa­bach, sein erfolg­rei­ches Schwimm­pro­jekt vor: Die frän­ki­sche Stadt hat­te es im Okto­ber ver­gan­ge­nen Jah­res geschafft, 400 Viert­kläss­ler in einem vier­wö­chi­gen Kraft­akt das See­pferd­chen bei­zu­brin­gen. Bür­ger­meis­ter, Ver­ei­ne und DLRK ver­folg­ten den Vor­trag des Bür­ger­meis­ters mit Inter­es­se und Aner­ken­nung. Aber die Stim­mung in der Run­de brach­te Ste­fan Kit­tel, Vor­sit­zen­der der DLRG Leer, auf den Punkt: „Wir sind kei­ne Freun­de von Crash­kur­sen. Wer sich sicher im Was­ser sicher bewe­gen will, muss eigent­lich das Bron­ze­ab­zei­chen haben.“

Bei der Suche nach Lösun­gen zeig­te sich: Das Pro­blem liegt nicht allein dar­in, dass im Land­kreis Leer nicht genug Schwimm­bä­der zur Ver­fü­gung ste­hen. Auch die zu gerin­ge Zahl von Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­tern sowie büro­kra­ti­sche Hür­den erfor­dern beson­de­re Anstren­gun­gen, um mehr betrof­fe­nen Kin­dern in den nächs­ten Wochen das Schwim­men bei­zu-brin­gen. „Es gibt nicht den einen Kraft­akt, aber wir kön­nen vie­le Stell­schrau­ben dre­hen“, mein­te Theo Dou­wes, Bür­ger­meis­ter der Gemein­de Westoverledingen. 

Sascha Laa­ken mach­te den Vor­schlag, fünf Regio­nen – neu­deutsch Clus­ter — im Land­kreis zu bil­den, in denen man Lösun­gen fin­det: das Rhei­der­land mit den Schwimm­bä­dern in Bun­de und Wee­ner, der Nord­ost­kreis mit dem Hal­len­bad Hesel und dem klei­nen Frei­bad Hol­len, Wes­t­ov­er­le­din­gen mit dem klei­nen Hal­len­bad Flachs­meer, Rhauderfehn/Ostrhauderfehn mit den klei­nen Frei­bä­dern Col­ling­horst und Hol­ter­fehn sowie die Stadt Leer mit dem Hal­len­bad Plyt­je in Leer. Die Bür­ger­meis­ter wol­len jetzt in ihren Regio­nen Gesprä­che mit den DLRG-Orts­ver­ei­nen und den Schwimm­ver­ei­nen füh­ren, um die Mög­lich­kei­ten aus­zu­lo­ten. Dabei wol­len sie auch auf die Grund­schu­len zuge­hen.  „Ohne die Betei­li­gung der Schu­len wird es nicht gehen“, mein­te der Leera­ner Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst. Die DLRG bie­tet Lehr-kräf­ten Auf­fri­schungs­kur­se an, der vom Vor­sit­zen­den Jörg Krom­min­ga ver­tre­ten Kreis­sport-bund will bei der Suche nach Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­tern hel­fen. Die Abge­ord­ne­ten wol­len sich dar­um küm­mern, büro­kra­ti­sche Hemm­nis­se zu besei­ti­gen und För­der­quel­len zu erschlie­ßen. Laa­ken und Mod­der kün­dig­ten an, dass man im Kon­takt bleibt. „Es sind vie­le Akteu­re betei­ligt, wir haben vie­le Pro­ble­me zu lösen. Aber wir haben einen Anfang gemacht“, mein­te Laaken.

An der der Kon­fe­renz in Leer nah­men Land­rat Mat­thi­as Groo­te, die Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (Leer), Gün­ter Har­ders (Ost­rhau­der­fehn), Hen­drik Schulz (Moorm­er­land) Uwe The­mann (Hesel), Uwe Sap (Bun­de), Theo Dou­wes (Wes­t­ov­er­le­din­gen) sowie in Ver­tre­tung des Uple­n­ge­ner Bür­ger­meis­ters Mal­te von Mark und in Ver­tre­tung des Rhau­der­feh­ner Bür­ger­meis­ters Mar­cel Leh­mann teil. Ver­tre­ten waren zudem der Kreis­sport­bund­vor­sit­zen­de Jörg Krom­min­ga, die DLRG Leer, Wee­ner und Bun­de sowie die Schwimm­ver­ei­ne Posei­don Leer, Hesel und Völ­len (Was­ser­freun­de) teil. Gast war der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Schwa­bach, Peter Reiß.


Schwimm­hal­le in Hesel soll ab den Oster­fe­ri­en wie­der in Betrieb genom­men werden

Anfän­ger-Schwimm­kur­se stel­len einen beson­de­ren Schwer­punkt dar 
 
Die geplan­ten Sanie­rungs­ar­bei­ten an der Schwimm­hal­le ver­lie­fen bis­lang nicht gera­de sehr erfreu­lich. Eine beson­de­re Hiobs­bot­schaft brach­te dann alle Pla­nun­gen und Vor­be­rei­tun­gen jäh zum Ste­hen, als Zwei­fel hin­sicht­lich an der Kon­struk­ti­on und Qua­li­tät des Becken­bo­dens durch ein­drin­gen­des Grund­was­ser auf­ka­men. Umfang­rei­che Unter­su­chun­gen und Prü­fun­gen durch Fach­fir­men muss­ten erfol­gen. In der letz­ten Sit­zung des Aus­schus­ses für Hoch- und Tief­bau wur­den die Ergeb­nis­se die­ser Unter­su­chun­gen prä­sen­tiert und durch die beauf­trag­ten Fach­pla­ner, Archi­tek­ten und Sach­ver­stän­di­ge vor­ge­stellt. Neben fach­spe­zi­fi­schen Aus­füh­run­gen und Fra­ge­stel­lun­gen stand bei allen Aus­schuss­mit­glie­dern ins­be­son­de­re die Fra­ge im Vor­der­grund, ob eine auf Nach­hal­tig­keit ange­leg­te Sanie­rung die­ses Schwimm­ba­des über­haupt mög­lich sei.
 
Sehr erleich­tert und moti­viert wur­den die Aus­sa­gen aller Sach­ver­stän­di­gen auf­ge­nom­men, die beschei­nig­ten, dass die Mas­siv­bau­tei­le des Hese­ler Schwimm­be­ckens sich in einem robus­ten Zustand befin­den und ledig­lich klei­ne­re Maß­nah­men zur Ver­kehrs­si­cher­heit und Dau­er­haf­tig­keit not­wen­dig sind. So wur­de emp­foh­len, statt des favo­ri­sier­ten Sche­ren­hub­bo­dens sich wie­der für die bis­he­ri­ge Hub­bo­den­va­ri­an­te zu ent­schei­den, damit die Belas­tun­gen bei der Regu­lie­rung der Was­ser­tie­fen nicht auf den Becken­bo­den, son­dern von den sehr mas­si­ven und hier­für aus­ge­leg­ten Wän­den abge­fan­gen werden.
 
Die lan­gen Lie­fer­zei­ten für die­se Hub­bo­den­va­ri­an­te von über 1 Jahr nach Auf­trags­er­tei­lung sind jedoch höchst uner­freu­lich, des­halb wer­den jetzt die Vor­be­rei­tun­gen zur zwi­schen­zeit­li­chen Wie­der­in­be­trieb­nah­me getrof­fen. Mög­lichst ab den bevor­ste­hen­den Oster­fe­ri­en sol­len ins­be­son­de­re meh­re­re Schwimm­kur­se für Anfän­ger statt­fin­den, um den Nach­hol­be­darf beson­ders in die­sem Bereich abde­cken zu können.
 
Selbst­ver­ständ­lich soll auch das Schul­schwim­men, die Akti­vi­tä­ten der Schwimm­ver­ei­ne, die Aqua-Power- und Reha­bi­li­ta­ti­ons­kur­se sowie ande­re Akti­vi­tä­ten bei einer fest­ste­hen­den Was­ser­tie­fe von 1,20 Meter wie­der statt­fin­den kön­nen. Die Ergeb­nis­se der hier­für not­wen­di­gen War­tungs­ar­bei­ten müs­sen zunächst abge­war­tet wer­den, des­halb kön­nen Infor­ma­tio­nen über die Wie­der­in­be­trieb­nah­me des Bades und der ein­zel­nen Ange­bo­te nur sehr kurz­fris­tig bzw. spon­tan erfolgen.
 
Inter­es­sen­ten möch­ten sich jedoch noch in Geduld üben, kön­nen sich aber lau­fend über Bericht­erstat­tun­gen in der Pres­se, auf der Home­page der Samt­ge­mein­de Hesel oder im Shop­sys­tem unter www.shop.hesel.de informieren.

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Zukunft der Leera­ner Innen­stadt: Neue Ideen und mode­ra­te Mieten!

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Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (links) und Stadt­ent­wick­lungs­exper­te Klaus Men­sing prä­sen­tie­ren ihre Ideen zur Zukunft der Innen­stadt vor mehr als 140 Gäs­ten im Fest­saal des Rathauses.

Mode­ra­te Mie­ten und neue Ideen: Exper­ten­fo­rum zur Zukunft der Leera­ner Innenstadt

Leer. Wie soll die Innen­stadt der Zukunft aus­se­hen? Um die­se Fra­ge zu dis­ku­tie­ren, kamen auf Ein­la­dung der Stadt Leer mehr als 140 Eigen­tü­mer und Geschäfts­trei­ben­de am Mitt­woch­abend im Fest­saal des Rat­hau­ses zusam­men. Im Mit­tel­punkt des ers­ten “Forum Innen­stadt” stand der renom­mier­te Stadt­ent­wick­lungs­exper­te Klaus Men­sing, der sei­ne Visi­on für eine leben­di­ge und mul­ti­funk­tio­na­le City präsentierte.

Bereits bei einem vor­he­ri­gen Rund­gang durch Leer zeig­te sich Men­sing beein­druckt von der klei­nen Hafen­ci­ty und der beleb­ten Mei­le mit der Nord­bar. Doch es gab auch kri­ti­sche Töne: “Es gibt Ecken, da brummt das Geschäft, in ande­ren ist es eher ruhig. Und es gibt Berei­che, an denen drin­gend etwas pas­sie­ren muss.”

Zusam­men­ar­beit als Schlüs­sel zum Erfolg

Eine erfolg­rei­che Innen­stadt­ent­wick­lung erfor­dert eine enge Zusam­men­ar­beit der drei zen­tra­len Akteu­re: Eigen­tü­mer, Geschäfts­leu­te und die Stadt­ver­wal­tung. Men­sing beton­te, dass der Ein­zel­han­del kei­nes­falls “tot” sei. Laut einem Gut­ach­ten aus 2024 sind die drei wich­tigs­ten Besuchs­an­läs­se in nie­der­säch­si­schen Innen­städ­ten wei­ter­hin Shop­ping, Gas­tro­no­mie sowie das Bum­meln und Tref­fen mit Men­schen. Aller­dings müss­ten Innen­städ­te künf­tig noch mul­ti­funk­tio­na­ler und erleb­nis­ori­en­tier­ter werden.

Neue Fre­quenz­part­ner könn­ten dabei hel­fen, mehr Men­schen in die City zu locken. Neben klas­si­schem Ein­zel­han­del gewin­nen Gesund­heits­dienst­leis­tun­gen, Bil­dungs­an­ge­bo­te oder Hand­werks­be­trie­be mit glä­ser­nen Werk­stät­ten zuneh­mend an Bedeu­tung. Auch die Kon­kur­renz durch Online-Han­del sieht Men­sing nicht als Bedro­hung, son­dern als Her­aus­for­de­rung: “Es geht nicht dar­um, mit Ama­zon & Co. zu kon­kur­rie­ren, son­dern die eige­nen Stär­ken aus­zu­spie­len. Off­line-Kom­pe­ten­zen machen den Unter­schied.” Gleich­zei­tig sei­en digi­ta­le Tools essen­zi­ell, um ana­lo­ge Erleb­nis­se in der Stadt zu unterstützen.

Chan­cen in Leer­stand und mode­ra­ten Mieten

Leer­ste­hen­de Geschäfts­flä­chen sei­en weni­ger ein Pro­blem als viel­mehr eine Chan­ce für neue, bele­ben­de Nut­zun­gen. Hier appel­lier­te Men­sing an die Eigen­tü­mer, mit mode­ra­te­ren Mie­ten neu­en For­ma­ten, wie bei­spiels­wei­se Pop-up-Stores, eine Chan­ce zu geben. “Eine nied­ri­ge Start­mie­te kann den Stand­ort und die Immo­bi­lie lang­fris­tig auf­wer­ten”, so Mensing.

Sei­ne Emp­feh­lung für Leer: Stra­te­gi­sche Leit­fra­gen klä­ren. Wel­che Geschäf­te gibt es 2027 noch? Wel­che könn­ten hin­zu­kom­men? Wel­che Ziel­grup­pen nut­zen die Innen­stadt zukünf­tig? Wel­che neu­en Kon­zep­te wür­den die Fre­quenz erhö­hen? In die­sem Zusam­men­hang soll­ten Eigen­tü­mer und Stadt­ver­wal­tung Gesprä­che über Miet­re­du­zie­run­gen, Umbau­maß­nah­men oder poten­zi­el­le Ver­käu­fe führen.

Gro­ße Zustim­mung und neue Impulse

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst hat­te das Forum ins Leben geru­fen, um alle Betei­lig­ten mit­ein­an­der in den Dia­log zu brin­gen – ein Vor­ha­ben, das voll­ends auf­ging. In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­ons­run­de gab es zahl­rei­che posi­ti­ve Wort­mel­dun­gen. Das gro­ße Poten­zi­al der Alt­stadt wur­de her­vor­ge­ho­ben, eben­so der Wunsch nach mehr Grün­flä­chen, bes­se­ren Ver­net­zungs­mög­lich­kei­ten und geziel­ter Unter­stüt­zung für Geschäftsleute.

Jan-Wil­helm Dör­ries von der Wer­be­ge­mein­schaft nutz­te die Gele­gen­heit, um für mehr Betei­li­gung an den regel­mä­ßi­gen “After-Work-Tref­fen” zu wer­ben, die dem Aus­tausch und der Ver­net­zung die­nen. Bür­ger­meis­ter Horst schlug vor, das Forum fort­zu­set­zen und in klei­ne­ren Run­den kon­kre­te The­men gezielt anzu­ge­hen. Vie­le Anwe­sen­de signa­li­sier­ten ihre Bereit­schaft zur akti­ven Mit­ar­beit – ein star­kes Zei­chen für den Wil­len zur posi­ti­ven Gestal­tung der Leera­ner Innenstadt.


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Sport ver­bin­det – CDU Leer plant „Tag des Sports in der Leera­ner Innenstadt!

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Archiv­fo­to Lese­r­ECHO @Ingo Tonsor

CDU-Frak­ti­on bean­tragt die Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” in Leer

Leer — Die CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer hat einen Antrag zur Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” ein­ge­reicht. Ziel die­ses Events ist es, die Bedeu­tung des Sports für die Gesell­schaft her­vor­zu­he­ben und die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Stadt Leer zu mehr Bewe­gung zu motivieren.

Sport ist ein essen­zi­el­ler Bestand­teil unse­rer Gesell­schaft und för­dert Gesund­heit, Team­geist und sozia­le Inte­gra­ti­on. Zahl­rei­che Ver­ei­ne und ehren­amt­li­che Orga­ni­sa­tio­nen leis­ten in die­sem Bereich wert­vol­le Arbeit und tra­gen zum gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt bei. Über­all in der Stadt Leer enga­gie­ren sich zahl­rei­che Sport­freun­de in ihrer Frei­zeit, orga­ni­sie­ren Ver­eins­le­ben, ver­an­stal­ten Tur­nie­re oder trai­nie­ren den Nach­wuchs. Ihr Ein­satz ist uner­setz­lich, um die Viel­falt des Sports in der Stadt zu erhalten.

Den­noch sinkt die Zahl der akti­ven Mit­glie­der in vie­len Sport­ver­ei­nen, ins­be­son­de­re Kin­der und Jugend­li­che bewe­gen sich zuneh­mend weni­ger. Die­ser Ent­wick­lung möch­te die CDU-Frak­ti­on ent­ge­gen­wir­ken und bean­tragt daher die Ein­füh­rung eines “Tag des Sports” in der Stadt Leer.

Kon­zept des “Tag des Sports”

Die­ses Event soll in der Innen­stadt und im Leera­ner Hafen durch­ge­führt wer­den und allen Inter­es­sier­ten die Viel­falt des Sports sowie die Mög­lich­kei­ten zur Ver­eins­mit­glied­schaft auf­zei­gen. Der “Tag des Sports” soll dabei alle zwei Jah­re statt­fin­den und sich mit dem eben­falls geplan­ten “Blau­licht­tag” abwech­seln.

Zur Umset­zung die­ses Pro­jekts soll die Ver­wal­tung beauf­tragt wer­den, in Zusam­men­ar­beit mit den Sport­ver­ei­nen, Schu­len und wei­te­ren rele­van­ten Insti­tu­tio­nen ein Kon­zept zu ent­wi­ckeln. Beson­ders wich­tig ist es, mög­lichst vie­le Akteu­re mit einzubeziehen.

Brei­te Betei­li­gung und Zusammenarbeit

Es wird vor­ge­schla­gen, den Land­kreis, den Kreis­sport­bund, die Wer­be­ge­mein­schaft, das Frei­zeit­bad Plyt­je und die Schu­len aktiv ein­zu­bin­den, um eine mög­lichst gro­ße Reich­wei­te zu erzie­len. Zur bes­se­ren Koor­di­na­ti­on der ver­schie­de­nen Betei­lig­ten könn­te ein “Run­der Tisch” ein­ge­rich­tet wer­den, ana­log zum Blaulichttag.

Dar­über hin­aus wür­de die CDU-Frak­ti­on es begrü­ßen, wenn die Poli­tik sowie der Sport­aus­schuss aktiv in die Pla­nun­gen ein­ge­bun­den wer­den, um eine best­mög­li­che Umset­zung sicherzustellen.

Der Antrag wur­de dem Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst sowie den Frak­tio­nen im Stadt­rat vor­ge­legt. Nun liegt es an der Stadt­ver­wal­tung und den poli­ti­schen Gre­mi­en, die Mög­lich­kei­ten zur Umset­zung zu prüfen.


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Dank und Abschied: Dr. Dani­el Schü­ler ver­lässt die Kin­der­kli­nik Leer

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Abschied nach 15 Jah­ren: Chef­arzt Dr. Dani­el Schü­ler ver­lässt das Kli­ni­kum Leer

Leer/Ostfriesland – Nach beein­dru­cken­den 15 Jah­ren als Chef­arzt der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­me­di­zin am Kli­ni­kum Leer ver­ab­schie­det sich Dr. Dani­el Schü­ler zum Monats­en­de aus per­sön­li­chen Grün­den. Das Kli­ni­kum Leer dankt ihm für sei­ne her­aus­ra­gen­de Arbeit und sein uner­müd­li­ches Enga­ge­ment für jun­ge Pati­en­tin­nen und Patienten.

Dr. Schü­ler hat in den ver­gan­ge­nen ein­ein­halb Jahr­zehn­ten nicht nur die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung von Kin­dern und Jugend­li­chen in der Regi­on ent­schei­dend geprägt, son­dern auch inno­va­ti­ve Kon­zep­te ein­ge­führt, die das Kli­ni­kum Leer zu einer aner­kann­ten Adres­se in der Kin­der- und Jugend­me­di­zin gemacht haben. Ins­be­son­de­re sei­ne Spe­zia­li­sie­run­gen in der Kin­derpneu­mo­lo­gie und Kin­derall­er­go­lo­gie haben das Behand­lungs­an­ge­bot der Kli­nik nach­hal­tig bereichert.

Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp betont die Ver­diens­te des geschätz­ten Medi­zi­ners: „Wir schät­zen Dr. Schü­lers uner­müd­li­ches Enga­ge­ment und dan­ken ihm für sei­ne lang­jäh­ri­ge Treue. Er hat die Kin­der­kli­nik mit Herz­blut geführt und zahl­rei­che jun­ge Leben posi­tiv beein­flusst. Für sei­nen wei­te­ren Weg wün­schen wir ihm alles erdenk­lich Gute.“

Trotz der bevor­ste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen in der Über­gangs­pha­se bleibt die Kin­der­kli­nik am Kli­ni­kum Leer wei­ter­hin unein­ge­schränkt erhal­ten. Die sta­tio­nä­ren Leis­tun­gen wer­den in vol­lem Umfang wei­ter­ge­führt. Aller­dings fällt vor­erst das spe­zia­li­sier­te ambu­lan­te Ange­bot im Bereich der Kin­derpneu­mo­lo­gie und Kin­derall­er­go­lo­gie weg. Das Kli­ni­kum Leer arbei­tet bereits mit Hoch­druck an der Nach­be­set­zung der Chef­arzt­stel­le, um die Ver­sor­gung der jun­gen Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten auf gewohnt hohem Niveau zu sichern.

Mit dem Abschied von Dr. Schü­ler endet eine Ära, die von Fach­kom­pe­tenz, Mensch­lich­keit und Inno­va­ti­ons­kraft geprägt war. Das Kli­ni­kum Leer und die Regi­on ver­lie­ren einen geschätz­ten Medi­zi­ner – doch sein Ver­mächt­nis wird in der exzel­len­ten Betreu­ung der Kin­der­kli­nik weiterleben.

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Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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Auf­trä­ge für Hand­werks­be­trie­be — bauwole.de bringt neue Kunden!

Das Wind­hund­prin­zip bei bauwole.de: Exklu­si­vi­tät und Seriö­si­tät für Handwerksbetriebe Das Hand­wer­ker­por­tal bauwole.de setzt auf das Wind­hund­prin­zip, also “Wer zuerst kommt,...

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SEO-Agen­tur Ost­fries­land: Goog­le-Ran­king verbessern!

Wie Sie Ihr Goog­le-Ran­king ver­bes­sern: 20 Schrit­te für eine erfolg­rei­che SEO-Strategie SEO-Agen­tur Ost­fries­land: Die Bedeu­tung einer effek­ti­ven SEO-Strategie In der...

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SEO-Agen­tur Ost­fries­land: Die Bedeu­tung eines aktu­ell gehal­te­nen Nach­rich­ten­por­tals für Local SEO

SEO Agen­tur Ost­fries­land: Die Viel­sei­tig­keit des LeserECHO-Verlags Ein­lei­tung: Die Bedeu­tung von Local SEO für Unter­neh­men in Ostfriesland In der Welt...

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Was ver­steht man unter Kybernetik?

Kyber­ne­tik: Die Wis­sen­schaft der Steue­rungs- und Rege­lungs­me­cha­nis­men in kom­ple­xen Systemen Kyber­ne­tik ist eine fas­zi­nie­ren­de inter­dis­zi­pli­nä­re Wis­sen­schaft, die sich mit Steue­rungs-...

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Sicht­bar­keit ist Umsatz: Wie der Lese­r­ECHO-Ver­lag Ihr Unter­neh­men mit geziel­tem Online-Mar­ke­ting in die ers­te Rei­he katapultiert

Im heu­ti­gen digi­ta­len Zeit­al­ter ist die Goo­g­le­su­che das vir­tu­el­le Äqui­va­lent zum Super­markt­re­gal. Wie im Super­markt gilt auch im Online-Mar­ke­ting: Wer...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert grü­ne Ener­gie: Zuschüs­se für Bal­kon­kraft­wer­ke jetzt beantragen

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert Bal­kon­kraft­wer­ke mit 45.000 Euro Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat einen wich­ti­gen Schritt unter­nom­men, um die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien...

News

Mey­er: „Solar­pa­ket gibt Schub für Aus­bau der Erneuerbaren“

BUNDESKABINETT BESCHLIESST ERLEICHTERUNGEN FÜR BAU UND BETRIEB VON SOLARANLAGE Für Pri­vat­leu­te und gewerb­li­che Betrei­ber soll der Bau und Betrieb von...

News

Solar­pa­ket 1: Gesetz­ent­wurf ermög­licht rück­wärts­lau­fen­de Zäh­ler und beschleu­nigt Anmel­dung von PV-Kleinanlagen

  Solar­pa­ket I: Neue Maß­nah­men für einen beschleu­nig­ten Photovoltaik-Ausbau Im Rah­men des Solar­pa­kets 1 gibt es posi­ti­ve Ände­run­gen für Ver­brau­cher,...

News

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm Dach­flä­chen im Nord­wes­ten von Niedersachsen Nie­der­sach­sen und die ener­ci­ty AG...

News

Bun­des­netz­agen­tur warnt vor man­gel­haf­ten Solar­wech­sel­rich­tern für Balkonanlagen

Die Bun­desetz­agen­tur warnt vor mög­li­chen Gefah­ren bei unzu­läs­si­gen Wech­sel­rich­tern für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen im sta­tio­nä­ren und im Online­han­del. Die Bun­des­netz­agen­tur hat ver­schie­de­ne...