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Sicher ins neue Jahr: Tipps für den Umgang mit Silvesterfeuerwerk

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Foto: Dave Leeuwerik

Vor­sicht beim Sil­ves­ter­feu­er­werk: Sicher ins neue Jahr starten

Sicher ins neue Jahr: Hin­wei­se und Regeln für den Umgang mit Silvesterfeuerwerk

Der Jah­res­wech­sel ist für vie­le Men­schen der Anlass, mit einem Feu­er­werk das neue Jahr ein­zu­läu­ten. Doch jedes Jahr ereig­nen sich zahl­rei­che Unfäl­le durch den unsach­ge­mä­ßen Gebrauch von Feu­er­werks­kör­pern oder die Ver­wen­dung ille­ga­ler Böl­ler. Die­se Unfäl­le rei­chen von Ver­bren­nun­gen bis hin zu schwe­ren Ver­let­zun­gen wie Knall­trau­ma­ta oder dem Ver­lust von Glied­ma­ßen. Zusätz­lich kön­nen sich Betrof­fe­ne durch die Nut­zung ille­ga­ler Feu­er­werks­kör­per oder selbst­ge­bau­ter Knal­ler straf­bar machen.

Regeln für den Ein­satz von Silvesterfeuerwerk

Der Umgang mit Feu­er­werks­kör­pern ist in Deutsch­land streng gere­gelt, um Sicher­heit zu gewährleisten:

  1. Alters­be­schrän­kun­gen :

    • Kate­go­rie F1 (z. B. Wun­der­ker­zen): Ab 12 Jah­ren erlaubt, ganz­jäh­rig nutzbar.
    • Kate­go­rie F2 (klas­si­sches Sil­ves­ter­feu­er­werk): Ab 18 Jah­ren erlaubt, nur an Sil­ves­ter einsetzbar.
    • Kate­go­rien F3 und F4 (Groß­feu­er­werk): Nur mit behörd­li­cher Genehmigung.
  2. Ver­kauf und Ver­wen­dung :

    • Feu­er­werk darf nur an den letz­ten drei Tagen des Jah­res und nur an Erwach­se­ne ver­kauft werden.
    • Feu­er­werks­kör­per müs­sen von der Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und ‑prü­fung (BAM) geprüft und zuge­las­sen sein. Geprüf­te Pro­duk­te tra­gen ein CE-Zei­chen und eine Regis­trie­rungs­num­mer, z. B. „0589 – F2 – 1234“.
    • Nicht zuge­las­se­ne oder ille­ga­le Feu­er­werks­kör­per, wie die soge­nann­ten „Polen-Böl­ler“, sind verboten.
  3. Ille­ga­le Böl­ler :

    • Ille­ga­le Feu­er­werks­kör­per sind oft unge­prüft und kön­nen lebens­ge­fähr­lich sein. Die Nut­zung sol­cher Pro­duk­te ist straf­bar und kann mit Frei­heits­stra­fen bis zu drei Jah­ren oder Geld­stra­fen von bis zu 50.000 Euro geahn­det werden.
    • Auch der Eigen­bau von Feu­er­werks­kör­pern ist höchst gefähr­lich und gesetz­lich ver­bo­ten. Selbst kleins­te Feh­ler kön­nen zu Explo­sio­nen führen.

Vor­sichts­maß­nah­men beim Abbren­nen von Feuerwerk

Selbst zuge­las­se­ne Feu­er­werks­kör­per ber­gen Gefah­ren, wenn sie unsach­ge­mäß ver­wen­det werden:

  • Sicher­heits­ab­stand : Min­des­tens acht Meter, um Per­so­nen und Gebäu­de einzuhalten.
  • Freie Flä­chen : Feu­er­werk nur auf ebe­nen und freie Flä­chen zünden.
  • Blind­gän­ger ent­sor­gen : Fehl­ge­zün­de­te Feu­er­werks­kör­per nie­mals erneut anzün­den. Statt­des­sen in einem mit Was­ser gefüll­ten Eimer unbrauch­bar machen und im Haus­müll entsorgen.
  • Geeig­ne­te Abschuss­vor­rich­tun­gen : Rake­ten aus sta­bi­len Hal­te­run­gen (z. B. schwe­re Fla­schen) star­ten lassen.
  • Hin­der­nis­se ver­mei­den : Bäu­me, Bal­ko­ne oder ande­re Objek­te dür­fen nicht in der Flug­bahn liegen.
  • Kei­ne Innen­räu­me : Feu­er­werk ist in geschlos­se­nen Räu­men streng verboten.

Ein­schrän­kun­gen und Ver­bo­te in Gemeinden

In vie­len Regio­nen gel­ten zusätz­li­che Regelungen:

  • Zün­den von Feu­er­werks­kör­pern oft nur vom 31. Dezem­ber, 18:00 Uhr, bis 1. Janu­ar, 06:00 Uhr.
  • In der Nähe von Kir­chen, Kran­ken­häu­sern oder Fach­werk­häu­sern sind Feu­er­wer­ke meist verboten.
  • Eini­ge Städ­te unter­sa­gen das Abbren­nen von Feu­er­werks­kör­pern in bestimm­ten Berei­chen komplett.

Ent­sor­gung von Feuerwerksresten

Jeder, der am Sil­ves­ter­feu­er­werk teil­nimmt, ist ver­pflich­tet, die Alt­ge­rä­te zu besei­ti­gen. Abge­kühl­te Rück­stän­de gehö­ren in den Haus­müll, nicht auf die Straße.

Gefah­ren durch ille­ga­le Feuerwerkskörper

Ille­gal impor­tier­te Feu­er­werks­kör­per, oft aus Polen oder ande­ren Län­dern, sind beson­ders gefähr­lich. Sie ent­hal­ten häu­fig höhe­re Spreng­stoff­men­gen, wer­den unzu­rei­chend ver­ar­bei­tet und füh­ren daher regel­mä­ßig zu schwe­ren Unfäl­len. Auch die Ein­fuhr sol­cher Pro­duk­te ist straf­bar und kann mit hohen Geld- oder Frei­heits­stra­fen geahn­det werden.

Fazit

Ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Feu­er­werks­kör­pern schützt nicht nur die eige­ne Gesund­heit, son­dern auch die der Mit­men­schen. Kau­fen Sie nur geprüf­tes Feu­er­werk im regu­lä­ren Han­del, lesen Sie die Gebrauchs­an­wei­sung auf­merk­sam und beach­ten Sie alle Sicher­heits­vor­schrif­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie auf www.polizei-beratung.de .

Mit die­sen Hin­wei­sen steht ein siche­rer und unver­gess­li­cher Jah­res­wech­sel nichts im Wege!


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1.789 Ein­sät­ze: Kreis­feu­er­wehr­ver­band Leer blickt auf ein inten­si­ves Jahr zurück

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Beein­dru­cken­de Bilanz und per­so­nel­le Wei­chen­stel­lun­gen beim Kreis­feu­er­wehr­ver­band Leer

West­rhau­der­fehn. Ein voll besetz­tes Fest­zelt am Schul­zen­trum bil­de­te am Sams­tag­nach­mit­tag den wür­di­gen Rah­men für die dies­jäh­ri­ge Ver­bands­ver­samm­lung des Kreis­feu­er­wehr­ver­ban­des Leer e.V. Die Tagung war Teil des gro­ßen Kreis­feu­er­wehr­ver­bands­fes­tes, bei dem die Feu­er­wehr West­rhau­der­fehn zugleich ihr 150‑jähriges Bestehen feierte.

Die stell­ver­tre­ten­de Ver­bands­vor­sit­zen­de Tan­ja de Free­se eröff­ne­te die Ver­samm­lung, gefolgt von Gruß­wor­ten des Rhau­der­feh­ner Bür­ger­meis­ters Geert Mül­ler. Anschlie­ßend blick­te die Ver­bands­spit­ze auf ein ereig­nis­rei­ches und inten­si­ves Jahr zurück.

Star­ke Mit­glie­der­zah­len und hohes Einsatzaufkommen

Der Jah­res­be­richt des Vor­sit­zen­den und Kreis­brand­meis­ters Ernst Ber­ends ver­deut­lich­te die Leis­tungs­fä­hig­keit der Feu­er­weh­ren im Land­kreis Leer. Ins­ge­samt sor­gen 62 Frei­wil­li­ge Feu­er­weh­ren – sechs Schwerpunkt‑, zwan­zig Stütz­punkt- und 36 Orts­feu­er­weh­ren – für den Brand­schutz in den zwölf Kommunen.

Die Mit­glie­der­zah­len zei­gen ein sta­bi­les Fundament:

  • Akti­ve Ein­satz­ab­tei­lung: 2.425 Mitglieder

  • Jugend­feu­er­weh­ren: 38 Abtei­lun­gen mit 639 Jugendlichen

  • Kin­der­feu­er­weh­ren: 27 Grup­pen mit 563 Kindern

  • Alters- und Ehren­ab­tei­lung: 680 Mitglieder

  • Gesamt­mit­glie­der­zahl: 4.307 Personen

Wie unver­zicht­bar die­ses Ehren­amt ist, bele­gen die Ein­satz­zah­len des Jah­res 2025. Ins­ge­samt wur­den die Feu­er­weh­ren zu 1.789 Ein­sät­zen alar­miert – rech­ne­risch fast fünf Ein­sät­ze pro Tag. Die Ein­sät­ze glie­der­ten sich in 548 Tech­ni­sche Hil­fe­leis­tun­gen, 237 Ent­ste­hungs­brän­de, 119 Mit­tel­brän­de und 40 Großbrände.

Vor­stands­wah­len: Kon­ti­nui­tät und Abschied

Bei den Vor­stands­wah­len wur­de Tan­ja de Free­se ein­stim­mig in ihrem Amt bestä­tigt. Einen emo­tio­na­len Moment gab es beim Pos­ten des Kas­sen­warts: Nach über zwan­zig Jah­ren enga­gier­ter Vor­stands­ar­beit leg­te Ger­rit Yzer sein Amt nie­der. Die Dele­gier­ten wähl­ten Tho­mas Heyen, Orts­brand­meis­ter der Feu­er­wehr Wymeer-Boen, zu sei­nem Nachfolger.

Als Zei­chen der Aner­ken­nung erhiel­ten Tan­ja de Free­se, Ger­rit Yzer und Regie­rungs­brand­meis­ter Erwin Reinders jeweils einen Präsentkorb.

Ehrun­gen und Beförderungen

Ein beson­de­rer Höhe­punkt war die Ehrung von Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends. Land­rat Mat­thi­as Groo­te wür­dig­te sei­ne 25‑jährige treue Tätig­keit als Ehrenbeamter.

Für beson­de­re Ver­diens­te wur­den aus­ge­zeich­net: Ingo Jel­ting (Feu­er­wehr Ihr­ho­ve), Gerold Zwick (Gemein­de­brand­meis­ter Samt­ge­mein­de Jüm­me), Jann Free­se (Feu­er­wehr Bin­gum), Peter Olt­manns (Gemein­de­brand­meis­ter Gemein­de Bun­de), Andre­as Hin­richs (stellv. Gemein­de­brand­meis­ter Samt­ge­mein­de Hesel), Otto Olt­manns (Feu­er­wehr War­singsfehn) und Alwin Stamm (Feu­er­wehr Völlnerfehn).

Beför­dert wur­den: Joa­chim Rand (Kreis­pres­se­spre­cher) zum Haupt­brand­meis­ter, Mat­thi­as Vry (Haupt­brand­meis­ter) und Ste­fan de Free­se (Brand­meis­ter), die zudem offi­zi­ell als Kreis­aus­bil­der ein­ge­setzt wurden.

Neue Struk­tu­ren und per­so­nel­le Veränderungen

Im Zuge von Neu­struk­tu­rie­run­gen wur­den meh­re­re Posi­tio­nen neu besetzt:

  • Fach­zug Füh­rung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Auf­klä­rung: Mar­tin Steb­ner (Feu­er­wehr Leer) als Zug­füh­rer, Sven Vry (Feu­er­wehr Leer) als Stellvertreter

  • Fern­mel­de­zen­tra­le im Ein­satz­leit­wa­gen 2: Johan­na Schul­te (Feu­er­wehr Col­ling­horst) über­nimmt die Gruppenführung

  • Motor­sä­gen-Lehr­gän­ge (Hos­pi­tan­ten): Timo Fecht, Jochen Nie­mann, Micha­el Stepp­huhn und Micha­el Dinkgräve

  • Maschi­nis­ten-Aus­bil­dung: Juli­an van der Laan und Tim Alex­an­der Oetjen

Aner­ken­nung aus der Politik

Zum Abschluss der Ver­samm­lung wür­dig­ten die gela­de­nen Gäs­te die Arbeit der Feu­er­weh­ren im Land­kreis Leer. Staats­se­kre­tär Ste­phan Man­ke, Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann und Regie­rungs­brand­meis­ter Erwin Rei­ners spra­chen den Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den ihren Dank und tie­fen Respekt aus.

Wei­te­re Fotos auf Face­book “Wir Leeraner”

Die foto­gra­fi­schen Ein­drü­cke der Ver­an­stal­tung stam­men von Joa­chim Rand und doku­men­tie­ren die Ehrun­gen, Beför­de­run­gen und Gruppenaufnahmen:

  • Ehrun­gen: Ingo Jel­ting, Gerold Zwick, Jan Free­se, Peter Olt­manns, Andre­as Hin­richs, Otto Olt­manns, Alwin Stamm

  • Aner­ken­nun­gen: Peter Eggers, Ger­rit Yzer, Erwin Rei­ners, Tan­ja de Freese

  • Beför­de­run­gen: Mat­thi­as Vry, Ste­fan de Free­se, Joa­chim Rand

  • Ehrung Ernst Ber­ends: Land­rat Mat­thi­as Groo­te und Ernst Berends

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Backe­moor ist eines der schöns­ten Dör­fer Deutschlands!

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Gro­ßer Erfolg für Backe­moor: Bun­des­gold für unser Dorf!

Land­kreis Leer / Ost­fries­land. Rie­si­ger Jubel im Land­kreis Leer: Backe­moor hat beim 28. Bun­des­wett­be­werb „Unser Dorf hat Zukunft“ die höchs­te Aus­zeich­nung abge­räumt und wur­de mit GOLD prämiert.

Das nie­der­säch­si­sche Dorf setz­te sich im har­ten Wett­be­werb gegen ins­ge­samt 26 Gemein­den aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet durch und stell­te ein­drucks­voll unter Beweis, dass unse­re Regi­on in Sachen Lebens­qua­li­tät und zukunfts­ori­en­tier­ter Dorf­ge­mein­schaft ganz vor­ne mitspielt.

Backe­moor glänzt auf Bundesebene

Nach­dem sich Backe­moor bereits erfolg­reich im Lan­des­wett­be­werb durch­ge­setzt hat­te und als einer der drei offi­zi­el­len nie­der­säch­si­schen Ver­tre­ter in den Bun­des­ent­scheid geschickt wur­de, folgt nun die Krö­nung: Die Bewer­tungs­kom­mis­si­on wür­dig­te das her­aus­ra­gen­de Enga­ge­ment der Dorfgemeinschaft.

Nie­der­sach­sens Dorf­ent­wick­lungs­mi­nis­te­rin Miri­am Staud­te gra­tu­lier­te den Sie­gern per­sön­lich: „Die­ses Ergeb­nis bestä­tigt ein­drucks­voll, wel­ches Poten­zi­al in unse­ren Dör­fern steckt. Mit gro­ßem Enga­ge­ment gestal­ten die Men­schen vor Ort ihre Zukunft aktiv mit und leis­ten damit einen wich­ti­gen Bei­trag zur Stär­kung der länd­li­chen Räume.“

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Das Geheim­nis des Erfolgs

Dass Backe­moor zu den bun­des­weit nur acht Gold­me­dail­len­ge­win­nern zählt, ist kein Zufall. Der Weg dort­hin führ­te über eine beein­dru­cken­de Brei­te: Kreis­wett­be­wer­be mit 172 teil­neh­men­den Dör­fern bil­de­ten die Basis, aus denen sich die bes­ten Orte für den Lan­des­ent­scheid qua­li­fi­zier­ten. Die Jury hob bei ihren Berei­sun­gen beson­ders her­vor, wie sehr das gemein­sa­me Han­deln der Backe­moorer Bür­ger die Lebens­qua­li­tät und den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt stärkt.

Neben Backe­moor (Land­kreis Leer) waren auch Hecken­beck (Land­kreis Nort­heim) und Mey­en­burg (Land­kreis Oster­holz) für Nie­der­sach­sen ange­tre­ten, die eben­falls mit Sil­ber aus­ge­zeich­net wur­den. Hecken­beck erhielt zudem einen der begehr­ten sechs Son­der­prei­se für „geleb­te Nachhaltigkeit“.

Dop­pel­ter Grund zur Freu­de in der Region

Es war eine Woche vol­ler Erfol­ge für Nie­der­sach­sen: Kurz vor der Bekannt­ga­be des Bun­des­er­geb­nis­ses gab es bereits posi­ti­ve Nach­rich­ten aus Euro­pa. Die Dorf­re­gi­on „Vier Nord­lich­ter im Land der Gezei­ten“ wur­de beim Euro­päi­schen Dorf­er­neue­rungs­preis EV!RA 2026 mit Bron­ze für ihre Leis­tun­gen in der Gemein­we­sen­ent­wick­lung aus­ge­zeich­net. Unter dem dies­jäh­ri­gen Mot­to „All dif­fe­rent – all tog­e­ther“ konn­te die Regi­on damit erneut unter Beweis stel­len, dass der länd­li­che Raum bei uns leben­dig, inno­va­tiv und zukunfts­si­cher ist.

Für Backe­moor und den gesam­ten Land­kreis Leer ist die Gold­me­dail­le mehr als nur eine Aus­zeich­nung – sie ist ein sicht­ba­res Zei­chen für das, was mit Zusam­men­halt und Tat­kraft erreicht wer­den kann.

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Backe­moor – Ein ost­frie­si­sches Dorf mit tie­fen Wur­zeln und leben­di­ger Gemeinschaft

Backe­moor zählt zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten Orten im Over­le­din­ger­land. Der länd­lich gepräg­te Orts­teil der Gemein­de Rhau­der­fehn umfasst rund 480 Ein­woh­ner und erstreckt sich über 622 Hekt­ar Flä­che. Die Sied­lung liegt auf einem tro­cke­nen Geest­rü­cken, umge­ben von moo­ri­gen Nie­de­run­gen und ein­ge­bet­tet in die cha­rak­te­ris­ti­schen Wall­he­cken, die seit Jahr­hun­der­ten das Land­schafts­bild Ost­fries­lands prägen.

His­to­risch gehört Backe­moor zu den ältes­ten Kirch­dör­fern der Regi­on. Erst­mals wur­de der Ort im Jahr 1409 unter dem Namen „Backe­moo­re“ erwähnt, ein Hin­weis auf sei­ne lan­ge Besied­lungs­ge­schich­te. Die mit­tel­al­ter­li­chen Wur­zeln sind bis heu­te sicht­bar – beson­ders an der roma­ni­schen Back­stein­kir­che, deren Ursprung bis ins 13. Jahr­hun­dert zurück­reicht. Der schlich­te, kraft­vol­le Bau gilt als eines der bedeu­ten­den his­to­ri­schen Zeug­nis­se im Overledingerland.

 

Ein wei­te­res Wahr­zei­chen des Dor­fes ist die Backe­moorer Müh­le. Der drei­stö­cki­ge Gale­rie­hol­län­der aus dem Jahr 1798 prägt seit über zwei Jahr­hun­der­ten das Orts­bild und erin­nert an die enge Ver­bin­dung Backe­moors zur Land­wirt­schaft und zum tra­di­tio­nel­len Hand­werk. Die Müh­le ist ein mar­kan­ter Punkt in der wei­ten ost­frie­si­schen Land­schaft und steht sinn­bild­lich für die Geschich­te des Dorfes.

Neben sei­ner his­to­ri­schen Bedeu­tung zeich­net sich Backe­moor durch eine leben­di­ge Dorf­ge­mein­schaft aus. Ver­ei­ne, kul­tu­rel­le Akti­vi­tä­ten und gemein­schaft­li­che Ver­an­stal­tun­gen prä­gen das sozia­le Leben. Die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner set­zen sich für den Erhalt der his­to­ri­schen Struk­tu­ren ein und gestal­ten das Dorf aktiv wei­ter. Backe­moor ver­bin­det damit uralte Geschich­te, kul­tu­rel­le Viel­falt und natur­na­he Lebens­qua­li­tät zu einem har­mo­ni­schen Gesamtbild.

Ein Ort, der zeigt, wie eng Tra­di­ti­on und moder­nes Dorf­le­ben in Ost­fries­land mit­ein­an­der ver­bun­den sein können.

 

Wei­te­re Fotos aus Backe­moor Vie­le zusätz­li­che Ein­drü­cke und Bild­mo­ti­ve fin­den Inter­es­sier­te auf unse­rer Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“.

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Nie­der­sach­sen: Lan­des­re­gie­rung star­tet umfas­sen­de Reform der Wohnraumförderung

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Das Wohn­ge­bäu­de „Haus Ems­blick“ in Leer mit sei­nen 88 Wohn­ein­hei­ten ist ein prä­gnan­tes Bei­spiel für die Her­aus­for­de­run­gen der 1970er-Jah­re-Archi­tek­tur. Das Objekt befin­det sich in der „Leer-West­stadt“, die als städ­te­bau­li­ches Sanie­rungs­ge­biet aus­ge­wie­sen und in das bun­des­wei­te För­der­pro­gramm „Sozia­le Stadt / Sozia­ler Zusam­men­halt“ auf­ge­nom­men wur­de. Aktu­ell wird das städ­ti­sche Umfeld durch die Erneue­rung der umlie­gen­den Stra­ßen auf­ge­wer­tet; rund um die Ohlt­ha­ver­stra­ße dau­ern die­se Bau­ar­bei­ten sowie die damit ver­bun­de­ne Voll­sper­rung vor­aus­sicht­lich noch bis zum 31.08.2026 an. 

Woh­nungs­bau in Nie­der­sach­sen: Lan­des­re­gie­rung star­tet umfas­sen­de Reform der Wohnraumförderung

Nie­der­sach­sen setzt ein star­kes Signal gegen den Woh­nungs­man­gel: Mit einer grund­le­gen­den Neu­aus­rich­tung der sozia­len Wohn­raum­för­de­rung schafft die Lan­des­re­gie­rung bes­se­re finan­zi­el­le Anrei­ze für Bau­her­ren, moder­ni­siert den Bestand kli­ma­ge­recht und ent­las­tet Fami­li­en gezielt. Die neu­en Richt­li­ni­en sind bereits am 1. Juli in Kraft getreten.

Der Druck auf den Woh­nungs­markt wächst, und bezahl­ba­rer Wohn­raum wird in der Mit­te der Gesell­schaft zuneh­mend zum knap­pen Gut. Um die­ser Ent­wick­lung ent­ge­gen­zu­wir­ken, hat Nie­der­sach­sen sei­ne För­der­struk­tu­ren für den Woh­nungs­bau umfas­send moder­ni­siert. Ziel ist es, Inves­ti­tio­nen wie­der wirt­schaft­lich attrak­tiv zu machen und Pro­jek­te unbü­ro­kra­tisch zu unterstützen.

Mehr Mit­tel, mehr Struk­tur: Die neue Strategie

Die finan­zi­el­le Aus­stat­tung für die kom­men­den Jah­re ist deut­lich auf­ge­stockt wor­den. Bereits für 2026 ste­hen rund 380 Mil­lio­nen Euro an Bun­des- und Lan­des­mit­teln zur Ver­fü­gung. Per­spek­ti­visch soll die­ser Betrag auf jähr­lich über 500 Mil­lio­nen Euro anwach­sen. Unter­stützt wird dies durch zusätz­li­che Gel­der aus dem Wohn­raum- und Wohn­quar­tier­för­der­fonds sowie dem Infra­struk­tur­son­der­ver­mö­gen des Bundes.

Um die Hand­ha­bung zu ver­ein­fa­chen, hat das Land die bis­her gewach­se­nen Rege­lun­gen in drei kla­re Richt­li­ni­en gegliedert:

  1. Miet­wohn­raum­för­de­rung

  2. Jun­ges Wohnen

  3. Wohn­ei­gen­tums­för­de­rung

Fokus auf Zuschüs­se statt Tilgung

Ein Kern­punkt der Reform ist der Wech­sel von Til­gungs­nach­läs­sen hin zu direk­ten Zuschüs­sen. Im Miet­woh­nungs­bau kön­nen Inves­to­ren künf­tig bis zu 40 Pro­zent der zuwen­dungs­fä­hi­gen Kos­ten als Zuschuss erhal­ten. In Kom­bi­na­ti­on mit zins­güns­ti­gen Dar­le­hen sind für Pro­jek­te, die Haus­hal­ten mit nied­ri­gem Ein­kom­men zugu­te­kom­men, För­der­quo­ten von bis zu 80 Pro­zent möglich.

Kli­ma­schutz und Moder­ni­sie­rung pra­xis­nah gestalten

Bei der ener­ge­ti­schen Sanie­rung bricht das Land mit star­ren Effi­zi­enz­h­aus­stan­dards. Statt­des­sen ori­en­tiert sich die För­de­rung nun stär­ker an der tat­säch­lich erreich­ten ener­ge­ti­schen Ver­bes­se­rung des Gebäu­des. Dies soll wirt­schaft­lich trag­fä­hi­ge Moder­ni­sie­run­gen in unter­schied­lichs­ten Aus­gangs­la­gen erleichtern.

Unter­stüt­zung für Fami­li­en und neue Wohnformen

Auch sozia­le Aspek­te fin­den stär­ker Berücksichtigung:

  • Fami­li­en: Die Wohn­ei­gen­tums­för­de­rung wird durch zusätz­li­che Zuschüs­se pro Kind gestärkt, was den Eigen­ka­pi­tal­be­darf beim Bau oder Kauf von Wohn­ei­gen­tum senkt.

  • Bar­rie­re­redu­zie­rung: För­de­run­gen für bar­rie­re­freie Umbau­maß­nah­men sind künf­tig unab­hän­gig vom Alter der Antrag­stel­ler möglich.

  • Inno­va­ti­on: Erst­mals wer­den der Erwerb von Bele­gungs­bin­dun­gen, gemein­schaft­li­che Wohn­for­men und „Housing-First“-Konzepte expli­zit gefördert.

  • Jun­ges Woh­nen: Stu­die­ren­de und Aus­zu­bil­den­de pro­fi­tie­ren durch fle­xi­ble­re Nut­zungs­mög­lich­kei­ten bei Wohnheimplätzen.

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Stim­men zur Reform

Wirt­schafts- und Bau­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne betont die Bedeu­tung der neu­en Rah­men­be­din­gun­gen für Kom­mu­nen, Woh­nungs­un­ter­neh­men und pri­va­te Bau­her­ren: „Wir ver­ein­fa­chen die För­de­rung, erhö­hen die Zuschuss­an­tei­le und schaf­fen ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen. Gute Pro­jek­te sol­len nicht an der Finan­zie­rung scheitern“.

Micha­el Kie­se­wet­ter, Vor­stands­vor­sit­zen­der der NBank, die auch wei­ter­hin die Umset­zung der Pro­gram­me über­nimmt, hebt die Erwei­te­rung des Berech­tig­ten­krei­ses her­vor: „Die neu­en Richt­li­ni­en öff­nen eine Tür für all jene, die bis­her knapp durchs Ras­ter gefal­len sind“.

Die neu­en För­der­richt­li­ni­en sind seit dem 1. Juli 2026 in Kraft.

Quel­le: Alle Anga­ben basie­ren auf den offi­zi­el­len Infor­ma­tio­nen der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­re­gie­rung zur Neu­fas­sung der Wohnraumförderung.

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Ver­an­stal­tungs­tipps für Leer und Umge­bung gesucht

Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ freut sich über akti­ve Unter­stüt­zung. Wer schö­ne Fotos aus der Regi­on hat oder Ver­an­stal­tungs- und Frei­zeit­tipps tei­len möch­te, die für alle Besu­cher kos­ten­los zugäng­lich sind, ist herz­lich dazu eingeladen.

Bei­trä­ge und Bil­der kön­nen ein­fach per E‑Mail an info@leserecho.de gesen­det wer­den. Das Team freut sich auf vie­le inter­es­san­te Ein­sen­dun­gen, um das Frei­zeit­an­ge­bot für alle Leera­ner noch viel­fäl­ti­ger zu gestalten.

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