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Sicher ins neue Jahr: Tipps für den Umgang mit Silvesterfeuerwerk

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Foto: Dave Leeuwerik

Vor­sicht beim Sil­ves­ter­feu­er­werk: Sicher ins neue Jahr starten

Sicher ins neue Jahr: Hin­wei­se und Regeln für den Umgang mit Silvesterfeuerwerk

Der Jah­res­wech­sel ist für vie­le Men­schen der Anlass, mit einem Feu­er­werk das neue Jahr ein­zu­läu­ten. Doch jedes Jahr ereig­nen sich zahl­rei­che Unfäl­le durch den unsach­ge­mä­ßen Gebrauch von Feu­er­werks­kör­pern oder die Ver­wen­dung ille­ga­ler Böl­ler. Die­se Unfäl­le rei­chen von Ver­bren­nun­gen bis hin zu schwe­ren Ver­let­zun­gen wie Knall­trau­ma­ta oder dem Ver­lust von Glied­ma­ßen. Zusätz­lich kön­nen sich Betrof­fe­ne durch die Nut­zung ille­ga­ler Feu­er­werks­kör­per oder selbst­ge­bau­ter Knal­ler straf­bar machen.

Regeln für den Ein­satz von Silvesterfeuerwerk

Der Umgang mit Feu­er­werks­kör­pern ist in Deutsch­land streng gere­gelt, um Sicher­heit zu gewährleisten:

  1. Alters­be­schrän­kun­gen :

    • Kate­go­rie F1 (z. B. Wun­der­ker­zen): Ab 12 Jah­ren erlaubt, ganz­jäh­rig nutzbar.
    • Kate­go­rie F2 (klas­si­sches Sil­ves­ter­feu­er­werk): Ab 18 Jah­ren erlaubt, nur an Sil­ves­ter einsetzbar.
    • Kate­go­rien F3 und F4 (Groß­feu­er­werk): Nur mit behörd­li­cher Genehmigung.
  2. Ver­kauf und Ver­wen­dung :

    • Feu­er­werk darf nur an den letz­ten drei Tagen des Jah­res und nur an Erwach­se­ne ver­kauft werden.
    • Feu­er­werks­kör­per müs­sen von der Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und ‑prü­fung (BAM) geprüft und zuge­las­sen sein. Geprüf­te Pro­duk­te tra­gen ein CE-Zei­chen und eine Regis­trie­rungs­num­mer, z. B. „0589 – F2 – 1234“.
    • Nicht zuge­las­se­ne oder ille­ga­le Feu­er­werks­kör­per, wie die soge­nann­ten „Polen-Böl­ler“, sind verboten.
  3. Ille­ga­le Böl­ler :

    • Ille­ga­le Feu­er­werks­kör­per sind oft unge­prüft und kön­nen lebens­ge­fähr­lich sein. Die Nut­zung sol­cher Pro­duk­te ist straf­bar und kann mit Frei­heits­stra­fen bis zu drei Jah­ren oder Geld­stra­fen von bis zu 50.000 Euro geahn­det werden.
    • Auch der Eigen­bau von Feu­er­werks­kör­pern ist höchst gefähr­lich und gesetz­lich ver­bo­ten. Selbst kleins­te Feh­ler kön­nen zu Explo­sio­nen führen.

Vor­sichts­maß­nah­men beim Abbren­nen von Feuerwerk

Selbst zuge­las­se­ne Feu­er­werks­kör­per ber­gen Gefah­ren, wenn sie unsach­ge­mäß ver­wen­det werden:

  • Sicher­heits­ab­stand : Min­des­tens acht Meter, um Per­so­nen und Gebäu­de einzuhalten.
  • Freie Flä­chen : Feu­er­werk nur auf ebe­nen und freie Flä­chen zünden.
  • Blind­gän­ger ent­sor­gen : Fehl­ge­zün­de­te Feu­er­werks­kör­per nie­mals erneut anzün­den. Statt­des­sen in einem mit Was­ser gefüll­ten Eimer unbrauch­bar machen und im Haus­müll entsorgen.
  • Geeig­ne­te Abschuss­vor­rich­tun­gen : Rake­ten aus sta­bi­len Hal­te­run­gen (z. B. schwe­re Fla­schen) star­ten lassen.
  • Hin­der­nis­se ver­mei­den : Bäu­me, Bal­ko­ne oder ande­re Objek­te dür­fen nicht in der Flug­bahn liegen.
  • Kei­ne Innen­räu­me : Feu­er­werk ist in geschlos­se­nen Räu­men streng verboten.

Ein­schrän­kun­gen und Ver­bo­te in Gemeinden

In vie­len Regio­nen gel­ten zusätz­li­che Regelungen:

  • Zün­den von Feu­er­werks­kör­pern oft nur vom 31. Dezem­ber, 18:00 Uhr, bis 1. Janu­ar, 06:00 Uhr.
  • In der Nähe von Kir­chen, Kran­ken­häu­sern oder Fach­werk­häu­sern sind Feu­er­wer­ke meist verboten.
  • Eini­ge Städ­te unter­sa­gen das Abbren­nen von Feu­er­werks­kör­pern in bestimm­ten Berei­chen komplett.

Ent­sor­gung von Feuerwerksresten

Jeder, der am Sil­ves­ter­feu­er­werk teil­nimmt, ist ver­pflich­tet, die Alt­ge­rä­te zu besei­ti­gen. Abge­kühl­te Rück­stän­de gehö­ren in den Haus­müll, nicht auf die Straße.

Gefah­ren durch ille­ga­le Feuerwerkskörper

Ille­gal impor­tier­te Feu­er­werks­kör­per, oft aus Polen oder ande­ren Län­dern, sind beson­ders gefähr­lich. Sie ent­hal­ten häu­fig höhe­re Spreng­stoff­men­gen, wer­den unzu­rei­chend ver­ar­bei­tet und füh­ren daher regel­mä­ßig zu schwe­ren Unfäl­len. Auch die Ein­fuhr sol­cher Pro­duk­te ist straf­bar und kann mit hohen Geld- oder Frei­heits­stra­fen geahn­det werden.

Fazit

Ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Feu­er­werks­kör­pern schützt nicht nur die eige­ne Gesund­heit, son­dern auch die der Mit­men­schen. Kau­fen Sie nur geprüf­tes Feu­er­werk im regu­lä­ren Han­del, lesen Sie die Gebrauchs­an­wei­sung auf­merk­sam und beach­ten Sie alle Sicher­heits­vor­schrif­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie auf www.polizei-beratung.de .

Mit die­sen Hin­wei­sen steht ein siche­rer und unver­gess­li­cher Jah­res­wech­sel nichts im Wege!


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Nach­wuchs im Hand­werk: Kita-Kin­der besu­chen Tisch­le­rei in Uplengen

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Beim Rund­gang durch die Werk­statt von Tisch­ler­meis­ter Eden gab es für die Kita-Kin­der vie­le inter­es­san­te Maschi­nen und Werk­zeu­ge zu entdecken.

Hand­werk im Klei­nen Wie ein Tisch­ler­meis­ter in Ost­fries­land um den Nach­wuchs wirbt

VON UNSEREM KORRESPONDENTEN

UPLENGEN. In der Werk­statt von Wil­helm Eden im ost­frie­si­schen Jüb­ber­de riecht es an die­sem Vor­mit­tag nach frisch geho­bel­tem Kie­fern­holz und jener beson­de­ren Form von Neu­gier, die nur Kin­dern eigen ist. Eden, Tisch­ler­meis­ter und Ober­meis­ter der Tisch­ler-Innung Leer, hat zehn Jun­gen und Mäd­chen aus den Kin­der­ta­ges­stät­ten „Kita Hol­len“ und „Kita Hol­len Oll School“ zu Gast. Es ist kein gewöhn­li­cher Besuch, son­dern Teil des bun­des­wei­ten Wett­be­werbs „Klei­ne Hän­de, gro­ße Zukunft“.

Wäh­rend die indus­tri­el­le Fer­ti­gung zuneh­mend anony­mi­siert, setzt Eden auf die hap­ti­sche Erfah­rung. Er führt die per Los­ver­fah­ren aus­ge­wähl­ten Gäs­te durch das Holz­la­ger und den Maschi­nen­park. Anschau­lich erläu­tert er die Funk­ti­on von Hobel, Säge und Schleif­klotz. Es geht um die Ver­mitt­lung von Wert­schät­zung für das Mate­ri­al und das Ver­ständ­nis für ein Hand­werk, das, wie vie­le Gewer­ke im länd­li­chen Raum, vor der Her­aus­for­de­rung steht, künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen für sich zu gewin­nen. „Mir liegt es am Her­zen, jun­ge Men­schen früh für das Hand­werk zu begeis­tern“, sagt Eden, der bereits zum zwei­ten Mal an der Initia­ti­ve teilnimmt.

Der Wett­be­werb, eine Koope­ra­ti­on der Akti­on Moder­nes Hand­werk e.V. mit der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land, zielt dar­auf ab, die Viel­falt hand­werk­li­cher Beru­fe bereits im Vor­schul­al­ter im Bewusst­sein zu ver­an­kern. Die päd­ago­gi­sche Nach­be­rei­tung fin­det indes in den Grup­pen­räu­men der Kitas statt: Die Kin­der ver­ar­bei­ten ihre Ein­drü­cke auf groß­for­ma­ti­gen Pos­tern, die nun einer Jury vor­ge­legt wer­den. Neben dem ideel­len Wert winkt den Sie­gern ein Preis­geld für künf­ti­ge Projekte.

In einer Zeit, in der die Aka­de­mi­sie­rung der Arbeits­welt ste­tig vor­an­schrei­tet, wir­ken Initia­ti­ven wie jene in Uple­n­gen wie ein Plä­doy­er für die boden­stän­di­ge Pro­fes­sio­na­li­tät. Es ist der Ver­such, durch das Greif­ba­re eine Brü­cke in die Zukunft zu schla­gen – begin­nend bei jenen, deren Hän­de heu­te noch klein sind.

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Land­kreis Leer — Aus für Reit­sport-Groß­pro­jekt: Paters­weg-Süd bleibt unbelastet

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Aus für Reit­sport-Groß­pro­jekt am Paters­weg-Süd: Gemein­de zieht Reißleine

WESTOVERLEDINGEN – Die Plä­ne für eine mas­si­ve Reit­sport­an­la­ge am Paters­weg-Süd sind vom Tisch. Nach mona­te­lan­gen Dis­kus­sio­nen und deut­li­cher Kri­tik aus der Ein­woh­ner­schaft hat der Ver­wal­tungs­aus­schuss der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen das Pro­jekt in sei­ner jüngs­ten Sit­zung ein­stim­mig gestoppt. Die Anla­ge gilt als „über­di­men­sio­niert“.

Bür­ger­pro­test zeigt Wirkung

Das Vor­ha­ben, das neben Reit­sport­ge­bäu­den auch eine grö­ße­re Anzahl an Feri­en­un­ter­künf­ten vor­sah, stieß seit dem Start des Inter­es­sen­be­kun­dungs­ver­fah­rens im ver­gan­ge­nen Herbst auf Wider­stand. Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes beton­te, dass die Argu­men­te der Anwoh­ner den Aus­schlag gaben: „Auf­grund meh­re­rer nach­voll­zieh­ba­rer Argu­men­ta­tio­nen gegen ein solch gro­ßes Pro­jekt aus der Ein­woh­ner­schaft haben sich die Zwei­fel an die­sem Stand­ort verstärkt.“

Nach inten­si­ver Abwä­gung stand fest: In der geplan­ten Form ist das Pro­jekt am Paters­weg-Süd nicht realisierbar.

Zukunft des Reit­sports: Kom­mu­na­le Trä­ger­schaft soll enden

Trotz des Stopps am Paters­weg hält die Gemein­de an ihrem Ziel fest, die Ver­ant­wort­lich­keit für den Reit­sport lang­fris­tig in pri­va­te Hän­de zu legen. Die Ver­wal­tung stell­te klar, dass man per­spek­ti­visch kei­ne kom­mu­na­le Reit­hal­le mehr betrei­ben möchte.

Dies betrifft auch die bestehen­de Hal­le am Zie­gen­kamp. Deren Sta­tus als kom­mu­na­le Ein­rich­tung ist zeit­lich begrenzt. Die Gemein­de sucht nun nach ande­ren Optio­nen und Stand­or­ten inner­halb Wes­t­ov­er­le­din­gens, um den Reit­sport durch Inves­to­ren weiterzuentwickeln.

Fokus auf Woh­nungs­bau am Ziegenkamp

Par­al­lel zum Aus des Reit­pro­jekts am Paters­weg treibt die Gemein­de die bau­li­che Ent­wick­lung an ande­rer Stel­le vor­an. Bau­amts­lei­ter Mar­co Smid kün­dig­te an, dass die Pla­nun­gen für das Bau­ge­biet „Ih 27“ öst­lich der Groß­wol­der Stra­ße inten­si­viert wer­den. Im Bereich der jet­zi­gen Grün­flä­chen am Zie­gen­kamp sol­len in den kom­men­den Mona­ten die Vor­aus­set­zun­gen für neu­en Wohn­raum geschaf­fen werden.

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Schul­ter­schluss im Nord­wes­ten: CDU for­dert „Nut­zen statt Abre­geln“ für Windstrom

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Gemein­sa­mer Vor-Ort-Ter­min in Jem­gum: Die Vor­stän­de der CDU Olden­burg und Ost­fries­land besich­tig­ten unter Lei­tung von Jochen Stein­kamp (10. v. r.) und Ulf Thie­le (12. v. r.) den EWE-Gas­spei­cher. Im anschlie­ßen­den Aus­tausch mit Jus­tin Mül­ler (Lei­ter Kon­zern Poli­ti­sche Ange­le­gen­hei­ten EWE AG, 5. v. r.) und Alex­an­der Malch­us (EWE Gas­spei­cher GmbH, ganz rechts) stan­den aktu­el­le Fra­gen der Ener­gie­po­li­tik im Fokus. Foto: CDU

Wind­ener­gie spei­chern statt abre­geln: CDU-Ver­bän­de aus dem Nord­wes­ten schlie­ßen Schulterschluss

Ein gemein­sa­mes ener­gie­po­li­ti­sches Signal ging am ver­gan­ge­nen Sams­tag von den CDU-Lan­des­ver­bän­den Olden­burg und Ost­fries­land aus. Bei einer his­to­ri­schen ers­ten gemein­sa­men Sit­zung in Jem­gum (Land­kreis Leer) ver­ab­schie­de­ten die Vor­stän­de bei­der Ver­bän­de ein Posi­ti­ons­pa­pier, das eine grund­le­gen­de Neu­aus­rich­tung in der Nut­zung von Über­schuss­strom und den Aus­bau der Was­ser­stoff­in­fra­struk­tur fordert.

Fokus auf Was­ser­stoff und Speicherinfrastruktur

Der Ort der Zusam­men­kunft – der EWE-Gas­spei­cher in Jem­gum – unter­strich die the­ma­ti­sche Aus­rich­tung. Vor Ort infor­mier­ten sich die Vor­stands­mit­glie­der über die Ein- und Aus­spei­che­rung von Erd­gas in Salz­ka­ver­nen sowie deren künf­ti­ge Eig­nung als Was­ser­stoff­spei­cher. In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on mit Ver­tre­tern der EWE AG wur­de deut­lich, dass die Regi­on im Nord­wes­ten durch ihre bestehen­de Kaver­nen- und Lei­tungs­struk­tur prä­de­sti­niert für die moder­ne Was­ser­stoff­wirt­schaft ist.

For­de­rung nach Gesetzesänderungen

Zen­tra­ler Punkt des gemein­sam ver­ab­schie­de­ten Papiers ist die Kri­tik an der aktu­el­len Pra­xis der Anla­gen­ab­re­ge­lung. Jochen Stein­kamp (Lan­des­vor­sit­zen­der CDU Olden­burg) und Ulf Thie­le (Bezirks­vor­sit­zen­der CDU Ost­fries­land) mach­ten deut­lich, dass das Her­aus­dre­hen von Wind­rä­dern aus dem Wind gegen Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen volks­wirt­schaft­lich inef­fi­zi­ent sei.

Die Kern­for­de­run­gen umfassen:

  • Anrei­ze statt Abre­ge­lung: Eine Ände­rung des Ener­gie­wirt­schafts­ge­set­zes soll die Nut­zung von Über­schuss­ener­gie för­dern und die soge­nann­ten Redis­patch-Kos­ten senken.

  • Netz­aus­bau und loka­le Nut­zung: Strom, der zeit­wei­se nicht ins Netz ein­ge­speist wer­den kann, soll direkt vor Ort für die Was­ser­stoff­pro­duk­ti­on oder in Groß­spei­chern genutzt werden.

  • Infra­struk­tur­be­schleu­ni­gung: Der Aus­bau von Strom- und Was­ser­stoff­net­zen müs­se beschleu­nigt und Belas­tun­gen für die betrof­fe­nen Kom­mu­nen gebün­delt werden.

Kom­mu­na­le Teil­ha­be und stra­te­gi­sche Reserven

Neben der tech­ni­schen Kom­po­nen­te rück­ten die Christ­de­mo­kra­ten die Akzep­tanz vor Ort in den Fokus. Stein­kamp for­der­te eine Anpas­sung des Gewer­be­steu­er­rechts: Kom­mu­nen, die Stand­or­te für wich­ti­ge Infra­struk­tur­maß­nah­men sind, müss­ten unab­hän­gig von der Anzahl der dor­ti­gen Arbeits­plät­ze stär­ker von der loka­len Wert­schöp­fung profitieren.

Abge­run­det wird das Posi­ti­ons­pa­pier durch For­de­run­gen zum Auf­bau einer stra­te­gi­schen Gas­re­ser­ve für Deutsch­land sowie zur Unter­stüt­zung von Car­bon Cap­tu­re and Sto­rage (CCS) – der dau­er­haf­ten Spei­che­rung von CO₂ in unter­ir­di­schen Gesteinsformationen.

Durch das koor­di­nier­te Auf­tre­ten der bei­den gro­ßen Regio­nal­ver­bän­de erhofft sich die CDU im Nord­wes­ten eine stär­ke­re Durch­set­zungs­kraft ihrer ener­gie­po­li­ti­schen Zie­le auf Lan­des- und Bundesebene.

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Ener­gie­wen­de mit Nord-Fokus: CDU-Ver­bän­de for­dern struk­tu­rel­len „Nord­bo­nus“

Das Olden­bur­ger Land und Ost­fries­land bil­den das Rück­grat der deut­schen Ener­gie­ver­sor­gung. Doch die aktu­el­le Situa­ti­on ist von einer dop­pel­ten Schief­la­ge geprägt: Wäh­rend im Nord­wes­ten kli­ma­neu­tra­ler Wind­strom in Rekord­men­gen pro­du­ziert wird, füh­ren Netz­eng­päs­se zu mas­si­ven Abre­ge­lun­gen und hohen Redis­patch-Kos­ten. Gleich­zei­tig steht die regio­na­le Indus­trie unter erheb­li­chem Kostendruck.

Mit einem gemein­sa­men Beschluss­pa­pier for­dern die CDU-Lan­des­ver­bän­de Olden­burg und Ost­fries­land nun eine ener­gie­po­li­ti­sche Kurs­kor­rek­tur, die regio­na­le Wert­schöp­fung ins Zen­trum stellt.


1. „Nut­zen statt Abre­geln“: Der Nord­bo­nus als Lösung

Die Christ­de­mo­kra­ten for­dern die Ein­füh­rung eines Nord­bo­nus. Dabei han­delt es sich um ein markt­wirt­schaft­li­ches Instru­ment für fle­xi­ble Las­ten in Regio­nen mit hoher Abre­ge­lungs­quo­te. Ziel ist es, den Strom dort zu ver­brau­chen, wo er ent­steht, anstatt Anla­gen gegen Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen abzuschalten.

  • Wei­ter­ent­wick­lung des §13k EnWG: Der Fokus soll auf lang­fris­ti­ger Pla­nungs­si­cher­heit statt kurz­fris­ti­ger Akti­vie­rung liegen.

  • Inves­ti­ti­ons­an­rei­ze: Sys­tem­dienli­che Anla­gen wie Elek­tro­ly­seu­re und Groß­spei­cher müs­sen ver­bind­lich inte­griert und dau­er­haft von Netz­ent­gel­ten sowie Bau­kos­ten­zu­schüs­sen befreit werden.

  • Fis­ka­li­sche Effi­zi­enz: Durch die Sen­kung der Redis­patch-Kos­ten soll das Instru­ment haus­halts­neu­tral umge­setzt werden.

2. Was­ser­stoff­wirt­schaft als indus­tri­el­ler Anker

Damit der Nord­wes­ten zur Was­ser­stoff­dreh­schei­be wird, for­dert das Papier den Abbau büro­kra­ti­scher Hür­den auf EU- und Bundesebene.

    • Tech­no­lo­gie­of­fen­heit: Für den schnel­len Hoch­lauf muss neben grü­nem auch blau­er Was­ser­stoff (aus Erd­gas mit CO₂-Abschei­dung) zuge­las­sen werden.

    • Pra­xis­na­he Regu­la­to­rik: Die kom­ple­xen Strom­be­zugs­vor­ga­ben müs­sen ver­ein­facht wer­den, um Inves­ti­tio­nen in regio­na­le Elek­tro­ly­se-Pro­jek­te zu ermöglichen.

    • Regio­na­le Net­ze: Par­al­lel zum natio­na­len Was­ser­stoff-Kern­netz wird die Ent­wick­lung von Regio­nal­net­zen gefor­dert, um loka­le Indus­trie­clus­ter anzubinden.

 

3. Spei­cher- und Kraft­werks­stra­te­gie verzahnen

Die geo­lo­gi­schen Vor­aus­set­zun­gen im Nord­wes­ten – ins­be­son­de­re die Salz­ka­ver­nen – sind stra­te­gi­sche Pfei­ler der Versorgungssicherheit.

  • Infra­struk­tur-Umwid­mung: Der Bund muss die wirt­schaft­li­che Trans­for­ma­ti­on bestehen­der Erd­gas­spei­cher zu Was­ser­stoff­spei­chern durch Inves­ti­ti­ons­ab­si­che­run­gen unterstützen.

  • Stra­te­gi­sche Gas­re­ser­ve: Die CDU spricht sich für den Auf­bau einer natio­na­len Gas­re­ser­ve von 70 bis 80 TWh aus, um die Kri­sen­re­si­li­enz zu erhöhen.

4. Akzep­tanz durch fai­re Lastenverteilung

Der mas­si­ve Aus­bau der Infra­struk­tur darf nicht zu einer ein­sei­ti­gen Belas­tung der länd­li­chen Räu­me führen.

  • Koor­di­nie­rungs­pflicht: Infra­struk­tur­maß­nah­men müs­sen gesetz­lich ver­pflich­tend gebün­delt und beschleu­nigt wer­den, um Bür­ger und Kom­mu­nen zu entlasten.

  • Finan­zi­el­le Teil­ha­be: Stand­ort­kom­mu­nen sol­len ver­bind­lich an der Wert­schöp­fung der vor Ort befind­li­chen Ener­gie­an­la­gen und Netz­kno­ten betei­ligt werden.

  • Netz­ent­gelt-Reform: Eine fai­re Sys­te­ma­tik muss sicher­stel­len, dass Regio­nen mit hohem Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien nicht durch höhe­re loka­le Netz­ent­gel­te bestraft werden.

5. Häfen als Energiedrehscheiben

Die Häfen im Nord­wes­ten sind als natio­na­le Auf­ga­be zu begrei­fen. Inves­ti­tio­nen in Umschlag­flä­chen und Infra­struk­tur für Wind­ener­gie-Kom­po­nen­ten müs­sen gemein­schaft­lich von Bund, Land und Kom­mu­nen finan­ziert wer­den. Zudem bekennt sich das Papier aus­drück­lich zur Erfor­schung und Anwen­dung von CCS-Tech­no­lo­gien (Car­bon Cap­tu­re and Sto­rage) im Onshore- und Offshore-Bereich.


 

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Wich­ti­ge Fra­gen im Alter? Der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt kommt zu Ihnen!

Gut bera­ten im Alter: Der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt des Land­krei­ses Leer direkt vor Ort Das Älter­wer­den und ins­be­son­de­re das The­ma Pfle­ge...

Lokal

Hand­werk in Ost­fries­land rüs­tet sich gegen Cybercrime

Betrie­be rüs­ten sich gegen Cyber­crime: Hand­werks­kam­mer lädt zu Infor­ma­ti­ons­abend ein Maschi­nen, Apps und Cloud-Diens­te sind längst Stan­dard im Hand­werks­all­tag. Doch mit...

Lokal

Lei­nen­pflicht im Land­kreis Leer: Schutz der Jung­tie­re ab April

Schutz der Kin­der­stu­be: Lei­nen­pflicht im Land­kreis Leer ab dem 1. April Mit dem Ein­zug des Früh­lings ver­wan­deln sich Wäl­der, Wie­sen und...

Lokal

Fehnt­jer Berg wird neu­er Nah­erho­lungs­raum — 300.000 Euro aus Landesmitteln

Blick auf den Fehnt­jer Berg in War­singsfehn. Die heu­ti­gen Droh­nen­auf­nah­men wur­den freund­li­cher­wei­se von Rolf Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west zur Ver­fü­gung...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen vom 15.03.2026 – Zeu­gen und Hin­wei­se gesucht

POL-LER: Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, den 15.03.2026     Ver­such­ter Ein­bruch ++ Ein­bruch in Wohn­haus ++ Fahrt ohne...

Wirtschaft

Neue Anlauf­stel­le beglei­tet Struk­tur­wan­del der deut­schen Küstenfischerei

Ein leben­di­ges Stück Ost­fries­land: Im Dit­zu­mer Hafen lie­gen die Krab­ben­kut­ter der ein­hei­mi­schen Flot­te bereit für den nächs­ten Fang. Die Fische­rei...

Blaulicht

Ein­bruch und Brän­de beschäf­ti­gen die Poli­zei in Leer/Emden

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 14.03.2026   Ein­bruch in Wohn­haus mit Zeugensuche++Brand einer Gartenhütte++Containerbrand++Führen eines Pkw unter Ein­fluss...

Blaulicht

Brand an Gas­ther­me sorgt für ver­ruß­te Wohnung

Brand einer Gas­ther­me sorgt für ver­ruß­te Woh­nung in Weener Am Frei­tag­nach­mit­tag kam es in der Neu­en Stra­ße in Wee­ner zu...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

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War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Gro­ßes Früh­lings­fest mit Hand­werk und Kulinarik

War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Ein Fest für die Sin­ne mit Hand­werk, Musik und Genuss WARDENBURG. Das Pflan­zen-Cen­ter Warn­ken ver­wan­delt sich am...

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Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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His­to­ri­sche Spu­ren­su­che bei Kri­mi­füh­rung am Muse­ums­ha­fen Leer

Mör­der­jagd im his­to­ri­schen Leer: Kri­mi­füh­rung „Mord am Hafen“ Wer ermor­de­te den Ehe­mann der Wit­we Gesche Mein­ders? Tau­chen Sie ein in das...

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Lions Musik­preis: Jun­ge Kla­vier­ta­len­te in der Even­burg Leer

Kla­vier­kunst in der Even­burg: Lions Musik­preis sucht Publikumsliebling Der Lions Musik­preis kehrt zurück und stellt in die­sem Jahr ein beson­ders...

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Gar­ten­Ta­geN­ord 2026 laden zur Sai­son­er­oeff­nung nach Wues­t­ing ein

Bei­trags­bild: Gar­ten­Ta­geN­ord — Hol­ler Land­stra­ße 2 — 27798 Hude/Wüsting   Gar­ten­Ta­geN­ord 2026: Inspi­ra­tio­nen für die Grü­ne Oase in Wüsting  ...

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

Die Fid­gets: Par­ty-Power aus Han­no­ver erobert Niedersachsen Leer/Hannover – Wenn in Nie­der­sach­sens Par­ty­hoch­bur­gen die Stim­mung ihren Höhe­punkt erreicht, ste­cken oft...

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Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...

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The Air­let­tes prä­sen­tie­ren Swing-Inter­pre­ta­tio­nen der Neun­zi­ger­jah­re in Leer

Kon­zert­ab­sa­ge „The Air­let­tes“ im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer Leer, 1. März 2026 – Das für Mitt­woch, den 4. März 2026, im Spar­kas­sen­Fo­rum Leer...

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Balls­ha­ker brin­gen die AC/DC Expe­ri­ence zum Knei­pen­fes­ti­val Leer Live!

Das Knei­pen­fes­ti­val „Leer Live!“ ver­wan­delt die Innen­stadt am 7. März 2026 erneut in eine musi­ka­li­sche Erleb­nis­mei­le mit ins­ge­samt 12 Kon­zer­ten...