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Sicher ins neue Jahr: Tipps für den Umgang mit Silvesterfeuerwerk

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Foto: Dave Leeuwerik

Vor­sicht beim Sil­ves­ter­feu­er­werk: Sicher ins neue Jahr starten

Sicher ins neue Jahr: Hin­wei­se und Regeln für den Umgang mit Silvesterfeuerwerk

Der Jah­res­wech­sel ist für vie­le Men­schen der Anlass, mit einem Feu­er­werk das neue Jahr ein­zu­läu­ten. Doch jedes Jahr ereig­nen sich zahl­rei­che Unfäl­le durch den unsach­ge­mä­ßen Gebrauch von Feu­er­werks­kör­pern oder die Ver­wen­dung ille­ga­ler Böl­ler. Die­se Unfäl­le rei­chen von Ver­bren­nun­gen bis hin zu schwe­ren Ver­let­zun­gen wie Knall­trau­ma­ta oder dem Ver­lust von Glied­ma­ßen. Zusätz­lich kön­nen sich Betrof­fe­ne durch die Nut­zung ille­ga­ler Feu­er­werks­kör­per oder selbst­ge­bau­ter Knal­ler straf­bar machen.

Regeln für den Ein­satz von Silvesterfeuerwerk

Der Umgang mit Feu­er­werks­kör­pern ist in Deutsch­land streng gere­gelt, um Sicher­heit zu gewährleisten:

  1. Alters­be­schrän­kun­gen :

    • Kate­go­rie F1 (z. B. Wun­der­ker­zen): Ab 12 Jah­ren erlaubt, ganz­jäh­rig nutzbar.
    • Kate­go­rie F2 (klas­si­sches Sil­ves­ter­feu­er­werk): Ab 18 Jah­ren erlaubt, nur an Sil­ves­ter einsetzbar.
    • Kate­go­rien F3 und F4 (Groß­feu­er­werk): Nur mit behörd­li­cher Genehmigung.
  2. Ver­kauf und Ver­wen­dung :

    • Feu­er­werk darf nur an den letz­ten drei Tagen des Jah­res und nur an Erwach­se­ne ver­kauft werden.
    • Feu­er­werks­kör­per müs­sen von der Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und ‑prü­fung (BAM) geprüft und zuge­las­sen sein. Geprüf­te Pro­duk­te tra­gen ein CE-Zei­chen und eine Regis­trie­rungs­num­mer, z. B. „0589 – F2 – 1234“.
    • Nicht zuge­las­se­ne oder ille­ga­le Feu­er­werks­kör­per, wie die soge­nann­ten „Polen-Böl­ler“, sind verboten.
  3. Ille­ga­le Böl­ler :

    • Ille­ga­le Feu­er­werks­kör­per sind oft unge­prüft und kön­nen lebens­ge­fähr­lich sein. Die Nut­zung sol­cher Pro­duk­te ist straf­bar und kann mit Frei­heits­stra­fen bis zu drei Jah­ren oder Geld­stra­fen von bis zu 50.000 Euro geahn­det werden.
    • Auch der Eigen­bau von Feu­er­werks­kör­pern ist höchst gefähr­lich und gesetz­lich ver­bo­ten. Selbst kleins­te Feh­ler kön­nen zu Explo­sio­nen führen.

Vor­sichts­maß­nah­men beim Abbren­nen von Feuerwerk

Selbst zuge­las­se­ne Feu­er­werks­kör­per ber­gen Gefah­ren, wenn sie unsach­ge­mäß ver­wen­det werden:

  • Sicher­heits­ab­stand : Min­des­tens acht Meter, um Per­so­nen und Gebäu­de einzuhalten.
  • Freie Flä­chen : Feu­er­werk nur auf ebe­nen und freie Flä­chen zünden.
  • Blind­gän­ger ent­sor­gen : Fehl­ge­zün­de­te Feu­er­werks­kör­per nie­mals erneut anzün­den. Statt­des­sen in einem mit Was­ser gefüll­ten Eimer unbrauch­bar machen und im Haus­müll entsorgen.
  • Geeig­ne­te Abschuss­vor­rich­tun­gen : Rake­ten aus sta­bi­len Hal­te­run­gen (z. B. schwe­re Fla­schen) star­ten lassen.
  • Hin­der­nis­se ver­mei­den : Bäu­me, Bal­ko­ne oder ande­re Objek­te dür­fen nicht in der Flug­bahn liegen.
  • Kei­ne Innen­räu­me : Feu­er­werk ist in geschlos­se­nen Räu­men streng verboten.

Ein­schrän­kun­gen und Ver­bo­te in Gemeinden

In vie­len Regio­nen gel­ten zusätz­li­che Regelungen:

  • Zün­den von Feu­er­werks­kör­pern oft nur vom 31. Dezem­ber, 18:00 Uhr, bis 1. Janu­ar, 06:00 Uhr.
  • In der Nähe von Kir­chen, Kran­ken­häu­sern oder Fach­werk­häu­sern sind Feu­er­wer­ke meist verboten.
  • Eini­ge Städ­te unter­sa­gen das Abbren­nen von Feu­er­werks­kör­pern in bestimm­ten Berei­chen komplett.

Ent­sor­gung von Feuerwerksresten

Jeder, der am Sil­ves­ter­feu­er­werk teil­nimmt, ist ver­pflich­tet, die Alt­ge­rä­te zu besei­ti­gen. Abge­kühl­te Rück­stän­de gehö­ren in den Haus­müll, nicht auf die Straße.

Gefah­ren durch ille­ga­le Feuerwerkskörper

Ille­gal impor­tier­te Feu­er­werks­kör­per, oft aus Polen oder ande­ren Län­dern, sind beson­ders gefähr­lich. Sie ent­hal­ten häu­fig höhe­re Spreng­stoff­men­gen, wer­den unzu­rei­chend ver­ar­bei­tet und füh­ren daher regel­mä­ßig zu schwe­ren Unfäl­len. Auch die Ein­fuhr sol­cher Pro­duk­te ist straf­bar und kann mit hohen Geld- oder Frei­heits­stra­fen geahn­det werden.

Fazit

Ein ver­ant­wor­tungs­vol­ler Umgang mit Feu­er­werks­kör­pern schützt nicht nur die eige­ne Gesund­heit, son­dern auch die der Mit­men­schen. Kau­fen Sie nur geprüf­tes Feu­er­werk im regu­lä­ren Han­del, lesen Sie die Gebrauchs­an­wei­sung auf­merk­sam und beach­ten Sie alle Sicher­heits­vor­schrif­ten. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie auf www.polizei-beratung.de .

Mit die­sen Hin­wei­sen steht ein siche­rer und unver­gess­li­cher Jah­res­wech­sel nichts im Wege!


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„Bau­en zur Chef­sa­che machen“: War­um die MOIN-Par­tei auf Olaf Bades Exper­ti­se setzt

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Vor dem UEG in Leer (von links): Tors­ten Bruns, Olaf Bade, Micha­el Run­den, Claus Gar­rels und Andre­as Mein­ders bei ihrem Aus­tausch über die anste­hen­den infra­struk­tu­rel­len Her­aus­for­de­run­gen im Landkreis.

Bau­en zur Chef­sa­che machen: War­um Olaf Bade als Exper­te für den Land­kreis Leer antritt

Leer. Der Land­kreis Leer steht vor einer infra­struk­tu­rel­len Bewäh­rungs­pro­be. Ob Schu­len, Sport­hal­len oder Ver­wal­tungs­ge­bäu­de – der Sanie­rungs­be­darf wächst, wäh­rend gleich­zei­tig die Bau­kos­ten stei­gen und kom­ple­xe Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren den Fort­schritt brem­sen. Um die­se Her­aus­for­de­run­gen zu bewäl­ti­gen, setzt die Wäh­ler­ge­mein­schaft MOIN auf eine kla­re fach­li­che Lösung: Sie unter­stützt den über­par­tei­li­chen Kan­di­da­ten Olaf Bade. Die Begrün­dung der Wäh­ler­ge­mein­schaft ist dabei so sim­pel wie prä­zi­se: Bade ist ein aus­ge­wie­se­ner Exper­te für Kos­ten­kon­trol­le, Pro­jekt­steue­rung und nach­hal­ti­ges Bauen.

Exper­ti­se statt poli­ti­scher Routine

Für die Wäh­ler­ge­mein­schaft MOIN ist die Nomi­nie­rung eines Fach­manns eine logi­sche Kon­se­quenz aus der aktu­el­len Situa­ti­on. Micha­el Run­den von der MOIN-Par­tei betont die Dring­lich­keit: „Wer den Land­kreis moder­ni­sie­ren will, braucht an der Spit­ze jeman­den, der Bau­pro­jek­te ver­steht, Kos­ten im Blick behält und mit dem Geld der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ver­ant­wor­tungs­voll umgeht. Olaf Bade bringt genau die­se Erfah­rung mit.“

Bade, der als Diplom-Bau­in­ge­nieur, Pro­jekt­ent­wick­ler und Unter­neh­mer glei­cher­ma­ßen in Ver­wal­tung, Wirt­schaft und Pra­xis zu Hau­se ist, bringt ein Pro­fil mit, das in der Kom­mu­nal­po­li­tik sel­ten ist. Er weiß aus ers­ter Hand, wie Pro­jek­te vor­be­rei­tet, kal­ku­liert und umge­setzt wer­den müs­sen. „Bau­en ist im Land­kreis Leer kei­ne Neben­sa­che“, stellt Bade unmiss­ver­ständ­lich klar. „Es geht um Schu­len, Infra­struk­tur, bezahl­ba­ren Wohn­raum, Kli­ma­schutz und um einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit Steu­er­geld. Des­halb müs­sen Bau­en und Sanie­ren end­lich Chef­sa­che werden.“

Ein Sanie­rungs­fahr­plan nach nie­der­län­di­schem Vorbild

Um den schlei­chen­den Ver­fall der öffent­li­chen Infra­struk­tur zu stop­pen, schlägt Bade eine sys­te­ma­ti­sche Neu­aus­rich­tung vor. Sein Kern­in­stru­ment: ein ver­bind­lich fort­ge­schrie­be­ner Sanie­rungs­fahr­plan für alle kreis­ei­ge­nen Gebäu­de – ori­en­tiert am erfolg­rei­chen nie­der­län­di­schen Modell.

Durch eine lücken­lo­se Erfas­sung des Zustands, des Ener­gie­ver­brauchs sowie der Prio­ri­tä­ten und Kos­ten bei allen öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen soll der Land­kreis in die Lage ver­setzt wer­den, pro­ak­tiv zu agie­ren. Das Ziel ist klar: Inves­ti­tio­nen sol­len plan­bar wer­den, bevor aus ver­meint­lich klei­nen Schä­den kos­ten­in­ten­si­ve Sanie­rungs­fäl­le entstehen.

Auf dem Gelän­de des geplan­ten Bil­dungs­cam­pus in Leer (von links): Micha­el Run­den, Claus Gar­rels, Olaf Bade, Andre­as Mein­ders und Tors­ten Bruns. Im Gespräch erör­ter­te die Run­de, wie der Stand­ort durch moder­ne Mehr­fach­nut­zung und nach­hal­ti­ge Bau­wei­se zum zukunfts­fä­hi­gen Quar­tier ent­wi­ckelt wer­den kann.

Der Bil­dungs­cam­pus als Blau­pau­se für die Zukunft

Beson­de­re Auf­merk­sam­keit wid­met der Fach­mann dem geplan­ten Bil­dungs­cam­pus in Leer. Statt einer mono­funk­tio­na­len Pla­nung schwebt Bade ein „fle­xi­bles Zukunfts­quar­tier“ vor. „Das Gelän­de soll­te nicht nur als rei­ner Bil­dungs­stand­ort geplant wer­den, son­dern als Raum für Bil­dung, Begeg­nung und öffent­li­che Nut­zung“, erläu­tert er. Dort, wo es öko­no­misch und archi­tek­to­nisch sinn­voll ist, sieht er die Chan­ce, bezahl­ba­ren Wohn­raum in den obe­ren Eta­gen zu schaffen.

Die­ses Kon­zept der „Mehr­fach­nut­zung“ möch­te Bade als neu­es Leit­prin­zip im Land­kreis eta­blie­ren. Modu­la­res Bau­en spielt dabei eine zen­tra­le Rol­le: Gebäu­de sol­len so kon­zi­piert wer­den, dass sie sich anpas­sen las­sen. Ein Klas­sen­raum von heu­te könn­te mor­gen als Büro, Kita oder Wohn­raum die­nen oder – dank modu­la­rer Bau­wei­se – sogar an ande­rer Stel­le wie­der­ver­wen­det werden.

Quar­tiers­ent­wick­lung neu denken

Bades Visi­on geht weit über den Bil­dungs­cam­pus hin­aus. Er plä­diert für eine vor­aus­schau­en­de Stadt- und Quar­tiers­ent­wick­lung, bei der öffent­li­che Flä­chen kon­se­quen­ter genutzt wer­den. Er sieht Poten­zia­le in der Nach­ver­dich­tung auf, neben oder über Park­flä­chen, Sport­hal­len und Super­märk­ten. „Wir müs­sen öffent­li­che Flä­chen bes­ser nut­zen und Gebäu­de so ent­wi­ckeln, dass sie auch in Zukunft noch pas­sen“, so Bade.

Mit der Unter­stüt­zung durch die Wäh­ler­ge­mein­schaft MOIN setzt Olaf Bade damit ein deut­li­ches Signal für den Wahl­kampf: Die Moder­ni­sie­rung des Land­krei­ses soll auf einem soli­den Fun­da­ment aus tech­ni­scher Kom­pe­tenz, wirt­schaft­li­cher Weit­sicht und nach­hal­ti­ger Pla­nung stehen.

Die­ser Bei­trag infor­miert über die poli­ti­schen Schwer­punk­te des Kan­di­da­ten Olaf Bade und die Unter­stüt­zung durch die Wäh­ler­ge­mein­schaft MOIN. Wei­te­re Hin­ter­grün­de und aktu­el­le Infor­ma­tio­nen aus dem Land­kreis Leer fin­den Sie wie gewohnt auf dem Lese­r­ECHO-Por­tal – unab­hän­gig, aktu­ell und ohne Bezahlschranken.

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Bür­ger­dia­log im Ger­ma­nia-Sta­di­on: Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies im Gespräch

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Poli­ti­scher Aus­tausch vor Ort: Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies im Gespräch mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern im Sta­di­on des VfL Ger­ma­nia Leer. (Foto: Dr. Mar­kus Rohe, SPD-Stadt­ver­band Leer)

Poli­ti­scher Dia­log im Ger­ma­nia-Sta­di­on: Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies stellt sich den Fra­gen der Bürger

LEER – Das Sta­di­on des VfL Ger­ma­nia Leer wur­de am ver­gan­ge­nen Sams­tag zum Schau­platz eines inten­si­ven poli­ti­schen Aus­tauschs. Trotz unbe­stän­di­gen Wet­ters mit stür­mi­schen Böen und wie­der­hol­ten Regen­schau­ern folg­ten nahe­zu 200 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der Ein­la­dung der SPD Leer, um mit dem nie­der­säch­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Olaf Lies in den direk­ten Dia­log zu treten.

Die Ver­an­stal­tung, mode­riert vom SPD-Stadt­ver­band Leer, bot einen Rah­men für die drän­gen­den Fra­gen der Gegen­wart. Nach einer ein­lei­ten­den Begrü­ßung durch Mar­kus Rohe ergriff Land­rat Mat­thi­as Groo­te das Wort. In sei­nem Gruß­wort adres­sier­te er eines der zen­tra­len Anlie­gen der Regi­on: die Zukunft der Gesund­heits- und Kran­ken­haus­ver­sor­gung. Groo­te beton­te, dass der länd­li­che Raum im Zuge der anste­hen­den Reform­pro­zes­se kei­nes­falls ins Hin­ter­tref­fen gera­ten dür­fe. Ein­dring­lich unter­strich er erneut die Bedeu­tung der Ein­rich­tung einer psych­ia­tri­schen Fach­kli­nik am Rhei­der­land-Kran­ken­haus in Wee­ner – ein Pro­jekt, auf des­sen fina­le Ent­schei­dung die Regi­on bereits seit gerau­mer Zeit wartet.

Wirt­schaft als Fun­da­ment der Zukunft

In sei­nem Impuls­vor­trag leg­te Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies den Fokus auf die wirt­schaft­li­che Stär­ke als essen­zi­el­le Vor­aus­set­zung für die Zukunfts­fä­hig­keit des Lan­des. Lies argu­men­tier­te, dass nur ein sta­bi­les wirt­schaft­li­ches Fun­da­ment die not­wen­di­gen finan­zi­el­len Spiel­räu­me schaf­fe, um die gro­ßen Trans­for­ma­ti­ons­auf­ga­ben unse­rer Zeit zu bewäl­ti­gen. Dies betref­fe glei­cher­ma­ßen die Moder­ni­sie­rung der Infra­struk­tur, Inves­ti­tio­nen in das Bil­dungs­sys­tem, die Stär­kung des Gesund­heits­we­sens als auch die Her­aus­for­de­run­gen des Klimaschutzes.

Gegen­über einer oft pes­si­mis­ti­schen Grund­stim­mung in Tei­len der Gesell­schaft fand der Regie­rungs­chef deut­li­che Wor­te. Er warb für einen opti­mis­ti­schen Blick auf die kom­men­den Jah­re und erteil­te einer pau­scha­len Ableh­nung der gesell­schaft­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung eine kla­re Absage.

Offe­ner Aus­tausch im Zentrum

Der Kern der Ver­an­stal­tung bil­de­te die anschlie­ßen­de Fra­ge­run­de, in der die Anwe­sen­den die Gele­gen­heit nutz­ten, ihre Anlie­gen direkt an den Minis­ter­prä­si­den­ten zu adres­sie­ren. Die The­men­pa­let­te war breit und spie­gel­te die Sor­gen und Hoff­nun­gen der Regi­on wider: Von den wirt­schaft­li­chen Chan­cen der Ener­gie­wen­de für Ost­fries­land bis hin zu spe­zi­fi­schen Fra­gen der Schul­po­li­tik und den Aus­wir­kun­gen der bun­des­wei­ten Gesund­heits­re­form reich­te das Spektrum.

Olaf Lies nahm sich für die Fra­gen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus­führ­lich Zeit. Er beton­te zum Abschluss des Aus­tauschs, wie wich­tig es sei, den gesell­schaft­li­chen Dis­kurs über den Rah­men sol­cher poli­ti­schen Ver­an­stal­tun­gen hin­aus aktiv zu füh­ren. Die rege Teil­nah­me und die sach­lich geführ­te, inten­si­ve Debat­te im Ger­ma­nia-Sta­di­on unter­stri­chen ein­drucks­voll den hohen Stel­len­wert des per­sön­li­chen Aus­tauschs zwi­schen Bür­ger­schaft und poli­ti­schen Entscheidungsträgern.

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Kos­ten­lo­se Sperr­müll­ab­fuhr im Land­kreis Leer? Neu­er Vor­stoß gegen wil­de Müllkippen

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Kos­ten­lo­se Sperr­müll­ab­ho­lung im Land­kreis Leer: Frak­ti­on MOIN for­dert Initia­ti­ve gegen ille­ga­le Müllentsorgung

Leer. Die zuneh­men­de Ver­mül­lung im Land­kreis Leer sorgt für wach­sen­den Unmut. Um die­ser Ent­wick­lung ent­ge­gen­zu­wir­ken, hat die Frak­ti­on MOIN einen offi­zi­el­len Antrag in den Leera­ner Kreis­tag ein­ge­bracht. Das Ziel: Eine jähr­li­che, kos­ten­lo­se Sperr­müll­ab­ho­lung für jeden Haus­halt soll als wirk­sa­mer Anreiz die­nen, Abfäl­le ord­nungs­ge­mäß zu ent­sor­gen und die ille­ga­le Ent­sor­gung in der Natur und an Sam­mel­stel­len zu unterbinden.

Hohe Hür­den füh­ren zu ille­ga­len Müllablagerungen

Aktu­ell müs­sen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Land­kreis Leer für die Abho­lung von Sperr­müll Gebüh­ren ent­rich­ten. Bereits für Kleinst­men­gen von bis zu fünf Kubik­me­tern wird ein Betrag von 35 Euro fäl­lig. Die Frak­ti­on MOIN sieht in die­ser Kos­ten­struk­tur eine der Haupt­ur­sa­chen für die stei­gen­de Ver­schmut­zung im Kreisgebiet.

„Der Sperr­müll­an­teil bei ille­ga­len Abla­ge­run­gen ist nicht uner­heb­lich“, betont die Frak­ti­on in der Begrün­dung ihres Antrags. Da vie­le Haus­hal­te nur über gerin­ge Men­gen an Sperr­müll ver­fü­gen, wird die Gebühr oft als unver­hält­nis­mä­ßig hoch emp­fun­den. Zudem stellt der Trans­port zum nächs­ten Wert­stoff­hof für Haus­hal­te ohne eige­nes Fahr­zeug eine erheb­li­che Bar­rie­re dar.

Der Antrag der Frak­ti­on MOIN im Überblick

Der Antrag zur Sperr­müll­ab­ho­lung steht auf der Tages­ord­nung der Kreis­tags­sit­zung am 18. Juni 2026. Die Eck­punk­te des Vor­schlags lauten:

  • Kos­ten­lo­ses Ange­bot: Jeder Haus­halt erhält ein­mal jähr­lich Anspruch auf eine kos­ten­lo­se Abho­lung von Sperrmüll.

  • Redu­zie­rung von Wild­müll: Durch den Weg­fall der Gebühr für die ers­te Abho­lung soll die Hemm­schwel­le zur lega­len Ent­sor­gung gesenkt werden.

  • Regu­lä­re Gebüh­ren­ord­nung: Für Sperr­müll­men­gen, die über das jähr­li­che Frei­kon­tin­gent hin­aus­ge­hen, grei­fen wei­ter­hin die bewähr­ten Gebüh­ren der gel­ten­den Satzung.

Ein Schritt zu mehr Sau­ber­keit in Leer

Ob der Vor­stoß der Frak­ti­on MOIN eine Mehr­heit fin­det und die Kreis­ver­wal­tung mit der Aus­ar­bei­tung beauf­tragt wird, ent­schei­det sich in der kom­men­den Sit­zung. Eine Umset­zung könn­te einen bedeu­ten­den Bei­trag zur Sau­ber­keit im Land­kreis Leer leis­ten und den ille­ga­len Ent­sor­gungs­prak­ti­ken an Alt­klei­der- und Glas­con­tai­nern kon­se­quent entgegenwirken.

Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dür­fen gespannt sein, ob die poli­ti­sche Ent­schei­dung den Weg für ein sau­be­re­res Wohn­um­feld ebnet.

Sperr­müll — LK Leer — wei­te­re Infos — bit­te HIER klicken!

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Kos­ten­lo­se Sperr­müll­ab­ho­lung im Land­kreis Leer: Frak­ti­on MOIN for­dert Initia­ti­ve gegen ille­ga­le Müllentsorgung Leer. Die zuneh­men­de Ver­mül­lung im Land­kreis Leer sorgt...

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WEMA Raum­kon­zep­te Leer: Neue Büro- und Wohn­wel­ten in der Gro­nin­ger Stra­ße eröffnet

WEMA-Geschäfts­füh­rer Tobi­as Fischer stellt das neue Raum­kon­zept vor. Rechts neben ihm ver­fol­gen Chris­ti­an Hoch (eben­falls WEMA-Geschäfts­füh­rung) und Dipl.-Ing. Archi­tekt BDA...

Lokal

Senio­ren­zen­trum Pro­Se­nis: Tack im Aus­tausch über die aktu­el­len Herausforderungen

Die Teil­neh­men­den beim Tref­fen am 11. Juni 2026 im Senio­ren­zen­trum am Julia­nen­park in Leer. v.l.n.r.: hin­ten: Julia Kös­ter, Ste­fan Wilts,...

Lokal

Digi­ta­li­sie­rung und Besol­dung: Jus­tiz­ge­werk­schaft for­dert Kurskorrektur

(Am Gespräch teil­neh­men­de Vor­stands­mit­glie­der und Gäs­te: Manue­la Has­sel, Hel­mut Leu, Mai­ke Preuss, Nico Blo­em, Elke Kosic, Clau­dia Dirks-Fischer, Karin Vry...

Blaulicht

Meh­re­re Poli­zei­ein­sät­ze im Kreis Leer: Unfäl­le, Die­sel­spur und Streit in Gastronomiebetrieb

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 11.06.2026     Ver­kehrs­un­fäl­le ++ Kör­per­li­che Auseinandersetzung    Leer — Verkehrsunfall Am...

Lokal

Droh­nen-Know-how in Leer: Ost­frie­si­scher Droh­nen-Stamm­tisch am 16. Juni!

Netz­werk für Luft­fahrt-Enthu­si­as­ten: Ost­frie­si­scher Droh­nen-Stamm­tisch lädt nach Leer ein LEER. Ob für die moder­ne Land­wirt­schaft, indus­tri­el­le Über­wa­chung oder tech­ni­sche Inno­va­tio­nen –...

Blaulicht

Ein­satz in der Indus­trie­stra­ße: Brand in Ersatz­brenn­stoff­werk schnell unter Kontrolle

Brand­ein­satz in Ersatz­brenn­stoff­werk: Feu­er­wehr ver­hin­dert Schlimmeres Wee­ner. Am Mitt­woch­mor­gen, den 10. Juni 2026, kam es in einem Ersatz­brenn­stoff­werk in der...

Lokal

Klei­ne Hän­de, gro­ße Wir­kung: Erst­kläss­ler der Eichen­wall­schu­le räu­men in Leer auf!

Ein­satz für ein sau­be­res Leer: Rund 80 Erst­kläss­ler der Eichen­wall­schu­le tra­fen sich nach ihrer gro­ßen Müll­sam­mel­ak­ti­on zum gemein­sa­men Abschluss­fo­to auf...

Lokal

Platt­deutsch hat wie­der eine Stim­me: Harald Klaa­ßen ist neu­er Beauf­trag­ter für Westoverledingen

Neue Impul­se für das Platt­deut­sche: Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes (links) über­reich­te gemein­sam mit Petra Rosen­boom, Fach­be­reichs­lei­te­rin für „Fami­lie und Bil­dung“, dem...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

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13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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