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Skoda Elroq behauptet Spitzenposition bei den Elektro-Neuzulassungen
Verschiedene Autohäuser in Leer, die eine breite Palette an Automodellen und Antriebsarten präsentieren, vereint in einer Collage. Fotos: Ingo Tonsor @LeserECHO
Neuzulassungen im Februar 2026: Modellwechsel bei Minis und Großraum-Vans
FLENSBURG / LEER – Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die neuesten Zahlen für den Berichtsmonat Februar 2026 vorgelegt. Während der Automobilmarkt in vielen Bereichen Kontinuität zeigt, gab es in zwei wichtigen Fahrzeugsegmenten sowie bei den alternativen Antriebsarten einen Wechsel an der Spitze der Zulassungsstatistik.
Im Februar 2026 zeigten sich die deutschen Autofahrer besonders bei den Kleinstwagen und den Familienfahrzeugen wechselfreudig. In den übrigen Fahrzeugklassen konnten die Spitzenreiter des Vormonats ihre Positionen hingegen erfolgreich verteidigen.
Die Spitzenreiter in den Fahrzeugsegmenten
In zwei Segmenten gab es im Vergleich zum Januar neue Tabellenführer:
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Segment „Mini“: Hier konnte der Toyota Aygo die meisten Neuzulassungen verbuchen und setzte sich an die Spitze.
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Großraum-Vans: In dieser Kategorie übernahm der VW Touran im Februar die Führung als zulassungsstärkstes Modell.
In allen anderen Segmenten – von der Kompaktklasse bis hin zu den SUVs – blieben die erstplatzierten Modelle des Vormonats unverändert.
Alternative Antriebe: Skoda und Volvo behaupten Führung
Auch bei den Fahrzeugen mit alternativen Antriebsarten liefert die Statistik des KBA interessante Einblicke. Bei den Elektrofahrzeugen (BEV) und Hybriden blieb die Rangliste weitgehend stabil, mit lediglich einer Ausnahme im Bereich der Gas-Antriebe.
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Elektro (BEV): Der Skoda Elroq war erneut das meistzugelassene rein elektrische Modell auf dem deutschen Markt.
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Plug-in-Hybrid: Hier behauptete sich der Volvo XC60 weiterhin an der Spitze.
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Gas-Antrieb: In diesem Segment gab es einen Wechsel. Der Dacia Sandero verzeichnete im Februar die meisten Neuzulassungen.
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Brennstoffzelle & Hybrid: Der Hyundai Nexo (Brennstoffzelle), der VW T‑Roc (Hybrid ohne Plug-in) und der Toyota Yaris (Voll-Hybrid) führten ihre jeweiligen Kategorien erneut an.
Besonderheit: Voll-Hybrid vs. Plug-in-Hybrid
In der Statistik wird explizit zwischen verschiedenen Hybrid-Arten unterschieden. Voll-Hybrid-Fahrzeuge, wie der Toyota Yaris, verfügen über eine elektromotorische Leistung von mindestens 20 kW/t. Sie können zwar rein elektrisch anfahren und beschleunigen, die Batterie lässt sich jedoch – im Gegensatz zum Plug-in-Hybrid – nicht extern über ein Ladekabel aufladen.
Für Fahrzeuge mit reinem Wasserstoff-Antrieb wurden im Februar 2026 laut KBA keine einzigen Neuzulassungen registriert.
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„German Car of the Year“ 2026: Škoda Elroq sichert sich den begehrten Titel
LEER / FLENSBURG – Der Škoda Elroq ist das „German Car of the Year“ 2026. Das vollelektrische Modell konnte sich in einem hochkarätigen Wettbewerb gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen und gewinnt damit einen der bedeutendsten Preise der deutschen Automobilindustrie.
Die Auszeichnung „German Car of the Year“ (GCOTY) bewertet jährlich die wichtigsten Fahrzeug-Neuerscheinungen der vergangenen zwölf Monate. Eine Fachjury, bestehend aus 40 renommierten deutschen und internationalen Automobiljournalisten, entscheidet dabei über die Vergabe des Titels.
Souveräner Sieg im Finale
Der Weg zum Gesamtsieg führte für den Elroq zunächst über den Erfolg in seiner eigenen Fahrzeugklasse. Nachdem das Modell bereits den Sieg in der Kategorie „Kompaktklasse“ errungen hatte, trat es Mitte Oktober 2025 im großen Finale gegen die Gewinner der vier weiteren Fahrzeugklassen an.
Bei den entscheidenden Testfahrten am 14. und 15. Oktober überzeugte der Elroq die Expertenjury durch sein stimmiges Gesamtpaket und setzte sich souverän als Gesamtsieger durch. Mit diesem Erfolg tritt der Škoda Elroq nun offiziell mit dem Titel „German Car of the Year“ 2026 an.
Bedeutung für den Automobilmarkt
Der GCOTY-Award gilt als wichtiger Gradmesser für technologische Innovation, Design und Alltagstauglichkeit. Dass ein vollelektrisches Kompaktmodell diesen Titel erringt, unterstreicht die aktuelle Entwicklung auf dem deutschen Markt, in dem Elektromobilität und funktionale Konzepte zunehmend in den Fokus rücken.
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Schlager-Nacht in der Fetenscheune: Disco Inferno am 18. Juli
Disco Inferno: Schlager-Nacht in der Fetenscheune
Am 18. Juli findet in der Fetenscheune die Veranstaltung „Disco Inferno – Die Schlager-Nacht“ statt. Ab 22:30 Uhr steht die Mainhall unter dem Motto einer Kombination aus Schlager, Pop und Party-Klassikern.
Programm und Atmosphäre
Die musikalische Gestaltung übernimmt DJ Freddy, dessen Set von bekannten Evergreens bis hin zu aktuellen Chart-Hits reicht. Das Event zielt darauf ab, durch eine Mischung aus Mitsing-Titeln und Tanzmusik eine lebhafte Atmosphäre zu schaffen. Für die Gestaltung des Abends sind unterschiedliche Outfits – von legere bis ausgefallen – Teil der Veranstaltungskultur.
Details zur Veranstaltung:
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Veranstaltungsort: Mainhall, Fetenscheune
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Beginn: 22:30 Uhr
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Einlass: Ab 18 Jahren
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Zusatzangebote: Eine Midnight-Happy-Hour, ein Cocktail-Angebot in der Mainhall sowie ein Outdoor-Chill-Out-Bereich ergänzen das Programm.


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Urlaub ohne Stress: Ab Haustür direkt in den Sommer – Last Minute ab Leer!
Last Minute ab Leer: Sommerurlaub mit Haustür-Transfer buchen
Die Sommerferien laufen bereits, doch der Wunsch nach Sonne, Strand und einer entspannten Auszeit ist noch da? Wer aus Leer oder dem gesamten Bereich Leer kurzfristig verreisen möchte, findet mit den Last-Minute-Angeboten von Reiseland PROFiL Reisen die ideale Lösung für August und September 2026. Das Beste daran: Der Urlaub beginnt nicht erst am Gate, sondern direkt an der eigenen Haustür.
Komfortabler Flughafen-Transfer: Stressfrei in den Urlaub starten
Das größte Ärgernis vor Reiseantritt ist oft die Anreise zum Flughafen – Parkplatzsuche, teure Gebühren oder das anstrengende Schleppen von Koffern in Bahn und Bus können die Urlaubsstimmung bereits trüben. Hier setzt das Service-Konzept von PROFiL Reisen an: Der Haustür-Transfer ist bei den aktuellen Angeboten bereits fest inkludiert. Sie werden bequem zu Hause abgeholt, direkt zum Flughafen Hamburg oder Bremen gebracht und nach Ihrer Rückkehr wieder bis vor die Haustür chauffiert.
Ratgeber: So wird Ihr Last-Minute-Urlaub zum Erfolg
Spontan zu buchen ist eine wunderbare Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen. Damit der Kurztrip perfekt gelingt, habe ich hier ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:
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Flexibilität bewahren: Bei Last-Minute-Angeboten sind die Kontingente oft begrenzt. Seien Sie offen bei der Zielwahl, falls Ihr Wunschtermin bereits ausgebucht sein sollte.
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Reiseunterlagen frühzeitig prüfen: Auch wenn es schnell geht – checken Sie kurz Ihre Ausweisdokumente. Sind Reisepass oder Personalausweis noch gültig?
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Pack-Strategie: Erstellen Sie eine kleine Checkliste. Da Sie den bequemen Haustür-Transfer nutzen, dürfen Sie auch gerne etwas mehr in den Koffer packen, ohne den Stress, alles durch den Bahnhof tragen zu müssen.
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Persönliche Beratung nutzen: Das Internet bietet viele Vergleiche, aber eine persönliche Beratung durch Profis wie bei Reiseland PROFiL Reisen ist Gold wert. Sie können individuelle Wünsche äußern und sicherstellen, dass das Hotel genau zu Ihren Bedürfnissen passt.


Zwei attraktive Ziele für Ihre Auszeit
Zehn Tage Korfu mit Meerblick im August
Vom 15. bis 25. August 2026 erwartet Sie das Vier-Sterne-Hotel Marilena Seaview in Pirgi auf Korfu. Mit Halbpension und einem traumhaften Blick auf das Ionische Meer ist dies die perfekte Gelegenheit, mediterranes Flair zu genießen.
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Preis: 1.159 Euro pro Person (inkl. Flug ab/bis Hamburg und Haustür-Transfer).
All-Inclusive an der Türkischen Riviera
Vom 27. August bis 6. September 2026 geht es in das Fünf-Sterne-Hotel Side Crown Palace in Side. Hier heißt es: einfach zurücklehnen und genießen.
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Preis: 1.159 Euro pro Person (inkl. Flug ab/bis Bremen und Haustür-Transfer).
Jetzt informieren und buchen
Die letzten freien Doppelzimmer für diese August-Reisen stehen bereit. Wer den Sommer noch einmal so richtig auskosten möchte, sollte jetzt handeln. Die Teams von Reiseland PROFiL Reisen beraten Sie gerne persönlich in den Filialen im DOC in Emden, in Aurich oder Norden.
Nutzen Sie die fachkundige Expertise, planen Sie Ihre Auszeit stressfrei und freuen Sie sich auf einen Sommer, der Ihnen noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
Quelle: Reiseland PROFiL Reisen. Für weitere Informationen zu Verfügbarkeiten und Buchungen wenden Sie sich bitte direkt an die Standorte in Emden, Aurich oder Norden.
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Neue Optionen bei der Heizungswahl und Fördermöglichkeiten für Käufer
Verlässliche Immobilienkompetenz in Ostfriesland: Anni Wiegand, Immobilienmaklerin, setzt auf persönliche Begleitung und strategische Vermarktung – von der ersten Marktwerteinschätzung bis zum erfolgreichen Notartermin und darüber hinaus.
Immobilienverkauf in Ostfriesland: Mit frischem Wind durch das neue Modernisierungsgesetz – persönlich, modern und stark vernetzt
Ostfriesland. Wer in diesen Tagen mit dem Gedanken spielt, eine Immobilie zu verkaufen, sieht sich mit neuen Rahmenbedingungen konfrontiert. Das kürzlich verabschiedete Gebäudemodernisierungsgesetz bringt frischen Wind und vor allem mehr Freiheit für Eigentümer. Doch was bedeutet der Wegfall starrer Vorgaben konkret für den Immobilienmarkt in der Region? Und wie können Verkäufer und Käufer gleichermaßen von der überarbeiteten Förderlandschaft profitieren? Anni Wiegand, Ihre Immobilienmaklerin in Ostfriesland, gibt Antworten und zeigt auf, wie eine moderne, persönliche und strategisch begleitete Vermarktung jetzt zum Erfolg führt.
Kurswechsel in der Klimapolitik: Mehr Freiheit bei der Heizungswahl
Der Bundestag und Bundesrat haben grünes Licht für das neue Gebäudemodernisierungsgesetz gegeben. Es markiert einen entscheidenden Kurswechsel in der Klimapolitik für den Gebäudesektor. Die zentrale und für viele Eigentümer erleichternde Nachricht: Die Pflicht, beim Heizungstausch einen Anteil von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien einzuhalten, entfällt.
Das bedeutet mehr Eigenverantwortung und Technologieoffenheit. Hauseigentümer können künftig selbst entscheiden, welche Heizungsart sie in Neu- und Bestandsbauten installieren möchten. Der Einbau von modernen Gas- und Ölheizungen bleibt weiterhin möglich, flankiert von einer schrittweisen Dekarbonisierung der Brennstoffe (Bioanteil ab 2029, Grüngasquote ab 2028). Klimafreundliche Lösungen wie Wärmepumpen oder Fernwärme bleiben attraktive Alternativen.
Gebrauchtimmobilien im Fokus: Jetzt verkaufen und von Nachfrage profitieren
Dieser Kurswechsel hat direkten Einfluss auf den Verkauf von Bestandsimmobilien. Für Verkäufer bedeutet dies: Die Unsicherheit, die potenzielle Käufer bei älteren Objekten bezüglich einer sofortigen, teuren Heizungssanierung hatten, weicht. Immobilien werden wieder planbarer.
„Das ist der ideale Zeitpunkt, um über einen Verkauf nachzudenken“, erklärt Anni Wiegand. „Wir analysieren gemeinsam die Stärken Ihrer Immobilie – sei es das Einfamilienhaus, die Kapitalanlage oder ein sanierungsbedürftiges Objekt. Eine realistische Einschätzung schafft Klarheit über den Marktwert und den passenden, individuellen Verkaufsfahrplan.“
Für Käufer: Maximalförderung bei Sanierung nutzen
Während die Heizungswahl freier wird, bleibt der Staat bei energetischen Sanierungen ein starker Partner. Die staatliche Heizungs- und Gebäudeförderung (BEG) wurde fortgesetzt, neu strukturiert und tritt in weiten Teilen am 21. Juli 2026 in Kraft.
Hier liegt ein enormes Potenzial für Käufer von Bestandsimmobilien, die modernisieren wollen. Wer ein älteres Haus in Ostfriesland kauft, kann durch gezielte Sanierungsmaßnahmen von attraktiven Boni profitieren:
- Gestaffelter Einkommensbonus: Für Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen unter 30.000 Euro steigt der Bonus auf bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten.
- Klimageschwindigkeitsbonus: Auch der Bonus für den vorzeitigen Tausch alter Heizungen bleibt ein Anreiz.
„Als Ihre persönliche Immobilienmaklerin ist es mir wichtig, den Blick für das Gesamtbild zu schärfen“, betont Anni Wiegand. „Dazu gehört die realistische Einschätzung der Immobilie ebenso wie der frühe Blick auf die Finanzierung. Nur so lassen sich die maximalen Fördermittel passgenau in das Kauf- und Sanierungsvorhaben integrieren.“
Neues Starkes Netzwerk: Immobilienkompass Nordwest sucht Partner
Gerade bei sanierungsbedürftigen Häusern oder Immobilien mit Entwicklungspotenzial ist eine fundierte Beratung entscheidend. Mit dem Immobilienkompass Nordwest steht ein regionales Netzwerk zur Verfügung, das Eigentümer, Kaufinteressenten, Finanzierungskompetenz und ausgewählte Fachpartner zusammenführt. Kontakte aus Bau, Sanierung, Planung und Immobilienentwicklung greifen hier ineinander.
Um dieses Netzwerk für die Region gezielt zu ergänzen, sind weitere Kooperationspartner herzlich willkommen und können sich gerne bei Anni Wiegand melden.
Beratung schafft Klarheit
Ob Sie Ihre Bestandsimmobilie jetzt bestmöglich verkaufen möchten oder als Käufer ein Objekt suchen, das Sie mit maximaler Förderung modernisieren – fachkundige Beratung ist der erste Schritt.
„Vertrauen entsteht durch nachvollziehbare Arbeit und klare Kommunikation“, sagt Anni Wiegand. Sie lädt Eigentümer zu einem unverbindlichen Erstgespräch ein, um den aktuellen Marktwert zu ermitteln und die Möglichkeiten einer persönlichen, modernen und vernetzten Vermarktung im Lichte der neuen Gesetzeslage zu besprechen.
Kontakt für Ihre Immobilienanliegen: Anni Wiegand Immobilienmaklerin (IHK) (Selbstständige Handelsvertreterin gemäß § 84 HGB für die TB Finanz & Immobilien GmbH) Telefon: 0151 23565999 E‑Mail: wiegand@tb-finanz-immobilien.de
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Neues Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet: Mehr Freiheit bei der Heizungswahl
Der Bundestag und der Bundesrat haben das neue Gebäudemodernisierungsgesetz verabschiedet. Es ersetzt das bisherige Gebäudeenergiegesetz und markiert einen Kurswechsel in der Klimapolitik für den Gebäudesektor: Weg von starren Vorgaben, hin zu mehr Technologieoffenheit, Eigenverantwortung und Planungssicherheit.
Nachdem das Bundeskabinett den Entwurf bereits im Mai auf den Weg gebracht hatte, tritt das Gesetz nach der nun erfolgten Verkündung in Kraft. Ziel der Bundesregierung ist es, den Klimaschutz alltagstauglich zu gestalten und Hauseigentümern die Entscheidungsgewalt über ihre Heiztechnik zurückzugeben.
Ende der 65-Prozent-Vorgabe
Die zentrale Änderung: Die gesetzliche Pflicht, bei jedem Heizungstausch einen Anteil von mindestens 65 Prozent erneuerbarer Energien einzuhalten, entfällt. Eigentümerinnen und Eigentümer können künftig selbst entscheiden, welche Heizungsart sie in Neu- und Bestandsbauten installieren möchten. Neben klimafreundlichen Lösungen wie Wärmepumpen, Fernwärmeanschlüssen, hybriden Modellen oder Biomasseheizungen bleibt der Einbau von Gas- und Ölheizungen weiterhin möglich.
Klimaneutralität bis 2045 durch schrittweise Beimischung
Um die Klimaziele für das Jahr 2045 zu erreichen, setzt das Gesetz auf eine schrittweise Dekarbonisierung der Brennstoffe. Für Gas- und Ölheizungen gilt:
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Biotreppe: Ab 2029 wird die Beimischung eines verbindlichen Bioanteils schrittweise verpflichtend.
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Grüngasquote: Für die ab 2028 greifende Grüngasquote wird die Bundesregierung bis zum 1. Dezember 2026 ein gesondertes Gesetz vorlegen.
Zudem wurden Schutzmechanismen für Mieterinnen und Mieter vor überhöhten Nebenkosten sowie Härtefallregelungen für Vermietende bei der CO2-Kostenaufteilung in das Gesetz aufgenommen.
Überarbeitete Förderung ab 21. Juli 2026
Die staatliche Heizungs- und Gebäudeförderung (BEG) wird fortgesetzt und auf eine neue, sozial ausgewogenere Basis gestellt. Die angepassten Förderbedingungen treten am 21. Juli 2026 in Kraft.
Die Kernpunkte der neuen Förderung:
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Gestaffelter Einkommensbonus: Für Haushalte mit einem Einkommen unter 30.000 Euro steigt der Bonus von 30 auf 40 Prozent. Haushalte bis 40.000 Euro erhalten 30 Prozent, bis 50.000 Euro zehn Prozent Bonus.
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Kinderzuschlag: Familien profitieren von einem neuen Zuschlag, der das für den Bonus zugrunde gelegte Einkommen einmalig um 10.000 Euro reduziert.
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Förderdeckel: Die förderfähigen Kosten werden auf maximal 28.000 Euro begrenzt (bisher 30.000 Euro), wobei diese Deckelung künftig halbjährlich um 750 Euro sinkt.
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Klimageschwindigkeitsbonus: Der Bonus für den vorzeitigen Heizungstausch wird zeitlich gestreckt und schrittweise reduziert.
Informationen zur Antragstellung sowie zur technischen Umstellungsphase der KfW (9. bis 20. Juli) stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau bereit.
Ausblick
Die Bundesregierung plant, das Gesetz im Jahr 2030 hinsichtlich seines Beitrags zu den Klimaschutzzielen im Gebäudesektor zu evaluieren. Parallel dazu erfolgt die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EU) 2024/1275 in nationales Recht, um die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden weiter zu steigern.

























