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SoVD-Kreis­ver­band Leer-Emden: Unter­stüt­zung für das Schutz­en­gel-Huus Micha­el in Uplengen

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Das Schutz­en­gel-Huus Micha­el kann sich über die Unter­stüt­zung des SoVD-Kreis­ver­ban­des Leer-Emden (300 Euro) und des SoVD-Orts­ver­ban­des Uple­n­gen-Fils­um (200 Euro) freu­en. Die Spen­den wur­den im Rah­men der Herbst­ta­gung des SoVD-Kreis­ver­ban­des im Rat­haus in Remels über­reicht. Das Foto zeigt (v.l.): Frie­da Lan­ge (Schatz­meis­te­rin Kreis­ver­band Leer-Emden SoVD), Wil­fried Hei­kens (Schrift­füh­rer Kreis­ver­band Leer-Emden SoVD), Hil­de­gard Hin­derks (Vor­sit­zen­de Kreis­ver­band Leer-Emden SoVD), Ulf Thie­le (Vor­sit­zen­der För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus e.V.), San­dra Groth (Pfle­ge­dienst­lei­te­rin Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen), Jan Kuper (Vor­sit­zen­der SoVD Uple­n­gen-Fils­um), Her­bert Bet­ten (Schatz­meis­ter SoVD Uple­n­gen-Fils­um) Foto: Anne­gret de Witt, SoVD

Sozi­al­ver­band Deutsch­land unter­stützt das Schutzengel-Huus

Uple­n­gen: Herbst­ge­spräch des SoVD-Kreis­ver­bands Leer-Emden

Das Schutz­en­gel-Huus Micha­el war das zen­tra­le The­ma des dies­jäh­ri­gen „Herbst­ge­sprächs“ des Sozi­al­ver­ban­des Deutsch­land (SoVD), Kreis­ver­band Leer-Emden. Am ver­gan­ge­nen Sams­tag tra­fen sich die Vor­stands­mit­glie­der des Kreis­ver­bands und sei­ner 17 Orts­ver­bän­de im frisch reno­vier­ten Rat­haus­saal der Gemein­de Uple­n­gen in Remels. SoVD-Kreis­vor­sit­zen­de Hil­de­gard Hin­derks aus Wee­ner begrüß­te die Ver­tre­ter der 9.803 Mit­glie­der des Ver­ban­des und den Uple­n­ge­ner Bür­ger­meis­ter Heinz Trauernicht.

Ein­bli­cke in das Schutzengel-Huus

Nach dem Gruß­wort des Bür­ger­meis­ters prä­sen­tier­ten San­dra Groth, Pfle­ge­dienst­lei­te­rin der Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen gGmbH, und Ulf Thie­le, Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins Schutz­en­gel-Huus e.V., die Ent­ste­hungs­ge­schich­te und die Arbeit des Schutz­en­gel-Huus. Die­se Ein­rich­tung, die im August 2023 eröff­net wur­de, rich­tet sich an inten­siv­pfle­ge­be­dürf­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che und schließt eine wich­ti­ge Ver­sor­gungs­lü­cke zwi­schen der sta­tio­nä­ren inten­siv­me­di­zi­ni­schen Behand­lung und der häus­li­chen Pflege.

Spen­den­über­ga­be für eine wert­vol­le Unterstützung

Im Rah­men des Herbst­ge­sprächs über­reich­ten der SoVD-Kreis­ver­band Leer-Emden und der SoVD-Orts­ver­band Uple­n­gen-Fils­um Spen­den in Höhe von 300 Euro und 200 Euro. Hil­de­gard Hin­derks erklär­te: „Die­ses Geld ist eine wert­vol­le Unter­stüt­zung für die­ses her­aus­ra­gen­de Pro­jekt und kommt direkt bei den Kin­dern und ihren Fami­li­en an.“ Die Vor­stands­mit­glie­der zeig­ten sich beein­druckt von der enga­gier­ten Arbeit im Schutz­en­gel-Huus und der Not­wen­dig­keit sol­cher Ein­rich­tun­gen in der Region.

Schutz­en­gel-Huus: Ein Ort der Hoff­nung und Entlastung

Das Schutz­en­gel-Huus Micha­el bie­tet nicht nur eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung durch ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team, son­dern ermög­licht es auch, die Eltern und Geschwis­ter aktiv in die Pfle­ge ein­zu­be­zie­hen. Die Ein­rich­tung schafft eine wohn­ort­na­he Lösung für Fami­li­en, die sich den Her­aus­for­de­run­gen der häus­li­chen Pfle­ge nicht stel­len kön­nen. Zudem erhal­ten Eltern die Mög­lich­keit, ihr pfle­ge­be­dürf­ti­ges Kind für bis zu vier Wochen unter­zu­brin­gen, um selbst ein­mal Urlaub zu machen und neue Kraft zu tanken.

 

Das Enga­ge­ment des SoVD-Kreis­ver­bands Leer-Emden für das Schutz­en­gel-Huus Micha­el unter­streicht die Bedeu­tung der Unter­stüt­zung von Ein­rich­tun­gen, die sich um inten­siv­pfle­ge­be­dürf­ti­ge Kin­der und Jugend­li­che küm­mern. Die Spen­den und die wert­vol­len Infor­ma­tio­nen, die im Rah­men des Herbst­ge­sprächs geteilt wur­den, zei­gen, wie wich­tig Gemein­schaft und Zusam­men­halt in sol­chen Zei­ten sind.


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Gal­li­markt 2026 in Leer: Besu­cher­re­kord und posi­ti­ve Bilanz

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Gal­li­markt 2026 in Leer: Besu­cher­stärks­ter Gal­li­markt seit vie­len Jahren

Posi­ti­ve Bilanz zum Gal­li­markt-Fina­le: Mehr Fami­li­en, hohe Besu­cher­zah­len und weni­ge Zwi­schen­fäl­le. Poli­zei, DRK und Stadt zie­hen ein posi­ti­ves Fazit zum fünf­tä­gi­gen Volks­fest in Leer.

Leer – Der 518. Gal­li­markt in Leer geht an die­sem Sonn­tag in sei­ne letz­ten Stun­den. Bis 23 Uhr läuft das tra­di­tio­nel­le Volks­fest in der ost­frie­si­schen Leda­stadt. Bereits am Nach­mit­tag haben die Ver­ant­wort­li­chen der betei­lig­ten Orga­ni­sa­tio­nen bei der täg­li­chen Lage­be­spre­chung im Rat­haus ein vor­läu­fi­ges und über­aus posi­ti­ves Abschluss­re­sü­mee gezo­gen. Ihr Fazit: Der Gal­li­markt 2026 war ein her­aus­ra­gen­der Markt und zählt zu den besu­cher­stärks­ten Ver­an­stal­tun­gen der ver­gan­ge­nen Jahre.

Gal­li­markt 2026 lockt wie­der mehr Fami­li­en nach Leer

Markt­meis­ter Micha­el Mey­er und Schau­stel­ler-Chef Timo von Hal­le spra­chen über­ein­stim­mend von einem „her­aus­ra­gen­den Markt“. Beson­ders erfreu­lich sei, dass es gelun­gen sei, wie­der deut­lich mehr Fami­li­en auf den Gal­li­markt zu locken als in den Vorjahren.

Mey­er und von Hal­le gin­gen davon aus, dass die Besu­cher­zahl des Vor­jah­res von 550.000 im Lau­fe des Sonn­tags über­trof­fen wer­de. Damit wäre der aktu­el­le Gal­li­markt der besu­cher­stärks­te seit vie­len Jah­ren – und das, obwohl es zeit­wei­se Regen­wet­ter gab.

Beson­ders stark waren nach Ein­schät­zung der Ver­ant­wort­li­chen der Auf­takt am Mitt­woch, der Don­ners­tag und der Sonn­abend. Ledig­lich am Frei­tag fiel die Reso­nanz wet­ter­be­dingt etwas schwä­cher aus.

Bür­ger­meis­ter lobt fried­li­chen Ver­lauf des Gallimarktes

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst freu­te sich über die über­aus gelun­ge­ne „Fünf­te Jah­res­zeit“ in Leer. Erneut habe das tra­di­ti­ons­rei­che Volks­fest zahl­rei­che Men­schen in die Stadt an der Leda gelockt.

Beson­ders wich­tig sei, dass der Gal­li­markt an allen fünf Tagen fried­lich ver­lau­fen sei und es kei­ne nen­nens­wer­ten Zwi­schen­fäl­le gege­ben habe. Horst sprach allen enga­gier­ten Kräf­ten sei­nen Dank aus. Ein beson­de­res Lob rich­te­te er an die Sicher­heits­kräf­te, die maß­geb­lich dazu bei­getra­gen hät­ten, die­sen außer­ge­wöhn­li­chen Gal­li­markt zu ermöglichen.

Poli­zei regis­triert 23 Straf­ta­ten in fünf Tagen

Auch die Poli­zei zog eine posi­ti­ve Bilanz. Nach ihren Anga­ben blieb die Zahl der regis­trier­ten Straf­ta­ten mit ins­ge­samt 23 über­schau­bar. Dar­un­ter waren zwölf Kör­per­ver­let­zun­gen und vier Beleidigungen.

Das ent­spricht weni­ger als fünf Straf­ta­ten pro Tag. Ange­sichts der hohen Besu­cher­zah­len sei dies ein „ver­schwin­dend gerin­ger Wert“.

Die Zah­len unter­strei­chen aus Sicht der Ver­ant­wort­li­chen den ins­ge­samt fried­li­chen Ver­lauf des fünf­tä­gi­gen Volks­fes­tes. Trotz des gro­ßen Besu­cher­an­drangs kam es dem­nach zu kei­nen nen­nens­wer­ten Zwischenfällen.

DRK behan­delt 112 Besu­cher auf dem Gallimarkt

Das Deut­sche Rote Kreuz (DRK) berich­te­te von ins­ge­samt 112 Besu­chern, die wäh­rend des Gal­li­mark­tes medi­zi­nisch behan­delt wer­den muss­ten. Damit lag die Zahl der Behand­lun­gen unter dem Wert des Vorjahres.

Ein grö­ße­rer Teil der Ein­sät­ze war nach Anga­ben des DRK auf über­mä­ßi­gen Alko­hol­kon­sum zurück­zu­füh­ren. Dar­über hin­aus muss­ten unter ande­rem eini­ge klei­ne­re chir­ur­gi­sche Ver­let­zun­gen ver­sorgt wer­den, bei­spiels­wei­se nach Stürzen.

Die Zahl der Per­so­nen, die zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den muss­ten, lag im ein­stel­li­gen Bereich. Auch die­ser Wert war im Ver­gleich zu ande­ren Ver­an­stal­tun­gen und ange­sichts des gro­ßen Besu­cher­auf­kom­mens ver­gleichs­wei­se niedrig.

350 Ver­war­nun­gen wegen Falsch­par­kens – 25 Fahr­zeu­ge abgeschleppt

Neben der Sicher­heit auf dem Ver­an­stal­tungs­ge­län­de beschäf­tig­te auch die Ver­kehrs­si­tua­ti­on rund um den Gal­li­markt die Verantwortlichen.

Ins­ge­samt wur­den 350 Ver­war­nun­gen wegen Falsch­par­kens aus­ge­spro­chen. Dar­über hin­aus muss­ten 25 Fahr­zeu­ge abge­schleppt wer­den. Die Zahl der abge­schlepp­ten Fahr­zeu­ge lag damit deut­lich unter den Wer­ten der Vorjahre.

Weni­ger Wild­pin­k­ler als im Vorjahr

Noch nicht abschlie­ßend bekannt war die genaue Zahl der Per­so­nen, die wäh­rend des Gal­li­mark­tes uner­laubt uri­nier­ten. Nach Ein­schät­zung der Ver­ant­wort­li­chen waren es jedoch weni­ger als im Vor­jahr. Damals waren rund 70 ent­spre­chen­de Fäl­le bekannt geworden.

Ver­stö­ße wur­den mit einer Anzei­ge und der Ein­lei­tung eines Buß­geld­ver­fah­rens geahndet.

Posi­ti­ve Gesamt­bi­lanz zum Gallimarkt-Finale

Der Gal­li­markt 2026 über­zeug­te nach dem vor­läu­fi­gen Abschluss­re­sü­mee durch hohe Besu­cher­zah­len, mehr Fami­li­en auf dem Fest­ge­län­de und einen ins­ge­samt fried­li­chen Ver­lauf. Die star­ken Besu­cher­ta­ge am Mitt­woch, Don­ners­tag und Sonn­abend tru­gen maß­geb­lich zur posi­ti­ven Ein­schät­zung bei. Auch die ver­gleichs­wei­se nied­ri­gen Zah­len bei Straf­ta­ten, medi­zi­ni­schen Behand­lun­gen und abge­schlepp­ten Fahr­zeu­gen flos­sen in die Bilanz ein.

Auch die brei­te­ren Haupt­gän­ge mach­ten sich nach Ein­schät­zung von Markt­meis­ter Micha­el Mey­er bemerk­bar. Sie boten mehr Bewe­gungs­flä­che und tru­gen dazu bei, Staus selbst am besu­cher­star­ken Sonn­abend erheb­lich zu verringern.

Mit dem Abschluss am Sonn­tag um 23 Uhr endet für Leer eine inten­si­ve fünf­tä­gi­ge Gal­li­markt-Woche. Die Ver­ant­wort­li­chen zeig­ten sich bereits am Nach­mit­tag zufrie­den mit dem Ver­lauf des tra­di­ti­ons­rei­chen Volks­fes­tes und rech­ne­ten damit, dass die Besu­cher­zahl des Vor­jah­res von 550.000 über­trof­fen wird.

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Gal­li­markt Leer 2026: Begeis­ter­ter Applaus und Hup­kon­zert nach spek­ta­ku­lä­rem Feuerwerk

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Ein beein­dru­cken­des Far­ben­meer am Nacht­him­mel über Leer: Das Gal­li­markt-Feu­er­werk erleuch­te­te den Him­mel über dem Muse­ums­ha­fen mit kraft­vol­len Leucht­ef­fek­ten und spek­ta­ku­lä­ren Feu­er­werks­bil­dern. Foto: Nael Foto­gra­fie & Fotostudio

Gal­li­markt Leer 2026: Begeis­ter­ter Applaus und Hup­kon­zert nach spek­ta­ku­lä­rem Feuerwerk

Leer – Ein far­ben­präch­ti­ger Him­mel, beein­dru­cken­de Fächer­ef­fek­te und ein Fina­le mit einer rasan­ten Fol­ge von Feu­er­werks­schüs­sen: Das gro­ße Gal­li­markt-Feu­er­werk am Frei­tag­abend begeis­ter­te zahl­rei­che Besu­cher in Leer. Als die letz­ten Effek­te am Him­mel ver­glüh­ten, gab es kräf­ti­gen Applaus. Für einen beson­de­ren Abschluss sorg­ten anschlie­ßend die Boo­te im Muse­ums­ha­fen, deren Besat­zun­gen mit einem regel­rech­ten Hup­kon­zert auf das Spek­ta­kel reagierten.

Pyro­tech­nik der Extra­klas­se am Him­mel über Leer

Pünkt­lich um 22 Uhr rich­te­ten sich die Bli­cke der Besu­cher auf den Him­mel. Rund 15 Minu­ten lang prä­sen­tier­te das Team von Sem­mer Feu­er­werk aus Lang­we­del bei Ver­den an der Aller eine abwechs­lungs­rei­che Show mit zahl­rei­chen Far­ben, For­men und auf­ein­an­der abge­stimm­ten Effekten.

Beson­ders ein­drucks­voll waren die breit auf­ge­fä­cher­ten Bil­der, die sich über den Nacht­him­mel ver­teil­ten. Immer wie­der folg­ten auf gro­ße Leucht­ef­fek­te schnel­le Sal­ven, die das Feu­er­werk dyna­misch erschei­nen lie­ßen. Das Fina­le setz­te schließ­lich noch ein­mal einen beson­de­ren Akzent und sorg­te für einen ent­spre­chend lau­ten und far­ben­präch­ti­gen Abschluss.

Der Applaus unmit­tel­bar nach den letz­ten Schüs­sen zeig­te, wie gut die Dar­bie­tung beim Publi­kum ankam. Kurz dar­auf mel­de­ten sich auch die Boo­te im Hafen zu Wort: Mit ihren Schiffs­hu­pen ver­ab­schie­de­ten sie das Feu­er­werk auf ihre ganz eige­ne Weise.

Spek­ta­ku­lä­re Fächer­ef­fek­te und strah­len­de Far­ben über dem Muse­ums­ha­fen: Das Feu­er­werk zum Gal­li­markt 2026 begeis­ter­te mit ein­drucks­vol­ler Leucht­kraft und einem ful­mi­nan­ten Fina­le. Foto: Nael Foto­gra­fie & Fotostudio

 

Hoch­wer­ti­ge Zylin­der­bom­ben aus Ita­li­en und Portugal

Bereits vor dem Feu­er­werk hat­te Geschäfts­füh­rer Sem­mer einen Ein­blick in die ein­ge­setz­te Pyro­tech­nik gege­ben. Zu den beson­de­ren Höhe­punk­ten gehör­ten hoch­wer­ti­ge Zylin­der­bom­ben aus Ita­li­en und Por­tu­gal. Die­se zäh­len zu den auf­wen­di­ge­ren Feu­er­werks­kör­pern und ermög­li­chen beson­ders viel­sei­ti­ge Effekte.

Bei soge­nann­ten Mehr­schlag­bom­ben kön­nen inner­halb eines ein­zi­gen Feu­er­werks­kör­pers meh­re­re unter­schied­li­che Effek­te nach­ein­an­der sicht­bar wer­den. Je nach Aus­füh­rung sind bis zu sechs Effekt­fol­gen mög­lich. Dadurch ent­ste­hen am Him­mel abwechs­lungs­rei­che Bil­der, bei denen sich Far­ben und For­men inner­halb kur­zer Zeit verändern.

Auch die Men­ge der ein­ge­setz­ten Pyro­tech­nik war beacht­lich. Knapp 20 Feu­er­werks­bat­te­rien sowie wei­te­re Feu­er­werks­kör­per, dar­un­ter römi­sche Lich­ter und gro­ße Abschuss­kör­per, kamen zum Ein­satz. Ins­ge­samt rech­ne­te Sem­mer mit meh­re­ren Tau­send Schüs­sen. Eine der ver­wen­de­ten Bat­te­rien kann nach sei­nen Anga­ben rund 300 Schüs­se inner­halb von sie­ben Sekun­den abgeben.

Für das Fina­le wur­den meh­re­re Abschuss­po­si­tio­nen mit­ein­an­der kom­bi­niert. Dadurch konn­ten die Effek­te in unter­schied­li­chen Rich­tun­gen und brei­ten Fächer­for­men am Him­mel erscheinen.

 

Geschäfts­füh­rer Sem­mer (l.) und sein Team von Sem­mer Feu­er­werk vor dem auf­ge­bau­ten Feu­er­werk an der Hafen­stra­ße in Leer. Das Unter­neh­men sorg­te beim Gal­li­markt 2026 mit hoch­wer­ti­gen Zylin­der­bom­ben, ein­drucks­vol­len Fächer­ef­fek­ten und einem spek­ta­ku­lä­ren Fina­le für Begeisterung.

Sem­mer Feu­er­werk gestal­tet das Spek­ta­kel seit 2018

Ver­ant­wort­lich für das Feu­er­werk war erneut Sem­mer Feu­er­werk aus Lang­we­del bei Ver­den an der Aller. Das Unter­neh­men gestal­tet das Gal­li­markt-Feu­er­werk bereits seit 2018 und war damit zum ach­ten Mal für die pyro­tech­ni­sche Insze­nie­rung in Leer im Einsatz.

Die Vor­be­rei­tun­gen hat­ten am Frei­tag bereits am Vor­mit­tag begon­nen. Geschäfts­füh­rer Sem­mer war nach eige­nen Anga­ben gegen 10 Uhr vor Ort, wei­te­re Mit­ar­bei­ter kamen spä­ter mit Mate­ri­al und Anhän­ger hin­zu. Das Team woll­te den Auf­bau mög­lichst vor dem ein­set­zen­den Regen abschlie­ßen. Die­ses Ziel wur­de erreicht.

Gezün­det wur­den die Feu­er­werks­kör­per über ein elek­tri­sches Sys­tem. Dabei wer­den die ein­zel­nen Effek­te über Emp­fän­ger und einen Sen­der aus­ge­löst. Da die tat­säch­li­chen Abläu­fe und Ver­zö­ge­run­gen ein­zel­ner Effek­te leicht vari­ie­ren kön­nen, wird die Dau­er eines sol­chen Feu­er­werks grund­sätz­lich nur unge­fähr angegeben.

Die Schau­stel­ler finan­zie­ren das Gal­li­markt-Feu­er­werk gemeinsam

Eine wich­ti­ge Fra­ge ist auch, wer ein sol­ches Feu­er­werk finan­ziert. Beim Gal­li­markt wird das Spek­ta­kel von den Schau­stel­lern getra­gen. Die Kos­ten wer­den über eine Umla­ge finan­ziert, die im Zusam­men­hang mit den Stand­ge­büh­ren von den teil­neh­men­den Schau­stel­lern mit­ge­tra­gen wird.

Damit ist das Feu­er­werk eine Gemein­schafts­leis­tung der Schau­stel­ler, die den Gal­li­markt mit ihren Fahr­ge­schäf­ten, Buden und gas­tro­no­mi­schen Ange­bo­ten gestal­ten. Das Spek­ta­kel ist nicht nur ein Höhe­punkt für die Besu­cher, son­dern auch ein fes­ter Bestand­teil des Volksfestes.

Der gemein­sa­me finan­zi­el­le Bei­trag ermög­licht es, den Besu­chern ein auf­wen­di­ges Feu­er­werk mit hoch­wer­ti­gen Effek­ten und einem gro­ßen Fina­le zu präsentieren.

Applaus und Schiffs­hu­pen als Abschluss

Nach rund einer Vier­tel­stun­de war das Feu­er­werk been­det. Doch der Schluss­ak­kord kam nicht allein vom Him­mel: Der kräf­ti­ge Applaus der Besu­cher und das anschlie­ßen­de Hup­kon­zert der Boo­te im Hafen ver­lie­hen dem Abend einen beson­de­ren Abschluss.

So wur­de das Gal­li­markt-Feu­er­werk am Frei­tag­abend zu einem ein­drucks­vol­len Gemein­schafts­er­leb­nis – getra­gen von der Arbeit der Pyro­tech­ni­ker, dem Enga­ge­ment der Schau­stel­ler und der Begeis­te­rung des Publikums.

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Mehr Sicher­heit für Rad­fah­rer in Ost­fries­land: 1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen wer­den kos­ten­los verteilt

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(v.l.n.r.): Die Vor­sit­zen­den der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten Hajo Reer­s­he­mi­us (Nor­den), Karl-Heinz Krä­mer (Aurich), Hans-Gün­ter Jel­ting (Leer), Sascha Nowak (Witt­mund) und Bert­hold Tuit­jer (Emden) appel­lie­ren mit Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se) an alle Rad­fah­rer „Reflek­tie­ren­de Fahr­rad­hel­me ret­ten Leben!“

Mehr Sicher­heit für Rad­fah­rer in Ost­fries­land: 1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen wer­den verteilt

Ost­frie­si­sche Ver­kehrs­wach­ten und Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se star­ten gemein­sa­mes Prä­ven­ti­ons­pro­jekt – kos­ten­lo­se Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen sol­len in der dunk­len Jah­res­zeit für bes­se­re Sicht­bar­keit sorgen.

Mit Beginn der dunk­len Jah­res­zeit steigt die Bedeu­tung einer guten Sicht­bar­keit im Stra­ßen­ver­kehr. Um Rad­fah­rer bes­ser zu schüt­zen, star­ten die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten gemein­sam mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se ein neu­es Prä­ven­ti­ons­pro­jekt. Ins­ge­samt 1.500 reflek­tie­ren­de Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen, soge­nann­te „Helm­müt­zen“, im Wert von rund 3.200 Euro wer­den kos­ten­los in ganz Ost­fries­land verteilt.

Die auf­fäl­li­gen Abde­ckun­gen bestehen aus leuch­ten­dem und reflek­tie­ren­dem Mate­ri­al. Sie sol­len dazu bei­tra­gen, dass Fahr­rad­fah­rer bei Dun­kel­heit und schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern frü­her wahr­ge­nom­men werden.

1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen für mehr Sicherheit

Immer wie­der kommt es zu Fahr­rad­un­fäl­len, bei denen die Betrof­fe­nen Kopf­ver­let­zun­gen oder noch schwe­re­re Ver­let­zun­gen erlei­den. Bei Ver­kehrs­un­fäl­len gehö­ren Kopf­ver­let­zun­gen zu den beson­ders gra­vie­ren­den Fol­gen. Des­halb spre­chen sich die Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se aus­drück­lich dafür aus, beim Fahr­rad­fah­ren einen Schutz­helm zu tragen.

Mit den reflek­tie­ren­den Helm­ab­de­ckun­gen soll nun ein wei­te­rer Bei­trag zur Ver­kehrs­si­cher­heit geleis­tet werden.

„Hier­mit star­ten wir ein neu­es Pro­jekt“, erklärt Sascha Nowak, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. Gera­de mit Blick auf die dunk­le Jah­res­zeit wer­de man nicht müde, alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den auf das Prin­zip „Sicher­heit durch Sicht­bar­keit“ hinzuweisen.

Die zunächst 1.500 beschaff­ten Helm­müt­zen haben einen Gesamt­wert von rund 3.200 Euro. Die Ver­kehrs­wach­ten wol­len sie bei pra­xis­na­hen Aktio­nen, bei­spiels­wei­se bei Fahr­rad- und Pedelec-Trai­nings, kos­ten­los zur Ver­fü­gung stellen.

Ermög­licht wird die Ver­tei­lung in ganz Ost­fries­land durch die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brandkasse.

Schutz­hel­me kön­nen schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen reduzieren

Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se, unter­streicht die Bedeu­tung eines geeig­ne­ten Schutz­helms. Ihr Appell rich­tet sich sowohl an Fahr­rad­fah­rer als auch an Fah­rer von E‑Scootern.

Ein Helm kön­ne einen Unfall zwar nicht ver­hin­dern, das Risi­ko schwe­rer Kopf­ver­let­zun­gen jedoch deut­lich redu­zie­ren. Beim Auf­prall wir­ke er wie ein Air­bag und kön­ne bis zu zwei Drit­tel der Schlag­ener­gie absorbieren.

Auch die Gestal­tung der Helm­ab­de­ckun­gen spiel­te bei der Ent­schei­dung für das Pro­jekt eine wich­ti­ge Rol­le. Das Ange­bot soll Men­schen unter­schied­li­chen Alters errei­chen. Dank eines fle­xi­blen Gum­mi­zugs las­sen sich die Abde­ckun­gen an ver­schie­de­ne Helm­grö­ßen anpassen.

Damit sol­len mög­lichst vie­le Fahr­rad­fah­rer von der zusätz­li­chen Sicht­bar­keit pro­fi­tie­ren können.

Ver­kehrs­wacht will Men­schen aus der „nächt­li­chen Unsicht­bar­keit“ holen

Hajo Reer­s­he­mi­us, Vor­sit­zen­der der Nor­der Ver­kehrs­wacht, sieht das neue Pro­jekt als kon­se­quen­te Ergän­zung der klas­si­schen Präventionsarbeit.

Gefah­ren früh­zei­tig zu erken­nen, Ver­kehrs­teil­neh­men­de zu sen­si­bi­li­sie­ren und mit ein­fa­chen, wir­kungs­vol­len Maß­nah­men für mehr Sicher­heit zu sor­gen – das sei­en zen­tra­le Auf­ga­ben der Verkehrswachten.

Zwar gibt es für Rad­fah­rer in Deutsch­land kei­ne all­ge­mei­ne gesetz­li­che Helm­tra­ge­pflicht und kei­ne all­ge­mei­ne Beklei­dungs­vor­schrift, die reflek­tie­ren­de Klei­dung vor­schreibt. Den­noch wol­len die Initia­to­ren dafür wer­ben, die eige­ne Sicher­heit durch sicht­ba­re Klei­dung und reflek­tie­ren­de Aus­rüs­tung zu erhöhen.

Ins­be­son­de­re bei Dun­kel­heit kön­nen Rad­fah­rer für Auto­fah­rer und ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer schwer erkenn­bar sein. Die reflek­tie­ren­den Helm­müt­zen sol­len hel­fen, die­se „nächt­li­che Unsicht­bar­keit“ zu verringern.

Brand­kas­se unter­stützt die Akti­on: „Nu süchst Du mi!“

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se sag­te ihre Unter­stüt­zung zu, nach­dem die Ver­kehrs­wach­ten ihre Idee vor­ge­stellt hatten.

Signe Foetz­ki macht zugleich deut­lich, dass die 1.500 Helm­ab­de­ckun­gen den tat­säch­li­chen Bedarf nicht voll­stän­dig decken kön­nen. Den­noch sol­le die Akti­on ein posi­ti­ves Zei­chen set­zen und mög­lichst vie­le Men­schen für das The­ma sensibilisieren.

Die Bot­schaft der Brand­kas­se lau­tet: „Sicher­heit durch Sicht­bar­keit!“ Mit einem Augen­zwin­kern wird sie auf Platt­deutsch ergänzt: „Nu süchst Du mi!“

Der humor­vol­le Spruch bringt den Kern der Akti­on auf den Punkt: Wer im Stra­ßen­ver­kehr recht­zei­tig gese­hen wird, kann dazu bei­tra­gen, gefähr­li­che Situa­tio­nen zu vermeiden.

Ver­kehrs­wach­ten appel­lie­ren an alle Verkehrsteilnehmer

Sascha Nowak rich­tet sei­nen Appell an sämt­li­che Ver­kehrs­teil­neh­men­den. Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit kön­ne leuch­ten­de und opti­mal reflek­tie­ren­de Klei­dung einen wich­ti­gen Bei­trag zur eige­nen Sicher­heit leisten.

Zwar sei der Trend zu mehr Sicht­bar­keit zuneh­mend erkenn­bar, vie­ler­orts sei­en jedoch wei­ter­hin Men­schen ohne leuch­ten­de oder reflek­tie­ren­de Gegen­stän­de im Stra­ßen­ver­kehr unterwegs.

Die Emp­feh­lung der Ver­kehrs­wach­ten lau­tet des­halb: Mög­lichst einen gut sicht­ba­ren Helm tra­gen, auf hel­le und reflek­tie­ren­de Klei­dung ach­ten und damit auch für ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer ein Vor­bild sein.

Die kos­ten­lo­se Ver­tei­lung der Helm­müt­zen bei Fahr­rad- und Pedelec-Trai­nings soll die­se Bot­schaft in ganz Ost­fries­land unterstützen.

Ansprech­part­ner der Ver­kehrs­wach­ten in Ostfriesland

Inter­es­sier­te kön­nen sich an die jewei­li­gen Ansprech­part­ner vor Ort wenden:

Mit 1.500 kos­ten­lo­sen, reflek­tie­ren­den Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen set­zen die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se ein Zei­chen für mehr Sicher­heit auf den Stra­ßen. Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit gilt: Gute Sicht­bar­keit und ein Schutz­helm kön­nen hel­fen, Unfall­fol­gen zu verringern.

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