Lokal
Starke Leistung am Bau: 25 Azubis bestehen Gesellenprüfung im BBZ Aurich – Jelte Bruns ist Jahrgangsbester
Ausbildungsberater Jörg Harms (l.) und Lehrwerksmeister Udo Harms (r.) gratulierten Julian Harms (v.l.), Niklas Klumpe, Jakub Ksiazk, Ruben Smid, Michal Ksiazk, Meint Busboom, Jelte Bruns, Janto Rohlfs, Marius Frey, Tim Nordbrock, Ramon Konietzka und Mirko Robbe zur bestandenen Maurer-Ausbildung. Es fehlen: René Fleßner, Bonno Groeneveld, Lennert Haas, Timo Janssen, Marek Janßen, Fynn-Luka Kakuschki, Marek Menssen, Luca Onken, Laura Renken und Till Jan Schlömer. Foto: HWK für Ostfriesland
Mit Kelle und Köpfchen: 25 Bau-Azubis bestehen Gesellenprüfung im BBZ Aurich
Jelte Bruns aus Uplengen wird Jahrgangsbester im Maurerhandwerk
Aurich / Ostfriesland – Handwerkliches Können, Konzentration und eine große Portion Durchhaltevermögen: 25 junge Auszubildende aus dem ostfriesischen Baugewerbe haben im Berufsbildungszentrum (BBZ) der Handwerkskammer für Ostfriesland in Aurich erfolgreich ihre Gesellenprüfungen abgelegt.
Im Mittelpunkt stand die praktische Prüfung im Maurerhandwerk: 22 Prüflinge durften sich nach einem intensiven Prüfungstag offiziell Maurergeselle bzw. Maurergesellin nennen. Zudem bestanden zwei Hochbaufacharbeiter und ein Fachpraktiker im Maurerhandwerk ihre Abschlussprüfungen.
Besonders herausragend war die Leistung von Jelte Bruns aus Uplengen, der seine Ausbildung bei der Janssen Hochbauunternehmen GmbH absolvierte. Er schloss mit der Gesamtnote „Sehr gut“ ab und wurde als Jahrgangsbester ausgezeichnet.

Anspruchsvolle Aufgaben unter Zeitdruck
Die praktische Prüfung hatte es in sich: Innerhalb von sechs Stunden galt es, ein Hohlschichtmauerwerk mit verschiedenen Anforderungen zu errichten. Gefordert waren unter anderem:
-
Mauerwerk mit 36,5 cm Stärke und einer Länge von 1,74 m
-
Eine Mauerecke mit 61,5 cm
-
Verarbeitung von NF-Kalksandstein im Läuferverband
-
Eine Verblendschale im „Wilden Verband“ und „Kreuzverband“
-
Integrierte Grenadierschicht im Verblendmauerwerk
-
Mauerenden als Fenster- und Türanschläge
Die Arbeit verlangte Präzision, Maßhaltigkeit und konzentriertes Arbeiten unter Zeitdruck. Die Prüfungskommission, bestehend aus Alexander Spindler, Franz Janshen, Udo Harms und Martin Reimers, zeigte sich mit den Ergebnissen sehr zufrieden:
„Gerade unter Zeitdruck zeigt sich, wer sein Handwerk wirklich beherrscht. Die Gesellenstücke zeigen klar, wer auch in herausfordernden Situationen sauber und präzise arbeitet.“
✅ Diese Auszubildenden haben die Gesellenprüfung im Maurerhandwerk bestanden:
-
Jelte Bruns & Mirko Robbe aus Uplengen – Janssen Hochbauunternehmen GmbH, Uplengen
-
Meint Busboom aus Filsum – Horn Bauunternehmen GmbH & Co. KG, Ostrhauderfehn
-
René Fleßner aus Eversmeer – Daniel Buß Bauunternehmen GmbH, Großheide
-
Marius Frey aus Hesel – Gebr. Saathoff GmbH, Hesel
-
Bonno Groeneveld aus Rechtsupweg – Bauunternehmen Gerold Gummels e.K., Osteel
-
Lennert Haas aus Emden – Stefan Gerjets Bauunternehmung und Zimmerei GmbH, Emden
-
Julian Harms aus Friedeburg – MH Putz GmbH, Friedeburg
-
Timo Janssen aus Neuharlingersiel – Gerold Friedrichs Reiner Janßen, Wittmund
-
Marek Janßen aus Uplengen – Klaus Büsing Bauunternehmen GmbH, Westerstede
-
Fynn-Luka Kakuschki aus Aurich – Alexander Kaucher, Aurich
-
Niklas Klumpe & Ruben Smid aus Rhauderfehn & Westoverledingen – Stephan Luiking Maurer- und Betonbauermeister, Westoverledingen
-
Ramon Konietzka aus Neuschoo – Bauunternehmung Ingolf Eiben GmbH, Blomberg
-
Jakub Ksiazk & Michal Ksiazk aus Moormerland – ALKU Bau GmbH, Moormerland
-
Marek Menssen aus Großefehn – G.+J. Assing GmbH, Großefehn
-
Tim Nordbrock aus Westoverledingen – Gebr. Geyken Bauunternehmen GmbH, Westoverledingen
-
Luca Onken aus Dornum – Jochen Hahn Bauunternehmen GmbH, Holtgast
-
Laura Renken aus Marienhafe – Grone Schulen Niedersachsen GmbH, Emden
-
Janto Rohlfs aus Ochtersum – Abken Bau GmbH & Co. KG, Utarp
-
Till Jan Schlömer aus Moormerland – Bauunternehmung & Zimmerei Walter Baumann, Moormerland
Hochbaufacharbeiter: Diese zwei haben ebenfalls bestanden:
-
Sebastian Blecher aus Friedeburg – Bernhard Heeren Bauunternehmen GmbH, Friedeburg
-
Tim Hinneck aus Südbrookmerland – Ramzi Lazali Maurer- und Betonbauer- und Zimmerermeister, Südbrookmerland
Fachpraktiker im Maurerhandwerk: Erfolgreicher Abschluss für:
-
-
Fabian Feldmann aus Norden – Kreisvolkshochschule Aurich-Norden gGmbH, Aurich
-
Zukunft bauen – mit Leidenschaft und Präzision
Die Prüfungserfolge zeigen: Das Bauhandwerk in Ostfriesland hat engagierten Nachwuchs. Die Handwerkskammer für Ostfriesland und die Ausbildungsbetriebe gratulieren den neuen Fachkräften und wünschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben.

Anzeige
Traurednerin & Hochzeitssängerin: Das perfekte Komplettpaket für Eure Hochzeit
Ja-Wort mit Herz und Stimme: Warum Marion Schoormann Eure Hochzeit in Ostfriesland unvergesslich macht
Wer den Bund fürs Leben schließt, wünscht sich einen Moment, der die eigene Persönlichkeit widerspiegelt. In Ostfriesland, dem Ammerland und dem Emsland gibt es eine Expertin, die diesen Wunsch auf ganz besondere Weise erfüllt: Marion Schoormann begleitet Paare als Traurednerin und Hochzeitssängerin in ihre gemeinsame Zukunft.
Der Trend zur freien Trauung ist ungebrochen – und das aus gutem Grund. Fernab von starren Protokollen und kühlen Amtsstuben suchen Paare nach einer Zeremonie, die zu ihnen passt. „Es geht an diesem Tag nur um Euch und um Eure Liebe“, betont Marion Schoormann. Die erfahrene Rednerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Geschichten zu erzählen, die das Herz berühren.
Die perfekte Symbiose aus Wort und Gesang
Was Marion Schoormann von vielen anderen unterscheidet, ist ihr „Rundum-Sorglos-Paket“. Wer sie bucht, bekommt nicht nur eine Rednerin, die mit Feingefühl und Humor durch die Liebesgeschichte des Paares führt, sondern gleichzeitig eine leidenschaftliche Hochzeitssängerin.
Musik schafft Emotionen, wo Worte manchmal enden. Seit über 20 Jahren singt Marion bei Trauungen und weiß genau, welcher Song die Tränen der Rührung fließen lässt. Ihr Repertoire ist riesig, doch für ihre Paare studiert sie auch gerne ganz individuelle Wunschlieder ein. Das Besondere: Durch ihr spezielles technisches Equipment ist sie völlig autark. Ob eine romantische Strandhochzeit am Deich oder ein Ja-Wort im tiefen Wald – Marion benötigt keine Steckdose, um für Gänsehautmomente zu sorgen.
Individuelle Planung: Keine Trauung „von der Stange“
Eine freie Trauung mit Marion Schoormann ist ein Unikat. In intensiven Vorgesprächen und durch kreative Fragebögen an das Paar und dessen „Herzensmenschen“ entsteht eine Rede, die mal hochemotional, mal herrlich lustig ist.
Ein möglicher Ablauf Eurer Zeremonie:
-
Der Einzug: Ob klassisch, modern oder überraschend – der erste Moment gehört Euch, untermalt von Marions Live-Gesang.
-
Die Liebesgeschichte: Marion lässt Eure gemeinsamen Höhen und Tiefen Revue passieren und bindet wichtige Menschen Eures Weges mit ein.
-
Rituale & Versprechen: Von Sand- bis Steinritualen ist alles möglich. Das persönliche Eheversprechen bildet dabei oft den emotionalen Kern.
-
Der Segen: Wer möchte, kann die Zeremonie mit einer christlichen Segensbitte abschließen – ein Angebot, das Marion als gläubige Christin gerne integriert.
Einsatzbereit von der Küste bis ins Emsland
Marion Schoormann ist in der gesamten Region zu Hause. Ob Ihr eine Hochzeit in Ostfriesland, im idyllischen Ammerland oder im weitläufigen Emsland plant – sie kommt dorthin, wo Eure Liebe gefeiert wird. Dabei ist sie flexibel: Paare können sie als Komplettpaket (Rede & Gesang) oder auch nur für einen der beiden Bereiche buchen.
Unser Redaktions-Tipp: Wenn Ihr noch auf der Suche nach der richtigen Stimme für Euren großen Tag seid, bietet Marion Interessierten ein kleines „Wohnzimmerkonzert“ zum Kennenlernen an. So könnt Ihr vorab spüren, ob die Chemie stimmt.
Kontakt & Infos:
Trau(m)worte Ostfriesland Marion Schoormann Sanddornweg 5 | 26831 Bunde
-
Telefon: 0162 729 54 37
-
E‑Mail: marion@traumworte-ostfriesland.de
-
Web: www.traumworte-ostfriesland.de

Lokal
Fachkräfte und Inklusion im Fokus in Uplengen Kita
Bildunterschrift: Der Fachkräftemangel, die Chancen und Herausforderungen der Inklusion und die Stärkung der Sprachförderung standen im Mittelpunkt eines Gespräches des CDU-Landtagsabgeordneten Ulf Thiele mit Meike Salge, Leiterin der Kindertagesstätte St. Martin in Uplengen. (Foto: Wahlkreisbüro Ulf Thiele)
CDU-Landtagsabgeordneter Ulf Thiele zu Besuch in der Kita St. Martin: Fachkräfte im Fokus
Uplengen. Der Fachkräftemangel, die Chancen der Inklusion und die Bedeutung der Sprachförderung waren die zentralen Themen eines Besuchs des CDU-Landtagsabgeordneten Ulf Thiele in der Kindertagesstätte St. Martin in Remels. Für Thiele war es eine Rückkehr an bekannte Wirkungsstätten: Er selbst besuchte den damaligen Kindergarten St. Martin bereits im Jahr 1976.
Seit der Eröffnung 1975 hat sich viel getan. Heute betreut ein Team aus 23 pädagogischen Fachkräften und sieben hauswirtschaftlichen Mitarbeitern Kinder in zwei Regelgruppen, zwei Integrationsgruppen, einer Ganztags- sowie einer Krippengruppe.
Pädagogik durch eigenes Tun
Kita-Leiterin Meike Salge erläuterte dem Abgeordneten das moderne Konzept der Einrichtung. Im Zentrum stehen sogenannte Lernwerkstätten, die auf selbstbestimmtes Lernen und das Prinzip „Lernen durch eigenes Tun“ setzen.
-
Forschergeist: Als zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“ fördert die Kita gezielt naturwissenschaftliches Entdecken.
-
Inklusion & Teilhabe: Inklusion ist fest im Alltag verankert. Für Kinder der Integrationsgruppen gehören sogar Aktivitäten wie Schwimmen und Reiten zum Angebot.
-
Sprache als Basis: „Insbesondere die Sprache ist eine wichtige Basis für die schulische, berufliche und gesellschaftliche Teilhabe“, betonte Thiele mit Blick auf die frühkindliche Bildung.
Forderung nach dualer Ausbildung gegen Fachkräftemangel
Ein kritisches Thema des Austauschs war der spürbare Fachkräftemangel in Kindertagesstätten. Ulf Thiele nutzte den Besuch, um eine Kernforderung der CDU-Landtagsfraktion zu unterstreichen: die Einführung einer dualisierten Erzieherausbildung für alle Auszubildenden, nicht nur in Teilzeitmodellen.
„Damit würde einerseits mehr Praxis sichergestellt, andererseits die Ausbildung durch eine Bezahlung attraktiver werden“, so Thiele. Ein weiterer Vorteil: Die Auszubildenden stünden den Kitas frühzeitig als dringend benötigte dritte Kraft in den Gruppen zur Verfügung. Dies sei der richtige Weg, um die Qualität der frühkindlichen Bildung langfristig zu sichern und die Teams vor Ort zu entlasten.
Anzeige

Lokal
Finanznot in Kommunen: Landkreis Leer schlägt Alarm
Die Kommunen im Landkreis Leer schauen mit großem Ernst und großer Sorge auf die negative Entwicklung ihrer Haushalte. Bei einem Termin in Leer unterzeichneten Bürgermeister bzw. deren allgemeine Vertreter sowie der Landrat einen gemeinsamen Hilferuf an Ministerpräsident Olaf Lies.
Kommunen in Not: Dramatischer Hilferuf aus dem Landkreis Leer an die Landesregierung
Leer – Die finanzielle Lage im Landkreis Leer ist so ernst wie nie zuvor. In einem gemeinsamen Kraftakt haben der Landkreis und seine zwölf kreisangehörigen Kommunen einen dringenden Hilferuf – einen „SOS-Funkspruch“ – an Ministerpräsident Olaf Lies gerichtet. Am Freitag, den 24. April, unterzeichneten die Bürgermeister und der Landrat im Maritimen Kompetenzzentrum in Leer ein entsprechendes Schreiben, das eine deutliche Aufstockung der Landesunterstützung fordert.
„Auf Pump“: Das Tagesgeschäft ist gefährdet
Die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft (AG) finden klare Worte für die prekäre Situation: Man werde von Schulden erdrückt, während immer mehr Mittel für Zins und Tilgung verloren gingen. Selbst der laufende Betrieb in den Rathäusern und im Kreishaus könne oft nur noch über Kredite finanziert werden. Dringend notwendige Investitionen seien kaum noch realisierbar.
Die dramatischen Zahlen im Überblick
Daten aus den öffentlichen Haushalten belegen den drohenden finanziellen Kollaps:
-
Massiver Schuldenberg: Die Investitionsschulden stiegen innerhalb von vier Jahren um 38 % auf fast 268 Millionen Euro (Stand Ende 2025). Bis 2029 wird mit einer Verdoppelung auf über 540 Millionen Euro gerechnet.
-
Absturz in die Defizitzone: Nach Jahren mit Überschüssen prognostizieren die Kommunen für 2026 ein Gesamtdefizit von über 90 Millionen Euro. Bis 2029 könnte dieses auf über 260 Millionen Euro anwachsen.
-
Liquiditätskredite: Um die Zahlungsfähigkeit zu sichern, werden bereits jetzt kreisweit 17,4 Millionen Euro an Überziehungskrediten genutzt – eine gefährliche Abwärtsspirale.
Kritik an Bund und Land: „Konnexitätsprinzip“ gefordert
Die Kommunen sehen die Hauptursache in der Gesetzgebung von Bund und Land. Immer neue Aufgaben und Standards – etwa bei der Ganztagsbetreuung in Grundschulen oder der Kita-Finanzierung – werden den Kommunen auferlegt, ohne dass eine ausreichende finanzielle Ausstattung folgt. Allein im Bereich der Kitas verbleibt im Landkreis Leer trotz Landeszuschüssen ein Defizit von rund 56 Millionen Euro.
„Der Aufgabe muss das Geld folgen“, so die zentrale Forderung der Kommunen.
Ende des „Stellvertreterstreits“
Die prekäre Lage führte in der Vergangenheit auch zu juristischen Auseinandersetzungen zwischen dem Landkreis und den Kommunen über die Kreisumlage. Im Schreiben an den Ministerpräsidenten wird deutlich gemacht, dass dies lediglich ein Stellvertreterstreit sei. Um diesen nachhaltig zu lösen, müsse das Land Niedersachsen als wesentlicher Kostenverursacher endlich seiner Verantwortung nachkommen.
Hintergrund: Die Arbeitsgemeinschaft (AG) Die 2024 gegründete AG besteht aus drei Vertretern der Kreisverwaltung sowie sieben Vertretern der Städte und Gemeinden. Ziel ist neben der Klärung von Finanzbeziehungen eine engere Zusammenarbeit und die Nutzung von Synergieeffekten, um den drastischen Sparzwängen entgegenzuwirken.
Anzeige
























