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Start­schuss für Schleu­sen­neu­bau am Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal in Neudorf

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Lös­ten gemein­sam in Uple­n­gen den ers­ten Ramm­schlag aus (v.l.n.r.): Axel Dau­ben­speck, Jörn Dros­ten (bei­de NLWKN), Polier Jann Warfs­mann, Klaus Kie­se­ling (NLWKN), Heinz Trau­er­nicht (Gemein­de Uple­n­gen), Anne Rick­mey­er und Sven Lüb­bers (Stadt Wies­moor). (Bild: Lippe/NLWKN)

Ers­ter Ramm­schlag für Schleu­sen­neu­bau am Nordgeorgsfehnkanal

Start­schuss für Schleu­sen­neu­bau am Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal in Neudorf

Beginn des Groß­pro­jekts mit ers­tem Rammschlag

Seit über 100 Jah­ren ermög­li­chen ins­ge­samt acht Schleu­sen die Über­win­dung der Höhen­un­ter­schie­de am Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal. Eine von ihnen – Schleu­se V in Neu­dorf in der Gemein­de Uple­n­gen – ist inzwi­schen selbst in die Jah­re gekom­men. In den kom­men­den Mona­ten wird der Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) das wich­ti­ge was­ser­wirt­schaft­li­che Bau­werk des­halb durch einen moder­nen Neu­bau erset­zen. Am Don­ners­tag, den 23. Mai, fiel mit dem ers­ten Ramm­schlag der Start­schuss für das Großprojekt.

Vor­be­rei­ten­de Arbei­ten und fei­er­li­cher Auftakt

Bereits in den zurück­lie­gen­den Wochen hat­te sich das Bau­ge­sche­hen auf dem Kanal­ab­schnitt zwi­schen Uple­n­gen und Wies­moor durch vor­be­rei­ten­de Arbei­ten zur Ein­rich­tung und Siche­rung der Bau­stel­le ange­kün­digt. Den Knopf, der den ers­ten Ramm­schlag für den zur Ein­fas­sung der Bau­gru­be erfor­der­li­chen Spund­wand­kas­ten aus

lös­te, drück­te NLW­KN-Direk­to­rin Anne Rick­mey­er gemein­sam mit Uple­n­gens Bür­ger­meis­ter Heinz Trau­er­nicht und Wies­moors Bür­ger­meis­ter Sven Lüb­bers sowie wei­te­ren Ver­tre­tern des NLWKN am Don­ners­tag. Der Lan­des­be­trieb ist für die Unter­hal­tung des rund 32 Kilo­me­ter lan­gen Kanals zuständig.

Bedeu­tung des Kanals für die Region

Dass die­ser nicht nur für die Sport­schiff­fahrt heu­te von gro­ßer Bedeu­tung ist, unter­strich wäh­rend des Orts­ter­mins in Neu­dorf Anne Rick­mey­er: „Neben sei­nem tou­ris­ti­schen Wert als wich­ti­ger Was­ser­weg, der das Leda-Jüm­me-Gebiet mit dem Ems-Jade-Kanal ver­bin­det, spielt der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal vor allem eine her­aus­ra­gen­de Rol­le bei der Hoch­was­ser­ab­füh­rung für tau­sen­de Haus­hal­te in der Regi­on“, so die NLW­KN-Direk­to­rin. Die­se Auf­ga­be hat­te der Kanal zuletzt im Rah­men des lan­des­wei­ten Win­ter­hoch­was­sers zu bewäl­ti­gen. Zugleich gewähr­leis­tet die Schleu­se gemein­sam mit ihrem klei­nen Schöpf­werk auch in Tro­cken­zei­ten die Kon­trol­le des Was­ser­stands in der Kanal­hal­tung. Sie ver­hin­dert damit eine unkon­trol­lier­te wei­te­re Ent­wäs­se­rung der umlie­gen­den moo­ri­gen Gebie­te. „Wir wer­den wei­ter kon­se­quent und mit Augen­maß in die was­ser­wirt­schaft­li­che Infra­struk­tur inves­tie­ren, damit der Betrieb des Nord­ge­orgs­fehn­ka­nals und ande­rer lan­des­ei­ge­ner Was­ser­we­ge auch künf­tig sicher­ge­stellt ist“, so Rickmeyer.

Tech­ni­sche Details des Neubaus

Ein wich­ti­ger Schritt ist dabei der jetzt mit dem ers­ten Ramm­schlag begon­ne­ne Schleu­sen­neu­bau: Die im Rah­men des 1916 abge­schlos­se­nen Kanal­baus errich­te­te alte Schleu­se wird in den kom­men­den knapp zwei Jah­ren zurück­ge­baut und an glei­cher Stel­le nach aktu­el­lem Stand der Tech­nik wie­der­her­ge­stellt. Die künf­ti­ge Schleu­sen­kam­mer ist wie ihre Vor­gän­ge­rin 6,80 Meter breit und 29 Meter lang. Mit­hil­fe der Schleu­se wird in Neu­dorf ein Höhen­sprung im Gewäs­ser von 7,50 Meter auf neun Meter über NHN bewältigt.

Fuß­gän­ger­que­rung und ver­kehrs­tech­ni­sche Auswirkungen

Mit dem was­ser­wirt­schaft­li­chen Pro­jekt ver­bin­det der Lan­des­be­trieb auch die Umset­zung eines gemein­sa­men Anlie­gens mit der Gemein­de Uple­n­gen: Um auch künf­tig eine Que­rung des Gewäs­sers für Fuß­gän­ger zu ermög­li­chen, wird dabei in finan­zi­el­ler Koope­ra­ti­on mit der Gemein­de der vor­han­de­ne Dreh­brü­cken­steg ersetzt und funk­tio­nal in den Schleu­sen­be­trieb integriert.

Ohne Aus­wir­kun­gen auf die Ver­kehrs­we­ge in der Regi­on ist das Bau­vor­ha­ben indes nicht: Abseits der mit dem Bau ver­bun­de­nen not­wen­di­gen Schlie­ßung der Schleu­se für die Sport­schiff­fahrt müs­sen sich Anlie­ger und Pend­ler an der Wies­moorer Stra­ße (L 12) auf eine halb­sei­ti­ge Sper­rung mit Ampel­schal­tung ein­stel­len. Für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer ist zudem die Nut­zung des Weges direkt am Kanal ab der Harms­brü­cke wäh­rend der Bau­zeit nicht mög­lich. Grün­de sind die engen Ver­hält­nis­se im Bau­feld und die not­wen­di­ge Ein­rich­tung einer Bau­stra­ße. Eine Umlei­tung ist ein­ge­rich­tet und ver­läuft öst­lich um das Neu­dor­fer Moor. Auf die­se Wei­se sei eine Ver­bin­dung zwi­schen Uple­n­gen und Wies­moor jeder­zeit gewähr­leis­tet, so die Pla­ner des NLWKN, die um Ver­ständ­nis für die Ein­schrän­kun­gen werben.

Inves­ti­ti­on in die Zukunft der Wasserwirtschaft

Bau­herr des Schleu­sen­neu­baus ist das Land Nie­der­sach­sen, ver­tre­ten durch die für den Betrieb und die Unter­hal­tung des Nord­ge­orgs­fehn­ka­nals zustän­di­ge Betriebs­stel­le Aurich des NLWKN. Den Auf­trag für den Neu­bau erhielt die Fir­ma Lud­wig Frey­tag aus Olden­burg. Ins­ge­samt inves­tiert Nie­der­sach­sen in Uple­n­gen in den kom­men­den zwei Jah­ren 5,7 Mil­lio­nen Euro in die was­ser­wirt­schaft­li­che Infrastruktur.


 

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Tier­schutz in Gefahr: War­um die Wei­de­prä­mie für unse­re Kühe blei­ben muss!

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Wei­de­prä­mie vor dem Aus? Ver­bän­de for­dern Kurs­kor­rek­tur der Bundesregierung

Ber­lin, 23. Juni 2026 – Die geplan­te Strei­chung der Wei­de­prä­mie für Milch­kü­he im Zuge des Büro­kra­tie­rück­bau­ge­set­zes sorgt für erheb­li­chen Wider­stand. Ein Bünd­nis füh­ren­der Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen unter dem Dach des Deut­schen Natur­schutz­rings (DNR) warnt vor einem mas­si­ven Rück­schritt für den Tier­schutz, die Wei­de­be­trie­be und die Glaub­wür­dig­keit der natio­na­len Agrar­po­li­tik. Zum Ende der Ver­bän­de­an­hö­rung am 24. Juni wird die Bun­des­re­gie­rung ein­dring­lich dazu auf­ge­for­dert, von die­sem Vor­ha­ben Abstand zu nehmen.

Was steht auf dem Spiel?

Die Wei­de­prä­mie ist ein zen­tra­les Instru­ment, um land­wirt­schaft­li­che Betrie­be dabei zu unter­stüt­zen, Milch­kü­hen den Zugang zur Wei­de zu ermög­li­chen. Als frei­wil­li­ges För­der­instru­ment hono­riert sie Leis­tun­gen für:

  • Tier­schutz: Mehr Bewe­gung, art­ty­pi­sches Ver­hal­ten und sozia­le Kon­tak­te für die Tiere.

  • Umwelt­schutz: För­de­rung der Arten­viel­falt durch exten­si­ve Beweidung.

  • Kul­tur­land­schafts­pfle­ge: Erhalt der grü­nen Wie­sen als prä­gen­des Landschaftsbild.

Bruch mit dem Koalitionsvertrag

Kri­ti­ker sehen in der geplan­ten Strei­chung einen direk­ten Wider­spruch zum Koali­ti­ons­ver­trag von CDU/CSU und SPD. Dar­in hat­te sich die Bun­des­re­gie­rung expli­zit dazu ver­pflich­tet, mehr Anrei­ze für Klima‑, Umwelt- und Tier­schutz­leis­tun­gen zu schaffen.

Tho­mas Schrö­der, Vize­prä­si­dent des DNR, fin­det deut­li­che Wor­te: „Büro­kra­tie­ab­bau darf nicht zulas­ten der Tier­schutz­för­de­rung gehen! Aus einer ange­kün­dig­ten Ver­schie­bung darf kei­ne stil­le Strei­chung wer­den.“ Die Poli­tik dür­fe nicht Anrei­ze für Tier­schutz ver­spre­chen und die­se dann kurz vor dem Start wie­der einkassieren.

War­um Wei­de­hal­tung für Milch­kü­he essen­zi­ell ist

Die Wei­de­hal­tung gilt als beson­ders tier­ge­rech­te Form der Rin­der­hal­tung. Sie bie­tet den Tie­ren neben not­wen­di­gen Kli­ma­rei­zen und Zugang zu fri­schem Grün­land auch die Mög­lich­keit, ihre natür­li­chen Bedürf­nis­se aus­zu­le­ben. Wirt­schaft­lich steht die­ses Modell jedoch unter hohem Druck, da der Markt den zusätz­li­chen Arbeits­auf­wand der Land­wir­te bis­her kaum aus­rei­chend vergütet.

For­de­rung: Ver­läss­lich­keit statt kurz­fris­ti­ger Streichungen

Die Wei­de­prä­mie wur­de 2024 beschlos­sen und 2025 mit Ver­weis auf den Vor­lauf­be­darf der Bun­des­län­der um ein Jahr ver­scho­ben. Nun droht das kom­plet­te Aus. Die unter­zeich­nen­den Orga­ni­sa­tio­nen beto­nen, dass Land­wir­te Pla­nungs­si­cher­heit benö­ti­gen, um Wei­de­hal­tung auf­recht­zu­er­hal­ten oder auszubauen.

Die For­de­rung an Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­ter Alo­is Rai­ner und die Regie­rungs­frak­tio­nen ist klar:

  1. Strei­chung zurück­neh­men: Die geplan­te Abschaf­fung muss gestoppt werden.

  2. Umset­zung sicher­stel­len: Die beschlos­se­ne Öko-Rege­lung muss wie geplant umge­setzt werden.

  3. GAP-Mit­tel nut­zen: Öffent­li­che Gel­der aus der Gemein­sa­men Agrar­po­li­tik (GAP) der EU soll­ten ver­läss­lich in Tierschutz‑, Umwelt- und Kli­ma­leis­tun­gen inves­tiert werden.

Unter­zeich­nen­de Organisationen

Das Bünd­nis, das sich gegen die Strei­chung der Wei­de­prä­mie stellt, umfasst:

  • Albert Schweit­zer Stif­tung für unse­re Mitwelt

  • Deut­scher Tier­schutz­bund e. V.

  • Men­schen für Tier­rech­te e. V.

  • PROVIEH e.V.

  • VIER PFOTEN – Stif­tung für Tierschutz

Blei­ben Sie infor­miert: Die Debat­te um die Wei­de­prä­mie ist ein ent­schei­den­der Indi­ka­tor für den Stel­len­wert von Tier­wohl in der deut­schen Agrar­po­li­tik. Eine ver­läss­li­che För­de­rung bleibt der Schlüs­sel für eine nach­hal­ti­ge Zukunft der Milchviehhaltung.

 

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Kli­ni­kum Leer begrüßt fünf neue Medi­zi­ni­sche Fachangestellte

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(v.l.n.r.) Alle­gra Kuzinna (Chef­arzt­se­kre­tä­rin Kli­nik für Ortho­pä­die und Unfall­chir­ur­gie), Dr. med. Phil­ipp Wer­ner (Aus­bil­der, Chef­arzt Kli­nik für Ortho­pä­die und Unfall­chir­ur­gie), Anni­ka Rux, Denisa Cre­tu, Leo­nie Duin, Wen­cke Manott, Feem­ke Har­bers (Medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te), Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin Kli­ni­kum Leer gGmbH).

Erfolg­rei­cher Abschluss am Kli­ni­kum Leer: Fünf neue Medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te star­ten ins Berufsleben

Ein wich­ti­ger Mei­len­stein ist erreicht: Fünf Aus­zu­bil­den­de haben nach drei inten­si­ven Jah­ren ihre Abschluss­prü­fung zur Medi­zi­ni­schen Fach­an­ge­stell­ten (MFA) erfolg­reich bestan­den. Leo­nie Duin, Feem­ke Har­bers, Wen­cke Manott, Anni­ka Rux und Denisa Cre­tu bli­cken nun auf eine lehr­rei­che Zeit zurück, in der sie in den ver­schie­de­nen Ambu­lan­zen des Kli­ni­kums Leer viel­fäl­ti­ge Ein­bli­cke in den Kli­nik­all­tag gewin­nen konnten.

Ver­stär­kung für das Klinikum

Die gute Nach­richt für den Gesund­heits­stand­ort: Eini­ge der Absol­ven­tin­nen blei­ben dem Kli­ni­kum Leer treu und wer­den künf­tig die Teams in den ver­schie­de­nen Ambu­lan­zen tat­kräf­tig ver­stär­ken. Auch Danie­la Kamp, Geschäfts­füh­re­rin der Kli­ni­kum Leer gGmbH, zeigt sich erfreut: „Wir gra­tu­lie­ren unse­ren Aus­zu­bil­den­den herz­lich zu ihrem erfolg­rei­chen Abschluss und freu­en uns beson­ders, dass vie­le von ihnen dem Kli­ni­kum Leer erhal­ten bleiben“.

Die „Mana­ger für alles“ im Klinikalltag

Medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te neh­men eine zen­tra­le Rol­le in der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung ein. Sie fun­gie­ren als soge­nann­te „Mana­ger für alles“ im Pra­xis- und Ambu­lanz­all­tag. Ihre Auf­ga­ben sind dabei so viel­fäl­tig wie verantwortungsvoll:

  • Ers­te Ansprech­part­ner: Sie sind häu­fig der ers­te Kon­takt für Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten und sor­gen im Hin­ter­grund für rei­bungs­lo­se Abläufe.

  • Orga­ni­sa­ti­on & Ver­wal­tung: Zu den täg­li­chen Auf­ga­ben zäh­len die Ter­min­ver­ga­be, die Sprech­stun­den­or­ga­ni­sa­ti­on sowie admi­nis­tra­ti­ve Tätigkeiten.

  • Medi­zi­ni­sche Assis­tenz: Sie betreu­en Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, füh­ren Blut­ent­nah­men durch und assis­tie­ren bei ver­schie­de­nen Unter­su­chun­gen und Behandlungen.

Die fun­dier­te Aus­bil­dung ver­mit­telt den Absol­ven­tin­nen sowohl medi­zi­ni­sches Fach­wis­sen als auch wich­ti­ge orga­ni­sa­to­ri­sche Kom­pe­ten­zen. Mit die­sem Rüst­zeug sind sie bes­tens auf den abwechs­lungs­rei­chen und anspruchs­vol­len Berufs­all­tag vorbereitet.

 

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PV-Frust in Rhau­der­fehn: Ener­gie­wen­de vs. Paragrafendschungel?

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Büro­kra­ti­scher Still­stand bei PV-Anla­gen: CDU Rhau­der­fehn kri­ti­siert Land­kreis-Bau­amt scharf

Rhau­der­fehn. Die Instal­la­ti­on von Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen (PV) auf Dächern in Wohn­ge­bie­ten mit stren­gen ört­li­chen Bau­vor­schrif­ten bleibt ein Ärger­nis für Bür­ger und Kom­mu­nal­po­li­ti­ker. Trotz einer ent­spre­chen­den Novel­lie­rung der Nie­der­säch­si­schen Bau­ord­nung Ende 2023 beklagt die CDU-Frak­ti­on im Gemein­de­rat Rhau­der­fehn nun, dass die prak­ti­sche Umset­zung in der Regi­on an einer „Ver­wal­tungs­bü­ro­kra­tie“ schei­te­re, die den not­wen­di­gen Fort­schritt bei der Ener­gie­wen­de im Keim ersticke.

Die Pro­ble­ma­tik ist bekannt:

In vie­len Bebau­ungs­plan­ge­bie­ten schrei­ben ört­li­che Bau­vor­schrif­ten eine rote Dach­ein­de­ckung vor. Nach aktu­el­ler Les­art des Bau­am­tes beim Land­kreis Leer sind PV-Anla­gen in die­sen Gebie­ten nicht geneh­mi­gungs­fä­hig, solan­ge die Sat­zung Bestand hat. Eine Ände­rung der Bebau­ungs­plä­ne durch die Gemein­de sei zwin­gend erfor­der­lich, da das Bau­amt die Pla­nungs­ho­heit der Kom­mu­ne respek­tie­ren müsse.

 

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Für die CDU-Frak­ti­on ist die­ses Vor­ge­hen nicht hinnehmbar.

Pres­se­spre­cher Niels Plai­sir bezeich­net die Hal­tung der Behör­de als „hal­be Wahr­heit“. Nach Ansicht der Christ­de­mo­kra­ten greift hier das Prin­zip „Lan­des­recht bricht kom­mu­na­les Sat­zungs­recht“. Es gäbe durch­aus Spiel­räu­me, etwa über Befrei­ungs­an­trä­ge nach dem Bau­ge­setz­buch oder die Inter­pre­ta­ti­on, dass eine PV-Anla­ge per se kei­ne Dach­ein­de­ckung im Sin­ne der Gestal­tungs­vor­schrif­ten dar­stel­le. „Mög­li­cher­wei­se wäre eine sol­che Rechts­an­wen­dung grenz­wer­tig, aber es wäre eine pro­ak­ti­ve und kei­ne restrik­ti­ve Anwen­dung“, so Plai­sir. Er kri­ti­siert das Bau­amt des Land­krei­ses, das im Volks­mund bereits den Ruf einer „Bau­ver­hin­de­rungs­be­hör­de“ genie­ße. In ande­ren Land­krei­sen sei es durch­aus üblich, recht­li­che Ermes­sens­spiel­räu­me zuguns­ten der Antrag­stel­ler aus­zu­schöp­fen – in Leer unter der Füh­rung von Land­rat Mat­thi­as Groo­te sei dies jedoch nicht der Fall.

In die­sem Zusam­men­hang wird die Kri­tik an der Kreis­ver­wal­tung beson­ders scharf: Die CDU weist dar­auf hin, dass auf dem pri­va­ten Dach von Land­rat Mat­thi­as Groo­te selbst eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge instal­liert sei, die nach der stren­gen Aus­le­gung der eige­nen Behör­de in einem Gebiet mit ent­spre­chen­den Gestal­tungs­vor­ga­ben eigent­lich nicht geneh­mi­gungs­fä­hig wäre.

Die CDU-Frak­ti­on zieht dar­aus einen bit­te­ren Schluss:

Wenn die Behör­de eine rechts­si­che­re Geneh­mi­gung kon­se­quent ver­wei­ge­re, kön­ne das in der Pra­xis fata­le Signa­le an die Bür­ger sen­den. Plai­sir erin­nert dabei an Geor­ge Orwells Zitat: „Alle Tie­re sind gleich, aber man­che Tie­re sind glei­cher als die ande­ren.“ Die aktu­el­le Situa­ti­on zei­ge, dass not­wen­di­ge Ände­run­gen der Bau­ord­nung in Leer von der Ver­wal­tungs­füh­rung förm­lich „aus­ge­he­belt“ wür­den. Für die CDU-Frak­ti­on in Rhau­der­fehn steht fest: Die Ener­gie­wen­de schei­te­re hier nicht am Gesetz­ge­ber in Han­no­ver, son­dern am man­geln­den Gestal­tungs­wil­len der zustän­di­gen Behör­den in Leer.

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

Kat­rin und Micha­el Scheu sowie Herr Braun freu­en sich bereits sehr auf das gro­ße Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am 21. Juni 2026 und...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Veranstaltung

Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

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