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Start­schuss für Schleu­sen­neu­bau am Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal in Neudorf

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Lös­ten gemein­sam in Uple­n­gen den ers­ten Ramm­schlag aus (v.l.n.r.): Axel Dau­ben­speck, Jörn Dros­ten (bei­de NLWKN), Polier Jann Warfs­mann, Klaus Kie­se­ling (NLWKN), Heinz Trau­er­nicht (Gemein­de Uple­n­gen), Anne Rick­mey­er und Sven Lüb­bers (Stadt Wies­moor). (Bild: Lippe/NLWKN)

Ers­ter Ramm­schlag für Schleu­sen­neu­bau am Nordgeorgsfehnkanal

Start­schuss für Schleu­sen­neu­bau am Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal in Neudorf

Beginn des Groß­pro­jekts mit ers­tem Rammschlag

Seit über 100 Jah­ren ermög­li­chen ins­ge­samt acht Schleu­sen die Über­win­dung der Höhen­un­ter­schie­de am Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal. Eine von ihnen – Schleu­se V in Neu­dorf in der Gemein­de Uple­n­gen – ist inzwi­schen selbst in die Jah­re gekom­men. In den kom­men­den Mona­ten wird der Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) das wich­ti­ge was­ser­wirt­schaft­li­che Bau­werk des­halb durch einen moder­nen Neu­bau erset­zen. Am Don­ners­tag, den 23. Mai, fiel mit dem ers­ten Ramm­schlag der Start­schuss für das Großprojekt.

Vor­be­rei­ten­de Arbei­ten und fei­er­li­cher Auftakt

Bereits in den zurück­lie­gen­den Wochen hat­te sich das Bau­ge­sche­hen auf dem Kanal­ab­schnitt zwi­schen Uple­n­gen und Wies­moor durch vor­be­rei­ten­de Arbei­ten zur Ein­rich­tung und Siche­rung der Bau­stel­le ange­kün­digt. Den Knopf, der den ers­ten Ramm­schlag für den zur Ein­fas­sung der Bau­gru­be erfor­der­li­chen Spund­wand­kas­ten aus

lös­te, drück­te NLW­KN-Direk­to­rin Anne Rick­mey­er gemein­sam mit Uple­n­gens Bür­ger­meis­ter Heinz Trau­er­nicht und Wies­moors Bür­ger­meis­ter Sven Lüb­bers sowie wei­te­ren Ver­tre­tern des NLWKN am Don­ners­tag. Der Lan­des­be­trieb ist für die Unter­hal­tung des rund 32 Kilo­me­ter lan­gen Kanals zuständig.

Bedeu­tung des Kanals für die Region

Dass die­ser nicht nur für die Sport­schiff­fahrt heu­te von gro­ßer Bedeu­tung ist, unter­strich wäh­rend des Orts­ter­mins in Neu­dorf Anne Rick­mey­er: „Neben sei­nem tou­ris­ti­schen Wert als wich­ti­ger Was­ser­weg, der das Leda-Jüm­me-Gebiet mit dem Ems-Jade-Kanal ver­bin­det, spielt der Nord­ge­orgs­fehn­ka­nal vor allem eine her­aus­ra­gen­de Rol­le bei der Hoch­was­ser­ab­füh­rung für tau­sen­de Haus­hal­te in der Regi­on“, so die NLW­KN-Direk­to­rin. Die­se Auf­ga­be hat­te der Kanal zuletzt im Rah­men des lan­des­wei­ten Win­ter­hoch­was­sers zu bewäl­ti­gen. Zugleich gewähr­leis­tet die Schleu­se gemein­sam mit ihrem klei­nen Schöpf­werk auch in Tro­cken­zei­ten die Kon­trol­le des Was­ser­stands in der Kanal­hal­tung. Sie ver­hin­dert damit eine unkon­trol­lier­te wei­te­re Ent­wäs­se­rung der umlie­gen­den moo­ri­gen Gebie­te. „Wir wer­den wei­ter kon­se­quent und mit Augen­maß in die was­ser­wirt­schaft­li­che Infra­struk­tur inves­tie­ren, damit der Betrieb des Nord­ge­orgs­fehn­ka­nals und ande­rer lan­des­ei­ge­ner Was­ser­we­ge auch künf­tig sicher­ge­stellt ist“, so Rickmeyer.

Tech­ni­sche Details des Neubaus

Ein wich­ti­ger Schritt ist dabei der jetzt mit dem ers­ten Ramm­schlag begon­ne­ne Schleu­sen­neu­bau: Die im Rah­men des 1916 abge­schlos­se­nen Kanal­baus errich­te­te alte Schleu­se wird in den kom­men­den knapp zwei Jah­ren zurück­ge­baut und an glei­cher Stel­le nach aktu­el­lem Stand der Tech­nik wie­der­her­ge­stellt. Die künf­ti­ge Schleu­sen­kam­mer ist wie ihre Vor­gän­ge­rin 6,80 Meter breit und 29 Meter lang. Mit­hil­fe der Schleu­se wird in Neu­dorf ein Höhen­sprung im Gewäs­ser von 7,50 Meter auf neun Meter über NHN bewältigt.

Fuß­gän­ger­que­rung und ver­kehrs­tech­ni­sche Auswirkungen

Mit dem was­ser­wirt­schaft­li­chen Pro­jekt ver­bin­det der Lan­des­be­trieb auch die Umset­zung eines gemein­sa­men Anlie­gens mit der Gemein­de Uple­n­gen: Um auch künf­tig eine Que­rung des Gewäs­sers für Fuß­gän­ger zu ermög­li­chen, wird dabei in finan­zi­el­ler Koope­ra­ti­on mit der Gemein­de der vor­han­de­ne Dreh­brü­cken­steg ersetzt und funk­tio­nal in den Schleu­sen­be­trieb integriert.

Ohne Aus­wir­kun­gen auf die Ver­kehrs­we­ge in der Regi­on ist das Bau­vor­ha­ben indes nicht: Abseits der mit dem Bau ver­bun­de­nen not­wen­di­gen Schlie­ßung der Schleu­se für die Sport­schiff­fahrt müs­sen sich Anlie­ger und Pend­ler an der Wies­moorer Stra­ße (L 12) auf eine halb­sei­ti­ge Sper­rung mit Ampel­schal­tung ein­stel­len. Für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer ist zudem die Nut­zung des Weges direkt am Kanal ab der Harms­brü­cke wäh­rend der Bau­zeit nicht mög­lich. Grün­de sind die engen Ver­hält­nis­se im Bau­feld und die not­wen­di­ge Ein­rich­tung einer Bau­stra­ße. Eine Umlei­tung ist ein­ge­rich­tet und ver­läuft öst­lich um das Neu­dor­fer Moor. Auf die­se Wei­se sei eine Ver­bin­dung zwi­schen Uple­n­gen und Wies­moor jeder­zeit gewähr­leis­tet, so die Pla­ner des NLWKN, die um Ver­ständ­nis für die Ein­schrän­kun­gen werben.

Inves­ti­ti­on in die Zukunft der Wasserwirtschaft

Bau­herr des Schleu­sen­neu­baus ist das Land Nie­der­sach­sen, ver­tre­ten durch die für den Betrieb und die Unter­hal­tung des Nord­ge­orgs­fehn­ka­nals zustän­di­ge Betriebs­stel­le Aurich des NLWKN. Den Auf­trag für den Neu­bau erhielt die Fir­ma Lud­wig Frey­tag aus Olden­burg. Ins­ge­samt inves­tiert Nie­der­sach­sen in Uple­n­gen in den kom­men­den zwei Jah­ren 5,7 Mil­lio­nen Euro in die was­ser­wirt­schaft­li­che Infrastruktur.


 

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LK Leer: 53.780 Euro für neue Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le: CDU kri­ti­siert Entscheidung

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CDU-Kreis­tags­frak­ti­on kri­ti­siert Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le im Land­kreis Leer

CDU spricht von mög­li­cher Dop­pel­struk­tur und stellt Kos­ten von rund 53.780 Euro infra­ge – Mehr­heit aus SPD und Grü­nen setz­te Ein­rich­tung trotz Gegen­stim­men der CDU durch

Leer. Die CDU-Kreis­tags­frak­ti­on im Land­kreis Leer kri­ti­siert die Ein­rich­tung einer zen­tra­len Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le. Nach Dar­stel­lung der CDU wur­de die Ein­rich­tung von der SPD/­Grü­nen-Grup­pe gegen die Stim­men der CDU durch­ge­setzt. Die Christ­de­mo­kra­ten stel­len ins­be­son­de­re den zusätz­li­chen finan­zi­el­len Auf­wand und den tat­säch­li­chen Bedarf infrage.

CDU: Bera­tungs­an­ge­bo­te bereits vorhanden

Die CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Griet­je Oldigs-Nan­nen betont, dass ihre Frak­ti­on grund­sätz­lich dafür sei, Men­schen, die tat­säch­lich von Dis­kri­mi­nie­rung betrof­fen sind, kom­pe­ten­te Bera­tung und Unter­stüt­zung anzubieten.

„Wir sind selbst­ver­ständ­lich dafür, dass Men­schen, die tat­säch­lich von Dis­kri­mi­nie­rung betrof­fen sind, kom­pe­ten­te Bera­tung und Unter­stüt­zung erhal­ten. Genau das gibt es im Land­kreis Leer bereits“, erklärt Oldigs-Nannen.

Nach Dar­stel­lung der CDU gebe es inner­halb der Kreis­ver­wal­tung bereits zahl­rei­che Fach­stel­len, die für unter­schied­li­che For­men von Benach­tei­li­gung und Dis­kri­mi­nie­rung zustän­dig sei­en. Zusätz­lich exis­tier­ten wei­te­re Bera­tungs­an­ge­bo­te im Kreis­ge­biet sowie die Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le des Bun­des.

Bei Fäl­len von Mehr­fach­dis­kri­mi­nie­rung sol­len die bestehen­den Fach­stel­len nach Anga­ben der CDU bereits mit­ein­an­der kooperieren.

CDU ver­weist auf fünf bis acht Anfra­gen pro Jahr

Beson­ders kri­tisch bewer­tet die CDU eine von der Kreis­ver­wal­tung vor­ge­nom­me­ne Bedarfs­ana­ly­se. Nach Anga­ben der Christ­de­mo­kra­ten habe eine haus­in­ter­ne Abfra­ge erge­ben, dass bei den ent­spre­chen­den Stel­len jähr­lich ledig­lich fünf bis maxi­mal acht Anfra­gen eingingen.

Nach Dar­stel­lung der CDU hät­ten die­se Anfra­gen teil­wei­se zudem gar kei­nen tat­säch­li­chen Dis­kri­mi­nie­rungs­tat­be­stand betroffen.

„Die­se Zah­len spre­chen nicht für den Auf­bau einer neu­en, zen­tra­len Stel­le. Sie spre­chen viel­mehr dafür, die vor­han­de­nen Struk­tu­ren wei­ter sinn­voll zu nut­zen“, so Oldigs-Nannen.

Die CDU-Frak­ti­on sehe ange­sichts die­ser Zah­len kei­nen aus­rei­chen­den Bedarf für eine zusätz­li­che zen­tra­le Struk­tur. Wenn nur weni­ge Fäl­le vor­lä­gen und bereits fach­lich zustän­di­ge Stel­len vor­han­den sei­en, sei eine zusätz­li­che Stel­le aus ihrer Sicht weder wirt­schaft­lich noch orga­ni­sa­to­risch überzeugend.

Rund 53.780 Euro jähr­li­cher Aufwand

Neben dem grund­sätz­li­chen Bedarf stellt die CDU auch die finan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen in den Mit­tel­punkt ihrer Kritik.

Nach Anga­ben der CDU bezif­fe­re die Kreis­ver­wal­tung den Auf­wand für eine kreis­in­ter­ne zen­tra­le Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le auf rund 53.780 Euro.

In die­ser Sum­me sei­en unter ande­rem Per­so­nal­kos­ten, Sach- und Ver­wal­tungs­kos­ten, Öffent­lich­keits­ar­beit sowie eine pau­schal ange­setz­te exter­ne Rechts­be­ra­tung enthalten.

„Mehr als 50.000 Euro für eine frei­wil­li­ge zusätz­li­che Leis­tung sind in der aktu­el­len Haus­halts­si­tua­ti­on kein Pap­pen­stiel“, erklärt Oldigs-Nannen.

Ange­sichts der finan­zi­el­len Situa­ti­on des Land­krei­ses müs­se aus Sicht der CDU bei sämt­li­chen Aus­ga­ben geprüft wer­den, ob die­se tat­säch­lich not­wen­dig sei­en und aus­rei­chend begrün­det wer­den könnten.

„Jeder Euro, den der Land­kreis aus­gibt, muss ange­sichts der finan­zi­el­len Lage gut begrün­det sein. Bei einer neu­en Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le ist die­se Begrün­dung aus unse­rer Sicht nicht erbracht“, so die CDU-Fraktionsvorsitzende.

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Streit um mög­li­che Doppelstrukturen

Ein wei­te­rer Kri­tik­punkt der CDU ist die aus ihrer Sicht ent­ste­hen­de Doppelstruktur.

Nach Dar­stel­lung der Frak­ti­on kom­me auch die Kreis­ver­wal­tung zu dem Ergeb­nis, dass eine Bün­de­lung sämt­li­cher The­men rund um Dis­kri­mi­nie­rung bei einer zen­tra­len Stel­le auf­grund feh­len­der Per­so­nal­res­sour­cen weder mög­lich noch sinn­voll sei.

Die Bera­tung fin­de bereits unmit­tel­bar bei den jeweils zustän­di­gen Fach­stel­len statt. Bei Fäl­len von Mehr­fach­dis­kri­mi­nie­rung sei eine Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Fach­stel­len vorgesehen.

Für die CDU ergibt sich dar­aus ein Widerspruch.

„Es ist wider­sin­nig, auf der einen Sei­te fest­zu­stel­len, dass die vor­han­de­nen Struk­tu­ren funk­tio­nie­ren und eine zen­tra­le Bün­de­lung nicht sinn­voll ist, und auf der ande­ren Sei­te trotz­dem eine neue Stel­le schaf­fen zu wol­len“, sagt Oldigs-Nannen.

CDU will Umset­zung kri­tisch begleiten

Die CDU-Kreis­tags­frak­ti­on hat nach eige­nen Anga­ben gegen die Ein­rich­tung der zusätz­li­chen Stel­le gestimmt. Die Frak­ti­on erwar­tet von der Mehr­heits­frak­ti­on, dass die­se ange­sichts der finan­zi­el­len Situa­ti­on des Land­krei­ses ent­spre­chen­de Prio­ri­tä­ten setzt.

Die CDU kün­digt zugleich an, die Umset­zung der zusätz­li­chen frei­wil­li­gen Aus­ga­be kri­tisch zu beglei­ten.

Dabei gehe es nach Dar­stel­lung der Frak­ti­on nicht dar­um, die Bedeu­tung des The­mas Dis­kri­mi­nie­rung grund­sätz­lich infra­ge zu stel­len. Viel­mehr müs­se auch bei wich­ti­gen gesell­schafts­po­li­ti­schen The­men zwi­schen not­wen­di­gen Leis­tun­gen und zusätz­li­chen Ange­bo­ten unter­schie­den werden.

„Gera­de in Zei­ten knap­per Kas­sen ist es unse­re Ver­ant­wor­tung, sehr genau zwi­schen not­wen­di­gen Leis­tun­gen und poli­tisch wün­schens­wer­ten zusätz­li­chen Ange­bo­ten zu unter­schei­den. Das gilt auch für gute und wich­ti­ge The­men. Gute Absich­ten allein erset­zen kei­ne Bedarfs­ana­ly­se und kei­ne soli­de Finan­zie­rungs­ent­schei­dung“, erklärt Oldigs-Nan­nen abschließend.

Die vor­lie­gen­de Kri­tik und die genann­ten Bewer­tun­gen stam­men aus der Pres­se­mit­tei­lung der CDU-Kreis­tags­frak­ti­on. Anga­ben zur Ent­schei­dung des Kreis­ta­ges, zur kon­kre­ten Aus­ge­stal­tung der Anti­dis­kri­mi­nie­rungs­stel­le und zur Posi­ti­on der Mehr­heits­frak­tio­nen sind in der vor­lie­gen­den CDU-Mit­tei­lung nicht enthalten.

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Graf­fi­ti-Work­shop in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Jugend­li­che machen den Groß­wol­der Hamm­rich bunt

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Graf­fi­ti-Work­shop in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Jugend­li­che gestal­ten Con­tai­ner im Hammrich

12 Jugend­li­che set­zen beim Som­mer­fe­ri­en­pro­gramm krea­ti­ve Ideen mit Far­be und Spray­do­sen um

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Am 4. und 5. August wur­de es bunt im Groß­wol­der Hamm­rich. Im Rah­men des Som­mer­fe­ri­en­pro­gramms ver­an­stal­te­te die Jugend­pfle­ge Wes­t­ov­er­le­din­gen erst­mals einen Graf­fi­ti-Work­shop für Jugend­li­che ab 12 Jahren.

An zwei Nach­mit­ta­gen konn­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer ver­schie­de­ne Sprüh­tech­ni­ken ken­nen­ler­nen, eige­ne Moti­ve ent­wi­ckeln und die­se anschlie­ßend prak­tisch umset­zen. Als beson­de­re Lein­wand dien­te die Aus­sichts­platt­form für die Spül­fel­der im Hamm­rich. Der Stand­ort des dort auf­ge­stell­ten Con­tai­ners war erst vor Kur­zem in die Fen­nen­stra­ße gewechselt.

Idee ent­stand bei Pro­jekt­wo­che „Next WOL“

Die Idee für einen Graf­fi­ti-Work­shop in Wes­t­ov­er­le­din­gen ent­stand bereits im März wäh­rend der Pro­jekt­wo­che „Next WOL – Poli­tik vor Ort ver­ste­hen und mit­ge­stal­ten“. Schü­le­rin­nen und Schü­ler des neun­ten Jahr­gangs der Real­schu­le des Schul­zen­trums Coll­husen hat­ten damals vor­ge­schla­gen, lega­le Spray-Work­shops anzubieten.

Damit soll­te zum einen ein Raum für krea­ti­ve Ent­fal­tung geschaf­fen wer­den. Gleich­zei­tig soll­te ein sol­ches Ange­bot dazu bei­tra­gen, ille­ga­les Spray­en ein­zu­däm­men.

Die Gemein­de griff den Vor­schlag auf und setz­te ihn nun im Rah­men des Som­mer­fe­ri­en­pro­gramms in die Tat um.

 

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Von der Sprüh­tech­nik zum eige­nen Motiv

Unter der Anlei­tung von Ger­mar Claus von der Christ­mann & Woll GmbH aus Leer erhiel­ten die Jugend­li­chen zunächst eine Ein­füh­rung in ver­schie­de­ne Sprüh­tech­ni­ken. Anschlie­ßend ent­wi­ckel­ten sie ihre eige­nen Ent­wür­fe und Motive.

„In dem Work­shop haben die Jugend­li­chen erfah­ren, wor­auf es beim Gestal­ten von Schrift­zü­gen und Moti­ven wirk­lich ankommt“, erläu­tert Prä­ven­ti­ons­fach­kraft Ellen Schi­dak.

Danach ging es an die prak­ti­sche Umset­zung. Mit viel Krea­ti­vi­tät, Far­be und unter­schied­li­chen Gestal­tungs­ideen ver­wan­del­ten die Jugend­li­chen den Con­tai­ner inner­halb von zwei Nach­mit­ta­gen in ein indi­vi­du­ell gestal­te­tes Kunstwerk.

Gro­ße Begeis­te­rung bei den Teilnehmern

Ins­ge­samt 12 Jugend­li­che nah­men an dem ers­ten Graf­fi­ti-Work­shop der Jugend­pfle­ge Wes­t­ov­er­le­din­gen teil. Das Ange­bot kam bei den Teil­neh­mern sicht­lich gut an und wur­de mit gro­ßer Begeis­te­rung angenommen.

Das Ergeb­nis kann sich sehen las­sen: Aus einem zunächst schlich­ten Con­tai­ner wur­de durch die Ideen und die krea­ti­ve Arbeit der Jugend­li­chen ein bun­ter und indi­vi­du­ell gestal­te­ter Blick­fang im Groß­wol­der Hamm­rich.

Der Work­shop zeigt zugleich, wie aus einer Idee von Jugend­li­chen im Rah­men einer Pro­jekt­wo­che ein kon­kre­tes Ange­bot ent­ste­hen kann. Mit dem lega­len Raum für Graf­fi­ti ver­bin­det die Gemein­de krea­ti­ve Jugend­ar­beit mit dem Ansatz, Jugend­li­chen Mög­lich­kei­ten zu geben, ihre Ideen und Fähig­kei­ten prak­tisch auszuprobieren.

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Blau­licht­tag in Leer: Leda­stra­ße am Sams­tag kom­plett gesperrt

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Leda­stra­ße in Leer wird am 22. August wegen Blau­licht­tag voll gesperrt

Ver­kehrs­ein­schrän­kun­gen in der Innen­stadt: Anlie­ger, Hotel­gäs­te und bestimm­te Per­so­nen­grup­pen erhal­ten wei­ter­hin Zufahrt

Leer. Wegen des dies­jäh­ri­gen Blau­licht­ta­ges wird die Leda­stra­ße am Sams­tag, 22. August 2026, zeit­wei­se voll­stän­dig für den Ver­kehr gesperrt. Betrof­fen ist der Bereich zwi­schen dem Oster­steg und der Stra­ße Vader­ke­borg.

Die Sper­rung gilt in der Zeit von 5:00 Uhr bis 20:00 Uhr und erfolgt gemäß § 45 der Stra­ßen­ver­kehrs-Ord­nung (StVO). Die erfor­der­li­chen Ver­kehrs­zei­chen wer­den ent­spre­chend auf­ge­stellt bezie­hungs­wei­se ange­bracht. Die ver­kehrs­be­hörd­li­chen Maß­nah­men tre­ten mit der Auf­stel­lung der Beschil­de­rung in Kraft.

Zufahrt für Anlie­ger und Hotel­gäs­te bleibt möglich

Für Anlie­ger und Hotel­gäs­te gibt es wäh­rend der Sper­rung eine Aus­nah­me. Die Zufahrt zur Leda­stra­ße wird von der Georg­stra­ße bezie­hungs­wei­se Am Dock bis zur Ein­mün­dung der Stra­ße Vader­ke­borg freigegeben.

Auch für wei­te­re Per­so­nen­grup­pen sind beson­de­re Zufahrts­re­ge­lun­gen vorgesehen.

 

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Zufahrt zum Kupen­warf für Wochen­markt und Men­schen mit Schwerbehinderung

Den Beschi­ckern des Wochen­mark­tes wird wäh­rend der Auf- und Abbau­zei­ten des Wochen­mark­tes die Zufahrt zum Kupen­warf ermöglicht.

Dar­über hin­aus kön­nen auch Men­schen mit Schwer­be­hin­de­rung zum Kupen­warf fah­ren. Vor­aus­set­zung ist die Vor­la­ge eines gül­ti­gen blau­en EU-Schwer­be­hin­der­ten­park­aus­wei­ses. Die ent­spre­chen­de Berech­ti­gung muss nach­ge­wie­sen werden.

Aus­weich­park­plät­ze für Besu­cher des Wochenmarktes

Besu­che­rin­nen und Besu­cher des Wochen­mark­tes wer­den gebe­ten, wäh­rend der Sper­rung auf alter­na­ti­ve Park­mög­lich­kei­ten auszuweichen.

Fol­gen­de Park­plät­ze ste­hen zur Verfügung:

  • Oster­steg (P 4)
  • Eidt­manns­weg (P 5)
  • Spar­kas­se (P 11/12)
  • Park­platz an der Georgstraße

Die Stadt bit­tet dar­um, die­se Aus­weich­park­plät­ze zu nut­zen und die ein­ge­rich­te­ten Ver­kehrs­re­ge­lun­gen zu beachten.

Umlei­tung wird ausgeschildert

Für den übri­gen Ver­kehr wird eine aus­ge­schil­der­te Umlei­tung ein­ge­rich­tet. Ver­kehrs­teil­neh­mer soll­ten am Sams­tag, 22. August, ins­be­son­de­re in den frü­hen Mor­gen­stun­den und wäh­rend des Blau­licht­ta­ges mit Ein­schrän­kun­gen rechnen.

Die Sper­rung der Leda­stra­ße ist im Zusam­men­hang mit dem Blau­licht­tag in Leer not­wen­dig und endet spä­tes­tens um 20:00 Uhr.

Bei­trags­bild: Ingo Ton­sor @LeserECHO — Leda­stra­ße — Blau­licht­tag 2024

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2,17 Pro­mil­le auf dem Fahr­rad, Glas­fla­sche als Waf­fe und Dro­gen am Steuer

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, den 16.08.2026   Kör­per­ver­let­zung und Bedro­hung ++ Trun­ken­heit im Ver­kehr ++ Ver­kehrs­un­fall­flucht ++...

Lokal

Sophie Koch beim 5. CSD in Leer: Kla­re Wor­te für Soli­da­ri­tät, Viel­falt und glei­che Rechte

Laut Sophie Koch sind Demons­tra­tio­nen wie der CSD gera­de für jun­ge Men­schen wich­tig: Sie kön­nen Mut machen, zu sich selbst...

Blaulicht

Poli­zei mel­det meh­re­re Vor­fäl­le in der Region

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 15.08.2026     Jem­gum — Trun­ken­heit im Verkehr In den frü­hen Stun­den des...

Blaulicht

Meh­re­re Brän­de an der Bahn­stre­cke: Feu­er­wehr mit Groß­auf­ge­bot im Einsatz

Foto vom Ein­satz wur­den von der Feu­er­wehr Wes­t­ov­er­le­din­gen zur Ver­fü­gung gestellt. Meh­re­re Vege­ta­ti­ons­brän­de ent­lang der Bahn­stre­cke Leer–Papenburg Rund 120 Ein­satz­kräf­te...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum...

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

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FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

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Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

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Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

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Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

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