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Thiele: Neue Gesetzesinitiative zur Attraktivität der Pflegeausbildung!
Thiele: Mit unserem Gesetzesentwurf wollen wir Pflegeausbildung attraktiver gestalten
Hannover. „Eine attraktive Pflegeausbildung hat vor dem Hintergrund des wachsenden Arbeits- und Fachkräftemangels zentrale Bedeutung für eine gute Pflege“, sagt der Landtagsabgeordnete und stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Ulf Thiele (Stallbrüggerfeld). Um den Bedarf an Pflegekräften decken zu können, müsse die generalisierte Ausbildung an den Pflegefachschulen dringend angepasst und attraktiver gemacht werden. Die CDU-Landtagsfraktion habe daher jetzt einen Gesetzentwurf für eine verbesserte Pflegeausbildung in den Niedersächsischen Landtag eingebracht, erläuterte der Christdemokrat in einer Mitteilung vom Freitag.
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„Angesichts der geburtenstarken Jahrgänge, die nun nach und nach in den Ruhestand wechseln und der zugleich steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen, brauchen wir deutlich mehr Pflegefachkräfte und müssen daher gegensteuern“, so Thiele. Ziel müsse es sein, das Interesse an den Pflegeberufen durch attraktivere Rahmenbedingungen während der Ausbildung zu steigern. Daher sehe der Gesetzesentwurf vor, die Ausbildung von pflegefremden Themen zu entschlacken um mehr Raum für eine differenzierte Pflegeausbildung zu schaffen. „Wir wollen den Anteil der praktischen Lerninhalte erhöhen, indem 280 Stunden allgemeinbildender Unterricht gestrichen werden, so wie es in den anderen Bundesländern praktiziert wird. Damit wird Zeit für eine differenziertere Pflegeausbildung gewonnen“, so Thiele. Die Erhöhung der praktischen Ausbildungseinheiten helfe auch den Einrichtungen, die viele Ressourcen, wie beispielsweise speziell ausgebildete Praxisanleiter stellen müssten, jedoch davon kaum unmittelbar profitierten. Zudem sei die Einführung eines eigenen Landesgesetzes zur Ausführung des Pflegeberufegesetzes vorgesehen, um detaillierte Regelungen zur Ausbildung zu ermöglichen.
AnzeigeThiele erinnert in diesem Zusammenhang an seinen Besuch beim Bildungsinstitut Gesundheit am Klinikum Leer mit dem nordrheinwestfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), bei dem auch Auszubildende beklagten, dass wegen der 2020 eingeführten generalistischen Ausbildung nicht mehr ausreichend differenziert werde, um beispielsweise in der Kinderkrankenpflege vertieft auszubilden. Die niedersächsische Praxis eines hohen allgemeinbildenden Ausbildungsanteils führe dazu, dass die Ausbildung von Kinderkrankenpflegerinnen und –Krankenpflegern rückläufig sei, weshalb Pflegeplätze in Kinderkrankenabteilungen fehlten. „Ich hoffe daher, dass unser Gesetzesentwurf eine breite Mehrheit auch bei der rot-grünen Koalition im Landtag findet, um mehr Raum für eine differenziertere Ausbildung in der Pflege zu ermöglichen und diese attraktiver für junge Menschen zu machen“, so Thiele abschließend.
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Volksbank und Raiffeisenbank werden zur „Fehntjer VR Bank eG“
Der neue vierköpfige Vorstand der Fehntjer VR Bank von links Uwe Brechtezende, Ulrich Jungmann, Kai Stöter, Lothar Janssen — Beitragsfoto: Fotograf — Markus Hibbeler
Starke Allianz in Ostfriesland: Fusion zur „Fehntjer VR Bank eG“ und Sicherheitshinweise für Kundinnen und Kunden
Die Volksbank eG Westrhauderfehn und die Raiffeisenbank eG, Moormerland bündeln ihre Kräfte, um eine gemeinsame Zukunft als „Fehntjer VR Bank eG“ zu gestalten. Mit dieser Verschmelzung entsteht eine der größten und mitgliederstärksten Genossenschaftsbanken in Ostfriesland, die rund 27.000 Mitglieder in den Landkreisen Aurich und Leer sowie in der Stadt Emden betreuen wird. Das fusionierte Haus wird mit rund 200 Mitarbeitenden und zwölf Standorten eine Bilanzsumme von 1,2 Mrd. € verwalten.
Gemeinsam aus einer Position der Stärke in die Zukunft
Die Entscheidung zur Fusion ist eine strategische Antwort auf den rasanten Wandel der Finanzwirtschaft, den zunehmenden Fachkräftemangel sowie den steigenden Ertrags- und Kostendruck. Kai Stöter, Vorstand der Volksbank eG Westrhauderfehn, betont, dass es darum gehe, die guten Marktpositionen zu nutzen, um notwendige Veränderungen zum Wohle von Mitgliedern, Kunden und Mitarbeitenden aus einer Position der Stärke heraus umzusetzen.
Lothar Janssen, Vorstand der Raiffeisenbank eG, Moormerland, ergänzt, dass die beiden wirtschaftlich kerngesunden Institute bereits lange vertrauensvoll zusammenarbeiten. Uwe Brechtezende, Vorstand der Volksbank eG Westrhauderfehn, hebt hervor, dass durch die neue Bankgröße nicht nur regulatorischen Anforderungen besser begegnet werden kann, sondern durch steigende Kreditgrenzen und eine stärkere Spezialisierung der Mitarbeitenden auch neue Geschäftsfelder erschlossen werden können.
Regionale Verbundenheit und Standortgarantie
Trotz der Fusion bleibt die tiefe regionale Verbundenheit das Herzstück der neuen Bank:
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Standorterhalt: Alle zwölf Standorte bleiben erhalten.
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Hauptsitze: Die Bank verfügt über zwei gleichberechtigte Hauptstandorte in Westrhauderfehn und Warsingsfehn, an denen weiterhin eine Vorstandspräsenz sichergestellt ist. Der juristische Sitz der Genossenschaft wird in Warsingsfehn liegen.
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Engagement: Das Engagement für regionale Vereine und Initiativen wird unverändert fortgeführt.
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Personal: Für die rund 200 Mitarbeitenden ist die Fusion ein Weg zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität. Ein Abbau von Arbeitsplätzen ist nicht vorgesehen – vielmehr soll die Attraktivität für aktuelle und zukünftige Talente gesteigert werden.
Die fusionierte Bank wird durch Lothar Janssen und Ulrich Jungmann (bisher Raiffeisenbank eG, Moormerland) sowie Uwe Brechtezende und Kai Stöter (bisher Volksbank eG Westrhauderfehn) geleitet. Die Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Mengers und Adrianus Sinnige unterstreichen, dass dieser Zusammenschluss die Zukunft einer regional geprägten Genossenschaftsbank in der Mitte Ostfrieslands nachhaltig sichert.
Wichtiger Sicherheitshinweis: Schutz vor Phishing
Im Kontext der technischen Verschmelzung, die für den 5. September 2026 vorgesehen ist, warnen die Institute eindringlich vor betrügerischen Aktivitäten. Kriminelle nutzen Fusionsprozesse häufig als Vorwand, um Kundinnen und Kunden durch täuschend echte E‑Mails, SMS oder Anrufe zur Preisgabe sensibler Daten (wie PIN, TAN, IBAN oder Zugangsdaten) zu verleiten.
Matthias Geppert, Prokurist und Bereichsleiter Privatkunden, stellt klar: „Wir fragen niemals telefonisch, per E‑Mail oder SMS nach vertraulichen Zugangsdaten oder fordern zu Testüberweisungen auf.“
Verhaltensregeln bei verdächtigen Nachrichten:
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Keine Datenweitergabe: Geben Sie niemals persönliche Daten, PINs oder TANs weiter.
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Vorsicht bei Anhängen/Links: Klicken Sie keine Links in verdächtigen Nachrichten an und öffnen Sie keine Dateianhänge, da diese Schadsoftware enthalten können.
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Sicherer Kanal: Zugangsdaten sollten ausschließlich auf der offiziellen Bank-Homepage oder in der legitimierten Banking-App eingegeben werden.
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Im Zweifelsfall: Löschen Sie die Nachricht umgehend und suchen Sie bei Unsicherheit direkt den Kontakt zu Ihrer Bank.
Aktuelle Informationen zur Fusion und weitere Sicherheitshinweise finden Sie unter www.fehntjer-voba.de/fusion oder www.raibamol.de/fusion.
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Wahl in Westoverledingen: Wer gestaltet die Zukunft für unsere Senioren mit?
Westoverledingen sucht den dritten Seniorenbeirat: Mitgestalten und bewegen
In der Gemeinde Westoverledingen steht ein wichtiges demokratisches Ereignis bevor: Der Seniorenbeirat wird zum dritten Mal neu gewählt. Das Gremium, das bereits 2017 ins Leben gerufen wurde, bietet engagierten Einwohnerinnen und Einwohnern ab 60 Jahren eine Plattform, um aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde mitzuwirken. Da die aktuelle Amtszeit zum 31. Oktober 2026 endet, ist es nun an der Zeit, die Weichen für die nächsten fünf Jahre zu stellen.
Freiraum für eigene Schwerpunkte
Der Seniorenbeirat agiert weitgehend autark. Er ist nicht an starre Vorgaben gebunden, sondern kann seine Inhalte und Schwerpunkte nach freiem Ermessen selbst bestimmen. Das Gremium wirkt bei allen Angelegenheiten der Gemeinde mit, die Seniorinnen und Senioren betreffen, und ist eng an die kommunale Arbeit angebunden: Der Vorsitzende nimmt beratend an den Sitzungen des Ausschusses für Jugend, Senioren und Soziales teil. Wichtig zu wissen: Der Beirat übernimmt keine Aufgaben der Altenhilfe im Sinne des Sozialgesetzbuches, sondern versteht sich als kommunale Interessenvertretung.
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Informieren und mitmachen
Gesucht werden interessierte Seniorinnen und Senioren, die Lust haben, ihre Lebenserfahrung ehrenamtlich einzubringen. Wer sich über die Arbeit des Beirats informieren möchte, ist herzlich zur Infoveranstaltung am 14. September 2026 um 19 Uhr im Kleinen Campus in Ihrhove eingeladen.
Die wichtigsten Termine im Überblick:
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14. September 2026, 19 Uhr: Infoveranstaltung im Kleinen Campus (Ihrener Str. 40–42, Ihrhove).
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14. bis 30. September 2026: Zeitraum für die Einreichung von Wahlvorschlägen.
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05. Oktober 2026, 19 Uhr: Öffentliche Vorstellungsrunde der Kandidatinnen und Kandidaten im Kleinen Campus.
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06. bis 20. Oktober 2026: Durchführung der Briefwahl (Unterlagen können bei der Gemeinde angefordert werden).
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20. Oktober 2026, 19 Uhr: Wahlabend im Kleinen Campus. (Wichtig: Die Unterlagen der Briefwahl müssen bis spätestens 18 Uhr am Wahltag bei der Gemeinde eingegangen sein.)
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Weitere Informationen
Alle Details zur Wahl sowie die offiziellen Richtlinien finden Interessierte auf der Homepage der Gemeinde Westoverledingen unter der Rubrik „Bürgerservice“. Für Rückfragen steht zudem Katrin Habben per E‑Mail unter katrin.habben@westoverledingen.de zur Verfügung.
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Leda-Ems-Rundfahrt: Exklusive Auszeit für Senioren ab 70 Jahren
Einladung zur Leda-Ems-Rundfahrt: Erholsame Stunden auf dem Wasser
Die Stadt Leer lädt ihre älteren Bürgerinnen und Bürger zu einer besonderen Auszeit ein. Das Seniorenbüro der Stadt Leer organisiert im Spätsommer erneut die beliebten Leda-Ems-Rundfahrten, die für viele Leeraner zu den jährlichen Höhepunkten zählen. Diese Fahrten bieten die ideale Gelegenheit, die vertraute Heimat aus einer neuen Perspektive zu erleben und gemeinsam mit Gleichgesinnten entspannte Stunden zu verbringen.
Auf dem Schiff „Warsteiner Admiral“ geht es gemächlich über die Leda und die Ems. Während das Schiff sanft durch das Wasser gleitet, können die Teilnehmenden den Blick auf die malerischen Uferlandschaften genießen, sich in angenehmer Atmosphäre austauschen und den Alltag für einen Moment hinter sich lassen.
Wichtige Informationen zur Fahrt:
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Datum: Dienstag, 18. August
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Zielgruppe: Leeraner Seniorinnen und Senioren ab dem 70. Lebensjahr
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Kostenbeitrag: 15 Euro pro Person
Da die Plätze für diese Schiffsrundfahrten erfahrungsgemäß schnell vergriffen sind, wird um eine zeitnahe Anmeldung gebeten. Wer sich einen Platz für die Tour am 18. August sichern möchte, kann dies ab sofort beim Seniorenbüro der Stadt Leer tun.
Anmeldung: Interessierte können ihre Teilnahme direkt unter der Telefonnummer 0491/9782–179 (Ansprechpartner: Herr Padeken) anmelden. Alternativ ist eine Anmeldung auch bequem per E‑Mail an die Adresse seniorenbuero@leer.de möglich.
Das Seniorenbüro freut sich auf einen schönen gemeinsamen Ausflug mit vielen interessanten Gesprächen und wunderbaren Ausblicken auf die Region.
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