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Tou­ris­mus im süd­li­chen Ost­fries­land: Rekord­zah­len und nach­hal­ti­ger Erfolg

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„Süd­li­ches Ost­fries­land“: Begehr­tes Rei­se­ziel mit Rekordumsätzen

Der Tou­ris­mus im Land­kreis Leer hat sich nach den Her­aus­for­de­run­gen der Coro­na-Jah­re nicht nur erholt, son­dern auch neue Höchst­stän­de erreicht. Die Über­nach­tungs­zah­len für 2023 und 2024 zei­gen ein Wachs­tum, das sogar die Wer­te der Vor-Coro­na-Zeit über­trifft. Die Regi­on Süd­li­ches Ost­fries­land erweist sich als attrak­ti­ves Rei­se­ziel mit viel­sei­ti­gen Ange­bo­ten, die Gäs­te aus nah und fern begeistern.


Tou­ris­mus auf Rekord­kurs: Zah­len und Fakten

„Wir nähern uns wie­der der Ziel­mar­ke von einer Mil­li­on Über­nach­tun­gen auf dem Fest­land unse­res Land­krei­ses“, berich­tet Kurt Rad­tke, Geschäfts­füh­rer der Tou­ris­mus GmbH Süd­li­ches Ost­fries­land in Leer. Die Insel Bor­kum, die sepa­rat erfasst wird, steu­ert sogar rund 2,5 Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen pro Jahr bei.

Der Buchungs­um­satz des Land­krei­ses Leer für das Jahr 2024 wird vor­aus­sicht­lich die Mar­ke von 2,5 Mil­lio­nen Euro über­stei­gen. Damit ist der Tou­ris­mus ein zen­tra­ler Wirt­schafts­fak­tor in der Regi­on: Mit „Sofa-Tou­ris­ten“ – also Besu­chern, die bei Freun­den und Ver­wand­ten über­nach­ten – wird ein Brut­to­um­satz von etwa 200 Mil­lio­nen Euro geschätzt.


Erfolgs­ge­heim­nis: Zen­tra­le Zim­mer­ver­mitt­lung und digi­ta­le Integration

Das Kern­ge­schäft der Tou­ris­mus GmbH Süd­li­ches Ost­fries­land ist die zen­tra­le Zim­mer­ver­mitt­lung. Dies ermög­licht es Gäs­ten, freie Feri­en­woh­nun­gen und Zim­mer im gesam­ten Feri­en­ge­biet unkom­pli­ziert zu buchen.
Ein wich­ti­ger Erfolgs­fak­tor ist die Offen­heit der Ver­mie­ter, die ihren Bele­gungs­ka­len­der regel­mä­ßig aktua­li­sie­ren und frei­ge­ben. „Das ist ein Super-Ser­vice, der sich auch nach Jah­ren bewährt hat“, betont Radtke.

Trotz des Erfolgs digi­ta­ler Buchungs­platt­for­men wie booking.com, die seit 2019 eng mit den regio­na­len Anbie­tern ver­knüpft sind, bleibt die per­sön­li­che Ver­mitt­lung ein wich­ti­ger Bestand­teil des Ange­bots. „Das Inter­net hat unse­ren Ser­vice nicht ersetzt, son­dern ergänzt“, erklärt Rad­tke. Über 80 Pro­zent der Buchun­gen erfol­gen mitt­ler­wei­le online, was die digi­ta­le Prä­senz der Regi­on unver­zicht­bar macht.


Natur­er­leb­nis und Frei­zeit­an­ge­bo­te als Alleinstellungsmerkmal

Das Natur­er­leb­nis ist eines der zen­tra­len Allein­stel­lungs­merk­ma­le Süd­li­ches Ost­fries­lands. Beson­ders beliebt sind die Ange­bo­te von „Pad­del und Pedal“, die die Regi­on auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se erfahr­bar machen. Obwohl das wech­sel­haf­te Wet­ter und die Fuß­ball-Euro­pa­meis­ter­schaft 2023 die Besu­cher­zah­len leicht beein­träch­tig­ten, bleibt das Natur­er­leb­nis ein wesent­li­cher Anziehungspunkt.


Cam­ping und Rei­se­mo­bil­ur­laub: Ein wach­sen­der Trend

Cam­ping und Rei­se­mo­bil­ur­laub erfreu­en sich wei­ter­hin gro­ßer Beliebt­heit. Die Über­nach­tungs­zah­len auf den Cam­ping­plät­zen zei­gen 2023 regio­na­le Spitzenwerte:

  • Wes­t­ov­er­le­din­gen (Gro­te­gas­te): 74.449 Übernachtungen
  • Bin­gum: 50.444 Übernachtungen
  • Jüm­me: 47.586 Übernachtungen
  • Wee­ner: 11.000 Übernachtungen

Rei­se­mo­bil­stell­plät­ze, obwohl wit­te­rungs­ab­hän­gig, ver­zeich­nen eben­falls einen lang­fris­ti­gen Auf­wärts­trend. Beson­ders Leer und Uple­n­gen konn­ten 2023 stei­gen­de Über­nach­tungs­zah­len ver­mel­den. Die kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung der Stell­plät­ze, etwa in Uple­n­gen, Ost­rhau­der­fehn und Ditz­um, trägt zu die­ser Ent­wick­lung bei.

Eine wich­ti­ge Ergän­zung ist die erwei­ter­te Bro­schü­re „Rei­se­mo­bil­ur­laub im süd­li­chen Ost­fries­land“, die auf Mes­sen auf gro­ßes Inter­es­se stieß.


Digi­ta­le Infra­struk­tur und Marketingstrategien

Die digi­ta­le Prä­senz ist ein unver­zicht­ba­rer Bestand­teil des tou­ris­ti­schen Erfolgs. Die Anbin­dung an ein Buchungs­por­tal wie booking.com hat die Sicht­bar­keit der Regi­on erheb­lich gestei­gert. Auch der Ein­satz von Social Media und hoch­wer­ti­gen Con­tent-Stra­te­gien ist Teil der Erfolgsformel:

  • Social Media : Face­book und Insta­gram die­nen als Platt­for­men für geziel­te Wer­bung und Inter­ak­ti­on mit poten­zi­el­len Gästen.
  • Con­tent-Mar­ke­ting : Hoch­wer­ti­ge Bei­trä­ge und Infor­ma­tio­nen zu den High­lights der Regi­on erhö­hen die Reich­wei­te und stär­ken das Image der Tourismusdestination.

Süd­li­ches Ost­fries­land – Erfolg­reich in die Zukunft

Süd­li­ches Ost­fries­land hat sich als belieb­tes Rei­se­ziel eta­bliert, das mit einem viel­fäl­ti­gen Ange­bot und geziel­ten Mar­ke­ting­maß­nah­men Gäs­te begeis­tert. Die Kom­bi­na­ti­on aus Natur­er­leb­nis­sen, moder­nen digi­ta­len Ange­bo­ten und einem erst­klas­si­gen Ser­vice sichert der Regi­on eine star­ke Posi­ti­on im Tou­ris­mus­markt. Mit opti­mier­ten Stell­plät­zen, wach­sen­der digi­ta­ler Prä­senz und nach­hal­ti­gen Stra­te­gien blickt Süd­li­ches Ost­fries­land auf eine erfolg­rei­che tou­ris­ti­sche Zukunft.


 

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Zukunft der Arbeit: CDU Ost­fries­land berät über Grund­si­che­rung und Fachkräfte

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Der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land mit dem Vor­sit­zen­den Ulf Thie­le MdL (5. v. r.) dis­ku­tier­te mit Bernd Leiß (Job­cen­ter Emden, 6. v.r.) und Wolf­gang Kott­land (7. v. r.) über die Zukunft der Grund­si­che­rung und neue Wege der beruf­li­chen Vali­die­rung. Im Hin­ter­grund die Prä­sen­ta­ti­on zum The­ma Ein­glie­de­rung in den Arbeits­markt.  Foto: CDU Ostfriesland

Sozi­al- und Bil­dungs­sys­te­me im Wan­del: Bezirks­vor­stand berät in Emden über Refor­men am Arbeits­markt, neue Regeln beim Bür­ger­geld und Chan­cen für Fach­kräf­te ohne Berufsabschluss

EMDEN. Die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und Refor­men am Arbeits­markt stan­den im Mit­tel­punkt der jüngs­ten Sit­zung des Bezirks­vor­stan­des der CDU Ost­fries­land. Im Grand Café am Markt in Emden beriet das Gre­mi­um unter der Lei­tung des Bezirks­vor­sit­zen­den Ulf Thie­le MdL über die Pra­xis der neu­en Grund­si­che­rung sowie über inno­va­ti­ve Wege zur Fest­stel­lung beruf­li­cher Kom­pe­ten­zen. Als Exper­ten für die The­men­schwer­punk­te begrüß­te Thie­le den Geschäfts­füh­rer des Job­cen­ters Emden, Bernd Leiß, sowie das Bezirks­vor­stands­mit­glied Wolf­gang Kottland.

Fokus Ein­glie­de­rung: Die Reform der Grund­si­che­rung in der Praxis

Bernd Leiß gab dem Vor­stand einen detail­lier­ten Ein­blick in die prak­ti­schen Aus­wir­kun­gen des 13. SGB II-Ände­rungs­ge­set­zes (Gesetz zur Wei­ter­ent­wick­lung der Qua­li­tät der Bür­ger­geld-Bera­tung und der Inten­si­vie­rung der Arbeits­markt­in­te­gra­ti­on). In sei­nem Vor­trag „Infor­ma­tio­nen und Aus­tausch zur neu­en Grund­si­che­rung – Schwer­punkt: Ein­glie­de­rung“ beleuch­te­te der Job­cen­ter-Chef die Neu­re­ge­lun­gen des Bun­des­ge­setz­ge­bers zur Stär­kung der Arbeitsvermittlung.

Dabei ging Leiß auf die ange­pass­ten Regeln bei Mel­de­ver­säum­nis­sen und Pflicht­ver­let­zun­gen ein, die infol­ge des Urteils des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts neu jus­tiert wur­den. Er unter­strich die Bedeu­tung eines koope­ra­ti­ven Ansat­zes, stell­te jedoch auch klar, dass bei anhal­ten­der Ver­wei­ge­rungs­hal­tung not­wen­di­ge Kon­se­quen­zen bis hin zum voll­stän­di­gen Weg­fall des Regel­be­darfs grei­fen können.

Gleich­zei­tig eröff­ne das Gesetz neue recht­li­che Spiel­räu­me bei der För­de­rung, etwa durch eine ver­ein­fach­te Ver­ga­be von Gut­schei­nen für Akti­vie­rungs- und Ein­glie­de­rungs­maß­nah­men. „Das Ziel ist eine pass­ge­naue­re und inten­si­ve­re Unter­stüt­zung, um Men­schen nach­hal­tig in den Arbeits­markt zu物件­in­te­gra­ti­ons“, erklär­te Leiß. Die loka­len Her­aus­for­de­run­gen ver­deut­lich­te er am Bei­spiel des Job­cen­ters Emden, das der­zeit rund 3.500 erwerbs­fä­hi­ge Leis­tungs­be­rech­tig­te betreut.

Beruf­li­che Hand­lungs­fä­hig­keit vali­die­ren: Neue Chan­cen ohne for­ma­len Abschluss

Im zwei­ten Teil der Sit­zung stell­te Bezirks­vor­stands­mit­glied Wolf­gang Kott­land, der für ein Insti­tut für beruf­li­che Qua­li­fi­zie­rung tätig und im Ver­band Deut­scher Pri­vat­schul­ver­bän­de e.V. (VDP) aktiv ist, die Mög­lich­kei­ten des neu­en Berufs­bil­dungs­va­li­die­rungs- und ‑digi­ta­li­sie­rungs­ge­set­zes (BVa­DiG) vor. Unter dem Titel „Vali­die­rung beruf­li­cher Hand­lungs­fä­hig­keit“ zeig­te er auf, wie Men­schen ohne for­ma­len Berufs­ab­schluss ihre lang­jäh­ri­ge Berufs­er­fah­rung offi­zi­ell aner­ken­nen las­sen können.

Das Gesetz ermög­licht seit Janu­ar 2025 die Fest­stel­lung der indi­vi­du­el­len beruf­li­chen Hand­lungs­fä­hig­keit am Maß­stab eines aner­kann­ten Aus­bil­dungs­be­rufs – unab­hän­gig davon, wie die Kennt­nis­se erwor­ben wur­den. „Dies ist ein wich­ti­ger Schritt, um dem Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken und Men­schen neue beruf­li­che Per­spek­ti­ven zu eröff­nen, deren Kom­pe­ten­zen bis­her im Sys­tem unsicht­bar waren“, beton­te Kottland.

Das Vali­die­rungs­ver­fah­ren basiert auf ein­zel­nen Berufs­bild­po­si­tio­nen und führt zu Zer­ti­fi­ka­ten über eine voll­stän­di­ge, über­wie­gen­de oder teil­wei­se Ver­gleich­bar­keit. Zur Redu­zie­rung von Hür­den ver­wies Kott­land auf Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten über das Ver­mitt­lungs­bud­get der Bun­des­agen­tur für Arbeit und zeig­te auf, dass auch die Erfah­run­gen aus dem Pro­jekt Vali­Kom Trans­fer der IHK bereits posi­ti­ve Ergeb­nis­se liefern.

Wich­ti­ge Impul­se für die Zukunfts­fä­hig­keit Ostfrieslands

Der CDU-Bezirks­vor­stand nutz­te die Aus­füh­run­gen für eine ein­ge­hen­de Dis­kus­si­on mit den Gäs­ten. Der Bezirks­vor­sit­zen­de Ulf Thie­le MdL fass­te die Ergeb­nis­se des Aus­tauschs zusam­men: „Die Moder­ni­sie­rung unse­rer Sozi­al- und Bil­dungs­sys­te­me ist ent­schei­dend auch für die Zukunfts­fä­hig­keit Ost­fries­lands. Wir müs­sen alle Poten­zia­le heben – sowohl durch eine akti­vie­ren­de Arbeits­markt­po­li­tik als auch durch die Aner­ken­nung infor­mell erwor­be­ner Kompetenzen.“

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IT-Frei­spre­chung in Leer: Soft­ware-Netz­werk und IHK ehren Nachwuchs

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Geschafft! Die IT-Absol­ven­tin­nen und ‑Absol­ven­ten 2026 nach ihrer Frei­spre­chung im Zoll­haus Leer.Foto: Mar­kus Hib­be­ler / Soft­ware-Netz­werk Leer

T‑Freisprechung in Leer: „Macht was draus!“

Soft­ware-Netz­werk und IHK ehren IT-Nach­wuchs – Ein Abend zwi­schen Zukunfts­ap­pell, Impro­vi­sa­ti­on und einem Abschied nach 25 Jahren

LEER. Saxo­phon-Klän­ge zogen durch das Leera­ner Zoll­haus, die Sekt­glä­ser klirr­ten und spür­ba­re Erwar­tung lag in der Luft: Bei einer fest­li­chen Frei­spre­chungs­fei­er im Juli wur­den die erfolg­rei­chen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der IT-Aus­bil­dungs­be­ru­fe geehrt. Über 320 Gäs­te folg­ten der gemein­sa­men Ein­la­dung des Ver­eins Soft­ware-Netz­werk Leer und der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) für Ost­fries­land und Papenburg.

Durch das Pro­gramm führ­ten „Die Nord­leuch­ten“, Jür­gen Böse und Fre­danko Bey­er. Die bei­den Impro­vi­sa­ti­ons-Künst­ler hiel­ten gekonnt die Fäden zusam­men, sorg­ten für zahl­rei­che Lacher und ban­den das Publi­kum aktiv in das Gesche­hen ein.

Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät braucht Köp­fe statt nur Technik

Den inhalt­li­chen Auf­takt gestal­te­te Arnold Bath­mann, zwei­ter Vor­sit­zen­der des Soft­ware-Netz­werks. Statt eines rei­nen Rück­blicks rich­te­te er den Blick nach vorn auf eine zen­tra­le Zukunfts­fra­ge: Wie sou­ve­rän ist Euro­pa in der digi­ta­len Welt? In Zei­ten von inter­na­tio­na­len Cloud-Anbie­tern, Platt­form-Mono­po­len und markt­be­herr­schen­den KI-Kon­zer­nen lie­ge genau hier die Chan­ce für den Nachwuchs.

Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät ent­ste­he nicht durch Tech­nik allein, beton­te Bath­mann: „Sie ent­steht vor allem durch Men­schen. Durch Men­schen, die ver­ste­hen, kri­tisch hin­ter­fra­gen und Lösun­gen bau­en, statt sie nur zu bedie­nen.“ Direkt an den Jahr­gang gewandt, unter­strich er: „Ihr seid die­je­ni­gen, die nicht nur mit Tech­no­lo­gie arbei­ten, son­dern sie gestal­ten. Und genau sol­che Fach­kräf­te brau­chen wir heu­te mehr denn je.“

Abschied nach 25 Jah­ren: Punk­te­sam­meln für Ergebnisse

Ein bewe­gen­der Moment folg­te mit der Rede von Gerald Jun­ge­blut, der nach 25 Jah­ren ehren­amt­li­cher Tätig­keit im IT-Prü­fungs­aus­schuss der IHK sei­nen Abschied nahm. Mit einer Ana­lo­gie zum Fuß­ball ver­deut­lich­te der selbst­stän­di­ge Unter­neh­mens­be­ra­ter sei­ne Bot­schaft: Nach einem WM-Aus gebe es vie­le Erklä­run­gen, doch die Welt ver­ge­be kei­ne Punk­te für Ana­ly­sen, son­dern für Ergebnisse.

Den Absol­ven­ten gab er vier Leit­sät­ze mit auf den Weg: per­ma­nent ler­nen, am Ball blei­ben, bes­ser sein als die ande­ren und Gas geben. Künst­li­che Intel­li­genz wer­de IT-Beru­fe nicht erset­zen, aber neu defi­nie­ren. Wer auf den per­fek­ten Moment war­te, ver­pas­se ihn: „Der rich­ti­ge Moment ist jetzt.“ Sein Schluss­satz hall­te nach: „Glück­wunsch zu eurem Abschluss. Macht was draus.“

Pra­xis­na­he Ein­bli­cke und Stim­men der Absolventen

Das The­ma Künst­li­che Intel­li­genz grif­fen auch Ihno Berg­mann und Mar­co Böh­mann vom Soft­ware-Netz­werk augen­zwin­kernd auf. Unter dem Titel „Wenn künst­li­che Intel­li­genz auf natür­li­che Dumm­heit trifft – promp­ten, reden, über­zeu­gen“ zeig­ten sie pra­xis­nah, wor­auf es beim Ein­satz von KI-Werk­zeu­gen ankommt.

Anschlie­ßend berich­te­te Jule Tir­rel von der „Azu­bi-Woche“ beim Land­kreis Leer und wie gegen­sei­ti­ge Ver­ant­wor­tung jun­ge Teams zusam­men­schweißt. Im Talk „Was bleibt, was kommt“ kamen die Nach­wuchs­kräf­te selbst zu Wort: Ver­tre­ter von Bün­ting, Ener­con und der Gemein­de Krumm­hörn teil­ten offe­ne Ein­bli­cke in ihre Erfah­run­gen, Umwe­ge und Pläne.

Die Besten­eh­rung und ein musi­ka­li­sches Finale

Den Höhe­punkt des Abends bil­de­te die fei­er­li­che Urkun­den­über­ga­be. Ein­zeln tra­ten die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten ins Ram­pen­licht, beglei­tet vom Applaus des Publi­kums. Die bes­ten Abschlüs­se des Jahr­gangs wur­den beson­ders hervorgehoben:

  • Jan­nes Mein­ders (Volks­wa­gen)

  • Janek Otto Sant­jer (Bun­des­wehr)

  • Theo Gosch (Fort­er­ro, ehe­mals Orgadata)

Zum Fina­le ver­ar­bei­te­ten „Die Nord­leuch­ten“ Zita­te des Abends zu einer humor­vol­len Geschich­te. Gemein­sam mit Uwe Heger am Saxo­phon spon­nen sie aus Rufen aus dem Publi­kum ein spon­ta­nes Abschluss­lied mit dem Titel: „Ja, das war mei­ne bes­te Tat – mei­ne Aus­bil­dung war ziem­lich smart.“ Der Abend bewies ein­drucks­voll, wie stark ver­netzt und zukunfts­ori­en­tiert die IT-Aus­bil­dung in der Regi­on auf­ge­stellt ist.

 

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Syn­ago­gen­grund­stück Leer: Memo­ran­dum für Gedenk­ort übergeben

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Das Foto zeigt (von links) Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Dr. Mar­tin Heim­bu­cher,  Gud­run Bonow, Wolf­gang Kell­ner und Carl-Fried­rich Brüggemann.

Gedenk­ort auf dem Syn­ago­gen­grund­stück: Initia­tiv­grup­pe über­gibt Memo­ran­dum in Leer

Leer. Ein zivil­ge­sell­schaft­li­ches Memo­ran­dum für die künf­ti­ge Gestal­tung des Gedenk­orts auf dem Leera­ner Syn­ago­gen­grund­stück ist an Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst über­ge­ben wor­den. Eine Initia­tiv­grup­pe bestehend aus Wolf­gang Kell­ner, Dr. Mar­tin Heim­bu­cher und Carl-Fried­rich Brüg­ge­mann reich­te das Papier im Bei­sein der stell­ver­tre­ten­den Rats­vor­sit­zen­den Gud­run Bonow ein. Kern­an­lie­gen der Initia­ti­ve ist es, den Pro­zess zur Schaf­fung einer wür­di­gen Erin­ne­rungs­stät­te aktiv zu för­dern und aus der Leera­ner Bür­ger­schaft her­aus kri­tisch zu begleiten.

Die Grup­pe hat­te sich im Vor­feld gemein­sam mit zahl­rei­chen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern inten­siv mit der Geschich­te des Grund­stücks aus­ein­an­der­ge­setzt. Ziel sei die Schaf­fung und der dau­er­haf­te Erhalt einer „wür­di­gen Stät­te des Erin­nerns, des Geden­kens und der Mahnung“.

Das Memo­ran­dum for­mu­liert dafür kla­re inhalt­li­che Leit­li­ni­en. Die künf­ti­ge Gedenk­stät­te soll auf­ru­fen zu:

  • Wach­sam­keit und Gegen­wehr, sobald Min­der­hei­ten aus­ge­grenzt, dis­kri­mi­niert oder gewalt­sam ange­grif­fen werden,

  • einer auf­rich­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zung mit der eige­nen Geschich­te sowie einer kon­se­quen­ten Hal­tung beim Schutz der Men­schen­wür­de und der Rech­te anderer,

  • ent­schie­de­nem Wider­stand gegen jeg­li­chen Anti­se­mi­tis­mus in der Gegenwart,

  • dem Schutz jüdi­schen Lebens im Hier und Jetzt.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst bedank­te sich für das Enga­ge­ment der Initia­tiv­grup­pe und beton­te die Wich­tig­keit der Bür­ger­be­tei­li­gung. Die Ent­wick­lung des Are­als zu einem Gedenk­ort wer­de ein län­ge­rer, von der Stadt geführ­ter Pro­zess wer­den. Neben der Öffent­lich­keit soll dar­in auch die Jüdi­sche Gemein­de Olden­burg eng ein­ge­bun­den wer­den. Ein ent­spre­chen­der Beschluss­vor­schlag wird der­zeit für die poli­ti­schen Gre­mi­en vorbereitet.

Der kon­kre­te Zeit- und Gestal­tungs­plan hängt unter ande­rem von den anste­hen­den archäo­lo­gi­schen Unter­su­chun­gen auf dem Grund­stück ab, deren Ergeb­nis­se maß­geb­li­chen Ein­fluss auf die bau­li­chen und künst­le­ri­schen Mög­lich­kei­ten vor Ort haben werden.

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 29.07.2026     Moorm­er­land — Verkehrsunfall/Trunkenheit im Straßenverkehr Am 28.07.2026 befuhr ein...

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War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

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Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

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Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

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