Freizeit
Tulpenfelder Holland 2026: Die schönsten Orte, Blütezeit & Geheimtipps
Das niederländische Reiderland zeigt sich aktuell von seiner schönsten Seite – ein Naturschauspiel, das dank der beeindruckenden Drohnenaufnahmen von Rolf Bootsmann (Luftblicke Nordwest) in seiner ganzen Dimension sichtbar wird.
Tulpenfelder in Holland: Ein Leitfaden zur prachtvollsten Zeit des Jahres
Jedes Jahr verwandeln sich die Niederlande in ein spektakuläres Farbenmeer. Wenn die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings den Boden erwärmen, erwachen Millionen von Zwiebelblumen und ziehen Besucher aus aller Welt in ihren Bann. Die Tulpenfelder in Holland sind mehr als nur ein Fotomotiv – sie sind ein Symbol für den Aufbruch und die Lebensfreude.
Ob Sie die weltbekannten Parks besuchen oder die Ruhe in versteckten Grenzregionen suchen: Dieser Guide führt Sie zu den schönsten Orten der Tulpenblüte.
Die Blütezeit: Ein perfekt abgestimmtes Naturschauspiel
Die Saison der Tulpen folgt einem festen Rhythmus, der jedes Jahr aufs Neue fasziniert. Den offiziellen Auftakt bildet der Nationale Tulpentag im Januar in Amsterdam, doch das wahre Spektakel unter freiem Himmel beginnt erst im Frühjahr.
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Der Auftakt (März bis Anfang April): Den Anfang machen die Krokusse und die leuchtend gelben Narzissen, kurz darauf folgen die intensiv duftenden Hyazinthen.
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Der Höhepunkt (Mitte bis Ende April): Dies ist das goldene Zeitfenster für die Tulpenfelder in den Niederlanden. In dieser Phase stehen die meisten Felder in ihrer vollen, kräftigen Farbenpracht.
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Das Finale (Anfang bis Mitte Mai): Gegen Ende der Saison beginnt das sogenannte „Köpfen“. Die Züchter entfernen die Blüten, damit die Energie der Pflanze zurück in die Zwiebel fließt. Wer zu dieser Zeit reist, findet die beste Blütenpracht oft noch in den Schaugärten oder im berühmten Keukenhof.


Farbenpracht bis zum Horizont: Ein Hauch von Holland direkt hinter der Grenze
Ein echter Geheimtipp für Reisende aus Deutschland liegt weit abseits der Massen: das niederländische Reiderland in der Provinz Groningen. Nur wenige Kilometer hinter der Grenze bei Beerta und Finsterwolde (Gemeinde Oldambt) zeigt sich die Landschaft von ihrer malerischsten Seite.
Wer über Bad Nieuweschans in Richtung Beerta fährt, wird Zeuge einer regelrechten Farbexplosion. Entlang des Hoofdwegs und des Nieuwewegs erstrecken sich die Felder oft bis zum Horizont. In akkuraten Reihen leuchten Tulpen in sattem Rot, leuchtendem Gelb und zartem Rosa. Die Weite der Provinz Groningen bietet besonders im weichen Morgen- oder Abendlicht eine Ruhe, die ideal für Fotografen und Naturliebhaber ist.
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Die klassischen Regionen: Wo Holland am buntesten ist
1. Bollenstreek (Region Lisse & Leiden)
Der Bollenstreek ist das historische Zentrum der Blumenzwiebelzucht. Hier befindet sich der weltberühmte Keukenhof. Die Region bietet eine enorme Vielfalt an Erlebnissen – von Radtouren bis hin zu spektakulären Helikopter-Rundflügen über die bunten Streifenmuster.
2. Noordoostpolder (Flevoland)
Hier finden Sie die flächenmäßig größten Tulpenfelder des Landes. Das alljährliche Tulpenfestival markiert Routen, die sich hervorragend mit dem Auto oder dem Fahrrad erkunden lassen.
3. Nord-Holland (Alkmaar bis Texel)
Die Gegend rund um Julianadorp und Anna Paulowna gilt als eines der größten zusammenhängenden Anbaugebiete der Welt. Ein besonderes Juwel ist der Poldertuin in Anna Paulowna, der oft als „kleiner Keukenhof“ bezeichnet wird.
Insider-Tipps für Ihren Besuch
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Perspektivwechsel: Erleben Sie die Felder nicht nur vom Wegrand. Im Bollenstreek ermöglichen „Flüsterboote“ eine lautlose Fahrt durch die Kanäle, direkt vorbei an den blühenden Reihen.
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Schaugärten nutzen: Um die Zwiebeln vor Krankheiten zu schützen, ist das Betreten der Produktionsfelder streng untersagt. Für das perfekte Foto „mitten im Blumenmeer“ wurden spezielle Schaugärten wie die Tulip Experience Amsterdam oder The Tulip Barn geschaffen.
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Anreise: Während der Hauptblütezeit empfiehlt sich ein Besuch unter der Woche, um den größten Besucherströmen zu entgehen.
Die Tulpenfelder in den Niederlanden sind ein vergängliches Wunder, das jedes Jahr nur für wenige Wochen existiert. Ob in der verträumten Grenznähe bei Beerta oder im lebendigen Bollenstreek – die Farbenpracht ist ein Erlebnis, das den Frühling unvergesslich macht. Planen Sie Ihre Reise idealerweise für die zweite Aprilhälfte, um die Tulpen in ihrer vollen Glorie zu erleben.
AnzeigeEin historisches Ausgeherlebnis im Rheiderland

Tulpenrausch & Kulinarik: Das perfekte Frühlings-Duo im Rheiderland
Ein Ausflug zu den leuchtenden Tulpenfeldern von Beerta und Finsterwolde ist ein Erlebnis für alle Sinne – doch was wäre eine Landpartie ohne den krönenden, kulinarischen Abschluss? Nur wenige Autominuten von der Farbenpracht entfernt, direkt hinter der Grenze im ostfriesischen Bunderhee, wartet ein historisches Juwel auf Entdeckung: der Tammenshof.
Historisches Ambiente trifft moderne Saisonalität
Wer nach dem Besuch der weiten Blumenfelder Sehnsucht nach Ruhe und Genuss hat, findet im Tammenshof ein einzigartiges Ausgeherlebnis. Der liebevoll restaurierte, denkmalgeschützte Gulfhof fügt sich perfekt in das historische Ensemble mit dem Garten Slingertuin und dem berühmten Steinhaus aus dem 14. Jahrhundert ein. Hier verbinden sich Geschichte und Gastwirtschaft auf höchstem Niveau.
Kulinarische Reise durch die Region
Nach einer Radtour oder einem Spaziergang entlang der Tulpenreihen lädt die Außenterrasse oder das geschmackvolle Restaurant dazu ein, die Eindrücke Revue passieren zu lassen. Die Küche verwöhnt mit frischen, saisonalen Köstlichkeiten, die eine kulinarische Reise durch die Region versprechen. Ob ein ausgiebiges Mittagessen, ein gemütlicher Kaffee oder ein festliches Abendessen – der Tammenshof bietet den passenden Rahmen für jeden Anlass.
Mehr als nur ein Restaurant
Der Tammenshof ist nicht nur ein ideales Ziel für Tagesausflügler, sondern auch eine erstklassige Adresse für besondere Momente. Die einzigartige Komposition aus Gastronomie, Events und lebendiger Geschichte macht den Hof zum perfekten Ort für:
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Hochzeiten & Familienfeiern: Heiraten im Schatten der Geschichte.
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Firmen-Events: Tagen in inspirierender, historischer Umgebung.
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Fahrradtouren: Der ideale Stopp, um neue Energie inmitten des Kulturquartiers zu tanken.
Reisetipp kompakt:
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Start: Tulpenfelder in Beerta/Finsterwolde (NL)
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Ziel: Tammenshof, Bunderhee (D) – nur ca. 10–15 Minuten Fahrzeit.
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Erlebnis: Erst das Farbspektakel der Natur genießen und anschließend im historischen Gulfhof kulinarisch verwöhnen lassen.
Freuen Sie sich auf eine Reise, die den Zauber der Natur mit historisch schönem Ausgehen verbindet!
Restaurant Tammenshof
Steinhausstraße 72
26831 Bunderhee

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Großes Sommerfest am Großen Meer begeistert Südbrookmerland
Sommerfest am Großen Meer: Beliebtes Familienfest bringt buntes Programm nach Südbrookmerland
Ein Highlight für die ganze Familie steht vor der Tür: Am Sonntag, den 2. August 2026, verwandelt sich das Areal rund um Ostfrieslands größten Binnensee wieder in eine lebendige Veranstaltungsmeile. Das traditionsreiche Sommerfest am Großen Meer verspricht von morgens bis abends abwechslungsreiche Unterhaltung, regionale Kulinarik und Mitmach-Aktionen für Jung und Alt.
Abwechslungsreiches Bühnenprogramm vor dem Haus am Meer
Den Auftakt bildet die offizielle Eröffnung durch den stellvertretenden Bürgermeister Ralf Geiken und Thomas Debelts, Geschäftsführer der Südbrookmerland Touristik GmbH. Im Anschluss übernimmt der bekannte Moderator Heino Krüger das Mikrofon, um durch das vielseitige Programm auf der Außenbühne zu führen.
Das Publikum darf sich auf eine bunte musikalische Mischung freuen:
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Shantychor Blaue Jungs aus Aurich: Maritime Heimatklänge und traditionelle Seemannslieder
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Spielmannszug der Feuerwehr Ihlow: Schwungvolle Platzkonzerte
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Ab ca. 13:00 Uhr: Auftritte von The Smashing Piccadillys und dem Familientrio Adenalin
Stöbern, Feilschen und Handwerkskunst
Entlang der Promenade laden ein großer Trödelmarkt sowie Stände regionaler Kunsthandwerker zum Entdecken ein. Wer selbst noch Dachboden-Schätze anbieten möchte, kann kurzfristig einen Standplatz reservieren:
📞 Standanmeldung Flohmarkt: Interessierte können sich telefonisch unter 04942–209 2000 anmelden.
Kinderprogramm: Spiel, Spaß und rollendes Museum
Besonders für die jüngsten Gäste wird viel geboten. Neben dem neuen Piraten-Spielplatz wartet eine weitläufige Aktionsfläche mit Riesenbrettspielen, einer rasanten Rollenrutsche, Leitergolf und Riesenseifenblasen.
Ein besonderes Highlight setzt das Dörpmuseum Münkeboe: Mit seinem rollenden Museum verwandelt es den Bereich vor dem Bistro am Meer in ein ostfriesisches Dorf vergangener Tage und macht Geschichte erlebbar.
Wassersport an Ostfrieslands größtem Binnensee
Auch das Thema Wassersport kommt nicht zu kurz. An der lokalen Paddel- und Pedalstation sowie bei der Surf- und Segelschule können Besucher den gesamten Tag über aktiv werden:
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Schnupperpaddeln für Einsteiger an der Paddel- und Pedalstation
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SUP-Einführungen (Stand-Up-Paddling) direkt am Wasser
Kulinarische Vielfalt und starke regionale Partner
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Das Speisenangebot reicht von Fischspezialitäten über eine herzhafte China-Pfanne bis hin zu klassischen Wurstspezialitäten. Der Mühlenverein Wiegboldsbur bewirtet die Gäste zudem mit frisch gebackenem Kuchen und Kaffee.
Dass ein Fest dieser Größenordnung realisiert werden kann, ist auch der Unterstützung lokaler Partner zu verdanken. Als Hauptsponsor engagiert sich die Raiffeisen-Volksbank Fresena eG, die mit ihren 23 Filialen in der Region gezielt das kulturelle Zusammenleben fördert. Weitere Sponsoren sind Die Weinkiste Ostfriesland aus Upende und Cornelius Elektrotechnik aus Moordorf. Die organisatorische Unterstützung vor Ort übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Wiegboldsbur.
ℹ️ Veranstaltungsdaten auf einen Blick:
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Termin: Sonntag, 02. August 2026
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Ort: Großen Meer (Haus am Meer / Paddel- und Pedalstation), Südbrookmerland
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Infos & Programm: Telefonisch unter 04942–209 2000 oder online unter www.grossesmeer.de

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Nachtwächterführung: Wenn Leer zur historischen Freilichtbühne wird
Historische Kulisse in der Rathausstraße: Die Stadtführer Helga Christ und Ralf Dreesmann vor einem echten Juwel der Stadtgeschichte. Das sogenannte „Haus Goldene Kuh“ an der Rathausstraße 9 wurde gemäß Inschrift 1572 von Johann Aggen Burlage erbaut und zählt zu den ältesten Bürgerhäusern Leers. Es stammt aus einer Zeit, in der Häuser noch keine Hausnummern trugen, sondern eigene Namen besaßen.
Magische Abende in der Altstadt: Wenn Leer mit der Nachtwächterführung Geschichte lebendig werden lässt
Wenn die Dämmerung sanft über die historischen Giebel fällt und die Straßen langsam zur Ruhe kommen, schlägt in der Leeraner Altstadt eine ganz besondere Stunde. Mit Laterne und Gewand führen die Stadtführer von Leer Gäste und Einheimische durch die stimmungsvollen Gassen und verwandeln das historische Pflaster in eine große Freilichtbühne.
Der rund 90-minütige Rundgang ist weit mehr als eine gewöhnliche Stadtführung: Helga Christ und Ralf Dreesmann nehmen das Publikum mit auf eine packende Zeitreise. Zwischen geheimnisvollen Winkeln und traditionsreichen Fassaden berichten sie eindrucksvoll aus längst vergangenen Tagen – von schaurigen Geschichten aus düsteren Zeiten bis hin zu augenzwinkernden Dönjes, die zum Schmunzeln einladen.
Das eindrucksvolle Zusammenspiel aus Geschichte, Kultur und dem maritimen Altstadtflair macht diese Abende zu einem rundum empfehlenswerten Erlebnis für jedes Alter.


Alle Informationen & Termine auf einen Blick
Wer das nächtliche Spektakel selbst erleben möchte, kann sich für die kommenden Termine bereits jetzt seinen Platz sichern. Aufgrund der hohen Nachfrage wird um eine vorherige Anmeldung per E‑Mail oder Telefon gebeten.
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Treffpunkt: Rathaustreppe Leer
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Dauer: ca. 90 Minuten
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Preis: 12,00 € pro Person
Termine 2026:
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Dienstag, 25.08.2026 um 19:30 Uhr
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Dienstag, 29.09.2026 um 19:00 Uhr
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Dienstag, 27.10.2026 um 18:00 Uhr
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Dienstag, 24.11.2026 um 18:00 Uhr
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Dienstag, 15.12.2026 um 18:00 Uhr
Kontakt & Buchung:
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Telefon: 04956 / 40 48 03 8
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E‑Mail: nachtwaechter-leer@ewe.net
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Internet: stadtfuehrer-von-leer.de

Immer informiert mit „Wir Leeraner“ & dem LeserECHO-Portal!
Wissen, was in der Region los ist? Die Facebook-Seite „Wir Leeraner“ und das digitale Nachrichtenportal „LeserECHO“ liefern Ihnen alle wichtigen Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Geschichten direkt aus der Heimat.
Das Beste: Unser Angebot ist vollständig kostenlos und kommt ganz ohne Abokosten aus!

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Ein kleiner Spaziergang durch den Wilhelminengang
Blick durch den malerischen Wilhelminengang auf den ehemaligen Hafenspeicher, der heute als Veranstaltungsort dient. (Foto: Hans-Albert Dirks)
Charme aus vergangenen Jahrhunderten: Ein Streifzug durch den Wilhelminengang in Leer
Ein historischer Blickfang im Herzen der Altstadt von Leer: Das stimmungsvolle Foto von Hans-Albert Dirks zeigt den malerischen Wilhelminengang, der sich charmant zwischen der Rathausstraße und der Norderstraße erstreckt. Die schmale Gasse gehört zweifellos zu den meistfotografierten Motiven in ganz Ostfriesland, erfreut sich gleichermaßen bei Einheimischen wie Touristen größter Beliebtheit und darf daher bei keiner klassischen Stadtführung fehlen.
Geschichte trifft auf maritimes Flair
In unmittelbarer Nähe zum historischen Rathaus sowie dem belebten Handels- und Freizeithafen gelegen, atmet der Wilhelminengang an jeder Ecke pure Geschichte. Charakteristisch für die Gasse sind das enge alte Kopfsteinpflaster, das historische Mauerwerk und die markanten Speicherhäuser. Einst diente der Weg als wichtiger Verbindungsweg für Fuhrwerke, die die alten Packhäuser mit Waren versorgten.
Heute verbindet der Gang historische Bausubstanz mit modernem Leben: Direkt vor Ort befinden sich der Kulturspeicher Leer – ein ehemaliger Hafenspeicher aus dem Jahr 1778, der heute als beliebter Veranstaltungsraum genutzt wird – sowie die Stadtbibliothek.
Auf den Spuren von Wilhelmine Siefkes
Seinen Namen verdankt der Gang einer großen Persönlichkeit der Region: Der bekannten Leeraner Lehrerin und Schriftstellerin Wilhelmine Siefkes (1890–1984). Als anerkannter „frauenORT“ ist die Gasse auch fester Bestandteil der thematischen Stadtführungen der Stadt Leer, die sich intensiv mit dem Leben und literarischen Wirken von Siefkes auseinandersetzen.
Nach einem Spaziergang durch die historische Gasse laden zudem die zahlreichen gemütlichen Cafés, Teestuben und Restaurants in der direkten Umgebung zum Verweilen ein.
Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle dem Fotografen Hans-Albert Dirks für diese wunderschönen, atmosphärischen Einblicke.


























