Lokal
Vollsperrung Kloster-Thedinga-Straße – Flugplatz weiterhin erreichbar
Vollsperrung der Kloster-Thedinga-Straße – Zugang zum Flugplatz weiterhin möglich
Leer. Im Zuge des Glasfaserausbaus in der Stadt Leer werden in der Kloster-Thedinga-Straße Bohr- und Verlegearbeiten durchgeführt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Heifelder Straße (B 70) und dem Kurvenbereich bei Hausnummer 99.
Aufgrund der geringen Straßenbreite müssen die Arbeiten unter Vollsperrung erfolgen. Sie finden vom 18. bis 21. August 2025 jeweils zwischen 07:00 Uhr und 19:00 Uhr statt. Außerhalb dieser Zeiten wird die Verkehrssicherung zurückgebaut, sodass die Straße wieder uneingeschränkt befahrbar ist.
Zufahrt für Anlieger und Flugplatz gewährleistet
Anwohnerinnen und Anwohner können ihre Grundstücke weiterhin bis zur Baustelle erreichen. Auch der Zugang zum Flugplatz ist über den Ortskern von Nüttermoor möglich, sodass Fluggäste und Besucher nicht betroffen sind. Fußgänger und Radfahrer können den Baustellenbereich nur eingeschränkt passieren.
Umleitung für Kraftfahrzeuge
Der Kraftfahrzeugverkehr wird über die Heifelder Straße (B 70), Nüttermoorer Straße (K 2), An der Trah und den Sandfuhrweg umgeleitet. Die verkehrsbehördlichen Maßnahmen treten mit der Aufstellung der entsprechenden Verkehrszeichen in Kraft.
Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmenden um erhöhte Aufmerksamkeit und Verständnis für die temporären Einschränkungen.
Anzeige
Gleitschirmfliegen in Ostfriesland – Freiheit in der Luft, Sicherheit am Boden
Der Moment, wenn der Schirm sich hebt und der Boden kleiner wird – pure Faszination für Gleitschirm- und Fallschirmsportler! Doch Fliegen ist nicht nur Abenteuer, sondern verlangt auch Verantwortung und den richtigen Versicherungsschutz.
Viele Versicherungen schließen Flugsport aus – nicht die Allianz! Bei uns ist Gleitschirmfliegen im Unfalltarif inklusive, ohne Aufpreis oder Sonderregeln. So sind Hobbypiloten optimal geschützt, egal ob bei sonnigem Ausflug oder sportlicher Herausforderung.
Ihre persönliche Beratung in Leer: Heidi Noormann und ihr Team prüfen Ihre Police, passen sie an und sorgen dafür, dass Sie sicher durchstarten können.
Jetzt Termin sichern und sorgenfrei abheben!
Allianz Versicherung Heidi Noormann, Blinke 32, Leer
0491 99239152
Lokal
FDP Leer: Pro Bürgerinitiative und historische Aufklärung statt Namensänderung
Schulterschluss für den Erhalt: Günter Podlich und Sven Albert von der FDP-Fraktion (es fehlt Susanne Smit) unterstützen die neu gegründete Bürgerinitiative in Loga. Trotz des knappen Ratsbeschlusses vom September 2025 zur Namensänderung setzen sich die Liberalen gemeinsam mit der BI weiterhin für historische Aufklärung vor Ort ein.
FDP Leer unterstützt Bürgerinitiative: „Erinnerung durch Aufklärung bewahren“
LEER / LOGA. Die FDP-Fraktion im Rat der Stadt Leer begrüßt die Gründung der Bürgerinitiative (BI) zum Erhalt der Hindenburgstraße in Loga ausdrücklich. Die Liberalen, die bereits im Vorfeld des knappen Ratsbeschlusses gegen eine Umbenennung gestimmt hatten, sehen in dem bürgerschaftlichen Engagement eine wichtige Stärkung der demokratischen Mitbestimmung vor Ort.
Historische Identität und Beständigkeit
Für die FDP-Fraktion ist die Hindenburgstraße weit mehr als nur eine Adresse. Seit fast 100 Jahren ist der Name fester Bestandteil des Lebensumfeldes der Anwohner. In einer sich rasant wandelnden Welt benötigten Menschen Beständigkeit und Verlässlichkeit in ihrem direkten Umfeld, so die Fraktion.
Besonders hebt die FDP den lokalen Bezug hervor: Im Mai 1927 besuchte der damalige Reichspräsident Paul von Hindenburg die Evenburg in Loga und die Viehmarkthalle in Leer. „In diesem positiven Geist der Identifikation wurde 1928 der Weg an der Friedenskirche umbenannt“, erläutert die Fraktion. Eine Umbenennung gegen den erklärten Willen der Mehrheit der betroffenen Bürger werde daher als tiefgreifender Eingriff in den Alltag und das Gemeinschaftsleben wahrgenommen.
„Reflektierte Erinnerungspolitik“ statt bloßem Verwaltungsakt
Die FDP betont, dass eine Ablehnung der Umbenennung keinesfalls eine Verharmlosung der geschichtlichen Rolle Hindenburgs bedeutet. Die Fraktionsmitglieder Günter Podlich, Sven Albert und Susanne Smit plädieren stattdessen für eine „reflektierte Erinnerungspolitik“.
-
Sichtbarer Kontext: Ziel sei es, die Geschichte kritisch zu vermitteln, ohne sie unsichtbar zu machen.
-
Konkreter Vorschlag: Die FDP setzt sich weiterhin für das Aufstellen einer deutlich sichtbaren Hinweistafel ein, die die historisch komplexe und zwiespältige Person Hindenburgs einordnet. Hierfür stünde bereits ein Grundstück der Friedenskirche zur Verfügung.
Kritik an der knappen Entscheidung
Der Ratsbeschluss vom 25. September 2025, der mit einer hauchdünnen Mehrheit von 15 zu 14 Stimmen die Umbenennung besiegelte, wird von der FDP kritisch hinterfragt. Die Fraktion zitiert in diesem Zusammenhang den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog: „Ohne Erinnerung gibt es weder Überwindung des Bösen noch Lehren für die Zukunft.“ Nach Ansicht der Liberalen leiste eine reine Namensänderung keinen Beitrag zur echten Aufarbeitung.
Die FDP wünscht der Gründungsversammlung der Bürgerinitiative einen guten Verlauf und kündigte an, den Weg der BI konstruktiv zu begleiten.
Anzeige
Lokal
Debatte um Hindenburgstraße: CDU unterstützt neue Bürgerinitiative
LEER / LOGA. Die Diskussion um die Umbenennung der Hindenburgstraße im Stadtteil Loga gewinnt an Dynamik. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Leer hat sich nun offiziell zur Gründung der neuen Bürgerinitiative (BI) geäußert, die sich für den Erhalt des Straßennamens einsetzt. Die Christdemokraten werten den Zusammenschluss der Bürger als ein „starkes Zeichen gelebter Demokratie“.
Kritik an SPD und Grünen
In einer aktuellen Stellungnahme spart die CDU-Fraktion nicht mit Kritik an den Ratsfraktionen von SPD und Grünen. Die Gründung der Bürgerinitiative sei die „richtige und notwendige Antwort auf die Ignoranz“ gegenüber dem Bürgerwillen. Nach Ansicht der CDU beschädige das Übergehen klar geäußerter Meinungen das Vertrauen in politische Verfahren massiv.
„Wer Beteiligung verspricht und das Ergebnis dann einfach übergeht, beschädigt das Vertrauen in Politik“, so die Fraktion. Man verweist darauf, dass sich neben der Mehrheit der direkten Anwohner auch ein großer Teil der Bevölkerung in Loga und im gesamten Stadtgebiet gegen die Umbenennung ausgesprochen habe.
Identität kontra „Eingriff von oben“
Für viele Bürger sei der Straßenname ein Teil der gewachsenen Identität Logas. Eine Änderung des Namens werde daher nicht als wertvolle geschichtliche Aufarbeitung empfunden, sondern als ein bevormundender Eingriff „von oben herab“. Die CDU betont, dass die Ablehnung der Umbenennung tief in der Stadtgesellschaft verankert sei und es sich keinesfalls um eine Einzelmeinung handele.
Einordnung statt Tilgung der Geschichte
Die CDU stellt klar, dass ihre Haltung nicht als Verharmlosung der historischen Rolle Paul von Hindenburgs zu verstehen sei. Vielmehr gehe es um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Historie:
-
Sichtbarkeit: Geschichte solle nicht getilgt, sondern erklärt werden.
-
Kontextualisierung: Die Fraktion spricht sich weiterhin für das Aufstellen von Hinweisschildern aus, die den historischen Kontext vor Ort einordnen.
-
Bürgernähe: Erinnerungskultur könne laut CDU nur im Dialog mit den Menschen funktionieren, nicht gegen sie.
Die CDU-Fraktion kündigte an, das Engagement der Bürgerinitiative ausdrücklich zu unterstützen, um sicherzustellen, dass Bürgerbeteiligung in Leer ernst genommen wird.
AnzeigeLokal
Exklusive Sonntagsführung: Das Kunsthaus Leer öffnet seine Türen
Hilke Deutscher, Ostfriesische Motive, 2020, Aquarell auf Papier, 66 x 75 cm, Foto: Jürgen Bambrowicz, © Kunsthaus Leer
Finissage im Kunsthaus Leer: Ein letzter Blick auf die „Neuen Werke“
Ein besonderer Termin für Kunstliebhaber: Am Sonntag, den 11. Januar 2026, lädt das Kunsthaus Leer zur feierlichen Abschlussführung der aktuellen Ausstellung ein. Ab 15 Uhr führt die Leiterin Susanne Augat persönlich durch die „Sammlungspräsentation – Neue Werke II“.
Wer die vielseitige Schau bisher verpasst hat, bekommt an diesem Sonntag die letzte Gelegenheit: Die Ausstellung endet mit diesem Tag. Im Mittelpunkt stehen bedeutende Neuzugänge und faszinierende Positionen regionaler Kunst, die die Vielfalt der nordwestdeutschen Kunstszene widerspiegeln.
Von idyllischen Landschaften bis zu industrieller Abstraktion
Die Besucher erwartet ein spannender Querschnitt durch verschiedene Stile und Techniken:
-
Hilke Deutscher: Ihre Landschaftsaquarelle bestechen durch Leichtigkeit und fangen die besondere Atmosphäre unserer Region ein.
-
Herbert Müller: Seine Werke widmen sich den klassischen Motiven Ostfrieslands – von historischen Gehöften über verträumte Dörfer bis hin zu markanten Stadtansichten.
-
Uwe Schierholz: Einen modernen Kontrast bilden seine Arbeiten über Industrieanlagen, die er gekonnt in Strukturen und Farbflächen zergliedert.
Kunst zum Blättern und Verschicken
Neben der klassischen Malerei beleuchtet die Führung auch die intimeren Formate der Sammlung. Susanne Augat wird Einblicke in die Künstlerbücher und die Welt der Mail Art von Ahlrich van Ohlen geben. Diese Exponate zeigen, wie Kunst über den Rahmen hinausgeht und als kommunikatives Netzwerk funktioniert.
Eckdaten zur Veranstaltung
-
Termin: Sonntag, 11. Januar 2026
-
Beginn: 15:00 Uhr
-
Ort: Kunsthaus Leer
-
Leitung: Susanne Augat
-
Eintritt: Frei
Nutzen Sie die Gelegenheit, den Sonntag bei einer inspirierenden Führung ausklingen zu lassen und mehr über die Hintergründe der Werke und die Künstler der Region zu erfahren.
Anzeige























