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Wider­stand gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te, Exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen — w.M.

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 11.08.2024

 

Wider­stand gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te mit zwei leicht ver­letz­ten Beam­ten ++ Ver­fol­gungs­fahrt ++ Exhi­bi­tio­nis­ti­sche Hand­lun­gen ++ Trun­ken­heits­fahrt mit Pkw

Wider­stand gegen Voll­stre­ckungs­be­am­te mit zwei leicht ver­letz­ten Beam­ten Bun­de- Am Sonn­tag, kurz nach Mit­ter­nacht, wehr­te sich im Rah­men eines poli­zei­li­chen Ein­sat­zes in der Ahorn­stra­ße bzgl. eines Haus­frie­dens­bru­ches ein 22-Jäh­ri­ger aus Wes­t­ov­er­le­din­gen mas­siv mit Schlä­gen und Trit­ten gegen die poli­zei­li­chen Maß­nah­men. Die Per­son wur­de dem poli­zei­li­chen Gewahr­sam zuge­führt. Durch die Wider­stands­hand­lung wur­den ein Beam­ter und eine Beam­tin leicht ver­letzt. Bei­de sind wei­ter­hin dienstfähig.

Ver­fol­gungs­fahrt

Rhau­der­fehn- Am Sams­tag, gegen vier Uhr, soll­ten in Rhau­der­fehn zwei Klein­kraft­rä­der kon­trol­liert wer­den. Ein 16-Jäh­ri­ger aus Bar­ßel und eine 16-Jäh­ri­ge aus Rhau­der­fehn flüch­te­ten vor dem Strei­fen­wa­gen und konn­ten im wei­te­ren Ver­lauf in der Stra­ße Unten­en­de in Rhau­der­fehn gestellt wer­den. Es stell­te sich her­aus, dass bei­de Fahr­zeug­füh­rer unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stan­den und kei­ne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis für das Klein­kraft­rad besa­ßen. Des Wei­te­ren wur­de ein Ver­fah­ren bzgl. eines ille­ga­len Kraft­fahr­zeug­ren­nen ein­ge­lei­tet und die Jugend­li­chen wur­den an die Erzie­hungs­be­rech­ti­gen übergeben.

Exhi­bi­tio­nis­ti­sche Handlungen

Emden- Am Sams­tag, gegen 15 Uhr, ist es am Bahn­hofs­platz zu einer exhi­bi­tio­nis­ti­schen Hand­lung gekom­men. Der zur­zeit unbe­kann­te Beschul­dig­te hat beim Vor­bei­ge­hen an einer 23-jäh­ri­gen Emde­rin sei­ne Hose geöff­net und sein Glied ent­blößt. Anschlie­ßend fass­te er ihr an ihr Gesäß. Per­so­nen, die Hin­wei­se zu Tat und/oder Täter geben kön­nen, mel­den sich bit­te bei der Poli­zei in Emden

Trun­ken­heits­fahrt mit Pkw

Emden- Am Sonn­tag wur­de in den frü­hen Mor­gen­stun­den ein Mer­ce­des in der Her­der­stra­ße in Emden kon­trol­liert. Der 30-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­rer aus Bel­gi­en war erheb­lich alko­ho­li­siert. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,49 Pro­mil­le. Eine Blut­ent­nah­me wur­de durch­ge­führt und die Wei­ter­fahrt untersagt.


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Hajo Otten, Zwei­rä­der e.K.
Inha­ber: Nils Drei­er
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Frei­es WLAN in Leer: MOIN-Leer for­dert kos­ten­lo­ses Inter­net für die gesam­te Innenstadt

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MOIN-Leer for­dert frei­es WLAN für die gesam­te Leera­ner Innenstadt

Kos­ten­lo­ses Inter­net soll Innen­stadt, Han­del, Tou­ris­mus und digi­ta­le Teil­ha­be stärken

Frei­es WLAN in der Leera­ner Innen­stadt ist nach Ansicht von MOIN-Leer längst kein Luxus mehr. Die Initia­ti­ve for­dert des­halb eine flä­chen­de­cken­de und kos­ten­freie digi­ta­le Infra­struk­tur im Zen­trum der Stadt. Damit sol­len die Attrak­ti­vi­tät für Bür­ger, Tou­ris­ten und den loka­len Han­del lang­fris­tig gesi­chert und zugleich neue Mög­lich­kei­ten für digi­ta­le Teil­ha­be geschaf­fen werden.

MOIN-Leer sieht in einem kos­ten­lo­sen Innen­stadt-WLAN einen wich­ti­gen Bau­stein für eine moder­ne, bür­ger­na­he und wett­be­werbs­fä­hi­ge Stadt. Gera­de für Besu­cher aus dem In- und Aus­land kön­ne ein unkom­pli­zier­ter Inter­net­zu­gang bereits ab der ers­ten Minu­te einen deut­li­chen Mehr­wert bieten.

Frei­es WLAN als Ser­vice für Touristen

Tou­ris­ten könn­ten sich direkt vor Ort über Sehens­wür­dig­kei­ten wie das Leera­ner Rat­haus oder das Hei­mat­mu­se­um infor­mie­ren, nach Gas­tro­no­mie-Ange­bo­ten suchen oder ihre Erleb­nis­se über sozia­le Medi­en mit Freun­den und Fami­lie teilen.

Für Besu­cher kön­ne feh­len­des mobi­les Daten­vo­lu­men oder ein schlech­ter Netz­emp­fang zur unnö­ti­gen Hür­de wer­den. MOIN-Leer ver­weist dar­auf, dass es in Leer immer wie­der Berei­che mit schwa­chem Mobil­funk­emp­fang gebe. Ein sta­bi­les, kos­ten­frei­es WLAN kön­ne hier Abhil­fe schaf­fen und die Ser­vice­qua­li­tät für Gäs­te erhöhen.

Chan­ce für Han­del und Gastronomie

Auch der loka­le Ein­zel­han­del und die Gas­tro­no­mie könn­ten nach Auf­fas­sung von MOIN-Leer von einem frei­en WLAN pro­fi­tie­ren. Der sta­tio­nä­re Han­del ste­he schließ­lich in einem ste­ti­gen Wett­be­werb mit dem Online-Shopping.

Über ein kos­ten­lo­ses WLAN könn­ten Geschäf­te und gas­tro­no­mi­sche Betrie­be digi­ta­le Ange­bo­te, Gut­schei­ne oder Hin­wei­se auf Ver­an­stal­tun­gen direkt auf die Smart­phones poten­zi­el­ler Kun­den brin­gen. Gleich­zei­tig kön­ne eine sta­bi­le Inter­net­ver­bin­dung dazu bei­tra­gen, dass Men­schen län­ger in der Fuß­gän­ger­zo­ne oder am Frei­zeit­ha­fen verweilen.

Damit wer­de frei­es WLAN nicht nur zu einem tech­ni­schen Ange­bot, son­dern kön­ne auch zur Bele­bung der Innen­stadt beitragen.

Digi­ta­le Teil­ha­be für alle

Ein wei­te­rer Aspekt ist für MOIN-Leer die sozia­le und digi­ta­le Teil­ha­be. Kos­ten­frei­er Inter­net­zu­gang im öffent­li­chen Raum ermög­li­che auch Jugend­li­chen, Stu­die­ren­den der Hoch­schu­le Emden/Leer sowie Bür­gern ohne teu­re Mobil­funk­ver­trä­ge den unkom­pli­zier­ten Zugang zu digi­ta­len Angeboten.

Genannt wer­den unter ande­rem die Fahr­plan­aus­kunft der Mobi­li­täts­zen­tra­le, die Nut­zung von E‑Go­vern­ment-Diens­ten oder der schnel­le Aus­tausch mit Freun­den und Familie.

Damit kön­ne ein öffent­li­ches WLAN dazu bei­tra­gen, digi­ta­le Ange­bo­te unab­hän­gig vom eige­nen Mobil­funk­ver­trag zugäng­lich zu machen.

WLAN soll Innen­stadt attrak­ti­ver machen

Auch für Men­schen, die in Leer leben und arbei­ten, sieht MOIN-Leer Vor­tei­le. Die Leera­ner Alt­stadt und die Müh­len­stra­ße laden zum Bum­meln und Ver­wei­len ein. Ein kos­ten­lo­ses WLAN kön­ne die­sen Wohl­fühl­fak­tor zusätz­lich unterstützen.

So könn­ten Bür­ger bei­spiels­wei­se unkom­pli­ziert in einem Café arbei­ten und das öffent­li­che WLAN für Co-Working nut­zen. Eben­so sei­en das Lesen digi­ta­ler Zei­tun­gen oder die Nut­zung von Strea­ming-Diens­ten mög­lich. Nach Ansicht von MOIN-Leer könn­ten sol­che Ange­bo­te dazu bei­tra­gen, öffent­li­che Plät­ze stär­ker zu bele­ben und die Innen­stadt dyna­mi­scher zu gestalten.

 

„Digi­ta­le Visi­ten­kar­te einer moder­nen Stadt“

MOIN-Leer bezeich­net frei­es WLAN als eine Art digi­ta­le Visi­ten­kar­te einer moder­nen Stadt. Wenn Leer attrak­tiv, wett­be­werbs­fä­hig und bür­ger­nah blei­ben wol­le, sei die Inves­ti­ti­on in ein frei­es Innen­stadt-WLAN daher ein logi­scher Schritt in die digi­ta­le Zukunft.

Die Initia­ti­ve ver­bin­det ihre For­de­rung zugleich mit einem Wahl­kampf­slo­gan des Leera­ner Bür­ger­meis­ters. Auf des­sen Wahl­pla­kat ist der Satz „Leer kann noch mehr“ zu lesen.

MOIN-Leer greift die­sen Slo­gan auf und for­mu­liert dar­aus eine kon­kre­te For­de­rung: „Das den­ken wir auch und dar­um for­dern wir ein frei­es WLAN in der gesam­ten Innenstadt.“

Nach Vor­stel­lung der Initia­ti­ve soll ein flä­chen­de­cken­des, kos­ten­lo­ses WLAN damit künf­tig Bür­gern, Besu­chern, Han­del und Gas­tro­no­mie glei­cher­ma­ßen zugu­te­kom­men und die Leera­ner Innen­stadt auch digi­tal fit für die Zukunft machen.

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Wie ein Ein­zel­händ­ler aus Ost­fries­land Ama­zon im Preis-Check bloßstellt

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Nimmt den Kampf gegen den Online-Rie­sen auf: Fol­kert Fazal, Inha­ber von Buch und Büro Fok­ken, prä­sen­tiert eine Aus­wahl sei­ner Sam­mel­map­pen. Er ruft alle Kun­den aus­drück­lich dazu auf, mit dem eige­nen Smart­phone im Laden vor­bei­zu­kom­men und die Prei­se live mit Ama­zon zu ver­glei­chen. (Foto: Ingo Ton­sor @ LeserECHO)

David gegen Goli­ath: War­um ein Schreib­wa­ren­ge­schäft vor Ort oft güns­ti­ger ist als Amazon

Der Spruch klang kühn: Bis zu 20 Pro­zent güns­ti­ger zu sein als der Online-Gigant Ama­zon. Mit die­ser Ansa­ge weck­te der Inha­ber von Buch und Schreib­wa­ren Fok­ken, Fol­kert Fazal, die Neu­gier der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on. Kann ein loka­les Fach­ge­schäft preis­lich tat­säch­lich gegen den welt­weit größ­ten Online-Händ­ler bestehen? Ein unan­ge­kün­dig­ter Pra­xis­test direkt an der Laden­kas­se soll­te Klar­heit schaffen.

Der Pra­xis­test an der Kasse

Dass Bücher auf­grund der gesetz­li­chen Buch­preis­bin­dung in Deutsch­land über­all gleich viel kos­ten, stellt eine bekann­te Tat­sa­che dar. Bei Schul- und Büro­be­darf sieht die Lage jedoch völ­lig anders aus. Für den Test wur­den daher wahl­los Arti­kel aus den Rega­len gegrif­fen: Bunt­stif­te, Ord­ner, Schnell­hef­ter und Kunstmappen.

Direkt an der Kas­se folg­te der direk­te Abgleich: Die Strich­codes der Ware wur­den ein­ge­le­sen und par­al­lel live mit den aktu­el­len Ange­bo­ten auf der Ama­zon-Platt­form verglichen.

Das Ergeb­nis über­rasch­te die Lese­r­ECHO-Redak­ti­on deut­lich. Die Preis­un­ter­schie­de fie­len kei­nes­wegs zu Guns­ten des Online-Händ­lers aus. Im Gegen­teil: Meh­re­re Arti­kel waren bei Buch und Schreib­wa­ren Fok­ken nicht nur gering­fü­gig, son­dern teil­wei­se bis zu 50 Pro­zent güns­ti­ger als im Online-Versand.

Kurio­si­tä­ten des Online-Preissystems

Beson­ders auf­fäl­lig zeig­te sich die Preis­ge­stal­tung im Netz bei Farb­va­ri­an­ten. Wäh­rend bei Fok­ken alle Schnell­hef­ter des­sel­ben Modells unab­hän­gig von der Far­be exakt den­sel­ben Preis besit­zen, schwank­ten die Prei­se im Online-Han­del extrem. Bei Ama­zon kos­te­te ein iden­ti­scher Schnell­hef­ter in einer ande­ren Far­be plötz­lich das Dop­pel­te. Sol­che dyna­mi­schen Preis­an­pas­sun­gen im Netz füh­ren oft dazu, dass Ver­brau­cher unbe­merkt tief für Stan­dard­ar­ti­kel zahlen.

Auch Kun­den vor Ort bestä­tig­ten die­se Beob­ach­tung. Eine Kun­din, die zeit­gleich dort ein­kauf­te, schal­te­te sich in das Gespräch ein und bestä­tig­te die Preis­un­ter­schie­de. Sie wickel­te gera­de ihren Ein­kauf von Schul­hef­ten und Sam­mel­map­pen an der Kas­se ab und berich­te­te von regel­mä­ßi­gen Preisvergleichen:

„Bei Ama­zon hät­te ich für die­sen Sta­pel locker 20 Euro mehr bezahlt. Hier spa­re ich Geld und kann die Sachen direkt mit nach Hau­se neh­men, ohne auf den Paket­dienst zu warten.“

Test­käu­fer gesucht: Machen Sie den eige­nen Praxistest!

Inha­ber Fol­kert Fazal unter­streicht sei­ne Aus­sa­ge mit einer kla­ren Akti­on: Ab sofort sind alle Kun­den herz­lich dazu ein­ge­la­den, selbst als Test­käu­fer aktiv zu wer­den. Egal ob Ord­ner, Map­pen oder die kom­plet­te Aus­rüs­tung für die Ein­schu­lung – wer den Laden betritt, kann den Preis­ver­gleich direkt vor Ort durchführen.

Das eige­ne Smart­phone ist dabei aus­drück­lich erwünscht. Kun­din­nen und Kun­den kön­nen die Bar­codes der Arti­kel im Geschäft ein­scan­nen und live mit den aktu­el­len Ange­bo­ten auf Ama­zon vergleichen.

„Ich ste­he voll und ganz hin­ter die­sem Preis­ver­gleich. Wir haben das in den ver­gan­ge­nen Tagen bereits mehr­fach gemein­sam mit Kun­den an der Kas­se durch­ge­spielt – das Ergeb­nis war jedes Mal ein­deu­tig. Des­halb wer­ben wir seit drei Tagen ganz bewusst damit und scheu­en abso­lut kei­nen Ver­gleich mit dem Online-Han­del“, erklärt Fol­kert Fazal.

Der Inha­ber reagiert damit auf die häu­fi­gen Nach­fra­gen von Kun­den, die von den deut­li­chen Preis­un­ter­schie­den über­rascht waren. Der Vor-Ort-Test zeigt trans­pa­ren­ter denn je, dass der Ein­kauf im loka­len Fach­ge­schäft nicht nur schnel­ler, son­dern oft auch mess­bar güns­ti­ger ist.

Kla­re Ansa­ge vor der Tür: Das Wer­be­schild vor dem Ein­gang von Buch und Schreib­wa­ren Fok­ken weist auf Preis­vor­tei­le von im Schnitt 20 Pro­zent gegen­über Ama­zon hin. Inha­ber Fol­kert Fazal lädt alle Kun­den ein, die­ses Ver­spre­chen im Laden mit dem eige­nen Smart­phone selbst auf die Pro­be zu stel­len. (Foto: Ingo Ton­sor LeserECHO)

Spa­ren vor Ort schont den eige­nen Geld­beu­tel und stärkt die Region

Der Grund­satz „Kauf in dei­ner Stadt, damit sie eine Zukunft hat“ erweist sich damit kei­nes­wegs als rei­ner Appell zur Soli­da­ri­tät mit dem loka­len Han­del. Der Ein­kauf vor Ort schont direkt das eige­ne Budget.

Zusätz­lich ver­bleibt die Wert­schöp­fung in der Regi­on: Wäh­rend Online-Kon­zer­ne ihre Gewin­ne oft glo­bal opti­mie­ren, zahlt der ört­li­che Ein­zel­han­del Gewer­be­steu­er vor Ort. Die­se Mit­tel flie­ßen direkt in die kom­mu­na­le Infra­struk­tur, Schu­len und öffent­li­che Ein­rich­tun­gen. Der Test zeigt ein­drucks­voll: Der Weg ins Fach­ge­schäft lohnt sich – sowohl für den eige­nen Geld­beu­tel als auch für die Gemeinschaft.

Anmer­kung der Redaktion:

Für die­sen Bei­trag hat die Lese­r­ECHO-Redak­ti­on kei­ner­lei Ver­gü­tung, Sach­leis­tun­gen oder sons­ti­ge Gegen­leis­tun­gen erhal­ten; es han­delt sich um eine unent­gelt­li­che und unab­hän­gi­ge jour­na­lis­ti­sche Bericht­erstat­tung. Bei dem beschrie­be­nen Preis­ver­gleich han­delt es sich um einen redak­tio­nel­len Pro­dukt­test auf Basis einer stich­pro­ben­ar­ti­gen Aus­wahl von Schul- und Büro­ar­ti­keln an einem kon­kre­ten Test­tag. Da Online-Platt­for­men ihre Prei­se dyna­misch anpas­sen, stel­len alle Anga­ben eine Moment­auf­nah­me dar.

Um Miss­ver­ständ­nis­sen vor­zu­beu­gen: Die­ser Bei­trag ver­steht sich nicht als Schleich­wer­bung für ein ein­zel­nes Fach­ge­schäft. Die Redak­ti­on weist aus­drück­lich dar­auf hin, dass sich ver­gleich­ba­re Ergeb­nis­se auch bei vie­len ande­ren Ein­zel­händ­lern vor Ort zei­gen kön­nen – je nach deren preis­li­cher Ori­en­tie­rung. Der Auf­ruf gilt daher ganz all­ge­mein: Schau­en Sie vor dem nächs­ten Online-Kauf bei Ihrem Fach­händ­ler vor Ort vor­bei, prü­fen Sie die Prei­se und suchen Sie das ehr­li­che Gespräch. Wer lokal ein­kauft, tut oft gleich dop­pelt etwas Gutes: Er schont das eige­ne Porte­mon­naie und stärkt gleich­zei­tig die eige­ne Stadt.

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Auf einen Blick: War­um sich der Ein­kauf vor Ort gleich mehr­fach auszahlt

Der Pra­xis­test bei Buch und Schreib­wa­ren Fok­ken macht deut­lich, dass der Vor-Ort-Kauf preis­lich abso­lut kon­kur­renz­fä­hig ist. Neben dem rei­nen Waren­preis bie­tet der Ein­kauf im loka­len Fach­ge­schäft jedoch eine gan­ze Rei­he wei­te­rer Hand­fes­te Vor­tei­le gegen­über der Bestel­lung im Netz:

  • Sofor­ti­ge Ver­füg­bar­keit statt War­te­zeit: Die gekauf­ten Arti­kel wan­dern direkt in die eige­ne Tasche. Das War­ten auf den Paket­dienst oder das Aus­wei­chen auf Abhol­sta­tio­nen ent­fällt komplett.

  • Kei­ne ver­steck­ten Por­to­kos­ten: Online-Prei­se wir­ken auf den ers­ten Blick oft attrak­tiv, bis an der Kas­se Ver­sand­ge­büh­ren hin­zu­kom­men – beson­ders bei klei­ne­ren Bestell­wer­ten. Vor Ort zahlt man exakt den Preis, der auf dem Eti­kett steht.

  • Qua­li­tät zum Anfas­sen und Tes­ten: Schreib- und Schul­be­darf wie Stif­te, Papier­qua­li­tä­ten oder ande­re Acces­soires las­sen sich direkt im Laden in die Hand neh­men, aus­pro­bie­ren und auf Herz und Nie­ren prü­fen. Fehl­käu­fe und die damit ver­bun­de­ne Ent­täu­schung wer­den vermieden.

  • Akti­ver Umwelt­schutz durch Müll­ver­mei­dung: Jeder Vor-Ort-Kauf spart enor­me Men­gen an Ver­pa­ckungs­müll. Auf­wen­di­ge Kar­to­na­gen, Plas­tik­pols­ter und die CO₂-Belas­tung durch den Paket­trans­port entfallen.

  • Per­sön­li­che Bera­tung inklu­si­ve: Bei Fra­gen zu Schul­be­darfs­lis­ten oder spe­zi­el­len Büro­ma­te­ria­li­en steht geschul­tes Per­so­nal mit Rat und Tat zur Sei­te – ein Ser­vice, den kein Online-Such­feld erset­zen kann.

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Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen in Nie­der­sach­sen stei­gen weiter

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Zahl der Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen in Nie­der­sach­sen im 1. Halb­jahr 2026 um 8,7 % gestiegen

Das Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) hat die Insol­venz­zah­len für das ers­te Halb­jahr 2026 ver­öf­fent­licht. Dem­nach ver­zeich­ne­te Nie­der­sach­sen einen spür­ba­ren Anstieg bei den Fir­men­plei­ten sowie eine deut­lich höhe­re Zahl gefähr­de­ter Arbeits­plät­ze. Gleich­zei­tig nah­men auch die Ver­brau­cher­insol­ven­zen zu.

Kern­zah­len im Überblick

  • Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen: Im ers­ten Halb­jahr 2026 bean­trag­ten 1.070 Unter­neh­men bei den 33 nie­der­säch­si­schen Insol­venz­ge­rich­ten die Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens. Dies ent­spricht einem Plus von 8,7 % im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum (1. Halb­jahr 2025: 984 Ver­fah­ren). Der pro­zen­tua­le Anstieg bewegt sich damit auf einem ähn­li­chen Niveau wie der Über­gang vom ers­ten Halb­jahr 2024 zu 2025 (+8,8 %).

  • Gefähr­de­te Arbeits­plät­ze: Von den Plei­ten waren im ers­ten Halb­jahr 2026 ins­ge­samt 9.867 Beschäf­tig­te betrof­fen, deren Arbeits­plät­ze durch die Insol­venz ihres Arbeit­ge­bers bedroht waren. Die­se Zahl liegt deut­lich über dem Vor­jah­res­wert von 7.341 gefähr­de­ten Arbeitsplätzen.

  • Ver­brau­cher­insol­ven­zen: Bei den Pri­vat­per­so­nen gab es einen leich­te­ren Zuwachs. Im ers­ten Halb­jahr 2026 wur­den 5.784 Insol­venz­an­trä­ge von Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­chern gestellt. Das bedeu­tet einen Anstieg von 3,2 % gegen­über dem ers­ten Halb­jahr 2025 (5.605 Fälle).

Bran­chen­schwer­punk­te: Han­del und Bau­ge­wer­be am stärks­ten betroffen

Die Betrof­fen­heit vari­iert je nach Wirt­schafts­be­reich stark. Die meis­ten Unter­neh­mens­ver­fah­ren zwi­schen Janu­ar und Juni 2026 ent­fie­len auf den Bereich Han­del sowie Instand­hal­tung und Repa­ra­tur von Kraft­fahr­zeu­gen:

  • Han­del & Kfz: Mit 209 Ver­fah­ren ent­fiel annä­hernd jede fünf­te Insol­venz (19,5 %) auf die­sen Sek­tor. Gegen­über dem ers­ten Halb­jahr 2025 ent­spricht dies einem über­durch­schnitt­lich star­ken Anstieg von 16,1 %.

  • Bau­ge­wer­be: Eben­falls stark betrof­fen war das Bau­ge­wer­be mit 172 Insol­ven­zen (ein Anteil von 16,1 % an allen Unter­neh­mens­in­sol­ven­zen), was einem leich­ten Zuwachs von 2,4 % im Ver­gleich zum Vor­jahr entspricht.

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