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Win­ter­dienst in Ost­fries­land und Fries­land: Mit vol­len Salz­si­los start­klar für die kal­te Jahreszeit

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Sie sor­gen auch im Win­ter für siche­re Stra­ßen: Ein Teil der ins­ge­samt 25 Mit­ar­bei­ten­den der Stra­ßen­meis­te­rei in Aurich. Hin­ter ihnen befin­den sich zwei Silos, in denen das Streu­salz gela­gert wird.

Win­ter­dienst in Ost­fries­land und Fries­land star­tet mit vol­len Salz­si­los in die neue Saison.

Stra­ßen­meis­te­rei­en berei­ten sich auf die kal­te Jah­res­zeit vor und lagern hun­der­te Ton­nen Streusalz

Mit den ers­ten kal­ten Tem­pe­ra­tu­ren und dem Beginn der Win­ter­mo­na­te star­tet in Ost­fries­land und Fries­land der Win­ter­dienst. Die Salz­la­ger der Stra­ßen­meis­te­rei­en in Aurich, Jever, Leer und Witt­mund sind wie­der prall gefüllt und damit bes­tens vor­be­rei­tet für die kom­men­den Wochen und Mona­te. Bereits seit dem 1. Okto­ber sind die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der Meis­te­rei­en in Bereit­schaft, um schnell und effek­tiv auf Glät­te oder Schnee­fall reagie­ren zu können.

Stra­ßen­meis­te­rei­en küm­mern sich um ein umfang­rei­ches Straßennetz

Die Teams der Stra­ßen­meis­te­rei­en in Ost­fries­land und Fries­land sind für ein rie­si­ges Stra­ßen­netz ver­ant­wort­lich, das meh­re­re Hun­dert Kilo­me­ter umfasst. Die­ses Netz besteht aus Bundes‑, Lan­des- und teil­wei­se auch Kreis­stra­ßen. Da es in der kal­ten Jah­res­zeit schnell zu gefähr­li­chen Stra­ßen­zu­stän­den kom­men kann, müs­sen die Fahr­zeu­ge regel­mä­ßig gewar­tet wer­den, um tech­ni­sche Aus­fäl­le zu ver­mei­den. Denn: Soll­te es auf den Stra­ßen glatt wer­den, zählt jede Minute.

Wit­te­rungs­be­din­gun­gen bestim­men den Winterdienst

Der Start des Win­ter­diens­tes hängt von den jewei­li­gen Wit­te­rungs­be­din­gun­gen ab, die sich kurz­fris­tig ändern kön­nen. „Die Streu­fahr­zeu­ge sind nicht an jedem Tag auf den Stra­ßen unter­wegs“, erklärt Frank Buch­holz, Lei­ter der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr in Aurich. Sobald das Stra­ßen­zu­stands- und Wet­ter­in­for­ma­ti­ons­sys­tem (SWIS) eine Luft­tem­pe­ra­tur von unter vier Grad Cel­si­us vor­her­sagt, wird der Win­ter­dienst akti­viert. Bei hoher Wahr­schein­lich­keit für Glät­te am nächs­ten Mor­gen erfolgt sogar ein vor­beu­gen­des Streu­en in der Nacht. Ab 1.30 Uhr wer­den die Stra­ßen­ab­schnit­te regel­mä­ßig kon­trol­liert, und wenn Glät­te fest­ge­stellt wird, wird der Win­ter­dienst sofort in Gang gesetzt.

Pünkt­li­che Bereit­stel­lung und Streu­ung der Straßen

Das pri­mä­re Ziel des Win­ter­diens­tes ist es, die Stra­ßen zwi­schen 6 und 22 Uhr befahr­bar zu hal­ten. Etwa zwei Stun­den nach Beginn des Win­ter­diens­tes sind die Bun­des- und Land­stra­ßen, die in den Zustän­dig­keits­be­reich der Meis­te­rei­en fal­len, bereits gestreut. Die Stre­cken wer­den dabei gemäß ihrer Bedeu­tung für den Ver­kehr in einer fest­ge­leg­ten Rei­hen­fol­ge abge­ar­bei­tet. Haupt­ver­kehrs­stra­ßen, die in grö­ße­re Städ­te füh­ren, haben dabei Vor­rang vor weni­ger fre­quen­tier­ten Stra­ßen. Das erklär­te Ziel der Meis­te­rei­en ist es jedoch, dass bis spä­tes­tens 6 Uhr alle Stra­ßen geräumt und gestreut sind.

Fak­ten und Zah­len zum Winterdienst

Pro Qua­drat­me­ter wird etwa zehn bis zwölf Gramm Salz auf die Fahr­bahn gestreut – haupt­säch­lich in Form von Natri­um­chlo­rid (NaCl), dem gän­gi­gen Streu­salz. In Aus­nah­me­fäl­len, wenn die Tem­pe­ra­tu­ren unter minus zehn Grad Cel­si­us sin­ken, kom­men auch ande­re Stof­fe wie Cal­ci­um­chlo­rid oder Magne­si­um­chlo­rid zum Ein­satz, da die­se auch bei extre­men Minus­gra­den noch effek­tiv wirken.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt im Win­ter­dienst ist die Nach­hal­tig­keit. Die Stra­ßen­meis­te­rei­en set­zen zuneh­mend auf die soge­nann­te Feucht­salz­streu­ung. Hier­bei wird das Streu­salz über eine Düse direkt am Streu­tel­ler benetzt, was gleich meh­re­re Vor­tei­le mit sich bringt: Zum einen wird die Men­ge an Streu­salz redu­ziert, da es bes­ser auf der Fahr­bahn haf­tet und so weni­ger ver­lo­ren geht. Zum ande­ren sorgt die­se Metho­de für eine schnel­le­re Wir­kung und spart bis zu 40 Pro­zent des Sal­zes, wodurch die Streu­fahr­zeu­ge eine grö­ße­re Reich­wei­te erhalten.

Effi­zi­en­te Streu­ung bei mode­ra­ten Geschwindigkeiten

Die Win­ter­dien­st­ein­satz­fahr­zeu­ge fah­ren wäh­rend des Streu­ens mit einer Geschwin­dig­keit von etwa 40 Stun­den­ki­lo­me­tern. Soll­te Schnee geräumt wer­den, wird die Geschwin­dig­keit auf etwa 30 Stun­den­ki­lo­me­ter redu­ziert, um den Fah­rern und den Fahr­zeu­gen mehr Sicher­heit zu gewährleisten.

In einem durch­schnitt­li­chen Win­ter, wie er in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­zeich­net wur­de, wer­den rund 1200 Ton­nen Streu­salz benö­tigt, um die Stra­ßen in Ost­fries­land und Fries­land sicher und befahr­bar zu halten.

Fazit: Gut vor­be­rei­tet für den Winter

Dank gut gefüll­ter Salz­si­los und einer exzel­len­ten Vor­be­rei­tung kön­nen die Stra­ßen­meis­te­rei­en in Ost­fries­land und Fries­land auch in die­sem Win­ter schnell und effek­tiv auf win­ter­li­che Bedin­gun­gen reagie­ren. Ob Glät­te oder Schnee – mit einem gut ein­ge­spiel­ten Team und moder­nen Tech­ni­ken sorgt der Win­ter­dienst dafür, dass die Stra­ßen in der Regi­on auch bei schlech­tem Wet­ter sicher befahr­bar bleiben.


 

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20 Jah­re Nes­se­brü­cke in Leer – ein Wahr­zei­chen fei­ert Jubiläum!

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20 Jah­re Nes­se­brü­cke in Leer: Ein archi­tek­to­ni­sches High­light über dem Handelshafen

Seit 2006 ver­bin­det die Nes­se­brü­cke in Leer die his­to­ri­sche Alt­stadt und Fuß­gän­ger­zo­ne mit dem neu erschlos­se­nen Gelän­de auf der Halb­in­sel Nes­se. Die geschwun­ge­ne Fuß- und Rad­weg­brü­cke über den Han­dels­ha­fen ist längst zu einem mar­kan­ten Wahr­zei­chen der Stadt gewor­den und ver­bin­det dabei Funk­tio­na­li­tät mit außer­ge­wöhn­li­cher Ingenieurkunst.

 

Eine Brü­cke mit beson­de­rer Architektur

Wer die Nes­se­brü­cke über­quert, bemerkt schnell ihre beson­de­re Form. Die Brü­cke ist nicht ein­fach gerad­li­nig über den Han­dels­ha­fen geführt, son­dern besitzt einen geziel­ten Knick im Grund­riss. Die­ser archi­tek­to­ni­sche Kniff erfüllt nicht nur gestal­te­ri­sche Zwe­cke: Wäh­rend der Über­que­rung eröff­net sich dadurch ein frei­er und beson­ders schö­ner Blick auf das gegen­über­lie­gen­de Ufer.

Eine wei­te­re Beson­der­heit sind die inno­va­ti­ven Spreiz­stä­be. Sie sor­gen dafür, dass der eigent­li­che Fuß­gän­ger­raum frei von stö­ren­den Sei­len bleibt. Dadurch wirkt die Kon­struk­ti­on trotz ihrer tech­ni­schen Kom­ple­xi­tät aus­ge­spro­chen leicht und offen.

123 Meter lang und teil­wei­se klappbar

Die Nes­se­brü­cke ist ins­ge­samt 123 Meter lang und ver­fügt über eine Spann­wei­te von 82 Metern. Ihre Brei­te vari­iert zwi­schen drei und fünf Metern, sodass Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer aus­rei­chend Platz haben.

Eine beson­de­re tech­ni­sche Her­aus­for­de­rung stellt die Schiff­fahrt dar. Die Brü­cke besitzt eine Durch­fahrts­brei­te von 14 Metern und kann für grö­ße­re Schif­fe hydrau­lisch auf­ge­klappt werden.

Im Mit­tel­teil befin­det sich dafür eine rund 42 Qua­drat­me­ter gro­ße Stahl-Klapp­brü­cke. Damit ver­bin­det die Nes­se­brü­cke die Anfor­de­run­gen des Fuß- und Rad­ver­kehrs mit der Bedeu­tung des Leera­ner Han­dels­ha­fens für die Schifffahrt.

 

Die Nes­se­brü­cke ver­bin­det die his­to­ri­sche Leera­ner Alt­stadt und Fuß­gän­ger­zo­ne rund um den Wil­ly-Brandt-Platz und den Ernst-Reu­ter-Platz mit dem neu erschlos­se­nen Gelän­de auf der Halb­in­sel Nesse.
Eine beson­de­re Pre­mie­re erleb­te die Nes­se­brü­cke 2025: Zum Leera­ner Weih­nachts­markt wur­de sie erst­mals fest­lich beleuch­tet. Rund 500 Meter Gelän­der­be­leuch­tung setz­ten die Brü­cke stim­mungs­voll in Szene.

Schlan­ke Stahlverbundkonstruktion

Auch die Bau­wei­se macht die Nes­se­brü­cke zu einem inter­es­san­ten Bei­spiel moder­ner Inge­nieur­kunst. Die Kon­struk­ti­on wur­de als schlan­ke Stahl­ver­bund­kon­struk­ti­on aus­ge­führt. Ins­ge­samt ver­fügt die Brü­cke über eine Flä­che von rund 520 Qua­drat­me­tern.

Der Ent­wurf stammt vom renom­mier­ten Inge­nieur­bü­ro schlaich ber­ger­mann part­ner, das für außer­ge­wöhn­li­che Brü­cken- und Trag­werks­kon­struk­tio­nen bekannt ist.

Ein Wahr­zei­chen von Leer

Seit ihrer Fer­tig­stel­lung im Jahr 2006 ist die Nes­se­brü­cke zu einem fes­ten Bestand­teil des Stadt­bil­des gewor­den. Sie schafft eine direk­te Ver­bin­dung zwi­schen der his­to­ri­schen Innen­stadt und dem Bereich auf der Halb­in­sel Nes­se und ist damit sowohl für den täg­li­chen Fuß- und Rad­ver­kehr als auch für Spa­zier­gän­ger von Bedeutung.

Beson­ders reiz­voll ist die Per­spek­ti­ve vom und auf den Leera­ner Han­dels­ha­fen. Die Kom­bi­na­ti­on aus Was­ser, his­to­ri­scher Innen­stadt, moder­ner Brü­cken­kon­struk­ti­on und vor­bei­fah­ren­den Schif­fen macht die Nes­se­brü­cke zu einem beson­de­ren Fotomotiv.

Die wich­tigs­ten Daten zur Nessebrücke

📅 Bau­jahr: 2006
📏 Gesamt­län­ge: 123 Meter
↔️ Spann­wei­te: 82 Meter
📐 Brei­te: 3 bis 5 Meter
🚢 Durch­fahrts­brei­te: 14 Meter
🏙️ Brü­cken­flä­che: rund 520 Qua­drat­me­ter
🏗️ Bau­wei­se: schlan­ke Stahl­ver­bund­kon­struk­ti­on
🔧 Klapp­brü­cke: rund 42 Qua­drat­me­ter, hydrau­lisch klapp­bar
✍️ Ent­wurf: schlaich ber­ger­mann partner

Ob beim Spa­zier­gang durch die Leera­ner Innen­stadt, auf dem Fahr­rad oder beim Blick auf den Han­dels­ha­fen: Die Nes­se­brü­cke ist auch zwei Jahr­zehn­te nach ihrer Fer­tig­stel­lung ein prä­gen­des Stück Leera­ner Stadt­bild und ein gelun­ge­nes Bei­spiel dafür, wie moder­ne Inge­nieur­kunst und his­to­ri­sche Stadt­land­schaft mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den kön­nen. 

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Bestat­ter­tag auf der Even­burg: Bestat­tungs­kul­tur im Wandel

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Rund 50 Bestat­te­rin­nen und Bestat­ter aus der Regi­on Weser-Ems kamen zum 4. Bestat­ter­tag des Gedächt­nis­wal­des Herr­lich­keit Gödens auf der Even­burg in Leer-Loga zusam­men. Foto: Kars­ten Gleich

4. Bestat­ter­tag auf der Even­burg: Bestat­tungs­kul­tur im Wan­del und his­to­ri­sche Verbindungen

Leer-Loga – Die Bestat­tungs­kul­tur befin­det sich im Wan­del. Neue For­men der Bestat­tung, ver­än­der­te Bedürf­nis­se von Ange­hö­ri­gen und zusätz­li­che Ange­bo­te beschäf­ti­gen auch die Bestat­tungs­bran­che. Beim 4. Bestat­ter­tag des Gedächt­nis­wal­des Herr­lich­keit Gödens stan­den des­halb aktu­el­le Ent­wick­lun­gen eben­so im Mit­tel­punkt wie der per­sön­li­che Austausch.

Rund 50 Bestat­te­rin­nen und Bestat­ter aus der gesam­ten Regi­on Weser-Ems waren der Ein­la­dung des Gedächt­nis­wal­des gefolgt und kamen auf der Even­burg in Leer-Loga zusam­men. Die Ver­an­stal­tung ver­band fach­li­che Infor­ma­tio­nen mit Gesprä­chen und einem beson­de­ren Ein­blick in die Geschich­te des Veranstaltungsortes.

Even­burg und Herr­lich­keit Gödens his­to­risch verbunden

Die Wahl der Even­burg als Ver­an­stal­tungs­ort war nicht zufäl­lig. Zwi­schen dem Schloss und der Herr­lich­keit Gödens besteht eine direk­te his­to­ri­sche Ver­bin­dung über die Fami­lie von Wedel.

Bereits 1665 hei­ra­te­te Gus­tav Wil­helm von Wedel Maria, die jün­ge­re Toch­ter des Erbau­ers der Even­burg, Erhard von Ehren­treu­ter. Damit begann die mehr als 260 Jah­re wäh­ren­de Ver­bin­dung der Fami­lie von Wedel mit der Even­burg.

Auch die Herr­lich­keit Gödens gelang­te spä­ter in den Besitz der Fami­lie. 1746 kam die Herr­lich­keit durch die Hei­rat von Graf Erhard Fried­rich von Wedel mit einer Uren­ke­lin der Fami­lie von Fry­d­ag an die Fami­lie von Wedel.

Erst 1930 ende­te die Epo­che der Fami­lie von Wedel auf der Even­burg. Die Fami­lie ver­leg­te ihren Wohn­sitz end­gül­tig nach Schloss Gödens.

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Besuch der his­to­ri­schen Familiengruft

Nach dem Ein­tref­fen der Teil­neh­mer auf der Ter­ras­se des Schlossca­fés führ­te das Pro­gramm zunächst zur Kir­che in Loga. Dort erhiel­ten die Bestat­ter die Gele­gen­heit, die his­to­ri­sche Fami­li­en­gruft der Fami­li­en von Ehren­treu­ter und von Wedel zu besichtigen.

In der Gruft befin­det sich unter ande­rem die letz­te Ruhe­stät­te von Oberst Erhard von Ehren­treu­ter, dem Erbau­er der Even­burg, sowie sei­ner jüngs­ten Toch­ter Maria von Wedel.

Beson­ders ein­drucks­voll sind zwei restau­rier­te Prunk­sär­ge aus dem 17. Jahr­hun­dert. Die his­to­ri­sche Gruft ist seit 2015 im Rah­men von Füh­run­gen zugäng­lich.

Anschlie­ßend ging es zurück zur Even­burg. Bei einer Schloss­füh­rung erhiel­ten die Teil­neh­mer wei­te­re Ein­bli­cke in die Geschich­te und Ent­wick­lung des tra­di­ti­ons­rei­chen Gebäudes.

Nach dem Rund­gang stand im Fest­saal ein gemein­sa­mes Mit­tags­buf­fet auf dem Pro­gramm. Der anschlie­ßen­de Aus­tausch bot den Bestat­tern Gele­gen­heit, Erfah­run­gen zu tei­len, Kon­tak­te zu pfle­gen und über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in der Bestat­tungs­kul­tur zu sprechen.

Gedächt­nis­wald arbei­tet mit 62 Bestat­tungs­un­ter­neh­men zusammen

Der Bestat­ter­tag ist für den Gedächt­nis­wald Herr­lich­keit Gödens zugleich ein wich­ti­ger Bestand­teil sei­ner Netz­werk­ar­beit. Aktu­ell arbei­tet der Gedächt­nis­wald mit 62 Bestat­tungs­un­ter­neh­men zusammen.

Der regel­mä­ßi­ge per­sön­li­che Aus­tausch soll dazu bei­tra­gen, dass Bestat­ter ihre Kun­den und Ange­hö­ri­gen zuver­läs­sig über die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten und Ent­wick­lun­gen rund um die Wald­be­stat­tung infor­mie­ren können.

Auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Inter­es­sier­ten und Ange­hö­ri­gen hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckelt. Der Gedächt­nis­wald infor­miert unter ande­rem über Face­book und Insta­gram regel­mä­ßig über die Wald­be­stat­tung, die ver­schie­de­nen Stand­or­te und aktu­el­le Entwicklungen.

Mensch-Tier-Bereich in Frie­de­burg wächst

Zu den jün­ge­ren Ent­wick­lun­gen gehört der Mensch-Tier-Bereich am Stand­ort Frie­de­burg. Die­ser ist seit rund einem Jahr in Betrieb. Inzwi­schen haben dort bereits ers­te Tier­be­stat­tun­gen stattgefunden.

Das Inter­es­se an die­sem beson­de­ren Ange­bot wächst. Des­halb soll die vor­han­de­ne Flä­che künf­tig wei­ter aus­ge­baut werden.

Auch Stand­ort Leer wird weiterentwickelt

Auch am Stand­ort Leer schrei­tet die Ent­wick­lung des Gedächt­nis­wal­des vor­an. Die bestehen­de Flä­che wird kon­ti­nu­ier­lich erweitert.

Per­spek­ti­visch soll außer­dem der Betrieb auf einer bereits geneh­mig­ten Erwei­te­rungs­flä­che gegen­über der B 436 auf­ge­nom­men wer­den. Damit ent­ste­hen zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten für Men­schen, die sich für eine Wald­be­stat­tung interessieren.

His­to­rie trifft auf moder­ne Bestattungskultur

Der 4. Bestat­ter­tag auf der Even­burg ver­band damit zwei unter­schied­li­che Aspek­te: Einer­seits ging es um die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und neu­en Ange­bo­te in der Bestat­tungs­kul­tur, ande­rer­seits bot der his­to­ri­sche Ver­an­stal­tungs­ort die Gele­gen­heit, sich mit den The­men Tod, Erin­ne­rung und Bestat­tung auch aus einem geschicht­li­chen Blick­win­kel auseinanderzusetzen.

Für den Gedächt­nis­wald Herr­lich­keit Gödens ist der Bestat­ter­tag zugleich ein wich­ti­ger Ter­min, um das bestehen­de Netz­werk zu pfle­gen, Erfah­run­gen aus­zu­tau­schen und gemein­sam über die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung der Bestat­tungs­kul­tur in der Regi­on zu sprechen.

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Ver­ein Stra­ßen­an­ker hilft Bedürf­ti­gen in der Regi­on – Nico Blo­em zeigt sich beeindruckt

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Zum Bild: Beim Ver­ein Stra­ßen­an­ker in Steen­fel­de (von links): Ilo­na van San­ten, Micha­el Lake­berg, Nico Blo­em und Ger­hard Wie­chers. Foto: privat

Stra­ßen­an­ker hilft Bedürf­ti­gen in der Regi­on: Nico Blo­em beein­druckt von ehren­amt­li­chem Engagement

Westoverledingen/Leer/Weener – Beim Ver­ein Stra­ßen­an­ker ste­hen Men­schen im Mit­tel­punkt, die häu­fig am Rand der Gesell­schaft ste­hen. Obdach­lo­se, Bedürf­ti­ge und alters­ar­me Men­schen erhal­ten Unter­stüt­zung, Essen und vor allem eine Anlauf­stel­le. Bei sei­ner Som­mer­rei­se infor­mier­te sich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em aus Wee­ner über die Arbeit des Ver­eins und zeig­te sich beeindruckt.

„Hier wird von Ehren­amt­li­chen Außer­ge­wöhn­li­ches für die Schwächs­ten in unse­rer Gesell­schaft geleis­tet. Dafür kann ich mich nur bedan­ken“, sag­te Nico Blo­em bei sei­nem Besuch beim Ver­ein Stra­ßen­an­ker. An dem Ter­min nahm auch der SPD-Rats­frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ger­hard Wie­chers teil.

Der Ver­ein wird von zwölf Ehren­amt­li­chen getra­gen und steht unter der Lei­tung von Ilo­na van San­ten und Micha­el Lake­berg. Stra­ßen­an­ker küm­mert sich um Men­schen, die Unter­stüt­zung benö­ti­gen – ins­be­son­de­re um Obdach­lo­se, Bedürf­ti­ge und alters­ar­me Men­schen aus der gesam­ten Region.

Der Ver­ein ist mit zwei Stand­or­ten in Steen­fel­de und Leer aktiv und finan­ziert sei­ne Arbeit aus­schließ­lich über Spen­den.

Immer infor­miert mit „Wir Leera­ner“ & dem LeserECHO-Portal!

Wis­sen, was in der Regi­on los ist? Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ und das digi­ta­le Nach­rich­ten­por­tal „Lese­r­ECHO“ lie­fern Ihnen alle wich­ti­gen Neu­ig­kei­ten, Ver­an­stal­tungs­tipps und Geschich­ten direkt aus der Heimat.

Das Bes­te: Unser Ange­bot ist voll­stän­dig kos­ten­los und kommt ganz ohne Abo­kos­ten aus!

Hil­fe unab­hän­gig von Berechtigungsscheinen

Ein wich­ti­ger Bestand­teil der Arbeit sind die Essens­aus­ga­ben in Leer und Wee­ner. Dar­über hin­aus arbei­tet Stra­ßen­an­ker mit der Leera­ner Sup­pen­kü­che und der Begeg­nungs­stät­te „Kopf an“ zusammen.

Dabei setzt der Ver­ein bewusst auf einen nied­rig­schwel­li­gen Zugang. „Bei uns wird jeder bedient, egal ob er einen Berech­ti­gungs­schein hat oder nicht“, erklärt Ilo­na van Santen.

Wie groß der Bedarf ist, zei­gen die Besu­cher­zah­len. In Leer erreicht der Ver­ein regel­mä­ßig zwi­schen 60 und 80 Bedürf­ti­ge, in Wee­ner sind es etwa 30 bis 40 Men­schen.

Für vie­le Besu­cher ist die Unter­stüt­zung längst zu einem fes­ten Bestand­teil ihres All­tags gewor­den. „Wir haben einen fes­ten Kreis von Men­schen, die regel­mä­ßig zu uns kom­men – für sie sind wir tat­säch­lich ein Anker“, sagt van Santen.

Wunsch nach weni­ger Büro­kra­tie und mehr Zusammenarbeit

Im Gespräch mit Nico Blo­em mach­ten Ilo­na van San­ten und Micha­el Lake­berg auch deut­lich, wo sie Ver­bes­se­rungs­be­darf sehen. Sie wün­schen sich ins­be­son­de­re weni­ger Büro­kra­tie und eine stär­ke­re Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ver­schie­de­nen Initia­ti­ven, die sich in der Regi­on um Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen kümmern.

Denn die Her­aus­for­de­run­gen sind viel­fäl­tig. Nicht alle Men­schen, die Unter­stüt­zung benö­ti­gen, errei­chen die bestehen­den Hilfs­an­ge­bo­te. Bei man­chen rei­chen die staat­li­chen Leis­tun­gen nicht aus, bei ande­ren kom­men die vor­han­de­nen sozia­len Hil­fen aus unter­schied­li­chen Grün­den nicht an.

Nico Blo­em: „Es muss sich poli­tisch was tun“

Auch Nico Blo­em sieht hier Hand­lungs­be­darf. „Es gibt auch bei uns in der Regi­on vie­le Men­schen, denen es nicht gut geht. Bei denen die sozia­len Hil­fen, die unser Sozi­al­staat bie­tet, nicht ankom­men oder ein­fach nicht rei­chen – aus wel­chen Grün­den auch immer. Das ist eine Situa­ti­on, die kei­ner akzep­tie­ren darf“, beton­te der SPD-Landtagsabgeordnete.

Aus sei­ner Sicht müs­se des­halb auch auf poli­ti­scher Ebe­ne nach Lösun­gen gesucht wer­den. Gleich­zei­tig hob Blo­em die Bedeu­tung des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments hervor.

„Es muss sich poli­tisch was tun, kei­ne Fra­ge. Ich bin sehr froh, dass es in unse­rer Regi­on Initia­ti­ven wie den Ver­ein Stra­ßen­an­ker gibt, der mit viel Lei­den­schaft und Herz­blut hilft. Respekt und herz­li­chen Dank für die­sen beein­dru­cken­den Ein­satz“, sag­te Bloem.

Stra­ßen­an­ker als wich­ti­ger Anlaufpunkt

Der Besuch mach­te deut­lich, wel­che Bedeu­tung ehren­amt­li­che Hilfs­an­ge­bo­te für Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen haben. Mit sei­nen Stand­or­ten und den zahl­rei­chen Koope­ra­tio­nen leis­tet der Ver­ein Stra­ßen­an­ker einen wich­ti­gen Bei­trag zur Unter­stüt­zung von Bedürf­ti­gen in Leer, Wee­ner, Wes­t­ov­er­le­din­gen und der gesam­ten Regi­on.

Finan­ziert wird die Arbeit aus­schließ­lich durch Spen­den. Das Enga­ge­ment der zwölf Ehren­amt­li­chen ermög­licht es dem Ver­ein, Men­schen unab­hän­gig von büro­kra­ti­schen Hür­den Unter­stüt­zung und eine Anlauf­stel­le zu bieten.

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Land­kreis Leer erhält neu­es Groß­tank­lösch­fahr­zeug mit 26.800 Litern Wasser

Land­rat Mat­thi­as Groo­te (r.) über­reicht Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends den sym­bo­li­schen Fahr­zeug­schlüs­sel für das neue Groß­tank­lösch­fahr­zeug. Foto: J. Bambrowicz Neu­es Groß­tank­lösch­fahr­zeug...

Blaulicht

Poli­zei im Land­kreis Leer: Trun­ken­heits­fahrt, Unfäl­le und Ermitt­lungs­er­folg nach Diebstahlserie

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 31.08.2026   Trun­ken­heit im Ver­kehr ++ PKW und Leicht­kraft­rad berüh­ren sich ++...

Blaulicht

Haft­be­fehl an Gren­ze bei Bun­de: 32-Jäh­ri­ger muss ins Gefängnis

Haft­be­fehl an der Gren­ze: 32-Jäh­ri­ger wird bei Bun­de festgenommen Bun­de – Bei einer Kon­trol­le an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze hat die...

Veranstaltung

Ruder­re­gat­ta in Leer am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 mit Nachtsprint

84. Ruder­re­gat­ta in Leer: Span­nen­de Ren­nen und Nacht­sprint am 12. und 13. Sep­tem­ber 2026 Leer – Am 12. und 13. Sep­tem­ber...

Blaulicht

Fehl­alarm in Wee­ner: Rauch beim Kochen löst Brand­mel­de­an­la­ge aus

Sym­bol­fo­to zum The­ma Fett­brand: Was­ser kann bei hei­ßem oder bren­nen­dem Fett eine gefähr­li­che Stich­flam­me ver­ur­sa­chen. Die Feu­er­wehr Leer demons­trier­te beim...

Lokal

Wär­me­pum­pen in Ost­fries­land gefragt: Woort­mann in Flachs­meer mit vol­len Auftragsbüchern

Im Gespräch (von links): Nico Blo­em, Fried­helm Wort­mann, Pro­ku­rist Ubbo Höne­ke und Ernst-Ingo Lind. Bild: pri­vat Nach­fra­ge nach Wär­me­pum­pen steigt...

Lokal

Jugend­feu­er­weh­ren in Folm­husen: Hol­ter­fehn gewinnt Jugendnachmittag

Die Sie­ger der Jugend­feu­er­wehr Hol­ter­fehn freu­en sich über den ers­ten Platz beim Jugend­nach­mit­tag in Folm­husen. Foto: Jugend­feu­er­wehr Folmhusen Jugend­feu­er­weh­ren zei­gen...

Lokal

Ulf Thie­le ver­mit­telt 11,7 Mil­lio­nen Euro För­de­rung: Neue Gewer­be­flä­chen in Leer

Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (CDU) hat­te gro­ßen Anteil an der Erwei­te­rung des Leera­ner Gewer­be­ge­bie­tes Benz­stra­ße. Gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst...

Lokal

Gewer­be­ge­biet Benz­stra­ße in Leer eröff­net: 12,6 Hekt­ar neue Flä­chen für Unternehmen

Erwei­te­rung des Gewer­be­ge­biets Benz­stra­ße in Leer offi­zi­ell eröffnet Nach jahr­zehn­te­lan­ger Pla­nung ist die Erwei­te­rung des Gewer­be­ge­biets an der Benz­stra­ße in...

Lokal

Meente­land­hal­le in Wee­ner: Neue Drei­feld­sport­hal­le für 14,5 Mil­lio­nen Euro nimmt Gestalt an

Richt­fest für die Meente­land­hal­le in Wee­ner: Neue Drei­feld­sport­hal­le nimmt Gestalt an Nur 111 Tage nach der Grund­stein­le­gung haben der Land­kreis...

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