Wirtschaft

Zah­lun­gen mit Bar­geld sind schnell und günstig

Veröffentlicht

am

Mit Bar­geld zahlt man im deut­schen Ein­zel­han­del schnell und güns­tig. Im Durch­schnitt dau­ern Bar­zah­lun­gen gut 22 Sekun­den und kos­ten rund 24 Cent pro Trans­ak­ti­on. Dies hat die Stu­die „Kos­ten der Bar­geld­zah­lung im Ein­zel­han­del“ erge­ben, wel­che die Deut­sche Bun­des­bank in Zusam­men­ar­beit mit dem EHI Retail Insti­tu­te durch­ge­führt hat.

„An der Laden­kas­se ist die Bar­zah­lung noch immer das schnells­te und kos­ten­güns­tigs­te Zah­lungs­mit­tel“, sag­te Johan­nes Beer­mann, im Vor­stand der Bun­des­bank für Bar­geld zustän­dig. Der Stu­die zufol­ge sind Bar­zah­lun­gen rund sie­ben Sekun­den schnel­ler als Kar­ten­zah­lun­gen mit PIN-Ein­ga­be. Gegen­über der Kar­ten­zah­lung mit Unter­schrift ist die Zah­lung mit Bar­geld sogar 16 Sekun­den schneller.

Mit Blick auf die Kos­ten lie­gen Bar­zah­lun­gen und giro­card-Zah­lun­gen nicht weit aus­ein­an­der. Ins­be­son­de­re Bar­zah­lun­gen bis 50 Euro sind güns­ti­ger, da die Fix­kos­ten bei Bar­zah­lun­gen im Durch­schnitt gerin­ger sind. Bei höhe­ren Zah­lungs­be­trä­gen sind giro­card-Zah­lun­gen die kos­ten­güns­tigs­te Variante.

Im deut­schen Ein­zel­han­del wer­den jähr­lich rund 20 Mil­li­ar­den Trans­ak­tio­nen getä­tigt. „Drei von vier Zah­lun­gen an der Laden­kas­se wer­den in bar abge­wi­ckelt“, so Beer­mann. Aller­dings steigt die Anzahl von bar­geld­lo­sen Zah­lun­gen stetig.

Metho­de
Für die Stu­die wur­de im Jahr 2017 in 15 Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men die Dau­er von ins­ge­samt 3.125 Zahl­vor­gän­gen gemes­sen. Zudem gaben 30 Ein­zel­händ­ler unter­schied­li­cher Grö­ße aus unter­schied­li­chen Bran­chen Aus­kunft über ihre Kos­ten für Bar- und Kar­ten­zah­lun­gen. Die Kos­ten der Bar­zah­lun­gen wur­den anschlie­ßend den Kos­ten der gän­gigs­ten bar­geld­lo­sen Zah­lungs­ver­fah­ren (giro­card, Kre­dit­kar­te und SEPA-Last­schrift) gegenübergestellt.

Simu­la­tio­nen zu kon­takt­lo­sem Bezahlen
Kon­takt­lo­se Zah­lun­gen gewin­nen in Deutsch­land erst seit kur­zer Zeit an Bedeu­tung. Zum Erhe­bungs­zeit­punkt wur­de daher nur ein gerin­ger Anteil kon­takt­lo­ser Kar­ten­zah­lun­gen gemes­sen. Die Stu­die berück­sich­tigt die­se neue Zah­lungs­form durch Simulationen.

Wür­den alle bis­her mit PIN durch­ge­führ­ten Kar­ten­zah­lun­gen kon­takt­los erfol­gen und müss­ten Zah­lun­gen für Beträ­ge unter 25 Euro nicht auto­ri­siert wer­den, wür­den Bar­zah­lun­gen wei­ter­hin die gerings­ten Kos­ten pro Trans­ak­ti­on aufweisen.

Wegen der Schnel­lig­keit der kon­takt­lo­sen Bezah­lun­gen sind die varia­blen Kos­ten hier beson­ders nied­rig. Bezo­gen auf den Umsatz, wie­sen daher kon­takt­lo­se giro­card-Zah­lun­gen die gerings­ten Kos­ten auf; es fol­gen das elek­tro­ni­sche Last­schrift­ver­fah­ren, kon­takt­lo­se Kre­dit­kar­ten­zah­lun­gen, Bar­zah­lun­gen und Kre­dit­kar­ten­zah­lun­gen mit Unterschrift.

Archiv­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO.de


Anzei­ge:

Wirtschaft

Real­löh­ne in Nie­der­sach­sen stei­gen 2026 nur um 0,7 Pro­zent – Infla­ti­on bremst Kaufkraft

Veröffentlicht

am

Real­löh­ne in Nie­der­sach­sen stei­gen im zwei­ten Quar­tal 2026 nur leicht

Nomi­nal­löh­ne legen um 3,5 Pro­zent zu – nach Abzug der Infla­ti­on blei­ben 0,7 Pro­zent mehr im Portemonnaie

HANNOVER. Die Beschäf­tig­ten in Nie­der­sach­sen haben im zwei­ten Quar­tal 2026 erneut höhe­re Brut­to­löh­ne erhal­ten. Aller­dings fiel der Anstieg der tat­säch­li­chen Kauf­kraft deut­lich gerin­ger aus. Nach Anga­ben des Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) erhöh­ten sich die Nomi­nal­löh­ne gegen­über dem Vor­jah­res­quar­tal um 3,5 Pro­zent. Unter Berück­sich­ti­gung der gestie­ge­nen Ver­brau­cher­prei­se blieb davon ein Real­lohn­plus von 0,7 Pro­zent.

Nomi­nal­löh­ne stei­gen um 3,5 Prozent

Die Nomi­nal­löh­ne umfas­sen die Brut­to­mo­nats­ver­diens­te ein­schließ­lich Son­der­zah­lun­gen. Im zwei­ten Quar­tal 2026 lagen die­se in Nie­der­sach­sen durch­schnitt­lich 3,5 Pro­zent über dem Niveau des glei­chen Quar­tals im Vorjahr.

Damit ent­sprach die Zuwachs­ra­te exakt dem Anstieg, der bereits ein Jahr zuvor ver­zeich­net wor­den war.

Auf den ers­ten Blick bedeu­tet das eine spür­ba­re Stei­ge­rung der Ein­kom­men. Ent­schei­dend für die tat­säch­li­che finan­zi­el­le Situa­ti­on der Beschäf­tig­ten ist jedoch, wie stark gleich­zei­tig die Prei­se für Waren und Dienst­leis­tun­gen gestie­gen sind.

Infla­ti­on bremst Kaufkraft

Im glei­chen Zeit­raum erhöh­ten sich die Ver­brau­cher­prei­se in Nie­der­sach­sen durch­schnitt­lich um 2,8 Pro­zent. Dadurch fiel der Anstieg der preis­be­rei­nig­ten Brut­to­mo­nats­ver­diens­te – also der Real­löh­ne – wesent­lich gerin­ger aus.

Der Real­lohn­in­dex erhöh­te sich im zwei­ten Quar­tal 2026 gegen­über dem Vor­jah­res­quar­tal ledig­lich um 0,7 Pro­zent.

Für Arbeit­neh­me­rin­nen und Arbeit­neh­mer bedeu­tet das: Zwar sind die Brut­to­löh­ne gestie­gen, ein gro­ßer Teil des nomi­na­len Ein­kom­mens­zu­wach­ses wur­de jedoch durch die höhe­ren Ver­brau­cher­prei­se auf­ge­zehrt. Die tat­säch­li­che Kauf­kraft nahm des­halb nur ver­gleichs­wei­se gering­fü­gig zu.

Real­lohn­ent­wick­lung so schwach wie seit 2023 nicht mehr

Der Anstieg der Real­löh­ne um 0,7 Pro­zent fiel laut Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen so nied­rig aus wie zuletzt im drit­ten Quar­tal 2023. Damals lag die Real­lohn­stei­ge­rung bei 0,8 Prozent.

Eine nega­ti­ve Real­lohn­ent­wick­lung wur­de zuletzt im zwei­ten Quar­tal 2023 regis­triert. Damals gin­gen die Real­löh­ne um 0,5 Pro­zent zurück.

Die aktu­el­len Zah­len zei­gen damit, dass die Beschäf­tig­ten in Nie­der­sach­sen zwar wei­ter­hin nomi­na­le Lohn­zu­wäch­se ver­zeich­nen, die Ent­wick­lung der Kauf­kraft aber deut­lich ver­hal­te­ner ausfällt.

Die wich­tigs­ten Zah­len im Überblick

  • Nomi­nal­löh­ne: +3,5 Pro­zent gegen­über dem 2. Quar­tal 2025
  • Ver­brau­cher­prei­se: +2,8 Prozent
  • Real­löh­ne: +0,7 Prozent
  • Real­lohn­ent­wick­lung im 3. Quar­tal 2023: +0,8 Prozent
  • Letz­te nega­ti­ve Real­lohn­ent­wick­lung: 2. Quar­tal 2023 mit ‑0,5 Prozent

Die Zah­len stam­men aus der Pres­se­mit­tei­lung Nr. 085 vom 27. August 2026 des Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik Niedersachsen.

Weiterlesen

Wirtschaft

Sued­Link soll Strom­kos­ten sen­ken: Was Ver­brau­cher davon haben

Veröffentlicht

am

Sued­Link: Elb­que­rung zwi­schen Schles­wig-Hol­stein und Nie­der­sach­sen abgeschlossen

Tun­nel­bohr­ma­schi­ne erreicht nach 5,2 Kilo­me­tern den Ziel­schacht in Wisch­ha­fen – wich­ti­ger Mei­len­stein für eine der zen­tra­len Strom­tras­sen der Energiewende

Ein wich­ti­ger Bau­ab­schnitt des Sued­Link ist abge­schlos­sen: Eine Tun­nel­bohr­ma­schi­ne hat nach rund ein­ein­halb Jah­ren den rund 5,2 Kilo­me­ter lan­gen Tun­nel unter der Elbe zwi­schen Wewels­fleth in Schles­wig-Hol­stein und Wisch­ha­fen in Nie­der­sach­sen fer­tig­ge­stellt. Die Maschi­ne erreich­te jetzt den Ziel­schacht auf nie­der­säch­si­scher Sei­te. Damit ist der Tun­nel­vor­trieb für die Elb­que­rung beendet.

Den sym­bo­li­schen Tun­nel­durch­schlag voll­zo­gen am Mon­tag Nie­der­sach­sens Ener­gie­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er gemein­sam mit Schles­wig-Hol­steins Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther und Ina Kamps, COO des für den Sued­Link ver­ant­wort­li­chen Netz­be­trei­bers Tennet.

Mey­er bezeich­ne­te den Abschluss der Elb­que­rung als wich­ti­gen Schritt für die künf­ti­ge Ener­gie­ver­sor­gung Deutsch­lands. „End­lich ist ein wei­te­rer und wich­ti­ger Schritt für eine kli­ma­freund­li­che und güns­ti­ge Ver­sor­gung aus hei­mi­schen Erneu­er­ba­ren Ener­gien geschafft“, erklär­te der nie­der­säch­si­sche Energieminister.

Rund 320 Kilo­me­ter Sued­Link ver­lau­fen durch Niedersachsen

Der Sued­Link gehört zu den größ­ten Infra­struk­tur­pro­jek­ten der deut­schen Ener­gie­wen­de. Die rund 700 Kilo­me­ter lan­ge Gleich­strom­ver­bin­dung soll künf­tig die wind­rei­chen Regio­nen Nord­deutsch­lands mit den Ver­brauchs- und Indus­trie­re­gio­nen in Bay­ern und Baden-Würt­tem­berg verbinden.

Nach der geplan­ten Inbe­trieb­nah­me ab 2028 soll über die Strom­tras­se ins­be­son­de­re Wind­strom aus dem Nor­den in die süd­li­chen Regio­nen Deutsch­lands trans­por­tiert werden.

Für Nie­der­sach­sen hat das Pro­jekt eine beson­de­re Bedeu­tung. Rund 320 Kilo­me­ter der Sued­Link-Tras­se ver­lau­fen durch das Bun­des­land – damit liegt fast die Hälf­te der Gesamt­stre­cke auf nie­der­säch­si­schem Gebiet.

„Damit über­nimmt unser Bun­des­land eine wich­ti­ge Rol­le bei der Umset­zung eines der zen­tra­len Netz­aus­bau­vor­ha­ben Deutsch­lands“, sag­te Mey­er. Gleich­zei­tig beton­te er die Bedeu­tung der Zusam­men­ar­beit mit den Kom­mu­nen und den Men­schen ent­lang der Tras­se. Ein Pro­jekt die­ser Grö­ßen­ord­nung kön­ne nur gemein­sam mit den betrof­fe­nen Regio­nen umge­setzt wer­den. Mey­er dank­te den Kom­mu­nen und Bür­gern für die kon­struk­ti­ve Beglei­tung und kün­dig­te an, Nie­der­sach­sen wer­de den wei­te­ren Bau des Sued­Link mit Nach­druck unterstützen.

Sued­Link soll Strom­kos­ten senken

Nach Ein­schät­zung des nie­der­säch­si­schen Ener­gie­mi­nis­ters kommt dem Sued­Link auch eine wich­ti­ge Rol­le bei der Ent­wick­lung der Strom­prei­se zu. Die Lei­tung soll dazu bei­tra­gen, güns­ti­gen Wind­strom aus Nord­deutsch­land dort­hin zu trans­por­tie­ren, wo er benö­tigt wird.

„Sued­Link spielt eine ent­schei­den­de Rol­le, um die Strom­kos­ten in Deutsch­land deut­lich zu ver­rin­gern“, erklär­te Mey­er. Teu­re fos­si­le Reser­ve­kraft­wer­ke, die mit Koh­le oder Gas betrie­ben wer­den, könn­ten durch güns­ti­gen und über­schüs­si­gen Wind­strom aus dem Nor­den ersetzt werden.

Dadurch sol­len nach Anga­ben des Minis­ters Kos­ten in Mil­li­ar­den­hö­he ein­ge­spart und die Strom­prei­se lang­fris­tig ent­las­tet wer­den. Gleich­zei­tig wer­de Sued­Link zu einem wich­ti­gen Bestand­teil auf dem Weg zu einem kli­ma­neu­tra­len Deutschland.

Weni­ger Redis­patch durch bes­se­re Netzkapazitäten

Neben dem Trans­port von Wind­strom soll die neue Strom­tras­se auch dazu bei­tra­gen, soge­nann­te Redis­patch-Kos­ten zu redu­zie­ren. Dabei han­delt es sich unter ande­rem um Kos­ten, die ent­ste­hen, wenn Wind­ener­gie­an­la­gen wegen feh­len­der Netz­ka­pa­zi­tä­ten ihre Strom­pro­duk­ti­on dros­seln oder voll­stän­dig abre­geln müssen.

Durch zusätz­li­che Über­tra­gungs­ka­pa­zi­tä­ten soll künf­tig mehr erzeug­ter Wind­strom tat­säch­lich genutzt und über gro­ße Ent­fer­nun­gen trans­por­tiert wer­den kön­nen. Gleich­zei­tig soll Sued­Link die Ver­sor­gungs­si­cher­heit stär­ken und das deut­sche Ener­gie­sys­tem ins­ge­samt robus­ter machen.

Anzeige 

Voll­stän­di­ge Erd­ver­ka­be­lung als For­de­rung Niedersachsens

Ein beson­de­res Merk­mal des Sued­Link ist die voll­stän­di­ge Erd­ver­ka­be­lung. Nie­der­sach­sen hat­te sich nach Anga­ben des Ener­gie­mi­nis­te­ri­ums bereits seit Jah­ren für die­se Form der Umset­zung eingesetzt.

Die Strom­lei­tun­gen wer­den dabei nicht als klas­si­sche Frei­lei­tun­gen errich­tet, son­dern unter­ir­disch ver­legt. Nach Ein­schät­zung von Mey­er hat die voll­stän­di­ge Erd­ver­ka­be­lung wesent­lich dazu bei­getra­gen, die Akzep­tanz des Pro­jekts in den betrof­fe­nen Regio­nen zu erhöhen.

Auch die zwi­schen dem Netz­be­trei­ber Ten­net und der Land­wirt­schaft ver­ein­bar­ten Ent­schä­di­gungs­re­ge­lun­gen spiel­ten dabei eine wich­ti­ge Rolle.

„Die voll­stän­di­ge Erd­ver­ka­be­lung war der rich­ti­ge Weg“, sag­te Mey­er. Sie schaf­fe Akzep­tanz vor Ort, schüt­ze die berech­tig­ten Inter­es­sen der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer und tra­ge dazu bei, gro­ße Infra­struk­tur­vor­ha­ben schnel­ler umzusetzen.

Netz­aus­bau soll mit Wind- und Solar­ener­gie Schritt halten

Mey­er ver­wies zugleich auf die wach­sen­de Bedeu­tung Nie­der­sach­sens für die deut­sche Ener­gie­ver­sor­gung. Das Bun­des­land habe beim Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien deut­lich an Tem­po zuge­legt. Nun müs­se auch der Aus­bau der Strom­net­ze ent­spre­chend vorankommen.

„Als Ener­gie­land Num­mer eins über­neh­men wir Ver­ant­wor­tung für die Ener­gie­ver­sor­gung Deutsch­lands“, so der Ener­gie­mi­nis­ter. Der Aus­bau der Strom­net­ze sei des­halb eben­so wich­tig wie der Aus­bau von Wind- und Solarenergie.

Nur wenn bei­de Berei­che gemein­sam vor­an­kä­men, kön­ne die Ener­gie­wen­de dau­er­haft und bezahl­bar gelin­gen, erklär­te Meyer.

Mit Blick auf die Bun­des­po­li­tik warn­te der nie­der­säch­si­sche Ener­gie­mi­nis­ter zugleich davor, den Aus­bau der Strom­net­ze zu ver­lang­sa­men. Ein „Aus­brem­sen des Netz­aus­baus durch Bun­des­en­er­gie­mi­nis­te­rin Rei­che“ wäre nach sei­ner Ein­schät­zung „fatal“.

Mit dem Abschluss des Tun­nel­vor­triebs unter der Elbe ist beim Sued­Link nun ein wei­te­rer tech­nisch anspruchs­vol­ler Abschnitt bewäl­tigt. Die Elb­que­rung zwi­schen Wewels­fleth und Wisch­ha­fen bil­det damit einen wich­ti­gen Bau­stein für die geplan­te Strom­ver­bin­dung zwi­schen Nord- und Süddeutschland.

Anzeige 
Weiterlesen

Wirtschaft

Ost­fries­land im Fokus: Wirt­schaft und Sicher­heit rücken enger zusammen

Veröffentlicht

am

(v. l.) IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Max-Mar­tin Deinhard, die Vor­sit­zen­de des Aus­schus­ses für Sicher­heit und Ver­tei­di­gung im Euro­päi­schen Par­la­ment, Dr. Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann (FDP), der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Emden, Tim Krui­thoff, und IHK-Prä­si­dent Theo Eilers beim IHK-Wirt­schafts­abend in Emden.

IHK-Wirt­schafts­abend in Emden: „Die Wirt­schaft ist unver­zicht­ba­rer Teil der Gesamtverteidigung“

Sicher­heits­po­li­tik, wirt­schaft­li­che Resi­li­enz und die stra­te­gi­sche Bedeu­tung Ost­fries­lands stan­den im Mit­tel­punkt des dies­jäh­ri­gen IHK-Wirt­schafts­abends in Emden. Rund 200 Gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung kamen in der Johan­nes a Las­co Biblio­thek zusam­men. IHK-Prä­si­dent Theo Eilers mach­te deut­lich, dass wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit und Sicher­heit heu­te enger mit­ein­an­der ver­bun­den sind als je zuvor.

„Sicher­heit ist die Vor­aus­set­zung für wirt­schaft­li­chen Erfolg. Unter­neh­men brau­chen Frie­den, ver­läss­li­che Struk­tu­ren, siche­re Ver­kehrs­we­ge, eine sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­gung und digi­ta­le Net­ze“, sag­te Theo Eilers zu Beginn sei­ner Rede.

Nach Ansicht des Prä­si­den­ten der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ost­fries­land und Papen­burg (IHK) kann eine belast­ba­re staat­li­che Resi­li­enz und eine glaub­wür­di­ge Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit nur gemein­sam mit einer leis­tungs­fä­hi­gen Wirt­schaft erreicht werden.

„Unter­neh­men ver­sor­gen im Kri­sen- oder Bünd­nis­fall die Bevöl­ke­rung, hal­ten die Infra­struk­tur am Lau­fen, ent­wi­ckeln Tech­no­lo­gien und stel­len logis­ti­sche und indus­tri­el­le Kapa­zi­tä­ten bereit. Die Wirt­schaft ist unver­zicht­ba­rer Teil der Gesamt­ver­tei­di­gung“, beton­te Eilers.

Ost­fries­land und Papen­burg mit stra­te­gi­scher Bedeutung

Eilers hob beim Wirt­schafts­abend die beson­de­re Bedeu­tung des IHK-Bezirks für die Gesamt­ver­tei­di­gung her­vor. Die Wirt­schafts­re­gi­on Ost­fries­land und Papen­burg ver­fü­ge über leis­tungs­fä­hi­ge See­hä­fen, eine star­ke mari­ti­me Wirt­schaft, die Auto­mo­bil­in­dus­trie, den Schiff­bau sowie einen breit auf­ge­stell­ten Mittelstand.

Eine beson­de­re Rol­le spie­le dabei der Emder Hafen. Er ver­bin­det nach Ein­schät­zung der IHK zivi­le und mili­tä­ri­sche Anfor­de­run­gen in beson­de­rer Wei­se. Der Hafen ist unter ande­rem für den Auto­mo­bil­um­schlag und als Ver­sor­gungs­ha­fen für die On- und Off­shore-Wind­ener­gie von Bedeu­tung. Gleich­zei­tig ist Emden als west­lichs­ter See­ha­fen Deutsch­lands im Ver­tei­di­gungs- und Bünd­nis­fall ein wich­ti­ger Anlan­de­punkt für ver­bün­de­te NATO-Streitkräfte.

„Emden ist ein wich­ti­ger Bestand­teil der Dreh­schei­be Deutsch­land“, sag­te Eilers.

 

Immer infor­miert mit „Wir Leera­ner“ & dem LeserECHO-Portal!

Wis­sen, was in der Regi­on los ist? Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ und das digi­ta­le Nach­rich­ten­por­tal „Lese­r­ECHO“ lie­fern Ihnen alle wich­ti­gen Neu­ig­kei­ten, Ver­an­stal­tungs­tipps und Geschich­ten direkt aus der Heimat.

Das Bes­te: Unser Ange­bot ist voll­stän­dig kos­ten­los und kommt ganz ohne Abo­kos­ten aus!

Infra­struk­tur ist auch eine Fra­ge der Sicherheit

Neben der wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung rückt laut Eilers zuneh­mend auch die sicher­heits­po­li­ti­sche Bedeu­tung der Infra­struk­tur in den Mit­tel­punkt. Stra­ßen, Schie­nen, Häfen und Brü­cken sowie Ener­gie- und Daten­net­ze sei­en für die Funk­ti­ons­fä­hig­keit von Wirt­schaft und Gesell­schaft unverzichtbar.

„Stra­ßen, Schie­nen, Häfen, Brü­cken sowie Ener­gie- und Daten­net­ze sind die Lebens­adern unse­rer Wirt­schaft. Im Ver­tei­di­gungs- und Bünd­nis­fall sind sie zugleich unver­zicht­bar für die Hand­lungs­fä­hig­keit Deutsch­lands und sei­ner Part­ner“, erklär­te der IHK-Präsident.

Als posi­ti­ves Signal bezeich­ne­te Eilers den Bau­be­ginn der Küs­ten­au­to­bahn A20. Auch die Bahn­an­bin­dung an den Emder Hafen und die Fahr­rin­nen­an­pas­sung der Außen­ems sei­en für die regio­na­le Wirt­schaft von gro­ßer Bedeu­tung. Ange­sichts einer mög­li­chen Ansied­lung eines Mari­ne­stütz­punk­tes könn­ten die­se Pro­jek­te zusätz­lich an sicher­heits­po­li­ti­scher Bedeu­tung gewinnen.

Eilers for­der­te des­halb ein stär­ke­res finan­zi­el­les Enga­ge­ment des Staa­tes: „Inves­ti­tio­nen in unse­re Infra­struk­tur sind zugleich Inves­ti­tio­nen in die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und die Wider­stands­fä­hig­keit unse­rer Region.“

Anzeige 

Wirt­schaft unter Druck: Ener­gie­prei­se und Fachkräftemangel

Mit Blick auf die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on im IHK-Bezirk ver­wies Eilers gleich­zei­tig auf wei­ter­hin schwie­ri­ge Rah­men­be­din­gun­gen. Unsi­che­re wirt­schafts­po­li­ti­sche Vor­ga­ben, hohe Ener­gie- und Roh­stoff­prei­se, stei­gen­de Arbeits­kos­ten und der anhal­ten­de Fach­kräf­te­man­gel belas­te­ten die Unternehmen.

Wer von der Wirt­schaft mehr Wider­stands­kraft, Vor­sor­ge und Unter­stüt­zung im Kri­sen­fall erwar­te, müs­se gleich­zei­tig dafür sor­gen, dass die Unter­neh­men wett­be­werbs- und leis­tungs­fä­hig bleiben.

„Wer von der Wirt­schaft mehr Wider­stands­kraft, Vor­sor­ge und Unter­stüt­zung im Kri­sen­fall erwar­tet, muss gleich­zei­tig dafür sor­gen, dass die Unter­neh­men wett­be­werbs- und leis­tungs­fä­hig blei­ben“, sag­te Eilers.

Strack-Zim­mer­mann: Euro­pa muss mehr Ver­ant­wor­tung übernehmen

Als Gast­red­ne­rin war Dr. Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann (FDP) ein­ge­la­den. Die Vor­sit­zen­de des Aus­schus­ses für Sicher­heit und Ver­tei­di­gung im Euro­päi­schen Par­la­ment gab eine Ein­schät­zung zur Sicher­heits­la­ge in Euro­pa und warb für eine gemein­sa­me euro­päi­sche Sicher­heits- und Verteidigungspolitik.

Aus ihrer Sicht kann kein euro­päi­scher Staat sei­ne Sicher­heit dau­er­haft allein gewähr­leis­ten. Die ver­gan­ge­nen Jah­re hät­ten gezeigt, dass Euro­pa stär­ker Ver­ant­wor­tung für die eige­ne Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit über­neh­men müsse.

„Die Auf­for­de­rung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten war schon immer: Ihr müsst euch küm­mern“, sag­te Strack-Zimmermann.

Sicher­heit beschrän­ke sich dabei längst nicht mehr aus­schließ­lich auf die mili­tä­ri­sche Ver­tei­di­gung. Ange­sichts kon­ven­tio­nel­ler und hybri­der Bedro­hun­gen müss­ten auch kri­ti­sche Infra­struk­tur, See- und Han­dels­we­ge sowie die digi­ta­le Wider­stands­fä­hig­keit stär­ker berück­sich­tigt werden.

Gera­de für die Wirt­schaft sei­en siche­re Ver­kehrs­we­ge und eine funk­tio­nie­ren­de Infra­struk­tur von ele­men­ta­rer Bedeu­tung. „Jede Inves­ti­ti­on in Sicher­heit ist eine Inves­ti­ti­on in zivi­le Sicher­heit“, beton­te Strack-Zimmermann.

Gleich­zei­tig müs­se Euro­pa sei­ne Ver­tei­di­gungs­po­li­tik stär­ker koor­di­nie­ren, büro­kra­ti­sche Hür­den abbau­en und gemein­sa­me Struk­tu­ren schaffen.

Emden mit wich­ti­ger Rol­le für die Verteidigung

Mit Blick auf eine mög­li­che Ansied­lung der Mari­ne in Emden woll­te Strack-Zim­mer­mann einer Ent­schei­dung nicht vor­grei­fen. Von der stra­te­gi­schen Bedeu­tung des Stand­orts zeig­te sie sich jedoch überzeugt.

„Emden wird eine gro­ße Rol­le in der Ver­tei­di­gung spie­len“, sag­te sie.

Für Euro­pa ins­ge­samt gel­te, dass Frei­heit und Sicher­heit nicht selbst­ver­ständ­lich sei­en. Deutsch­land leis­te bereits einen wich­ti­gen Bei­trag, müs­se sei­ne Anstren­gun­gen aber wei­ter verstärken.

Gleich­zei­tig brau­che die euro­päi­sche Wirt­schaft aus­rei­chend Frei­räu­me, um leis­tungs- und inno­va­ti­ons­fä­hig zu blei­ben. Aus Brüs­sel brau­che es des­halb „weni­ger Regeln, weni­ger Büro­kra­tie“, so Strack-Zimmermann.

Wirt­schaft und Bun­des­wehr arbei­ten in der Regi­on eng zusammen

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Max-Mar­tin Deinhard ver­wies beim Wirt­schafts­abend auf die lan­ge Tra­di­ti­on und die enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Wirt­schaft und Bun­des­wehr im IHK-Bezirk.

Als Bei­spie­le nann­te er das Tak­ti­sche Luft­waf­fen­ge­schwa­der Richt­ho­fen in Witt­mund, das Kom­man­do Schnel­le Ein­satz­kräf­te Sani­täts­dienst in Leer sowie die Aus­bil­dungs­werk­stät­ten in Wee­ner und Witt­mund.

Die­se Ein­rich­tun­gen zeig­ten, wie eng zivi­le und mili­tä­ri­sche Struk­tu­ren mit­ein­an­der ver­bun­den sei­en und sich ergän­zen könn­ten und müssten.

Die IHK-Orga­ni­sa­ti­on beschäf­tigt sich laut Deinhard seit zwei Jah­ren auch haupt­amt­lich mit dem The­ma und sucht gezielt den Dia­log mit der Bun­des­wehr. Ziel sei es, die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Wirt­schaft und Mili­tär wei­ter zu vertiefen.

Wirt­schaft und Sicher­heit zuneh­mend gemein­sam denken

Der IHK-Wirt­schafts­abend mach­te damit deut­lich, dass wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit, Infra­struk­tur und Sicher­heit zuneh­mend zusam­men gedacht wer­den. Für Ost­fries­land und Papen­burg kommt dabei der beson­de­ren Lage mit See­hä­fen, mari­ti­mer Wirt­schaft, Indus­trie, Mit­tel­stand und vor­han­de­nen Bun­des­wehr­stand­or­ten eine beson­de­re Bedeu­tung zu.

Im Mit­tel­punkt steht dabei nicht nur die mili­tä­ri­sche Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit. Auch funk­tio­nie­ren­de Ver­kehrs­we­ge, Ener­gie­ver­sor­gung, digi­ta­le Net­ze, leis­tungs­fä­hi­ge Unter­neh­men und wider­stands­fä­hi­ge Lie­fer­ket­ten sind ent­schei­dend dafür, dass Deutsch­land auch in Kri­sen­zei­ten hand­lungs­fä­hig bleibt.

Anzeige 
Weiterlesen

Anzei­gen

Anzei­gen

auch inter­es­sant:

Lokal

CDU will Steu­er­be­trug in Nie­der­sach­sen wirk­sa­mer bekämpfen

CDU will Steu­er­voll­zug in Nie­der­sach­sen moder­ni­sie­ren und Steu­er­be­trug wirk­sa­mer bekämpfen Ulf Thie­le: Mehr Daten­ana­ly­se, Spe­zia­li­sie­rung und Per­so­nal – zugleich kla­re...

Anzeige

Lern­pro­fil ent­de­cken: VHS-Kur­se in Wes­t­ov­er­le­din­gen zei­gen, wie indi­vi­du­el­les Ler­nen gelin­gen kann

Astrid Frey vor dem Klei­nen Cam­pus in Wes­t­ov­er­le­din­gen: In ihren VHS-Kur­sen geht es um das per­sön­li­che Lern­pro­fil und dar­um, indi­vi­du­el­le...

Lokal

Süß­was­ser­pol­der in Sta­pel­moor: Neu­er Lebens­raum an der Ems ver­än­dert sich bereits

Das Bild zeigt von links: Felix När­mann, Natur­schutz­sta­ti­on Ems, Nico Blo­em, Thors­ten Kuch­ta, Geschäfts­stel­le Mas­ter­plan Ems, und Dr. Claus Hinz, NlWKN....

Lokal

CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen for­dert siche­re Fahr­rad­rou­te von Ihr­ho­ve nach Papen­burg ent­lang der Bahnstrecke

CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen will siche­re Fahr­rad­rou­te von Ihr­ho­ve nach Papen­burg vorantreiben Neue Ver­bin­dung ent­lang der Bahn­stre­cke soll Rad­ver­kehr siche­rer machen, nach­hal­ti­ge...

Wirtschaft

Real­löh­ne in Nie­der­sach­sen stei­gen 2026 nur um 0,7 Pro­zent – Infla­ti­on bremst Kaufkraft

Real­löh­ne in Nie­der­sach­sen stei­gen im zwei­ten Quar­tal 2026 nur leicht Nomi­nal­löh­ne legen um 3,5 Pro­zent zu – nach Abzug der...

Blaulicht

Ein­bruch­ver­such, Unfäl­le und schwe­re Ver­let­zun­gen in der Region

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 27.08.2026   Ver­such­ter Dieb­stahl aus Wohn­haus ++ PKW beschä­digt ++ PKW sto­ßen...

Anzeige

1001 Nacht kommt nach Papen­burg! Ala­din, Yas­min und der Dschinni

Magi­sches Musi­cal-Aben­teu­er in Papen­burg: „Ala­din – das Musi­cal“ bringt 1001 Nacht auf die Bühne Am Sonn­tag, 1. Novem­ber 2026, wird es...

Lokal

cBox in Ditz­um: Digi­ta­ler Dorf­la­den sorgt für neue Nah­ver­sor­gung im Rheiderland

Von links: Tors­ten Din­ke­la (ProEn­ge­no), Nico Blo­em (SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter),  Mar­tin Sin­ning (SPD Ditz­um) und Hil­de Hom­mers (SPD Ditz­um). Foto: privat cBox...

Lokal

Kreis­feu­er­wehr Leer: Mar­tin Steb­ner und Hans Her­mann Leehm­huis gewählt.

Auf dem Foto sind Mar­tin Steb­ner, Hans Her­mann Leehm­huis, Land­rat Mat­thi­as Groo­te und Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends zu sehen. Kreis­feu­er­wehr Leer stellt...

Lokal

Land­ge­richt Aurich: Vier neue Straf­ver­fah­ren wegen Ver­ge­wal­ti­gung, Raub und Betrug

Vier neue Straf­ver­fah­ren: Land­ge­richt ver­han­delt schwe­re Vor­wür­fe in Ostfriesland In der ers­ten Sep­tem­ber­wo­che begin­nen am Land­ge­richt meh­re­re erst­in­stanz­li­che Straf­ver­fah­ren. Die...

Politik

Zucker­steu­er vor dem Start? Staud­te for­dert end­lich kla­re Ent­schei­dung aus Berlin

Die Nie­der­säch­si­sche Minis­te­rin für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz Miri­am Staud­te. Bild­rech­te: BRAUERS.COM Zucker­steu­er: Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­rin Staud­te for­dert kla­res Signal aus Berlin Nie­der­sach­sens...

Lokal

Nie­der­sach­sens Ret­tungs­dienst soll moder­ner und schnel­ler werden!

Ein­satz­fahr­zeu­ge des DRK im Land­kreis Leer beim Blau­licht­tag der Stadt Leer: Die Fahr­zeu­ge und ihre Aus­stat­tung konn­ten von den Besu­che­rin­nen...

Lokal

Ulf Thie­le besucht Wein Wolff: Ost­frie­si­sche Spi­ri­tuo­sen tref­fen auf neue EU-Bürokratie

(von links) Geschäfts­füh­rer und Som­me­lier Jan Wolff, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le und Destil­la­teur Ste­fan Men­nen­ga. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele Thie­le bei...

Lokal

Poli­zei­chef Tho­mas Meme­ring geht in den Ruhe­stand: Nach 44 Jah­ren endet eine beein­dru­cken­de Laufbahn

Poli­zei­prä­si­dent de Vries (rechts) ver­ab­schie­de­te Tho­mas Meme­ring in den Ruhestand   Tho­mas Meme­ring geht in den Ruhe­stand: Nach fast 44...

auch inter­es­sant:

Anzeige

Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

Anzeige

Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

Anzeige

Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

Anzeige

Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

Anzeige

Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

Anzeige

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Anzeige

„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

Veranstaltung

APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

Bän­te — Die Band mit der Ente — Fema­le fron­ted Punk­rock aus dem Ammer­land — Bei­trags­fo­to: Foto­stu­dio Scheiwe 11 Jah­re...

Veranstaltung

New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

Veranstaltung

Hafen­fest Wee­ner 2026: Wein­fest, Dra­chen­boot­ren­nen und Live-Musik vom 28. bis 30. August

Hafen­fest Wee­ner 2026: Drei Tage mit Musik, Dra­chen­boot­ren­nen, Wein­fest und mari­ti­mer Stimmung Wee­ner. Der Alte Hafen in Wee­ner wird vom...

Anzeige

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum...

Veranstaltung

Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

Veranstaltung

Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

Veranstaltung

100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

Veranstaltung

FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

Veranstaltung

Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

Anzei­gen