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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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VW-Werk Emden unter Druck: Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Thors­ten Sin­ning for­dert Han­deln für die Region

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Zukunft des VW-Werks Emden: Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Thors­ten Sin­ning for­dert Schul­ter­schluss für die Region

Emden/Westoverledingen – Die aktu­el­le Debat­te um die Zukunft des Volks­wa­gen-Werks Emden sorgt weit über die Stadt­gren­zen hin­aus für Unru­he. Thors­ten Sin­ning, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für Wes­t­ov­er­le­din­gen, bezieht nun klar Stel­lung: Er for­dert ein geschlos­se­nes Auf­tre­ten der gesam­ten Regi­on, um den Indus­trie­stand­ort Emden zu sichern und die wirt­schaft­li­chen Fol­gen abzufedern.

Die Dis­kus­si­on über Spar­maß­nah­men im Emder Werk betrifft nach Ansicht von Sin­ning nicht nur die Stadt Emden selbst, son­dern hat direk­te Aus­wir­kun­gen auf die gesam­te ost­frie­si­sche Wirt­schafts­struk­tur. Für vie­le Fami­li­en in Wes­t­ov­er­le­din­gen, die als Pend­ler in Emden arbei­ten oder deren Betrie­be vom dor­ti­gen Stand­ort abhän­gen, ist die aktu­el­le Unsi­cher­heit eine exis­ten­zi­el­le Belas­tung. „Fast jeder in unse­rer Gemein­de kennt jeman­den, des­sen Arbeits­platz von den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen abhängt“, betont der Bürgermeisterkandidat.

Der Struk­tur­wan­del war­tet nicht

Sin­ning warnt davor, die Hän­de in den Schoß zu legen. Als Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat sieht er es als eine sei­ner zen­tra­len Auf­ga­ben an, Wes­t­ov­er­le­din­gen pro­ak­tiv auf den Wan­del vor­zu­be­rei­ten. Es dür­fe nicht erst gehan­delt wer­den, wenn Ent­schei­dun­gen aus Wolfs­burg bereits gefal­len sind. „Wir müs­sen jetzt die Wei­chen für die Zukunft stel­len“, so Sinning.

Um Wes­t­ov­er­le­din­gen wirt­schaft­lich wider­stands­fä­hi­ger auf­zu­stel­len, setzt Thors­ten Sin­ning auf einen kla­ren Plan:

  • Star­ke Ansied­lungs­po­li­tik: Akti­ve Gewin­nung neu­er Unter­neh­men, um die Abhän­gig­keit zu reduzieren.

  • Inno­va­ti­on & Hand­werk: Geziel­te För­de­rung der loka­len Wirtschaftskraft.

  • Qua­li­fi­zie­rung: Siche­rung hoch­wer­ti­ger Aus­bil­dungs- und Weiterbildungsplätze.

  • Regi­on ver­net­zen: Inten­si­ve Zusam­men­ar­beit mit Gewerk­schaf­ten, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und allen gesell­schaft­li­chen Gruppen.

Gemein­sam für einen star­ken Industriestandort

Für Sin­ning ist klar: „Emden braucht Volks­wa­gen – und Ost­fries­land braucht star­ke Indus­trie­stand­or­te.“ Er ruft dazu auf, den not­wen­di­gen Wan­del nicht als Bedro­hung, son­dern als gestalt­ba­re Her­aus­for­de­rung zu begrei­fen. Nur durch ein gemein­sa­mes, ent­schlos­se­nes Han­deln kön­ne man den Wohl­stand und die Arbeits­plät­ze in der Regi­on lang­fris­tig absichern.

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„Ein Glücks­fall für unse­re Regi­on“: Nico Blo­em zu Gast bei der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer

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SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em im Aus­tausch mit der Ehren­vor­sit­zen­den der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer, Gre­tel Bluhm-Janssen.

„Ein Glücks­fall für den Land­kreis Leer“: Nico Blo­em wür­digt die Arbeit der Hospiz-Initiative

Leer – Mit gro­ßem Respekt und tie­fem Ver­ständ­nis für die Bedeu­tung der Ster­be­be­glei­tung hat sich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em (Wee­ner) kürz­lich über die Arbeit der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer infor­miert. Bei einem Ken­nen­lern-Gespräch mit der Ehren­vor­sit­zen­den Gre­tel Bluhm-Jans­sen zeig­te sich Blo­em beein­druckt von der mensch­li­chen Wär­me und dem enor­men ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment, das die Hos­piz­ar­beit in der Regi­on trägt.

Viel­sei­ti­ge Unter­stüt­zung in der letz­ten Lebensphase

Gre­tel Bluhm-Jans­sen nutz­te den Besuch, um zu ver­deut­li­chen, dass das Hos­piz-Huus mit sei­nen zwölf Zim­mern zwar das sicht­ba­re Herz­stück der Arbeit bil­det, aber kei­nes­wegs das gesam­te Spek­trum abdeckt. Die Hos­piz-Initia­ti­ve stützt sich auf vier tra­gen­de Säulen:

  • Sta­tio­nä­re Betreu­ung: Das Hos­piz-Huus als Ort der Beglei­tung in der letz­ten Lebensphase.

  • Ambu­lan­te Ster­be­be­glei­tung: Unter­stüt­zung direkt bei den Men­schen zu Hause.

  • Trau­er­be­glei­tung: Ein brei­tes Ange­bot an Grup­pen für Men­schen in schwie­ri­gen Zeiten.

  • Öffent­lich­keits­ar­beit: Auf­klä­rung und Sen­si­bi­li­sie­rung für ein gesell­schaft­lich wich­ti­ges Thema.

Hohes Niveau durch qua­li­fi­zier­tes Ehrenamt

Beson­ders beein­druckt zeig­te sich Nico Blo­em vom hohen qua­li­ta­ti­ven Anspruch an die Hel­fen­den. Etwa 100 Frau­en und Män­ner enga­gie­ren sich der­zeit in allen Berei­chen der Initia­ti­ve. Allein in der Ster­be­be­glei­tung sind rund 40 Ehren­amt­li­che regel­mä­ßig im Ein­satz. Um für die­se sen­si­blen Auf­ga­ben best­mög­lich vor­be­rei­tet zu sein, absol­vie­ren sie einen 160-stün­di­gen Aus­bil­dungs­kurs; für die Trau­er­be­glei­tung ist sogar eine zusätz­li­che Spe­zia­li­sie­rung erforderlich.

Tief bewegt von Mensch­lich­keit und Leidenschaft

„Ich habe in jedem Satz gemerkt, mit wie viel Lei­den­schaft, Herz, Hin­ga­be und ech­ter Über­zeu­gung hier gear­bei­tet wird“, beton­te Blo­em nach sei­nem Besuch. Trotz der Schwe­re des The­mas habe er viel Wär­me und posi­ti­ve Ener­gie wahr­ge­nom­men. Er bezeich­ne­te die Initia­ti­ve als „Glücks­fall für den Land­kreis Leer“ und ver­sprach, die Arbeit nach Kräf­ten zu unter­stüt­zen und für das so wich­ti­ge Ehren­amt zu werben.

„Mein aller­größ­ter Respekt gilt allen Haupt- und Ehren­amt­li­chen, die sich die­ser so wich­ti­gen Auf­ga­be wid­men“, resü­mier­te der Abgeordnete.

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Ein drin­gen­der Appell für mehr Rück­sicht vor dem Tier­heim Jübberde

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„Tie­re haben kei­ne Stim­me“: Tier­heim Jüb­ber­de star­tet Appell für mehr Rück­sicht im Straßenverkehr

Jüb­ber­de – Das Tier­heim Jüb­ber­de, betrie­ben vom Tier­schutz im Land­kreis Leer e.V., ruft Ver­kehrs­teil­neh­mer zu mehr Rück­sicht­nah­me auf. Mit einer neu­en Sen­si­bi­li­sie­rungs­kam­pa­gne macht die Ein­rich­tung auf die Belas­tun­gen durch Ver­kehrs­lärm und abrup­tes Beschleu­ni­gen auf­merk­sam, die den All­tag der dort unter­ge­brach­ten Tie­re mas­siv beeinträchtigen.

Direkt an einer viel befah­re­nen Haupt­stra­ße gele­gen, befin­det sich das Tier­heim Jüb­ber­de in unmit­tel­ba­rer Nähe zu hoch­fre­quen­tier­ten Anlauf­stel­len wie dem Aral Auto­hof Apen-Remels, McDonald’s und dem Uple­n­ge­ner Wasch­park. Ins­be­son­de­re in der Som­mer­zeit beob­ach­tet das Tier­heim-Team regel­mä­ßig, dass Fahr­zeu­ge vor dem Gelän­de stark beschleu­ni­gen oder Motor­rä­der mit hoher Laut­stär­ke an den Gehe­gen vorbeifahren.

Lärm als Stress­fak­tor für trau­ma­ti­sier­te Tiere

„Vie­le unse­rer Hun­de und Kat­zen haben bereits schwie­ri­ge Erfah­run­gen hin­ter sich. Ande­re sind krank, ver­un­si­chert oder müs­sen sich erst an ihre neue Umge­bung gewöh­nen“, erklärt die Tier­heim­lei­tung. Für die­se Tie­re sei­en Ruhe­pha­sen essen­ti­ell für die Erho­lung und den Hei­lungs­pro­zess. Wenn Moto­ren laut auf­heu­len oder Fahr­zeu­ge abrupt beschleu­ni­gen, löst dies bei den Schütz­lin­gen unmit­tel­ba­ren Stress, Unru­he und tie­fe Unsi­cher­heit aus.

Kam­pa­gne setzt auf Perspektivwechsel

Das Tier­heim betont aus­drück­lich, dass die Initia­ti­ve nicht dazu die­ne, Ver­kehrs­teil­neh­mer zu ver­ur­tei­len. Statt­des­sen wol­le man sen­si­bi­li­sie­ren und zu einem Per­spek­tiv­wech­sel ein­la­den. „Unse­re Tie­re kön­nen den Fahr­zeug­füh­rern nicht sagen, dass sie Angst haben. Sie kön­nen sie nicht dar­um bit­ten, lang­sa­mer zu fah­ren. Des­halb machen wir das für sie“, heißt es in dem Appell des Tier­schutz im Land­kreis Leer e.V.

Mit meh­re­ren Pla­kat­mo­ti­ven soll die Öffent­lich­keit dazu ange­regt wer­den, für einen Moment inne­zu­hal­ten und das eige­ne Fahr­ver­hal­ten zu reflek­tie­ren. Das Ziel ist ein rück­sichts­vol­ler Umgang im direk­ten Bereich des Tier­heims, um den Tie­ren die not­wen­di­ge Sta­bi­li­tät zu geben.

Die Ver­ant­wort­li­chen des Tier­heims hof­fen, dass die­ser Auf­ruf auf Gehör stößt. Denn was für Ver­kehrs­teil­neh­mer oft nur ein kur­zer Moment der Unacht­sam­keit ist, hat für die sen­si­blen Tie­re im Heim häu­fig deut­lich län­ge­re nega­ti­ve Nachwirkungen.

Mit­ein­an­der – Für­ein­an­der: Eine Bit­te um Rück­sicht­nah­me für das Wohl der Tiere.

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Poli­zei­be­richt vom Wochen­en­de: Unfäl­le, Strei­tig­kei­ten und Kon­trol­len in der Region

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 12.07.2026     Rhau­der­fehn — Schwe­rer Verkehrsunfall In den frü­hen Stun­den des Sonn­ta­ges...

Lokal

Wahl in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Wer gestal­tet die Zukunft für unse­re Senio­ren mit?

Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht den drit­ten Senio­ren­bei­rat: Mit­ge­stal­ten und bewegen In der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen steht ein wich­ti­ges demo­kra­ti­sches Ereig­nis bevor: Der Senio­ren­bei­rat...

Lokal

Leda-Ems-Rund­fahrt: Exklu­si­ve Aus­zeit für Senio­ren ab 70 Jahren

Ein­la­dung zur Leda-Ems-Rund­fahrt: Erhol­sa­me Stun­den auf dem Wasser Die Stadt Leer lädt ihre älte­ren Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu einer beson­de­ren...

Blaulicht

Mel­dun­gen zu Unfäl­len, Dieb­stahl und Ver­kehrs­de­lik­ten in Leer und Umgebung

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 11.07.2026   Außen­be­leuch­tung entwendet++Führen eines Pkw ohne Ver­si­che­rung und mit fal­schen Kennzeichen++Verkehrsunfall mit...

Veranstaltung

Bost Rock Trio live im „Night­fe­ver“: Ein Abend vol­ler Musik­ge­schich­te in Leer!

Das Foto zeigt das „Bost Rock Trio“, v. l. n. r.: Man­fred Jans­sen, Rein­hard de Witt und Rem­mer Hein (Foto:...

Lokal

Hei­zungs-Wen­de: War­um neue Öl- und Gas­hei­zun­gen zur lang­fris­ti­gen Kos­ten­fal­le werden

Neu­es Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz ver­ab­schie­det: Mehr Frei­heit bei der Heizungswahl Der Bun­des­tag und der Bun­des­rat haben das neue Gebäu­de­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz ver­ab­schie­det. Es ersetzt...

Lokal

Dro­gen­han­del in der Regi­on: 20-Jäh­ri­ger nach groß ange­leg­ter Durch­su­chung in Haft

Gro­ßer Ermitt­lungs­er­folg: Haupt­be­schul­dig­ter nach Dro­gen­fund in Haft  Die Staats­an­walt­schaft Aurich hat einen bedeu­ten­den Schlag gegen den ille­ga­len Han­del mit Betäu­bungs­mit­teln...

Blaulicht

POLIZEIMELDUNGEN: VORFÄLLE IN BORKUM, EMDEN, AURICH UND NORDEN

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 10.07.2026     Bor­kum — Körperverletzung Am 08.07.2026 kam es gegen 19:00...

Lokal

Zukunft gestal­ten, Geschich­te bewah­ren: Neu­es Wohn­quar­tier und Gedenk­ort in Leer geplant

80 neue Wohn­ein­hei­ten – und ein Ort des Gedenkens Leer – Ein zukunfts­wei­sen­des städ­te­bau­li­ches Pro­jekt nimmt For­men an: Die Stadt­ver­wal­tung...

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