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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Stadt Leer: Ohlt­ha­ver­stra­ße ab April voll gesperrt: Meh­re­re Bau­ab­schnit­te geplant

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Voll­sper­rung der Ohlt­ha­ver­stra­ße: Umfang­rei­cher Stra­ßen­aus­bau ab April geplant

In Kür­ze begin­nen in der Ohlt­ha­ver­stra­ße umfas­sen­de Bau­ar­bei­ten. Auf­grund eines geplan­ten Stra­ßen­aus­baus muss die Stre­cke gemäß § 45 StVO für den gesam­ten Durch­gangs­ver­kehr voll gesperrt wer­den. Die Maß­nah­me star­tet am 7. April 2026 und wird vor­aus­sicht­lich bis zum 31. August 2026 andauern.

Durch­füh­rung in vier Bauabschnitten

Um die unver­meid­ba­ren Beein­träch­ti­gun­gen für den Ver­kehr so gering wie mög­lich zu hal­ten, wur­de die Bau­maß­nah­me in meh­re­re Pha­sen unterteilt:

  • 1. und 2. Bau­ab­schnitt (07. April bis 13. Juni 2026): Sanie­rung der Fahr­bahn­ober­flä­che zwi­schen Her­mann-Lan­ge-Ring und Hermann-Tempel-Ring.

  • 3. Bau­ab­schnitt (14. Juni bis 25. Juli 2026): Arbei­ten im Bereich vom Her­mann-Tem­pel-Ring bis zum Wendekamp.

  • 4. Bau­ab­schnitt (26. Juli bis 31. August 2026): Aus­bau des Abschnitts vom Wen­de­kamp bis zum Pastorenkamp.

Bit­te beach­ten Sie, dass es sich bei die­sen Zeit­räu­men um Ori­en­tie­rungs­wer­te han­delt. Wit­te­rungs­be­ding­te Ver­zö­ge­run­gen oder bau­tech­ni­sche Unter­bre­chun­gen kön­nen zu Abwei­chun­gen im Zeit­plan führen.

Infor­ma­tio­nen für Anlie­ger und Verkehrsteilnehmer

Die betrof­fe­nen Anlie­ger erhal­ten zusätz­lich zu die­ser öffent­li­chen Bekannt­ma­chung eine geson­der­te schrift­li­che Infor­ma­ti­on. Wer wäh­rend der Bau­pha­se zwin­gend auf sein Kraft­fahr­zeug ange­wie­sen ist, wird gebe­ten, die­ses recht­zei­tig außer­halb der jewei­li­gen Sperr­zo­nen abzustellen.

Die fuß­läu­fi­ge Erreich­bar­keit der Grund­stü­cke bleibt wäh­rend der gesam­ten Bau­zeit garan­tiert. Auch Rad­fah­rer kön­nen den Bau­stel­len­be­reich wei­ter­hin passieren.

Umlei­tung und Inkrafttreten

Für den Kraft­fahr­zeug­ver­kehr wird eine Umlei­tung ein­ge­rich­tet. Die­se führt über fol­gen­de Straßen:

  • Pas­to­ren­kamp

  • Edzard­stra­ße

  • Wen­de­kamp

  • Her­mann-Tem­pel-Ring

  • Her­mann-Lan­ge-Ring

Die ver­kehrs­be­hörd­li­chen Anord­nun­gen tre­ten offi­zi­ell mit der Auf­stel­lung der ent­spre­chen­den Ver­kehrs­zei­chen in Kraft.

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End­spurt für „Blink­füür 2026“: Jetzt ehren­amt­li­che Vor­bil­der im Land­kreis vorschlagen

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End­spurt für das „Blink­füür 2026“: Jetzt noch ehren­amt­li­che Vor­bil­der vorschlagen

Das Ehren­amt ist der Leucht­turm unse­rer Gesell­schaft – und genau die­ses Enga­ge­ment wür­digt der Land­kreis Leer auch in die­sem Jahr wie­der mit der Aus­zeich­nung „Blink­füür“. Wer Men­schen kennt, die sich in beson­de­rer Wei­se für das Gemein­wohl ein­set­zen, hat nur noch wenig Zeit: Die Vor­schlags­frist endet am 30. April.

20 Jah­re Aner­ken­nung für her­aus­ra­gen­des Engagement

Bereits zum 20. Mal in Fol­ge wird der Preis an Per­so­nen ver­lie­hen, die in den Berei­chen Kul­tur, Sozia­les, Sport oder inner­halb von Grup­pen und Ver­ei­nen Her­aus­ra­gen­des leis­ten. Der Name „Blink­füür“ (Leucht­feu­er) sym­bo­li­siert dabei die rich­tungs­wei­sen­de Funk­ti­on, die Frei­wil­li­ge für das Zusam­men­le­ben in der Regi­on einnehmen.

Der offi­zi­el­le Start­schuss für die dies­jäh­ri­ge Run­de fiel Anfang des Jah­res durch den Initia­tiv­kreis, bestehend aus Land­rat Mat­thi­as Groo­te, der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Git­ta Con­ne­mann und Cars­ten Mohr von der Spar­kas­se LeerWittmund.

So kön­nen Vor­schlä­ge ein­ge­reicht werden

Bis Ende April kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ihre Favo­ri­ten nomi­nie­ren. Wich­tig ist dabei eine kur­ze Begrün­dung, die Art und Dau­er der ehren­amt­li­chen Tätig­keit sowie die beson­de­ren Ver­diens­te der Per­son hervorhebt.

Fol­gen­de Wege ste­hen für die Abga­be zur Verfügung:

Aus­wahl­ver­fah­ren und Verleihung

Nach Ende der Frist trifft eine Fach­ju­ry eine Vor­auswahl, über die der Kreis­aus­schuss abschlie­ßend ent­schei­det. Die fei­er­li­che Ver­lei­hung der Aus­zeich­nun­gen ist für den Som­mer 2026 geplant.

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Kos­ten­lo­se Wei­ter­bil­dung zum Ver­eins­ma­na­ger: Neue Ter­mi­ne für Ehrenamtliche

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Pro­fes­sio­na­li­sie­rung im Ehren­amt: Neue Ter­mi­ne für die Wei­ter­bil­dung zum Vereinsmanager

Die Anfor­de­run­gen an die Füh­rung und Orga­ni­sa­ti­on von Ver­ei­nen wach­sen ste­tig. Um ehren­amt­lich Enga­gier­te – von Übungs­lei­tern bis hin zu Vor­stands­mit­glie­dern – opti­mal auf die­se Her­aus­for­de­run­gen vor­zu­be­rei­ten, bie­tet der Land­kreis Leer erneut die kos­ten­lo­se Wei­ter­bil­dung zum “Ver­eins­ma­na­ger” an. Das Pro­gramm wird durch die Euro­päi­sche Uni­on und das Land Nie­der­sach­sen geför­dert und ver­mit­telt pra­xis­na­hes Fach­wis­sen für die täg­li­che Vereinsarbeit.

Fle­xi­bi­li­tät durch modu­la­ren Aufbau

Die Wei­ter­bil­dung umfasst ins­ge­samt neun Modu­le, die unab­hän­gig von­ein­an­der gebucht wer­den kön­nen. Da die Inhal­te nicht auf­ein­an­der auf­bau­en, ist ein indi­vi­du­el­ler Ein­stieg jeder­zeit mög­lich. Die The­men­ge­bie­te decken alle zen­tra­len Aspek­te einer moder­nen Ver­eins­füh­rung ab:

  • Stra­te­gi­sche Ver­eins­füh­rung und Organisationsentwicklung

  • Fund­rai­sing und Finanzierungsmöglichkeiten

  • Recht­li­che Grund­la­gen sowie Haftungsfragen

  • Öffent­lich­keits­ar­beit und Mitgliederakquise

Um den Teil­neh­men­den eine maxi­ma­le Fle­xi­bi­li­tät zu bie­ten, fin­det der Unter­richt in einer Mischung aus Online-Semi­na­ren und Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen statt.

Zer­ti­fi­kat und Bildungsurlaub

Wer die gesam­te Wei­ter­bil­dung im Umfang von 80 Unter­richts­ein­hei­ten absol­viert, erhält das offi­zi­el­le Zer­ti­fi­kat “Vereinsmanager/in”. Beson­ders kom­pakt lässt sich die­ses Wis­sen im Rah­men eines ein­stün­di­gen Bil­dungs­ur­laubs vom 8. bis 12. Juni 2026 erwer­ben. Alter­na­tiv steht die Ein­zel­bu­chung spe­zi­fi­scher Modu­le offen, um gezielt Wis­sen in aus­ge­wähl­ten Berei­chen zu vertiefen.


Infor­ma­tio­nen und Anmeldung

Detail­lier­te Inhal­te zu den ein­zel­nen Modu­len sowie das Anmel­de­for­mu­lar sind auf der Web­site des Land­krei­ses verfügbar:

  • Web: www.landkreis-leer.de/Vereinsmanager

  • Kon­takt: Pro­jekt­lei­te­rin Anja Lücht steht für Rück­fra­gen unter 0491 926 4047 oder per E‑Mail an ehrenamt@lkleer.de zur Verfügung.

 

Bei­trags­bild — Sym­bol­fo­to / KI

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Tra­di­tio­nel­ler Holz­boots­bau in Ditz­um begeis­tert bun­des­weit jun­ge Nachwuchskräfte

Betriebs­lei­ter Ger­jet Bült­jer (r.) zeigt Vize­prä­si­den­tin Imke Hen­nig (l.) die Arbei­ten in der Schiffs­hal­le. Im Hin­ter­grund der 15 Meter lan­ge his­to­ri­sche...

Blaulicht

Poli­zei sucht Zeu­gen nach Unfall­flucht und Einbrüchen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 31.03.2026     Zusam­men­stoß im Kreu­zungs­be­reich++ Zeu­gen­auf­ruf nach Verkehrsunfall++Einbrüche   Moorm­er­land —...

Lokal

Leda-Sperr­werk: Mona­te­lan­ge Voll­sper­rung der Betriebs­brü­cken für Rad- und Fußverkehr

Sanie­rung am Leda-Sperr­werk: Brü­cken bis Sep­tem­ber 2026 voll gesperrt LEER. Wer das Leda-Sperr­werk für Rad­tou­ren oder Spa­zier­gän­ge nutzt, muss sich...

Lokal

Leera­ner Schü­ler schnup­pern Hol­ly­wood-Luft an pro­fes­sio­nel­lem Filmset

Gro­ßes Kino in Ver­den: Moham­mad Alk­ha­tib, Alper Cetin, Dahoz Musa, Simo­na Hilow­le und Pro­jekt­lei­te­rin Ste­fa­nie Schü­ler (v.l.) von der Guten­berg­schu­le...

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Marketing

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Par­ty-Duo „Die Fid­gets“ sorgt für Stim­mung in Niedersachsen

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