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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Neu­er nah & gut-Markt in Jhe­rings­fehn eröff­net: 12.000 Arti­kel, 60 Park­plät­ze und vie­le Extras

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Neu­er „nah & gut“-Markt in Jhe­rings­fehn eröff­net: Über 12.000 Arti­kel auf mehr als 750 Quadratmetern

Jhe­rings­fehn. Mit einem moder­nen Markt, einem umfang­rei­chen Sor­ti­ment und ver­schie­de­nen Ser­vice­an­ge­bo­ten ist Timo Mee­uw in Jhe­rings­fehn gestar­tet. Am Don­ners­tag, 22. Okto­ber, hat der neue „nah & gut“-Markt an der Wes­ter­wie­ke 128–130 sei­ne Türen geöff­net. Damit steht den Men­schen vor Ort wie­der eine Ein­kaufs­mög­lich­keit für Lebens­mit­tel und Waren des täg­li­chen Bedarfs direkt im Ort zur Verfügung.

Auf mehr als 750 Qua­drat­me­tern Ver­kaufs­flä­che erwar­tet die Kund­schaft ein Sor­ti­ment von über 12.000 Arti­keln. Bei der Gestal­tung setzt der Markt auf eine Kom­bi­na­ti­on aus dunk­len Rega­len, hel­len Holz­ele­men­ten und Details im Land­haus­stil. Das Kon­zept ver­leiht den Ver­kaufs­räu­men ein eigen­stän­di­ges Erschei­nungs­bild und ver­bin­det moder­ne Markt­ge­stal­tung mit einer länd­lich gepräg­ten Atmosphäre.

Auch das Außen­ge­län­de ist auf die Bedürf­nis­se der Kund­schaft aus­ge­rich­tet. Rund 60 Park­plät­ze ste­hen für den Ein­kauf zur Ver­fü­gung. Hin­zu kom­men zwei E‑Ladesäulen, an denen Elek­tro­fahr­zeu­ge gela­den wer­den können.

Fri­sche Lebens­mit­tel und ein viel­fäl­ti­ges Sortiment

Das Ange­bot umfasst fri­sches Obst und Gemü­se sowie eine gro­ße Aus­wahl an Molkerei‑, Käse- und Wurst­wa­ren. Wel­che Pro­duk­te bei den Men­schen in Jhe­rings­fehn beson­ders gefragt sind, wird sich im lau­fen­den Betrieb zei­gen. Das Sor­ti­ment soll sich an den Wün­schen und Bedürf­nis­sen der Kund­schaft ori­en­tie­ren und bei Bedarf ent­spre­chend wei­ter­ent­wi­ckelt werden.

Direkt im Ein­gangs­be­reich befin­det sich der Back­shop von Bäcker Buch­holz. Dort gibt es neben fri­schen Back­wa­ren auch Kaf­fee und Kalt­ge­trän­ke. Ergän­zend dazu hält der Markt ein Selbst­be­die­nungs­an­ge­bot mit Back­wa­ren bereit.

So lässt sich der Ein­kauf mit einem kur­zen Stopp für Kaf­fee oder etwas Gebäck verbinden.

Unter­stüt­zung bei Fei­ern und Veranstaltungen

Über den all­täg­li­chen Ein­kauf hin­aus bie­tet der neue Markt zusätz­li­che Leis­tun­gen für pri­va­te Fei­ern und Ver­an­stal­tun­gen. Wer bei­spiels­wei­se eine Fami­li­en­fei­er, ein Ver­eins­fest oder eine ande­re Ver­an­stal­tung plant, kann ver­schie­de­ne Ange­bo­te rund um die Geträn­ke­ver­sor­gung nutzen.

„Wer eine Fei­er plant, kann bei uns ein Rund­um-sorg­los-Paket bekom­men. Wir bie­ten Geträn­ke auf Kom­mis­si­on. Außer­dem kann man sich einen Kühl­an­hän­ger, eine Zapf­an­la­ge, Bier­glä­ser und Bier­zelt­gar­ni­tu­ren aus­lei­hen“, erklärt Inha­ber Timo Meeuw.

Damit rich­tet sich das Ange­bot auch an Men­schen, die für eine Fei­er grö­ße­re Men­gen an Geträn­ken benö­ti­gen oder pas­sen­de Aus­stat­tung aus­lei­hen möchten.

 

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Unter­schied­li­che Kas­sen­lö­sun­gen für einen fle­xi­blen Einkauf

Auch bei der Bezah­lung setzt der „nah & gut“-Markt auf ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Neben einer klas­si­schen Kas­se gibt es eine Self-Scan­ning-Kas­se. Mit einem Hand­scan­ner kön­nen Kun­den ihre Waren bereits wäh­rend des Ein­kaufs erfas­sen. An der Kas­se wird anschlie­ßend der Gesamt­be­trag ausgelesen.

Zusätz­lich steht eine Hybrid­kas­se zur Ver­fü­gung. Sie kann je nach Bedarf als her­kömm­li­che Kas­se mit Roll­band oder als Selbst­be­die­nungs­kas­se mit zwei Plät­zen genutzt wer­den. Damit lässt sich das Kas­sen­sys­tem fle­xi­bel an die jewei­li­ge Situa­ti­on anpassen.

Elek­tro­ni­sche Preis­schil­der ermög­li­chen dar­über hin­aus eine zen­tra­le Steue­rung der Preis­an­ga­ben an den Regalen.

Zum wei­te­ren Ser­vice­an­ge­bot gehö­ren eine Lot­to-Annah­me­stel­le und ein Leer­gut­au­to­mat. Der Markt ver­bin­det damit die klas­si­sche Nah­ver­sor­gung mit zusätz­li­chen Dienst­leis­tun­gen und unter­schied­li­chen Mög­lich­kei­ten, den Ein­kauf zu gestalten.

20 Mit­ar­bei­ten­de und zwei Auszubildende

Hin­ter dem neu­en Markt steht ein Team aus 20 Mit­ar­bei­ten­den und zwei Aus­zu­bil­den­den. Die Lei­tung über­nimmt Gun­nar Lüür­sen. Die Beschäf­tig­ten wur­den bezie­hungs­wei­se wer­den umfas­send auf ihre jewei­li­gen Auf­ga­ben vor­be­rei­tet, damit die Abläu­fe im Markt gut orga­ni­siert sind.

Für Timo Mee­uw ist der Stand­ort in Jhe­rings­fehn ein wei­te­rer Schritt im Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del. Bereits seit 2022 betreibt er einen Ede­ka-Markt in Emden. Mit der Neu­eröff­nung erwei­tert er sei­ne unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit um einen wei­te­ren Standort.

Ein neu­es Ange­bot für Jheringsfehn

Mit dem neu­en „nah & gut“-Markt erhält Jhe­rings­fehn eine Ein­kaufs­mög­lich­keit mit einem brei­ten Lebens­mit­tel­sor­ti­ment, zahl­rei­chen Park­plät­zen und ergän­zen­den Ser­vice­leis­tun­gen. Neben dem täg­li­chen Ein­kauf gehö­ren dazu auch der Back­shop, die Lot­to-Annah­me­stel­le und die Ange­bo­te für pri­va­te Feiern.

Wie sich das Sor­ti­ment im All­tag bewährt und wel­che Pro­duk­te beson­ders gefragt sind, wird sich in den kom­men­den Wochen zei­gen. Das Ziel von Timo Mee­uw ist es, das Ange­bot an den Bedürf­nis­sen der Men­schen vor Ort aus­zu­rich­ten und die Nah­ver­sor­gung in Jhe­rings­fehn zu stärken.

Foto: Lese­r­ECHO

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Abschied von Tre­vor Heeks: Raum für per­sön­li­che Wor­te und Erinnerungen

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Kon­do­lenz­bü­cher für Tre­vor Heeks: Raum für Trau­er, Erin­ne­run­gen und letz­te Worte

Der Tod von Tre­vor Heeks am 24. Okto­ber hat vie­le Men­schen tief berührt. Als Ehren­he­rold war er eng mit der Stadt und ihren Tra­di­tio­nen ver­bun­den. Nun möch­ten zahl­rei­che Men­schen ihre Trau­er aus­drü­cken, ihre Anteil­nah­me zei­gen und sich auf per­sön­li­che Wei­se von ihm verabschieden.

Um die­sen Gefüh­len Raum zu geben, besteht ab sofort die Mög­lich­keit, Gedan­ken, Erin­ne­run­gen und per­sön­li­che Wor­te in einem Online-Kon­do­lenz­buch fest­zu­hal­ten. Unter https://anteilnahme.online/trevor-heeks/ kön­nen Men­schen ihre Anteil­nah­me zum Aus­druck brin­gen und Erin­ne­run­gen an Tre­vor Heeks teilen.

Für alle, die ihre Gedan­ken lie­ber hand­schrift­lich nie­der­schrei­ben möch­ten, wird ab Diens­tag, 27. Okto­ber, zusätz­lich ein Kon­do­lenz­buch im Erd­ge­schoss des His­to­ri­schen Rat­hau­ses aus­lie­gen. Es steht dort für zwei Wochen zur Verfügung.

Öff­nungs­zei­ten des Kon­do­lenz­bu­ches im His­to­ri­schen Rathaus:

  • Mon­tags: 15 bis 17.45 Uhr

  • Diens­tags bis frei­tags: 9 bis 12.30 Uhr

Manch­mal feh­len ange­sichts eines Ver­lus­tes die rich­ti­gen Wor­te. Eine per­sön­li­che Erin­ne­rung, ein stil­ler Gruß oder ein paar Zei­len der Dank­bar­keit kön­nen den­noch viel aus­drü­cken. Die Kon­do­lenz­bü­cher bie­ten die Mög­lich­keit, inne­zu­hal­ten, gemein­sam zu trau­ern und Tre­vor Heeks auf die­se Wei­se ein letz­tes Zei­chen der Wert­schät­zung zu schenken.

Sein Tod hin­ter­lässt Trau­er. Die Erin­ne­run­gen an die gemein­sa­men Begeg­nun­gen und die Spu­ren, die er im Leben vie­ler Men­schen hin­ter­las­sen hat, bleiben.

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Pimp Your Town! 2026 in Leer: 90 Schü­ler gestal­ten die Kom­mu­nal­po­li­tik mit

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Pimp Your Town! 2026 in Leer: Jugend­li­che gestal­ten die Kom­mu­nal­po­li­tik mit

Rund 90 Schü­ler der Möör­ken­schu­le schlüp­fen vom 4. bis 6. Novem­ber 2026 in die Rol­le von Rats­mit­glie­dern. Beim preis­ge­krön­ten Demo­kra­tie-Plan­spiel „Pimp Your Town!“ ent­wi­ckeln sie eige­ne Ideen für ihre Stadt und erar­bei­ten Anträ­ge, die anschlie­ßend den ech­ten Rat der Stadt Leer errei­chen sollen.

Wie soll sich Leer in Zukunft ent­wi­ckeln? Wel­che Frei­zeit­an­ge­bo­te wün­schen sich jun­ge Men­schen? Was könn­te an Schu­len, Jugend­treffs, Spiel- und Sport­plät­zen ver­bes­sert wer­den? Mit die­sen und wei­te­ren Fra­gen beschäf­ti­gen sich Jugend­li­che Anfang Novem­ber beim Demo­kra­tie-Plan­spiel „Pimp Your Town!“ in Leer. Das Pro­jekt soll jun­gen Men­schen zei­gen, wie Kom­mu­nal­po­li­tik funk­tio­niert und wie sie ihre eige­nen Ideen in poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se ein­brin­gen können.

Drei Tage Kom­mu­nal­po­li­tik zum Mitmachen

Vom 4. bis zum 6. Novem­ber 2026 über­neh­men rund 90 Schü­ler der Möör­ken­schu­le eine beson­de­re Auf­ga­be: Sie schlüp­fen in die Rol­le von Rats­mit­glie­dern oder beglei­ten das Plan­spiel in einem Medienteam.

Die Jugend­li­chen ent­wi­ckeln eige­ne Vor­schlä­ge, bera­ten über mög­li­che Ver­bes­se­run­gen und dis­ku­tie­ren dar­über, wel­che Ideen umge­setzt wer­den soll­ten. Ihre Ergeb­nis­se for­mu­lie­ren sie in Anträ­gen, die spä­ter dem ech­ten Rat der Stadt Leer vor­ge­legt wer­den sollen.

Damit erhal­ten die Schü­ler die Gele­gen­heit, sich nicht nur theo­re­tisch mit Poli­tik aus­ein­an­der­zu­set­zen, son­dern kom­mu­na­le Ent­schei­dungs­pro­zes­se selbst zu erle­ben. Sie ler­nen, unter­schied­li­che Inter­es­sen abzu­wä­gen, Argu­men­te aus­zu­tau­schen und gemein­sam Lösun­gen für Her­aus­for­de­run­gen vor Ort zu erarbeiten.

Auch ein Medi­en­team berich­tet über das Projekt

Neben den Jugend­li­chen, die im Plan­spiel die Arbeit des Stadt­ra­tes über­neh­men, gibt es ein eige­nes Redak­ti­ons­team. Die Schü­ler doku­men­tie­ren das Gesche­hen mit Fotos und Inter­views, dre­hen einen Film und erstel­len ein Maga­zin über das Projekt.

So set­zen sie sich auch jour­na­lis­tisch mit dem Plan­spiel aus­ein­an­der. Sie hal­ten die wich­tigs­ten Ergeb­nis­se fest und machen sicht­bar, wel­che The­men die Jugend­li­chen bewe­gen und wel­che Ideen sie für Leer entwickeln.

Poli­tik zum Anfas­sen: Demo­kra­tie ver­ständ­lich machen

Beglei­tet wird das Pro­jekt vom Team des über­par­tei­li­chen und gemein­nüt­zi­gen Ver­eins Poli­tik zum Anfas­sen e. V. aus Han­no­ver. Der Ver­ein möch­te jun­gen Men­schen Lust auf Demo­kra­tie machen und ihnen ermög­li­chen, Poli­tik durch eige­ne Erfah­run­gen kennenzulernen.

„Pimp Your Town!“ ist ein mehr­fach aus­ge­zeich­ne­tes Demo­kra­tie-Plan­spiel, das seit 2009 bereits mehr als 10.000 Jugend­li­che begeis­tert hat. Dabei sind zahl­rei­che Ideen der Teil­neh­mer im Anschluss tat­säch­lich umge­setzt worden.

Unter­stüt­zung erhal­ten die Schü­ler in Leer außer­dem von Mit­glie­dern des Stadt­ra­tes. Durch die­se Zusam­men­ar­beit kön­nen die Jugend­li­chen die Abläu­fe der Kom­mu­nal­po­li­tik ken­nen­ler­nen und erfah­ren, wie ihre Vor­schlä­ge in die poli­ti­sche Arbeit vor Ort ein­flie­ßen können.

Wenn Jugend­li­che ihre Stadt mitgestalten

Ob bes­se­re Bedin­gun­gen an Schu­len, attrak­ti­ve Jugend­treffs, moder­ne Spiel- und Sport­plät­ze oder neue Frei­zeit­an­ge­bo­te: Kom­mu­nal­po­li­tik betrifft vie­le Berei­che, die für jun­ge Men­schen im All­tag eine wich­ti­ge Rol­le spielen.

Das Plan­spiel „Pimp Your Town!“ setzt genau hier an. Es soll zei­gen, dass poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen nicht weit ent­fernt statt­fin­den, son­dern das unmit­tel­ba­re Lebens­um­feld beein­flus­sen. Gleich­zei­tig erfah­ren die Jugend­li­chen, dass ihre Ideen gehört wer­den kön­nen und sie Mög­lich­kei­ten haben, die Ent­wick­lung ihrer Stadt aktiv mitzugestalten.

Vom 4. bis zum 6. Novem­ber 2026 wird Leer damit zum Schau­platz eines Pro­jekts, das Demo­kra­tie prak­tisch erleb­bar macht und jun­ge Men­schen dazu ermu­tigt, sich mit ihren Vor­stel­lun­gen und Anlie­gen in die Kom­mu­nal­po­li­tik einzubringen.

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