Lokal
2G-Regeln werden auf Einzelhandel ausgeweitet
Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie
Die Lage in unserem Land ist sehr ernst. In vielen Regionen Deutschlands steigen die
Inzidenzen, die Belastung in den Krankenhäusern gerät vielerorts an seine Grenzen,
insbesondere im Süden und Osten Deutschlands. Die Pandemie trifft unser ganzes
Land hart. Über die solidarische Verteilung von Intensivpatienten sind wir alle eng
miteinander verbunden.
Deshalb werden wir in einem Akt der nationalen Solidarität gemeinsam dafür
sorgen, dass die Infektionszahlen wieder sinken und unser Gesundheitssystem
entlastet wird.
Vor diesem Hintergrund beschließen die Bundeskanzlerin und die
Regierungschefinnen und ‑chefs der Länder:
- 1. Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen
und Regierungschefs der Länder bleiben weiterhin gültig, sofern dieser Beschluss
keine abweichenden Festlegungen trifft. Die Länder werden ihre
Landesverordnungen entsprechend anpassen. - 2. Ein erweiterter Bund-Länder-Krisenstab wird im Bundeskanzleramt eingerichtet,
der frühzeitig die Probleme in der Logistik, bei der Impfstofflieferung und ‑verteilung
erkennen und beheben soll. - 3. Bund und Länder werden gemeinsam daran arbeiten, bis Weihnachten allen, die
sich für eine Erstimpfung entscheiden und allen, die fristgerecht eine Zweit- oder
Auffrischimpfung benötigen, die Impfung zu ermöglichen. Bei einer hohen
Nachfrage in der Bevölkerung kann das bis zu 30 Millionen Impfungen erfordern. - 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Personen deutlich ausweiten, die Impfungen
durchführen dürfen. Kurzfristig geht das über Delegationen, mit denen Ärztinnen
und Ärzten an Apothekerinnen und Apotheker sowie Pflegefachkräfte, etwa in
Altenheimen die Impfung delegieren dürfen. Darüber hinaus soll eine gesetzliche
Änderung erfolgen für Apothekerinnen und Apotheker, Zahnärztinnen und
Zahnärzte und weitere, um den Kreis der Berechtigten, die in der CoronaPandemie Impfungen durchführen können, auszuweiten. - 5. Weil der Schutz der Corona-Impfung vor den aktuell vorherrschenden
Virusvarianten bei den derzeit verfügbaren Impfstoffen etwa ab dem fünften Monat
kontinuierlich nachlässt, wird der Impfstatus, das heißt die Dauer der
Anerkennung als vollständig geimpfte Person, zu verändern sein, sofern keine
Auffrischungsimpfung erfolgt. Auf Ebene der Europäischen Union wird diskutiert,
dass der Impfstatus nach der zweiten Impfung seine Gültigkeit für neun Monate
behalten soll. Bund und Länder werden sich unter Berücksichtigung der
Impfkampagne und der zur Verfügung stehenden Impfstoffe bis zum Jahresende
verständigen, ab wann und wie eine entsprechende Regelung in der
Bundesrepublik Deutschland Anwendung finden soll. - 6. Bundesweit ist der Zugang zu Einrichtungen und Veranstaltungen der Kultur- und
Freizeitgestaltung (Kinos, Theater, Gaststätten, etc.) inzidenzunabhängig nur für
Geimpfte und Genesene (2G) möglich. Ergänzend kann ein aktueller Test
vorgeschrieben werden (2GPlus). Hierzu sind Ausnahmen für Personen, die nicht
geimpft werden können und für Personen, für die keine allgemeine Impfempfehlung
vorliegt, vorzusehen. Darüber hinaus sind Ausnahmen für Kinder und Jugendliche
bis 18 Jahren möglich. - 7. Die 2G-Regeln werden bundesweit inzidenzunabhängig auf den Einzelhandel
ausgeweitet. Zugang haben also nur noch Geimpfte und Genesene.
Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Der Zugang muss von den
Geschäften kontrolliert werden. - Hinsichtlich der Ausnahmen orientieren sich die Länder am entsprechenden Katalog in der
Bundesnotbremse.
- 8. In allen Ländern werden strenge Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte
veranlasst. Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum, an
denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, sind auf den
eigenen Haushalt sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes
zu beschränken. Kinder bis zur Vollendung des 14 Jahres sind hiervon
ausgenommen. Ehegatten, Lebenspartner und Partnerinnen bzw. Partner einer
nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen
gemeinsamen Wohnsitz haben. Private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich
Geimpfte und Genesene teilnehmen, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung entsprechend anpassen. - 9. Überregionale Sport‑, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen werden
deutlich eingeschränkt. Es werden Begrenzungen der Auslastung und eine
absolute Obergrenze von Zuschauenden festgelegt. Bei Veranstaltungen in
geschlossenen Räumen darf nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden
bis zu einer maximalen Gesamtzahl von 5.000 Zuschauenden. Bei
Veranstaltungen im Freien darf nur 30 bis 50 Prozent der Kapazität genutzt werden
bis zu einer maximalen Gesamtzahl von 15.000 Zuschauenden. Es sind
medizinische Masken zu tragen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpfte oder
Genesene Zugang haben (2G). Ergänzend kann für die Teilnehmenden ein
aktueller Test vorgeschrieben werden (2GPlus). In Ländern mit einem hohen
Infektionsgeschehen müssen Veranstaltungen nach Möglichkeit abgesagt und
Sportveranstaltungen ohne Zuschauer durchgeführt werden. - 10. Spätestens ab einer Inzidenz von mehr als 350 Neuinfektionen pro 100.000
Einwohnern in sieben Tagen werden Clubs und Diskotheken in Innenräumen
geschlossen. Aus Sicht des Bundes ist das rechtlich schon jetzt möglich. Bei der
Reform des Infektionsschutzgesetzes wird dies aber noch einmal unzweifelhaft
klargestellt. Die Länder können diese Möglichkeit aber schon jetzt flächendeckend
nutzen, wo nötig. - 11. In Kreisen mit einer Inzidenz oberhalb von 350 pro 100.000 Einwohner müssen alle
Kontakte reduziert werden. Deshalb gilt bei privaten Feiern und Zusammenkünften eine Teilnehmergrenze von 50 Personen (Geimpfte und Genesene) in Innenräumen und 200 Personen (Geimpfte und Genesene) im Außenbereich. - 12. In den Schulen gilt eine Maskenpflicht für alle Klassenstufen.
- 13.Es werden strenge Kontrollen aller Regeln sichergestellt. Das gilt insbesondere
für Kontrollen des Impfstatus, die möglichst mittels Apps erfolgen sollen. - 14.Der Gesetzgeber wird gebeten, das Infektionsschutzgesetz um weitere
Regelungen zu ergänzen, damit Länder und Regionen mit einem hohen
Infektionsgeschehen weiterhin angemessene zusätzliche Maßnahmen (z.B.
zeitlich befristete Schließungen von Gaststätten, Verbot der Alkoholabgabe oder
des Alkoholkonsums, Beschränkung von Ansammlungen, Einschränkungen bei
Hotelübernachtungen) zur Verfügung haben. Darüber hinaus wird er gebeten, die
Übergangsfrist für Schutzmaßnahmen im Infektionsschutzgesetz, die bis zum 25.
November 2021 in Kraft getreten sind, über den 15. Dezember 2021 hinaus zu
verlängern. Es wird gesetzlich klargestellt, dass diese Maßnahmen auch regional
differenziert (z.B. Landkreise) angeordnet werden können. - 15. All die vorgenannten Maßnahmen markieren bundesweit einheitliche Mindeststandards. Damit verschärfen auch viele Länder und Regionen mit aktuell
niedrigen Inzidenzen ihre Regeln, um die Welle abzumildern und ihre
Gesundheitssysteme vorausschauend zu entlasten. Die besonders betroffenen
Länder werden auch weiterhin über diese Mindeststandards hinaus mit
landesrechtlichen Regelungen tätig werden. - 16. Der Bund wird eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für Beschäftigte auf den
Weg bringen, z.B. in Altenpflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. - 17. Bund und Länder begrüßen es, dass der Deutsche Bundestag zeitnah über eine
allgemeine Impfpflicht entscheiden will. Sie kann greifen, sobald sichergestellt
werden kann, dass alle zu Impfenden auch zeitnah geimpft werden können, also
etwa ab Februar 2022. Bund und Länder bitten den Ethikrat, hierzu bis Jahresende
eine Empfehlung zu erarbeiten. - 18. Im Bundeskanzleramt wird ein Expertengremium von Wissenschaftlerinnen
und Wissenschaftlern eingerichtet. Es soll einmal die Woche tagen und
gemeinsame Vorschläge machen. - 19. Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und
Versammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf
durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf
von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten und vom
Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem
Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des
Gesundheitssystems. Für die hiervon betroffenen Unternehmen ist wie im
vergangenen Jahr eine entsprechende Kompensation im Rahmen der
Wirtschaftshilfen vorzusehen. - 20. Die Regierungschefinnen und ‑chefs der Länder begrüßen das durch die
Bundesregierung vorgelegte Term-Sheet zur Überbrückungshilfe IV, mit dem zur
Umsetzung des Beschlusses vom 18. November 2021 ein Hilfsinstrument für die
von Corona-Schutzmaßnahmen besonders betroffenen Adventsmärkte geschaffen
werden soll. Dieses soll zügig umgesetzt werden. Die Härtefallhilfen, der
Sonderfonds des Bundes für Messen und Ausstellungen, der Sonderfonds des
Bundes für Kulturveranstaltungen, das Programm Corona-Hilfen Profisport und
das KFW-Sonderprogramm sollen verlängert werden. Ebenso begrüßen sie, dass
das Bundeskabinett die wesentlichen Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld
bis zum 31. März 2022 verlängert hat. Sie bittet die Bundesregierung, die weitere
Entwicklung im Blick zu behalten.
Hinsichtlich der Ausnahmen orientieren sich die Länder am entsprechenden Katalog in der Bundesnotbremse.
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Lokal
Wichtige Fragen im Alter? Der Senioren- und Pflegestützpunkt kommt zu Ihnen!
Gut beraten im Alter: Der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Leer direkt vor Ort
Das Älterwerden und insbesondere das Thema Pflege bringen oft viele Fragen und Herausforderungen mit sich. Wo finde ich Unterstützung? Welche Leistungen stehen mir zu? Welche Wohnformen gibt es? Um Antworten auf diese wichtigen Fragen zu geben, hat das Amt für Teilhabe und Soziales des Landkreises Leer sein Beratungsangebot deutlich ausgebaut.
Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) im Landkreis Leer versteht sich als zentrale Beratungs- und Vermittlungsstelle. Das Besondere: Die Expertinnen und Experten sind nicht nur im Amt in Leer erreichbar, sondern kommen direkt zu den Menschen in die Region.
AnzeigeDas Angebot: Kostenfrei, unabhängig und neutral
Die Arbeit des Stützpunktes umfasst das gesamte Themenspektrum rund um Senioren und Pflege. Das Angebot richtet sich an:
-
Senioren
-
Pflegebedürftige
-
Angehörige
-
alle Interessierten
In den Beratungsgesprächen werden individuelle Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Beratung ist dabei stets kostenfrei, unabhängig und neutral.
Der Stützpunkt informiert unter anderem über:
-
Leistungen der gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherungen
-
Pflegegerechte Wohnformen
-
Seniorenrelevante Themen und Angebote
Senioren- und Pflegestützpunkt bietet im November kostenlose Beratungen an
Landkreis Leer – Der Senioren- und Pflegestützpunkt bietet auch im November kostenfreie und neutrale Beratungen für Pflegebedürftige, Angehörige und Interessierte an. Die Beratungstermine finden in verschiedenen Gemeinden, Samtgemeinden und Städten innerhalb des Landkreises Leer statt.Interessierte können sich vor Ort über Fragen rund um Pflege und Unterstützung informieren. Die Beratungen werden an zehn Standorten angeboten. Die Termine verteilen sich auf den ersten bis vierten Dienstag beziehungsweise Donnerstag im Monat.
AnzeigeBeratungstermine und Standorte im Überblick
RhauderfehnUplengen
- Ort: Treffpunkt Anleger/Familienstützpunkt
- Termin: Erster Dienstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Ostrhauderfehn
- Ort: Upkamer
- Termin: Zweiter Dienstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Jümme
- Ort: Rathaus
- Termin: Dritter Dienstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Bunde
- Ort: Rathaus
- Termin: Vierter Dienstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Weener
- Ort: Familienzentrum
- Termin: Erster Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 9 bis 10.30 Uhr
Moormerland
- Ort: Rathaus
- Termin: Erster Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 11 bis 12.30 Uhr
Jemgum
- Ort: Café Klönsnack
- Termin: Zweiter Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Westoverledingen
- Ort: Rathaus
- Termin: Dritter Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Hesel
- Ort: Rathaus
- Termin: Dritter Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Die Beratungsangebote richten sich an Menschen mit Pflegebedarf, ihre Angehörigen sowie alle Interessierten. Die Gespräche sind kostenfrei und neutral.
- Ort: Rathaus
- Termin: Vierter Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Hinweis: Die Beratungen sind kostenfrei und neutral. Sie richten sich an Pflegebedürftige, Angehörige sowie alle Interessierten im Landkreis Leer.
Kontakt und weitere Informationen
Wer die Sprechzeiten vor Ort nicht wahrnehmen kann oder vorab Fragen hat, findet nähere Informationen zur Arbeit und zum umfassenden Service des Senioren- und Pflegestützpunktes online unter:
Internet: www.landkreis-leer.de/SPN
Nutzen Sie dieses niederschwellige Angebot des Landkreises – für eine gute und sichere Planung Ihrer Zukunft oder der Ihrer Angehörigen.
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Lokal
Gallimarkt Leer 2026: So läuft die traditionelle Eröffnung mit Herolden und Fassanstich ab
Gallimarkteröffnung 2022 auf der Rathaustreppe: Bürgermeister Claus-Peter Horst und seine Frau mit Trevor Heeks, umringt von den Leeraner Herolden, Landrat Matthias Groote und Mitgliedern des Stadtrats. 2026 wird der beliebte Town Crier erstmals bei der Eröffnung fehlen.
Gallimarkt 2026 in Leer: Das große Eröffnungsprotokoll mit Herolden, Ostfrieslandlied und Fassanstich
Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, wird der 518. Gallimarkt in Leer offiziell eröffnet. Um 11.30 Uhr beginnt die traditionelle Zeremonie vor dem Historischen Rathaus. Doch der Gallimarkttag startet für Bürgermeister Claus-Peter Horst und die Leeraner Herolde bereits in den frühen Morgenstunden. Auf dem Programm stehen Besuche bei Institutionen, eine traditionelle Teezeremonie vor dem Bünting Teemuseum, die historischen Heroldsrufe, das Ostfrieslandlied und drei Böllerschüsse. Ein großer digitaler Bildschirm soll dafür sorgen, dass Besucher bis zur Rathausbrücke das Geschehen auf der Rathaustreppe verfolgen können. Anschließend geht es mit der Postkapelle zum Festzelt, wo der Bürgermeister das traditionelle Bierfass ansticht, langjährige Schausteller geehrt werden und für einen guten Zweck gesammelt wird.
Leer – Vom 14. bis zum 18. Oktober 2026 steht Leer ganz im Zeichen des Gallimarktes. Rund 250 Geschäfte, Fahrgeschäfte und Buden verwandeln die Innenstadt in einen großen Festplatz. Für viele Besucher gehört die offizielle Eröffnung am Mittwoch zu den Höhepunkten des traditionsreichen Volksfestes. Dabei folgt die Zeremonie einem festen Ablauf, der über viele Jahre gewachsen ist und ostfriesische Traditionen mit dem gesellschaftlichen Leben der Stadt verbindet.
Gallimarkt-Eröffnung 2026: Der Tag beginnt in den frühen Morgenstunden
Für Bürgermeister Claus-Peter Horst und die Leeraner Herolde beginnt der Eröffnungstag bereits früh am Morgen. Bevor die offiziellen Termine in der Innenstadt anstehen, treffen sie sich zum gemeinsamen Frühstück. Dabei stimmen sich die Beteiligten auf einen langen Tag ein, an dem die traditionellen Heroldsrufe an verschiedenen Stationen in Leer zu hören sind.
Schon vor der offiziellen Eröffnung besuchen die Herolde verschiedene Institutionen und Einrichtungen. Dazu gehören unter anderem Stationen bei der Bundeswehr und weiteren Einrichtungen. Mit ihren charakteristischen Ausrufen verkünden sie dort den Beginn des Gallimarktes und tragen die Nachricht vom bevorstehenden Volksfest in die Stadt.
Diese Besuche sind fester Bestandteil des überlieferten Eröffnungsprotokolls. Der Gallimarkt beginnt damit nicht erst mit dem ersten Fahrgeschäft, sondern ist bereits in den frühen Morgenstunden in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens präsent.

Gegen 11 Uhr: Traditionelle Teezeremonie vor dem Bünting Teemuseum
Zu den festen Stationen des Eröffnungstages gehört der Besuch am Bünting Teemuseum. Gegen 11 Uhr werden die Herolde dort erwartet und traditionell zu einer Tasse Tee eingeladen – selbstverständlich Bünting-Tee.
Die Teezeremonie findet vor dem Teemuseum in der Brunnenstraße statt. Damit verbindet sich die ostfriesische Teekultur mit dem traditionellen Ablauf des Gallimarkttages. Der Termin ist ein fester Bestandteil des Weges, der die Herolde schließlich zur offiziellen Eröffnung führt.
Nach diesem Halt geht es durch die Brunnenstraße und die Rathausstraße weiter zur Rathaustreppe. Dort versammeln sich die Gäste zur offiziellen Eröffnung des 518. Gallimarktes.
11.30 Uhr: Die offizielle Eröffnung vor dem Historischen Rathaus
Die offizielle Eröffnungszeremonie beginnt am Mittwoch um 11.30 Uhr vor dem Historischen Rathaus. Die Postkapelle sorgt zunächst für die musikalische Einstimmung. Anschließend begrüßt Bürgermeister Claus-Peter Horst die Gäste und eröffnet den Gallimarkt.
Ein besonderer Bestandteil der Zeremonie sind die Leeraner Herolde in ihren historischen Kostümen. Mit ihren traditionellen Ausrufen verkünden sie den Beginn des Volksfestes. Dabei wird auch der überlieferte Heroldsspruch im Rahmen der Eröffnung vorgetragen.
Der traditionelle Heroldsspruch zum Gallimarkt
Der plattdeutsche Spruch gehört zu den bekanntesten Bestandteilen der Gallimarkt-Eröffnung. Er verbindet den Beginn des Marktes mit historischen Marktregeln und dem Recht, Waren anzubieten und zu verkaufen.
Radeau, Radeau, raditjes doe,
de Stadt, de hört de König toe,
radeau, radeau raditjes dum!
De Börmester led vebeden,
dat nüms mag kopen of verkopen
bevör de Klocke negen sleit,
bi Verlüß van Goderen
un all wat over tein Pund weggt,
is na de Waage to brengen,
un darnaa dree Daag free Markt!
Der Spruch erinnert an die historischen Bestimmungen für den Markt: Waren sollten gewogen werden, und für den Handel galten bestimmte Regeln. Zugleich verweist der Ausruf auf die besondere Bedeutung des freien Marktes für die Stadt Leer.
Großer digitaler Bildschirm: Eröffnung bis zur Rathausbrücke verfolgen
Bei der Gallimarkt-Eröffnung versammeln sich erfahrungsgemäß zahlreiche Besucher vor dem Historischen Rathaus. Wer weiter hinten steht, hat nicht immer freie Sicht auf die Rathaustreppe.
Deshalb wird ein großer digitaler Bildschirm aufgebaut. Über diesen sollen die Besucher bis in den Bereich der Rathausbrücke verfolgen können, was sich während der Zeremonie auf der Rathaustreppe abspielt. Damit wird das Geschehen auch für diejenigen sichtbar, die keinen direkten Blick auf Bürgermeister, Herolde und die weiteren Beteiligten haben.

Grußworte aus den Partnerstädten
Zum traditionellen Rahmen der Eröffnung gehören neben der Ansprache des Bürgermeisters auch Grußworte aus den Partnerstädten. Der Herold aus der niederländischen Partnerstadt Winschoten heißt Jan Veen.
Eine bekannte Stimme wird in diesem Jahr allerdings fehlen: Trevor Heeks aus der englischen Partnerstadt Trowbridge. Der langjährige Herold wurde bereits beim Gallimarkt 2025 verabschiedet und wird deshalb nicht mehr auf der Rathaustreppe stehen.
Seine markanten Ausrufe gehörten über viele Jahre zur Eröffnung und waren für zahlreiche Besucher ein fester Bestandteil des Gallimarktes. Mit seinem Abschied endet ein Stück gelebter Tradition. Die Leeraner Herolde führen das überlieferte Zeremoniell fort.
Das Ostfrieslandlied: „In Oostfreesland is’t am besten“
Ein weiterer Höhepunkt der offiziellen Eröffnung ist das gemeinsame Singen des Ostfrieslandliedes. Unter dem plattdeutschen Titel „In Oostfreesland is’t am besten“ ist das Lied eng mit der regionalen Identität verbunden.
Die Postkapelle begleitet den Gesang vor dem Historischen Rathaus. Traditionell werden dabei die ersten drei Strophen des Ostfrieslandliedes gesungen. Für viele Besucher gehört dieser musikalische Moment ebenso zur Eröffnung wie die Heroldsrufe und die anschließenden Böllerschüsse.
Das Lied bringt die Verbundenheit mit Ostfriesland zum Ausdruck und verleiht der Zeremonie einen besonderen regionalen Charakter.
Nach dem gemeinsamen Singen werden drei Böllerschüsse abgefeuert. Sie markieren den Abschluss der offiziellen Zeremonie vor dem Rathaus. Damit ist der 518. Gallimarkt in Leer eröffnet.
Mit der Postkapelle zum Festzelt
Nach den Böllerschüssen setzt sich die Festgesellschaft in Bewegung. Die Postkapelle begleitet den Umzug von der Rathaustreppe zum Festzelt. Dort wird die Eröffnung mit einem Festakt im geschlossenen Rahmen fortgesetzt.
Im Festzelt kommen geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Behörden und dem Schaustellergewerbe zusammen. Der Festakt richtet sich an den eingeladenen Personenkreis und ist keine öffentliche Veranstaltung für sämtliche Besucher des Gallimarktes.
Fassanstich, Reden und Ehrungen langjähriger Schausteller
Ein Höhepunkt im Festzelt ist der traditionelle Fassanstich durch Bürgermeister Claus-Peter Horst. Anschließend stößt er gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Schaustellerverbandes auf den Beginn des Gallimarktes an.
Danach folgen weitere Grußworte und Reden. Im Mittelpunkt stehen die Bedeutung des Gallimarktes für Leer und die Region sowie die Rolle des Schaustellergewerbes.
Zum Programm gehören außerdem die Ehrungen langjähriger Schausteller. Die Jubilare werden für ihre langjährige Tätigkeit gewürdigt und erhalten Präsente. Viele Schaustellerfamilien sind seit Generationen auf Volksfesten unterwegs. Die Ehrungen sind deshalb auch eine Anerkennung für die Menschen, die den Gallimarkt Jahr für Jahr mit ihren Fahrgeschäften, Buden und gastronomischen Angeboten gestalten.
Freier Eintritt, eine Mahlzeit und zwei Freigetränke für Ehrengäste
Für die geladenen Ehrengäste ist der Eintritt zur Eröffnungsfeier kostenlos. Darüber hinaus erhält jeder Gast eine Mahlzeit und zwei Freigetränke.

Auch kleine Werbeträger und Erinnerungsstücke gehören zum Rahmen der Veranstaltung.
In diesem Jahr gibt es beispielsweise einen Gallimarkt-Pin. Solche Erinnerungsstücke verbinden den offiziellen Festakt mit dem Volksfest und bleiben vielen Gästen über den Eröffnungstag hinaus erhalten.
Spendensammlung beim Gallimarkt: 2.040,25 Euro für die Kinder- und Jugendfeuerwehr
Zur Eröffnungsfeier gehört außerdem eine Spendensammlung für einen guten Zweck. Wie hoch der Betrag im Jahr 2026 ausfallen wird und welcher Organisation das Geld zugutekommt, werden wir in Kürze auf der Leeraner Facebookseite “Wir Leeraner” und dem Leeraner Newsportal “LeserECHO” veröffentlichen. Natürlich wie gewohnt ohne Abokosten und Bezahlschranken!
Dass dabei eine beachtliche Summe zusammenkommen kann, zeigte das Vorjahr: Beim Gallimarkt 2025 wurden 2.040,25 Euro für die Kinder- und Jugendfeuerwehr gesammelt. Die Unterstützung kommt dem Feuerwehrnachwuchs zugute und trägt dazu bei, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Damit verbindet die Eröffnungsfeier die Pflege alter Traditionen mit Gastfreundschaft und gesellschaftlichem Engagement.
Gallimarkt 2026: Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag
Der Gallimarkt ist an fünf Tagen geöffnet. Am Eröffnungstag, Mittwoch, 14. Oktober 2026, können Besucher den Festplatz von 11 bis 24 Uhr besuchen. Der Eintritt zum öffentlichen Marktgelände ist frei. Für Fahrgeschäfte, Speisen und Getränke fallen jeweils eigene Kosten an.
Die Öffnungszeiten im Überblick:
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Mittwoch, 14. Oktober: 11 bis 24 Uhr
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Donnerstag, 15. Oktober: 11 bis 1 Uhr
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Freitag, 16. Oktober: 11 bis 1 Uhr
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Samstag, 17. Oktober: 11 bis 1 Uhr
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Sonntag, 18. Oktober: 11 bis 23 Uhr
Die weiteren Höhepunkte beim Gallimarkt in Leer
Auch an den folgenden Tagen erwartet die Besucher ein umfangreiches Programm.
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Donnerstag, 15. Oktober: Beim Tag der Betriebe stehen Unternehmen und Beschäftigte im Mittelpunkt. Von 14 bis 18 Uhr heißt es außerdem „Triff deine Helden“.
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Freitag, 16. Oktober: Das große Feuerwerk über dem Leeraner Hafen ist für 22 Uhr angekündigt.
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Samstag, 17. Oktober: Die traditionelle Lampionfahrt auf dem Handelshafen beginnt um 18.45 Uhr.
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Sonntag, 18. Oktober: Um 10 Uhr findet der Schaustellergottesdienst im Festzelt statt. Der verkaufsoffene Sonntag in der Innenstadt ist von 13 bis 18 Uhr vorgesehen. Ab 18 Uhr beginnt die Happy Hour auf dem Festplatz.
Gallimarkt-Eröffnung: Ostfriesische Tradition trifft auf modernes Volksfest
Die Eröffnung des 518. Gallimarktes ist weit mehr als ein symbolischer Startschuss. Vom frühen Frühstück des Bürgermeisters mit den Herolden über die Besuche bei Institutionen und die traditionelle Teezeremonie vor dem Bünting Teemuseum bis zur Zeremonie vor dem Historischen Rathaus folgt der Tag einem überlieferten Ablauf.
Die historischen Heroldsrufe, das Ostfrieslandlied mit seinen ersten drei Strophen, die musikalische Begleitung durch die Postkapelle und die drei Böllerschüsse prägen den öffentlichen Auftakt. Der große digitale Bildschirm soll zusätzlich dafür sorgen, dass auch Besucher im Bereich der Rathausbrücke das Geschehen auf der Rathaustreppe verfolgen können.
Mit dem anschließenden Umzug zum Festzelt, dem Fassanstich, den Ehrungen und der Spendensammlung wird die Eröffnung im geschlossenen Rahmen fortgesetzt. Danach beginnt für Besucher aus Leer und der gesamten Region das fünftägige Volksfest mit Fahrgeschäften, Buden, Begegnungen und zahlreichen Veranstaltungen.

Trevor Heeks: Der Liebling des Gallimarktes – ein Abschied, der zu Herzen ging
Bei der Eröffnung des Gallimarktes 2026 wird eine ganz besondere Stimme fehlen: Trevor Heeks, der beliebte Town Crier aus der englischen Partnerstadt Trowbridge. Über mehr als 35 Jahre war er dem Gallimarkt eng verbunden. Mit seiner herzlichen Art, seinem Humor und seinen unverwechselbaren Ausrufen eroberte er die Herzen der Leeranerinnen und Leeraner. Für viele war er weit mehr als ein Herold – er war der Liebling des Gallimarktes.
„Ich liebe Leeraner“, rief Trevor Heeks den Menschen entgegen. Dazu kamen sein britischer Gruß „God Save the Queen“, später „God Save the King“, und natürlich sein unverwechselbarer, lang gezogener Ausruf „Oooooohhhhhjeeeeeeeeehe!“. Wenn seine Stimme durch die Innenstadt schallte, gehörte das für viele Besucher einfach zum Gallimarkt dazu.
Ein letzter Festumzug voller Emotionen
Der Gallimarkt 2025 wurde zu einem ganz besonderen Abschied. Zum letzten Mal führte Trevor Heeks als Town Crier den großen Gallimarktsumzug an. Mit erhobenem Haupt, stolzem Blick und umgeben von seinen befreundeten Herolden genoss er diesen einzigartigen Moment – getragen von der Zuneigung und dem Applaus der Leeranerinnen und Leeraner.
Im Hintergrund erklangen die festlichen Töne der Leeraner Postkapelle, die den großen Festumzug bereits zum 62. Mal begleitete. Hinter Trevor reihten sich Bürgermeister Claus-Peter Horst, seine Frau und die Festgesellschaft ein. Es war ein eindrucksvolles Bild gelebter Freundschaft und jahrzehntelanger Verbundenheit.
Doch hinter der festlichen Atmosphäre lag auch Wehmut. Viele Menschen wussten, dass sie Trevor in dieser Rolle zum letzten Mal erleben würden. Beim Abschied flossen zahlreiche Tränen. Es waren emotionale Augenblicke, die zeigten, welchen besonderen Platz der Engländer in den Herzen der Menschen in Leer hatte.
Ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Leer
Bereits am 7. Oktober 2025, einen Tag vor dem damaligen Gallimarkt, trug sich Trevor Heeks feierlich in das Goldene Buch der Stadt Leer ein. Damit wurde seine mehr als 35-jährige Freundschaft und Treue zum Gallimarkt gewürdigt.
Bürgermeister Claus-Peter Horst brachte die Bedeutung des langjährigen Herolds mit einem Satz auf den Punkt:
„Trevor ist das Gesicht des Gallimarkts.“
Diese Worte beschreiben, was Trevor Heeks für viele Menschen in Leer bedeutet. Über Jahrzehnte verkörperte er die Verbindung zwischen der Stadt Leer und ihrer englischen Partnerstadt Trowbridge. Seine Auftritte waren geprägt von Herzlichkeit, Begeisterung und einer unverwechselbaren Persönlichkeit.
„Thank you, Trevor – we love you!“
Bei der Eröffnung des 518. Gallimarktes am Mittwoch, 14. Oktober 2026, wird Trevor Heeks nicht mehr auf der Rathaustreppe stehen. Seine markanten Rufe werden fehlen, ebenso sein lang gezogenes „Oooooohhhhhjeeeeeeeeehe!“. Doch die Erinnerungen an seine Auftritte und an den bewegenden Abschied im vergangenen Jahr bleiben.
Trevor Heeks hat beim Gallimarkt Spuren hinterlassen, die weit über seine Zeit als Town Crier hinausreichen. Er war ein Botschafter der Freundschaft, ein Publikumsliebling und für viele ein unverzichtbarer Teil der Gallimarkt-Tradition.
Thank you, Trevor – we love you! ❤️
Fotos: Ingo Tonsor @ LeserECHO-Verlag
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Lokal
B 70 bei Leer: Ledabrücke am 20. und 21. Oktober wegen Bauwerksprüfung gesperrt
B 70 bei Leer: Ledabrücke am 20. und 21. Oktober jeweils von 9 bis 16 Uhr gesperrt
Die Ledabrücke an der Bundesstraße 70 nahe Leer wird am Dienstag, 20. Oktober, und Mittwoch, 21. Oktober 2026, jeweils von 9 bis 16 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund ist die turnusmäßige Überprüfung des Bauwerkszustandes. Verkehrsteilnehmer müssen während dieser Zeit eine ausgeschilderte Umleitung nutzen.
Ledabrücke an der B 70: Umleitungen für den Verkehr
Die Sperrung der Ledabrücke betrifft den Kraftfahrzeugverkehr. Die Ein- und Ausfahrt in den Südring bleibt jederzeit befahrbar. Auch für Fußgänger und Radfahrer gibt es Einschränkungen: Sie sind von der Sperrung nicht betroffen und können die Brücke einseitig überqueren. Die Durchfahrt für Rettungsdienste ist ebenfalls gewährleistet.
Für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Papenburg wird eine Umleitung über die Bundesstraße 438 in Richtung Rhauderfehn, die B 72, die Autobahn 28 und die B 436 nach Leer eingerichtet. Diese Strecke ist als U 1 ausgeschildert.
Wer von Leer in Richtung Papenburg unterwegs ist, nutzt bitte die Gegenrichtung über die B 436, die A 28, die B 72 und die B 438. Diese Umleitung ist als U 2 gekennzeichnet.
Warum wird die Ledabrücke überprüft?
Die turnusmäßige Bauwerksprüfung dient der Sicherheit und dem langfristigen Erhalt der Brücke. Brücken an Bundesfernstraßen werden in regelmäßigen Abständen nach einem systematisierten Verfahren untersucht. Dabei werden der Zustand des Bauwerks beurteilt und festgestellte Schäden nach den Kriterien Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit bewertet.
Die Prüfung nach DIN 1076 wird von einem erfahrenen und besonders geschulten Ingenieur durchgeführt. Dieser beurteilt nicht nur sichtbare Schäden, sondern berücksichtigt auch die statischen und konstruktiven Verhältnisse des Bauwerks.
Bauwerksprüfungen sind wichtig für die Verkehrssicherheit
Die regelmäßige Kontrolle von Brücken gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür sind der älter werdende Bestand an Bauwerken und das weiter steigende Verkehrsaufkommen auf den Bundesfernstraßen.
Die Bauwerksprüfung ist ein wesentlicher Bestandteil des Qualitätsmanagements bei der Erhaltung von Brücken. Sie hilft dabei, Schäden frühzeitig zu erkennen, den Zustand der Bauwerke fachgerecht einzuschätzen und notwendige Maßnahmen für ihre Sicherheit und Dauerhaftigkeit abzuleiten.
Verkehrsteilnehmer sollten die Sperrung der Ledabrücke am 20. und 21. Oktober 2026 bei ihrer Routenplanung berücksichtigen und den ausgeschilderten Umleitungen folgen.
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