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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Wes­t­ov­er­le­din­gen star­tet durch: Auf­nah­me ins Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm offiziell!

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Wes­t­ov­er­le­din­gen in Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm aufgenommen

Erfolg­rei­che Bewer­bung: Sechs Ort­schaf­ten bil­den neue „Dorf­re­gi­on“

Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen star­tet in eine neue Pha­se der Orts­ent­wick­lung. Wie Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes am ver­gan­ge­nen Frei­tag bekannt gab, wur­de die Gemein­de offi­zi­ell in das Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm des Lan­des Nie­der­sach­sen auf­ge­nom­men. Vor­aus­ge­gan­gen war eine Ein­la­dung der nie­der­säch­si­schen Minis­te­rin für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz, Miri­am Staud­te, an das Amt für regio­na­le Lan­des­ent­wick­lung nach Olden­burg, um das Vor­ha­ben zu besprechen.

Um die Vor­aus­set­zun­gen für das För­der­pro­gramm zu erfül­len, hat­te sich die Gemein­de erfolg­reich für den Zusam­men­schluss von sechs Ort­schaf­ten zu einer „Dorf­re­gi­on“ stark­ge­macht. Unter dem Titel „Wes­t­ov­er­le­din­gen – Deich- und Marsch­dör­fer an Ems und Leda“ fir­mie­ren künf­tig die Ort­schaf­ten Brei­ner­moor, Esklum, Drie­ver, Gro­te­gas­te, Mit­ling-Mark sowie der Orts­teil Völ­len als gemein­sa­me Einheit.

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Mit­ge­stal­tung durch die Bürgerschaft

Die Auf­nah­me in das Pro­gramm eröff­net den betei­lig­ten Dör­fern die Mög­lich­keit, ihre Orts­ker­ne unter umfas­sen­der fach­li­cher Bera­tung und mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung des Lan­des zukunfts­fä­hig zu gestal­ten. Dabei steht ein wesent­li­cher Aspekt im Mit­tel­punkt: Die Dorf­ent­wick­lung soll nicht von oben ver­ord­net, son­dern von den Ein­woh­nern vor Ort selbst bestimmt und gestal­tet wer­den. Die­ser par­ti­zi­pa­ti­ve Ansatz ist der grund­le­gen­de Gedan­ke des Pro­gramms, um maß­ge­schnei­der­te und attrak­ti­ve Lebens­be­din­gun­gen für die Zukunft zu schaffen.

Die Gemein­de berei­tet nun die not­wen­di­gen Schrit­te vor, um den Pla­nungs­pro­zess für die Dorf­re­gi­on in Gang zu set­zen. In die­sem Zuge wird die Ver­wal­tung zeit­nah über die wei­te­ren Ent­wick­lun­gen und die Mög­lich­kei­ten der Bür­ger­be­tei­li­gung informieren.

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Grenz­über­schrei­ten­de Zukunft: CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te set­zen auf Koope­ra­ti­on mit der Ems-Dollart-Region

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Die Dele­ga­ti­on ost­frie­si­scher und olden­bur­gi­scher CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter im Gespräch mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Ems-Dol­lart-Regi­on in Bad Nieu­weschans. Das Foto zeigt (von links): Ire­en Bade (Beglei­tung MdL-Dele­ga­ti­on), Björn Thüm­ler MdL (Vor­sit­zen­der des Haus­halts­aus­schus­ses des Land­ta­ges), EDR-Geschäfts­füh­rer Vin­cent ten Voor­de, Ulf Thie­le MdL (stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der CDU-Land­tags­frak­ti­on und deren Spre­cher für Haus­halt und Finan­zen), Chris­toph Eilers MdL (Spre­cher Euro­pa­po­li­tik der CDU-LTF), Ste­pha­nie Koch (Lei­te­rin Regio­na­les Pro­gramm­ma­nage­ment Inter­reg „Deutsch­land-Neder­land“ bei der EDR), Uta Loe­sing (stell­ver­tre­ten­de EDR-Geschäfts­füh­re­rin), Chris­ti­an Cal­de­ro­ne MdL (Jus­tiz­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-LTF) und Gijs Huin­der (EDR-Mit­ar­bei­ter). Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Grenz­über­schrei­ten­de Zukunft: CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te besu­chen Ems-Dollart-Region

Bad Nieu­weschans. Wie kön­nen Deutsch­land und die Nie­der­lan­de künf­tig noch enger von einer grenz­über­grei­fen­den Zusam­men­ar­beit pro­fi­tie­ren? Um die­se Fra­ge zu erör­tern, folg­te eine Dele­ga­ti­on ost­frie­si­scher und olden­bur­gi­scher CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter einer Ein­la­dung von Ulf Thie­le MdL in das Büro der Ems-Dol­lart-Regi­on (EDR) nach Bad Nieu­weschans. Im Fokus des Aus­tauschs stan­den die stra­te­gi­sche Neu­aus­rich­tung der EDR, aktu­el­le Zukunfts­the­men sowie die Wei­chen­stel­lun­gen der För­der­pe­ri­ode Inter­reg VI.

Die EDR als Motor der Grenzregion

Die 1977 gegrün­de­te EDR fun­giert heu­te mit 82 Mit­glie­dern – dar­un­ter Land­krei­se, Kom­mu­nen, Kam­mern und die Ost­frie­si­sche Land­schaft – als zen­tra­ler Impuls­ge­ber und Kom­pe­tenz­trä­ger. Ein wesent­li­cher Pfei­ler ist der Grenz­In­fo­Punkt EDR (GIP EDR), der Arbeit­neh­mer, Arbeit­ge­ber, Rent­ner und Stu­die­ren­de berät. Der Bedarf ist hoch: Seit 2022 wur­den rund 3.000 Fäl­le bear­bei­tet und etwa 9.500 indi­vi­du­el­le Kon­tak­te regis­triert. Die Schwer­punk­te lie­gen auf Ren­ten­fra­gen (48 %), Steu­ern (31 %) und Kran­ken­ver­si­che­run­gen (13 %), wobei das Inter­es­se an Home­of­fice-Rege­lun­gen für Pend­ler stark wächst.

Gesund­heit, Sicher­heit und Umweltschutz

Ein zen­tra­les The­ma war die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung. Vor dem Hin­ter­grund des Fach­kräf­te­man­gels gewinnt die Koope­ra­ti­on an Bedeu­tung. Bei­spiel­haft hier­für steht das Pro­jekt „Heal­th4­DE-NL“ mit einem Gesamt­vo­lu­men von 3,23 Mil­lio­nen Euro (davon 2,3 Mil­lio­nen Euro EU-Mit­tel), das digi­ta­le Ver­sor­gungs­struk­tu­ren im häus­li­chen Umfeld vorantreibt.

Auch die Sicher­heits­ko­ope­ra­ti­on wur­de the­ma­ti­siert. „Ver­bre­cher und Ver­bre­chen ken­nen kei­ne hoheit­li­chen oder regio­na­len Zustän­dig­kei­ten“, beton­te EDR-Geschäfts­füh­rer Vin­cent ten Voor­de. Die Zusam­men­ar­beit der Sicher­heits­kräf­te umfasst neben der „Nach­ei­le“ auch den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zur Bekämp­fung orga­ni­sier­ter Kri­mi­na­li­tät. Ergän­zend infor­mier­te sich die Dele­ga­ti­on über das PFAS-Pro­jekt, bei dem der OOWV und die nie­der­län­di­sche Vitens N.V. gemein­sam die Ver­brei­tung von „Ewig­keits­che­mi­ka­li­en“ erfor­schen, um Trink­was­ser­quel­len und das Wat­ten­meer zu schützen.

Star­ke Impul­se für den Mittelstand

Beson­de­res Inter­es­se galt der Inno­va­ti­ons­för­de­rung für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU). Der neue Klein­pro­jek­te­fonds „Food­Plus“ (1. Juli 2025 bis 30. Juni 2029) unter­stützt mit einem Gesamt­vo­lu­men von 9,55 Mil­lio­nen Euro Pro­jek­te in der Agrar- und Ernäh­rungs­wirt­schaft. Geför­dert wer­den Inno­va­tio­nen wie Prä­zi­si­ons­land­wirt­schaft (Drohnen/KI) oder kreis­lauf­ori­en­tier­te Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren. Wäh­rend Mach­bar­keits­stu­di­en bis zu 20.000 Euro erhal­ten, wer­den Inno­va­ti­ons­pro­jek­te mit bis zu 100.000 Euro unter­stützt (jeweils 50 % Förderquote).

Inter­reg VI: Inves­ti­tio­nen in Millionenhöhe

Das Pro­gramm Inter­reg VI A „Deutsch­land-Neder­land“ stellt ein beacht­li­ches Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men dar. Das Gesamt­pro­gramm ver­fügt ent­lang der Gren­ze über Mit­tel in Höhe von 465.798.619,84 Euro, wovon 225.023.487,84 Euro aus dem Euro­päi­schen Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung (EFRE) stam­men. Über 101 Mil­lio­nen Euro flie­ßen in ein „inno­va­ti­ve­res Pro­gramm­ge­biet“ und rund 45 Mil­lio­nen Euro in ein „grü­ne­res Pro­gramm­ge­biet“. Im nörd­li­chen Pro­gramm­ge­biet wur­den bereits 32 Pro­jek­te geneh­migt. Allein im Land­kreis Leer konn­ten so bis­lang 13 Mit­tel­pro­jek­te (ca. 167.600 Euro) und 50 Klein­pro­jek­te (37.500 Euro) rea­li­siert werden.

Ulf Thie­le MdL beton­te abschlie­ßend die Bedeu­tung des Besuchs: „Die Ems-Dol­lart-Regi­on ent­wi­ckelt sich kon­se­quent wei­ter und fokus­siert die für die Kom­mu­nen wich­ti­gen Zukunfts­the­men.“. Für die CDU-Dele­ga­ti­on – bestehend aus Björn Thüm­ler, Ulf Thie­le, Chris­toph Eilers und Chris­ti­an Cal­de­ro­ne – unter­streicht dies den Stel­len­wert von Inter­reg als unver­zicht­ba­res Instru­ment für spür­ba­re Fort­schrit­te vor Ort.

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Erfolg­rei­che Aus­bil­dungs­ab­schlüs­se am Kli­ni­kum Leer: Nach­wuchs­kräf­te star­ten ins Berufsleben

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Fran­zis­ka Macher (Per­so­nal­lei­tung), Jule Buß, Dei­ke Wel­zel (Kauf­frau­en im Gesund­heits­we-
sen), Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin).

Erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ab­schluss in ver­schie­de­nen Berufsfeldern

Leer/Ostfriesland, 6. Juli 2026. Nach drei Jah­ren inten­si­ver Aus­bil­dungs­zeit gibt es Grund zur Freu­de: Meh­re­re Aus­zu­bil­den­de in ver­schie­de­nen Berufs­fel­dern haben ihre Aus­bil­dung erfolg­reich been­det und star­ten nun in einen neu­en Lebensabschnitt.

Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten haben in ihren jewei­li­gen Fach­be­rei­chen beein­dru­cken­des Enga­ge­ment gezeigt. Im Bereich der Ver­wal­tung schlos­sen Jule Buß und Dei­ke Wel­zel Mit­te Juni ihre Aus­bil­dung zur Kauf­frau im Gesund­heits­we­sen erfolg­reich ab.

 

Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin), Flo­ri­an Nguy­en (Fach­kraft für Sys­tem­in­te­gra­ti­on), Mat­thi­as Boden (Lei­ter EDV).
Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin), Mar­lon Spin (Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik), Rena­te Bill­ker-Hil­brands (stellv. Lei­tung Einkauf)

Auch in den tech­ni­schen und ope­ra­ti­ven Abtei­lun­gen wur­den Erfol­ge erzielt. Flo­ri­an Nguy­en been­de­te sei­ne Aus­bil­dung zum Fach­in­for­ma­ti­ker für Sys­tem­in­te­gra­ti­on, wäh­rend Mar­lon Spin sei­ne Aus­bil­dung zur Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik erfolg­reich abschloss. Ein beson­de­rer Erfolg zeigt sich zudem in der Küche, wo gleich zwei Prüf­lin­ge über­zeugt haben: Simon Nit­sch und Sascha-Mar­cel Groe­ne­wold haben ihre Aus­bil­dung zum Koch erfolg­reich beendet.

„Wir gra­tu­lie­ren herz­lich zu den bestan­de­nen Prü­fun­gen und wün­schen allen für ihren wei­te­ren beruf­li­chen Weg alles Gute“, freut sich Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp über die Leis­tun­gen der ehe­ma­li­gen Auszubildenden.

Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin), Sascha-Mar­cel Groe­ne­wold, Simon Nit­sch (Köche), Ron­ny Bol­schwig (Küchen­chef)
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