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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Bin­gu­mer Shan­ty-Chor stellt nach beweg­tem Jahr wich­ti­ge Weichen

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Foto zeigt den geschäfts­füh­ren­den Vor­stand von links zwei­ter­Vor­sit­zen­der Chris­ti­an Böde­ker, Kas­sen­wart Mar­tin Raa­be, Schrift­füh­rer­Hans-Jür­gen Wes­sels und Vor­sit­zen­der Sweer Mein­ders. Foto / PM: Bodo Wol­ters

Kurs auf die Zukunft: Bin­gu­mer Shan­ty-Chor segelt wie­der in ruhi­gem Fahrwasser

LEER-BINGUM – Auch wenn im Bin­gu­mer Dorf­ge­mein­schafts­haus der­zeit der Bau­staub der Sanie­rungs­ar­bei­ten regiert, herrscht inner­halb der Chor­ge­mein­schaft des Bin­gu­mer Shan­ty-Cho­res wie­der kla­re Sicht. Auf der jüngs­ten Ver­samm­lung blick­ten die mari­ti­men Sän­ger auf ein beweg­tes Jahr 2025 zurück – ein Jahr, das nach eini­gen inter­nen Tur­bu­len­zen und einer rich­tungs­wei­sen­den außer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung nun in eine zuver­sicht­li­che Zukunft mündet.

Der Vor­sit­zen­de Sweer Mein­ders zog eine beein­dru­cken­de Bilanz: Ins­ge­samt 22 Auf­trit­te absol­vier­ten die Sän­ger im ver­gan­ge­nen Jahr. Die mari­ti­me Musik der Bin­gu­mer ist aus dem Ver­an­stal­tungs­ka­len­der der Regi­on nicht weg­zu­den­ken. Ob beim tra­di­tio­nel­len Ost­frie­sen-Essen, dem Auf­stel­len des Mai­baums an der Waa­ge oder der Pün­ten­sai­son­er­öff­nung in Wilts­hau­sen – der Chor sorg­te über­all für die pas­sen­de Stimmung.

Der Bin­gu­mer Shan­ty-Chor bei sei­nem stim­mungs­vol­len Auf­tritt auf dem „Wieh­nachts­markt ach­ter de Waa­ge“ in Leer. Das Kon­zert wur­de vom NDR auf­ge­zeich­net und ausgestrahlt.

 

Ein musi­ka­li­scher Bot­schaf­ter der Region

Die Rei­se der Sän­ger führ­te sie 2025 weit über die Gren­zen Bing­ums hin­aus. Beim Shan­ty-Fes­ti­val im nie­der­län­di­schen Win­scho­ten wur­den inter­na­tio­na­le Freund­schaf­ten gepflegt, wäh­rend Auf­trit­te beim Hafen­fest in Wee­ner, dem Müh­len­tag in Jem­gum oder beim Chor­fest in Vis­quard die regio­na­le Ver­bun­den­heit unterstrichen.

Beson­ders her­vor­zu­he­ben war die Prä­senz bei Groß­ver­an­stal­tun­gen wie „Leer Mari­tim“ und dem Alt­schiffs­tref­fen im Muse­ums­ha­fen. Dass Shan­ty-Musik Men­schen ver­bin­det, bewie­sen die Bin­gu­mer beim Fest der Kul­tu­ren in Leer, wo sie als fes­ter Bestand­teil des Pro­gramms für Begeis­te­rung sorg­ten. Ein emo­tio­na­ler Höhe­punkt zum Jah­res­ab­schluss war der Auf­tritt beim „Wieh­nachts­markt ach­ter de Waa­ge“, der sogar vom NDR auf­ge­zeich­net und aus­ge­strahlt wurde.

Har­te Arbeit hin­ter den Kulissen

Damit ein Reper­toire von stol­zen 150 Shan­tys und mari­ti­men Lie­dern sowie rund 25 Weih­nachts­lie­dern sitzt, ist Dis­zi­plin gefragt. Über 30 Pro­be­aben­de unter der Lei­tung von Jan Bronn wur­den absol­viert. Unter­stützt wer­den die 27 Mit­glie­der des Cho­res von sechs Musi­kern, dar­un­ter zwei Frau­en, die sich für den per­fek­ten Klang oft zusätz­lich tref­fen. Beson­ders bemer­kens­wert: Vier Grün­dungs­mit­glie­der sind dem Chor bis heu­te aktiv treu geblieben.

per­so­nel­le Wei­chen­stel­lun­gen und Ehrungen

Bei den anste­hen­den Wah­len setz­ten die Mit­glie­der auf Kon­ti­nui­tät und fri­sche Impulse:

  • Chris­ti­an Böde­ker wur­de als 2. Vor­sit­zen­der im Amt bestä­tigt und zudem für sei­ne zehn­jäh­ri­ge Mit­glied­schaft mit einer Urkun­de geehrt.

  • Hans-Jür­gen Wes­sels über­nimmt das Amt des Schriftführers.

  • Mar­tin Löff­ler wur­de zum Kas­sen­prü­fer gewählt.

  • Georg Gert­jes ver­stärkt das musi­ka­li­sche Team als stell­ver­tre­ten­der Chorleiter.

Ver­stär­kung gesucht: Jetzt anheuern!

Der Blick des Vor­stands rich­tet sich nun fest auf die kom­men­de Sai­son. Die ers­ten Ter­mi­ne ste­hen bereits fest, und Sweer Mein­ders bit­tet Ver­an­stal­ter dar­um, sich früh­zei­tig für Buchun­gen zu melden.

Gleich­zei­tig öff­net der Chor sei­ne Türen für neue Gesich­ter: Wer Freu­de am mari­ti­men Gesang hat oder ein Instru­ment beherrscht, ist in der Gemein­schaft herz­lich will­kom­men. Der Bin­gu­mer Shan­ty-Chor beweist ein­drucks­voll, dass er die „Stür­me“ der Ver­gan­gen­heit hin­ter sich gelas­sen hat und mit vol­ler Kraft vor­aus in ein neu­es Sän­ger­jahr startet.

 

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Frie­sen­brü­cke: Kurz­fris­ti­ge Ein­schrän­kun­gen für Rad­fah­rer und Fußgänger

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Frie­sen­brü­cke: Test­be­trieb schränkt Nut­zungs­zei­ten für Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger ein

WEENER / WESTOVERLEDINGEN – Wer in den kom­men­den Wochen die Ems über die Frie­sen­brü­cke über­que­ren möch­te, muss sich auf Unre­gel­mä­ßig­kei­ten ein­stel­len. Wie die Deut­sche Bahn (DB) mit­teilt, führt ein inten­si­vier­ter Pro­be­be­trieb im März und April 2026 zu kurz­fris­ti­gen Sper­run­gen des Geh- und Radwegs.

Nach­dem die Frie­sen­brü­cke erst vor Kur­zem, am 16. März, nach zwei­wö­chi­gen War­tungs­ar­bei­ten wie­der regu­lär geöff­net wur­de, folgt nun die nächs­te Pha­se der Inbe­trieb­nah­me. Bis Mit­te April führt die Bahn einen soge­nann­ten „inten­si­ven erwei­ter­ten Pro­be­be­trieb“ durch. Ziel die­ser Tests ist es, die kom­ple­xen Mecha­nis­men der größ­ten Hub-Dreh-Brü­cke Euro­pas unter Real­be­din­gun­gen zu prü­fen, bevor im Som­mer 2026 der offi­zi­el­le Zug­ver­kehr auf der „Wun­der­line“ zwi­schen Leer und Gro­nin­gen star­ten soll.

Zeit­fens­ter von 8 bis 16 Uhr nicht garantiert

Bis­her galt für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer die Faust­re­gel, dass die Brü­cke täg­lich zwi­schen 8:00 und 16:00 Uhr ver­läss­lich pas­siert wer­den kann. Zwar bleibt die­ser Zeit­raum laut DB wei­ter­hin die offi­zi­el­le Ziel­vor­ga­be, eine durch­ge­hen­de Ver­füg­bar­keit kann jedoch ab sofort nicht mehr zuge­si­chert werden.

„Durch Test­ab­läu­fe kann es not­wen­dig wer­den, die Brü­cke auch inner­halb die­ses Zeit­fens­ters zu bewe­gen oder zeit­wei­se voll­stän­dig zu schlie­ßen“, heißt es in der Mit­tei­lung des Bau­In­fo­Por­tals der Deut­schen Bahn. Außer­halb die­ser Zei­ten – also von 16:00 Uhr nach­mit­tags bis 8:00 Uhr mor­gens – bleibt die Brü­cke ohne­hin dau­er­haft für den Schiffs­ver­kehr geöff­net und ist für Pas­san­ten gesperrt.

Wich­ti­ge Etap­pe vor der voll­stän­di­gen Inbetriebnahme

Die aktu­el­len Ein­schrän­kun­gen sind ein not­wen­di­ger Schritt für die fina­le Fer­tig­stel­lung des Bau­werks. Seit der Zer­stö­rung der alten Brü­cke durch eine Schiffs­kol­li­si­on im Jahr 2015 war­tet die Regi­on auf die voll­stän­di­ge Wie­der­her­stel­lung der Ver­bin­dung. Wäh­rend der Geh- und Rad­weg bereits seit Sep­tem­ber 2025 genutzt wer­den kann, mar­kiert der jet­zi­ge Pro­be­be­trieb den End­spurt für die Schiene.

Die Bahn bit­tet Anwoh­ner und Aus­flüg­ler um Ver­ständ­nis für die Unan­nehm­lich­kei­ten. Da die Sper­run­gen oft kurz­fris­tig erfol­gen, soll­ten Rei­sen­de und Pend­ler im Zwei­fel mehr Zeit ein­pla­nen oder sich vor­ab über die aktu­el­len Aus­hän­ge an den Brü­cken­ram­pen in Wee­ner und Wes­t­ov­er­le­din­gen informieren.


Hin­weis zur Bar­rie­re­frei­heit:  Es gibt kei­ne Abo­kos­ten und kei­ne Bezahl­schran­ke. Auch wei­te­re Nach­rich­ten aus der Regi­on sind dort jeder­zeit kos­ten­frei verfügbar.

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Moder­ni­sie­rung der Leera­ner Spiel­plät­ze nimmt deut­lich an Fahrt auf

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Spiel­platz-Offen­si­ve in Leer nimmt Fahrt auf: Moder­ne The­men­wel­ten für Kinder

In der Stadt Leer hat die umfas­sen­de Moder­ni­sie­rung der Spiel­land­schaf­ten deut­lich an Geschwin­dig­keit gewon­nen. Gemein­sam mit den Stadt­wer­ken wur­den in den ver­gan­ge­nen Mona­ten zahl­rei­che Spiel­plät­ze grund­le­gend umge­stal­tet und auf­ge­wer­tet. Das zugrun­de lie­gen­de Moder­ni­sie­rungs­kon­zept umfasst Inves­ti­tio­nen von meh­re­ren 100.000 Euro, von denen in einem ers­ten Schritt ins­ge­samt 31 Spiel­plät­ze profitieren.

Ein zen­tra­les Ele­ment der Auf­wer­tung ist die Ein­füh­rung spe­zi­fi­scher The­men­wel­ten. Die­se sol­len nicht nur den Spiel­wert erhö­hen, son­dern auch die Wie­der­erken­nung und die Iden­ti­fi­ka­ti­on der Kin­der mit „ihrem“ Spiel­platz stärken.

Viel­fäl­ti­ge The­men­wel­ten im Stadtgebiet

Die Umset­zung zeigt sich bereits an vie­len Stand­or­ten mit indi­vi­du­el­len Gerä­ten und krea­ti­ven Designs:

  • Ernst-Reu­ter-Platz (The­ma „Mari­tim“): Hier laden ein Spiel­häus­chen, ein über­dach­tes Spiel­boot und eine inklu­si­ve Feder­wip­pe zu Aben­teu­ern auf hoher See ein.

  • Bent­gras­weg (The­ma „Gras­land“): Ein mit Tier­mo­ti­ven bedruck­tes Spiel­häus­chen inklu­si­ve Kriech­tun­nel bie­tet Raum zum Austoben.

  • Kolo­nis­ten­weg (The­ma „For­schung“): Eine Steh­wip­pe in Gon­del­op­tik bil­det hier das neue Zentrum.

  • Brü­der-Grimm-Stra­ße (The­ma „Mär­chen“): Pas­send zum Namen fin­den Kin­der hier eine neue Pyra­mi­de sowie eine inklu­si­ve Feder­wip­pe in Wol­ken-Optik, die mit „Frau Holle“-Motiven bedruckt ist.

  • Wei­te­re High­lights: In der Otto-Hahn-Stra­ße wird auf einer Rake­ten-Feder­wip­pe (The­ma „Erfin­dung“) abge­ho­ben, am Eichen­wall (The­ma „Wald“) lockt eine Spiel­an­la­ge in Blatt-Optik mit inte­grier­ter Bould­er­wand, und im Die­kel­weg (The­ma „Sumpf­ge­biet“) wur­de eine Feder­wip­pe in Eis­vo­gel-Optik installiert.

Auch im Schle­hen­weg (Dop­pel­schau­kel), im Son­nen­tau­weg (The­ma „Wet­ter“) und im Kolk­weg (Feu­er­wehr­au­to) wur­den die Spiel­be­rei­che bereits spür­bar verbessert.

Aus­blick: Gro­ße Pro­jek­te im Herbst und Winter

Die Offen­si­ve ist noch nicht abge­schlos­sen. Für die Schwal­ben­stra­ße ist vor­aus­sicht­lich im Herbst eine Auf­wer­tung geplant. Dort wird ein gro­ßes Spiel­ge­rät mit zwei Tür­men in Haus­op­tik, Aus­sichts­platt­for­men und einer Rut­sche errich­tet, das indi­vi­du­ell mit Schwal­ben- und Vogel­mo­ti­ven gestal­tet ist.

Den vor­läu­fi­gen Höhe­punkt der Maß­nah­men bil­det zum Jah­res­en­de die Neu­ge­stal­tung des Spiel­plat­zes im Julia­nen­park. Unter dem Mot­to „Wald und Wald­be­woh­ner“ ent­steht hier das bis­her größ­te Ein­zel­pro­jekt. Die Pla­nung sieht meh­re­re inklu­si­ve Spiel­ge­rä­te vor, darunter:

  • Ein gro­ßer Klet­ter­hirsch mit Rut­sche und Kriechtunnel.

  • Spiel­ge­rä­te im Jeep-Design.

  • Ele­men­te in Form von Igeln sowie eine Slack­li­ne-Anla­ge, die durch Amei­sen- und Spin­nen­fi­gu­ren gebil­det wird und sowohl zum Balan­cie­ren als auch zum Lie­gen einlädt.

Mit die­sen Inves­ti­tio­nen schafft die Stadt Leer moder­ne, inklu­si­ve und the­ma­tisch anspre­chen­de Bewe­gungs­räu­me, die den Bedürf­nis­sen von Kin­dern und Fami­li­en gerecht werden.

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