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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Sper­rung der Jann-Berg­haus-Brü­cke Ende Mai

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Ver­kehrs­in­fo: Sper­run­gen der Jann-Berg­haus-Brü­cke (B436)

Auf­grund abschlie­ßen­der Arbei­ten an der Hydrau­lik­an­la­ge im Auf­trag der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr kommt es Ende Mai zu Einschränkungen:

1. Halb­sei­ti­ge Sperrung

  • Wann: Diens­tag, 26.05.2026

  • Zeit­raum: 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr

  • Aus­wir­kung: Der Ver­kehr wird ein­spu­rig an der Bau­stel­le vor­bei­ge­führt. Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer kön­nen den Bereich ein­sei­tig pas­sie­ren. Es ist mit Behin­de­run­gen zu rechnen.

2. Voll­sper­rung (Brü­cke wird geöffnet)

  • Wann: Mitt­woch, 27.05.2026

  • Zeit­raum: 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr

  • Aus­wir­kung: Kei­ne Pas­sa­ge für Kraft­fahr­zeu­ge, Fuß­gän­ger oder Rad­fah­rer möglich.

  • Umlei­tung: * Kraft­fahr­zeu­ge: Über die BAB 31 (Ems­tun­nel).

    • Rad­fah­rer & Fuß­gän­ger: Für die­sen Per­so­nen­kreis kann lei­der kei­ne Umlei­tung ange­bo­ten werden.


Die Stadt Leer bit­tet alle Betrof­fe­nen um Ver­ständ­nis für die not­wen­di­gen Arbei­ten und um erhöh­te Auf­merk­sam­keit im Baustellenbereich.

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Spar­kas­se stärkt Bil­dung und Gemein­schaft in Leer

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Das Foto zeigt (v. l.): Cars­ten Löning (vhs-Fach­be­reichs­lei­ter Grund­bil­dung und Digi­ta­li­sie­rung), Ste­phan Kühl (vhs-Lei­tung), Jann-Edzard Mül­ler (Spar­kas­se Leer­Witt­mund), Sabi­ne Kasi­mir (vhs-Lei­tung) und Julia­ne Blech (Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment, Pres­se- u. Öffentlichkeitsarbeit).

Star­ker Rücken­wind für Bil­dung und Spiel: Spar­kas­se unter­stützt vhs Leer mit 1.500 Euro

Leer – Bil­dung ist mehr als nur das Büf­feln von Voka­beln oder For­meln; sie lebt von Begeg­nung und Gemein­schaft. Um genau die­se Aspek­te zu för­dern, hat die Spar­kas­se Leer­Witt­mund der Volks­hoch­schu­le (vhs) Leer eine groß­zü­gi­ge Spen­de in Höhe von 1.500 Euro zukom­men lassen.

Inves­ti­ti­on in Sicht­bar­keit und Begegnung

Die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung fließt in drei wich­ti­ge Berei­che der vhs-Arbeit. Ein Teil wird für die Gestal­tung eines neu­en Image­fly­ers ver­wen­det, der das viel­fäl­ti­ge Ange­bot der Volks­hoch­schu­le noch moder­ner und über­sicht­li­cher prä­sen­tie­ren soll.

Beson­ders span­nend wird es in der zwei­ten Jah­res­hälf­te: Die Spen­de sichert die Durch­füh­rung zwei­er High­lights im Ver­an­stal­tungs­ka­len­der. Ende Sep­tem­ber kom­men Stra­te­gen bei der zwei­ten Table­top Con­ven­ti­on auf ihre Kos­ten, wäh­rend Anfang Novem­ber das tra­di­tio­nel­le 16. Spie­le­fest „Ost­fries­land spielt“ klei­ne und gro­ße Besu­cher zum gemein­sa­men Aus­pro­bie­ren und Ver­wei­len einlädt.

Ein Herz für das gesell­schaft­li­che Miteinander

„Auf die­se Wei­se kann ein Bereich unter­stützt wer­den, der uns beson­ders am Her­zen liegt: Ver­an­stal­tun­gen und Lern­or­te, die Men­schen zusam­men­brin­gen, per­sön­li­che Begeg­nun­gen schaf­fen und das gesell­schaft­li­che Mit­ein­an­der stär­ken“, freut sich Sabi­ne Kasi­mir, Lei­te­rin der Volks­hoch­schu­le, über die Zuwendung.

Auch sei­tens des Kre­dit­in­sti­tuts sieht man den Mehr­wert für die gesam­te Regi­on. Jann-Edzard Mül­ler, Kom­mu­nal­kun­den­be­ra­ter der Spar­kas­se Leer­Witt­mund, betont:

„Die Volks­hoch­schu­le leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag für Bil­dung, Kul­tur und Gemein­schaft in unse­rer Regi­on. Die­ses Enga­ge­ment unter­stüt­zen wir sehr gerne.“

Mit die­sem finan­zi­el­len Impuls kann die vhs Leer auch wei­ter­hin als zen­tra­ler Ort der Bil­dung und des sozia­len Aus­tauschs fun­gie­ren. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön ging an die Spar­kas­se für die lang­jäh­ri­ge Ver­bun­den­heit und das Ver­trau­en in die päd­ago­gi­sche Arbeit vor Ort.


 

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Eltern-Talk in Leer star­tet mit gro­ßer Resonanz

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Auf dem Foto zu sehen (v. l. n. r.): Firi­da Bati­y­era, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Ger­trud Auge (Orga­ni­sa­to­rin), Arne Sal­ge (Fach­dienst Kin­der, Jugend und Gemein­we­sen­ar­beit), Nogin Ramo, Maren Struck­mann (Gemein­we­sen­ar­beit West­stadt), Din­da­re Özgey­ik­ci und Natia Machalikashvili.

Erzie­hung auf Augen­hö­he: Phä­no­me­na­ler Start für den „Eltern-Talk“ in Leer

In der Stadt Leer, in der Men­schen aus 124 Natio­nen zu Hau­se sind, ist ein neu­es Her­zens­pro­jekt des Prä­ven­ti­ons­ra­tes erfolg­reich ange­lau­fen. Unter dem Namen „Eltern-Talk“ hat die Stadt in Koope­ra­ti­on mit der Lan­des­stel­le Jugend­schutz Nie­der­sach­sen ein For­mat geschaf­fen, das Müt­ter und Väter direkt dort abholt, wo das Leben spielt: im eige­nen Wohnzimmer.

Aus­tausch im ver­trau­ten Rahmen

Das Kon­zept ist so sim­pel wie effek­tiv: Eine Gast­ge­be­rin oder ein Gast­ge­ber lädt fünf bis sie­ben ande­re Eltern zu sich nach Hau­se ein. In gemüt­li­cher Run­de wird etwa zwei Stun­den lang über die Her­aus­for­de­run­gen des Erzie­hungs­all­tags gespro­chen. Ob es um das rich­ti­ge Maß beim Taschen­geld, das „Han­dy-ABC“ oder die Grund­la­gen für ein gesun­des Auf­wach­sen geht – beim „Eltern-Talk“ ste­hen die per­sön­li­chen Erfah­run­gen der Teil­neh­men­den im Mittelpunkt.

Exper­tin­nen für das Gespräch

Beglei­tet wer­den die Run­den von geschul­ten Mode­ra­to­rin­nen, die den Dia­log mode­rie­ren und mit Bild­kar­ten wich­ti­ge Impul­se geben. Sie­ben Frau­en aus der Regi­on wur­den bereits für die­se Auf­ga­be qua­li­fi­ziert. Das Beson­de­re: Die Mode­ra­to­rin­nen stam­men unter ande­rem aus der Tür­kei, Syri­en und Geor­gi­en. Dadurch kön­nen die Talks in ver­schie­de­nen Spra­chen ange­bo­ten wer­den, was die Hür­den für Eltern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund deut­lich senkt.

Ger­trud Auge, die Regio­nal­be­auf­trag­te und Koor­di­na­to­rin des Pro­jekts, zeigt sich begeis­tert über die ers­te Reso­nanz und spricht von einem „phä­no­me­na­len Start“. Sie konn­te für das Pro­jekt auf enga­gier­te Frau­en zurück­grei­fen, die bereits in Sprach-Cafés oder thea­ter­päd­ago­gi­schen Pro­jek­ten aktiv waren.

Ein Gewinn für die Gemeinschaft

Auch Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst lobt die Initia­ti­ve aus­drück­lich. Für ihn ist der „Eltern-Talk“ weit mehr als ein Beratungsangebot:

„Die­se Frau­en tra­gen nicht nur dazu bei, die Erzie­hungs- und Medi­en­kom­pe­tenz der Teil­neh­men­den zu stei­gern. Sie för­dern durch ihre Arbeit auch das fried­vol­le Zusam­men­le­ben und das gegen­sei­ti­ge Ver­ständ­nis der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in unse­rer Stadt.“

Zukunft und Unterstützung

Das Pro­jekt ist lang­fris­tig ange­legt und wird für drei Jah­re über die Lan­des­stel­le Jugend­schutz finan­ziert. Geplant sind stol­ze 120 Talks pro Jahr.

  • Für Gast­ge­ber: Als Dan­ke­schön erhal­ten Gast­ge­ber einen Gut­schein sowie ein klei­nes Gastgeschenk.

  • Für Mode­ra­to­rin­nen: Die ehren­amt­li­chen Tal­ke­rin­nen erhal­ten eine Pau­scha­le von 50 Euro pro Einsatz.

Der „Eltern-Talk“ beweist ein­drucks­voll, dass die bes­ten Lösun­gen oft im direk­ten Gespräch von Mensch zu Mensch ent­ste­hen – ganz ohne Zei­ge­fin­ger, dafür mit viel Empa­thie und gegen­sei­ti­ger Unterstützung.


 

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Start­schuss für den Som­mer: Wil­helms­ha­ven eröff­net am 9. Mai die Bade­sai­son 2026 Die Tem­pe­ra­tu­ren stei­gen, die Vor­be­rei­tun­gen sind abge­schlos­sen: Wil­helms­ha­ven steht...

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Kar­rie­re­start im Hand­werk: Tisch­ler & Metall­bau­er gesucht

Kar­rie­re­start beim Exper­ten: Metall­bau­er / Tisch­ler (m/w/d) gesucht Fest­an­stel­lung, Part­ner­schaft oder Aus­hil­fe – Sie ent­schei­den über Ihren Weg! Die DER-FENSTER-PROFI-NORD UG...

Lokal

Ener­gie­mes­se in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Sanie­ren und sparen

Das bei­gefüg­te Foto zeigt (v.l.): Lena Beek­mann (Ener­gie­ma­nage­ment), Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes und Lisa Hen­ken (Kli­ma­schutz­ma­nage­ment), die sich gemein­sam auf den...

News

Ille­ga­ler Tier­han­del 2025 – Immer mehr Fäl­le aufgedeckt

Ein herz­kran­ker ille­gal trans­por­tier­ter Hun­de­wel­pe. Copy­right: Tier­heim Freital Ille­ga­ler Heim­tier­han­del: Fall­zah­len stei­gen 2025 erneut an Eine neue Aus­wer­tung des Deut­schen...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen vom 05.05.2026 – Meh­re­re Unfäl­le auf A28

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 05.05.2026     A 28/Uplengen — Verkehrsunfälle Am 04.05.2026 befuhr ein 38-jäh­ri­ger...

Lokal

Poli­tik auf Augen­hö­he: Aus­tausch an Ober­schu­le Bunde

Nico Blo­em in der Dis­kus­si­on mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Ober­schu­le Bunde. Poli­tik auf Augen­hö­he: Nico Blo­em zu Gast an...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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Kunst- und Hand­wer­ker­markt Gro­te­gas­te am 7. Juni 2026

Krea­ti­vi­tät und Tra­di­ti­on: Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein Gro­te­gas­te – Wenn sich am Sonn­tag, den 7. Juni 2026, der...

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Best Of Poet­ry Slam 2026 kehrt nach Leer zurück

Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto:...

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19. Klein­bahn-Lauf in Rhauderfehn

Lau­fen und Wal­ken in Gemein­schaft – das steht beim 19. Klein­bahn-Lauf in Rhau­der­fehn im Mit­tel­punkt. Bild: KI-generiert 19. Klein­bahn-Lauf in...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

Das Team DJ, Lopi (li) und Brun­ki (re), wird die Gäste wie­der zurück in eine ande­re Zeit kata­pul­tie­ren. Dies­mal sind...

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Eins­Sein-Mes­se Olden­burg: Impul­se für Gesund­heit und bewuss­te Lebensgestaltung

Die Eins­Sein-Mes­se in Olden­burg bie­tet Mes­se­be­su­chern eine beein­dru­cken­de Viel­falt: Rund 70 Exper­ten prä­sen­tie­ren am 18. und 19. April 2026 in...

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Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Kunst­hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt zum gro­ßen Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Alle zwei Jah­re ver­wan­delt sich einer der...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

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