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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Dr. Mar­kus Rohe neu­er SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Stadt­rat Leer

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Dr. Mar­kus Rohe ist neu­er Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on im Stadt­rat Leer. (Foto: Ute Müller)

Dr. Mar­kus Rohe ist neu­er SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der im Stadt­rat Leer

Leer – Die neue SPD-Stadt­rats­frak­ti­on in Leer hat nach der Kom­mu­nal­wahl ihre Arbeit auf­ge­nom­men und einen neu­en Frak­ti­ons­vor­stand gewählt. Dr. Mar­kus Rohe über­nimmt künf­tig den Vor­sitz der SPD-Frak­ti­on im Stadt­rat Leer. Er folgt damit auf Heinz Die­ter Schmidt, der die Frak­ti­on vie­le Jah­re geführt hat­te und bei der Kom­mu­nal­wahl aus Alters­grün­den nicht erneut für den Stadt­rat kandidierte.

Die Wahl des neu­en Frak­ti­ons­vor­stands gehör­te zu den ers­ten Auf­ga­ben der neu zusam­men­ge­setz­ten SPD-Frak­ti­on. Dr. Mar­kus Rohe wur­de dabei eben­so wie die wei­te­ren Vor­stands­mit­glie­der ein­stim­mig in sein Amt gewählt. Nach Anga­ben der SPD unter­strei­che das Ergeb­nis die gro­ße Geschlos­sen­heit inner­halb der neu­en Stadtratsfraktion.

Neu­er Vor­stand der SPD-Frak­ti­on im Stadt­rat Leer

Neben dem neu­en Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Dr. Mar­kus Rohe gehö­ren Sil­ke Men­ge und Jar­no Beh­rens als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de dem Frak­ti­ons­vor­stand an. Tom­ke Lüb­be­hü­sen über­nimmt das Amt der Schrift­füh­re­rin. Ihre Stell­ver­tre­te­rin ist Anke Schlingmann.

Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rer bleibt Hau­ke Satt­ler. Er ist bereits seit vie­len Jah­ren in die­ser Funk­ti­on tätig und bringt ent­spre­chend umfang­rei­che Erfah­rung in die Arbeit der SPD-Frak­ti­on im Leera­ner Stadt­rat ein.

Mit Dr. Mar­kus Rohe steht damit ein erfah­re­nes Rats­mit­glied an der Spit­ze der SPD-Frak­ti­on. Er über­nimmt den Vor­sitz in einer neu­en Wahl­pe­ri­ode, die nach der Kom­mu­nal­wahl mit einer ver­än­der­ten Zusam­men­set­zung des Stadt­ra­tes beginnt.

Aus­schuss­be­set­zung und Zusam­men­ar­beit im Stadtrat

In den kom­men­den Wochen wird sich die SPD-Frak­ti­on unter ande­rem mit der Beset­zung der Aus­schüs­se des Stadt­ra­tes beschäf­ti­gen. Gleich­zei­tig sol­len Gesprä­che über die zukünf­ti­ge Zusam­men­ar­beit im Leera­ner Stadt­rat geführt werden.

Dr. Mar­kus Rohe beton­te, dass die SPD-Frak­ti­on ein kon­struk­ti­ves und fai­res Mit­ein­an­der mit allen demo­kra­ti­schen Mit­glie­dern und Frak­tio­nen des neu­en Stadt­ra­tes anstre­be. Die Grund­la­ge für eine ent­spre­chen­de Zusam­men­ar­beit soll in den kom­men­den Wochen gelegt werden.

Bis zur Kon­sti­tu­ie­rung des neu­en Stadt­ra­tes am 3. Novem­ber ste­hen daher wei­te­re Gesprä­che und Abstim­mun­gen an. Dabei geht es neben der Beset­zung der Aus­schüs­se auch dar­um, die Zusam­men­ar­beit wäh­rend der gesam­ten neu­en Wahl­pe­ri­ode vorzubereiten.

Mit der Wahl des Frak­ti­ons­vor­stands hat die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on in Leer damit einen ers­ten orga­ni­sa­to­ri­schen Schritt nach der Kom­mu­nal­wahl gemacht. Dr. Mar­kus Rohe steht künf­tig an der Spit­ze der Frak­ti­on und wird deren Arbeit im neu­en Leera­ner Stadt­rat maß­geb­lich mitgestalten.

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Fern­mel­de­mu­se­um Leer: His­to­ri­sche Tech­nik soll für Ost­fries­land erhal­ten bleiben

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Nico Blo­em besuch­te das Fern­mel­de­mu­se­um Leer gemein­sam mit Mit­glie­dern des Ver­eins­vor­stands. Auch der ehe­ma­li­ge Leera­ner Land­rat Bern­hard Bramla­ge, der den Ver­ein unter­stützt, nahm an dem Gespräch teil.

Fern­mel­de­mu­se­um Leer vor Her­aus­for­de­run­gen: Nico Blo­em sagt Unter­stüt­zung zu

His­to­ri­sche Tech­nik und ost­frie­si­sche Fern­mel­de­ge­schich­te: Das Fern­mel­de­mu­se­um Leer gibt Ein­bli­cke in eine längst ver­gan­ge­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­welt. Bei einem Besuch mach­te sich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em ein Bild von der Samm­lung und beton­te: „Das muss erhal­ten werden.“

Leer – Das Fern­mel­de­mu­se­um Leer im ehe­ma­li­gen Tele­kom-Gebäu­de an der Bavink­stra­ße bewahrt ein Stück Kul­tur- und Tech­nik­ge­schich­te Ost­fries­lands. Zahl­rei­che his­to­ri­sche Gerä­te erin­nern dort an die Ent­wick­lung der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on. Bei einem Besuch über­zeug­te sich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em aus Wee­ner von der Arbeit des Ver­eins. An dem Gespräch nahm auch der ehe­ma­li­ge Leera­ner Land­rat Bern­hard Bramla­ge teil, der sich eben­falls für den Erhalt des Muse­ums einsetzt.

Das Team um den Ver­eins­vor­sit­zen­den Wal­ter Brück­mann hat seit der Grün­dung des Ver­eins und des Muse­ums viel auf­ge­baut. In den Räu­men des ehe­ma­li­gen Tele­kom-Gebäu­des befin­den sich zahl­rei­che Ori­gi­nal­stü­cke aus der Fern­mel­de­ge­schich­te Ost­fries­lands. Die Aus­stel­lung reicht von alten See­ka­beln über Tele­fo­ne unter­schied­li­cher Bau­jah­re und Gene­ra­tio­nen bis hin zu his­to­ri­schen Tele­fon­zel­len, Fern­schrei­bern, Ver­mitt­lungs­stel­len und Morsetastern.

„Wir konn­ten ein­fach die alte Tech­nik nicht weg­wer­fen“, erklärt Brück­mann. Aus die­ser Hal­tung ist inzwi­schen eine umfang­rei­che Samm­lung ent­stan­den, die nicht nur his­to­ri­sche Gerä­te bewahrt, son­dern auch deren Funk­ti­ons­wei­se nach­voll­zieh­bar macht.

Ehe­ma­li­ge Fern­mel­de­tech­ni­ker hal­ten Tech­nik am Leben

Der Ver­ein zählt der­zeit rund 50 Mit­glie­der, etwa zehn von ihnen enga­gie­ren sich regel­mä­ßig im Muse­um. Sie restau­rie­ren his­to­ri­sche Gerä­te, set­zen sie instand und berei­ten sie für die Aus­stel­lung auf.

Vie­le Ver­eins­mit­glie­der sind ehe­ma­li­ge Fern­mel­de­tech­ni­ker. Sie ver­fü­gen daher nicht nur über tech­ni­sches Wis­sen, son­dern ken­nen einen gro­ßen Teil der aus­ge­stell­ten Gerä­te noch aus ihrer eige­nen beruf­li­chen Ver­gan­gen­heit. Gleich­zei­tig ver­bin­det der Ver­ein die his­to­ri­sche Tech­nik mit moder­nen Entwicklungen.

Ein beson­de­res Bei­spiel dafür ist ein alter Fern­schrei­ber. Über das his­to­ri­sche Gerät kön­nen inzwi­schen sogar Anfra­gen an ChatGPT gestellt und beant­wor­tet wer­den. Damit zeigt das Muse­um auf unge­wöhn­li­che Wei­se, wie sich Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Infor­ma­ti­ons­tech­nik über Jahr­zehn­te ent­wi­ckelt haben.

Muse­um steht vor finan­zi­el­len und räum­li­chen Herausforderungen

Trotz des Enga­ge­ments der Ver­eins­mit­glie­der steht das Fern­mel­de­mu­se­um vor meh­re­ren Pro­ble­men. Ein wesent­li­cher Punkt ist die feh­len­de Bar­rie­re­frei­heit: Das Gebäu­de ver­fügt über kei­nen Aufzug.

Hin­zu kom­men stei­gen­de Kos­ten. Zwar kön­nen die Räu­me der­zeit noch miet­frei genutzt wer­den, doch die finan­zi­el­le Situa­ti­on macht eine lang­fris­ti­ge Wei­ter­ent­wick­lung schwie­rig. „Auf die Dau­er ist das Muse­um unter den der­zei­ti­gen Bedin­gun­gen nicht zu hal­ten“, sagt Wal­ter Brückmann.

Damit stellt sich für den Ver­ein zuneh­mend die Fra­ge, wie das Fern­mel­de­mu­se­um Leer dau­er­haft gesi­chert und gleich­zei­tig wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den kann.

Nico Blo­em zeigt sich beein­druckt von der Aus­stel­lung und emp­fiehlt einen Besuch im Fern­mel­de­mu­se­um Leer: Die viel­fäl­ti­ge Samm­lung und die his­to­ri­schen Gerä­te sei­en für alle Alters­klas­sen sehenswert.

Nico Blo­em sieht Zukunfts­per­spek­ti­ve im Museum

Nico Blo­em zeig­te sich bei sei­nem Besuch beein­druckt und signa­li­sier­te sei­ne Bereit­schaft, bei der Suche nach einer Per­spek­ti­ve zu hel­fen. Vor­aus­set­zung sei aller­dings ein ent­spre­chen­des Kon­zept, das den wei­te­ren Weg des Muse­ums aufzeigt.

Für Blo­em ist das Fern­mel­de­mu­se­um mehr als eine Samm­lung alter tech­ni­scher Gerä­te. Es ver­mit­telt einen Ein­blick in die tech­ni­sche Ent­wick­lung der Regi­on und macht anhand kon­kre­ter Ori­gi­nal­stü­cke nach­voll­zieh­bar, wie Kom­mu­ni­ka­ti­on frü­her funktionierte.

Beson­ders beein­druckt zeig­te sich der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te vom per­sön­li­chen Enga­ge­ment der Ver­eins­mit­glie­der. „Ich bin wirk­lich sehr ange­tan, mit wel­chem Herz­blut hier gear­bei­tet wird“, erklär­te Blo­em. Die Aus­stel­lung sei für alle Alters­klas­sen sehens­wert.

Rund 300 Besu­cher pro Jahr

Das Fern­mel­de­mu­se­um ver­fügt der­zeit über kei­ne regel­mä­ßi­gen Öff­nungs­zei­ten. Wer die Aus­stel­lung besich­ti­gen möch­te, kann einen Besuch über die Inter­net­sei­te www.femule.de anmelden.

Trotz die­ser ein­ge­schränk­ten Zugangs­mög­lich­kei­ten fin­den jähr­lich bereits rund 300 Besu­che­rin­nen und Besu­cher den Weg in das Muse­um in der Bavink­stra­ße. Die Samm­lung bie­tet dabei nicht nur ehe­ma­li­gen Fern­mel­de­tech­ni­kern Gele­gen­heit, Erin­ne­run­gen auf­zu­fri­schen. Auch jün­ge­re Besu­cher kön­nen nach­voll­zie­hen, wie sich die Kom­mu­ni­ka­ti­on von Tele­fo­nen, Fern­schrei­bern und Ver­mitt­lungs­stel­len bis hin zu moder­ner digi­ta­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on ent­wi­ckelt hat.

Für den Ver­ein steht nun die Fra­ge im Mit­tel­punkt, wie das Fern­mel­de­mu­se­um Leer lang­fris­tig erhal­ten wer­den kann. Die vor­han­de­ne Samm­lung, das tech­ni­sche Fach­wis­sen der Mit­glie­der und das Besu­cher­inter­es­se bil­den dafür eine Grund­la­ge. Ent­schei­dend wird jedoch sein, ein trag­fä­hi­ges Kon­zept für die Zukunft und die damit ver­bun­de­nen räum­li­chen und finan­zi­el­len Anfor­de­run­gen zu entwickeln.

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Emder Kräu­ter­mat­jes ist „Kuli­na­ri­scher Bot­schaf­ter Nie­der­sach­sen 2026/27“

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Urkun­den­über­ga­be „Kuli­na­ri­scher Bot­schaf­ter Nie­der­sach­sen 2026/27“: (v. l.) Klaas Mül­ler (Geschäfts­füh­rung Fok­ken & Mül­ler), Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies (Schirm­herr), Sil­via Schmid­chen (Öffent­lich­keits­ar­beit Fok­ken & Mül­ler) und Huber­tus Ber­ges (Vor­stands­vor­sit­zen­der der Mar­ke­ting­ge­sell­schaft der nie­der­säch­si­schen Land- und Ernäh­rungs­wirt­schaft e. V.).

Aus­zeich­nung in der Regi­on Han­no­ver: Emder Kräu­ter­mat­jes­fi­lets sind „Kuli­na­ri­scher Bot­schaf­ter Nie­der­sach­sen 2026/27“

Aus­zeich­nung für die Emder Mat­jes- und Fein­kost­ma­nu­fak­tur Fok­ken & Mül­ler: Tra­di­tio­nel­le Rezep­tur, hand­werk­li­che Ver­ar­bei­tung und regio­na­le Ver­wur­ze­lung über­zeug­ten die unab­hän­gi­ge Fachjury

Eine beson­de­re Aus­zeich­nung geht nach Ost­fries­land: Die Emder Kräu­ter­mat­jes­fi­lets der Manu­fak­tur Fok­ken & Mül­ler aus Emden dür­fen künf­tig den Titel „Kuli­na­ri­scher Bot­schaf­ter Nie­der­sach­sen 2026/27“ tra­gen. Das Pro­dukt über­zeug­te die unab­hän­gi­ge Fach­ju­ry des Wett­be­werbs und wur­de gemein­sam mit wei­te­ren her­aus­ra­gen­den nie­der­säch­si­schen Lebens­mit­teln ausgezeichnet.

Die Urkun­den wur­den auf dem Guts­hof Reth­mar in der Regi­on Han­no­ver über­reicht. Nie­der­sach­sens Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies, der als Schirm­herr des Wett­be­werbs fun­giert, wür­dig­te dabei die erfolg­rei­chen Unter­neh­men und die Men­schen, die hin­ter den aus­ge­zeich­ne­ten Pro­duk­ten stehen.

Die „Kuli­na­ri­schen Bot­schaf­ter Nie­der­sach­sen“ ste­hen für beson­de­re Qua­li­tät, regio­na­le Her­kunft und die kuli­na­ri­sche Viel­falt des Lan­des. Hin­ter den aus­ge­zeich­ne­ten Lebens­mit­teln ste­hen Unter­neh­men, die auf ganz unter­schied­li­che Wei­se zei­gen, was die Land- und Ernäh­rungs­wirt­schaft in Nie­der­sach­sen ausmacht.

Vie­le der aus­ge­zeich­ne­ten Betrie­be sind klei­ne und mit­tel­stän­di­sche, regio­nal ver­wur­zel­te Unter­neh­men. Sie ver­ar­bei­ten Roh­stof­fe aus der Regi­on, bewah­ren hand­werk­li­ches Wis­sen und ent­wi­ckeln tra­di­tio­nel­le Pro­duk­te wei­ter. Gleich­zei­tig set­zen sie mit neu­en Ideen Impul­se und tra­gen damit nicht nur zur Viel­falt hoch­wer­ti­ger Lebens­mit­tel, son­dern auch zur Wert­schöp­fung und wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung in den Regio­nen Nie­der­sach­sens bei.

Stren­ge Kri­te­ri­en für die Auszeichnung

Der Titel „Kuli­na­ri­scher Bot­schaf­ter Nie­der­sach­sen“ wird nicht ohne Wei­te­res ver­ge­ben. Die teil­neh­men­den Pro­duk­te müs­sen hohe Anfor­de­run­gen erfül­len. Im Mit­tel­punkt des Wett­be­werbs steht vor allem die sen­so­ri­sche Qua­li­tät.

Bewer­tet wer­den unter ande­rem Aus­se­hen, Geruch, Geschmack, Kon­sis­tenz und Tex­tur. Dar­über hin­aus flie­ßen der Gesamt­ein­druck und der Genuss­wert in die Beur­tei­lung ein. Auch die Pro­dukt­idee, Ori­gi­na­li­tät, Prä­sen­ta­ti­on und die Geschich­te eines Lebens­mit­tels wer­den berücksichtigt.

Eine wich­ti­ge Rol­le spie­len außer­dem die regio­na­le Ver­an­ke­rung und die Her­kunft der Haupt­zu­ta­ten. Damit soll sicher­ge­stellt wer­den, dass die aus­ge­zeich­ne­ten Pro­duk­te nicht nur geschmack­lich über­zeu­gen, son­dern auch einen nach­voll­zieh­ba­ren Bezug zu Nie­der­sach­sen und sei­ner Lebens­mit­tel­wirt­schaft haben.

Über die Ver­ga­be der Aus­zeich­nun­gen ent­schied eine unab­hän­gi­ge Fach­ju­ry mit Fach­leu­ten aus unter­schied­li­chen Berei­chen. Ver­tre­ten waren unter ande­rem Exper­ten aus Gas­tro­no­mie, Land­wirt­schaft, Wis­sen­schaft, Lebens­mit­tel­han­del und Trend­for­schung. Jedes ein­ge­reich­te Pro­dukt wur­de in einem detail­lier­ten Aus­wahl­ver­fah­ren ver­kos­tet und bewertet.

Zusätz­lich wur­de die Her­kunft der Haupt­zu­ta­ten bezie­hungs­wei­se der Ver­ar­bei­tungs­ort in Nie­der­sach­sen durch die Gesell­schaft für Res­sour­cen­schutz (GfRS) geprüft.

Emder Kräu­ter­mat­jes: Tra­di­ti­on aus der Seehafenstadt

Bei den aus­ge­zeich­ne­ten Emder Kräu­ter­mat­jes­fi­lets spielt die lan­ge Geschich­te des Unter­neh­mens Fok­ken & Mül­ler eine wich­ti­ge Rol­le. Die Manu­fak­tur wur­de bereits 1895 in Emden gegrün­det. Heu­te wird das Fami­li­en­un­ter­neh­men in der vier­ten Gene­ra­ti­on geführt.

Fok­ken & Mül­ler ist eng mit der Fische­rei­tra­di­ti­on der See­ha­fen­stadt ver­bun­den. Die Mat­jes- und Fein­kost­ma­nu­fak­tur arbei­tet nach tra­di­tio­nel­ler Rezep­tur und ver­bin­det dabei hand­werk­li­che Ver­ar­bei­tung mit der beson­de­ren Qua­li­tät der ver­wen­de­ten Rohware.

Die Grund­la­ge für die Emder Kräu­ter­mat­jes­fi­lets bil­den Herin­ge aus Som­mer­fän­gen vor den Küs­ten Nor­we­gens. In Emden wer­den die Filets in der Manu­fak­tur von Hand ent­häu­tet. Anschlie­ßend rei­fen sie nach nor­di­scher Art als Filet.

Beson­de­ren Wert legt das Unter­neh­men auf einen nied­ri­gen Salz­ge­halt. Für einen Mat­jes ist das unge­wöhn­lich und sorgt für einen beson­ders mil­den Geschmack. Aus­ge­wähl­te Kräu­ter ver­lei­hen den Filets zusätz­lich ihre cha­rak­te­ris­ti­sche wür­zi­ge Note.

Damit ver­bin­det das Pro­dukt hoch­wer­ti­ge Som­mer­roh­wa­re mit tra­di­tio­nel­ler Ver­ar­bei­tung und einer eige­nen geschmack­li­chen Aus­rich­tung. Aus den Herin­gen ent­steht so eine Spe­zia­li­tät, die eng mit der Emder Fische­rei­tra­di­ti­on ver­bun­den ist.

Die Aus­zeich­nung als „Kuli­na­ri­scher Bot­schaf­ter Nie­der­sach­sen 2026/27“ wür­digt damit nicht nur ein ein­zel­nes Pro­dukt, son­dern auch die jahr­zehn­te­lan­ge hand­werk­li­che Tra­di­ti­on und die Ver­bin­dung des Fami­li­en­un­ter­neh­mens zur Stadt Emden und zur ost­frie­si­schen Küstenregion.

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