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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Zwei Alar­me an einem Vor­mit­tag: Feu­er­wehr Große­fehn im Doppeleinsatz

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Dop­pel­ein­satz in Aurich-Olden­dorf: Fehl­alar­me for­dern Feu­er­wehr Großefehn

Aurich-Olden­dorf. Gleich zwei­mal am sel­ben Vor­mit­tag muss­ten die Feu­er­weh­ren der Gemein­de Große­fehn zu einem Ent­sor­gungs­un­ter­neh­men im Holt­mee­de­weg aus­rü­cken. Grund für die Alar­mie­run­gen war jeweils eine aus­ge­lös­te Brand­mel­de­an­la­ge, die sich letzt­lich als Fehl­funk­ti­on herausstellte.

Der ers­te Alarm ging am Don­ners­tag­mor­gen gegen 06:30 Uhr ein. Die Feu­er­weh­ren aus Große­fehn-Zen­trum und Hol­trop sowie der Ein­satz­leit­wa­gen aus Akels­barg-Fel­de-Wris­se eil­ten zum Ein­satz­ort. Vor Ort konn­ten die Ein­satz­kräf­te bei der Erkun­dung der betrof­fe­nen Hal­le glück­li­cher­wei­se weder Rauch noch Feu­er fest­stel­len. Die Anla­ge wur­de zurück­ge­stellt und der Ein­satz konn­te nach etwa 30 Minu­ten been­det werden.

Gegen 10:38 Uhr schrill­ten die Mel­de­emp­fän­ger erneut: Die­sel­be Anla­ge in der­sel­ben Hal­le hat­te aber­mals aus­ge­löst. Die Ein­satz­kräf­te rück­ten erneut mit einem Groß­auf­ge­bot an, stell­ten jedoch bei der zwei­ten Bege­hung eben­falls fest, dass es sich um eine tech­ni­sche Fehl­funk­ti­on han­del­te. Auch die­ser Ein­satz war nach kur­zer Zeit abgeschlossen.

Mel­dung / Bei­trags­fo­to: Timo de Vries Gemein­de­pres­se­spre­cher Großefehn

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Kon­ti­nui­tät und Erfah­rung: Schef­fer­mann und Back­er lei­ten den Flug­platz Leer-Papenburg

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Karin Schef­fer­mann hat zum Jah­res­be­ginn die Geschäfts­füh­rung des Flug­plat­zes Leer-Papen­burg über­nom­men. Die­ter Back­er, der die­se Auf­ga­be acht Jah­re lang inne­hat­te, bleibt dem Flug­platz wei­ter­hin als Pro­ku­rist erhalten.

Neue Lei­tung beim Flug­platz Leer-Papenburg

Wech­sel in der Geschäfts­füh­rung zum Jahresbeginn

Zum Jah­res­be­ginn hat es beim Flug­platz Leer-Papen­burg in Leer-Nüt­ter­moor einen Wech­sel in der Geschäfts­füh­rung gege­ben. Karin Schef­fer­mann hat die Lei­tung von Die­ter Back­er über­nom­men, der die­se Auf­ga­be acht Jah­re lang aus­ge­übt hat.

Kon­ti­nui­tät aus der Ver­wal­tung des Land­krei­ses Leer

Wie ihr Vor­gän­ger stammt auch Karin Schef­fer­mann aus der Ver­wal­tung des Land­krei­ses Leer. Die Geschäfts­füh­rung der Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH über­nimmt sie – wie Back­er zuvor – neben­amt­lich im Ruhe­stand. Bereits seit einem Jahr war Schef­fer­mann als Pro­ku­ris­tin für die Gesell­schaft tätig und mit den betrieb­li­chen Abläu­fen bes­tens vertraut.

Die­ter Back­er bleibt dem Flug­platz erhalten

Der bis­he­ri­ge Geschäfts­füh­rer Die­ter Back­er bleibt dem Flug­platz wei­ter­hin ver­bun­den. Er hat die Funk­ti­on des Pro­ku­ris­ten über­nom­men und unter­stützt damit auch künf­tig die Arbeit der Flugplatzgesellschaft.

Bedeu­ten­der Ver­kehrs­lan­de­platz in Niedersachsen

Die Flug­platz­ge­sell­schaft besteht seit 1970 in Nüt­ter­moor. Der von ihr betrie­be­ne Flug­platz liegt nur weni­ge Hun­dert Meter nörd­lich der Auto­bahn­ab­fahrt Leer-Nord. Mit sei­nem natio­na­len und inter­na­tio­na­len Char­ter- sowie Werk­ver­kehr zählt der Flug­platz Leer-Papen­burg zu den bedeu­tends­ten Ver­kehrs­lan­de­plät­zen in Nie­der­sach­sen.

Rund 20.000 Starts und Lan­dun­gen pro Jahr unter­strei­chen die füh­ren­de Posi­ti­on des Flug­plat­zes im Land.

Wich­ti­ger Fak­tor für Wirt­schaft und Infrastruktur

„Der Flug­platz ist ins­be­son­de­re für die regio­na­le Wirt­schaft ein wich­ti­ger Bestand­teil eines moder­nen Mobi­li­täts­kon­zep­tes und ein unver­zicht­ba­rer Teil der ver­kehr­li­chen Infra­struk­tur“, betont Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Vor­sit­zen­der der Gesellschafterversammlung.

Zu den Gesell­schaf­tern der Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH gehö­ren unter ande­rem die Land­krei­se Leer und Ems­land sowie die Städ­te Leer und Papen­burg.

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Flug­platz Leer-Papen­burg – Ver­kehrs­lan­de­platz mit regio­na­ler Bedeutung

Der Flug­platz Leer-Papen­burg mit Sitz an der Ems in Leer-Nüt­ter­moor ist ein leis­tungs­fä­hi­ger Ver­kehrs­lan­de­platz mit moder­ner Infra­struk­tur. Die 1.200 Meter lan­ge und 20 Meter brei­te Lan­de­bahn ermög­licht einen siche­ren Betrieb für unter­schied­li­che Luft­fahr­zeug­ty­pen. Am Platz ste­hen Betankungs‑, Befeue­rungs- und Prä­zi­si­ons­flug­an­la­gen zur Ver­fü­gung. Zwei Taxi­ways sowie sechs Han­gars erschlie­ßen das Gelän­de und gewähr­leis­ten rei­bungs­lo­se Abläu­fe im täg­li­chen Flugbetrieb.

Flug­platz Leer-Papen­burg – Ver­kehrs­lan­de­platz mit regio­na­ler Bedeu­tung — Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Dank sei­ner ver­kehrs­güns­ti­gen Lage an der Bun­des­stra­ße 70 sowie nur rund 200 Meter nörd­lich der Auto­bahn­ab­fahrt Leer-Nord der A 31/A 28 ver­fügt der Flug­platz über eine her­vor­ra­gen­de Anbin­dung an die wich­tigs­ten Ver­kehrs­ach­sen der Region.

His­to­ri­sche Ent­wick­lung und Trägerschaft

Die Anfän­ge des Flug­plat­zes rei­chen bis in das Jahr 1968 zurück. Zwei Jah­re spä­ter, 1970, wur­de eine GmbH gegrün­det, die den zuvor pri­vat betrie­be­nen Flug­platz in ihre Trä­ger­schaft über­nahm. Neben pri­va­ten Unter­neh­men betei­lig­ten sich fort­an auch der Land­kreis Leer und die Stadt Leer an der Gesellschaft.

In den Jah­ren 1993 und 1994 tra­ten die Stadt Papen­burg sowie der Land­kreis Ems­land der Gesell­schaft bei. Seit­dem fir­miert der Stand­ort unter dem Namen Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH.

Aus­bau und heu­ti­ge Bedeutung

Im Jahr 2002 wur­den die Flug­platz­an­la­gen umfas­send um- und aus­ge­baut und auf ihre heu­ti­ge Grö­ße erwei­tert. Seit­her nimmt der Ver­kehrs­lan­de­platz mit sei­nem natio­na­len und inter­na­tio­na­len Char­ter- sowie Werk­ver­kehr zah­len­mä­ßig eine füh­ren­de Posi­ti­on in Nie­der­sach­sen ein. Auf­grund sei­ner zen­tra­len Lage wird der Flug­platz gele­gent­lich auch als „Luft­kreuz des Nor­dens“ bezeichnet.

Die Ost­frie­si­schen Inseln sind in rund 15 Flug­mi­nu­ten erreich­bar. Damit stellt die Flug­platz Leer-Papen­burg GmbH im Unter­ems­ge­biet ganz­jäh­rig ein leis­tungs­fä­hi­ges Ange­bot für den Flug­ver­kehr auf hohem Sicher­heits­ni­veau bereit und leis­tet einen wich­ti­gen Bei­trag zur regio­na­len Mobi­li­tät und Wirtschaft.

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55 Jah­re Flug­platz Leer-Papen­burg: Kunst­flug, Sky­wri­ting & Flugshow-Highlights

Leer-Nüt­ter­moor – Der ers­te Tag des gro­ßen Jubi­lä­ums­wo­chen­en­des ist vor­bei – und er hät­te kaum ein­drucks­vol­ler sein kön­nen. Bei strah­len­dem Wet­ter fei­er­te der Flug­platz Leer-Papen­burg am … mehr lesen

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Telen­ot­fall­me­di­zin: Neue Fach­stel­le stärkt die Pati­en­ten­ver­sor­gung in Niedersachsen

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Mehr Sicher­heit für Pati­en­ten: Gos­lar koor­di­niert lan­des­wei­te Telenotfallmedizin

GOSLAR / NIEDERSACHSEN. Die medi­zi­ni­sche Not­fall­ver­sor­gung in Nie­der­sach­sen – und damit auch in Regio­nen wie Ost­fries­land – erfährt eine struk­tu­rel­le Stär­kung. Zum 1. Febru­ar 2026 nimmt im Land­kreis Gos­lar die lan­des­wei­te „Admi­nis­tra­ti­ve, koor­di­nie­ren­de und qua­li­täts­si­chern­de Stel­le für das telen­ot­fall­me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gungs­sys­tem“ (AKQ-TNM) ihren Betrieb auf. Die­se Fach­stel­le soll sicher­stel­len, dass die Vor­tei­le der Telen­ot­fall­me­di­zin künf­tig ver­läss­lich und in hoher Qua­li­tät bei den Pati­en­ten im gan­zen Land ankommen.

Schnel­le­re ärzt­li­che Exper­ti­se am Einsatzort

Für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten bedeu­tet das telen­ot­fall­me­di­zi­ni­sche Sys­tem (TNM) vor allem einen Zeit­ge­winn und zusätz­li­che Sicher­heit. Wenn der Ret­tungs­dienst ein­trifft, kön­nen Not­fall­sa­ni­tä­ter über Video- und Daten­ver­bin­dun­gen in Echt­zeit einen Telen­ot­arzt zuschalten.

Die­ser erhält sofort Ein­blick in die Vital­wer­te des Pati­en­ten und kann die Hel­fer vor Ort bei Dia­gnos­tik und The­ra­pie unter­stüt­zen. Beson­ders in weit­läu­fi­gen Gebie­ten wie Ost­fries­land, wo die Anfahrt des phy­si­schen Not­arz­tes mit­un­ter Zeit in Anspruch neh­men kann, ermög­licht die­ses Sys­tem den früh­zei­ti­gen Beginn ärzt­lich gelei­te­ter Maßnahmen.

Die Vor­tei­le für die Versorgungsqualität:

  • Beschleu­nig­te Behand­lung: Medi­zi­ni­sche Ent­schei­dun­gen kön­nen oft schon getrof­fen wer­den, bevor ein Not­arzt phy­sisch am Ein­satz­ort eintrifft.

  • Höchs­te Stan­dards: Durch die neue Fach­stel­le in Gos­lar wer­den lan­des­weit ein­heit­li­che Qua­li­täts­stan­dards über­wacht, sodass Pati­en­ten in allen Lan­des­tei­len die glei­che hoch­wer­ti­ge tele­me­di­zi­ni­sche Unter­stüt­zung erhalten.

  • Geziel­ter Res­sour­cen­ein­satz: Die Telen­ot­fall­me­di­zin ergänzt den klas­si­schen Ret­tungs­dienst und sorgt dafür, dass spe­zia­li­sier­te Res­sour­cen dort ein­ge­setzt wer­den, wo sie am drin­gends­ten benö­tigt werden.

Gos­lar als admi­nis­tra­ti­ves Zentrum

Am Don­ners­tag (15.01.2026) unter­zeich­ne­ten Innen­staats­se­kre­tär Ste­phan Man­ke und Land­rat Dr. Alex­an­der Sai­pa die ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung. Der Land­kreis Gos­lar wur­de auf­grund sei­ner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung in der Pilo­tie­rung die­ses Sys­tems als Stand­ort gewählt. Mit Lan­des­mit­teln in Höhe von 350.000 Euro jähr­lich wird die Fach­stel­le nun den Über­gang in den lan­des­wei­ten Regel­be­trieb koordinieren.

Staats­se­kre­tär Man­ke beton­te, dass das Sys­tem ein „wesent­li­cher Bau­stein für eine moder­ne und leis­tungs­fä­hi­ge Not­fall­ver­sor­gung“ sei. Ziel ist es, die Ver­läss­lich­keit der Ver­sor­gung flä­chen­de­ckend – von der Küs­te bis zum Harz – sicherzustellen.

Land­rat Dr. Sai­pa sieht in der Ver­ein­ba­rung einen wich­ti­gen Schritt für die Men­schen in ganz Nie­der­sach­sen: Die Exper­ti­se aus Gos­lar hel­fe dabei, die­ses Instru­ment für die Not­fall­ver­sor­gung „flä­chen­de­ckend aus­zu­rol­len und ver­füg­bar zu machen“.

Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

 

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