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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Wich­ti­ge Fra­gen im Alter? Der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt kommt zu Ihnen!

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Gut bera­ten im Alter: Der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt des Land­krei­ses Leer direkt vor Ort

Das Älter­wer­den und ins­be­son­de­re das The­ma Pfle­ge brin­gen oft vie­le Fra­gen und Her­aus­for­de­run­gen mit sich. Wo fin­de ich Unter­stüt­zung? Wel­che Leis­tun­gen ste­hen mir zu? Wel­che Wohn­for­men gibt es? Um Ant­wor­ten auf die­se wich­ti­gen Fra­gen zu geben, hat das Amt für Teil­ha­be und Sozia­les des Land­krei­ses Leer sein Bera­tungs­an­ge­bot deut­lich ausgebaut.

Der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt Nie­der­sach­sen (SPN) im Land­kreis Leer ver­steht sich als zen­tra­le Bera­tungs- und Ver­mitt­lungs­stel­le. Das Beson­de­re: Die Exper­tin­nen und Exper­ten sind nicht nur im Amt in Leer erreich­bar, son­dern kom­men direkt zu den Men­schen in die Region.

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Das Ange­bot: Kos­ten­frei, unab­hän­gig und neutral

Die Arbeit des Stütz­punk­tes umfasst das gesam­te The­men­spek­trum rund um Senio­ren und Pfle­ge. Das Ange­bot rich­tet sich an:

  • Senio­ren

  • Pfle­ge­be­dürf­ti­ge

  • Ange­hö­ri­ge

  • alle Inter­es­sier­ten

In den Bera­tungs­ge­sprä­chen wer­den indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten auf­ge­zeigt. Die Bera­tung ist dabei stets kos­ten­frei, unab­hän­gig und neu­tral.

Der Stütz­punkt infor­miert unter ande­rem über:

  • Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Pfle­ge- und Krankenversicherungen

  • Pfle­ge­ge­rech­te Wohnformen

  • Senio­ren­re­le­van­te The­men und Angebote


Ter­mi­ne vor Ort im April: Ansprech­part­ner sind für Sie da!

Damit Sie die Bera­tung unkom­pli­ziert in Anspruch neh­men kön­nen, ist der Senio­ren- und Pfle­ge­stütz­punkt jeden Monat für min­des­tens zwei Stun­den in zehn Städ­ten, Gemein­den und Samt­ge­mein­den des Land­krei­ses vertreten.

Hier fin­den Sie die Sprech­zei­ten für den Monat April in der Übersicht:

 

Bera­tun­gen am Diens­tag (jeweils 10:00 bis 12:00 Uhr)

Ort / Gemeinde Treff­punkt / Einrichtung Ter­min im April
Rhau­der­fehn Treff­punkt Anle­ger / Familienstützpunkt 1. Diens­tag im Monat
Uple­n­gen Upka­mer 2. Diens­tag im Monat
Ost­rhau­der­fehn Rat­haus 3. Diens­tag im Monat
Jüm­me Rat­haus 4. Diens­tag im Monat

 

 

Bera­tun­gen am Donnerstag

Ort / Gemeinde Treff­punkt / Einrichtung Uhr­zeit Ter­min im April
Bun­de Fami­li­en­zen­trum 09:00 – 10:30 Uhr 1. Don­ners­tag im Monat
Wee­ner Rat­haus 11:00 – 12:30 Uhr 1. Don­ners­tag im Monat
Moorm­er­land Café Klöns­nack 10:00 – 12:00 Uhr 2. Don­ners­tag im Monat
Jem­gum Rat­haus 10:00 – 12:00 Uhr 3. Don­ners­tag im Monat
Wes­t­ov­er­le­din­gen Rat­haus 10:00 – 12:00 Uhr 3. Don­ners­tag im Monat
Hesel Rat­haus 10:00 – 12:00 Uhr 4. Don­ners­tag im Monat

Nut­zen Sie die­ses wohn­ort­na­he Ange­bot und las­sen Sie sich kom­pe­tent und ver­trau­lich beraten.

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Hand­werk in Ost­fries­land rüs­tet sich gegen Cybercrime

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Betrie­be rüs­ten sich gegen Cyber­crime: Hand­werks­kam­mer lädt zu Infor­ma­ti­ons­abend ein

Maschi­nen, Apps und Cloud-Diens­te sind längst Stan­dard im Hand­werks­all­tag. Doch mit der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung wach­sen auch die Risi­ken. Kri­mi­nel­le haben es längst nicht mehr nur auf phy­si­sche Werk­zeu­ge und Maschi­nen abge­se­hen, son­dern auch auf die Daten und Netz­wer­ke von Betrie­ben. Ein­bruch ohne Brech­ei­sen – die Gefah­ren lau­ern im Digitalen.

Um auf die wach­sen­den Bedro­hun­gen durch Cyber­an­grif­fe auf­merk­sam zu machen und pra­xis­na­he Lösun­gen auf­zu­zei­gen, lädt die Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land am Mitt­woch, 8. April, um 17:30 Uhr zu einem kos­ten­frei­en Vor­trag ein. Die Ver­an­stal­tung fin­det im Kam­mer­saal der Hand­werks­kam­mer, Stra­ße des Hand­werks 2 in Aurich, statt.

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Refe­rent Andre­as Mühlb­ei­er vom Mit­tel­stand-Digi­tal Zen­trum Hand­werk wird unter dem Titel „Ein­bruch ohne Brech­ei­sen: Die neu­en Sicher­heits­ri­si­ken im Hand­werk“ ech­te Bei­spie­le aus dem Hand­werk prä­sen­tie­ren, die zei­gen, wie leicht Daten, Anla­gen oder sogar Maschi­nen Ziel von Angrif­fen wer­den kön­nen. Im Fokus ste­hen typi­sche Schwach­stel­len wie WLAN, Pass­wör­ter und Fern­zu­grif­fe. Auch die Ver­bin­dung von phy­si­scher und digi­ta­ler Sicher­heit wird the­ma­ti­siert. Die Teil­neh­men­den erhal­ten pra­xis­na­he Tipps und eine Check­lis­te für mehr Sicher­heit im Betrieb.

Die Ver­an­stal­tung rich­tet sich an Füh­rungs­kräf­te, Mit­ar­bei­ten­de und alle, die im Betrieb digi­ta­le Tech­nik nut­zen. Da die Plät­ze begrenzt sind, ist eine Anmel­dung bis zum 25. März erfor­der­lich. Die­se kann online unter http://www.hwk-aurich.de/sicherheitsrisiken erfolgen.

Bei Fra­gen steht Dani­el Bigl, Bera­ter für Inno­va­ti­on und Tech­no­lo­gie der Hand­werks­kam­mer, tele­fo­nisch unter 04941 1797–60 oder per Mail an d.bigl@hwk-aurich.de ger­ne zur Verfügung.

Nut­zen Sie die­se Gele­gen­heit, um sich über die aktu­el­len Sicher­heits­ri­si­ken im Hand­werk zu infor­mie­ren und wert­vol­le Tipps für den Schutz Ihres Betriebs zu erhal­ten. Die Hand­werks­kam­mer freut sich auf Ihre Teilnahme!

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Lei­nen­pflicht im Land­kreis Leer: Schutz der Jung­tie­re ab April

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Schutz der Kin­der­stu­be: Lei­nen­pflicht im Land­kreis Leer ab dem 1. April

Mit dem Ein­zug des Früh­lings ver­wan­deln sich Wäl­der, Wie­sen und Park­an­la­gen in eine wich­ti­ge Kin­der­stu­be für zahl­rei­che wild­le­ben­de Tier­ar­ten. Um den Nach­wuchs in die­ser sen­si­blen Pha­se zu schüt­zen, erin­nert der Land­kreis Leer an die gesetz­li­che Anlein­pflicht, die jähr­lich vom 1. April bis zum 15. Juli gilt.

Rück­sicht­nah­me in der Brut- und Setzzeit

Wäh­rend der all­ge­mei­nen Brut‑, Setz- und Auf­zucht­zeit sind Jung­tie­re beson­ders schutz­be­dürf­tig. Streu­nen­de oder stö­bern­de Hun­de kön­nen eine töd­li­che Gefahr dar­stel­len – oft reicht schon die blo­ße Stö­rung aus, damit Eltern­tie­re die Ver­sor­gung ihres Nach­wuch­ses ein­stel­len. Auch das wei­te Ent­fer­nen eines Hun­des von der Begleit­per­son auf den Wegen kann bei Wild­tie­ren erheb­li­che Stress­re­ak­tio­nen auslösen.

Gesetz­li­che Grund­la­gen und Geltungsbereiche

Gemäß § 33 des Nie­der­säch­si­schen Geset­zes über den Wald und die Land­schafts­ord­nung (NWaldLG) müs­sen Hun­de in der frei­en Land­schaft wäh­rend die­ses Zeit­raums an der Lei­ne geführt wer­den. Zur frei­en Land­schaft zäh­len dabei:

  • Wald­flä­chen

  • Flä­chen der übri­gen frei­en Land­schaft (auch inner­halb bebau­ter Ortsteile)

  • Öffent­li­che Parks und Grünanlagen

In vie­len Gebie­ten, wie etwa dem Even­burg­park, gilt auf­grund kom­mu­na­ler Sat­zun­gen sogar eine ganz­jäh­ri­ge Anlein­pflicht. Aus­nah­men bestehen ledig­lich für Hun­de im recht­mä­ßi­gen Jagd‑, Ret­tungs- oder Polizeieinsatz.

Beson­der­hei­ten in Schutzgebieten

In zahl­rei­chen Natur- und Land­schafts­schutz­ge­bie­ten, wie dem LSG Rhei­der­land, ist das Anlei­nen von Hun­den unab­hän­gig von der Jah­res­zeit ver­pflich­tend. In sen­si­blen Zonen wie dem Natur­schutz­ge­biet Fehnt­jer Tief und Umge­bung Süd unter­sagt die Ver­ord­nung das Betre­ten für die Öffent­lich­keit teil­wei­se sogar vollständig.

Ver­stö­ße gegen die­se Bestim­mun­gen kön­nen als Ord­nungs­wid­rig­keit geahn­det wer­den. Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen und die jewei­li­gen Gebiets­ver­ord­nun­gen sind auf der Inter­net­sei­te des Land­krei­ses Leer unter der Rubrik „Schutz­ge­bie­te“ einsehbar.

Ein ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ter Umgang beim Spa­zier­gang trägt maß­geb­lich dazu bei, die Arten­viel­falt in der Regi­on zu bewah­ren und den Wild­tie­ren eine unge­stör­te Auf­zucht ihres Nach­wuch­ses zu ermöglichen.

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POL-LER: Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, den 15.03.2026     Ver­such­ter Ein­bruch ++ Ein­bruch in Wohn­haus ++ Fahrt ohne...

Wirtschaft

Neue Anlauf­stel­le beglei­tet Struk­tur­wan­del der deut­schen Küstenfischerei

Ein leben­di­ges Stück Ost­fries­land: Im Dit­zu­mer Hafen lie­gen die Krab­ben­kut­ter der ein­hei­mi­schen Flot­te bereit für den nächs­ten Fang. Die Fische­rei...

Blaulicht

Ein­bruch und Brän­de beschäf­ti­gen die Poli­zei in Leer/Emden

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 14.03.2026   Ein­bruch in Wohn­haus mit Zeugensuche++Brand einer Gartenhütte++Containerbrand++Führen eines Pkw unter Ein­fluss...

Blaulicht

Brand an Gas­ther­me sorgt für ver­ruß­te Wohnung

Brand einer Gas­ther­me sorgt für ver­ruß­te Woh­nung in Weener Am Frei­tag­nach­mit­tag kam es in der Neu­en Stra­ße in Wee­ner zu...

Lokal

Abschluss des Men­to­ring-Pro­gramms für mehr Frau­en in der Kommunalpolitik

Das Foto zeigt Elke Engels (von links), Mela­nie Chris­ti­na Gor­nitz­ka, Anke Schling­mann, Cari­na Eden, Mai­ke Olt­manns, Mat­thi­as Groo­te, Sil­ke Men­ge,...

Blaulicht

Ost­fries­land: Feu­er­wehr ver­hin­dert Unter­gang eines Sportbootes

Feu­er­wehr Wie­sens ret­tet Sport­boot vor dem Untergang Wie­sens – Ein auf­merk­sa­mer Kon­troll­gang hat am Frei­tag­vor­mit­tag im Hafen­are­al an der Schleu­se...

Lokal

Land­kreis­ver­samm­lung in Leer berät über dra­ma­ti­sche kom­mu­na­le Finanzlage

Aus­tausch zur Zukunft der Kom­mu­nen in Leer: (v. l. n. r.) CDU-Lan­des­chef Sebas­ti­an Lech­ner, NLT-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Dr. Joa­chim Schwind, NLT-Prä­si­dent Land­rat...

Blaulicht

Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden mel­det meh­re­re Straf­ta­ten und Unfälle

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer / Emden für den 13.03.2026     Dieb­stahl auf einer Bau­stel­le ++ Beschä­di­gun­gen auf einem...

Wirtschaft

Büro­kra­tie und Netz­hür­den belas­ten Solar­bran­che in Ostrhauderfehn

Das Foto zeigt (v. l. n. r.): Bur­chard Esters, Nor­bert Pie­per (bei­de CDU Ost­rhau­der­fehn), Tim Schul­te (Geschäfts­füh­rer SEZ Solar), Ulf...

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