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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Die Leis­tungs­trä­ger von mor­gen: 24 neue Aus­zu­bil­den­de beim Land­kreis Leer!

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Land­rat Mat­thi­as Groo­te (im Bild links), 1. Kreis­rä­tin Dr. Anna Mein­cke (im Bild rechts) sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Per­so­nal­rat und Per­so­nal­ab­tei­lung begrüß­ten die neu­en Mit­ar­bei­ten­den. Fünf Pfle­ge­fach­leu­te waren nicht dabei.

Inves­ti­ti­on in die Zukunft: 24 Nach­wuchs­kräf­te star­ten ihre Aus­bil­dung beim Land­kreis Leer

Land­rat Mat­thi­as Groo­te begrüßt die neu­en Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Kreis­haus – Viel­fäl­ti­ge Aus­bil­dungs­be­ru­fe sichern die Leis­tungs­fä­hig­keit der regio­na­len Verwaltung.

LEER. Ein neu­er Lebens­ab­schnitt und ein bedeu­ten­der Schritt für die Ver­wal­tung im Land­kreis Leer: Am heu­ti­gen Mon­tag haben 24 jun­ge Frau­en und Män­ner offi­zi­ell ihre Aus­bil­dung bei der Kreis­ver­wal­tung begon­nen. Im Rah­men einer fei­er­li­chen Begrü­ßung hieß Land­rat Mat­thi­as Groo­te die Nach­wuchs­kräf­te herz­lich will­kom­men und wünsch­te ihnen einen gelun­ge­nen Start in das Berufsleben.

In sei­ner Begrü­ßungs­re­de unter­strich der Behör­den­lei­ter nach­drück­lich die hohe Bedeu­tung des neu­en Aus­bil­dungs­jahr­gangs für die gesam­te Regi­on. Die Aus­bil­dung beim Land­kreis Leer sei kein Selbst­zweck, son­dern eine geziel­te und zukunfts­ori­en­tier­te Per­so­nal­ent­wick­lung zur Siche­rung des öffent­li­chen Dienstes.

„Wir bil­den nicht für die Gale­rie aus; und wir bil­den nicht aus, um Sta­tis­ti­ken zu erfül­len. Wir bil­den aus, weil wir Sie brau­chen. Sie sind die Leis­tungs­trä­ger von mor­gen“, ermu­tig­te Land­rat Mat­thi­as Groo­te die Auszubildenden.

Mit die­sen Wor­ten mach­te der Land­rat deut­lich, dass auf die neu­en Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter von Beginn an ver­ant­wor­tungs­vol­le und sinn­stif­ten­de Auf­ga­ben warten.

 

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Wis­sen, was in der Regi­on los ist? Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ und das digi­ta­le Nach­rich­ten­por­tal „Lese­r­ECHO“ lie­fern Ihnen alle wich­ti­gen Neu­ig­kei­ten, Ver­an­stal­tungs­tipps und Geschich­ten direkt aus der Heimat.

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Brei­tes Spek­trum an Qualifikationen

Die Band­brei­te der Aus­bil­dungs­be­ru­fe spie­gelt das viel­fäl­ti­ge Auf­ga­ben­spek­trum einer moder­nen Kom­mu­nal­ver­wal­tung wider. Die 24 Nach­wuchs­kräf­te erler­nen in den kom­men­den Jah­ren ganz unter­schied­li­che Beru­fe in der Kreisverwaltung:

  • Kauf­leu­te für Büromanagement

  • Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­te

  • Fach­in­for­ma­ti­ker

  • Umwelt­tech­no­lo­gen

  • Pfle­ge­fach­leu­te

  • Stra­ßen­wär­ter

Ob in der klas­si­schen Ver­wal­tung, in der IT-Infra­struk­tur, im Umwelt­be­reich, im Pfle­ge- und Gesund­heits­we­sen oder beim Erhalt der kreis­ei­ge­nen Ver­kehrs­we­ge – die neu­en Aus­zu­bil­den­den leis­ten künf­tig einen direk­ten und wich­ti­gen Bei­trag für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Land­kreis Leer.

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Kli­ni­kum Leer: 13 neue OTA-Fach­kräf­te ver­stär­ken die OP-Teams der Region

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Freu­en sich über die bestan­de­ne Aus­bil­dung: Sebiha­na Ali (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Jana Bül­tel (Kli­ni­kum Leer GmbH), Aische Ennen (Kli­ni­kum Emden), Sebas­ti­an Fischer (Mari­en­kran­ken­haus Papen­burg), Grace Danie­la Ganga (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Ali­yah Güler (Kli­ni­kum Emden), Bian­ca Harms (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Maya Klu­ge (Kli­ni­kum Emden), Jas­na Loger (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Lil­ly Otto (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Lae­ti­cia Rich­ter (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Freya Frie­de­ri­ke Schä­fer (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer) und Jas­min Thie­ben (Mari­en­kran­ken­haus Papenburg).

Ver­stär­kung für den Ope­ra­ti­ons­saal: 13 neue OTA-Fach­kräf­te schlie­ßen Aus­bil­dung erfolg­reich ab

LEER / OSTFRIESLAND. Der Ope­ra­ti­ons­saal ist der hoch­sen­si­ble Dreh- und Angel­punkt eines jeden Kran­ken­hau­ses. Hier zäh­len nicht nur chir­ur­gi­sche Prä­zi­si­on, son­dern auch naht­lo­ses Team­work, abso­lu­te Ste­ri­li­tät und schnel­le Ent­schei­dun­gen. Genau dar­auf wur­den in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren 13 jun­ge Frau­en und Män­ner am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit (BIG) am Kli­ni­kum Leer inten­siv vor­be­rei­tet. Nun haben sie ihre Prü­fun­gen zur Ope­ra­ti­ons­tech­ni­schen Assis­tenz (OTA) erfolg­reich bestanden.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss in der Tasche ver­stär­ken die fri­schen Fach­kräf­te ab sofort die OP-Teams in meh­re­ren Kli­ni­ken der Regi­on Ost­fries­land und des Ems­lan­des. Das Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit gra­tu­liert den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten herz­lich zu die­sem bedeu­ten­den beruf­li­chen Meilenstein.

Staat­li­che Aner­ken­nung sichert hohe Qualitätsstandards

Die Aus­bil­dung zur Ope­ra­ti­ons­tech­ni­schen Assis­tenz hat am Kli­ni­kum Leer eine lan­ge Tra­di­ti­on: Bereits seit dem Jahr 2012 wird der spe­zia­li­sier­te Nach­wuchs am haus­ei­ge­nen Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit aus­ge­bil­det. Einen ent­schei­den­den Ent­wick­lungs­schritt erleb­te das Berufs­bild im Jahr 2022 mit der bun­des­wei­ten staat­li­chen Aner­ken­nung. Seit­dem gel­ten deutsch­land­weit ein­heit­li­che Stan­dards für den drei­jäh­ri­gen Aus­bil­dungs­weg, die eine beson­ders fun­dier­te und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Qua­li­fi­zie­rung garantieren.

Wäh­rend ihrer drei­jäh­ri­gen Schu­lungs­zeit erwar­ben die Aus­zu­bil­den­den umfas­sen­de theo­re­ti­sche Fach­kennt­nis­se und absol­vier­ten pra­xis­in­ten­si­ve Ein­sät­ze direkt am Pati­en­ten­tisch. Das Anfor­de­rungs­pro­fil ist viel­sei­tig: Neben fun­dier­tem Wis­sen in Ana­to­mie, Hygie­ne und Instru­men­ten­kun­de ver­langt der Beruf men­ta­le Stär­ke, aus­ge­präg­tes Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und die Fähig­keit, selbst unter star­kem Druck stets den Über­blick zu behal­ten. Sie tra­gen somit einen wesent­li­chen Teil zur Pati­en­ten­si­cher­heit bei.

Aus­ge­zeich­ne­te Berufs­per­spek­ti­ven in der Region

Der Bedarf an hoch­qua­li­fi­zier­tem OP-Per­so­nal ist im gesam­ten Gesund­heits­we­sen unver­än­dert hoch. Den frisch geba­cke­nen Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten ste­hen daher exzel­len­te beruf­li­che Per­spek­ti­ven offen. Ihre Ein­satz­ge­bie­te rei­chen von der klas­si­schen OP-Assis­tenz über chir­ur­gi­sche Ambu­lan­zen bis hin zu Spe­zi­al­be­rei­chen in Kran­ken­häu­sern und medi­zi­ni­schen Versorgungszentren.

Freu­en sich über die bestan­de­ne Aus­bil­dung: Sebiha­na Ali (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Jana Bül­tel (Kli­ni­kum Leer GmbH), Aische Ennen (Kli­ni­kum Emden), Sebas­ti­an Fischer (Mari­en­kran­ken­haus Papen­burg), Grace Danie­la Ganga (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Ali­yah Güler (Kli­ni­kum Emden), Bian­ca Harms (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Maya Klu­ge (Kli­ni­kum Emden), Jas­na Loger (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Lil­ly Otto (Ubbo-Emmi­us-Kli­nik Aurich), Lae­ti­cia Rich­ter (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer), Freya Frie­de­ri­ke Schä­fer (Bor­ro­mä­us Hos­pi­tal Leer) und Jas­min Thie­ben (Mari­en­kran­ken­haus Papenburg).

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Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau

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Frei­bad-Debat­te in Leer: FDP setzt auf bezahl­ba­re Alter­na­ti­ven statt teu­rem Neubau

Die Dis­kus­si­on um den Bau eines Frei­bads in Leer läuft auf Hoch­tou­ren und bewegt die Gemü­ter. Wäh­rend die Wunsch­lis­te nach einer som­mer­li­chen Abküh­lung lang ist, rückt die Fra­ge nach den immensen Kos­ten immer städ­ti­scher in den Mit­tel­punkt der Debat­te. Am heu­ti­gen Tage erreich­te die Redak­ti­on des Lese­r­ECHO eine Pres­se­mit­tei­lung der FDP Stadt Leer, in der die Libe­ra­len aus­führ­lich Stel­lung zum The­ma Frei­bad bezie­hen und kon­kre­te Gegen­vor­schlä­ge zur Frei­zeit­ge­stal­tung in der Leda­stadt präsentieren.

Statt neu­em Frei­bad – klu­ge Was­ser­an­ge­bo­te für Leer

Ein neu­es Frei­bad mag auf den ers­ten Blick emo­tio­nal attrak­tiv wir­ken – finan­zi­ell birgt es aus Sicht der FDP jedoch ein erheb­li­ches Risi­ko. Die Stadt wür­de sich über Jahr­zehn­te hin­weg an extrem hohe Inves­ti­ti­ons­kos­ten sowie dau­er­haft stei­gen­de Betriebs­aus­ga­ben bin­den. Die Leera­ner FDP setzt des­halb bewusst auf rea­lis­ti­sche, bezahl­ba­re Lösun­gen, die schnell umsetz­bar sind, ganz­jäh­rig genutzt wer­den kön­nen und mög­lichst vie­len Men­schen zugutekommen.

Was­ser­er­leb­nis statt rei­ner Saisonbetrieb

Statt auf ein klas­si­sches Frei­bad zu set­zen, spre­chen sich die Kom­mu­nal­po­li­ti­ker für dezen­tra­le Was­ser­an­ge­bo­te aus: Kneipp-Anla­gen, Tret­be­cken und klei­ne­re Was­ser­spie­le in bereits bestehen­den Nah­erho­lungs­be­rei­chen könn­ten eine Erfri­schung für alle Alters­grup­pen bie­ten. Sol­che Lösun­gen sind im lau­fen­den Betrieb deut­lich kos­ten­güns­ti­ger, ver­lan­gen weni­ger Per­so­nal­ein­satz und ste­hen der Bevöl­ke­rung nicht nur wäh­rend der weni­gen Som­mer­mo­na­te zur Verfügung.

Ein ent­schei­den­der Vor­teil die­ser dezen­tra­len Ange­bo­te liegt auf der Hand: Sie machen das Stadt­le­ben gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen spür­bar attrak­ti­ver. Ob Ein­hei­mi­sche bei einer klei­nen Pau­se vom All­tag oder Gäs­te beim Stadt­bum­mel durch Leer – alle kön­nen sich bei solch bar­rie­re­frei­en und völ­lig kos­ten­lo­sen Ange­bo­ten spon­tan und unkom­pli­ziert abkühlen. 

Julia­nen­park sinn­voll erweitern

Ein kon­kre­ter Ansatz­punkt bie­tet sich im Julia­nen­park. Hier bestehen bereits Plä­ne zur Auf­wer­tung des Was­ser­be­reichs, unter ande­rem mit Steg­an­la­gen und zusätz­li­chen Spiel­an­ge­bo­ten. Die­se Pla­nun­gen soll­ten nach Vor­stel­lung der FDP gezielt ergänzt wer­den – etwa durch Fon­tä­nen­fel­der oder Sprüh­be­rei­che. Mit einem ver­gleichs­wei­se gerin­gen Mit­tel­ein­satz lie­ße sich so ein hoch­at­trak­ti­ver Treff­punkt für Fami­li­en schaf­fen, der gera­de an hei­ßen Som­mer­ta­gen eine ech­te Alter­na­ti­ve darstellt.

Hafen und Pro­me­na­de mitdenken

Auch im Zuge der wei­te­ren Ent­wick­lung des Hafen­kopfs sowie der anste­hen­den Sanie­rung der Ufer­pro­me­na­de im Bereich Gar­rels Gar­ten sehen die Libe­ra­len gro­ße Chan­cen: Klei­ne Was­ser­er­leb­nis-Ele­men­te wie Tret­be­cken oder Sprüh­fel­der lie­ßen sich dort per­fekt inte­grie­ren. Sie wür­den die Auf­ent­halts­qua­li­tät spür­bar stei­gern, die Pro­me­na­de bele­ben und nied­rig­schwel­li­ge Ange­bo­te zur Abküh­lung schaf­fen – ohne dabei den regu­lä­ren Hafen­be­trieb zu beeinträchtigen.

Fazit der FDP: Prag­ma­tis­mus für die Ledastadt

Aus Sicht der Leera­ner FDP braucht die Stadt kei­ne Pres­ti­ge­pro­jek­te mit unkla­rer Finan­zie­rung. Gefragt sei­en statt­des­sen prag­ma­ti­sche, sozi­al gerech­te und dau­er­haft trag­fä­hi­ge Lösun­gen. Dezen­tra­le Was­ser­an­ge­bo­te sei­en schnel­ler rea­li­sier­bar, wirt­schaft­lich ver­nünf­tig und wür­den letzt­lich deut­lich mehr Bür­ge­rin­nen und Bür­ger errei­chen. Die FDP kün­dig­te an, sich enga­giert dafür ein­zu­set­zen, dass die Stadt­ver­wal­tung die­se Optio­nen ein­ge­hend prüft und die Ergeb­nis­se der Öffent­lich­keit trans­pa­rent darlegt.

Bei­trags­bild: Gün­ter Pod­lich — Rats­herr im Leera­ner Stadt­rat — FDP

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