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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Anmel­de­re­kord bei Tisch­ten­nis-Kreis­meis­ter­schaf­ten in Remels: Dop­pel­sie­ge für Kor­po­ral und Weiß

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Die jüngs­ten Teil­neh­mer in Remels spiel­ten in der Jugend 11. Die ers­ten bei­den Plät­ze gin­gen an den SV Nort­moor: V.l. Hab­bo Flo­cken (SV Pots­hau­sen, 4.Platz), Ben­te Kliesch (Conc. Neer­moor, 3. Platz), Lukas Kor­po­ral (SV Nort­moor, 1.Platz), Keno Han­ne­ken (SV Nort­moor, 2.Platz) und Thi­lo Kerbl (SV Pots­hau­sen, 5.Platz)

Anmel­de­re­kord bei Tisch­ten­nis-Kreis­meis­ter­schaf­ten in Remels: Lukas Kor­po­ral und Max Weiß glän­zen mit Doppel-Titeln

Remels. Gro­ßer Erfolg für den Tisch­ten­nis-Kreis­ver­band Leer: Bei den dies­jäh­ri­gen Kreis­meis­ter­schaf­ten in Remels gab es im Kin­der- und Jugend­be­reich einen neu­en Anmel­de­re­kord. Ins­ge­samt 49 Nach­wuchs­spie­le­rin­nen und Nach­wuchs­spie­ler gin­gen in den unter­schied­li­chen Alters­klas­sen an den Tisch­ten­nis­ti­schen auf Titel­jagd. Neben den begehr­ten Medail­len und Urkun­den kämpf­ten die Teil­neh­men­den um die Qua­li­fi­ka­ti­on für die anste­hen­den Bezirks­meis­ter­schaf­ten im Herbst.

Beson­ders zwei Nach­wuchs­ta­len­te präg­ten das Tur­nier­ge­sche­hen: Lukas Kor­po­ral vom SV Nort­moor und Max Weiß vom SV War­singsfehn durf­ten jeweils gleich zwei­mal über den Kreis­meis­ter­ti­tel jubeln.

Dop­pel­ter Tri­umph für Lukas Kor­po­ral und Max Weiß im Jugendbereich

Bei den Jüngs­ten domi­nier­te Lukas Kor­po­ral (SV Nort­moor). Er sicher­te sich den Titel sowohl in der Klas­se Jugend 11 als auch bei der älte­ren Jugend 13. In der Jugend 11 gewann er vor sei­nem Team­kol­le­gen Keno Han­ne­ken (SV Nort­moor). Wenig spä­ter setz­te er sich auch bei der Jugend 13 durch und ver­wies Mar­tin Kuper von Teu­to­nia Sta­pel­moor auf den zwei­ten Platz.

Auch Max Weiß vom SV War­singsfehn gelang das Kunst­stück eines Dop­pel-Tri­umphs. In der Klas­se Jugend 15 lie­fer­te er sich ein span­nen­des Ver­eins­du­ell mit sei­nem Team­kol­le­gen Tja­be Stamm, das er in einem spek­ta­ku­lä­ren Fina­le für sich entschied.

In der Kon­kur­renz der Jugend 19 behielt Max Weiß eben­falls die Ober­hand. Im Fina­le traf er auf sei­nen Ver­eins­ka­me­ra­den Luca Harms, der nach einem star­ken Tur­nier Zwei­ter wur­de. Bemer­kens­wert: Ab dem Halb­fi­na­le war der SV War­singsfehn unter sich – der Ver­ein beleg­te am Ende geschlos­sen die Plät­ze 1 bis 4.

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Erwach­se­nen-Titel gehen nach Stapelmoor

In den Wett­be­wer­ben der Erwach­se­nen gin­gen bei­de Haupt­ti­tel an Teu­to­nia Sta­pel­moor. Mari­na Mar­kus krön­te sich zur Kreis­meis­te­rin bei den Damen. Bei den Her­ren sicher­te sich Max Onno van der Laan den Titel vor Dirk Vogel­sang (SV Warsingsfehn).

Alle Erst- und Zweit­plat­zier­ten der jewei­li­gen Alters­klas­sen haben sich mit ihren Plat­zie­run­gen auto­ma­tisch für die Bezirks­meis­ter­schaf­ten im Herbst qualifiziert.

Rah­men­pro­gramm und Sie­ger der Dop­pel- und Einzelklassen

Neben den offi­zi­el­len Meis­ter­schafts­wett­be­wer­ben bot der TT-Kreis­ver­band Leer ein umfang­rei­ches Rah­men­pro­gramm mit wei­te­ren Wett­kämp­fen an. Hier­bei wur­den Titel­trä­ger in ver­schie­de­nen Leis­tungs­klas­sen ausgespielt:

  • Klas­se 1350: Axel Geh­ring (TuS Collinghorst)

  • Klas­se 1500: Hei­ko Hol­zen­kämp­fer (Vik­to­ria Flachsmeer)

  • Klas­se 1650: Andre­as Rei­mer (SV Warsingsfehn)

Lob für Aus­rich­ter TTC Remels

Der TT-Kreis­ver­band Leer zog ein durch­weg posi­ti­ves Fazit und freu­te sich über die hohe Teil­neh­mer­zahl, hoch­klas­si­ge Ball­wech­sel sowie die her­vor­ra­gen­de Stim­mung in der Hal­le. Ein beson­de­rer Dank galt dem Hel­fer­team des Aus­rich­ters TTC Remels um Andre­as Gabel, Mike Mey­er, Dirk Gou­na­ris und Anja Gabel. Die ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­te sorg­ten den gesam­ten Tag über für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf, per­fek­te Orga­ni­sa­ti­on und erst­klas­si­ge Verpflegung.

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Wür­de­vol­ler Umgang mit Tod und Trau­er: MdB Anja Troff-Schaffar­zyk besucht Hos­piz Huus

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Aus­tausch über Wür­de, Respekt und die Bedeu­tung ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments: Hos­piz-Initia­ti­ve-Vor­sit­zen­de Mar­lies Smidt im Dia­log mit MdB Anja Troff-Schaffar­zyk. Foto: Arthur Kiesling

Wür­de­vol­ler Umgang mit Trau­er und Tod: Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk besucht das Hos­piz Huus in Leer

Zeit ist das Wert­volls­te für die Gäs­te, die sich im Hos­piz Huus in Leer auf ihrem letz­ten Lebens­weg befin­den. Die­se wert­vol­le Zeit wird den unheil­bar kran­ken und ster­ben­den Men­schen sowie deren Ange­hö­ri­gen von vie­len Enga­gier­ten geschenkt. Aktu­ell küm­mern sich 37 Haupt­amt­li­che im Schicht­dienst rund um die Uhr um die Gäs­te in den zwölf Zim­mern mit eige­ner Ter­ras­se. Unter­stützt wird das Team von 40 ehren­amt­li­chen Hos­piz­mit­ar­bei­te­rin­nen und ‑mit­ar­bei­tern der Hospiz-Initiative.

Die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk besuch­te erneut die Ein­rich­tung im Land­kreis Leer. Im Gespräch mit der Vor­sit­zen­den der Hos­piz-Initia­ti­ve Leer, Mar­lies Smidt, mach­te sich die Abge­ord­ne­te ein per­sön­li­ches Bild von der wich­ti­gen Arbeit vor Ort und sprach über die Rah­men­be­din­gun­gen sowie die beson­de­ren Anfor­de­run­gen der moder­nen Hospizarbeit.

„Ich bin zutiefst beein­druckt von der Arbeit, dem Herz­blut und dem Enga­ge­ment, den die Ehren­amt­li­chen und natür­lich auch die Haupt­amt­li­chen tag­täg­lich ihren Gäs­ten mit Wür­de und Respekt ent­ge­gen­brin­gen. Trau­er und Tod sind The­men, die ger­ne ver­drängt wer­den, aber Teil unse­res Lebens sind“, beton­te Anja Troff-Schaffarzyk.

Star­ke Gemein­schaft für die ambu­lan­te und sta­tio­nä­re Hospizarbeit

Die im April 1999 als Ver­ein gegrün­de­te Hos­piz-Initia­ti­ve Leer ist heu­te ein gut ver­netz­tes Netz­werk mit über 100 Ehren­amt­li­chen und fast 700 Mit­glie­dern. Der Ver­ein arbei­tet kon­se­quent über­kon­fes­sio­nell und überparteilich.

„Es berei­tet mir gro­ße Freu­de, die Hos­piz­ar­beit in einem gro­ßen Team von ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern aus­zu­üben und zu gestal­ten“, berich­te­te Mar­lies Smidt. Sie über­nahm das Amt von Gre­tel Bluhm-Jans­sen, der Grün­de­rin der Initia­ti­ve, die bis heu­te als wich­ti­ger Motor der Hos­piz­ar­beit im Land­kreis Leer gilt.

Hohe Qua­li­fi­ka­ti­on und Beglei­tung für Ehren­amt­li­che und Hauptamtliche

Für die anspruchs­vol­le Arbeit in der ambu­lan­ten Ster­be- und Trau­er­be­glei­tung sowie im sta­tio­nä­ren Hos­piz Huus ist eine inten­si­ve Vor­be­rei­tung essen­zi­ell. Vor­aus­set­zung ist die eige­ne Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma Ster­ben und Tod. Ein Qua­li­fi­zie­rungs­kurs umfasst 120 Theo­rie­stun­den sowie ein 40-stün­di­ges Prak­ti­kum. Je nach Tätig­keits­feld – bei­spiels­wei­se in der Trau­er­be­glei­tung – sind spe­zi­fi­sche Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen erforderlich.

Regel­mä­ßi­ge Fort- und Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te sichern die Qua­li­tät der Betreu­ung. Zudem erhal­ten sowohl die Haupt- als auch die Ehren­amt­li­chen durch monat­li­che Arbeits­tref­fen und regel­mä­ßi­ge Super­vi­si­on fach­li­che Unterstützung.

„Bei mei­nem Besuch im Hos­piz Huus ist mir ein­mal mehr klar gewor­den, wie wich­tig die­se Ein­rich­tun­gen sind und wie wich­tig die­ses The­ma im All­ge­mei­nen ist. Alle Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter beglei­ten Ster­ben­de und Trau­ern­de mit Herz­blut und Wür­de. Das ver­dient mei­nen Respekt und ein rie­si­ges Dan­ke­schön“, schloss die Bundestagsabgeordnete.

 
 
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Fäh­re Ditz­um-Pet­kum fährt ab Diens­tag, 8. Sep­tem­ber 2026, wieder

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Foto: Jür­gen Bam­bro­wicz, Westoverledingen

Fäh­re Ditz­um-Pet­kum ab Diens­tag wie­der unterwegs

Ditzum/Petkum – Gute Nach­richt für Pend­ler, Aus­flüg­ler und Anwoh­ner: Die Fäh­re zwi­schen Ditz­um und Pet­kum kann ab mor­gen, Diens­tag, 8. Sep­tem­ber 2026, wie­der plan­mä­ßig ver­keh­ren. Das teilt der Land­kreis Leer als Betrei­ber der Fäh­re mit.

Das tech­ni­sche Pro­blem, das zuletzt zu der Unter­bre­chung des Fähr­be­triebs geführt hat­te, konn­te inzwi­schen beho­ben wer­den. Damit steht der Fähr­be­trieb zwi­schen Ditz­um und Pet­kum ab Diens­tag wie­der wie vor­ge­se­hen zur Verfügung.

Die Fähr­ver­bin­dung ist ins­be­son­de­re für den regio­na­len Ver­kehr sowie für Aus­flüg­ler und Rad­fah­rer eine wich­ti­ge Ver­bin­dung über die Ems. Mit der Wie­der­auf­nah­me des Betriebs kön­nen Fahr­gäs­te ab Diens­tag wie­der regu­lär zwi­schen Ditz­um und Pet­kum übersetzen.

Aktu­el­le Infor­ma­tio­nen zur Fäh­re Ditzum-Petkum

Der Land­kreis Leer infor­miert lau­fend über den aktu­el­len Fähr­be­trieb und mög­li­che Änderungen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Inter­net­sei­te des Land­krei­ses Leer unter:

www.landkreis-leer.de/fähre-ditzum-petkum

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Anmel­de­re­kord bei Tisch­ten­nis-Kreis­meis­ter­schaf­ten in Remels: Dop­pel­sie­ge für Kor­po­ral und Weiß

Die jüngs­ten Teil­neh­mer in Remels spiel­ten in der Jugend 11. Die ers­ten bei­den Plät­ze gin­gen an den SV Nort­moor: V.l....

Lokal

Wür­de­vol­ler Umgang mit Tod und Trau­er: MdB Anja Troff-Schaffar­zyk besucht Hos­piz Huus

Aus­tausch über Wür­de, Respekt und die Bedeu­tung ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments: Hos­piz-Initia­ti­ve-Vor­sit­zen­de Mar­lies Smidt im Dia­log mit MdB Anja Troff-Schaffar­zyk. Foto: Arthur...

Lokal

Fäh­re Ditz­um-Pet­kum fährt ab Diens­tag, 8. Sep­tem­ber 2026, wieder

Foto: Jür­gen Bam­bro­wicz, Westoverledingen Fäh­re Ditz­um-Pet­kum ab Diens­tag wie­der unterwegs Ditzum/Petkum – Gute Nach­richt für Pend­ler, Aus­flüg­ler und Anwoh­ner: Die...

Blaulicht

Ost­fries­land: Auto­auf­bruch, Schlä­ge­rei und E‑S­coo­ter-Fahrt mit 2,19 Promille

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 06.09.2026     Dieb­stahl aus einem PKW ++ Kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung in Emden ++...

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Sal­sa Cuba­na in Leer: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten am 11. September

Sal­sa Cuba­na: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten in Leer Gemein­sam tan­zen, neue Schrit­te ler­nen und kuba­ni­sches Lebens­ge­fühl erle­ben – am 11....

Lokal

Neue Rad­weg­brü­cke über die Leda könn­te bis 2030 entstehen

So könn­te die geplan­te Rad­weg­brü­cke über die Leda künf­tig aus­se­hen: Die Visua­li­sie­rung zeigt die mög­li­che neue Que­rung west­lich der bestehen­den...

Lokal

Smart Regi­on Ost­fries­land: Leer, Aurich, Witt­mund und Emden star­ten gemein­sa­me Digitaloffensive

Ost­fries­land wird zur Smart Regi­on: Vier Kom­mu­nen bün­deln ihre digi­ta­len Kräfte Land Nie­der­sach­sen för­dert gemein­sa­me Daten­in­fra­struk­tur mit 180.000 Euro –...

Blaulicht

Poli­zei im Ein­satz: Fal­sche Kenn­zei­chen, feh­len­der Ver­si­che­rungs­schutz und 2,7 Promille

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 05.09.2026     Pkw-Fahrt mit fal­schen Kenn­zei­chen und ohne Versicherung++Verkehrsunfall mit/durch Trunkenheit Moorm­er­land...

Lokal

Shamon­da-Virus erreicht Nie­der­sach­sen – Tier­hal­ter soll­ten auf­merk­sam sein

In der Milch­in­dus­trie wer­den sie über Jah­re für die Milch­pro­duk­ti­on genutzt, bis ihr Kör­per die Leis­tung nicht mehr erbringt. Dann...

Lokal

Som­mer­fest in Leer am 5. Sep­tem­ber 2026: Kin­der­fest, Mit­mach­ak­tio­nen und Live-Musik

Das Gebäu­de des Bür­ger­ver­eins in der Bres­lau­er Stra­ße ist bereits für das mor­gi­ge Som­mer­fest vor­be­rei­tet. Bis spät in den Abend...

Lokal

Bei­rä­te in Leer wer­den neu gewählt: Kan­di­da­ten für Senio­ren­bei­rat und Behin­der­ten­bei­rat gesucht

Bei­rä­te in Leer wer­den neu gewählt: Kan­di­da­ten für Behin­der­ten- und Senio­ren­bei­rat gesucht In Leer ste­hen im Herbst zwei wich­ti­ge Wah­len...

Allgemein

Frei­es WLAN in Leer: MOIN-Leer for­dert kos­ten­lo­ses Inter­net für die gesam­te Innenstadt

MOIN-Leer for­dert frei­es WLAN für die gesam­te Leera­ner Innenstadt Kos­ten­lo­ses Inter­net soll Innen­stadt, Han­del, Tou­ris­mus und digi­ta­le Teil­ha­be stärken Frei­es...

Lokal

Lan­des­büh­ne Nie­der­sach­sen Nord in Leer star­tet neue Spiel­zeit 2026/27 mit „Der gro­ße Gatsby“

Gemein­sam für eine erfolg­rei­che neue Spiel­zeit: Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Inten­dant Olaf Strieb und Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (von links) prä­sen­tie­ren den...

Blaulicht

Poli­zei Leer/Emden: Sach­be­schä­di­gung an Pkw und Ver­kehrs­un­fall mit drei Fahrzeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 04.09.2026   Sach­be­schä­di­gung an Pkw ++ drei betei­lig­te Fahr­zeu­ge bei Ver­kehrs­un­fall mit...

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