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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Kli­ni­kum Leer: Neue Trans­for­ma­tor­sta­ti­on stärkt die regio­na­le Patientenversorgung

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High-Tech für die Pati­en­ten­ver­sor­gung: Kli­ni­kum Leer stärkt Energie-Infrastruktur

Sicher­heit steht im Kran­ken­haus an obers­ter Stel­le – das gilt nicht nur für die Medi­zin, son­dern auch für die Tech­nik im Hin­ter­grund. Um für die Zukunft gerüs­tet zu sein, hat das Kli­ni­kum Leer sei­ne Ener­gie­ver­sor­gung mas­siv aus­ge­baut. Ein neu­er Zehn-Ton­nen-Koloss im Kes­sel­haus sorgt ab sofort für noch mehr Verlässlichkeit.

Leer/Ostfriesland, 19. Janu­ar 2026. Ein Kran­ken­haus schläft nie. Rund um die Uhr sind lebens­er­hal­ten­de Sys­te­me, hoch­mo­der­ne OP-Säle und Dia­gno­se­ge­rä­te im Ein­satz. Mit dem ste­tig wach­sen­den Ein­satz medi­zi­ni­scher Groß­ge­rä­te stei­gen jedoch auch die Anfor­de­run­gen an das Strom­netz. Um die­sen Bedarf lang­fris­tig zu decken und die Aus­fall­si­cher­heit zu maxi­mie­ren, hat das Kli­ni­kum Leer im ver­gan­ge­nen Monat einen drit­ten Trans­for­ma­tor erfolg­reich in Betrieb genommen.

Prä­zi­si­ons­ar­beit: Zehn Ton­nen am Haken

Die Instal­la­ti­on war eine logis­ti­sche Meis­ter­leis­tung. Das neue Tra­fo­ge­bäu­de bringt ein stol­zes Gewicht von rund zehn Ton­nen auf die Waa­ge. Um das Gehäu­se an sei­nen end­gül­ti­gen Bestim­mungs­ort im Kes­sel­haus zu brin­gen, war schwe­res Gerät erfor­der­lich: Ein Spe­zi­al­kran hob die Anla­ge zen­ti­me­ter­ge­nau an ihren Platz.

Zah­len und Fak­ten zur neu­en Anlage

Der neue Trans­for­ma­tor ist ein ech­tes Kraft­pa­ket und sorgt für die not­wen­di­ge „Red­un­danz“. Das bedeu­tet: Soll­te eine Anla­ge gewar­tet wer­den müs­sen oder eine Stö­rung vor­lie­gen, über­neh­men die ande­ren Sys­te­me naht­los die Versorgung.

  • Leis­tung: 1.000 kVA

  • Pri­mär­span­nung: 20.000 Volt (20 kV)

  • Sekun­där­span­nung: 231/400 Volt (haus­halts­üb­li­che Span­nung für medi­zi­ni­sche Gerä­te und Infrastruktur)

Wei­chen­stel­lung für grü­ne Energie

Die Moder­ni­sie­rung dient nicht nur der rei­nen Kapa­zi­täts­er­wei­te­rung. Das Kli­ni­kum nutzt die Umbau­ar­bei­ten auch für den Weg in eine nach­hal­ti­ge­re Zukunft. Im Zuge der Instal­la­ti­on wur­den bereits die vor­be­rei­ten­den Maß­nah­men für den Anschluss einer neu­en Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge getrof­fen. Damit wird das Kli­ni­kum künf­tig einen Teil sei­nes Strom­be­darfs kli­ma­freund­lich selbst erzeu­gen können.

Ver­sor­gungs­si­cher­heit wäh­rend der Bauphase

Ein span­nen­der Moment war die eigent­li­che Ein­bin­dung in das Strom­netz, für die die regu­lä­re Ver­sor­gung kurz­zei­tig unter­bro­chen wer­den muss­te. Doch die Pati­en­ten beka­men davon nichts mit: Ein mobi­les Aggre­gat über­nahm wäh­rend der Arbei­ten die gesam­te Ener­gie­ver­sor­gung des Hau­ses ohne Unterbrechung.

Ein kla­res Bekennt­nis zur Patientenversorgung

Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp unter­streicht die Bedeu­tung der Maßnahme:

„Mit der Inves­ti­ti­on in die neue Trans­for­ma­tor­an­la­ge stär­ken wir nach­hal­tig die tech­ni­sche Infra­struk­tur und stel­len eine siche­re Ener­gie­ver­sor­gung für unser Haus und damit die Pati­en­ten­ver­sor­gung sicher.“

Mit die­ser 1.000-kVA-Investition zeigt das Kli­ni­kum Leer ein­mal mehr, dass Spit­zen­me­di­zin nur mit einer eben­so star­ken und moder­nen Tech­nik im Hin­ter­grund funktioniert.

 

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Exklu­si­ve Kunst­edi­ti­on: Lions-Club star­tet Bene­fiz-Ver­kauf limi­tier­ter Sammlerstücke

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Die dies­jäh­ri­ge Kunst­edi­ti­on des Lions-Club Leer-Even­burg besticht durch exklu­si­ve Moti­ve des Künst­lers Udo Stei­ni­ge­weg und dient zugleich einem guten Zweck in der Regi­on. (Foto: Talea Klüss)

Exklu­si­ve Samm­ler­stü­cke für den guten Zweck: Die gro­ße Oster­ei-Tom­bo­la in Leer 

In die­sem Früh­jahr erwar­tet die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in und um Leer eine ganz beson­de­re Akti­on, die Kunst­ge­nuss mit Herz­lich­keit ver­bin­det. Der Lions-Club Leer-Even­burg lädt herz­lich dazu ein, Teil der dies­jäh­ri­gen Oster­ei-Tom­bo­la zu wer­den. Dabei geht es um weit mehr als eine klas­si­sche Ver­lo­sung: Es ist die Chan­ce für alle Käu­fe­rin­nen und Käu­fer, ein hoch­wer­ti­ges Kunst­ob­jekt zu erwer­ben und gleich­zei­tig wert­vol­le sozia­le Arbeit in unse­rer Regi­on direkt zu unterstützen.

Ein Stück regio­na­le Kunst: Die Moti­ve von Udo Steinigeweg

Das Herz­stück der Akti­on sind 4.000 streng limi­tier­te Metal­lei­er, die durch ihre edle Optik und erst­klas­si­ge Ver­ar­bei­tung bestechen. Jedes Ei ist ein klei­nes Kunst­werk für sich, denn es trägt exklu­si­ve Moti­ve des renom­mier­ten Künst­lers Udo Stei­ni­ge­weg

Die­se hoch­wer­ti­gen Samm­ler­stü­cke sind für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die per­fek­te Deko­ra­ti­on für das Oster­fest oder ein stil­vol­les Geschenk für Men­schen, denen man eine beson­de­re Freu­de berei­ten möch­te. Auf­grund der limi­tier­ten Auf­la­ge und der künst­le­ri­schen Gestal­tung haben die­se Eier einen blei­ben­den Wert, der weit über die Fei­er­ta­ge hinausreicht.

Span­nung garan­tiert: 150 Gewin­ne warten

Neben dem künst­le­ri­schen Aspekt ver­spricht die Akti­on auch eine span­nen­de Besche­rung: In jedem ein­zel­nen Oster­ei befin­det sich ein Los. Die Teil­neh­mer haben damit die Chan­ce auf einen von ins­ge­samt 150 attrak­ti­ven Gewin­nen. So wird jedes Ei zu einer klei­nen Über­ra­schungs­tru­he, die mit etwas Glück dop­pel­te Freu­de bereitet.

Hel­fen, wo es ankommt: Jeder Euro zählt

Mit dem Kauf eines Oster­ei­es zum Preis von 5 Euro leis­ten die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger einen direk­ten Bei­trag für unse­re Gemein­schaft. Der gesam­te Erlös fließt ohne Abzü­ge in sozia­le Pro­jek­te, die Frau­en stär­ken, Kin­der schüt­zen und Fami­li­en för­dern. Unter­stützt wer­den unter anderem:

  • Rücken­wind e.V. sowie die Initia­ti­ve „Die Löwen­kin­der“

  • Die Sup­pen­kü­che der Christuskirche

  • Ver­schie­de­ne Pro­jek­te zur Fami­li­en­för­de­rung in der Region

Spon­so­ren für regio­na­le Hil­fe gesucht

Damit der Ver­kaufs­er­lös von 5 Euro pro Exem­plar voll­stän­dig und ohne Abzü­ge in die kari­ta­ti­ven Pro­jek­te flie­ßen kann, setzt der Lions-Club auf die Unter­stüt­zung der regio­na­len Wirt­schaft. Die Anschaf­fungs­kos­ten der Kunst­edi­ti­on wer­den durch Spon­so­ren gedeckt.

Unter­neh­men, die sich als Spon­so­ren betei­li­gen, erhal­ten eine nament­li­che Erwäh­nung auf der Web­sei­te der Initia­ti­ve. Bei einer Unter­stüt­zung ab 500 Euro wird zudem das Fir­men­lo­go auf dem Begleit­fly­er plat­ziert, der jedem ein­zel­nen Samm­ler­stück bei­gelegt wird. Offi­zi­el­le Spen­den­quit­tun­gen wer­den für alle Bei­trä­ge ausgestellt.

Inter­es­sier­te Unter­neh­mer, die Teil die­ser exklu­si­ven Akti­on wer­den möch­ten, kön­nen sich für wei­te­re Infor­ma­tio­nen direkt an die Alli­anz Haupt­ver­tre­tung Hei­di Noor­mann in Leer wenden:

Kon­takt für Sponsoren:

Hei­di Noormann

Blin­ke 32

26789 Leer

Tele­fon: 0491 99239152

Mobil: 0173 5606746

E‑Mail: heidi.noormann@allianz.de

Ver­kaufs­start und Verfügbarkeit

Inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen die exklu­si­ven Samm­ler­stü­cke in Kür­ze an zahl­rei­chen Stand­or­ten erwer­ben. Die genaue Lis­te der Ver­kaufs­stel­len sowie der offi­zi­el­le Start­ter­min wer­den zeit­nah im Lese­r­ECHO-Por­tal sowie auf der Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ bekannt gege­ben. Damit alle Infor­ma­tio­nen für jeden zugäng­lich sind, wer­den sämt­li­che Bei­trä­ge des Lese­r­ECHO grund­sätz­lich ohne Bezahl­schran­ke ver­öf­fent­licht. So ist sicher­ge­stellt, dass alle Lese­rin­nen und Leser jeden Arti­kel in vol­lem Umfang und kos­ten­frei mit­ver­fol­gen können.

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Warn­streik legt Jann-Berg­haus-Brü­cke lahm: Mas­si­ve Ein­schrän­kun­gen erwartet

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Warn­streik im öffent­li­chen Dienst: Mas­si­ve Ein­schrän­kun­gen auf Ost­fries­lands Stra­ßen am Dienstag

Pend­ler und Rei­sen­de in Ost­fries­land und Fries­land müs­sen sich am mor­gi­gen Diens­tag, den 20. Janu­ar, auf erheb­li­che Behin­de­run­gen ein­stel­len. Im Zuge der Tarif­aus­ein­an­der­set­zun­gen im öffent­li­chen Dienst der Län­der wur­de ein Warn­streik ange­kün­digt, der wei­te Tei­le des Stra­ßen­be­triebs­diens­tes lahm­le­gen könnte.

Beson­ders Pend­ler im Raum Leer sind betrof­fen: Die Jann-Berg­haus-Brü­cke (B 436) wird fast den gesam­ten Tag über unpas­sier­bar sein.

Jann-Berg­haus-Brü­cke: Voll­sper­rung von 6 bis 23 Uhr

Die wich­tigs­te Ver­bin­dung über die Ems in Leer ist vom Streik mas­siv betrof­fen. Um den gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Vor­rang des Schiffs­ver­kehrs zu gewähr­leis­ten, wird die Brü­cke wäh­rend der Streik­pha­se in Hoch­la­ge (auf­ge­klappt) verbleiben.

Die Details zur Sperrung:

  • Zeit­raum: Diens­tag, 20. Janu­ar, von 06:00 Uhr bis 23:00 Uhr.

  • Betrof­fe­ne: Kraft­fahr­zeu­ge, Rad­fah­rer und Fußgänger.

  • Umlei­tung für Kfz: Der Ver­kehr wird groß­räu­mig über die Auto­bahn A 31 (Ems­tun­nel) umgeleitet.

  • Rad­fah­rer & Fuß­gän­ger: Für die­sen Per­so­nen­kreis kann lei­der kei­ne alter­na­ti­ve Umlei­tung ange­bo­ten werden.

Not­fall­be­reit­schaft trotz Streik

Trotz der Arbeits­nie­der­le­gung bleibt die Brü­cke mit Brü­cken­wär­tern besetzt. Dies dient der Sicher­heit und der Auf­recht­erhal­tung der kri­ti­schen Infra­struk­tur: Soll­te es bei­spiels­wei­se im Ems­tun­nel der A 31 zu einer Stö­rung oder einem Unfall kom­men, kann das Per­so­nal sofort reagie­ren, um die Brü­cke für den Not­ver­kehr wie­der befahr­bar zu machen.

Regio­na­le Auswirkungen

Neben dem Hot­spot in Leer kann es im gesam­ten Bereich der Bun­des- und Lan­des­stra­ßen in den Land­krei­sen Leer, Aurich, Witt­mund und Fries­land zu Ein­schrän­kun­gen kom­men. Dies betrifft vor allem War­tungs­ar­bei­ten und den all­ge­mei­nen Betriebs­dienst durch die zustän­di­gen Straßenmeistereien.

Ver­kehrs­teil­neh­mer wer­den gebe­ten, mehr Zeit ein­zu­pla­nen und den Bereich um die Jann-Berg­haus-Brü­cke nach Mög­lich­keit weit­räu­mig zu umfahren.

Bei­trags­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO

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