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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Land­ge­richt Aurich: Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fe und mut­maß­li­cher Koka­in­han­del in Ostfriesland

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Land­ge­richt Aurich: Drei Straf­ver­fah­ren begin­nen im Novem­ber – Vor­wür­fe rei­chen von Ver­ge­wal­ti­gung bis Kokainhandel

Aurich/Ostfriesland – Am Land­ge­richt Aurich begin­nen in der Kalen­der­wo­che 45 drei neue erst­in­stanz­li­che Straf­ver­fah­ren. Auf der Ter­min­lis­te ste­hen zwei Ver­fah­ren wegen des Vor­wurfs der Ver­ge­wal­ti­gung sowie ein umfang­rei­ches Straf­ver­fah­ren wegen des Ver­dachts des ban­den­mä­ßi­gen Koka­in­han­dels. Ins­ge­samt müs­sen sich fünf Ange­klag­te vor den Gro­ßen Straf­kam­mern verantworten.

Die ers­ten Haupt­ver­hand­lungs­ter­mi­ne sind für den 2. und 5. Novem­ber 2026 ange­setzt. In allen drei Ver­fah­ren gilt bis zu einer rechts­kräf­ti­gen Ver­ur­tei­lung die Unschuldsvermutung.

Ver­fah­ren wegen Ver­ge­wal­ti­gung: Ange­klag­ter aus Dornum

Akten­zei­chen: 11 KLs 21/24

Die 3. Gro­ße Straf­kam­mer unter dem Vor­sitz des Vor­sit­zen­den Rich­ters am Land­ge­richt Klein ver­han­delt ab Mon­tag, 2. Novem­ber 2026, gegen einen 55-jäh­ri­gen Ange­klag­ten aus Dornum.

Ihm wird unter ande­rem vor­ge­wor­fen, im Sep­tem­ber 2023 in sei­ner dama­li­gen Woh­nung in Wes­ter­holt eine Ver­ge­wal­ti­gung began­gen zu haben.

Für den ers­ten Haupt­ver­hand­lungs­tag sind drei Zeu­gen und zwei Sach­ver­stän­di­ge geladen.

  • Beginn: 2. Novem­ber 2026

  • Uhr­zeit: In der Mit­tei­lung nicht angegeben

  • Saal: 108

  • Fort­set­zungs­ter­mi­ne: 16. Novem­ber, 17. Novem­ber und 30. Novem­ber 2026, jeweils um 9 Uhr

Vier Fäl­le von Ver­ge­wal­ti­gung: Ange­klag­ter befin­det sich in Untersuchungshaft

Akten­zei­chen: 19 KLs 35/25

Eben­falls am Mon­tag, 2. Novem­ber 2026, beginnt vor der 4. Gro­ßen Straf­kam­mer ein wei­te­res Straf­ver­fah­ren wegen des Vor­wurfs der Vergewaltigung.

Ange­klagt ist ein 31-jäh­ri­ger Mann, der sich der­zeit in Unter­su­chungs­haft befin­det. Ihm wird vor­ge­wor­fen, sei­ne ehe­ma­li­ge Lebens­ge­fähr­tin zwi­schen Dezem­ber 2024 und August 2025 in ins­ge­samt vier Fäl­len ver­ge­wal­tigt zu haben. Die mut­maß­li­chen Taten sol­len sich in Emden und Gera ereig­net haben.

Den Vor­sitz führt der Vor­sit­zen­de Rich­ter am Land­ge­richt Dr. Gralla.

Für den ers­ten Ver­hand­lungs­tag sind fünf Zeu­gen, ein Sach­ver­stän­di­ger und ein Dol­met­scher geladen.

  • Beginn: 2. Novem­ber 2026

  • Uhr­zeit: In der Mit­tei­lung nicht angegeben

  • Saal: 116

  • Fort­set­zungs­ter­min: 5. Novem­ber 2026, um 9 Uhr, Saal 116

Umfang­rei­ches Dro­gen­ver­fah­ren: Meh­re­re Kilo­gramm Koka­in und Schusswaffe

Akten­zei­chen: 19 KLs 18/26

Am Don­ners­tag, 5. Novem­ber 2026, beginnt vor der 4. Gro­ßen Straf­kam­mer ein wei­te­res umfang­rei­ches Straf­ver­fah­ren. Ange­klagt sind ins­ge­samt drei Per­so­nen: zwei Män­ner aus Emden im Alter von 36 und 38 Jah­ren sowie eine 29-jäh­ri­ge Frau aus Aurich.

Der 36-jäh­ri­ge Ange­klag­te befin­det sich der­zeit in Untersuchungshaft.

Den bei­den Män­nern wird vor­ge­wor­fen, bis zum 5. Mai 2026 in Emden und an ande­ren Orten gemein­schaft­lich als Mit­glie­der einer Ban­de mit meh­re­ren Kilo­gramm Koka­in uner­laubt Han­del getrie­ben zu haben.

Dem 36-Jäh­ri­gen wird zusätz­lich vor­ge­wor­fen, bei einer der Taten eine Schuss­waf­fe mit sich geführt zu haben.

Die 29-jäh­ri­ge Ange­klag­te aus Aurich muss sich wegen Bei­hil­fe zu den vor­ge­wor­fe­nen Taten verantworten.

Nach den Vor­wür­fen soll der 36-jäh­ri­ge Ange­klag­te durch die ihm zur Last geleg­ten Straf­ta­ten min­des­tens 200.000 Euro erlangt haben.

Für den ers­ten Haupt­ver­hand­lungs­ter­min sind kei­ne Zeu­gen oder Sach­ver­stän­di­gen gela­den. Den Vor­sitz führt erneut der Vor­sit­zen­de Rich­ter am Land­ge­richt Dr. Gralla.

  • Beginn: 5. Novem­ber 2026

  • Uhr­zeit: In der Mit­tei­lung nicht angegeben

  • Saal: 116

  • Fort­set­zungs­ter­mi­ne: 16. Novem­ber, 19. Novem­ber, 30. Novem­ber und 7. Dezem­ber 2026

Drei Ver­fah­ren inner­halb weni­ger Tage

Mit den drei anste­hen­den Haupt­ver­hand­lun­gen beschäf­tigt sich das Land­ge­richt Aurich Anfang Novem­ber mit schwer­wie­gen­den straf­recht­li­chen Vor­wür­fen. Wäh­rend in zwei Ver­fah­ren mut­maß­li­che Sexu­al­straf­ta­ten ver­han­delt wer­den, geht es im drit­ten Ver­fah­ren um mut­maß­li­chen ban­den­mä­ßi­gen Han­del mit meh­re­ren Kilo­gramm Kokain.

Wich­ti­ger Hin­weis: Bei sämt­li­chen genann­ten Vor­wür­fen han­delt es sich um Ankla­ge­vor­wür­fe. Über die Schuld der Ange­klag­ten ent­schei­den die Gerich­te im Rah­men der jewei­li­gen Haupt­ver­hand­lun­gen. Bis zu einer rechts­kräf­ti­gen Ver­ur­tei­lung gilt die Unschuldsvermutung.

Quel­le: Land­ge­richt Aurich – Über­sicht der neu begin­nen­den erst­in­stanz­li­chen Straf­ver­fah­ren, Kalen­der­wo­che 45.

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Sprie­ken­bor­ger Stra­ße in Net­tel­burg bis Ende 2026 gesperrt: Umlei­tung über Westoverledingen

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Das Archiv­fo­to zeigt den dama­li­gen Zeit­plan für die Sanie­rungs­ar­bei­ten an der Brü­cke in Net­tel­burg. Auf dem Hin­weis­schild war noch der 15. Sep­tem­ber 2026 als vor­aus­sicht­li­cher Ter­min für die Wie­der­frei­ga­be ange­ge­ben. Inzwi­schen wur­de die Voll­sper­rung bis zum 31. Dezem­ber 2026 verlängert.

Sprie­ken­bor­ger Stra­ße (K 22) in Net­tel­burg bleibt bis Ende 2026 voll gesperrt – Sanie­rungs­ar­bei­ten dau­ern länger

Net­tel­burg / Land­kreis Leer – Auto­fah­rer müs­sen sich in Net­tel­burg wei­ter­hin auf eine län­ge­re Ver­kehrs­ein­schrän­kung ein­stel­len: Die Voll­sper­rung der Sprie­ken­bor­ger Stra­ße (K 22) wird bis vor­aus­sicht­lich zum 31. Dezem­ber 2026 ver­län­gert. Grund dafür sind zusätz­li­che Arbei­ten am Brü­cken­bau­werk über den Pol­der-Haupt­ka­nal, die im Ver­lauf der Sanie­rungs­ar­bei­ten erfor­der­lich gewor­den sind.

Im Auf­trag des Land­krei­ses Leer wer­den an dem Brü­cken­bau­werk in Net­tel­burg der­zeit not­wen­di­ge Sanie­rungs­ar­bei­ten durch­ge­führt. Wäh­rend der Arbei­ten wur­den zusätz­li­che Schä­den bezie­hungs­wei­se erfor­der­li­che Maß­nah­men fest­ge­stellt, die zuvor nicht vor­her­seh­bar waren. Der dadurch ent­stan­de­ne erhöh­te Arbeits­auf­wand macht eine Ver­län­ge­rung der ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Bau­zeit notwendig.

Zufahrt für Anlie­ger und Hotel Lan­ge bleibt gewährleistet

Für Anlie­ger gilt wei­ter­hin die Rege­lung „Zufahrt bis Bau­stel­le frei“. Das bedeu­tet, dass die Grund­stü­cke bis zum jewei­li­gen Bau­stel­len­be­reich erreich­bar bleiben.

Auch die Erreich­bar­keit des Hotels Lan­ge ist wäh­rend des gesam­ten Bau­zeit­raums sicher­ge­stellt. Gäs­te und Besu­cher kön­nen das Hotel wei­ter­hin über die Papen­bur­ger Stra­ße (B 70) erreichen.

Groß­räu­mi­ge Umlei­tung über Westoverledingen

Der Kraft­fahr­zeug­ver­kehr wird wäh­rend der Voll­sper­rung weit­räu­mig über das Gebiet der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen umgeleitet.

Die aus­ge­schil­der­te Umlei­tungs­stre­cke führt über fol­gen­de Straßen:

  • Papen­bur­ger Stra­ße / Lee­rer Stra­ße (B 70)

  • Folm­hu­ser Straße

  • Bahn­hof­stra­ße

  • Deich­stra­ße (K 23)

  • Weeke­borg

  • Klos­ter­stra­ße

  • Klos­ter Muhde

  • Esklu­mer Straße

Die Umlei­tung gilt in bei­den Fahrt­rich­tun­gen. Ver­kehrs­teil­neh­mer wer­den gebe­ten, die aus­ge­schil­der­te Stre­cke zu nut­zen und zusätz­li­che Fahr­zei­ten einzuplanen.

Ver­län­ge­rung bis vor­aus­sicht­lich 31. Dezem­ber 2026

Die ver­län­ger­te Voll­sper­rung gilt bis vor­aus­sicht­lich zum 31. Dezem­ber 2026. Die ver­kehrs­be­hörd­li­chen Maß­nah­men tre­ten mit der Anbrin­gung bezie­hungs­wei­se Auf­stel­lung der ent­spre­chen­den Ver­kehrs­zei­chen in Kraft. Die Umlei­tung wird vor Ort ausgeschildert.

Bis zum Abschluss der zusätz­li­chen Sanie­rungs­ar­bei­ten müs­sen Ver­kehrs­teil­neh­mer somit wei­ter­hin mit Ein­schrän­kun­gen im Bereich der Sprie­ken­bor­ger Stra­ße rechnen.

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Fäh­re Ditz­um-Pet­kum: Win­ter­fahr­plan ab 2. Novem­ber 2026 – die­se Ände­run­gen gel­ten jetzt

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Fäh­re Ditz­um-Pet­kum: Win­ter­sai­son beginnt am 2. Novem­ber 2026 – geän­der­te Fahr­zei­ten beachten

Ditzum/Petkum. Für die Ems­fäh­re zwi­schen Ditz­um und Pet­kum beginnt am Mon­tag, 2. Novem­ber 2026, die Win­ter­sai­son. Damit ändern sich die Fahr­zei­ten der belieb­ten Fähr­ver­bin­dung über die Ems. Der Win­ter­fahr­plan gilt bis ein­schließ­lich 28. Febru­ar 2027. Dar­auf weist der Land­kreis Leer als Betrei­ber der Fäh­re hin.

Für Fahr­gäs­te, Pend­ler und Aus­flüg­ler bedeu­tet der Sai­son­wech­sel, dass sie sich auf den Win­ter­fahr­plan ein­stel­len soll­ten. Die aktu­el­len Abfahrts­zei­ten kön­nen auf der Inter­net­sei­te des Land­krei­ses Leer ein­ge­se­hen werden.

Werft­lie­ge­zeit im März 2027: Fäh­re bleibt außer Betrieb

Nach dem Ende der Win­ter­sai­son steht zunächst die jähr­li­che War­tung des Fähr­schif­fes an. Vom 1. bis ein­schließ­lich 19. März 2027 geht die Fäh­re in die Werft­lie­ge­zeit. Das Schiff wird in Older­sum gewar­tet und für die kom­men­de Sai­son vorbereitet.

Wäh­rend die­ser Zeit fin­det kein Fähr­be­trieb zwi­schen Ditz­um und Pet­kum statt.

Ab dem 20. März 2027 soll die Ems­fäh­re wie­der in die Som­mer­sai­son starten.

Beson­de­re Fähr­zei­ten zu Weih­nach­ten und Silvester

Auch zum Jah­res­wech­sel gibt es eini­ge Beson­der­hei­ten im Fahr­plan. Zwi­schen Weih­nach­ten und Neu­jahr ver­kehrt die Fäh­re nach dem Wochenendfahrplan.

An Hei­lig­abend, 24. Dezem­ber 2026, und an Sil­ves­ter, 31. Dezem­ber 2026, endet der Fähr­be­trieb bereits um 14.30 Uhr. Die letz­te Fahrt star­tet jeweils in Petkum.

Am ers­ten Weih­nachts­tag, 25. Dezem­ber 2026, bleibt die Fäh­re voll­stän­dig außer Betrieb. An die­sem Tag fin­det kein Fähr­ver­kehr statt.

Eis­gang kann den Fähr­be­trieb im Win­ter unterbrechen

In den Win­ter­mo­na­ten kann es wit­te­rungs­be­dingt zu Ein­schrän­kun­gen kom­men. Bei ent­spre­chen­den Tem­pe­ra­tu­ren und Eis­gang auf der Ems kann der Fähr­be­trieb kurz­fris­tig unter­bro­chen werden.

Soll­te es zu einer sol­chen Unter­bre­chung kom­men, infor­miert der Land­kreis Leer auf sei­ner Inter­net­sei­te über die aktu­el­le Situation.

Win­ter­fahr­plan online abrufbar

Wer die Fähr­ver­bin­dung zwi­schen Ditz­um und Pet­kum nut­zen möch­te, soll­te vor Fahrt­an­tritt einen Blick auf die aktu­el­len Abfahrts­zei­ten wer­fen. Der voll­stän­di­ge Win­ter­fahr­plan sowie wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Fähr­be­trieb sind auf der Inter­net­sei­te des Land­krei­ses Leer zu finden:

www.landkreis-leer.de/Fähre-Ditzum-Petkum

Die Ems­fäh­re ver­bin­det auch wäh­rend der Win­ter­mo­na­te die bei­den Orte Ditz­um und Pet­kum. Mit dem Start des Win­ter­fahr­plans am 2. Novem­ber gel­ten aller­dings ange­pass­te Fahr­zei­ten, die Fahr­gäs­te bei ihrer Rei­se­pla­nung berück­sich­ti­gen sollten.

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