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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Mes­ser­an­griff in Rhau­der­fehn: Zwei Jah­re Frei­heits­stra­fe auf Bewäh­rung – Urteil rechtskräftig

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Mes­ser­an­griff in Rhau­der­fehn: Urteil wegen vor­sätz­li­chen Voll­rauschs und Bedro­hung rechtskräftig

Das Urteil gegen eine heu­te 65-jäh­ri­ge Frau wegen vor­sätz­li­chen Voll­rauschs und Bedro­hung ist rechts­kräf­tig. Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) hat die Revi­si­on der Ange­klag­ten ver­wor­fen. Damit bleibt die vom Land­ge­richt ver­häng­te Gesamt­frei­heits­stra­fe von zwei Jah­ren bestehen. Die Stra­fe wur­de zur Bewäh­rung ausgesetzt.

Wie das Land­ge­richt mit­teilt, hat­te die 1. Gro­ße Straf­kam­mer die Frau bereits am 7. Mai 2026 ver­ur­teilt (Az. 11 Ks 13/25). Gegen die­ses Urteil hat­te die Ange­klag­te Revi­si­on ein­ge­legt. Der Bun­des­ge­richts­hof ver­warf die­se mit Beschluss vom 6. Okto­ber 2026 als unbe­grün­det (Az. 7 StR 98/26). Bei der Über­prü­fung des Urteils sei­en kei­ne Rechts­feh­ler zum Nach­teil der Ange­klag­ten fest­ge­stellt worden.

Mes­ser­an­griff nach stun­den­lan­gem Alko­hol­kon­sum in Rhauderfehn

Im Mit­tel­punkt des Straf­ver­fah­rens stand ein Vor­fall aus dem Febru­ar 2025. Die Ange­klag­te hat­te damals in ihrer Woh­nung in Rhau­der­fehn gemein­sam mit einem Bekann­ten über meh­re­re Stun­den erheb­li­che Men­gen Alko­hol getrunken.

Aus einem nicht näher bekann­ten Anlass nahm die Frau im Lau­fe der Nacht eine Wein­fla­sche und schlug dem Mann unver­mit­telt auf den Hin­ter­kopf. Anschlie­ßend stach sie ihm mit einem Küchen­mes­ser in die rech­te Gesichts­hälf­te. Dabei erkann­te sie nach den Fest­stel­lun­gen des Gerichts die Mög­lich­keit eines töd­li­chen Aus­gangs und nahm die­se zumin­dest bil­li­gend in Kauf.

Der Geschä­dig­te erlitt eine tie­fe, meh­re­re Zen­ti­me­ter lan­ge Ver­let­zung an der Wan­ge. Einen wei­te­ren Mes­ser­an­griff konn­te er abweh­ren. Anschlie­ßend brach der stark alko­ho­li­sier­te Mann kör­per­lich zusam­men und blieb im Wohn­zim­mer neben dem Sofa lie­gen. Von wei­te­ren Angrif­fen nahm die Ange­klag­te danach Abstand.

Spä­ter infor­mier­te sie selbst die Ret­tungs­leit­stel­le. Dar­auf­hin tra­fen Ret­tungs­dienst und Poli­zei in der Woh­nung ein und fan­den den ver­letz­ten Mann vor. Der Geschä­dig­te über­leb­te den Angriff.

Gericht konn­te voll­stän­di­ge Auf­he­bung der Steue­rungs­fä­hig­keit nicht ausschließen

Bei der recht­li­chen Bewer­tung spiel­te der Alko­hol­kon­sum der Ange­klag­ten eine ent­schei­den­de Rol­le. Die Straf­kam­mer konn­te nicht aus­schlie­ßen, dass ihre Steue­rungs­fä­hig­keit zum Tat­zeit­punkt voll­stän­dig auf­ge­ho­ben war.

Aller­dings stell­te das Gericht fest, dass die Frau bereits zu Beginn des Alko­hol­kon­sums damit gerech­net und zumin­dest bil­li­gend in Kauf genom­men hat­te, durch den Alko­hol in einen Zustand erheb­li­cher oder sogar voll­stän­di­ger Ein­schrän­kung ihrer Steue­rungs­fä­hig­keit zu geraten.

Des­halb erfolg­te hin­sicht­lich des Mes­ser­an­griffs kei­ne Ver­ur­tei­lung wegen eines vor­sätz­li­chen Gewalt­de­likts, son­dern wegen vor­sätz­li­chen Vollrauschs.

Nach­ba­rin bereits im Dezem­ber 2024 mit Mes­ser bedroht

Ein wei­te­rer Teil des Ver­fah­rens betraf einen Vor­fall aus dem Dezem­ber 2024. Damals hat­te die Ange­klag­te eine Nach­ba­rin im Trep­pen­haus eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses mit einem Küchen­mes­ser bedroht. Auch wegen die­ser Tat wur­de sie verurteilt.

Zwei Jah­re Frei­heits­stra­fe auf Bewäh­rung und umfang­rei­che Auflagen

Das Land­ge­richt ver­häng­te gegen die heu­te 65-Jäh­ri­ge eine Gesamt­frei­heits­stra­fe von zwei Jah­ren und setz­te deren Voll­stre­ckung zur Bewäh­rung aus. Zusätz­lich ord­ne­te die Kam­mer umfang­rei­che Bewäh­rungs­auf­la­gen und Wei­sun­gen an.

Dazu gehö­ren insbesondere:

  • die Unter­stel­lung unter die Auf­sicht eines Bewährungshelfers,

  • ein voll­stän­di­ges Alkoholverbot,

  • die Teil­nah­me an einer sta­tio­nä­ren Alkoholentzugstherapie,

  • die Ableis­tung von 200 Stun­den gemein­nüt­zi­ger Arbeit.

Mit der Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs vom 6. Okto­ber 2026 ist das Urteil des Land­ge­richts rechts­kräf­tig. Die Revi­si­on der Ange­klag­ten blieb ohne Erfolg.

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Bade­see Gro­te­gas­te in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Neue Sau­na, Indoor­spiel­hal­le und sie­ben Feri­en­häu­ser im Natur­re­sort ab 2027

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Bade­see Gro­te­gas­te wird zum Natur­re­sort am Ems­deich: Neue Ange­bo­te, Sau­na­be­reich und Feri­en­häu­ser mit Seeblick

Seit 40 Jah­ren gehört der Bade­see Gro­te­gas­te zu den belieb­ten Aus­flugs- und Erho­lungs­zie­len in Wes­t­ov­er­le­din­gen und der Regi­on. Zum Jubi­lä­um gibt es zahl­rei­che Neue­run­gen: Ein reno­vier­ter Sau­na­be­reich, eine Indoor­spiel­hal­le und ein erwei­ter­ter Disc-Golf-Par­cours berei­chern bereits das Frei­zeit­an­ge­bot. 2027 folgt der nächs­te gro­ße Schritt: Aus dem Frei­zeit­park „Am Ems­deich“ wird das „Natur­re­sort am Ems­deich“. Außer­dem ent­steht am Süd­ufer des Bade­sees ein neu­er Feri­en­haus­park mit sie­ben moder­nen Unter­künf­ten und Seeblick.

Indoor­spiel­hal­le „Kin­ner­kram“ bie­tet Spiel­spaß bei jedem Wetter

Auch für Fami­li­en mit Kin­dern gibt es eine Neue­rung: Direkt am Bade­see wur­de in die­sem Jahr die Indoor­spiel­hal­le „Kin­ner­kram“ eröff­net. Die Ein­rich­tung war zuvor in Ihr­ho­ve ange­sie­delt und bie­tet Kin­dern nun auch am Stand­ort Gro­te­gas­te eine Mög­lich­keit, sich bei schlech­tem Wet­ter auszutoben.

In einer siche­ren und leben­di­gen Umge­bung kön­nen die jüngs­ten Besu­cher spie­len, ent­de­cken und sich bewe­gen. Wäh­rend die Kin­der beschäf­tigt sind, kön­nen Eltern etwas durch­at­men und wis­sen ihren Nach­wuchs gut unterhalten.

Disc Golf jetzt mit 13 Bahnen

Wer sich lie­ber sport­lich betä­tigt, fin­det auf der Disc-Golf-Anla­ge ein erwei­ter­tes Ange­bot. Der Par­cours wur­de auf ins­ge­samt 13 Bah­nen aus­ge­baut. Die Sport­art ver­bin­det Bewe­gung, Geschick­lich­keit und Spiel und eig­net sich für einen abwechs­lungs­rei­chen Auf­ent­halt im Freien.

Auch die angren­zen­de Park­an­la­ge bie­tet wei­te­re Mög­lich­kei­ten zur Erho­lung. Das „Gast­hu­us Ulen­hoff“ und das Muse­ums­bau­ern­haus Nee­mann laden zu Spa­zier­gän­gen in der Natur ein. Gleich­zei­tig erhal­ten Besu­cher dort Ein­bli­cke in das land­wirt­schaft­li­che Leben ver­gan­ge­ner Zeiten.

Neu­er Name ab 2027: Aus Frei­zeit­park „Am Ems­deich“ wird Naturresort

Ab 2027 beginnt für den Stand­ort ein neu­es Kapi­tel. Der bis­he­ri­ge Frei­zeit­park „Am Ems­deich“ wird künf­tig unter dem Namen „Natur­re­sort am Ems­deich“ auf­tre­ten. Dazu gehört auch ein neu­er Mar­ken­auf­tritt mit einer über­ar­bei­te­ten Wort- und Bildmarke.

„Der neue Mar­ken­auf­tritt wur­de offi­zi­ell vom Auf­sichts­rat frei­ge­ge­ben“, erklärt Mar­co Smid, Geschäfts­füh­rer der gemein­de­ei­ge­nen GmbH, die das Natur­re­sort betreibt.

Name und Mar­ken­kon­zept sei­en gemein­sam ent­wi­ckelt wor­den. Das Team des Resorts habe dabei mit einer Mar­ke­ting­agen­tur zusam­men­ge­ar­bei­tet. „Der neue Name bringt auf den Punkt, was Gäs­te und Ein­hei­mi­sche schät­zen, näm­lich Erho­lung im Ein­klang mit der ost­frie­si­schen Natur“, so Smid.

 

Pri­va­te Sau­na mit direk­tem Zugang zum Badesee

Seit Mai 2026 steht Cam­ping­gäs­ten sowie Ein­hei­mi­schen aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Umge­bung ein reno­vier­ter Sau­na­be­reich zur Ver­fü­gung. Herz­stück ist eine frei­ste­hen­de Sau­na­fass. Ergänzt wird das Ange­bot durch moder­ne Ruhe­räu­me und Duschen sowie einen Außen­be­reich mit Steg und direk­tem Zugang zum Badesee.

Beson­ders attrak­tiv: Wäh­rend des gebuch­ten Zeit­raums steht der gesam­te Sau­na­be­reich den Gäs­ten zur Allein­nut­zung zur Ver­fü­gung. So kön­nen Besu­cher unge­stört ent­span­nen und die Aus­zeit in pri­va­ter Atmo­sphä­re genießen.

Ein Besuch für zwei Per­so­nen und zwei Stun­den kos­tet 40 Euro. Buchun­gen und wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind auf der Inter­net­sei­te des Cam­ping­plat­zes unter www.ostfriesland-camping.de möglich.

Sie­ben neue Feri­en­häu­ser mit See­blick ent­ste­hen am Südufer

Eine wei­te­re gro­ße Neue­rung erwar­tet die Besu­cher zum Sai­son­start 2027. Am Süd­ufer des Bade­sees ist ein Feri­en­haus­park mit sie­ben neu­en, moder­nen Feri­en­häu­sern geplant. Die Unter­künf­te sol­len einen Blick auf den See bie­ten und das bis­he­ri­ge Über­nach­tungs­an­ge­bot erweitern.

Damit rich­tet sich das Natur­re­sort künf­tig noch stär­ker an Fami­li­en, Paa­re und Grup­pen, die ihren Urlaub oder eine Aus­zeit direkt am Was­ser ver­brin­gen möchten.

Die Bau­ar­bei­ten für den neu­en Feri­en­haus­park sol­len ab Mit­te Novem­ber 2026 beginnen.

Gro­te­gas­te ent­wi­ckelt sein Frei­zeit- und Urlaubs­an­ge­bot weiter

Mit dem reno­vier­ten Sau­na­be­reich, der Indoor­spiel­hal­le „Kin­ner­kram“, dem erwei­ter­ten Disc-Golf-Par­cours und den geplan­ten Feri­en­häu­sern baut der Stand­ort sein Ange­bot kon­ti­nu­ier­lich aus. Der neue Name „Natur­re­sort am Ems­deich“ soll ab 2027 zugleich die Aus­rich­tung des gesam­ten Are­als wider­spie­geln: Erho­lung, Frei­zeit und Urlaub inmit­ten der ost­frie­si­schen Natur.

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Euro­pa­leit­stel­le in Leer: Haus­not­ruf, Ein­bruch­alarm und Brand­mel­dung – rund um die Uhr im Ein­satz für mehr Sicher­heit in Ostfriesland

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Mer­le San­ders­feld-Kelm und Jens Boelen von der Geschäfts­füh­rung der San­ders­feld-Unter­neh­mens­grup­pe. In der Euro­pa­leit­stel­le in Leer wer­den rund um die Uhr Haus- und Mobil­not­ru­fe sowie Alarm­mel­dun­gen von Brand- und Ein­bruch­mel­de­an­la­gen ent­ge­gen­ge­nom­men, geprüft und die not­wen­di­gen Hilfs­maß­nah­men ein­ge­lei­tet. Damit leis­tet das Unter­neh­men einen wich­ti­gen Bei­trag zur Sicher­heit in Ostfriesland.

Euro­pa­leit­stel­le in Leer: Wie rund um die Uhr für Sicher­heit in Ost­fries­land gesorgt wird
 

Wenn ein Haus­not­ruf aus­ge­löst wird, eine Brand­mel­de­an­la­ge Alarm schlägt oder ein Ein­bruch­mel­der eine Gefahr signa­li­siert, beginnt häu­fig eine wich­ti­ge Arbeit im Hin­ter­grund: in einer Leit­stel­le. Mit­ten in Ost­fries­land sorgt die Euro­pa­leit­stel­le in Leer rund um die Uhr dafür, dass Not­ru­fe und Sicher­heits­mel­dun­gen ent­ge­gen­ge­nom­men, bewer­tet und die erfor­der­li­chen Maß­nah­men ein­ge­lei­tet werden.

Vie­le Men­schen ver­bin­den Leit­stel­len zunächst mit Poli­zei, Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst. Moder­ne Not­ruf- und Ser­vice­leit­stel­len über­neh­men heu­te jedoch wesent­lich mehr Auf­ga­ben. Neben der Über­wa­chung von Gebäu­den, Unter­neh­men und tech­ni­schen Sicher­heits­ein­rich­tun­gen steht zuneh­mend auch der Schutz von Men­schen im All­tag im Mittelpunkt.

Haus­not­ruf in Leer: Selbst­stän­dig leben und im Not­fall Hil­fe bekommen

Der Wunsch, auch im Alter mög­lichst lan­ge selbst­stän­dig in den eige­nen vier Wän­den woh­nen zu kön­nen, ist für vie­le Senio­rin­nen und Senio­ren von gro­ßer Bedeu­tung. Gleich­zei­tig machen sich Ange­hö­ri­ge häu­fig Gedan­ken dar­über, was pas­siert, wenn ein Sturz oder ein medi­zi­ni­scher Not­fall ein­tritt und gera­de nie­mand in der Nähe ist.

Moder­ne Haus­not­ruf­sys­te­me bie­ten hier eine wich­ti­ge Unter­stüt­zung. Über einen Not­ruf­knopf kön­nen Betrof­fe­ne im Ernst­fall mit einem ein­fa­chen Knopf­druck Hil­fe anfor­dern. Das Signal geht direkt bei der rund um die Uhr besetz­ten Euro­pa­leit­stel­le in Leer ein.

Dort neh­men geschul­te Mit­ar­bei­ten­de den Not­ruf ent­ge­gen, bewer­ten die Situa­ti­on und lei­ten die not­wen­di­gen Maß­nah­men ein. Wel­che Hil­fe orga­ni­siert wird, rich­tet sich nach dem jewei­li­gen Hil­fe­plan. Je nach Situa­ti­on wer­den Ange­hö­ri­ge, Nach­barn, Pfle­ge­diens­te oder Ret­tungs­kräf­te informiert.

Für die Betrof­fe­nen bedeu­tet das vor allem Sicher­heit und die Gewiss­heit, in einer Not­si­tua­ti­on nicht auf sich allein gestellt zu sein.

Mobi­ler Not­ruf: Sicher­heit auch außer­halb der eige­nen vier Wände

Neben dem klas­si­schen Haus­not­ruf gewin­nen mobi­le Not­ruf­sys­te­me zuneh­mend an Bedeu­tung. Sie ermög­li­chen es, auch unter­wegs schnell Hil­fe anzu­for­dern – bei­spiels­wei­se beim Spa­zier­gang, beim Ein­kau­fen oder auf Reisen.

Moder­ne Mobil­not­ruf­sys­te­me ver­fü­gen über Ortungs­tech­nik. Dadurch kann im Bedarfs­fall die Posi­ti­on der hil­fe­su­chen­den Per­son ermit­telt wer­den. Die Mit­ar­bei­ten­den der Euro­pa­leit­stel­le kön­nen so gezielt Unter­stüt­zung organisieren.

Gera­de für akti­ve Senio­rin­nen und Senio­ren bie­ten die­se Sys­te­me einen zusätz­li­chen Sicher­heits­ge­winn. Sie ermög­li­chen mehr Bewe­gungs­frei­heit und Selbst­stän­dig­keit, ohne dass auf eine zuver­läs­si­ge Mög­lich­keit zur Hil­fe­an­for­de­rung ver­zich­tet wer­den muss.

Ein­bruch­alarm, Brand­mel­de­an­la­ge und tech­ni­sche Sicherheitssysteme

Die Auf­ga­ben der Euro­pa­leit­stel­le in Leer beschrän­ken sich aller­dings nicht auf Haus­not­ruf und Mobil­not­ruf. Täg­lich gehen dort auch zahl­rei­che wei­te­re Sicher­heits­mel­dun­gen ein.

Dazu gehö­ren unter anderem:

  • Ein­bruch­mel­de­an­la­gen, die unbe­fug­tes Ein­drin­gen in Gebäu­de melden.

  • Über­fall­mel­der, mit denen in bedroh­li­chen Situa­tio­nen Alarm aus­ge­löst wer­den kann.

  • Brand­mel­de­an­la­gen, die auf mög­li­che Brän­de auf­merk­sam machen.

  • Tech­ni­sche Sicher­heits­sys­te­me, die Stö­run­gen oder ande­re Gefah­ren­zu­stän­de melden.

Jeder ein­ge­hen­de Alarm erfor­dert eine schnel­le Ein­schät­zung und eine ange­mes­se­ne Reak­ti­on. Dabei müs­sen die Mit­ar­bei­ten­den inner­halb kur­zer Zeit ent­schei­den, wel­che Maß­nah­men erfor­der­lich sind und wer infor­miert wer­den muss.

Moder­ne Tech­nik und erfah­re­ne Mit­ar­bei­ten­de arbei­ten Hand in Hand

Auto­ma­ti­sier­te Sys­te­me erken­nen mög­li­che Gefah­ren und über­mit­teln die ent­spre­chen­den Infor­ma­tio­nen inner­halb weni­ger Sekun­den an die Leit­stel­le. Die Tech­nik bil­det damit eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die schnel­le Bear­bei­tung von Alarmen.

Doch trotz aller tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten bleibt der Mensch ent­schei­dend. Erfah­re­ne Mit­ar­bei­ten­de beur­tei­len die jewei­li­ge Situa­ti­on indi­vi­du­ell, berück­sich­ti­gen hin­ter­leg­te Infor­ma­tio­nen und ent­schei­den über die nächs­ten Schritte.

Gera­de bei Per­so­nen-Not­ru­fen ist die­se per­sön­li­che Betreu­ung beson­ders wich­tig. Denn hin­ter jedem ein­ge­hen­den Signal kann ein Mensch ste­hen, der drin­gend Unter­stüt­zung benötigt.

Euro­pa­leit­stel­le in Leer als wich­ti­ger Bestand­teil regio­na­ler Sicherheit

Die Euro­pa­leit­stel­le in Leer ver­bin­det moder­ne Sicher­heits­tech­nik mit per­sön­li­cher Betreu­ung. Durch die rund um die Uhr besetz­te Leit­stel­le wer­den Men­schen, Unter­neh­men und Ein­rich­tun­gen bei unter­schied­li­chen Sicher­heits­an­for­de­run­gen unterstützt.

Vie­les von die­ser Arbeit bleibt für die Öffent­lich­keit unsicht­bar. Wäh­rend drau­ßen der All­tag wei­ter­geht, wer­den in der Leit­stel­le Not­ru­fe ent­ge­gen­ge­nom­men, Alar­me geprüft und Hilfs­maß­nah­men organisiert.

Für Men­schen, die auf einen Haus­not­ruf, einen Mobil­not­ruf oder ande­re Sicher­heits­lö­sun­gen ver­trau­en, ist die­se Arbeit eine wich­ti­ge Grund­la­ge für ein siche­res und selbst­be­stimm­tes Leben.

Denn Sicher­heit bedeu­tet nicht nur, Hil­fe zu bekom­men, wenn etwas pas­siert. Sicher­heit bedeu­tet vor allem, zu wis­sen, dass jemand da ist, wenn man ihn braucht.

 
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