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2G-Regeln wer­den auf Ein­zel­han­del ausgeweitet

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Maß­nah­men zur Bewäl­ti­gung der Corona-Pandemie

Die Lage in unse­rem Land ist sehr ernst. In vie­len Regio­nen Deutsch­lands stei­gen die
Inzi­den­zen, die Belas­tung in den Kran­ken­häu­sern gerät vie­ler­orts an sei­ne Gren­zen,
ins­be­son­de­re im Süden und Osten Deutsch­lands. Die Pan­de­mie trifft unser gan­zes
Land hart. Über die soli­da­ri­sche Ver­tei­lung von Inten­siv­pa­ti­en­ten sind wir alle eng
mit­ein­an­der verbunden.

Des­halb wer­den wir in einem Akt der natio­na­len Soli­da­ri­tät gemein­sam dafür
sor­gen, dass die Infek­ti­ons­zah­len wie­der sin­ken und unser Gesund­heits­sys­tem
ent­las­tet wird.

Vor die­sem Hin­ter­grund beschlie­ßen die Bun­des­kanz­le­rin und die
Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Länder:

  • 1. Die bestehen­den Beschlüs­se der Bun­des­kanz­le­rin und der Regie­rungs­chefin­nen
    und Regie­rungs­chefs der Län­der blei­ben wei­ter­hin gül­tig, sofern die­ser Beschluss
    kei­ne abwei­chen­den Fest­le­gun­gen trifft. Die Län­der wer­den ihre
    Lan­des­ver­ord­nun­gen ent­spre­chend anpassen.
  • 2. Ein erwei­ter­ter Bund-Län­der-Kri­sen­stab wird im Bun­des­kanz­ler­amt ein­ge­rich­tet,
    der früh­zei­tig die Pro­ble­me in der Logis­tik, bei der Impf­stoff­lie­fe­rung und ‑ver­tei­lung
    erken­nen und behe­ben soll.
  • 3. Bund und Län­der wer­den gemein­sam dar­an arbei­ten, bis Weih­nach­ten allen, die
    sich für eine Erst­imp­fung ent­schei­den und allen, die frist­ge­recht eine Zweit- oder
    Auf­frisch­imp­fung benö­ti­gen, die Imp­fung zu ermög­li­chen. Bei einer hohen
    Nach­fra­ge in der Bevöl­ke­rung kann das bis zu 30 Mil­lio­nen Imp­fun­gen erfordern.
  • 4. Der Bund wird zudem den Kreis der Per­so­nen deut­lich aus­wei­ten, die Imp­fun­gen
    durch­füh­ren dür­fen. Kurz­fris­tig geht das über Dele­ga­tio­nen, mit denen Ärz­tin­nen
    und Ärz­ten an Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker sowie Pfle­ge­fach­kräf­te, etwa in
    Alten­hei­men die Imp­fung dele­gie­ren dür­fen. Dar­über hin­aus soll eine gesetz­li­che
    Ände­rung erfol­gen für Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, Zahn­ärz­tin­nen und
    Zahn­ärz­te und wei­te­re, um den Kreis der Berech­tig­ten, die in der Coro­na­Pan­de­mie Imp­fun­gen durch­füh­ren kön­nen, auszuweiten.
  • 5. Weil der Schutz der Coro­na-Imp­fung vor den aktu­ell vor­herr­schen­den
    Virus­va­ri­an­ten bei den der­zeit ver­füg­ba­ren Impf­stof­fen etwa ab dem fünf­ten Monat
    kon­ti­nu­ier­lich nach­lässt, wird der Impf­sta­tus, das heißt die Dau­er der
    Aner­ken­nung als voll­stän­dig geimpf­te Per­son, zu ver­än­dern sein, sofern kei­ne
    Auf­fri­schungs­imp­fung erfolgt. Auf Ebe­ne der Euro­päi­schen Uni­on wird dis­ku­tiert,
    dass der Impf­sta­tus nach der zwei­ten Imp­fung sei­ne Gül­tig­keit für neun Mona­te
    behal­ten soll. Bund und Län­der wer­den sich unter Berück­sich­ti­gung der
    Impf­kam­pa­gne und der zur Ver­fü­gung ste­hen­den Impf­stof­fe bis zum Jah­res­en­de
    ver­stän­di­gen, ab wann und wie eine ent­spre­chen­de Rege­lung in der
    Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land Anwen­dung fin­den soll.
  • 6. Bun­des­weit ist der Zugang zu Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen der Kul­tur- und
    Frei­zeit­ge­stal­tung (Kinos, Thea­ter, Gast­stät­ten, etc.) inzi­denz­un­ab­hän­gig nur für
    Geimpf­te und Gene­se­ne (2G) mög­lich. Ergän­zend kann ein aktu­el­ler Test
    vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). Hier­zu sind Aus­nah­men für Per­so­nen, die nicht
    geimpft wer­den kön­nen und für Per­so­nen, für die kei­ne all­ge­mei­ne Impf­emp­feh­lung
    vor­liegt, vor­zu­se­hen. Dar­über hin­aus sind Aus­nah­men für Kin­der und Jugend­li­che
    bis 18 Jah­ren möglich.
  • 7. Die 2G-Regeln wer­den bun­des­weit inzi­denz­un­ab­hän­gig auf den Ein­zel­han­del
    aus­ge­wei­tet. Zugang haben also nur noch Geimpf­te und Gene­se­ne.
    Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te des täg­li­chen Bedarfs. Der Zugang muss von den
    Geschäf­ten kon­trol­liert werden.
  • Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der
    Bun­des­not­brem­se.
  • 8. In allen Län­dern wer­den stren­ge Kon­takt­be­schrän­kun­gen für Unge­impf­te
    ver­an­lasst. Pri­va­te Zusam­men­künf­te im öffent­li­chen oder pri­va­ten Raum, an
    denen nicht geimpf­te und nicht gene­se­ne Per­so­nen teil­neh­men, sind auf den
    eige­nen Haus­halt sowie höchs­tens zwei Per­so­nen eines wei­te­ren Haus­hal­tes
    zu beschrän­ken. Kin­der bis zur Voll­endung des 14 Jah­res sind hier­von
    aus­ge­nom­men. Ehe­gat­ten, Lebens­part­ner und Part­ne­rin­nen bzw. Part­ner einer
    nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft gel­ten als ein Haus­halt, auch wenn sie kei­nen
    gemein­sa­men Wohn­sitz haben. Pri­va­te Zusam­men­künf­te, an denen aus­schließ­lich
    Geimpf­te und Gene­se­ne teil­neh­men, sind davon nicht berührt. Der Bund wird die
    COVID-19-Schutz­maß­nah­men-Aus­nah­men­ver­ord­nung ent­spre­chend anpassen.
  • 9. Über­re­gio­na­le Sport‑, Kul­tur- und ver­gleich­ba­re Groß­ver­an­stal­tun­gen wer­den
    deut­lich ein­ge­schränkt. Es wer­den Begren­zun­gen der Aus­las­tung und eine
    abso­lu­te Ober­gren­ze von Zuschau­en­den fest­ge­legt. Bei Ver­an­stal­tun­gen in
    geschlos­se­nen Räu­men darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 5.000 Zuschau­en­den. Bei
    Ver­an­stal­tun­gen im Frei­en darf nur 30 bis 50 Pro­zent der Kapa­zi­tät genutzt wer­den
    bis zu einer maxi­ma­len Gesamt­zahl von 15.000 Zuschau­en­den. Es sind
    medi­zi­ni­sche Mas­ken zu tra­gen. Es gilt wie auch sonst, dass nur Geimpf­te oder
    Gene­se­ne Zugang haben (2G). Ergän­zend kann für die Teil­neh­men­den ein
    aktu­el­ler Test vor­ge­schrie­ben wer­den (2GPlus). In Län­dern mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen müs­sen Ver­an­stal­tun­gen nach Mög­lich­keit abge­sagt und
    Sport­ver­an­stal­tun­gen ohne Zuschau­er durch­ge­führt werden.
  • 10. Spä­tes­tens ab einer Inzi­denz von mehr als 350 Neu­in­fek­tio­nen pro 100.000
    Ein­woh­nern in sie­ben Tagen wer­den Clubs und Dis­ko­the­ken in Innen­räu­men
    geschlos­sen. Aus Sicht des Bun­des ist das recht­lich schon jetzt mög­lich. Bei der
    Reform des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes wird dies aber noch ein­mal unzwei­fel­haft
    klar­ge­stellt. Die Län­der kön­nen die­se Mög­lich­keit aber schon jetzt flä­chen­de­ckend
    nut­zen, wo nötig.
  • 11. In Krei­sen mit einer Inzi­denz ober­halb von 350 pro 100.000 Ein­woh­ner müs­sen alle
    Kon­tak­te redu­ziert wer­den. Des­halb gilt bei pri­va­ten Fei­ern und Zusam­men­künf­ten eine Teil­neh­mer­gren­ze von 50 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) in Innen­räu­men und 200 Per­so­nen (Geimpf­te und Gene­se­ne) im Außenbereich.
  • 12. In den Schu­len gilt eine Mas­ken­pflicht für alle Klassenstufen.
  • 13.Es wer­den stren­ge Kon­trol­len aller Regeln sicher­ge­stellt. Das gilt ins­be­son­de­re
    für Kon­trol­len des Impf­sta­tus, die mög­lichst mit­tels Apps erfol­gen sollen.
  • 14.Der Gesetz­ge­ber wird gebe­ten, das Infek­ti­ons­schutz­ge­setz um wei­te­re
    Rege­lun­gen zu ergän­zen, damit Län­der und Regio­nen mit einem hohen
    Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter­hin ange­mes­se­ne zusätz­li­che Maß­nah­men (z.B.
    zeit­lich befris­te­te Schlie­ßun­gen von Gast­stät­ten, Ver­bot der Alko­hol­ab­ga­be oder
    des Alko­hol­kon­sums, Beschrän­kung von Ansamm­lun­gen, Ein­schrän­kun­gen bei
    Hotel­über­nach­tun­gen) zur Ver­fü­gung haben. Dar­über hin­aus wird er gebe­ten, die
    Über­gangs­frist für Schutz­maß­nah­men im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz, die bis zum 25.
    Novem­ber 2021 in Kraft getre­ten sind, über den 15. Dezem­ber 2021 hin­aus zu
    ver­län­gern. Es wird gesetz­lich klar­ge­stellt, dass die­se Maß­nah­men auch regio­nal
    dif­fe­ren­ziert (z.B. Land­krei­se) ange­ord­net wer­den können.
  • 15. All die vor­ge­nann­ten Maß­nah­men mar­kie­ren bun­des­weit ein­heit­li­che Min­dest­stan­dards. Damit ver­schär­fen auch vie­le Län­der und Regio­nen mit aktu­ell
    nied­ri­gen Inzi­den­zen ihre Regeln, um die Wel­le abzu­mil­dern und ihre
    Gesund­heits­sys­te­me vor­aus­schau­end zu ent­las­ten. Die beson­ders betrof­fe­nen
    Län­der wer­den auch wei­ter­hin über die­se Min­dest­stan­dards hin­aus mit
    lan­des­recht­li­chen Rege­lun­gen tätig werden.
  • 16. Der Bund wird eine ein­rich­tungs­be­zo­ge­ne Impf­pflicht für Beschäf­tig­te auf den
    Weg brin­gen, z.B. in Alten­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und Krankenhäusern.
  • 17. Bund und Län­der begrü­ßen es, dass der Deut­sche Bun­des­tag zeit­nah über eine
    all­ge­mei­ne Impf­pflicht ent­schei­den will. Sie kann grei­fen, sobald sicher­ge­stellt
    wer­den kann, dass alle zu Imp­fen­den auch zeit­nah geimpft wer­den kön­nen, also
    etwa ab Febru­ar 2022. Bund und Län­der bit­ten den Ethik­rat, hier­zu bis Jah­res­en­de
    eine Emp­feh­lung zu erarbeiten.
  • 18. Im Bun­des­kanz­ler­amt wird ein Exper­ten­gre­mi­um von Wis­sen­schaft­le­rin­nen
    und Wis­sen­schaft­lern ein­ge­rich­tet. Es soll ein­mal die Woche tagen und
    gemein­sa­me Vor­schlä­ge machen.
  • 19. Am Sil­ves­ter­tag und Neu­jahrs­tag wird bun­des­weit ein An- und
    Ver­samm­lungs­ver­bot umge­setzt. Dar­über hin­aus gilt ein Feu­er­werks­ver­bot auf
    durch die Kom­mu­nen zu defi­nie­ren­den publi­kums­träch­ti­gen Plät­zen. Der Ver­kauf
    von Pyro­tech­nik vor Sil­ves­ter wird in die­sem Jahr gene­rell ver­bo­ten und vom
    Zün­den von Sil­ves­ter­feu­er­werk gene­rell drin­gend abge­ra­ten, auch vor dem
    Hin­ter­grund der hohen Ver­let­zungs­ge­fahr und der bereits enor­men Belas­tung des
    Gesund­heits­sys­tems. Für die hier­von betrof­fe­nen Unter­neh­men ist wie im
    ver­gan­ge­nen Jahr eine ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­on im Rah­men der
    Wirt­schafts­hil­fen vorzusehen.
  • 20. Die Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der begrü­ßen das durch die
    Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Term-Sheet zur Über­brü­ckungs­hil­fe IV, mit dem zur
    Umset­zung des Beschlus­ses vom 18. Novem­ber 2021 ein Hilfs­in­stru­ment für die
    von Coro­na-Schutz­maß­nah­men beson­ders betrof­fe­nen Advents­märk­te geschaf­fen
    wer­den soll. Die­ses soll zügig umge­setzt wer­den. Die Här­te­fall­hil­fen, der
    Son­der­fonds des Bun­des für Mes­sen und Aus­stel­lun­gen, der Son­der­fonds des
    Bun­des für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen, das Pro­gramm Coro­na-Hil­fen Pro­fi­sport und
    das KFW-Son­der­pro­gramm sol­len ver­län­gert wer­den. Eben­so begrü­ßen sie, dass
    das Bun­des­ka­bi­nett die wesent­li­chen Son­der­re­ge­lun­gen beim Kurz­ar­bei­ter­geld
    bis zum 31. März 2022 ver­län­gert hat. Sie bit­tet die Bun­des­re­gie­rung, die wei­te­re
    Ent­wick­lung im Blick zu behalten.

Hin­sicht­lich der Aus­nah­men ori­en­tie­ren sich die Län­der am ent­spre­chen­den Kata­log in der Bundesnotbremse.


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Gal­li­markt Leer 2026: Begeis­ter­ter Applaus und Hup­kon­zert nach spek­ta­ku­lä­rem Feuerwerk

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Ein beein­dru­cken­des Far­ben­meer am Nacht­him­mel über Leer: Das Gal­li­markt-Feu­er­werk erleuch­te­te den Him­mel über dem Muse­ums­ha­fen mit kraft­vol­len Leucht­ef­fek­ten und spek­ta­ku­lä­ren Feu­er­werks­bil­dern. Foto: Nael Foto­gra­fie & Fotostudio

Gal­li­markt Leer 2026: Begeis­ter­ter Applaus und Hup­kon­zert nach spek­ta­ku­lä­rem Feuerwerk

Leer – Ein far­ben­präch­ti­ger Him­mel, beein­dru­cken­de Fächer­ef­fek­te und ein Fina­le mit einer rasan­ten Fol­ge von Feu­er­werks­schüs­sen: Das gro­ße Gal­li­markt-Feu­er­werk am Frei­tag­abend begeis­ter­te zahl­rei­che Besu­cher in Leer. Als die letz­ten Effek­te am Him­mel ver­glüh­ten, gab es kräf­ti­gen Applaus. Für einen beson­de­ren Abschluss sorg­ten anschlie­ßend die Boo­te im Muse­ums­ha­fen, deren Besat­zun­gen mit einem regel­rech­ten Hup­kon­zert auf das Spek­ta­kel reagierten.

Pyro­tech­nik der Extra­klas­se am Him­mel über Leer

Pünkt­lich um 22 Uhr rich­te­ten sich die Bli­cke der Besu­cher auf den Him­mel. Rund 15 Minu­ten lang prä­sen­tier­te das Team von Sem­mer Feu­er­werk aus Lang­we­del bei Ver­den an der Aller eine abwechs­lungs­rei­che Show mit zahl­rei­chen Far­ben, For­men und auf­ein­an­der abge­stimm­ten Effekten.

Beson­ders ein­drucks­voll waren die breit auf­ge­fä­cher­ten Bil­der, die sich über den Nacht­him­mel ver­teil­ten. Immer wie­der folg­ten auf gro­ße Leucht­ef­fek­te schnel­le Sal­ven, die das Feu­er­werk dyna­misch erschei­nen lie­ßen. Das Fina­le setz­te schließ­lich noch ein­mal einen beson­de­ren Akzent und sorg­te für einen ent­spre­chend lau­ten und far­ben­präch­ti­gen Abschluss.

Der Applaus unmit­tel­bar nach den letz­ten Schüs­sen zeig­te, wie gut die Dar­bie­tung beim Publi­kum ankam. Kurz dar­auf mel­de­ten sich auch die Boo­te im Hafen zu Wort: Mit ihren Schiffs­hu­pen ver­ab­schie­de­ten sie das Feu­er­werk auf ihre ganz eige­ne Weise.

Spek­ta­ku­lä­re Fächer­ef­fek­te und strah­len­de Far­ben über dem Muse­ums­ha­fen: Das Feu­er­werk zum Gal­li­markt 2026 begeis­ter­te mit ein­drucks­vol­ler Leucht­kraft und einem ful­mi­nan­ten Fina­le. Foto: Nael Foto­gra­fie & Fotostudio

 

Hoch­wer­ti­ge Zylin­der­bom­ben aus Ita­li­en und Portugal

Bereits vor dem Feu­er­werk hat­te Geschäfts­füh­rer Sem­mer einen Ein­blick in die ein­ge­setz­te Pyro­tech­nik gege­ben. Zu den beson­de­ren Höhe­punk­ten gehör­ten hoch­wer­ti­ge Zylin­der­bom­ben aus Ita­li­en und Por­tu­gal. Die­se zäh­len zu den auf­wen­di­ge­ren Feu­er­werks­kör­pern und ermög­li­chen beson­ders viel­sei­ti­ge Effekte.

Bei soge­nann­ten Mehr­schlag­bom­ben kön­nen inner­halb eines ein­zi­gen Feu­er­werks­kör­pers meh­re­re unter­schied­li­che Effek­te nach­ein­an­der sicht­bar wer­den. Je nach Aus­füh­rung sind bis zu sechs Effekt­fol­gen mög­lich. Dadurch ent­ste­hen am Him­mel abwechs­lungs­rei­che Bil­der, bei denen sich Far­ben und For­men inner­halb kur­zer Zeit verändern.

Auch die Men­ge der ein­ge­setz­ten Pyro­tech­nik war beacht­lich. Knapp 20 Feu­er­werks­bat­te­rien sowie wei­te­re Feu­er­werks­kör­per, dar­un­ter römi­sche Lich­ter und gro­ße Abschuss­kör­per, kamen zum Ein­satz. Ins­ge­samt rech­ne­te Sem­mer mit meh­re­ren Tau­send Schüs­sen. Eine der ver­wen­de­ten Bat­te­rien kann nach sei­nen Anga­ben rund 300 Schüs­se inner­halb von sie­ben Sekun­den abgeben.

Für das Fina­le wur­den meh­re­re Abschuss­po­si­tio­nen mit­ein­an­der kom­bi­niert. Dadurch konn­ten die Effek­te in unter­schied­li­chen Rich­tun­gen und brei­ten Fächer­for­men am Him­mel erscheinen.

 

Geschäfts­füh­rer Sem­mer (l.) und sein Team von Sem­mer Feu­er­werk vor dem auf­ge­bau­ten Feu­er­werk an der Hafen­stra­ße in Leer. Das Unter­neh­men sorg­te beim Gal­li­markt 2026 mit hoch­wer­ti­gen Zylin­der­bom­ben, ein­drucks­vol­len Fächer­ef­fek­ten und einem spek­ta­ku­lä­ren Fina­le für Begeisterung.

Sem­mer Feu­er­werk gestal­tet das Spek­ta­kel seit 2018

Ver­ant­wort­lich für das Feu­er­werk war erneut Sem­mer Feu­er­werk aus Lang­we­del bei Ver­den an der Aller. Das Unter­neh­men gestal­tet das Gal­li­markt-Feu­er­werk bereits seit 2018 und war damit zum ach­ten Mal für die pyro­tech­ni­sche Insze­nie­rung in Leer im Einsatz.

Die Vor­be­rei­tun­gen hat­ten am Frei­tag bereits am Vor­mit­tag begon­nen. Geschäfts­füh­rer Sem­mer war nach eige­nen Anga­ben gegen 10 Uhr vor Ort, wei­te­re Mit­ar­bei­ter kamen spä­ter mit Mate­ri­al und Anhän­ger hin­zu. Das Team woll­te den Auf­bau mög­lichst vor dem ein­set­zen­den Regen abschlie­ßen. Die­ses Ziel wur­de erreicht.

Gezün­det wur­den die Feu­er­werks­kör­per über ein elek­tri­sches Sys­tem. Dabei wer­den die ein­zel­nen Effek­te über Emp­fän­ger und einen Sen­der aus­ge­löst. Da die tat­säch­li­chen Abläu­fe und Ver­zö­ge­run­gen ein­zel­ner Effek­te leicht vari­ie­ren kön­nen, wird die Dau­er eines sol­chen Feu­er­werks grund­sätz­lich nur unge­fähr angegeben.

Die Schau­stel­ler finan­zie­ren das Gal­li­markt-Feu­er­werk gemeinsam

Eine wich­ti­ge Fra­ge ist auch, wer ein sol­ches Feu­er­werk finan­ziert. Beim Gal­li­markt wird das Spek­ta­kel von den Schau­stel­lern getra­gen. Die Kos­ten wer­den über eine Umla­ge finan­ziert, die im Zusam­men­hang mit den Stand­ge­büh­ren von den teil­neh­men­den Schau­stel­lern mit­ge­tra­gen wird.

Damit ist das Feu­er­werk eine Gemein­schafts­leis­tung der Schau­stel­ler, die den Gal­li­markt mit ihren Fahr­ge­schäf­ten, Buden und gas­tro­no­mi­schen Ange­bo­ten gestal­ten. Das Spek­ta­kel ist nicht nur ein Höhe­punkt für die Besu­cher, son­dern auch ein fes­ter Bestand­teil des Volksfestes.

Der gemein­sa­me finan­zi­el­le Bei­trag ermög­licht es, den Besu­chern ein auf­wen­di­ges Feu­er­werk mit hoch­wer­ti­gen Effek­ten und einem gro­ßen Fina­le zu präsentieren.

Applaus und Schiffs­hu­pen als Abschluss

Nach rund einer Vier­tel­stun­de war das Feu­er­werk been­det. Doch der Schluss­ak­kord kam nicht allein vom Him­mel: Der kräf­ti­ge Applaus der Besu­cher und das anschlie­ßen­de Hup­kon­zert der Boo­te im Hafen ver­lie­hen dem Abend einen beson­de­ren Abschluss.

So wur­de das Gal­li­markt-Feu­er­werk am Frei­tag­abend zu einem ein­drucks­vol­len Gemein­schafts­er­leb­nis – getra­gen von der Arbeit der Pyro­tech­ni­ker, dem Enga­ge­ment der Schau­stel­ler und der Begeis­te­rung des Publikums.

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Mehr Sicher­heit für Rad­fah­rer in Ost­fries­land: 1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen wer­den kos­ten­los verteilt

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(v.l.n.r.): Die Vor­sit­zen­den der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten Hajo Reer­s­he­mi­us (Nor­den), Karl-Heinz Krä­mer (Aurich), Hans-Gün­ter Jel­ting (Leer), Sascha Nowak (Witt­mund) und Bert­hold Tuit­jer (Emden) appel­lie­ren mit Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se) an alle Rad­fah­rer „Reflek­tie­ren­de Fahr­rad­hel­me ret­ten Leben!“

Mehr Sicher­heit für Rad­fah­rer in Ost­fries­land: 1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen wer­den verteilt

Ost­frie­si­sche Ver­kehrs­wach­ten und Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se star­ten gemein­sa­mes Prä­ven­ti­ons­pro­jekt – kos­ten­lo­se Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen sol­len in der dunk­len Jah­res­zeit für bes­se­re Sicht­bar­keit sorgen.

Mit Beginn der dunk­len Jah­res­zeit steigt die Bedeu­tung einer guten Sicht­bar­keit im Stra­ßen­ver­kehr. Um Rad­fah­rer bes­ser zu schüt­zen, star­ten die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten gemein­sam mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se ein neu­es Prä­ven­ti­ons­pro­jekt. Ins­ge­samt 1.500 reflek­tie­ren­de Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen, soge­nann­te „Helm­müt­zen“, im Wert von rund 3.200 Euro wer­den kos­ten­los in ganz Ost­fries­land verteilt.

Die auf­fäl­li­gen Abde­ckun­gen bestehen aus leuch­ten­dem und reflek­tie­ren­dem Mate­ri­al. Sie sol­len dazu bei­tra­gen, dass Fahr­rad­fah­rer bei Dun­kel­heit und schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen von ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern frü­her wahr­ge­nom­men werden.

1.500 reflek­tie­ren­de Helm­müt­zen für mehr Sicherheit

Immer wie­der kommt es zu Fahr­rad­un­fäl­len, bei denen die Betrof­fe­nen Kopf­ver­let­zun­gen oder noch schwe­re­re Ver­let­zun­gen erlei­den. Bei Ver­kehrs­un­fäl­len gehö­ren Kopf­ver­let­zun­gen zu den beson­ders gra­vie­ren­den Fol­gen. Des­halb spre­chen sich die Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se aus­drück­lich dafür aus, beim Fahr­rad­fah­ren einen Schutz­helm zu tragen.

Mit den reflek­tie­ren­den Helm­ab­de­ckun­gen soll nun ein wei­te­rer Bei­trag zur Ver­kehrs­si­cher­heit geleis­tet werden.

„Hier­mit star­ten wir ein neu­es Pro­jekt“, erklärt Sascha Nowak, Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten. Gera­de mit Blick auf die dunk­le Jah­res­zeit wer­de man nicht müde, alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den auf das Prin­zip „Sicher­heit durch Sicht­bar­keit“ hinzuweisen.

Die zunächst 1.500 beschaff­ten Helm­müt­zen haben einen Gesamt­wert von rund 3.200 Euro. Die Ver­kehrs­wach­ten wol­len sie bei pra­xis­na­hen Aktio­nen, bei­spiels­wei­se bei Fahr­rad- und Pedelec-Trai­nings, kos­ten­los zur Ver­fü­gung stellen.

Ermög­licht wird die Ver­tei­lung in ganz Ost­fries­land durch die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brandkasse.

Schutz­hel­me kön­nen schwe­re Kopf­ver­let­zun­gen reduzieren

Signe Foetz­ki, Pres­se­spre­che­rin der Brand­kas­se, unter­streicht die Bedeu­tung eines geeig­ne­ten Schutz­helms. Ihr Appell rich­tet sich sowohl an Fahr­rad­fah­rer als auch an Fah­rer von E‑Scootern.

Ein Helm kön­ne einen Unfall zwar nicht ver­hin­dern, das Risi­ko schwe­rer Kopf­ver­let­zun­gen jedoch deut­lich redu­zie­ren. Beim Auf­prall wir­ke er wie ein Air­bag und kön­ne bis zu zwei Drit­tel der Schlag­ener­gie absorbieren.

Auch die Gestal­tung der Helm­ab­de­ckun­gen spiel­te bei der Ent­schei­dung für das Pro­jekt eine wich­ti­ge Rol­le. Das Ange­bot soll Men­schen unter­schied­li­chen Alters errei­chen. Dank eines fle­xi­blen Gum­mi­zugs las­sen sich die Abde­ckun­gen an ver­schie­de­ne Helm­grö­ßen anpassen.

Damit sol­len mög­lichst vie­le Fahr­rad­fah­rer von der zusätz­li­chen Sicht­bar­keit pro­fi­tie­ren können.

Ver­kehrs­wacht will Men­schen aus der „nächt­li­chen Unsicht­bar­keit“ holen

Hajo Reer­s­he­mi­us, Vor­sit­zen­der der Nor­der Ver­kehrs­wacht, sieht das neue Pro­jekt als kon­se­quen­te Ergän­zung der klas­si­schen Präventionsarbeit.

Gefah­ren früh­zei­tig zu erken­nen, Ver­kehrs­teil­neh­men­de zu sen­si­bi­li­sie­ren und mit ein­fa­chen, wir­kungs­vol­len Maß­nah­men für mehr Sicher­heit zu sor­gen – das sei­en zen­tra­le Auf­ga­ben der Verkehrswachten.

Zwar gibt es für Rad­fah­rer in Deutsch­land kei­ne all­ge­mei­ne gesetz­li­che Helm­tra­ge­pflicht und kei­ne all­ge­mei­ne Beklei­dungs­vor­schrift, die reflek­tie­ren­de Klei­dung vor­schreibt. Den­noch wol­len die Initia­to­ren dafür wer­ben, die eige­ne Sicher­heit durch sicht­ba­re Klei­dung und reflek­tie­ren­de Aus­rüs­tung zu erhöhen.

Ins­be­son­de­re bei Dun­kel­heit kön­nen Rad­fah­rer für Auto­fah­rer und ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer schwer erkenn­bar sein. Die reflek­tie­ren­den Helm­müt­zen sol­len hel­fen, die­se „nächt­li­che Unsicht­bar­keit“ zu verringern.

Brand­kas­se unter­stützt die Akti­on: „Nu süchst Du mi!“

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se sag­te ihre Unter­stüt­zung zu, nach­dem die Ver­kehrs­wach­ten ihre Idee vor­ge­stellt hatten.

Signe Foetz­ki macht zugleich deut­lich, dass die 1.500 Helm­ab­de­ckun­gen den tat­säch­li­chen Bedarf nicht voll­stän­dig decken kön­nen. Den­noch sol­le die Akti­on ein posi­ti­ves Zei­chen set­zen und mög­lichst vie­le Men­schen für das The­ma sensibilisieren.

Die Bot­schaft der Brand­kas­se lau­tet: „Sicher­heit durch Sicht­bar­keit!“ Mit einem Augen­zwin­kern wird sie auf Platt­deutsch ergänzt: „Nu süchst Du mi!“

Der humor­vol­le Spruch bringt den Kern der Akti­on auf den Punkt: Wer im Stra­ßen­ver­kehr recht­zei­tig gese­hen wird, kann dazu bei­tra­gen, gefähr­li­che Situa­tio­nen zu vermeiden.

Ver­kehrs­wach­ten appel­lie­ren an alle Verkehrsteilnehmer

Sascha Nowak rich­tet sei­nen Appell an sämt­li­che Ver­kehrs­teil­neh­men­den. Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit kön­ne leuch­ten­de und opti­mal reflek­tie­ren­de Klei­dung einen wich­ti­gen Bei­trag zur eige­nen Sicher­heit leisten.

Zwar sei der Trend zu mehr Sicht­bar­keit zuneh­mend erkenn­bar, vie­ler­orts sei­en jedoch wei­ter­hin Men­schen ohne leuch­ten­de oder reflek­tie­ren­de Gegen­stän­de im Stra­ßen­ver­kehr unterwegs.

Die Emp­feh­lung der Ver­kehrs­wach­ten lau­tet des­halb: Mög­lichst einen gut sicht­ba­ren Helm tra­gen, auf hel­le und reflek­tie­ren­de Klei­dung ach­ten und damit auch für ande­re Ver­kehrs­teil­neh­mer ein Vor­bild sein.

Die kos­ten­lo­se Ver­tei­lung der Helm­müt­zen bei Fahr­rad- und Pedelec-Trai­nings soll die­se Bot­schaft in ganz Ost­fries­land unterstützen.

Ansprech­part­ner der Ver­kehrs­wach­ten in Ostfriesland

Inter­es­sier­te kön­nen sich an die jewei­li­gen Ansprech­part­ner vor Ort wenden:

Mit 1.500 kos­ten­lo­sen, reflek­tie­ren­den Fahr­rad­helm­ab­de­ckun­gen set­zen die ost­frie­si­schen Ver­kehrs­wach­ten und die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se ein Zei­chen für mehr Sicher­heit auf den Stra­ßen. Gera­de in der dunk­len Jah­res­zeit gilt: Gute Sicht­bar­keit und ein Schutz­helm kön­nen hel­fen, Unfall­fol­gen zu verringern.

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Gal­li­markt Leer 2026: 3.262,96 Euro Spen­de für das Sozia­le Kaufhaus

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Gal­li­markt Leer: Scheck über 3.262,96 Euro für das Sozia­le Kaufhaus

Leer – Der Gal­li­markt in Leer ist nicht nur das größ­te und schöns­te Volks­fest Ost­fries­lands, son­dern steht auch für Gemein­schaft und sozia­les Enga­ge­ment. Eine schö­ne Tra­di­ti­on gehört des­halb seit Jah­ren fest zur Eröff­nung des Gal­li­markts: die Spen­den­samm­lung für einen guten Zweck.

Auch bei der Eröff­nung des Gal­li­markts am Mitt­woch, 14. Okto­ber 2026, wur­de im Fest­zelt wie­der Geld für ein sozia­les Pro­jekt gesam­melt. Dabei kamen ins­ge­samt 3.262,96 Euro zusam­men. In die­sem Jahr kommt der Erlös dem Sozia­len Kauf­haus am Oster­steg in Leer zugute.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst über­reich­te den sym­bo­li­schen Spen­den­scheck jetzt an Karo­la Blan­ke vom Team des Sozia­len Kauf­hau­ses. Das Geld soll unter ande­rem dazu ver­wen­det wer­den, die Aus­stat­tung für die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie die zahl­rei­chen Ehren­amt­li­chen im Geschäft zu verbessern.

Spen­den­samm­lung beim tra­di­tio­nel­len Fassanstich

Die Samm­lung fin­det tra­di­tio­nell im Rah­men der offi­zi­el­len Eröff­nung des Gal­li­markts im Fest­zelt statt. Wäh­rend des Fass­an­stichs und der anschlie­ßen­den Gruß­wor­te des Bür­ger­meis­ters und des Schau­stel­ler­ver­ban­des kom­men rund 450 Ehren­gäs­te aus Poli­tik, Ver­wal­tung, Schau­stel­ler­ge­wer­be, Bun­des­wehr, Wirt­schaft, Ver­ei­nen und wei­te­ren Insti­tu­tio­nen zusammen.

Neben dem offi­zi­el­len Auf­takt des größ­ten Leera­ner Volks­fes­tes bie­tet die­ser Rah­men auch Gele­gen­heit, gemein­sam Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Pro­jek­te vor Ort zu unter­stüt­zen. Die Spen­den­samm­lung ist dabei längst zu einem fes­ten Bestand­teil der Eröff­nungs­fei­er geworden.

Im ver­gan­ge­nen Jahr pro­fi­tier­ten die Kinderfeuerwehren

Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de bei der Eröff­nung des Gal­li­markts für einen guten Zweck gesam­melt. Damals ging die Spen­de an die Kin­der- und Jugend­feu­er­weh­ren der Stadt Leer. Ins­ge­samt kamen 2.040,25 Euro zusammen.

Mit der dies­jäh­ri­gen Samm­lung für das Sozia­le Kauf­haus am Oster­steg wird die­se Tra­di­ti­on fort­ge­setzt. Die Unter­stüt­zung kommt damit erneut einer Ein­rich­tung zugu­te, die sich vor Ort enga­giert und auf die Mit­hil­fe vie­ler Men­schen ange­wie­sen ist.

Gal­li­markt: Volks­fest mit sozia­ler Verantwortung

Der Gal­li­markt begeis­tert Jahr für Jahr zahl­rei­che Besu­che­rin­nen und Besu­cher mit sei­nen Fahr­ge­schäf­ten, Buden, kuli­na­ri­schen Ange­bo­ten und sei­ner beson­de­ren Atmo­sphä­re. Doch das Volks­fest hat noch wei­te­re Facet­ten: Es bringt Men­schen zusam­men und bie­tet zugleich eine Platt­form, um sozia­le Pro­jek­te und wich­ti­ge Ein­rich­tun­gen in Leer zu unterstützen.

Die jähr­li­che Spen­den­samm­lung zeigt, dass der Gal­li­markt nicht nur für Unter­hal­tung und Gesel­lig­keit steht, son­dern auch für Zusam­men­halt und gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment. Auch die­se Sei­te des tra­di­ti­ons­rei­chen Volks­fes­tes trägt zu sei­ner gro­ßen Beliebt­heit in Leer und ganz Ost­fries­land bei.

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Sozia­les Kauf­haus in Leer: Güns­tig ein­kau­fen, Gemein­schaft erle­ben und nach­hal­tig handeln

Das Sozia­le Kauf­haus am Oster­steg in Leer bie­tet ins­be­son­de­re Men­schen mit klei­nem Geld­beu­tel die Mög­lich­keit, gut erhal­te­ne Klei­dung, Haus­halts­wa­ren, Bücher, Spiel­zeug und vie­le wei­te­re Din­ge des täg­li­chen Bedarfs zu güns­ti­gen Prei­sen einzukaufen.

Doch das Ange­bot geht weit über eine güns­ti­ge Ein­kaufs­mög­lich­keit hin­aus. Das Kauf­haus ist auch ein Ort der Begeg­nung, an dem Men­schen mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men, sozia­le Kon­tak­te knüp­fen und Gemein­schaft erle­ben kön­nen. Damit leis­tet die Ein­rich­tung einen wich­ti­gen Bei­trag zur sozia­len Teil­ha­be und wirkt zugleich der Ein­sam­keit entgegen.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt ist die Nach­hal­tig­keit. Gut erhal­te­ne Gegen­stän­de erhal­ten eine zwei­te Chan­ce, wer­den wei­ter­ver­wen­det und müs­sen nicht unge­nutzt blei­ben oder ent­sorgt wer­den. Das schont Res­sour­cen und ermög­licht es ande­ren Men­schen, Din­ge des täg­li­chen Lebens zu erschwing­li­chen Prei­sen zu erwerben.

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