Blaulicht
Pressemeldung der PI Leer/Emden von Sonntag, 09.06.2019
Uplengen — Fenster aufgehebelt
Uplengen — Ein bisher unbekannter Täter hebelte in der Nacht von Freitag von Samstag ein Fenster der Diakonie in der Straße Lindenallee auf und entwendete aus den Räumlichkeiten Bargeld.
Rhauderfehn — Eingangstür aufgehebelt
Rhauderfehn — Kurz vor 2 Uhr des Samstages hebelte ein bisher unbekannter Täter die Eingangstür zu einer Bäckerei im Combi-Markt an der Straße Rhauderwieke auf. Hierdurch wurde der Alarm ausgelöst und der oder die Täter ließen von einer weiteren Tatausführung ab.
Westoverledingen — Carport abgebrannt
Westoverledingen — Gegen 11:20 Uhr des Samstages wurde der Polizei und Feuerwehr ein Carportbrand im Kreismoorweg im Ortsteil Ihren gemeldet. Nach dem jetzigen Kenntnisstand geriet das Carport durch Abflammen der Pflasterung im Bereich des Carportes durch den Geschädigten in Brand. Der hölzerne Carport brannte komplett nieder, die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Hauptgebäude verhindern.
Leer — Trunkenheitsfahrt mit Wohnmobil
Leer — Gegen 12:25 Uhr des Samstages fiel den Beamten der Autobahnpolizei ein Wohnmobil auf, welches am Emstunnel auf die A 31 in Richtung Ruhrgebiet auffuhr. Bei der Kontrolle des 51-jährigen Fahrers mussten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung feststellen. Ein Vortest ergab einen Wert von 3,27 Promille. Die Beamten mussten zudem feststellen, dass an dem Wohnmobil gestohlene Kennzeichen angebracht waren und der Fahrer keine Fahrerlaubnis hatte. Die Besonderheit des Falles war, dass der Fahrer am Abend zuvor gegen 21:40 Uhr im Bereich Ditzum mit dem Wohnmobil aufgefallen war. Auch dort mussten die Beamten bei einer Kontrolle eine Alkoholisierung von 3,50 Promille feststellen. Auch in dem Falle hatte der Fahrer gestohlene Kennzeichen an sein Wohnmobil angebracht. Auch bei dieser Kontrolle konnte der Fahrer keinen Führerschein vorzeigen. Diese war ihm bereits im Jahr zuvor in Folge einer Trunkenheitsfahrt im Bereich Papenburg entzogen worden. In beiden Fällen wurden Blutentnahmen durchgeführt und die Fahrzeugschlüssel und die gestohlenen Kennzeichen sichergestellt.
Rhauderfehn — Trunkenheitsfahrt
Rhauderfehn — Am Sonntag gegen 02:45 Uhr mussten Beamte bei der Kontrolle einer 25-jährigen Pkw-Fahrerin auf der Straße Am Deich eine deutlich wahrnehmbare Alkoholisierung feststellen. Der Vortest ergab einen Wert von 1,30 Promille. Die Pkw-Fahrerin war zudem nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und eine Blutentnahme durchgeführt.
Emden — Sachbeschädigung an Pkw
Emden — In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde in der Straße Möwensteert ein Pkw Honda durch einen bisher unbekannten Täter beschädigt. Dieser hatte mit einem unbekannten Gegenstand die Heckscheibe zerstört. Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich bei der Polizei in Emden zu melden.
Emden — Verkehrsunfall mit leichtverletzten Personen
Emden — Gegen 18:30 Uhr des Samstages kam es auf der Petkumer Straße zu einem Verkehrsunfall mit leichtverletzten Personen. Eine 36-jährige Pkw-Fahrerin befuhr die genannte Straße in Richtung stadtauswärts und wollte nach links auf einen Parkplatz eines Verbrauchermarktes einbiegen. Dieses erkannte eine hinter ihr fahrende 55-jähriger Pkw-Fahrerin zu spät und fuhr auf. Hierdurch wurde die 55-jährige Fahrerin und ein 10-jähriges Kind im Pkw der vorausfahrenden Pkw-Fahrerin leicht verletzt. Beide wurden vorsorglich dem Krankenhaus zugeführt. Die beiden Pkw wurden relativ schwer beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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