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Stadt­ra­deln 2023: Start­schuss im Land­kreis Leer am 3. September

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Stadt­ra­deln 2023 im Land­kreis Leer beginnt am 3. September

 
Rad fah­ren ist güns­tig, gesund und kli­ma­scho­nend. Der Land­kreis Leer möch­te des­halb sei­ne Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner moti­vie­ren, im All­tag öfter aufs Auto zu ver­zich­ten und statt­des­sen aufs Fahr­rad zu stei­gen. Eine gute Gele­gen­heit bie­tet sich im Sep­tem­ber. Denn dann ruft das Kli­ma­bünd­nis wie­der zum Stadt­ra­deln auf, einer bun­des­wei­ten Akti­on im Zei­chen des Kli­ma­schut­zes. “An die­ser Kam­pa­gne des Kli­ma­bünd­nis­ses wird der Land­kreis sich zusam­men mit sei­nen Kom­mu­nen ger­ne betei­li­gen”, kün­digt die Kreis­ver­wal­tung in einer Pres­se­mit­tei­lung an. Mit dabei sind neben der Stadt Leer auch die Samt­ge­mein­den Hesel und Jüm­me sowie die Gemein­den Bun­de, Jem­gum, Moorm­er­land, Ost­rhau­der­fehn, Rhau­der­fehn, Uple­n­gen und Westoverledingen.
 
Für den Land­kreis Leer geht es dabei nicht allein um den Kli­ma­schutz. Das Stadt­ra­deln soll Spaß machen, die Freu­de an der Bewe­gung för­dern und den Gemein­schafts­sinn stär­ken. In die­sem Sin­ne tritt ganz Ost­fries­land gemein­sam in die Peda­le: Ob in den Land­krei­sen Aurich, Witt­mund, Leer oder in der Stadt Emden — über­all wird im glei­chen Zeit­raum gera­delt, näm­lich vom 3. bis zum 23. September.
 
Die Akti­on lebt vom Team­geist, des­halb kann nur in Teams gefah­ren wer­den; dafür genügt es schon, wenn sich zwei Teil­neh­men­de zusam­men­schlie­ßen. Mit­ma­chen kann jeder. Wer Inter­es­se hat, kann sel­ber ein Team grün­den oder sich einer bestehen­den Grup­pe anschlie­ßen. Die Anmel­dung ist ein­fach: Ein­fach kos­ten­los unter www.stadtradeln.de regis­trie­ren, einem bereits bestehen­den Team bei­tre­ten oder ein neu­es Team gründen.
 
Wäh­rend der drei­wö­chi­gen Akti­on gibt es meh­re­re Ver­an­stal­tun­gen, unter ande­rem Nach­mit­tags­tou­ren, Vor­trä­ge oder eine Inklu­si­ons­rad­tour. Einen Über­blick gibt es auf der Inter­net­sei­te des Land­krei­ses unter www.landkreis-leer.de/Stadtradeln. Eine Beson­der­heit in die­sem Jahr: Für Schu­len und Kin­der­gär­ten im Land­kreis Leer wer­den in die­sem Jahr Geld­prei­se für die “fahr­rad­ak­tivs­te Gemein­schaft” aus­ge­lobt. Dafür wer­den ins­ge­samt 3.000 Euro bereitgestellt.
 
Aus­zeich­nun­gen gibt es eben­so für die erfolg­reichs­ten Teams der Erwach­se­nen im Deutsch­land-Ver­gleich. Dadurch bekommt das Stadt­ra­deln auch einen sport­li­chen Cha­rak­ter. Der Land­kreis Leer möch­te ganz vor­ne mit­fah­ren. Des­halb ruft der Land­kreis Leer dazu auf, dass mög­lichst vie­le Men­schen mit­ma­chen und mög­lichst viel Stre­cke machen. “Jeder Kilo­me­ter zählt — fürs Kli­ma, aber auch für eine gute Platzierung.”

 
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Kos­ten­lo­se Sperr­müll­ab­fuhr im Land­kreis Leer? Neu­er Vor­stoß gegen wil­de Müllkippen

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Kos­ten­lo­se Sperr­müll­ab­ho­lung im Land­kreis Leer: Frak­ti­on MOIN for­dert Initia­ti­ve gegen ille­ga­le Müllentsorgung

Leer. Die zuneh­men­de Ver­mül­lung im Land­kreis Leer sorgt für wach­sen­den Unmut. Um die­ser Ent­wick­lung ent­ge­gen­zu­wir­ken, hat die Frak­ti­on MOIN einen offi­zi­el­len Antrag in den Leera­ner Kreis­tag ein­ge­bracht. Das Ziel: Eine jähr­li­che, kos­ten­lo­se Sperr­müll­ab­ho­lung für jeden Haus­halt soll als wirk­sa­mer Anreiz die­nen, Abfäl­le ord­nungs­ge­mäß zu ent­sor­gen und die ille­ga­le Ent­sor­gung in der Natur und an Sam­mel­stel­len zu unterbinden.

Hohe Hür­den füh­ren zu ille­ga­len Müllablagerungen

Aktu­ell müs­sen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Land­kreis Leer für die Abho­lung von Sperr­müll Gebüh­ren ent­rich­ten. Bereits für Kleinst­men­gen von bis zu fünf Kubik­me­tern wird ein Betrag von 35 Euro fäl­lig. Die Frak­ti­on MOIN sieht in die­ser Kos­ten­struk­tur eine der Haupt­ur­sa­chen für die stei­gen­de Ver­schmut­zung im Kreisgebiet.

„Der Sperr­müll­an­teil bei ille­ga­len Abla­ge­run­gen ist nicht uner­heb­lich“, betont die Frak­ti­on in der Begrün­dung ihres Antrags. Da vie­le Haus­hal­te nur über gerin­ge Men­gen an Sperr­müll ver­fü­gen, wird die Gebühr oft als unver­hält­nis­mä­ßig hoch emp­fun­den. Zudem stellt der Trans­port zum nächs­ten Wert­stoff­hof für Haus­hal­te ohne eige­nes Fahr­zeug eine erheb­li­che Bar­rie­re dar.

Der Antrag der Frak­ti­on MOIN im Überblick

Der Antrag zur Sperr­müll­ab­ho­lung steht auf der Tages­ord­nung der Kreis­tags­sit­zung am 18. Juni 2026. Die Eck­punk­te des Vor­schlags lauten:

  • Kos­ten­lo­ses Ange­bot: Jeder Haus­halt erhält ein­mal jähr­lich Anspruch auf eine kos­ten­lo­se Abho­lung von Sperrmüll.

  • Redu­zie­rung von Wild­müll: Durch den Weg­fall der Gebühr für die ers­te Abho­lung soll die Hemm­schwel­le zur lega­len Ent­sor­gung gesenkt werden.

  • Regu­lä­re Gebüh­ren­ord­nung: Für Sperr­müll­men­gen, die über das jähr­li­che Frei­kon­tin­gent hin­aus­ge­hen, grei­fen wei­ter­hin die bewähr­ten Gebüh­ren der gel­ten­den Satzung.

Ein Schritt zu mehr Sau­ber­keit in Leer

Ob der Vor­stoß der Frak­ti­on MOIN eine Mehr­heit fin­det und die Kreis­ver­wal­tung mit der Aus­ar­bei­tung beauf­tragt wird, ent­schei­det sich in der kom­men­den Sit­zung. Eine Umset­zung könn­te einen bedeu­ten­den Bei­trag zur Sau­ber­keit im Land­kreis Leer leis­ten und den ille­ga­len Ent­sor­gungs­prak­ti­ken an Alt­klei­der- und Glas­con­tai­nern kon­se­quent entgegenwirken.

Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dür­fen gespannt sein, ob die poli­ti­sche Ent­schei­dung den Weg für ein sau­be­re­res Wohn­um­feld ebnet.

Sperr­müll — LK Leer — wei­te­re Infos — bit­te HIER klicken!

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WEMA Raum­kon­zep­te Leer: Neue Büro- und Wohn­wel­ten in der Gro­nin­ger Stra­ße eröffnet

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WEMA-Geschäfts­füh­rer Tobi­as Fischer stellt das neue Raum­kon­zept vor. Rechts neben ihm ver­fol­gen Chris­ti­an Hoch (eben­falls WEMA-Geschäfts­füh­rung) und Dipl.-Ing. Archi­tekt BDA Dirk Ter­fehr (Ver­mie­ter und Part­ner von Eden Archi­tek­ten) sowie wei­te­re gela­de­ne Gäs­te die Prä­sen­ta­ti­on im neu­en Showroom.

Neue Räu­me für neue Impul­se: WEMA Raum­kon­zep­te fei­ert Eröff­nung in der Gro­nin­ger Straße

Leer. Der Umzug ist voll­zo­gen, der neue Stand­ort in der Gro­nin­ger Stra­ße 78 ein­ge­weiht: WEMA Raum­kon­zep­te hat einen bedeu­ten­den Mei­len­stein sei­ner über 25-jäh­ri­gen Unter­neh­mens­ge­schich­te gefei­ert. Bei der offi­zi­el­len Eröff­nung begrüß­ten die Geschäfts­füh­rer Chris­ti­an Hoch und Tobi­as Fischer eine gro­ße Gemein­schaft aus Netz­werk­part­nern und Mit­ar­bei­ten­den, um gemein­sam einen Blick in die neu­en Räum­lich­kei­ten zu wer­fen und die Phi­lo­so­phie hin­ter „WEMA – fri­ends of work!“ zu vertiefen.

 

Auf­takt einer Veranstaltungsreihe

Dass WEMA bun­des­weit bes­tens ver­netzt ist, zeig­te sich bereits an die­sem Tag, an dem zahl­rei­che Kun­den und Part­ner vor Ort waren. Tobi­as Fischer beton­te jedoch, dass dies nur der Auf­takt einer gan­zen Rei­he von Begeg­nun­gen sei. „Man kann bei einem sol­chen Anlass nicht alle Gäs­te auf ein­mal ein­la­den“, erklär­te Fischer. Des­halb ist das Kon­zept so ange­legt, dass in den kom­men­den Mona­ten wei­te­re Events – auch in einem exklu­si­ven, klei­ne­ren Rah­men – fol­gen wer­den, um jedem Gast die Zeit und Auf­merk­sam­keit zu wid­men, die eine part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit erfordert.

 

Für den kuli­na­ri­schen Genuss bei der Auf­takt­ver­an­stal­tung sorg­te der Pla­wer Ver­an­stal­tungs- & Par­ty­ser­vice. Mit einem viel­fäl­ti­gen Cate­ring, das von raf­fi­nier­tem Fin­ger­food und fei­nen Häpp­chen bis hin zu wär­men­den, haus­ge­mach­ten Sup­pen reich­te, war für eine ent­spann­te Wohl­fühl­at­mo­sphä­re gesorgt. Zwi­schen den Köst­lich­kei­ten erga­ben sich zahl­rei­che Gele­gen­hei­ten für tief­grei­fen­de Gesprä­che und wert­vol­les Networking.

 

Mehr als nur Möbel: Ganz­heit­li­che Lebens- und Arbeitswelten

Der rei­ne Ver­kauf von Büro­mö­beln ist für WEMA längst nicht mehr zeit­ge­mäß. Das Unter­neh­men hat sich kon­se­quent zum Spe­zia­lis­ten für ganz­heit­li­che Wohn- und Arbeits­wel­ten wei­ter­ent­wi­ckelt. Ob Ban­ken, Kom­mu­nen, das Gesund­heits­we­sen oder die anspruchs­vol­le Ein­rich­tung von Feri­en­woh­nun­gen – die Anfor­de­run­gen sind viel­fäl­tig. „Unse­re Stär­ke liegt dar­in, Kun­den­wün­sche prä­zi­se auf­zu­neh­men und sie durch unse­re ein­ge­spiel­ten Pro­zes­se von der ers­ten Idee bis zur Umset­zung sicher zu beglei­ten“, erläu­tert das Team. Dabei pro­fi­tiert WEMA von einem star­ken Netz­werk aus Innen­ar­chi­tek­ten, spe­zia­li­sier­ten Hand­werks­be­trie­ben und Indus­trie-Part­nern. Die­se Syn­er­gie, kom­bi­niert mit der Erfah­rung aus über zwei Jahr­zehn­ten, ermög­licht es, für jedes Pro­jekt das abso­lu­te Opti­mum an Funk­tio­na­li­tät und Design herauszuholen.

 

Beson­ders im Bereich der Feri­en­woh­nun­gen zeigt sich die­ser Anspruch: Hier ent­ste­hen moder­ne Kon­zep­te, die durch mini­ma­lis­ti­sches Design, hoch­wer­ti­ge Natur­ma­te­ria­li­en und offe­ne Grund­ris­se über­zeu­gen. Durch mul­ti­funk­tio­na­le Möbel­stü­cke und geziel­te loka­le Gestal­tungs­ele­men­te schafft WEMA Räu­me, die nicht nur funk­tio­nal sind, son­dern den Gäs­ten ein Gefühl von zeit­ge­mä­ßem Kom­fort und authen­ti­scher Atmo­sphä­re vermitteln.

 

Ein Herz für das Haus HIB Löwenzahn

Auch über die fach­li­che Arbeit hin­aus über­nimmt WEMA Ver­ant­wor­tung. Tobi­as Fischer, Geschäfts­füh­rer am Stand­ort Leer, betont: „Wir woll­ten die­sen beson­de­ren Tag nicht nur nut­zen, um unse­re neu­en Räum­lich­kei­ten zu zei­gen, son­dern auch, um gemein­sam etwas für einen guten Zweck zu bewe­gen.“ Anstatt um Prä­sen­te zur Neu­eröff­nung zu bit­ten, rief WEMA daher dazu auf, für das Haus HIB Löwen­zahn zu spen­den. Die Reso­nanz war bereits groß­ar­tig, und Fischer bedankt sich herz­lich bei allen, die sich bis­her betei­ligt haben.

Dies­mal kein abge­schlos­se­nes Kun­den­pro­jekt, son­dern ein Mei­len­stein in eige­ner Sache: Der sym­bo­li­sche rote Tep­pich in der Gro­nin­ger Stra­ße 78 mar­kiert den fei­er­li­chen Auf­takt am neu­en WEMA-Stand­ort in Leer.

Syn­er­gien und Prä­senz in Norddeutschland

Ein beson­de­res High­light am neu­en Stand­ort ist die part­ner­schaft­li­che Ver­bin­dung zur Eden Archi­tek­ten GmbH. Dipl.-Ing. Archi­tekt BDA Dirk Ter­fehr, der als Ver­mie­ter der Immo­bi­lie fun­giert, sowie die WEMA-Geschäfts­füh­rer Tobi­as Fischer und Chris­ti­an Hoch unter­stri­chen gemein­sam die exzel­len­te Zusam­men­ar­beit. Für Ter­fehr ist WEMA der idea­le Mie­ter, da hier eine Phi­lo­so­phie gelebt wird, die per­fekt mit dem archi­tek­to­ni­schen Anspruch des Hau­ses har­mo­niert. Alle Betei­lig­ten beton­ten, wie wert­voll die räum­li­che Nähe und die gemein­sa­me Nut­zung von Bespre­chungs­räu­men ist: Es ist eine inno­va­ti­ve Büro­ge­mein­schaft ent­stan­den, in der durch den täg­li­chen Aus­tausch Syn­er­gien frei­ge­setzt wer­den, die weit über den Arbeits­all­tag hinausgehen.

 

WEMA ist dar­über hin­aus fest in Nord­deutsch­land ver­wur­zelt und durch sei­ne vier Stand­or­te nah am Kun­den: Neben dem Haupt­sitz in Leer ist das Unter­neh­men in Olden­burg (Cowork am Stadt­ha­fen), Lüne­burg und mit dem „Future Office LAB“ in Bre­men prä­sent. Die­se regio­na­le Auf­stel­lung ermög­licht es, zukunfts­wei­sen­de Raum­kon­zep­te direkt vor Ort erleb­bar zu machen.

 

Wer WEMA betritt, spürt sofort den Anspruch: „Wir sehen uns als Teil Ihres Teams.“ Mit einem Team aus über 30 Exper­ten ver­eint das Unter­neh­men fun­dier­te Bran­chen­er­fah­rung mit ech­ter Lei­den­schaft für die Lebens­wel­ten von mor­gen. „Erfolg­rei­che Kon­zep­te ent­ste­hen mit und für Men­schen“, fas­sen Fischer und Hoch zusam­men. Mit die­sem gemein­sa­men Fokus auf eine part­ner­schaft­li­che Zusam­men­ar­beit und inno­va­ti­ve Gestal­tung blickt die gesam­te WEMA-Fami­lie nun vol­ler Ener­gie in die Zukunft am neu­en Stand­ort in Leer.

 

 

 

Der Mensch im Mittelpunkt

Wer WEMA betritt, spürt sofort den Anspruch: „Wir sehen uns als Teil Ihres Teams.“ Das Team aus über 30 Exper­ten – von Work­place Con­sul­tants über Innen­ar­chi­tek­ten bis hin zu eige­nen Mon­ta­ge­teams – ver­eint jah­re­lan­ge Bran­chen­er­fah­rung mit ech­ter Begeis­te­rung für die Lebens­wel­ten von mor­gen. Die WEMA-Phi­lo­so­phie ruht dabei auf drei Säu­len: Mensch, Raum und Tech­no­lo­gie. „Erfolg­rei­che Kon­zep­te ent­ste­hen mit und für Men­schen“, fass­te die Geschäfts­füh­rung zusammen.

 

Daten & Fak­ten zum Unternehmen

  • Adres­se: Gro­nin­ger Str. 78, 26789 Leer

 

  • Team: Über 30 Mit­ar­bei­ter (Work­place Con­sul­tants, Innen­ar­chi­tek­ten, Pla­ner, Back-Office, Mon­teu­re, Auszubildende)

 

  • Exper­ti­se: Ganz­heit­li­che Objekt- und Büro­ein­rich­tung für Nord- und West­deutsch­land sowie bundesweit.

 

  • Erfah­rung: Über 25 Jah­re am Markt, 7.000 ein­ge­rich­te­te Arbeitsplätze.
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Senio­ren­zen­trum Pro­Se­nis: Tack im Aus­tausch über die aktu­el­len Herausforderungen

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Die Teil­neh­men­den beim Tref­fen am 11. Juni 2026 im Senio­ren­zen­trum am Julia­nen­park in Leer. v.l.n.r.: hin­ten: Julia Kös­ter, Ste­fan Wilts, Hen­ning Fietz – vor­ne: Dana Knip­per, Hei­ke Kam­pen, Kers­tin Tack, Ste­fan Kamer, Ste­fa­nie Akwa, Anja von Bülow, Ange­li­ka Olthoff.

Kers­tin Tack besucht Senio­ren­zen­trum am Julia­nen­park in Leer – Aus­tausch über Pfle­ge, All­tag und Rahmenbedingungen

Am 11. Juni 2026 besuch­te die Vor­stands­vor­sit­zen­de des Pari­tä­ti­scher Nie­der­sach­sen, Kers­tin Tack, den Kreis­ver­band Leer und infor­mier­te sich im Senio­ren­zen­trum am Julia­nen­park der Pro­Se­nis GmbH über die Arbeit vor Ort. Der Besuch fand vor­mit­tags statt und wur­de durch ein gemein­sa­mes Essen im Anschluss abge­run­det. Im Mit­tel­punkt stand der direk­te Aus­tausch mit Lei­tung, Mit­ar­bei­ten­den und Trä­ger über die Situa­ti­on in der sta­tio­nä­ren Pflege.

Beglei­tet wur­de der Ter­min vom Pari­tä­ti­scher Wohl­fahrts­ver­band Nie­der­sach­sen e.V. sowie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern des Kreis­ver­ban­des Leer.

Stand­ort, Ent­wick­lung und Struktur

Das Senio­ren­zen­trum am Julia­nen­park hat sei­nen Ursprung in den Ost­frie­si­schen Behin­der­ten­werk­stät­ten und wur­de bereits in den 1980er-Jah­ren errich­tet. Seit­dem wur­de die Ein­rich­tung kon­ti­nu­ier­lich erwei­tert und an die Anfor­de­run­gen der Alten­pfle­ge angepasst.

Heu­te besteht das Ensem­ble aus dem Haus Julia­nen­park sowie dem 2016 errich­te­ten Haus Loga. Die Ein­rich­tung liegt direkt am Leera­ner Julia­nen­park und ist von altem Baum­be­stand umge­ben, der dem Stand­ort eine ruhi­ge und zugleich zen­tra­le Lage im Stadt­teil Loga verleiht.

Ins­ge­samt leben hier 121 Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner sowie zusätz­lich 21 Per­so­nen in Alten­woh­nun­gen. Das Durch­schnitts­al­ter der Bewoh­ner liegt bei 88 Jah­ren. Die Unter­brin­gung erfolgt über­wie­gend in Ein­zel­zim­mern sowie in Ehe­a­part­ments, die Paa­ren ein gemein­sa­mes Leben im Pfle­ge­all­tag ermöglichen.

Ver­sor­gung und All­tag in der Einrichtung

Im Gespräch mit Ein­rich­tungs­lei­tung Hei­ke Kam­pen wur­de deut­lich, dass die Nach­fra­ge nach sta­tio­nä­ren Pfle­ge­plät­zen wei­ter­hin hoch ist und in den kom­men­den Jah­ren wei­ter stei­gen wird. Gleich­zei­tig erschwe­ren der anhal­ten­de Fach­kräf­te­man­gel sowie die hohen Bau­kos­ten, umfang­rei­che büro­kra­ti­sche Auf­la­gen und feh­len­de unkom­pli­zier­te För­der­mög­lich­kei­ten für Erwei­te­rungs­bau­ten die Rah­men­be­din­gun­gen erheb­lich. Dadurch könn­te sich die ohne­hin ange­spann­te Situa­ti­on in der sta­tio­nä­ren Pfle­ge wei­ter verschärfen.

Hei­ke Kam­pen beton­te den­noch, dass in der Ein­rich­tung mit gro­ßem Ein­satz gear­bei­tet wer­de. „Wir ver­su­chen hier vor Ort alles Mög­li­che umzu­set­zen“, so die Ein­rich­tungs­lei­tung. Auch in schwie­ri­gen Situa­tio­nen habe man bereits unbü­ro­kra­ti­sche Lösun­gen fin­den kön­nen – getra­gen von einem star­ken Team und engem Zusam­men­halt im Alltag.

Zusam­men­ar­beit und Teamarbeit

Kreis­ver­bands­ge­schäfts­füh­rung Ste­fan Kamer vom Pari­tä­ti­scher Wohl­fahrts­ver­band Regi­on Ost­fries­land hob im Gespräch her­vor, wie wich­tig ein ver­läss­li­ches Netz­werk in der Pfle­ge ist. Ein­rich­tun­gen stün­den vor ähn­li­chen Her­aus­for­de­run­gen und sei­en letzt­lich „alle im glei­chen Boot“. Gera­de in der heu­ti­gen Zeit sei es ent­schei­dend, eng zusam­men­zu­ar­bei­ten und sich gegen­sei­tig zu unterstützen.

Ein Bei­spiel dafür sei die gemein­sa­me Orga­ni­sa­ti­on von Fort­bil­dun­gen über meh­re­re Ein­rich­tun­gen hin­weg. So kön­ne Wis­sen gebün­delt und die Pfle­ge vor Ort gestärkt wer­den. Ins­ge­samt gehe es dar­um, die Pfle­ge zukunfts­fä­hig auf­zu­stel­len und gemein­sam Ver­ant­wor­tung zu übernehmen.

All­tag, Ver­pfle­gung und Atmosphäre

Hei­ke Kam­pen und Ste­fan Wilts (Pfle­ge­dienst­lei­tung)  mach­ten im Rah­men des Besuchs deut­lich, dass die Ver­pfle­gung im All­tag eine zen­tra­le Rol­le spielt – auch wenn sie oft unter­schätzt wird. Das Essen sei täg­lich eines der wich­tigs­ten Gesprächs­the­men bei den Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern, aber auch im Aus­tausch mit den Pfle­ge­kräf­ten. Häu­fig begin­ne der Tag bereits mit der Fra­ge: „Was gibt es heu­te?“. Danach rücken The­men wie Ange­bo­te, Pro­gram­me und Ver­an­stal­tun­gen in den Vor­der­grund, bevor es um pfle­ge­ri­sche Inhal­te gehe.

Beim Rund­gang durch die Ein­rich­tung wur­de deut­lich, dass vie­le Mit­ar­bei­ten­de bereits seit Jah­ren im Haus tätig sind. Die­se Kon­ti­nui­tät prägt das Mit­ein­an­der und sorgt für ein sta­bi­les Team­ge­fü­ge. Zwi­schen Bewoh­nern und Pfle­ge­kräf­ten war eine ruhi­ge, respekt­vol­le und zugleich herz­li­che Atmo­sphä­re spür­bar. Der Umgang ist geprägt von Nähe, Ver­trau­en und einem hohen Maß an per­sön­li­chem Engagement.

 

Beim Besuch der Demenz-Sta­ti­on erläu­tert Ein­rich­tungs­lei­tung Hei­ke Kam­pen, wie All­tags­ge­gen­stän­de ver­gan­ge­ner Jahr­zehn­te – von Pup­pen über Bücher bis hin zu klas­si­schem Geschirr – gezielt genutzt wer­den, um Erin­ne­run­gen zu wecken. Kers­tin Tack ver­folgt das Gespräch mit gro­ßem Inter­es­se und zeigt sich beein­druckt davon, wie die­se behut­sa­me Bio­gra­fie­ar­beit den Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern Sicher­heit und einen wert­vol­len Zugang zu ihrer eige­nen Lebens­ge­schich­te schenkt.

Wohn- und Betreuungskonzept

Im Haus Julia­nen­park leben 70 Men­schen auf drei Eta­gen. Dort ste­hen ein Restau­rant, ein Club­raum, ein Krea­tiv­raum sowie meh­re­re Grup­pen- und Auf­ent­halts­be­rei­che zur Ver­fü­gung. Im Haus Loga fin­den 51 Bewoh­ner ein Zuhau­se. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist das Café im Erd­ge­schoss, das mit täg­lich fri­schem, haus­ge­ba­cke­nem Kuchen aus eige­ner Back­stu­be ein zen­tra­ler Treff­punkt ist.

Die gesam­te Ein­rich­tung ist bar­rie­re­frei gestal­tet. Alle Eta­gen sind per Auf­zug erreich­bar. Ergän­zend gibt es geschütz­te Wohn­be­rei­che für Men­schen mit Demenz sowie ein seh­be­hin­der­ten­freund­li­ches Beleuch­tungs- und Orientierungskonzept.

Zusam­men­ar­beit mit dem Land­kreis Leer

Beson­ders posi­tiv hob Ein­rich­tungs­lei­tung Hei­ke Kam­pen die Zusam­men­ar­beit mit dem Land­kreis Leer her­vor. Die Mit­ar­bei­ten­den des Land­krei­ses stell­ten, wo immer mög­lich, finan­zi­el­le Mit­tel unbü­ro­kra­tisch zur Ver­fü­gung und ermög­lich­ten damit schnel­le und prag­ma­ti­sche Lösun­gen im Ein­zel­fall. Wäh­rend es in ande­ren Regio­nen teil­wei­se zu län­ge­ren Ver­zö­ge­run­gen bei Abrech­nun­gen kom­me, funk­tio­nie­re die Koope­ra­ti­on vor Ort sehr gut und lösungsorientiert.

Nach ihren Anga­ben wer­de in enger Abstim­mung stets nach prak­ti­ka­blen Lösun­gen gesucht. Dadurch sei es der Ein­rich­tung in bestimm­ten Fäl­len auch mög­lich, kurz­fris­ti­ge finan­zi­el­le Über­brü­ckun­gen zu orga­ni­sie­ren – etwa für Heim­kos­ten, Pfle­ge­leis­tun­gen oder Taschen­geld für Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner. Die­se Beträ­ge wür­den, sofern erfor­der­lich, zu einem spä­te­ren Zeit­punkt ent­spre­chend ver­rech­net, bei­spiels­wei­se im Zusam­men­hang mit einem Immobilienverkauf.

Auch Kers­tin Tack beton­te in die­sem Zusam­men­hang, dass man dank­bar für die­se gut funk­tio­nie­ren­de Zusam­men­ar­beit sein kön­ne. Aus ihrer Erfah­rung gebe es zahl­rei­che Regio­nen, in denen die Abstim­mungs­pro­zes­se deut­lich schwie­ri­ger und lang­wie­ri­ger verlaufen.

 

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Poli­ti­sche Ein­ord­nung und Kri­tik an der Pflegereform

Im Rah­men des Besuchs äußer­te Kers­tin Tack deut­li­che Kri­tik am Refe­ren­ten­ent­wurf des soge­nann­ten Pfle­ge­neu­ord­nungs­ge­set­zes. Aus ihrer Sicht sei der Ent­wurf nicht geeig­net, die grund­le­gen­den struk­tu­rel­len Pro­ble­me der Pfle­ge­ver­si­che­rung zu lösen.

Statt­des­sen droh­ten stei­gen­de Eigen­an­tei­le für pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen, sin­ken­de Leis­tun­gen für pfle­gen­de Ange­hö­ri­ge sowie zusätz­li­che Belas­tun­gen für die Tarif­bin­dung in der Pfle­ge. Als zen­tra­le Gegen­po­si­ti­on ver­wies sie auf seit Jah­ren dis­ku­tier­te Reform­an­sät­ze, dar­un­ter die Nut­zung des Pfle­ge­vor­sor­ge­fonds, die Rück­füh­rung pan­de­mie­be­ding­ter Bun­des­mit­tel sowie eine stär­ke­re steu­er­fi­nan­zier­te Absi­che­rung gesell­schaft­li­cher Aufgaben.

Ziel müs­se aus Sicht des Pari­tä­ti­schen Nie­der­sach­sen eine soli­da­ri­sche Pfle­ge­voll­ver­si­che­rung sein, die Ver­sor­gungs­si­cher­heit und fai­re Finan­zie­rung lang­fris­tig gewährleistet.

Resü­mee des Besuchs

Der Besuch im Senio­ren­zen­trum am Julia­nen­park mach­te deut­lich, dass die sta­tio­nä­re Pfle­ge unter zuneh­men­dem Druck steht. Gleich­zei­tig wur­de sicht­bar, dass durch ein­ge­spiel­te Teams, lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­ten­de und ein star­kes Mit­ein­an­der im All­tag eine sta­bi­le und mensch­li­che Ver­sor­gung gewähr­leis­tet wird.

Die Ein­rich­tung zeigt damit bei­spiel­haft, wie Pfle­ge im All­tag funk­tio­nie­ren kann – geprägt von Ver­ant­wor­tung, Kon­ti­nui­tät und einem respekt­vol­len Umgang zwi­schen Mit­ar­bei­ten­den und Bewohnern.

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