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Leers Sport-Eli­te im Rat­haus geehrt: Stadt stolz auf ihre Athleten!

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Spit­zen­sport im Fest­saal Wie die Stadt Leer ihre erfolg­reichs­ten Ath­le­ten wür­digt und die Ver­eins­ba­sis stärkt

LEER. Der Fest­saal des His­to­ri­schen Rat­hau­ses in Leer bil­de­te am Diens­tag den wür­di­gen Rah­men für eine Zere­mo­nie, die weit über den blo­ßen Akt der Urkun­den­über­ga­be hin­aus­ging. Es war ein Abend der Bilan­zie­rung exzel­len­ter sport­li­cher Leis­tun­gen des Jah­res 2025, aber auch ein Bekennt­nis der Kom­mu­nal­po­li­tik zur Rele­vanz des Brei­ten­sports. Die Stadt­ver­wal­tung hat­te gela­den, um 14 Ein­zel­sport­ler und sie­ben Mann­schaf­ten – ins­ge­samt 40 Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten – für ihre Erfol­ge aus­zu­zeich­nen. Das Spek­trum der gewür­dig­ten Leis­tun­gen reich­te von vor­de­ren Plat­zie­run­gen bei Welt­meis­ter­schaf­ten über Vize-Titel bei Deut­schen Meis­ter­schaf­ten bis hin zu Niedersachsenmeister-Titeln.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (par­tei­los) fand in sei­ner Fest­re­de Wor­te, die den Bogen von indi­vi­du­el­ler Exzel­lenz zu kol­lek­ti­ver Stär­ke schlu­gen. „Ihr Erfolg zeigt deut­lich, dass es in unse­rer Stadt mög­lich ist, mit ver­ein­ten Kräf­ten Groß­ar­ti­ges zu voll­brin­gen“, erklär­te Horst. Er beton­te den Stolz der Stadt auf ihre Ath­le­ten und unter­mau­er­te die Bedeu­tung des Sports mit har­ten Zah­len: Rund 10.300 Mit­glie­der zäh­len die loka­len Sport­ver­ei­ne, wobei bemer­kens­wer­ter­wei­se jedes drit­te Mit­glied dem Jugend­be­reich zuzu­ord­nen ist.

Die­se sta­tis­ti­sche Rele­vanz kor­re­spon­diert mit einem signi­fi­kan­ten finan­zi­el­len Enga­ge­ment der Kom­mu­ne. Horst leg­te dar, dass die Stadt Leer – unab­hän­gig von den Mit­teln für das Hal­len­bad Plyt­je – jähr­lich mehr als 200.000 Euro auf­wen­det, um die städ­ti­schen Sport­ver­ei­ne direkt zu unter­stüt­zen. Ein Dank des Bür­ger­meis­ters galt in die­sem Zusam­men­hang aus­drück­lich dem Stadt­rat, der die­se Mit­tel­ver­ga­be kon­se­quent in jedem Haus­halts­jahr mitträgt.

Die logis­ti­sche Durch­füh­rung der Ehrung lag, wie in den Vor­jah­ren, in den Hän­den von Regi­na Stark vom Fach­dienst Jugend, Schu­le, Sport und Sozia­les. Sie rief die Sport­ler nach­ein­an­der nach vor­ne, wo die Aus­zeich­nun­gen im Tri­um­vi­rat über­reicht wur­den: Neben Bür­ger­meis­ter Horst gra­tu­lier­ten Jörg Krom­min­ga, Vor­sit­zen­der des Kreis­sport­bun­des (KSB) Leer, und Sven Albert, Vor­sit­zen­der des städ­ti­schen Sport­aus­schus­ses. Neben einer Urkun­de erhiel­ten die Geehr­ten ein Lauf- und Wal­king-Licht als Präsent.

In sei­nem Gruß­wort hob KSB-Vor­sit­zen­der Krom­min­ga einen Aspekt her­vor, der die Stand­ort­qua­li­tät Leers im lan­des­wei­ten Ver­gleich unter­streicht. Es sei kei­nes­wegs selbst­ver­ständ­lich, dass eine Kom­mu­ne Sport­hal­len kos­ten­los zur Ver­fü­gung stel­le. In ande­ren nie­der­säch­si­schen Städ­ten und Gemein­den wer­de der­zeit inten­siv dar­über dis­ku­tiert, „wie viel das kos­ten darf“, berich­te­te Krom­min­ga. Bür­ger­meis­ter Horst griff das The­ma Infra­struk­tur auf und ver­si­cher­te, dass sich die Stadt der­zeit aktiv um För­der­mit­tel für Sanie­run­gen und Erneue­run­gen bemü­he, um die Hal­len­si­tua­ti­on in Leer per­spek­ti­visch wei­ter zu ver­bes­sern. Der Abend im Fest­saal war somit nicht nur eine Fei­er ver­gan­ge­ner Sie­ge, son­dern auch eine Inves­ti­ti­on in die sport­li­che Zukunft der Stadt.

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Her­aus­ra­gen­de Ein­zel­leis­tun­gen: Die Medail­len­ge­win­ner der Stadt Leer

Neben den Mann­schafts­er­fol­gen präg­ten beein­dru­cken­de Ein­zel­leis­tun­gen das sport­li­che Bild der Stadt Leer im Jahr 2025. Die geehr­ten Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten glänz­ten auf Landes‑, Regio­nal- und Bun­des­ebe­ne und tru­gen den Namen der Stadt weit über die Gren­zen Ost­fries­lands hinaus.

Mart­je Dre­wenz: Erfol­ge im Reit­sport auf Weser-Ems- und Bundesebene

Gleich mehr­fach stell­te Mart­je Dre­wenz ihr Kön­nen im Sat­tel unter Beweis. Im März 2025 sicher­te sie sich beim Fina­le des Jugend­ver­gleichs­wett­kamp­fes Weser-Ems, der im Schul­reit­sport­zen­trum des RuF Fürs­ten­au statt­fand, den 1. Platz in der Ein­zel­wer­tung bei den Pfer­den und damit die Goldmedaille.

Ihre Klas­se zeig­te sie auch bei der tra­di­ti­ons­rei­chen „Gol­de­nen Schär­pe – der Deutsch­land­preis der Pony­rei­ter“, einer kom­bi­nier­ten Prü­fung aus Dres­sur, Stil-Sprin­gen und Stil-Gelän­de­ritt. Ende Mai/Anfang Juni 2025 erreich­te Mart­je in Hohe Luc­kow einen her­vor­ra­gen­den 4. Platz. Bei der Ent­schei­dung der Gol­de­nen Schär­pe Pfer­de 2025 auf Gut Hohe Luc­kow setz­te sie noch einen drauf: Mit ihrem Pferd „Tul­li­bards It Takes Time“ beleg­te sie in der Ein­zel­wer­tung der zwei­ten Abtei­lung einen beein­dru­cken­den 3. Platz.

Hen­rik Elsas­ser: Treff­si­cher mit dem Recurve-Bogen

Im Bogen­schie­ßen domi­nier­te Hen­rik Elsas­ser die Kon­kur­renz auf Lan­des­ebe­ne. Er krön­te sich zum Lan­des­meis­ter im Feld­bo­gen (Recur­ve Her­ren) mit beacht­li­chen 330 Rin­gen. Als einer der Top-Ten-Schüt­zen des Nord­west­deut­schen Schüt­zen­bun­des (NWDSB) bestä­tig­te er sei­ne Form auch auf natio­na­lem Par­kett: Bei der Deut­schen Meis­ter­schaft in Del­men­horst erreich­te er mit 338 Rin­gen den 4. Platz in der Kate­go­rie Recur­ve Herren.

Frau Ring­at: Medail­len­re­gen im Ten­nis (AK Damen 50)

Eine wah­re Erfolgs­se­rie leg­te Frau Ring­at im Ten­nis­jahr 2025 in der Alters­klas­se Damen 50 hin. Ihre Bilanz im Win­ter 2025 war makel­los: Sie sicher­te sich die Titel als Lan­des­meis­te­rin, Nord­deut­sche Meis­te­rin und krön­te die Hal­len­sai­son als Deut­sche Vize­meis­te­rin.

Auch im Som­mer setz­te sie ihre Sie­ges­se­rie fort. Bei den Ein­zel­meis­ter­schaf­ten beleg­te sie den 3. Platz und hol­te sich im Dop­pel die Sil­ber­me­dail­le. Ein wei­te­rer Erfolg gelang ihr auf Mann­schafts­ebe­ne: Bei den Deut­schen Mann­schafts­meis­ter­schaf­ten erreich­te sie mit dem Ver­band (TNB) die Bron­ze­me­dail­le.

Mart­je Hart­mann: Bron­ze im Freistilschwimmen

Im Schwimm­sport glänz­te Mart­je Hart­mann bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten 2025. In der anspruchs­vol­len Dis­zi­plin über 800m Frei­stil erkämpf­te sie sich einen her­vor­ra­gen­den 3. Platz und wur­de dafür mit der Bron­ze­me­dail­le ausgezeichnet.

Titel im Mehr­kampf und Vize-Meis­ter­schaft: Ame­lie Schwa­be (VfL Ger­ma­nia Leer) fei­er­te 2025 her­aus­ra­gen­de Erfol­ge als Lan­des­meis­te­rin im Fünf­kampf und Nord­deut­sche Vize-Meis­te­rin im Sie­ben­kampf (U23).

Hier ist der detail­lier­te Bericht über die her­aus­ra­gen­den Erfol­ge der Leicht­ath­le­tik-Abtei­lung des VfL Ger­ma­nia Leer e.V. bei der Sport­ler­eh­rung der Stadt Leer. Alle Details und Leis­tun­gen wur­den über­nom­men und ent­spre­chend hervorgehoben.


VfL Ger­ma­nia Leer e.V.: Leicht­ath­le­ten glän­zen auf Lan­des- und Bundesebene

Die Leicht­ath­le­tik-Abtei­lung des VfL Ger­ma­nia Leer e.V. blickt auf ein über­aus erfolg­rei­ches Sport­jahr 2025 zurück. Zahl­rei­che Ath­le­tin­nen und ein Ath­let ver­tra­ten den Ver­ein mit exzel­len­ten Leis­tun­gen bei Meis­ter­schaf­ten auf Landes‑, nord­deut­scher und deut­scher Ebe­ne. Die Stadt Leer wür­dig­te die­se Erfol­ge im Rah­men der Sportlerehrung.

Inke Baum­falk: Vize-Lan­des­meis­te­rin und DM-Teilnahmen

Inke Baum­falk star­te­te bereits im Janu­ar 2025 erfolg­reich in die Sai­son. Bei den Hal­len-Lan­des­meis­ter­schaf­ten in Han­no­ver sicher­te sie sich in einer Zeit von 57,90 Sekun­den den 2. Platz über 400 m der Frau­en und wur­de damit Vize-Lan­des­meis­te­rin in ihrer Alters­klas­se. Einen wei­te­ren Vize-Titel erkämpf­te sie sich in Olden­burg, wo sie eben­falls die Sil­ber­me­dail­le in der Dis­zi­plin Hür­den (AK U20) holte.

Auf natio­na­ler Ebe­ne ver­trat Inke Baum­falk den VfL Ger­ma­nia Leer gleich drei­mal: Sie nahm an den Deut­schen Jugend-Hal­len­meis­ter­schaf­ten über 400 m in Dort­mund, an den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten über 400 m Hür­den in Bochum sowie an den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten in der AK U23 in Ulm teil.

Ida Moll: Lan­des­meis­te­rin über die Hindernisstrecke

Einen Titel­er­folg fei­er­te Ida Moll im Juni 2025 bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten in Zeven. In einer Zeit von 11:27,14 Minu­ten krön­te sie sich zur Lan­des­meis­te­rin über 3.000 m Hin­der­nis der Frau­en. Auf­grund die­ser star­ken Leis­tung qua­li­fi­zier­te sie sich für die Deut­schen U23-Meis­ter­schaf­ten in Ulm, an denen sie erfolg­reich teilnahm.

Ame­lie Schwa­be: Titel im Mehr­kampf und Vize-Meisterschaft

Ame­lie Schwa­be bewies ihre Viel­sei­tig­keit Ende August 2025 bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten der Leicht­ath­le­tin­nen in Del­men­horst. Im Fünf­kampf (bestehend aus Hoch­sprung, Kugel­sto­ßen, Weit­sprung und 800-m-Lauf) hol­te sie sich mit 3.482 Punk­ten den 1. Platz und damit den Titel der Lan­des­meis­te­rin. Auch bei den Nord­deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Papen­burg über­zeug­te sie und wur­de Vize-Lan­des­meis­te­rin sowie Fünft­plat­zier­te im Sie­ben­kampf der AK U23.

Anna Stern und Nina Huis­man: Erfol­ge im Hochsprung

Im Hoch­sprung sicher­ten sich zwei Ath­le­tin­nen des VfL Ger­ma­nia Leer Medail­len­plät­ze auf Lan­des­ebe­ne. Anna Stern wur­de im Juni in Olden­burg Vize-Lan­des­meis­te­rin (Sil­ber­me­dail­le) mit einer über­sprun­ge­nen Höhe von 1,56 m in ihrer AK U20. Bei den Nord­deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Ham­burg erreich­te sie zudem Platz 6 im Hoch­sprung der AK U18.

Nina Huis­man trat bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten am 23. und 24. August in Lin­gen an. Sie über­sprang 1,53 m und sicher­te sich damit den 3. Platz und die Bron­ze­me­dail­le im Hoch­sprung der Frauen.

Peter Johan­nes Höl­scher: Lan­des­meis­ter-Titel und DM-Erfolg

Auch bei den Män­nern gab es Grund zum Jubeln. Peter Johan­nes Höl­scher fei­er­te im Sep­tem­ber 2025 in Zeven den Titel des Lan­des­meis­ters über 400 m Zeit­läu­fe in der AK M45 mit einer Zeit von 55,69 Sekun­den. Zuvor hat­te er bereits bei den Deut­schen Hal­len­meis­ter­schaf­ten Mas­ters in Frank­furt einen star­ken 4. Platz über 400 m in 57,28 Sekun­den erreicht.

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Kampf­sport und Prä­zi­si­on: Erfol­ge für den TV Leer und den PSC Leer

Auch im Ring und am Schieß­stand zeig­ten Ath­le­ten aus Leer im Jahr 2025 ihr außer­ge­wöhn­li­ches Kön­nen. Die Stadt Leer wür­dig­te im Rah­men der Sport­ler­eh­rung die Leis­tun­gen eines Boxers des Turn­ver­eins Leer e.V. sowie zwei­er Sport­schüt­zin­nen des Pis­to­len-Sport­clubs Leer (PSC) e.V., die auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne überzeugten.

Leart Mura­ti (TV Leer): Vize-Lan­des­meis­ter im Halbschwergewicht

Der Boxer Leart Mura­ti ver­trat den Turn­ver­ein Leer e.V. erfolg­reich im Halb­schwer­ge­wicht (Klas­se bis 80 kg). Sei­ne Erfolgs­se­rie begann im Febru­ar 2025 bei der Weser-Ems-Meis­ter­schaft in Olden­burg, wo er sich in der Alters­klas­se U19 den 2. Platz sicher­te. Die­sen Erfolg bestä­tig­te er bei der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­meis­ter­schaft in Nor­den, wo er in der­sel­ben Dis­zi­plin erneut die Sil­ber­me­dail­le (2. Platz) gewann und somit Vize-Lan­des­meis­ter wurde.

Auf natio­na­ler Ebe­ne stell­te sich Leart Mura­ti im Novem­ber 2025 bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Köln der Kon­kur­renz. In der Alters­klas­se U18 erreich­te er im Halb­schwer­ge­wicht einen respek­ta­blen 5. Platz.

Gret­chen Ewen-Schö­berl (PSC Leer): Drei­fa­cher Medail­len­re­gen auf Landesebene

Gret­chen Ewen-Schö­berl vom Pis­to­len-Sport­club Leer (PSC) e.V. domi­nier­te die Lan­des­meis­ter­schaf­ten in Bas­sum und plat­zier­te sich gleich drei­mal auf dem Podest. Über­le­gen sicher­te sie sich die Gold­me­dail­le mit der 25m Sport­pis­to­le Auf­la­ge in der Klas­se Senio­ren III mit star­ken 292 Ringen.

Zusätz­lich errang sie zwei Vize-Titel: Den 2. Platz und somit die Vize­meis­ter­schaft in der Dis­zi­plin 25m Pis­to­le Damen III (536 Rin­ge) sowie einen wei­te­ren 2. Platz mit der 10m Luft­pis­to­le der Damen IV (344 Rin­ge). Mit die­sen her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen qua­li­fi­zier­te sie sich für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Mün­chen (Ende August) und Han­no­ver (Ende Oktober).

Astrid Dönch (PSC Leer): Zwei­fa­che Lan­des­meis­te­rin an der Luftpistole

Eben­falls für den PSC Leer erfolg­reich war Astrid Dönch, die sich bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten in Bas­sum gleich zwei Titel sicher­te. Sie krön­te sich zur Lan­des­meis­te­rin in der Dis­zi­plin 10m Luft­pis­to­le Damen V und zur Lan­des­meis­te­rin der 10m Luft­pis­to­le Auf­la­ge bei den Senio­rin­nen IV.

Die­se Titel­ge­win­ne bedeu­te­ten gleich­zei­tig die Qua­li­fi­ka­ti­on für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten. In Han­no­ver beleg­te Astrid Dönch in der Dis­zi­plin 10m Luft­pis­to­le Auf­la­ge der Senio­rin­nen IV einen guten 14. Platz.

Stadt Leer – Sport­ler­eh­rung 2026

Lis­te der geehr­ten Ein­zel­sport­le­rin­nen und Ein­zel­sport­ler (für beson­de­re sport­li­che Leis­tun­gen im Jahr 2025)

  1. Frau Mart­je Drewenz

  2. Frau Frie­da Wolff

  3. Herr Hen­rik Elsasser

  4. Frau Inke Baumfalk

  5. Frau Ida Moll

  6. Frau Ame­lie Schwabe

  7. Frau Anna Stern

  8. Frau Nina Huisman

  9. Herr Peter Johan­nes Hölscher

  10. Herr Leart Murati

  11. Frau Gret­chen Ewen-Schöberl

  12. Frau Astrid Dönch

  13. Frau Mart­je Hartmann

  14. Frau Hei­ke Ringat

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Künst­li­che Intel­li­genz sorgt für mehr Kla­gen: Sozi­al­ge­rich­te in Nie­der­sach­sen ver­zeich­nen deut­li­chen Anstieg

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Foto: Das Amts­ge­richt in Leer – im Zusam­men­hang mit dem bun­des­wei­ten Anstieg gericht­li­cher Ver­fah­ren zeigt sich auch, wel­che Her­aus­for­de­run­gen der zuneh­men­de Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz bei Kla­gen und Anträ­gen für die Jus­tiz mit sich brin­gen kann.

KI sorgt für deut­lich mehr Kla­gen und Eil­an­trä­ge an Sozi­al­ge­rich­ten in Nie­der­sach­sen und Bremen

Deut­lich mehr Ver­fah­ren an den Sozi­al­ge­rich­ten: Seit Beginn des Jah­res 2026 ver­zeich­nen die acht nie­der­säch­si­schen Sozi­al­ge­rich­te, das Sozi­al­ge­richt Bre­men und das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­der­sach­sen-Bre­men einen erheb­li­chen Anstieg der Ver­fah­rens­ein­gän­ge. Nach Ein­schät­zung der Vize­prä­si­den­tin des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­der­sach­sen-Bre­men, Lio­ba Huss, ist die­ser Anstieg über­wie­gend auf den zuneh­men­den Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) bei der Erstel­lung von Kla­gen und Anträ­gen auf einst­wei­li­gen Rechts­schutz zurückzuführen.

Beson­ders deut­lich fällt die Ent­wick­lung bei den nie­der­säch­si­schen Sozi­al­ge­rich­ten aus. Bereits im ers­ten Halb­jahr 2026 gin­gen dort mehr als dop­pelt so vie­le Anträ­ge auf einst­wei­li­gen Rechts­schutz ein wie im glei­chen Zeit­raum des Vorjahres.

Die Zahl stieg von 1.495 Anträ­gen im ers­ten Halb­jahr 2025 auf 3.083 Anträ­ge im ers­ten Halb­jahr 2026. Das ent­spricht einer Stei­ge­rung von 106 Pro­zent.

Auch bei den Kla­gen ist ein deut­li­cher Anstieg zu ver­zeich­nen. Hier erhöh­te sich die Zahl von 11.685 im ers­ten Halb­jahr 2025 auf 14.120 im ers­ten Halb­jahr 2026. Das ent­spricht einem Plus von rund 21 Pro­zent.

Sozi­al­ge­richt Bre­men ver­zeich­net eben­falls deut­li­chen Anstieg

Auch das Sozi­al­ge­richt Bre­men ist von der Ent­wick­lung betrof­fen. Dort stie­gen die Ver­fah­rens­ein­gän­ge ins­ge­samt um rund 48 Pro­zent.

Die Ent­wick­lung setzt sich auch im wei­te­ren Jah­res­ver­lauf fort. Bis zum 31. August 2026 hat­ten die Ein­gän­ge an den nie­der­säch­si­schen Sozi­al­ge­rich­ten bereits 80 Pro­zent der gesam­ten Ein­gän­ge des Jah­res 2025 erreicht. Beim Sozi­al­ge­richt Bre­men war die Zahl der Ein­gän­ge zu die­sem Zeit­punkt bereits höher als im gesam­ten Vorjahr.

Beson­ders vie­le Ver­fah­ren bei exis­tenz­si­chern­den Leistungen

Vom Anstieg betrof­fen sind nach Anga­ben des Lan­des­so­zi­al­ge­richts ver­schie­de­ne sozi­al­recht­li­che Berei­che. Beson­ders deut­lich zeigt sich die Ent­wick­lung neben dem Kran­ken­ver­si­che­rungs­recht in Rechts­ge­bie­ten, in denen es um exis­tenz­si­chern­de Leis­tun­gen geht.

Dazu gehö­ren unter ande­rem Ver­fah­ren zur Grund­si­che­rung für Arbeits­su­chen­de, zum Arbeits­lo­sen­geld sowie zur Sozi­al- und Ein­glie­de­rungs­hil­fe.

Auch beim Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­der­sach­sen-Bre­men setzt sich die Ent­wick­lung fort. Das Gericht ist für Rechts­mit­tel gegen Ent­schei­dun­gen der Sozi­al­ge­rich­te zuständig.

Im Ver­gleich zum ers­ten Halb­jahr 2025 stie­gen die Ein­gän­ge dort ins­ge­samt um 16 Pro­zent. Beson­ders stark ist die Ent­wick­lung bei den in Cel­le für die Grund­si­che­rung zustän­di­gen Sena­ten. Dort wur­den rund 30 Pro­zent mehr Ein­gän­ge als im ent­spre­chen­den Vor­jah­res­zeit­raum registriert.

Auch die Zah­len bis Ende August ver­deut­li­chen die Ent­wick­lung: Zum 31. August 2026 waren beim Lan­des­so­zi­al­ge­richt bereits 76 Pro­zent der Ein­gän­ge des gesam­ten Jah­res 2025 erreicht. Bei den Beschwer­de­ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes lag der Anteil zu die­sem Zeit­punkt sogar bereits bei 115 Pro­zent der Ein­gän­ge des gesam­ten Vorjahres.

Sozi­al­ge­richt­li­cher Rechts­schutz wird durch KI leich­ter zugänglich

Die Vize­prä­si­den­tin des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­der­sach­sen-Bre­men, Lio­ba Huss, führt den star­ken Anstieg der Ver­fah­rens­ein­gän­ge über­wie­gend auf den Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz zurück.

KI-Anwen­dun­gen wür­den nach ihren Erfah­run­gen häu­fig dazu raten, gericht­li­chen Rechts­schutz in Anspruch zu neh­men. Gleich­zei­tig ermög­lich­ten die Pro­gram­me Antrag­stel­lern und Klä­gern, ihre Anlie­gen ohne grö­ße­ren Auf­wand und mit einem ver­gleichs­wei­se gerin­gen Kos­ten­ri­si­ko bei den Gerich­ten einzureichen.

Die­ser nied­rig­schwel­li­ge Zugang zum gericht­li­chen Rechts­schutz sei grund­sätz­lich begrü­ßens­wert, erklärt Huss. Aller­dings füh­re er nicht auto­ma­tisch zu einer ziel­ori­en­tier­ten För­de­rung der gericht­li­chen Ver­fah­ren, son­dern teil­wei­se zu einem höhe­ren Bear­bei­tungs­auf­wand bei den Gerichten.

KI-Schrei­ben häu­fig umfang­reich, aber wenig auf den Ein­zel­fall bezogen

Ein Pro­blem sieht das Lan­des­so­zi­al­ge­richt ins­be­son­de­re in der Art der mit­hil­fe von KI erstell­ten Schrei­ben. Die­se sei­en häu­fig sehr umfang­reich und ent­hiel­ten zahl­rei­che all­ge­mei­ne recht­li­che Ausführungen.

Nach Ein­schät­zung von Lio­ba Huss bestehe aller­dings oft­mals nur ein gerin­ger oder gar kein kon­kre­ter Bezug zum jewei­li­gen Ein­zel­fall der Antrag­stel­ler oder Klä­ger. Gera­de die­ser indi­vi­du­el­le Bezug sei bei sozi­al­recht­li­chen Ver­fah­ren jedoch von gro­ßer Bedeu­tung – bei­spiels­wei­se bei der Berech­nung exis­tenz­si­chern­der Leis­tun­gen.

Hin­zu kom­me, dass KI-Anwen­dun­gen teil­wei­se Gerichts­ent­schei­dun­gen zitie­ren wür­den, die ent­we­der gar nicht exis­tier­ten oder kei­nen erkenn­ba­ren Bezug zum jewei­li­gen Ver­fah­ren hätten.

Mehr Eil­ver­fah­ren kön­nen auch Haupt­sa­che­ver­fah­ren verzögern

Beson­de­re Aus­wir­kun­gen hat der star­ke Anstieg nach Anga­ben des Lan­des­so­zi­al­ge­richts bei den Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes. Die­se Fäl­le müs­sen auf­grund ihrer Dring­lich­keit vor­ran­gig bear­bei­tet werden.

Die hohen Ein­gangs­zah­len in die­sen Ver­fah­ren füh­ren nach Ein­schät­zung des Gerichts dazu, dass sich die Lauf­zei­ten der gericht­li­chen Haupt­sa­che­ver­fah­ren ver­län­gern können.

Soll­te sich der Trend beim Ein­satz von KI und den dadurch stei­gen­den Ver­fah­rens­ein­gän­gen dau­er­haft fort­set­zen, könn­te dies nach Ein­schät­zung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Nie­der­sach­sen-Bre­men auch Aus­wir­kun­gen auf die Per­so­nal­aus­stat­tung der nie­der­säch­sisch-bre­mi­schen Sozi­al­ge­richts­bar­keit haben.

Die Ent­wick­lung zeigt damit einen neu­en Aspekt des zuneh­men­den Ein­sat­zes von Künst­li­cher Intel­li­genz im Rechts­be­reich: KI erleich­tert den Zugang zu recht­li­chen Infor­ma­tio­nen und kann die Erstel­lung von Schrift­sät­zen ver­ein­fa­chen. Gleich­zei­tig stellt die dadurch mög­li­cher­wei­se stei­gen­de Zahl gericht­li­cher Ver­fah­ren die Sozi­al­ge­richts­bar­keit vor zusätz­li­che Herausforderungen.

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Ost­frie­si­sches Platt mit KI-Stim­me: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht neue Sprachausgabe

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Inno­va­ti­on fürs Ost­frie­si­sche Platt: Oost­frä­isk Insti­tuut ver­öf­fent­licht KI-Sprachausgabe

Wes­t­ov­er­le­din­gen, 16. Sep­tem­ber 2026 – „Sal ik fanóó­vend bii dii koomen?“ – die­ser Satz erklingt aus dem Smart­phone von Tido Specht. Die Stim­me stammt dabei weder von Specht selbst noch von einer ande­ren natür­li­chen Per­son. Sie wur­de mit­hil­fe künst­li­cher Intel­li­genz (KI) erzeugt und gibt den von Specht ein­ge­ge­be­nen Text unmit­tel­bar auf Ost­frie­si­schem Platt wieder.

Damit gibt es erst­mals eine ent­spre­chen­de tech­ni­sche Lösung für die Sprach­aus­ga­be des Ost­frie­si­schen Platt. Das neu ent­wi­ckel­te Text-To-Speech-Sys­tem (TTS) wur­de am 13. Sep­tem­ber 2026 im Rah­men einer Prä­sen­ta­ti­on im Kukel­orum in Aurich-Rahe der Öffent­lich­keit vor­ge­stellt und anschlie­ßend direkt freigeschaltet.

Rund drei Stun­den Ton­ma­te­ri­al für das KI-Modell

Für die Ent­wick­lung des neu­en Sys­tems hat das Team des Oost­frä­isk Insti­tuut im ver­gan­ge­nen Jahr inten­si­ve Pio­nier­ar­beit geleis­tet. Rund drei Stun­den hoch­wer­ti­ges Ton­ma­te­ri­al wur­den eigens für das Pro­jekt auf­ge­nom­men und anschlie­ßend für das Trai­ning der KI-Model­le verwendet.

Ziel war es, eine mög­lichst natür­li­che und prä­zi­se Sprach­aus­ga­be für das Ost­frie­si­sche Platt zu entwickeln.

Onno Dirk Feld­mann, 1. Vor­sit­zen­der des Oost­frä­isk Insti­tuut, ord­net die Ent­wick­lung in die bis­he­ri­gen Akti­vi­tä­ten des Insti­tuts ein: „Mit dem ‚Oover­set­ter‘ stel­len wir bereits seit Sep­tem­ber letz­ten Jah­res den ers­ten KI-basier­ten Über­set­zer für unse­re Spra­che bereit. Es war nur logisch, die­sen Ser­vice nun um eine Sprach­aus­ga­be zu erweitern.“

KI-Sprach­aus­ga­be ab sofort online verfügbar

Das neue TTS-Modell für Ost­frie­si­sches Platt ist ab sofort direkt in das Por­tal oostfraeisk.org inte­griert und kann dort genutzt werden.

Dar­über hin­aus stellt das Oost­frä­isk Insti­tuut das Sys­tem als freie Soft­ware (Open Source) zur Ver­fü­gung. Dadurch kön­nen auch ande­re Ent­wick­ler und Anbie­ter die Sprach­aus­ga­be in eige­ne Anwen­dun­gen integrieren.

„Wir set­zen bewusst auf offe­ne Stan­dards“, erklärt Tido Specht. „So ermög­li­chen wir Drit­ten die Ein­bet­tung in ihre eige­nen Anwen­dun­gen. Denn Sprach­aus­ga­ben sind in der heu­ti­gen digi­ta­len Welt – etwa im Bereich der Bar­rie­re­frei­heit – unverzichtbar.“

Neue Mög­lich­kei­ten für Barrierefreiheit

Nach Anga­ben von Onno Dirk Feld­mann eröff­net die KI-Sprach­aus­ga­be zahl­rei­che neue Mög­lich­kei­ten. So wäre es bei­spiels­wei­se denk­bar, eine kom­plet­te Anwen­dung soft­ware­sei­tig ins Ost­frie­si­sche zu über­set­zen und gleich­zei­tig mit­hil­fe der KI-Stim­me bar­rie­re­frei zugäng­lich zu machen.

Damit könn­te die Tech­no­lo­gie nicht nur zur Digi­ta­li­sie­rung des Ost­frie­si­schen Platt bei­tra­gen, son­dern auch dort ein­ge­setzt wer­den, wo digi­ta­le Inhal­te für Men­schen mit unter­schied­li­chen Ein­schrän­kun­gen zugäng­li­cher gestal­tet wer­den sollen.

Für die Zukunft ist zudem eine Sprach­er­ken­nung für Ost­frie­si­sches Platt geplant. Die tech­ni­sche Umset­zung ist nach Anga­ben des Insti­tuts aller­dings deut­lich kom­ple­xer und erfor­dert daher einen wei­te­ren Entwicklungsschritt.

Oost­frä­isk Insti­tuut arbei­tet an wei­te­ren KI-Projekten

Auch über die Sprach­aus­ga­be hin­aus treibt das Oost­frä­isk Insti­tuut die Digi­ta­li­sie­rung der Min­der­hei­ten­spra­che wei­ter voran.

„Wir arbei­ten par­al­lel an der Gene­rie­rung von Kon­ver­sa­ti­ons­trai­nings­da­ten, die wir vor­ran­gig für Dritt­an­bie­ter bereit­stel­len wol­len, damit sich der Sup­port gro­ßer Chat­bots fürs Ost­frie­si­sche Platt ver­bes­sern kann“, berich­tet Tido Specht.

Dar­über hin­aus arbei­tet das Insti­tut auch an eige­nen Chat­bot-Model­len. Dabei habe man bereits viel­ver­spre­chen­de Ergeb­nis­se erzielt.

Mit dem neu­en Text-To-Speech-Sys­tem, dem bereits ver­füg­ba­ren KI-Über­set­zer „Oover­set­ter“ und den wei­te­ren geplan­ten Anwen­dun­gen will das Oost­frä­isk Insti­tuut die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten für das Ost­frie­si­sche Platt kon­ti­nu­ier­lich erwei­tern und die Spra­che damit auch in der digi­ta­len Welt stär­ker verankern.

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Kli­ni­kum Leer: 23 Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten schlie­ßen Aus­bil­dung erfolg­reich ab

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Freu­en sich über ihren erfolg­rei­chen Abschluss: Okko Börg­mann, Sha­ri­na Broers, Caro­lin de Vries, Fem­ke Ennen, Jolin Ens­er­oth, Lina Gra­pe, Tabea Heyen, Anna­le­na Hin­richs, Mau­rice Holz, Eileen Jür­rens, Mal­te Kraft, Michel­le Lotysch, Ole Marx, Han­na Pajer, Jana Pen­ning, Michae­la Scha­de, Talea Schmidt, Mai­ke Ter­horst, Ruth Vick­tor, May Vis­ser, Lau­ra Wink­ler, Ali­na Win­ter­boer und Han­ne Winterboer.

23 Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten schlie­ßen Aus­bil­dung am Kli­ni­kum Leer erfolg­reich ab

Leer/Ostfriesland, 15. Sep­tem­ber 2026 – Erfolg­rei­cher Abschluss an der Schu­le für Phy­sio­the­ra­pie am Kli­ni­kum Leer: Ins­ge­samt 23 Aus­zu­bil­den­de haben ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zum Phy­sio­the­ra­peu­ten bezie­hungs­wei­se zur Phy­sio­the­ra­peu­tin erfolg­reich been­det. Im Rah­men einer Fei­er­stun­de Anfang Sep­tem­ber erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Abschlusszeugnisse.

Die Aus­bil­dung am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit ver­bin­det theo­re­ti­schen Unter­richt mit fach­prak­ti­schen Aus­bil­dungs­in­hal­ten. Neben umfang­rei­chen Kennt­nis­sen, bei­spiels­wei­se über die Ana­to­mie des mensch­li­chen Kör­pers, erler­nen die ange­hen­den Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten ver­schie­de­ne prak­ti­sche Übun­gen und Behandlungstechniken.

Das erwor­be­ne Wis­sen wird wäh­rend der Aus­bil­dung auch prak­tisch ange­wen­det. In den prak­ti­schen Ein­sät­zen, unter ande­rem auf den Sta­tio­nen des Kli­ni­kum Leer, kön­nen die Aus­zu­bil­den­den ihre erlern­ten Fähig­kei­ten ver­tie­fen und Erfah­run­gen im beruf­li­chen All­tag sammeln.

Koope­ra­ti­on mit der Hoch­schu­le Emden/Leer

Eine wei­te­re Beson­der­heit der Aus­bil­dung ist die Koope­ra­ti­on des Kli­ni­kum Leer mit der Hoch­schu­le Emden/Leer. Dadurch haben die ange­hen­den Phy­sio­the­ra­peu­tin­nen und Phy­sio­the­ra­peu­ten die Mög­lich­keit, ab dem zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr par­al­lel Unter­richts­ein­hei­ten für den aus­bil­dungs­in­te­grier­ten Bache­lor­stu­di­en­gang „Inter­dis­zi­pli­nä­re Physiotherapie/Motologie/Ergotherapie“ zu belegen.

Für die Aus­zu­bil­den­den bie­tet die­se Ver­bin­dung von Aus­bil­dung und Stu­di­um einen zusätz­li­chen Vor­teil: Sie kön­nen bereits wäh­rend ihrer Aus­bil­dung Kre­dit­punk­te für den Bache­lor­stu­di­en­gang sam­meln. Dadurch lässt sich die Stu­di­en­dau­er am Ende um ein Semes­ter ver­kür­zen.

Mit dem erfolg­rei­chen Abschluss haben die 23 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten damit nicht nur ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung abge­schlos­sen, son­dern zugleich wich­ti­ge Grund­la­gen für ihren wei­te­ren beruf­li­chen bezie­hungs­wei­se aka­de­mi­schen Weg im Gesund­heits­we­sen gelegt.

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