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Leers Sport-Elite im Rathaus geehrt: Stadt stolz auf ihre Athleten!
Spitzensport im Festsaal Wie die Stadt Leer ihre erfolgreichsten Athleten würdigt und die Vereinsbasis stärkt
LEER. Der Festsaal des Historischen Rathauses in Leer bildete am Dienstag den würdigen Rahmen für eine Zeremonie, die weit über den bloßen Akt der Urkundenübergabe hinausging. Es war ein Abend der Bilanzierung exzellenter sportlicher Leistungen des Jahres 2025, aber auch ein Bekenntnis der Kommunalpolitik zur Relevanz des Breitensports. Die Stadtverwaltung hatte geladen, um 14 Einzelsportler und sieben Mannschaften – insgesamt 40 Athletinnen und Athleten – für ihre Erfolge auszuzeichnen. Das Spektrum der gewürdigten Leistungen reichte von vorderen Platzierungen bei Weltmeisterschaften über Vize-Titel bei Deutschen Meisterschaften bis hin zu Niedersachsenmeister-Titeln.
Bürgermeister Claus-Peter Horst (parteilos) fand in seiner Festrede Worte, die den Bogen von individueller Exzellenz zu kollektiver Stärke schlugen. „Ihr Erfolg zeigt deutlich, dass es in unserer Stadt möglich ist, mit vereinten Kräften Großartiges zu vollbringen“, erklärte Horst. Er betonte den Stolz der Stadt auf ihre Athleten und untermauerte die Bedeutung des Sports mit harten Zahlen: Rund 10.300 Mitglieder zählen die lokalen Sportvereine, wobei bemerkenswerterweise jedes dritte Mitglied dem Jugendbereich zuzuordnen ist.
Diese statistische Relevanz korrespondiert mit einem signifikanten finanziellen Engagement der Kommune. Horst legte dar, dass die Stadt Leer – unabhängig von den Mitteln für das Hallenbad Plytje – jährlich mehr als 200.000 Euro aufwendet, um die städtischen Sportvereine direkt zu unterstützen. Ein Dank des Bürgermeisters galt in diesem Zusammenhang ausdrücklich dem Stadtrat, der diese Mittelvergabe konsequent in jedem Haushaltsjahr mitträgt.
Die logistische Durchführung der Ehrung lag, wie in den Vorjahren, in den Händen von Regina Stark vom Fachdienst Jugend, Schule, Sport und Soziales. Sie rief die Sportler nacheinander nach vorne, wo die Auszeichnungen im Triumvirat überreicht wurden: Neben Bürgermeister Horst gratulierten Jörg Kromminga, Vorsitzender des Kreissportbundes (KSB) Leer, und Sven Albert, Vorsitzender des städtischen Sportausschusses. Neben einer Urkunde erhielten die Geehrten ein Lauf- und Walking-Licht als Präsent.
In seinem Grußwort hob KSB-Vorsitzender Kromminga einen Aspekt hervor, der die Standortqualität Leers im landesweiten Vergleich unterstreicht. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass eine Kommune Sporthallen kostenlos zur Verfügung stelle. In anderen niedersächsischen Städten und Gemeinden werde derzeit intensiv darüber diskutiert, „wie viel das kosten darf“, berichtete Kromminga. Bürgermeister Horst griff das Thema Infrastruktur auf und versicherte, dass sich die Stadt derzeit aktiv um Fördermittel für Sanierungen und Erneuerungen bemühe, um die Hallensituation in Leer perspektivisch weiter zu verbessern. Der Abend im Festsaal war somit nicht nur eine Feier vergangener Siege, sondern auch eine Investition in die sportliche Zukunft der Stadt.
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Herausragende Einzelleistungen: Die Medaillengewinner der Stadt Leer
Neben den Mannschaftserfolgen prägten beeindruckende Einzelleistungen das sportliche Bild der Stadt Leer im Jahr 2025. Die geehrten Athletinnen und Athleten glänzten auf Landes‑, Regional- und Bundesebene und trugen den Namen der Stadt weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus.
Martje Drewenz: Erfolge im Reitsport auf Weser-Ems- und Bundesebene
Gleich mehrfach stellte Martje Drewenz ihr Können im Sattel unter Beweis. Im März 2025 sicherte sie sich beim Finale des Jugendvergleichswettkampfes Weser-Ems, der im Schulreitsportzentrum des RuF Fürstenau stattfand, den 1. Platz in der Einzelwertung bei den Pferden und damit die Goldmedaille.
Ihre Klasse zeigte sie auch bei der traditionsreichen „Goldenen Schärpe – der Deutschlandpreis der Ponyreiter“, einer kombinierten Prüfung aus Dressur, Stil-Springen und Stil-Geländeritt. Ende Mai/Anfang Juni 2025 erreichte Martje in Hohe Luckow einen hervorragenden 4. Platz. Bei der Entscheidung der Goldenen Schärpe Pferde 2025 auf Gut Hohe Luckow setzte sie noch einen drauf: Mit ihrem Pferd „Tullibards It Takes Time“ belegte sie in der Einzelwertung der zweiten Abteilung einen beeindruckenden 3. Platz.
Henrik Elsasser: Treffsicher mit dem Recurve-Bogen
Im Bogenschießen dominierte Henrik Elsasser die Konkurrenz auf Landesebene. Er krönte sich zum Landesmeister im Feldbogen (Recurve Herren) mit beachtlichen 330 Ringen. Als einer der Top-Ten-Schützen des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB) bestätigte er seine Form auch auf nationalem Parkett: Bei der Deutschen Meisterschaft in Delmenhorst erreichte er mit 338 Ringen den 4. Platz in der Kategorie Recurve Herren.
Frau Ringat: Medaillenregen im Tennis (AK Damen 50)
Eine wahre Erfolgsserie legte Frau Ringat im Tennisjahr 2025 in der Altersklasse Damen 50 hin. Ihre Bilanz im Winter 2025 war makellos: Sie sicherte sich die Titel als Landesmeisterin, Norddeutsche Meisterin und krönte die Hallensaison als Deutsche Vizemeisterin.
Auch im Sommer setzte sie ihre Siegesserie fort. Bei den Einzelmeisterschaften belegte sie den 3. Platz und holte sich im Doppel die Silbermedaille. Ein weiterer Erfolg gelang ihr auf Mannschaftsebene: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften erreichte sie mit dem Verband (TNB) die Bronzemedaille.
Martje Hartmann: Bronze im Freistilschwimmen
Im Schwimmsport glänzte Martje Hartmann bei den Landesmeisterschaften 2025. In der anspruchsvollen Disziplin über 800m Freistil erkämpfte sie sich einen hervorragenden 3. Platz und wurde dafür mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.

Hier ist der detaillierte Bericht über die herausragenden Erfolge der Leichtathletik-Abteilung des VfL Germania Leer e.V. bei der Sportlerehrung der Stadt Leer. Alle Details und Leistungen wurden übernommen und entsprechend hervorgehoben.
VfL Germania Leer e.V.: Leichtathleten glänzen auf Landes- und Bundesebene
Die Leichtathletik-Abteilung des VfL Germania Leer e.V. blickt auf ein überaus erfolgreiches Sportjahr 2025 zurück. Zahlreiche Athletinnen und ein Athlet vertraten den Verein mit exzellenten Leistungen bei Meisterschaften auf Landes‑, norddeutscher und deutscher Ebene. Die Stadt Leer würdigte diese Erfolge im Rahmen der Sportlerehrung.
Inke Baumfalk: Vize-Landesmeisterin und DM-Teilnahmen
Inke Baumfalk startete bereits im Januar 2025 erfolgreich in die Saison. Bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover sicherte sie sich in einer Zeit von 57,90 Sekunden den 2. Platz über 400 m der Frauen und wurde damit Vize-Landesmeisterin in ihrer Altersklasse. Einen weiteren Vize-Titel erkämpfte sie sich in Oldenburg, wo sie ebenfalls die Silbermedaille in der Disziplin Hürden (AK U20) holte.
Auf nationaler Ebene vertrat Inke Baumfalk den VfL Germania Leer gleich dreimal: Sie nahm an den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften über 400 m in Dortmund, an den Deutschen Jugendmeisterschaften über 400 m Hürden in Bochum sowie an den Deutschen Meisterschaften in der AK U23 in Ulm teil.
Ida Moll: Landesmeisterin über die Hindernisstrecke
Einen Titelerfolg feierte Ida Moll im Juni 2025 bei den Landesmeisterschaften in Zeven. In einer Zeit von 11:27,14 Minuten krönte sie sich zur Landesmeisterin über 3.000 m Hindernis der Frauen. Aufgrund dieser starken Leistung qualifizierte sie sich für die Deutschen U23-Meisterschaften in Ulm, an denen sie erfolgreich teilnahm.
Amelie Schwabe: Titel im Mehrkampf und Vize-Meisterschaft
Amelie Schwabe bewies ihre Vielseitigkeit Ende August 2025 bei den Landesmeisterschaften der Leichtathletinnen in Delmenhorst. Im Fünfkampf (bestehend aus Hochsprung, Kugelstoßen, Weitsprung und 800-m-Lauf) holte sie sich mit 3.482 Punkten den 1. Platz und damit den Titel der Landesmeisterin. Auch bei den Norddeutschen Meisterschaften in Papenburg überzeugte sie und wurde Vize-Landesmeisterin sowie Fünftplatzierte im Siebenkampf der AK U23.
Anna Stern und Nina Huisman: Erfolge im Hochsprung
Im Hochsprung sicherten sich zwei Athletinnen des VfL Germania Leer Medaillenplätze auf Landesebene. Anna Stern wurde im Juni in Oldenburg Vize-Landesmeisterin (Silbermedaille) mit einer übersprungenen Höhe von 1,56 m in ihrer AK U20. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg erreichte sie zudem Platz 6 im Hochsprung der AK U18.
Nina Huisman trat bei den Landesmeisterschaften am 23. und 24. August in Lingen an. Sie übersprang 1,53 m und sicherte sich damit den 3. Platz und die Bronzemedaille im Hochsprung der Frauen.
Peter Johannes Hölscher: Landesmeister-Titel und DM-Erfolg
Auch bei den Männern gab es Grund zum Jubeln. Peter Johannes Hölscher feierte im September 2025 in Zeven den Titel des Landesmeisters über 400 m Zeitläufe in der AK M45 mit einer Zeit von 55,69 Sekunden. Zuvor hatte er bereits bei den Deutschen Hallenmeisterschaften Masters in Frankfurt einen starken 4. Platz über 400 m in 57,28 Sekunden erreicht.
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Kampfsport und Präzision: Erfolge für den TV Leer und den PSC Leer
Auch im Ring und am Schießstand zeigten Athleten aus Leer im Jahr 2025 ihr außergewöhnliches Können. Die Stadt Leer würdigte im Rahmen der Sportlerehrung die Leistungen eines Boxers des Turnvereins Leer e.V. sowie zweier Sportschützinnen des Pistolen-Sportclubs Leer (PSC) e.V., die auf Landes- und Bundesebene überzeugten.
Leart Murati (TV Leer): Vize-Landesmeister im Halbschwergewicht
Der Boxer Leart Murati vertrat den Turnverein Leer e.V. erfolgreich im Halbschwergewicht (Klasse bis 80 kg). Seine Erfolgsserie begann im Februar 2025 bei der Weser-Ems-Meisterschaft in Oldenburg, wo er sich in der Altersklasse U19 den 2. Platz sicherte. Diesen Erfolg bestätigte er bei der Niedersächsischen Landesmeisterschaft in Norden, wo er in derselben Disziplin erneut die Silbermedaille (2. Platz) gewann und somit Vize-Landesmeister wurde.
Auf nationaler Ebene stellte sich Leart Murati im November 2025 bei den Deutschen Meisterschaften in Köln der Konkurrenz. In der Altersklasse U18 erreichte er im Halbschwergewicht einen respektablen 5. Platz.
Gretchen Ewen-Schöberl (PSC Leer): Dreifacher Medaillenregen auf Landesebene
Gretchen Ewen-Schöberl vom Pistolen-Sportclub Leer (PSC) e.V. dominierte die Landesmeisterschaften in Bassum und platzierte sich gleich dreimal auf dem Podest. Überlegen sicherte sie sich die Goldmedaille mit der 25m Sportpistole Auflage in der Klasse Senioren III mit starken 292 Ringen.
Zusätzlich errang sie zwei Vize-Titel: Den 2. Platz und somit die Vizemeisterschaft in der Disziplin 25m Pistole Damen III (536 Ringe) sowie einen weiteren 2. Platz mit der 10m Luftpistole der Damen IV (344 Ringe). Mit diesen herausragenden Leistungen qualifizierte sie sich für die Deutschen Meisterschaften in München (Ende August) und Hannover (Ende Oktober).
Astrid Dönch (PSC Leer): Zweifache Landesmeisterin an der Luftpistole
Ebenfalls für den PSC Leer erfolgreich war Astrid Dönch, die sich bei den Landesmeisterschaften in Bassum gleich zwei Titel sicherte. Sie krönte sich zur Landesmeisterin in der Disziplin 10m Luftpistole Damen V und zur Landesmeisterin der 10m Luftpistole Auflage bei den Seniorinnen IV.
Diese Titelgewinne bedeuteten gleichzeitig die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. In Hannover belegte Astrid Dönch in der Disziplin 10m Luftpistole Auflage der Seniorinnen IV einen guten 14. Platz.
Stadt Leer – Sportlerehrung 2026
Liste der geehrten Einzelsportlerinnen und Einzelsportler (für besondere sportliche Leistungen im Jahr 2025)
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Frau Martje Drewenz
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Frau Frieda Wolff
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Herr Henrik Elsasser
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Frau Inke Baumfalk
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Frau Ida Moll
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Frau Amelie Schwabe
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Frau Anna Stern
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Frau Nina Huisman
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Herr Peter Johannes Hölscher
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Herr Leart Murati
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Frau Gretchen Ewen-Schöberl
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Frau Astrid Dönch
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Frau Martje Hartmann
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Frau Heike Ringat
Lokal
Polizei auf Borkum und Norderney: Neue Elektro-Quads für Einsätze am Strand und in den Dünen
Neue Polizeifahrzeuge bringen umweltfreundliche Mobilität auf die ostfriesischen Inseln
Wer beim nächsten Besuch auf Borkum oder Norderney am Strand unterwegs ist, könnte ihnen schon begegnen: Die Polizei verstärkt ihre Präsenz auf den ostfriesischen Inseln und setzt künftig auf moderne Elektro-Quads. Neben Juist erhalten nun auch Borkum und Norderney eigene elektrisch angetriebene Einsatzfahrzeuge.
Für die Region Leer ist die Nachricht besonders interessant: Borkum gehört als größte der ostfriesischen Inseln zum Landkreis Leer und ist damit auch geografisch und verwaltungstechnisch eng mit dem Verbreitungsgebiet unseres Newsportals verbunden. Norderney gehört dagegen zum Landkreis Aurich, ist aber ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der ostfriesischen Inselwelt.
Die Polizeidirektion Osnabrück hat die beiden Inseln mit Elektro-Quads des Typs Polaris Ranger XP Kinetic ausgestattet. Damit setzt die Polizei ihren Weg zu einem moderneren und umweltschonenderen Fuhrpark fort.
Geländegängig und nahezu lautlos unterwegs
Die neuen Elektro-Quads sind speziell für die Anforderungen des polizeilichen Einsatz- und Streifendienstes auf den Inseln ausgestattet. Dazu gehören unter anderem Blaulicht und Martinshorn. Dank Allradantrieb können die Fahrzeuge auch schwieriges Gelände bewältigen – beispielsweise an Stränden, in Dünen oder Waldgebieten.
Mit einer Reichweite von rund 70 Kilometern eignen sie sich für zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 60 km/h. Angetrieben werden die Fahrzeuge elektrisch, geladen werden können sie an einer herkömmlichen Steckdose.
Auch praktisch sind die neuen Einsatzfahrzeuge: Auf ihrer Ladefläche lassen sich beispielsweise sichergestellte Gegenstände oder Ausrüstungsgegenstände für die Spurensicherung transportieren.
Vorteile auch bei nächtlichen Einsätzen
Ein besonderer Vorteil ist der nahezu geräuschlose Antrieb. Gerade bei nächtlichen Fahndungen, etwa nach Einbrechern, kann das von Bedeutung sein. Gleichzeitig werden Urlauber und Tiere durch die geringe Geräuschentwicklung weniger gestört.
Bereits seit Dezember 2019 ist auf Juist das bundesweit erste vollelektrisch angetriebene Polizeiquad vom Typ Polaris Ranger EV im Einsatz. Die positiven Erfahrungen dort haben dazu geführt, dass die Polizeidirektion weitere Erprobungen vorgenommen und das Konzept auf andere Inseln ausgeweitet hat.
Damit erhält auch Borkum ein modernes Einsatzmittel, das den besonderen Bedingungen der Insel gerecht wird.
Beim nächsten Borkumbesuch lohnt sich also vielleicht ein genauerer Blick auf den Strand: Gut möglich, dass dort künftig ein blau-weißes Elektro-Quad der Polizei unterwegs ist.

Lokal
Stadtbus Leer: Änderungen bei den Linien 651 und 652 – zwei Haltestellen wegen Straßensperrungen betroffen
Änderungen bei Stadtbuslinien in Leer: Zwei Haltestellen wegen Straßensperrungen zeitweise nicht erreichbar
Stadtbuslinien 651 und 652 betroffen – Einschränkungen auf der Bremer Straße und an der Emsbrücke vom 3. bis 5. November 2026
Fahrgäste des Leeraner Stadtbusverkehrs müssen sich in dieser Woche auf vorübergehende Änderungen einstellen. Aufgrund von Straßensperrungen können zwei Haltestellen der Stadtbuslinien 651 und 652 zeitweise nicht beziehungsweise nur eingeschränkt bedient werden.
Betroffen sind die Haltestellen „Leer, Bremer Straße/Löwenstraße“ und „Leer, An der Emsbrücke“. Die Einschränkungen gelten an unterschiedlichen Tagen und betreffen jeweils bestimmte Fahrtrichtungen.
Stadtbuslinie 652: Haltestelle Bremer Straße/Löwenstraße entfällt
Aufgrund der Sperrung der Löwenstraße kann die Stadtbuslinie 652 die Haltestelle „Leer, Bremer Straße/Löwenstraße“ von Dienstag, 3. November, bis Mittwoch, 4. November 2026, nicht anfahren.
Der Ausfall betrifft beide Fahrtrichtungen:
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Richtung Heisfelde
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Richtung Schloss Evenburg
Die Haltestelle entfällt somit während des genannten Zeitraums vollständig.
Stadtbuslinie 651: Einschränkungen an der Haltestelle An der Emsbrücke
Eine weitere Einschränkung betrifft die Stadtbuslinie 651. Aufgrund der Sperrung der Straße „An der Emsbrücke“ kann die Haltestelle „Leer, An der Emsbrücke“ von Mittwoch, 4. November, bis Donnerstag, 5. November 2026, nur eingeschränkt bedient werden.
Dabei gelten unterschiedliche Regelungen für die beiden Fahrtrichtungen:
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Richtung Bingum: Die Haltestelle kann während des gesamten genannten Zeitraums nicht angefahren werden.
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Richtung Logabirum: Die Haltestelle wird lediglich bei einer einzelnen Fahrt mit der Abfahrtszeit um 6.16 Uhr bedient.
Fahrgäste sollten die vorübergehenden Änderungen bei ihrer Fahrtplanung berücksichtigen. Betroffen sind ausschließlich die genannten Haltestellen und Zeiträume.
Die Einschränkungen stehen im Zusammenhang mit den Straßensperrungen in Leer.

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88. Jahrestag der Pogromnacht: Leer erinnert am 9. November 2026 an die Opfer des Holocaust
Der Synagogengedenkplatz an der Heisfelder Straße / Ecke Ubbo-Emmius-Straße (Bummert) ist am 9. November 2026 Schauplatz der Gedenkveranstaltung zum 88. Jahrestag der Pogromnacht. Geplant sind eine Kranzniederlegung sowie Beiträge von Schülerinnen und Schülern des Teletta-Groß-Gymnasiums und des Ubbo-Emmius-Gymnasiums. Foto: Ingo Tonsor
88. Jahrestag der Pogromnacht: Stadt Leer erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen
Gedenkveranstaltung am 9. November 2026 mit Kranzniederlegung, Beiträgen von Schülerinnen und Schülern und anschließendem Gottesdienst – geänderter Ablauf in diesem Jahr
Am 9. November 2026 jährt sich die Reichspogromnacht zum 88. Mal. In ganz Deutschland wurden in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 auf Anordnung des NS-Regimes Synagogen in Brand gesetzt, jüdische Geschäfte und Wohnungen gestürmt und zerstört. Zahlreiche jüdische Menschen wurden ermordet, misshandelt und verfolgt. Tausende verloren ihre Existenzgrundlage. Diesen Verbrechen ging seit 1933 eine zunehmende Ausgrenzung, Entrechtung und menschenverachtende Drangsalierung der jüdischen Bevölkerung voraus.
Auch in Leer hinterließen die nationalsozialistischen Verbrechen tiefe und bis heute unvergessene Spuren. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die damals imposante Synagoge an der Heisfelder Straße von Leeraner Bürgern in Brand gesetzt.
Die jüdische Bevölkerung wurde unter brutaler Gewalt aus ihren Häusern geholt und durch die Stadt zum Viehhof auf der Nesse getrieben. Dort mussten die Menschen, eingesperrt wie Vieh, die Nacht in einem Stall verbringen. Die Ereignisse waren Teil der systematischen Verfolgung der jüdischen Bevölkerung durch das nationalsozialistische Regime, die schließlich im Holocaust ihren grausamen Höhepunkt fand.
Gedenkveranstaltung mit verändertem Ablauf
An die schrecklichen Ereignisse und die Opfer des Holocaust erinnert die Stadt Leer gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Leer und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Ostfriesland e. V. am Montag, 9. November 2026.
Der Ablauf der diesjährigen Gedenkveranstaltung wurde gegenüber den Vorjahren geändert.
Den Auftakt bildet um 18 Uhr eine Gedenkveranstaltung auf dem Synagogengedenkplatz an der Heisfelder Straße / Ecke Ubbo-Emmius-Straße (Bummert). Dort findet eine Kranzniederlegung statt. Außerdem gestalten Schülerinnen und Schüler des Teletta-Groß-Gymnasiums und des Ubbo-Emmius-Gymnasiums die Veranstaltung mit eigenen Beiträgen.
Im Anschluss folgt um 19 Uhr ein Gottesdienst in der Baptistenkirche Leer, Ubbo-Emmius-Straße 2. Die Predigt hält Pastor Jürgen Woithe von der Evangelisch-methodistischen Kirche Leer.
Die Kollekte des Gottesdienstes ist für die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg bestimmt.
Gemeinsam erinnern und Verantwortung übernehmen
Die Gedenkveranstaltung soll an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft erinnern und zugleich die Bedeutung von Erinnerung, Menschlichkeit und Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft verdeutlichen.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.
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