Freizeit
Saisonstart am Emssperrwerk Gandersum für Besucher
Technik hautnah erleben: Saisonstart am Emssperrwerk Gandersum
Es ist eines der imposantesten Wasserbauwerke Europas und ein wahrer Besuchermagnet in der Region: Das Emssperrwerk bei Gandersum steht kurz vor dem Start in die neue Führungssaison. Pünktlich zum Frühjahr haben sich die Gästeführerinnen und Gästeführer intensiv vorbereitet, um Besuchern auch in diesem Jahr wieder spannende Einblicke in die Küstenschutz-Technik zu geben.
Hinter den Kulissen herrscht bereits geschäftiges Treiben. Bei der jährlichen Auftaktbesprechung kamen das Team der Gästeführung, Vertreter der Touristik GmbH „Südliches Ostfriesland“ und Experten des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zusammen. Neben fachlichen Updates zu geplanten Projekten für die Jahre 2025 und 2026 standen auch Sicherheitsschulungen in den Bereichen Brandschutz und Erste Hilfe auf dem Programm.
Ein Publikumsmagnet mit beeindruckenden Zahlen
Die Faszination für das Bauwerk ist ungebrochen. Allein im vergangenen Jahr besuchten 2.773 Personen in 121 Gruppen das Sperrwerk. „Der Zuspruch zeigt, welch hohes Interesse das Bauwerk auch nach vielen Jahren noch genießt“, betont Insa Wutschke, Geschäftsführerin der Touristik GmbH.
Ein Blick in die Statistik verdeutlicht die Dimensionen: Seit dem Beginn der Führungen im Jahr 2001 – damals noch während der Bauphase – wurden insgesamt 5.825 Gruppen mit stolzen 161.709 Besucherinnen und Besuchern über das Gelände geführt. Die langjährige Kooperation mit dem NLWKN bildet dabei das Fundament für diesen Erfolg.
Öffentliche Führungen: Jeden Samstag ohne Anmeldung
Für alle, die das Sperrwerk einmal aus nächster Nähe erleben möchten, gibt es gute Nachrichten: Die erste öffentliche Führung der Saison findet am 9. Mai 2026 statt.
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Wann: Ab dem 9. Mai bis zum 31. Oktober, immer samstags um 15:00 Uhr.
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Anmeldung: Für die Samstags-Termine ist keine Anmeldung erforderlich – ideal für Kurzentschlossene und Ausflügler.
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Gruppen: Individuelle Gruppenführungen können nach vorheriger Absprache jederzeit ganzjährig gebucht werden.
Wer also erfahren möchte, wie das Sperrwerk bei Sturmfluten die Region schützt oder wie die riesigen Verschlusseinrichtungen funktionieren, sollte sich die Samstage im Kalender markieren.
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Freizeit
Großes Sommerfest am Großen Meer begeistert Südbrookmerland
Sommerfest am Großen Meer: Beliebtes Familienfest bringt buntes Programm nach Südbrookmerland
Ein Highlight für die ganze Familie steht vor der Tür: Am Sonntag, den 2. August 2026, verwandelt sich das Areal rund um Ostfrieslands größten Binnensee wieder in eine lebendige Veranstaltungsmeile. Das traditionsreiche Sommerfest am Großen Meer verspricht von morgens bis abends abwechslungsreiche Unterhaltung, regionale Kulinarik und Mitmach-Aktionen für Jung und Alt.
Abwechslungsreiches Bühnenprogramm vor dem Haus am Meer
Den Auftakt bildet die offizielle Eröffnung durch den stellvertretenden Bürgermeister Ralf Geiken und Thomas Debelts, Geschäftsführer der Südbrookmerland Touristik GmbH. Im Anschluss übernimmt der bekannte Moderator Heino Krüger das Mikrofon, um durch das vielseitige Programm auf der Außenbühne zu führen.
Das Publikum darf sich auf eine bunte musikalische Mischung freuen:
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Shantychor Blaue Jungs aus Aurich: Maritime Heimatklänge und traditionelle Seemannslieder
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Spielmannszug der Feuerwehr Ihlow: Schwungvolle Platzkonzerte
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Ab ca. 13:00 Uhr: Auftritte von The Smashing Piccadillys und dem Familientrio Adenalin
Stöbern, Feilschen und Handwerkskunst
Entlang der Promenade laden ein großer Trödelmarkt sowie Stände regionaler Kunsthandwerker zum Entdecken ein. Wer selbst noch Dachboden-Schätze anbieten möchte, kann kurzfristig einen Standplatz reservieren:
📞 Standanmeldung Flohmarkt: Interessierte können sich telefonisch unter 04942–209 2000 anmelden.
Kinderprogramm: Spiel, Spaß und rollendes Museum
Besonders für die jüngsten Gäste wird viel geboten. Neben dem neuen Piraten-Spielplatz wartet eine weitläufige Aktionsfläche mit Riesenbrettspielen, einer rasanten Rollenrutsche, Leitergolf und Riesenseifenblasen.
Ein besonderes Highlight setzt das Dörpmuseum Münkeboe: Mit seinem rollenden Museum verwandelt es den Bereich vor dem Bistro am Meer in ein ostfriesisches Dorf vergangener Tage und macht Geschichte erlebbar.
Wassersport an Ostfrieslands größtem Binnensee
Auch das Thema Wassersport kommt nicht zu kurz. An der lokalen Paddel- und Pedalstation sowie bei der Surf- und Segelschule können Besucher den gesamten Tag über aktiv werden:
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Schnupperpaddeln für Einsteiger an der Paddel- und Pedalstation
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SUP-Einführungen (Stand-Up-Paddling) direkt am Wasser
Kulinarische Vielfalt und starke regionale Partner
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Das Speisenangebot reicht von Fischspezialitäten über eine herzhafte China-Pfanne bis hin zu klassischen Wurstspezialitäten. Der Mühlenverein Wiegboldsbur bewirtet die Gäste zudem mit frisch gebackenem Kuchen und Kaffee.
Dass ein Fest dieser Größenordnung realisiert werden kann, ist auch der Unterstützung lokaler Partner zu verdanken. Als Hauptsponsor engagiert sich die Raiffeisen-Volksbank Fresena eG, die mit ihren 23 Filialen in der Region gezielt das kulturelle Zusammenleben fördert. Weitere Sponsoren sind Die Weinkiste Ostfriesland aus Upende und Cornelius Elektrotechnik aus Moordorf. Die organisatorische Unterstützung vor Ort übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Wiegboldsbur.
ℹ️ Veranstaltungsdaten auf einen Blick:
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Termin: Sonntag, 02. August 2026
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Ort: Großen Meer (Haus am Meer / Paddel- und Pedalstation), Südbrookmerland
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Infos & Programm: Telefonisch unter 04942–209 2000 oder online unter www.grossesmeer.de

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Nachtwächterführung: Wenn Leer zur historischen Freilichtbühne wird
Historische Kulisse in der Rathausstraße: Die Stadtführer Helga Christ und Ralf Dreesmann vor einem echten Juwel der Stadtgeschichte. Das sogenannte „Haus Goldene Kuh“ an der Rathausstraße 9 wurde gemäß Inschrift 1572 von Johann Aggen Burlage erbaut und zählt zu den ältesten Bürgerhäusern Leers. Es stammt aus einer Zeit, in der Häuser noch keine Hausnummern trugen, sondern eigene Namen besaßen.
Magische Abende in der Altstadt: Wenn Leer mit der Nachtwächterführung Geschichte lebendig werden lässt
Wenn die Dämmerung sanft über die historischen Giebel fällt und die Straßen langsam zur Ruhe kommen, schlägt in der Leeraner Altstadt eine ganz besondere Stunde. Mit Laterne und Gewand führen die Stadtführer von Leer Gäste und Einheimische durch die stimmungsvollen Gassen und verwandeln das historische Pflaster in eine große Freilichtbühne.
Der rund 90-minütige Rundgang ist weit mehr als eine gewöhnliche Stadtführung: Helga Christ und Ralf Dreesmann nehmen das Publikum mit auf eine packende Zeitreise. Zwischen geheimnisvollen Winkeln und traditionsreichen Fassaden berichten sie eindrucksvoll aus längst vergangenen Tagen – von schaurigen Geschichten aus düsteren Zeiten bis hin zu augenzwinkernden Dönjes, die zum Schmunzeln einladen.
Das eindrucksvolle Zusammenspiel aus Geschichte, Kultur und dem maritimen Altstadtflair macht diese Abende zu einem rundum empfehlenswerten Erlebnis für jedes Alter.


Alle Informationen & Termine auf einen Blick
Wer das nächtliche Spektakel selbst erleben möchte, kann sich für die kommenden Termine bereits jetzt seinen Platz sichern. Aufgrund der hohen Nachfrage wird um eine vorherige Anmeldung per E‑Mail oder Telefon gebeten.
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Treffpunkt: Rathaustreppe Leer
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Dauer: ca. 90 Minuten
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Preis: 12,00 € pro Person
Termine 2026:
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Dienstag, 25.08.2026 um 19:30 Uhr
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Dienstag, 29.09.2026 um 19:00 Uhr
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Dienstag, 27.10.2026 um 18:00 Uhr
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Dienstag, 24.11.2026 um 18:00 Uhr
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Dienstag, 15.12.2026 um 18:00 Uhr
Kontakt & Buchung:
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Telefon: 04956 / 40 48 03 8
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E‑Mail: nachtwaechter-leer@ewe.net
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Internet: stadtfuehrer-von-leer.de

Immer informiert mit „Wir Leeraner“ & dem LeserECHO-Portal!
Wissen, was in der Region los ist? Die Facebook-Seite „Wir Leeraner“ und das digitale Nachrichtenportal „LeserECHO“ liefern Ihnen alle wichtigen Neuigkeiten, Veranstaltungstipps und Geschichten direkt aus der Heimat.
Das Beste: Unser Angebot ist vollständig kostenlos und kommt ganz ohne Abokosten aus!

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Ein kleiner Spaziergang durch den Wilhelminengang
Blick durch den malerischen Wilhelminengang auf den ehemaligen Hafenspeicher, der heute als Veranstaltungsort dient. (Foto: Hans-Albert Dirks)
Charme aus vergangenen Jahrhunderten: Ein Streifzug durch den Wilhelminengang in Leer
Ein historischer Blickfang im Herzen der Altstadt von Leer: Das stimmungsvolle Foto von Hans-Albert Dirks zeigt den malerischen Wilhelminengang, der sich charmant zwischen der Rathausstraße und der Norderstraße erstreckt. Die schmale Gasse gehört zweifellos zu den meistfotografierten Motiven in ganz Ostfriesland, erfreut sich gleichermaßen bei Einheimischen wie Touristen größter Beliebtheit und darf daher bei keiner klassischen Stadtführung fehlen.
Geschichte trifft auf maritimes Flair
In unmittelbarer Nähe zum historischen Rathaus sowie dem belebten Handels- und Freizeithafen gelegen, atmet der Wilhelminengang an jeder Ecke pure Geschichte. Charakteristisch für die Gasse sind das enge alte Kopfsteinpflaster, das historische Mauerwerk und die markanten Speicherhäuser. Einst diente der Weg als wichtiger Verbindungsweg für Fuhrwerke, die die alten Packhäuser mit Waren versorgten.
Heute verbindet der Gang historische Bausubstanz mit modernem Leben: Direkt vor Ort befinden sich der Kulturspeicher Leer – ein ehemaliger Hafenspeicher aus dem Jahr 1778, der heute als beliebter Veranstaltungsraum genutzt wird – sowie die Stadtbibliothek.
Auf den Spuren von Wilhelmine Siefkes
Seinen Namen verdankt der Gang einer großen Persönlichkeit der Region: Der bekannten Leeraner Lehrerin und Schriftstellerin Wilhelmine Siefkes (1890–1984). Als anerkannter „frauenORT“ ist die Gasse auch fester Bestandteil der thematischen Stadtführungen der Stadt Leer, die sich intensiv mit dem Leben und literarischen Wirken von Siefkes auseinandersetzen.
Nach einem Spaziergang durch die historische Gasse laden zudem die zahlreichen gemütlichen Cafés, Teestuben und Restaurants in der direkten Umgebung zum Verweilen ein.
Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle dem Fotografen Hans-Albert Dirks für diese wunderschönen, atmosphärischen Einblicke.

























