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Das Stein­haus Bund­er­hee lädt zur Ent­de­ckungs­rei­se ein!

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Zeit­rei­se ins Mit­tel­al­ter: Das Stein­haus Bund­er­hee im Rheiderland

Im idyl­li­schen Rhei­der­land, nur weni­ge Kilo­me­ter von der nie­der­län­di­schen Gren­ze ent­fernt, ver­birgt sich ein his­to­ri­sches Juwel: Das Stein­haus Bund­er­hee gehört zu den ältes­ten und best­erhal­te­nen mit­tel­al­ter­li­chen Häupt­lings­bur­gen Ostfrieslands.

Wäh­rend ver­gleich­ba­re Bau­ten im Lau­fe der Jahr­hun­der­te oft hin­ter umfas­sen­den Umge­stal­tun­gen ver­schwan­den oder heu­te nur noch archäo­lo­gisch nach­weis­bar sind, blieb der wehr­haf­te Turm in Bund­er­hee in sei­ner Grund­sub­stanz fas­zi­nie­rend unver­fälscht erhalten.

Vom trut­zi­gen Wehr­turm zum reprä­sen­ta­ti­ven Wohnsitz

Die Geschich­te des Bau­werks reicht bis ins 13. Jahr­hun­dert zurück. Inner­halb der vor­mals frei­en frie­si­schen Lan­des­ge­mein­den stie­gen damals ein­zel­ne Fami­li­en zu Macht und Wohl­stand auf. Um ihren Besitz zu schüt­zen und ihre Macht zu demons­trie­ren, errich­te­ten die­se Häupt­lin­ge impo­san­te Backsteinbauten.

Die Archi­tek­tur des Stein­hau­ses Spie­gelt die ein­zel­nen Epo­chen sei­ner Geschich­te ein­drucks­voll wider:

  • 14. Jahr­hun­dert: Ursprüng­lich dien­te der drei­ge­schos­si­ge Wehr­turm als rei­ner Zufluchts­ort bei Angrif­fen. Der Zugang war nur über Lei­tern und Trep­pen in luf­ti­ger Höhe mög­lich, schma­le Schieß­schar­ten boten Schutz und Verteidigungsmöglichkeiten.

  • 16. Jahr­hun­dert: Der Wehr­turm wan­del­te sich zum wohn­li­che­ren Sitz. Beque­me­re Zugän­ge wur­den geschaf­fen, grö­ße­re Fens­ter ein­ge­baut und Kami­ne installiert.

  • 17. & 18. Jahr­hun­dert: An der West­wand ent­stand ein ers­ter Anbau, der zwi­schen 1712 und 1735 erwei­tert wur­de. Bis heu­te erin­nern ein Wap­pen und eine Inschrift an den dama­li­gen Besit­zer und letz­ten Bau­herrn, Johan­nes van Hete­ren.

 

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Auf­wen­di­ge Sanie­rung und neu­es Leben als Kulturort

Seit 1976 befin­det sich das Denk­mal­s­en­sem­ble im Besitz der Ost­frie­si­schen Land­schaft. Dank der tat­kräf­ti­gen För­de­rung durch die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, die Euro­päi­sche Uni­on, die Deut­sche Stif­tung Denk­mal­schutz und die Gemein­de Bun­de konn­te das his­to­ri­sche Bau­werk von April 2010 bis März 2011 umfas­send und fach­ge­recht saniert werden.

Heu­te bie­tet der Kom­plex viel­fäl­ti­ge Ent­de­ckungs- und Freizeitmöglichkeiten:

  • Aus­stel­lung & Kul­tur: Eine stän­di­ge Aus­stel­lung mit einem eigens pro­du­zier­ten Kurz­film infor­miert über die Ära der ost­frie­si­schen Häupt­lin­ge. Zudem fin­den regel­mä­ßig Füh­run­gen und Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen statt.

  • Der His­to­ri­sche Park: Der nörd­lich angren­zen­de Park im Stil eines Slin­ger­tuins, der das Selbst­ver­ständ­nis groß­bäu­er­li­cher Kul­tur um 1900 wider­spie­gelt, wur­de 2019 saniert und der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht.

  • Gas­tro­no­mie am Tam­mens­hof: Direkt neben­an lädt das im Okto­ber 2022 auf­wen­dig restau­rier­te Ensem­ble des Tam­mens­hofs mit Restau­rant, Café und Außen­ter­ras­se zu ent­spann­ten Pau­sen ein.

  • Trau­un­gen im his­to­ri­schen Rah­men: Das Stan­des­amt Bun­de bie­tet das stim­mungs­vol­le Trau­zim­mer im Stein­haus für Hoch­zei­ten mit bis zu 40 Per­so­nen an.

Besu­cher­infor­ma­tio­nen & Service

Anschrift:

Stein­haus Bunderhee

Stein­haus­stra­ße 64

26831 Bun­de

Öff­nungs­zei­ten & Füh­run­gen (Ostern bis Anfang Oktober):

  • Don­ners­tags: 15:00 – 17:00 Uhr

  • Jeden 1. Sonn­tag im Monat: 11:00 – 13:00 Uhr

  • Grup­pen­füh­run­gen sind nach indi­vi­du­el­ler Abspra­che jeder­zeit möglich.

Ein­tritt:

  • Erwach­se­ne: 4,00 €

  • Kin­der (3–12 Jah­re): 2,00 €

Infor­ma­ti­on, Anmel­dung & Trauungen:

Gemein­de Bunde

Tele­fon: 04953 80947

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Hei­ra­ten im Stein­haus und Tam­mens­hof: Ein ein­ma­li­ges Gesamt­erleb­nis im Rheiderland

Traum­haf­te Kulis­se, ost­frie­si­sche Geschich­te und Kuli­na­rik auf höchs­tem Niveau: Wer sich für den schöns­ten Tag im Leben eine unver­gess­li­che Atmo­sphä­re wünscht, fin­det im Ensem­ble aus dem his­to­ri­schen Stein­haus Bund­er­hee und dem direkt angren­zen­den Tam­mens­hof im Rhei­der­land die per­fek­te Adres­se. Von der roman­ti­schen Stan­des­amt-Trau­ung über impo­san­te Hoch­zeits­fo­tos in der Park­land­schaft bis hin zum stil­vol­len Fest­essen im sanier­ten Gulfhof greift hier jedes Detail ineinander.

Das Ja-Wort im his­to­ri­schen Wehr­turm aus dem 14. Jahrhundert

Den Auf­takt für eine unver­gess­li­che Hoch­zeit bil­det das Stein­haus Bund­er­hee, eine der ältes­ten und best­erhal­te­nen Häupt­lings­bur­gen Ost­fries­lands. In enger Zusam­men­ar­beit mit dem Stan­des­amt der Gemein­de Bun­de bie­tet das his­to­ri­sche Trau­zim­mer Platz für Gesell­schaf­ten mit bis zu 40 Personen.

Wo einst ost­frie­si­sche Häupt­lin­ge ihre Hei­mat ver­tei­dig­ten, sorgt die ver­fei­ner­te Back­stein-Archi­tek­tur mit ihren Kami­nen und jahr­hun­der­te­al­ten Details heu­te für einen fest­li­chen und zugleich extrem intim-roman­ti­schen Rahmen.

Traum­haf­te Kulis­se für Hoch­zeits­fo­tos: Der his­to­ri­sche „Slin­ger­tuin“

Nach der Trau­ung öff­net sich vor der Tür des Stein­hau­ses der weit­läu­fi­ge, 2019 lie­be­voll sanier­te Park. Der als ost­frie­si­scher Slin­ger­tuin gestal­te­te Gar­ten spie­gelt die Pracht der groß­bäu­er­li­chen Kul­tur um 1900 wider.

Mit sei­nen geschwun­ge­nen Wegen, alten Baum­be­stän­den, einem klei­nen Teich und ruhi­gen Ruhe­oa­sen ist der Park nicht nur eine Wohl­fühl­oa­se für die Gäs­te beim Emp­fang, son­dern auch die idea­le Kulis­se für Braut­paar­fo­tos. Aus der Luft – wie ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­men zei­gen – ent­fal­tet das grü­ne Are­al als Ver­bin­dungs­stück zwi­schen Geschich­te und Natur sei­ne vol­le Wirkung.

Fei­ern und Genie­ßen im Tammenshof

 

Nach dem offi­zi­el­len Teil und dem Spa­zier­gang durch den Park geht das Fest naht­los im direkt angren­zen­den Tam­mens­hof wei­ter. Der auf­wen­dig restau­rier­te Gulfhof ver­eint den char­man­ten Cha­rak­ter tra­di­tio­nel­ler ost­frie­si­scher Bau­kul­tur mit moder­nem Kom­fort und exzel­len­ter Gastronomie.

Ob ein ele­gan­ter Emp­fang auf der Außen­ter­ras­se oder ein fest­li­ches Hoch­zeits­es­sen in den stil­vol­len Räum­lich­kei­ten: Der Tam­mens­hof bie­tet kuli­na­ri­sche High­lights und den pas­sen­den Rah­men für unver­gess­li­che Stun­den im Kreis von Fami­lie und Freunden.

Pla­nung & Kontakt:

Braut­paa­re, die ihre Trau­ung im Stein­haus Bund­er­hee pla­nen möch­ten, erhal­ten Infor­ma­tio­nen und Ter­mi­ne direkt über das Stan­des­amt der Gemein­de Bun­de (Tel. 04953–80947)  Für Fei­er­lich­kei­ten und Gas­tro­no­mie steht das Team des Tam­mens­hofs (04953 — 31 899 80) in Bund­er­hee zur Seite.

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Moin Moin Indoor­park Wies­moor: Wet­ter­un­ab­hän­gi­ger Fami­li­en­spaß auf 2.700 m²

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Indoor­park Wies­moor: Spiel, Spaß und unver­gess­li­che Kin­der­ge­burts­ta­ge im Moin Moin Indoorpark

Wer auf der Suche nach einem beson­de­ren Aus­flugs­ziel für die gan­ze Fami­lie ist, wird im Moin Moin Indoor­park in Wies­moor fün­dig. Auf groß­zü­gi­gen 2.700 Qua­drat­me­tern erwar­tet Kin­der und Eltern eine Erleb­nis­welt vol­ler Bewe­gung, Aben­teu­er und gemein­sa­mer Momen­te. Hier kön­nen die Klei­nen nach Her­zens­lust klet­tern, spie­len und toben, wäh­rend die Erwach­se­nen ent­spannt die fami­li­en­freund­li­che Atmo­sphä­re genießen.

Gera­de an reg­ne­ri­schen Tagen oder in der kal­ten Jah­res­zeit bie­tet der Indoor­park eine idea­le Mög­lich­keit, aktiv zu sein und gemein­sam Zeit zu ver­brin­gen. Die viel­fäl­ti­gen Spiel­mög­lich­kei­ten sor­gen dafür, dass garan­tiert kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kommt. Dabei rich­tet sich das Ange­bot sowohl an jün­ge­re Kin­der als auch an grö­ße­re Aben­teu­rer, die sich aus­to­ben möchten. 

 

Kin­der­ge­burts­tag fei­ern in Wiesmoor

Ein ech­tes High­light ist die Mög­lich­keit, den eige­nen Geburts­tag im Moin Moin Indoor­park zu fei­ern. Wer von einer außer­ge­wöhn­li­chen Geburts­tags­par­ty träumt, ist hier genau rich­tig. Ab acht Per­so­nen kann eine Geburts­tags­fei­er gebucht wer­den. Für 17 Euro pro Kind erhal­ten die Gäs­te Zugang zu allen Attrak­tio­nen und einen fest­lich deko­rier­ten Geburtstagstisch.

Das Geburts­tags­kind genießt dabei sogar frei­en Ein­tritt. Gemein­sam mit Freun­den kann gespielt, gelacht und gefei­ert wer­den, unab­hän­gig vom Wet­ter. So wird der gro­ße Tag zu einem Erleb­nis, das noch lan­ge in Erin­ne­rung bleibt.

 

Fami­li­en­spaß mit Sicherheit

Die Betrei­ber legen gro­ßen Wert auf ein ange­neh­mes und siche­res Umfeld für alle Besu­cher. Daher dür­fen Kin­der den Indoor­park nur in Beglei­tung eines Erwach­se­nen besu­chen. Dadurch ent­steht eine ent­spann­te Atmo­sphä­re, in der Fami­li­en ihren Auf­ent­halt unbe­schwert genie­ßen können.

 

Öff­nungs­zei­ten

Der Indoor­park hat zu fol­gen­den Zei­ten geöffnet:

  • Mitt­woch bis Frei­tag: 14:00 bis 18:00 Uhr
  • Sams­tag und Sonn­tag: 11:00 bis 18:00 Uhr
  • Mon­tag und Diens­tag: geschlossen
  • In den nie­der­säch­si­schen Feri­en: täg­lich von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet

 

Kon­takt

Moin Moin Indoor­park GmbH
Am Sta­di­on 33
26639 Wies­moor

Tele­fon: 04944 896499902
E‑Mail: info@indoorpark-moinmoin.de

 

Der Moin Moin Indoor­park hat sich zu einem belieb­ten Treff­punkt für Fami­li­en in Wies­moor und ganz Ost­fries­land ent­wi­ckelt. Ob spon­ta­ner Fami­li­en­aus­flug, Schlecht­wet­ter-Alter­na­ti­ve oder unver­gess­li­che Geburts­tags­fei­er, hier ste­hen Spiel, Bewe­gung und gemein­sa­me Erleb­nis­se im Mit­tel­punkt. Wer Kin­dern eine Freu­de machen möch­te, fin­det im Moin Moin Indoor­park einen Ort vol­ler Spaß, Aben­teu­er und strah­len­der Kinderaugen. 

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Pho­to­walk in Leer: Phø­ton-Poe­ten zei­gen krea­ti­ve Foto­gra­fie und Lang­zeit­be­lich­tung auf dem Gallimarkt

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Ein unge­wöhn­li­cher Blick auf den Leera­ner Hafen: Beim Pho­to­walk der Phø­ton-Poe­ten wur­de die Nes­se­brü­cke von unten in Sze­ne gesetzt. Boo­te, nächt­li­che Licht­ef­fek­te und ihre Spie­ge­lun­gen im Was­ser ver­lei­hen der Auf­nah­me eine geheim­nis­vol­le Atmo­sphä­re. Ein Bei­spiel dafür, wie ein Per­spek­tiv­wech­sel ganz beson­de­re Foto­mo­ti­ve eröffnet.

Phø­ton-Poe­ten laden zum gemein­sa­men Foto­gra­fie­ren ein: Mit der Kame­ra auf den Gallimarkt

Wie aus einer Pfüt­ze ein Spie­gel wird, ein rotes Ahorn­blatt in der Däm­me­rung zum Blick­fang avan­ciert und bun­te Fahr­ge­schäf­te durch Lang­zeit­be­lich­tung zu fas­zi­nie­ren­den Moti­ven wer­den: Bei den Pho­to­walks der Phø­ton-Poe­ten geht es dar­um, die Welt mit ande­ren Augen zu sehen. Am 18. Okto­ber führt die nächs­te Tour über den Gal­li­markt in Leer.

Leer. Gemein­sam auf Motiv­su­che gehen, neue Per­spek­ti­ven ent­de­cken und die eige­ne Krea­ti­vi­tät aus­le­ben: Genau dar­um geht es bei den Pho­to­walks der Phø­ton-Poe­ten. Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera möch­ten Foto­gra­fie­be­geis­ter­te aus Ost­fries­land und dar­über hin­aus zusam­men­brin­gen. Nach meh­re­ren gemein­sa­men Tou­ren durch die Leera­ner Alt­stadt und zum Hafen steht nun ein beson­de­res Ziel auf dem Pro­gramm: der Gal­li­markt bei Nacht.

Beim jüngs­ten Pho­to­walk trotz­ten zehn Teil­neh­mer dem wech­sel­haf­ten Wet­ter und zogen mit Kame­ras und Sta­ti­ven zunächst durch die Alt­stadt von Leer. Anschlie­ßend ging es wei­ter zum Hafen, wo sich wei­te­re Moti­ve und inter­es­san­te Per­spek­ti­ven ent­de­cken lie­ßen. Die Ver­an­stal­ter zeig­ten sich mit dem Abend sehr zufrie­den. Beson­ders erfreu­lich war, dass die Teil­neh­mer nicht nur aus dem Land­kreis Leer kamen, son­dern auch aus Aurich, Emden, Bre­men und Meppen ange­reist waren.

Der gemein­sa­me Aus­tausch, unter­schied­li­che foto­gra­fi­sche Sicht­wei­sen und die Freu­de am Aus­pro­bie­ren mach­ten den Abend zu einer gelun­ge­nen Veranstaltung.

 

Ein rotes Ahorn­blatt wird in der Däm­me­rung zum Blick­fang. Der Pho­to­walk zeigt, wie Licht, Far­ben und klei­ne Details beson­de­re Auf­nah­men ent­ste­hen lassen.
Beim Pho­to­walk der Phø­ton-Poe­ten wird eine Pfüt­ze zum Spie­gel: Mit dem rich­ti­gen Blick­win­kel ent­ste­hen aus all­täg­li­chen Moti­ven span­nen­de Fotomomente.

Mit offe­nen Augen durch die Stadt

Wer foto­gra­fiert, muss nicht unbe­dingt nach spek­ta­ku­lä­ren Moti­ven suchen. Oft sind es gera­de die unschein­ba­ren Din­ge am Weges­rand, die ein Bild beson­ders machen. Eine gewöhn­li­che Pfüt­ze kann zum Spie­gel wer­den, in dem sich Häu­ser, Lich­ter oder der Him­mel reflek­tie­ren. Ein rot gefärb­tes Ahorn­blatt kann in der Däm­me­rung der Alt­stadt plötz­lich zum Blick­fang wer­den. Ent­schei­dend ist, genau hin­zu­se­hen und sich auf die klei­nen Details einzulassen.

Die Phø­ton-Poe­ten möch­ten dazu anre­gen, die gewohn­te Per­spek­ti­ve zu ver­las­sen und Moti­ve neu zu ent­de­cken. Was pas­siert, wenn man sich ein­mal tief nach unten beugt, einen ande­ren Blick­win­kel wählt oder einem Detail mehr Raum gibt? Wie lässt sich ein Bild durch natür­li­che Lini­en, Durch­gän­ge oder ande­re Ele­men­te gezielt ein­rah­men? Und wie kann man mit Licht und Schat­ten eine beson­de­re Stim­mung erzeugen?

Manch­mal braucht es nur eine klei­ne Ver­än­de­rung, um aus einem all­täg­li­chen Motiv eine außer­ge­wöhn­li­che Auf­nah­me zu machen. Krea­ti­vi­tät ent­steht dabei nicht allein durch die Kame­ra, son­dern vor allem durch den Blick des Fotografen.

Mit Blen­de und Tie­fen­schär­fe experimentieren

Auch die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten der Foto­gra­fie spie­len bei den gemein­sa­men Tou­ren eine Rol­le. Wie lässt sich mit der Blen­de arbei­ten, um stim­mungs­vol­le Nacht­auf­nah­men ein­zu­fan­gen? Wie kann die Tie­fen­schär­fe ein­ge­setzt wer­den, damit ein Motiv deut­lich her­vor­tritt und der Hin­ter­grund in den Unschär­fe­be­reich rückt? Und wel­che Ein­stel­lun­gen eig­nen sich, um die vor­han­de­nen Licht­quel­len mög­lichst wir­kungs­voll einzusetzen?

Ob Spie­gel­re­flex­ka­me­ra, Sys­tem­ka­me­ra oder Smart­phone: Die Mög­lich­kei­ten unter­schei­den sich zwar, doch mit allen Gerä­ten las­sen sich inter­es­san­te Bil­der gestal­ten. Ent­schei­dend ist, die vor­han­de­ne Tech­nik ken­nen­zu­ler­nen, ihre Mög­lich­kei­ten aus­zu­schöp­fen und aus dem, was man zur Ver­fü­gung hat, das Bes­te zu machen.

Es geht nicht dar­um, immer die teu­ers­te Aus­rüs­tung zu besit­zen. Viel wich­ti­ger sind ein geschul­ter Blick, Expe­ri­men­tier­freu­de und die Bereit­schaft, ver­schie­de­ne Ansät­ze aus­zu­pro­bie­ren. Gera­de der Wech­sel der Per­spek­ti­ve, das bewuss­te Ach­ten auf Details und die Suche nach einem pas­sen­den Bild­rah­men kön­nen einer Auf­nah­me eine ganz eige­ne Wir­kung verleihen.

Aus­tausch und gemein­sa­mes Lernen

Hin­ter den Pho­to­walks steht die Idee, Men­schen mit einer gemein­sa­men Lei­den­schaft zusam­men­zu­brin­gen. Dabei geht es nicht dar­um, mög­lichst auf­wen­di­ge Tech­nik vor­zu­füh­ren oder aus­schließ­lich per­fek­te Bil­der zu pro­du­zie­ren. Viel­mehr ste­hen das gemein­sa­me Ent­de­cken, das Aus­pro­bie­ren neu­er Per­spek­ti­ven und der Aus­tausch unter­ein­an­der im Mittelpunkt.

Die Teil­neh­mer kön­nen ihre Erfah­run­gen tei­len, sich gegen­sei­tig Tipps geben und von­ein­an­der ler­nen. Wäh­rend der eine viel­leicht einen beson­de­ren Blick für Licht und Far­ben hat, ent­deckt ein ande­rer span­nen­de Struk­tu­ren oder unge­wöhn­li­che Bild­aus­schnit­te. Gera­de die­se unter­schied­li­chen Sicht­wei­sen machen den gemein­sa­men Spa­zier­gang mit der Kame­ra interessant.

Die Phø­ton-Poe­ten bie­ten ihre Pho­to­walks in Ost­fries­land an, aktu­ell in Leer und Wee­ner. Die ers­ten bei­den Ver­an­stal­tun­gen fan­den am 25. Juli und 28. August 2026 in der Leera­ner Alt­stadt statt. Die posi­ti­ve Reso­nanz bestärk­te Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera dar­in, das Ange­bot fort­zu­füh­ren und wei­te­re foto­gra­fi­sche The­men aufzugreifen.

Will­kom­men sind Foto­gra­fie­be­geis­ter­te jeden Alters und mit unter­schied­li­chen Vor­kennt­nis­sen. Ob Smart­phone, Kom­pakt­ka­me­ra, Sys­tem­ka­me­ra oder umfang­rei­che Foto­aus­rüs­tung – ent­schei­dend ist die Freu­de am Foto­gra­fie­ren. Bei Bedarf gibt es prak­ti­sche Tipps zu Kame­ra­ein­stel­lun­gen, Bild­ge­stal­tung, Licht und Per­spek­ti­ven. Auch Anfän­ger kön­nen teil­neh­men und von den Erfah­run­gen ande­rer profitieren.

Gal­li­markt bei Nacht: Lich­ter und Bewe­gung fotografieren

Der nächs­te Pho­to­walk fin­det am Sonn­tag, 18. Okto­ber 2026, von 19 bis 21 Uhr statt. Unter dem Titel „Gal­li­markt bei Nacht – Lang­zeit­be­lich­tung“ wid­men sich die Teil­neh­mer der beson­de­ren Her­aus­for­de­rung, die bun­ten Fahr­ge­schäf­te und die nächt­li­che Atmo­sphä­re des größ­ten Volks­fes­tes Ost­fries­lands foto­gra­fisch einzufangen.

Gera­de die Kom­bi­na­ti­on aus Dun­kel­heit, far­ben­fro­hen Beleuch­tun­gen und beweg­ten Fahr­ge­schäf­ten bie­tet span­nen­de Mög­lich­kei­ten. Mit län­ge­ren Belich­tungs­zei­ten las­sen sich Licht­spu­ren erzeu­gen und Bewe­gun­gen auf beson­de­re Wei­se fest­hal­ten. So ent­ste­hen Bil­der, die weit über eine gewöhn­li­che Moment­auf­nah­me hin­aus­ge­hen und die Dyna­mik des Gal­li­markts sicht­bar machen.

Die Teil­neh­mer kön­nen ver­schie­de­ne Ein­stel­lun­gen aus­pro­bie­ren und erhal­ten dabei Tipps und Hil­fe­stel­lun­gen von den Ver­an­stal­tern. Emp­foh­len wer­den eine Kame­ra mit manu­el­lem Modus, ein Sta­tiv und gege­be­nen­falls ein Fern­aus­lö­ser. Doch auch mit dem Smart­phone sind inter­es­san­te Auf­nah­men möglich.

Klei­ne Grup­pe, begrenz­te Plätze

Damit genü­gend Zeit für Fra­gen, prak­ti­sche Übun­gen und den per­sön­li­chen Aus­tausch bleibt, ist die Teil­neh­mer­zahl für den Gal­li­markt-Pho­to­walk auf maxi­mal sechs Per­so­nen begrenzt. Eine Anmel­dung ist erfor­der­lich. Der genaue Treff­punkt auf dem Gal­li­markt wird noch bekannt gegeben.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen gibt es auf der Inter­net­sei­te der Phø­ton-Poe­ten unter www.photon-poeten.com.

Ter­min im Überblick

  • Was: Pho­to­walk „Gal­li­markt bei Nacht – Langzeitbelichtung“

  • Wann: Sonn­tag, 18. Okto­ber 2026, von 19 bis 21 Uhr

  • Wo: Gal­li­markt Leer

  • Teil­neh­mer­zahl: maxi­mal sechs Personen

  • Kos­ten: 20,00 Euro

  • Anmel­dung: erforderlich

  • Ver­an­stal­ter: Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera, Phøton-Poeten

  • Kon­takt: 0176/87625427

Mit ihren Pho­to­walks möch­ten die Phø­ton-Poe­ten nicht nur die foto­gra­fi­schen Fähig­kei­ten ihrer Teil­neh­mer för­dern, son­dern auch Begeg­nun­gen ermög­li­chen. Denn manch­mal ist es nicht das gro­ße Motiv, das ein Bild beson­ders macht. Oft sind es die klei­nen Details, ein unge­wohn­ter Blick­win­kel oder das rich­ti­ge Licht, die eine Auf­nah­me aus­zeich­nen. Und nicht sel­ten ent­ste­hen gera­de dann die schöns­ten Bil­der, wenn man gemein­sam unter­wegs ist, Ideen aus­tauscht und sich gegen­sei­tig inspi­rie­ren lässt.

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Fas­zi­na­ti­on Mee­res­welt: War­um sich ein Fami­li­en­aus­flug ins Aqua­ri­um Wil­helms­ha­ven lohnt

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Fas­zi­na­ti­on Mee­res­welt: Ein abwechs­lungs­rei­cher Fami­li­en­aus­flug ins Aqua­ri­um Wilhelmshaven

Das Aqua­ri­um Wil­helms­ha­ven bie­tet Besu­che­rin­nen und Besu­chern eine fas­zi­nie­ren­de Rei­se unter die Was­ser­ober­flä­che. Ob Hei­mi­sche Nord­see-Bewoh­ner, tro­pi­sche Unter­was­ser­wel­ten oder beein­dru­cken­de Gigan­ten der Urzeit – die Aus­stel­lung am Süd­strand ver­eint span­nen­de Ein­bli­cke in unter­schied­li­che Lebens­räu­me und Jahr­mil­lio­nen der Erdgeschichte.

Von der Nord­see bis in die Tro­pen: Hei­mi­sche und exo­ti­sche Tie­re hautnah

Der Rund­gang beginnt in der hei­mi­schen Nord­see-Aus­stel­lung. Hier las­sen sich unter ande­rem getarn­te Platt­fi­sche, fili­gra­ne See­pferd­chen, intel­li­gen­ter Kra­ke und leuch­ten­de Qual­len aus nächs­ter Nähe beob­ach­ten. Ein beson­de­rer Höhe­punkt für Groß und Klein sind die drei See­hun­de Paul, Piet und Ole, die durch das Becken glei­ten und auf der Anla­ge an Land her­um­tol­len. Eben­falls leb­haft zeigt sich die Kolo­nie der süd­ame­ri­ka­ni­schen Magel­l­an­pin­gui­ne aus Pata­go­ni­en: Die geschick­ten Schwim­mer machen mit ihren cha­rak­te­ris­ti­schen, lau­ten Rufen auf sich aufmerksam.

Im tro­pi­schen Bereich erwar­tet Gäs­te eine far­ben­fro­he Unter­was­ser­welt. Zwi­schen bun­ten Koral­len zie­hen bekann­te Arten wie Clown­fi­sche, Drü­cker­fi­sche und lang­ge­streck­te Mur­ä­nen ihre Bah­nen. Das Groß­be­cken gibt den Blick frei auf majes­tä­ti­sche Haie sowie auf die rie­si­ge Mee­res­schild­krö­te Ernie, die regel­mä­ßig nah an die Schei­ben schwimmt.

Auch außer­halb des Was­sers bie­tet die inte­grier­te Tro­pen­hal­le Viel­falt: Neben spre­chen­den Vögeln und klei­nen Affen las­sen sich Ech­sen beob­ach­ten, die über das Was­ser lau­fen kön­nen, sowie gemüt­li­che Faul­tie­re im Geäst.

Zeit­rei­se im Urzeit­mu­se­um: „Sau­ri­er – Gigan­ten der Meere“

Neben leben­den Tie­ren führt das Aqua­ri­um Wil­helms­ha­ven durch die Ent­wick­lungs­ge­schich­te unse­res Pla­ne­ten. Die Son­der­aus­stel­lung „Sau­ri­er – Gigan­ten der Mee­re“ prä­sen­tiert spek­ta­ku­lä­re, bis zu 10,5 Meter lan­ge Model­le prä­his­to­ri­scher Mee­res­mons­ter wie den zäh­ne­flet­schen­den Lio­pl­eu­r­o­don oder den Spinosaurus.

Das ange­schlos­se­ne Urzeit­mu­se­um ver­an­schau­licht die Ent­ste­hung des Lebens auf der Erde über einen Zeit­raum von 4,6 Mil­li­ar­den Jah­ren. Mehr als 500 ori­gi­na­le Fos­si­li­en doku­men­tie­ren ein­drucks­voll die Evo­lu­ti­on der Tier- und Pflan­zen­welt vom Erd­mit­tel­al­ter bis in die Gegenwart.

Live-Füt­te­run­gen, Gas­tro­no­mie und Besucherinformationen

Ein zen­tra­les Erleb­nis des Besuchs sind die täg­li­chen Live-Füt­te­run­gen. Die Mode­ra­tio­nen wäh­rend der Füt­te­run­gen von den See­hun­den Paul, Piet und Ole, den Pin­gui­nen, Schild­krö­te Ernie sowie den Hai­en ver­mit­teln wis­sens­wer­te Fak­ten über die Lebens­wei­se und den Schutz die­ser Arten.

Im Anschluss an den Rund­gang bie­tet das haus­ei­ge­ne Restau­rant Spei­sen mit frei­em Blick auf das Meer. Ein Shop hält Sou­ve­nirs und Erin­ne­rungs­stü­cke bereit.

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