Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.09.2020 — LER/EMD
Emden
Trunkenheit im Straßenverkehr Am 16.09.2020 gegen 03:30 Uhr fiel einer Verkehrsteilnehmerin auf, dass sich eine männliche Person mit einem Mofa im öffentlichen Straßenverkehr bewegte und dabei eine unsichere Fahrweise aufzeigte. Dieser Eindruck wurde durch eine zweite Zeugin unterstützt, woraufhin diese die Polizei verständigte. Die eingesetzten Beamten kontrollierten den 31-jährigen Mann mit Wohnsitz in Moormerland und stellten fest, dass er unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand. Eine Überprüfung ergab einen Atemalkoholwert von 1,83 Promille. Es wurde eine Blutprobe durchgeführt und die Weiterfahrt wurde dem Moormerländer, der sich nun in einem Strafverfahren verantworten muss, untersagt.
Westoverledingen
Unfall zwischen Pedelec und Pkw Am 15.09.2020 um 18:50 Uhr kam es auf der Großwolder Straße/B70 im Gemeindeteil Steenfelderfehn zu einem Zusammenstoß zwischen einem 81-jährigen Pedelecfahrer aus Völlen und einem 53-jährigen Mann aus Leer, welcher mit einem VW Transporter unterwegs war. Zeugen berichten, dass beide Verkehrsteilnehmer B 70 in Fahrtrichtung Leerbefuhren, als der 81-jährige kurz vor der Einmündung zur Straße ‘Am Klärwerk‘ vom Fahrradweg auf die Fahrbahn querte, ohne auf den fließenden Fahrzeugverkehr zu achten. Ein Ausweichversuch des 53-jährigen Leeraners konnte einen seitlichen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Pedelecfahrer berührte den Transporter zwar nur leicht, kam aber aufgrund dessen zu Fall und zog sich eine Kopfverletzung zu. Der 81-jährige wurde in ein Krankenhaus verbracht. Das Fahrrad wurde bei einer Anwohnerin gesichert abgestellt.
Leer
Zusammenstoß zwischen Fußgänger und Pkw Am 16.09.2020 um 08:00 Uhr kam es an der Nessestraße/ Ecke Industriestraße zu einem Zusammenstoß zwischen einem Fußgänger und einer Pkw-Fahrerin. Eine 42-jährige Frau aus Rhauderfehn übersah bei einem Abbiegemanöver einen Fußgänger, welcher von links bevorrechtigt die Fahrbahn überqueren wollte und stieß mit diesem zusammen. Der Fußgänger stürzte zwar, stand aber dann wieder auf und stieg kurz darauf zu einer anderen Verkehrsteilnehmerin in einen Pkw, welcher sich dann von der Unfallstelle entfernte. An dem Pkw entstand Sachschaden. Der beteiligte Fußgänger oder Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Rhauderfehn
Radfahrer gestürzt Am 15.09.2020 gegen 16:15 kam es auf der Straße Untenende zu dem Sturz eines jungen Radfahrers, welcher einem Fußgänger ausweichen wollte. Eine derzeit unbekannte männliche Person trat aus einem Geschäft am Untenende und überquerte den Fuß- und Radweg, ohne auf den übrigen Verkehr zu achten. Ein 16-jähriger aus Rhauderfehn, der den Fuß-und Radweg in Richtung Ostrhauderfehn befuhr, musste eine starke Bremsung einleiten, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Fußgänger nahm noch das Fahrrad von dem jungen Mann herunter, begab sich dann zu einem silberfarbenen Pkw und entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich weiter um den Vorfall zu kümmern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Rhauderfehn in Verbindung zu setzen.
Jemgum/Hatzum
Zeugenaufruf zu weiteren Ermittlungen nach schwerem Verkehrsunfall Nach dem schweren Verkehrsunfall vom 13.09.2020 um 06:55 Uhr auf der Dorfstraße in Jemgum, bei welchem ein 31-jähriger Papenburger lebensgefährlich verletzt wurde, wird nach weiteren Zeugen gesucht. Die Polizei bittet um Hinweise von Personen, denen im Vorfeld des Unfalles auf der Dorfstraße zwischen Critzum und Nendorp, in Fahrtrichtung Nendorp, der verunfallte grüne Passat sowie ein silberfarbener Mercedes aufgefallen sind.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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