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Abwechslungsreiche Tagesausflüge für Leeraner Senioren im Jahr 2023
Leeraner Senioren genießen abwechslungsreiche Tagesausflüge im Jahr 2023
Die Leeraner Seniorinnen und Senioren hatten in diesem Jahr die Gelegenheit, an einer Reihe aufregender Tagesausflüge teilzunehmen, die von Heike Leimke, der Seniorenbeauftragten, und ihrer Kollegin Carina Padeken organisiert wurden. Diese Ausflüge führen sie zu verschiedenen Zielen und versprechen spannende Erlebnisse.
Im Frühjahr gab es zwei Ausflüge, einen nach Emden und einen nach Westerstede, wobei jeweils ein Bus die Teilnehmer begleitete. Im Sommer wurde der Warsteiner Admiral gechartert, und es ging auf eine großartige Leda-Ems-Rundfahrt. Aufgrund der enormen Nachfrage hatten sich viele Seniorinnen und Senioren auf die Warteliste setzen lassen. Glücklicherweise wurde eine zusätzliche Fahrt mit dem Schiff organisiert, damit niemand diese besondere Erfahrung verpassen musste. Zu allem Glück spielte das Wetter bei allen bisherigen Ausflügen mit, und der Regenschirm konnte zu Hause bleiben.
Der nächste geplante Ausflug im September 2023 führt zum Museumsdorf Cloppenburg. Dieses Angebot wurde ebenfalls sehr gut aufgenommen und war in kürzester Zeit ausgebucht. Insgesamt haben in diesem Jahr etwa 540 Personen an den verschiedenen Ausflügen teilgenommen.
Es ist schön zu sehen, wie die Leeraner Senioren die Gelegenheit nutzen, gemeinsam die Region zu erkunden und bereichernde Erfahrungen zu sammeln.
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Wilken Hörakustik: Ihre Experten für besseres Hören und Lebensqualität
Herzlich willkommen bei Wilken Hörakustik, Ihrem vertrauensvollen Partner für eine verbesserte Lebensqualität durch optimales Hören.

Kerstin Wilken, Hörakustikmeisterin
Ich bin Kerstin Wilken, Hörakustikmeisterin und stolze Inhaberin von Wilken Hörakustik. In unserem Fachgeschäft legen wir höchsten Wert auf Qualität und einen erstklassigen Service. Schon früh in meinem Leben wusste ich, dass ich Menschen helfen und ihre Lebensqualität nachhaltig steigern wollte. Dieser Wunsch führte mich zu meiner Berufung im Bereich der Hörakustik.
Meine berufliche Reise
Nach meinem Abschluss an der Höheren Handelsschule stehe ich für mich fest, dass ich meine berufliche Laufbahn in einem Umfeld gestalten wollte, in dem ich mit Menschen und moderner Technik arbeiten kann. Ich habe meine Karriere im Schwimmbadmanagement begonnen, doch bald merkte ich, dass dies nicht meine wahre Leidenschaft war.
Mein Weg führte mich zur Hörakustik. Hier fand ich die ideale Verbindung zwischen meiner Begeisterung für Technologie und meinem Wunsch, Menschen zu helfen. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich zwei Jahre als Gesellin, bevor ich die Meisterprüfung ablegte. Im Anschluss daran war ich maßgeblich an der Gründung und Leitung mehrerer Fachgeschäfte beteiligt.
Allerdings fehlt mir in diesen Geschäften immer die persönliche Note. Deshalb entschied ich mich dazu, mit Wilken Hörakustik ein neues Kapitel aufzuschlagen und die Beratung im Bereich Hörgeräte auf ein neues Niveau zu heben.
Wir bei Wilken Hörakustik sind stolz darauf, unseren Kunden eine individuelle und persönliche Betreuung zu bieten. Unser Ziel ist es, Ihr Hörerlebnis zu optimieren und Ihnen dadurch eine verbesserte Lebensqualität zu ermöglichen. Wir freuen uns darauf, Sie auf Ihrer Reise zum besseren Hören zu begleiten.
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Verzögerung auf B70: Stadt prüft rechtliche Schritte
Stadt prüft rechtliche Schritte: Erneute Verzögerung an der B70 sorgt für Unmut
Leer. Die Geduld der Stadtverwaltung Leer ist am Ende: Die für Montagmorgen um 9:00 Uhr angekündigte halbseitige Sperrung der Papenburger Straße (B70) südlich der Ledabrücke wurde erneut nicht umgesetzt. Angesichts der wiederholten Missachtung von Vereinbarungen prüft die Stadt nun rechtliche Schritte gegen die zuständige Baufirma.
Kommunikationsdefizite und ausgebliebene Infos
Nachdem die Sperrung am Vormittag nicht wie geplant aktiviert wurde, blieb zudem die erforderliche Information der städtischen Verkehrsbehörde durch das Bauunternehmen aus. Erst Stunden später gelang es der Stadtverwaltung, die Verantwortlichen zu erreichen.
Die Stadt Leer hat aufgrund dieser Vorfälle sowohl gegenüber der Baufirma als auch gegenüber der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) als Auftraggeberin der Baumaßnahme ihren deutlichen Unmut geäußert. Es ist nicht das erste Mal, dass getroffene Absprachen bei diesem Projekt nicht eingehalten wurden.
Neuer Termin für Mittwoch geplant
Nach den nun erfolgten Gesprächen gibt es einen neuen Zeitplan für die Verkehrseinschränkung. Die halbseitige Sperrung soll nun voraussichtlich am Mittwoch um 9:00 Uhr aktiviert werden.
Die Stadtverwaltung betont, dass die Zuverlässigkeit bei Baumaßnahmen an solch zentralen Verkehrsknotenpunkten wie der B70 oberste Priorität haben müsse, um das Verkehrschaos für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten.
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Gedenken im Westerhammrich: Mahnung gegen das Vergessen
Gedenken im Westerhammrich: Der stellvertretende Bürgermeister Bruno Schachner und Heisfeldes Ortsvorsteherin Beate Stammwitz mahnten am Sonnabend anlässlich des 81. Jahrestages der Ermordung von fünf niederländischen Widerstandskämpfern durch die Gruppe um den Hochstapler Willi Herold zu Frieden und Menschlichkeit.
„Nicht zulassen, dass sich Geschichte wiederholt“: Bewegendes Gedenken im Westerhammrich
Leer. Ein stiller Nachmittag im Westerhammrich wurde am vergangenen Sonnabend zum Ort tiefer Erinnerung und mahnender Worte. Im Zentrum standen fünf Namen: Kornelis Fielstra, Johannes Kok, Carolus Magermans, Johannes Magermans und Johannes Verbiest. Diese fünf Niederländer wurden vor genau 81 Jahren, am 24. April 1945, Opfer eines grausamen Verbrechens, das kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs die Stadt Leer erschütterte.
Ein Verbrechen kurz vor Kriegsende
Die Geschichte hinter dem Gedenken ist erschütternd. In der Nähe des heutigen Gedenkorts wurden die fünf Männer von der Gruppe um den damals erst 19-jährigen Hochstapler Willi Herold ermordet. Herold, der sich als Hauptmann ausgab und als „Henker vom Emsland“ traurige Berühmtheit erlangte, ließ die Widerstandskämpfer nach einem willkürlichen Scheinprozess erschießen.
Der stellvertretende Bürgermeister Bruno Schachner erinnerte in seiner Ansprache an diese dunklen Stunden und die Skrupellosigkeit der Täter. Er zeichnete den Weg der Männer nach, der sie über das Leeraner Rathaus – wo damals die Polizeiwache und ein Gefängnis untergebracht waren – in den Tod führte. Bereits am Mittag wurden dort, an der Gedenktafel am Seiteneingang, Rosen als Zeichen der Ehrerbietung niedergelegt.
Mahnung für die Gegenwart
Heisfeldes Ortsvorsteherin Beate Stammwitz schlug in ihrer Rede die Brücke zur Gegenwart. Ihr Appell an die Bürgerinnen und Bürger von Leer war deutlich:
„Wir dürfen nicht zulassen, dass sich Geschichte wiederholt.“
Frieden, Freiheit und Menschlichkeit seien keine Selbstverständlichkeit, sondern die höchsten Güter, die es jeden Tag aufs Neue zu schützen gelte.
Ein persönlicher Abschluss: Dank an die Aufarbeitung
Besonders emotional wurde die Gedenkstunde durch die Anwesenheit von Kees Fielstra, dem Sohn des damals getöteten Kornelis Fielstra. In einer bewegenden Dankesrede richtete er sich direkt an Menna Hensmann, die ehemalige Leiterin des Stadtarchivs.

Ein bewegender Moment des Dankes: Kees Fielstra mit der ehemaligen Stadtarchivarin Menna Hensmann. Jahrzehntelang wusste Fielstra nicht, wie sein Vater 1945 ums Leben kam – erst die Recherchen von Hensmann brachten 2010 die entscheidende Gewissheit und ermöglichten ihm so eine späte Verbindung zu seiner Familiengeschichte.
Lange Zeit blieb für die Familie Fielstra im Unklaren, wie der Vater genau zu Tode gekommen war. Erst durch ein Zusammentreffen mit Hensmann im Jahr 2010 konnten die Puzzleteile zusammengesetzt werden. „Menna hat mein Leben im Hinblick auf die Ereignisse im April 1945 bereichert“, betonte Fielstra. Dank ihrer Forschungsarbeit habe er auf eine besondere Weise einen späten Kontakt zu seinem Vater gefunden und Gewissheit über dessen Schicksal erhalten.
Die Gedenkfeier unterstrich einmal mehr, wie wichtig die lokale Erinnerungskultur ist – nicht nur zur Aufarbeitung der Vergangenheit, sondern als Kompass für eine menschliche Zukunft.
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Wilhelmine-Siefkes-Preis 2026 im Leeraner Rathaus
Festakt im historischen Rathaus: Stadt Leer verleiht den Wilhelmine-Siefkes-Preis 2026
Ein besonderes Jubiläum wirft seine Schatten voraus: Zum zehnten Mal ehrt die Stadt Leer herausragendes literarisches Schaffen im Geiste ihrer bedeutenden Ehrenbürgerin und Schriftstellerin Wilhelmine Siefkes (1890–1984). In feierlichem Rahmen wird im Mai der renommierte Wilhelmine-Siefkes-Preis verliehen, um das kulturelle Erbe der Region und die plattdeutsche Sprache lebendig zu halten.
Eine hochkarätige Jury hat entschieden
Die Auswahl der diesjährigen Preisträgerin oder des Preisträgers lag in den Händen einer fachkundigen Jury. Neben Bürgermeister Claus-Peter Horst brachten Dr. Reinhard Goltz aus Bremen, Grietje Kammler aus Aurich sowie Claus Dreier aus Holtland ihre Expertise ein. Als Literaturwissenschaftler und profunde Kenner der plattdeutschen Sprache bürgen sie für die hohe Qualität dieser Auszeichnung, die alle vier Jahre vergeben wird.
Einladung zur öffentlichen Preisverleihung
Die Stadt Leer lädt alle Bürgerinnen, Bürger und Literaturinteressierten herzlich dazu ein, diesem kulturellen Höhepunkt beizuwohnen. Der Festakt findet statt am:
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Datum: Sonntag, 10. Mai 2026
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Uhrzeit: 17:00 Uhr
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Ort: Festsaal des historischen Rathauses, Leer
Der historische Festsaal bietet die ideale Kulisse, um das Werk der Namensgeberin zu würdigen und die aktuelle Preisträgerin oder den Preisträger gebührend zu feiern.
Anmeldung erforderlich
Da die Kapazitäten im historischen Rathaus begrenzt sind, wird um eine rechtzeitige Anmeldung gebeten. Interessierte können sich über die folgenden Wege einen Platz reservieren:
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Telefon: 0491 97 82 242
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E‑Mail: kultur@leer.de
Erleben Sie einen Abend im Zeichen der Literatur und der regionalen Identität – ganz im Sinne von Wilhelmine Siefkes.
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