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Alt­tex­ti­li­en im Land­kreis Leer: Rekord­men­gen sor­gen für über­füll­te Con­tai­ner und Probleme

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Anstieg der Alt­tex­til­men­gen im Land­kreis Leer: Her­aus­for­de­run­gen und Lösungsansätze

Im Land­kreis Leer nimmt die Men­ge der ein­ge­sam­mel­ten Alt­tex­ti­li­en wei­ter­hin stark an. Bereits 2023 ver­zeich­ne­te der Mann einen Zuwachs von etwa 200 Ton­nen gegen­über dem Vor­jahr und erreich­te rund 762 Ton­nen. Bis Ende 2024 wird eine wei­te­re Stei­ge­rung um rund 80 Ton­nen erwar­tet. Doch die­ser Anstieg bringt auch neue Her­aus­for­de­run­gen mit sich, ins­be­son­de­re an den Container-Standorten.


Deut­scher Anstieg durch Fast Fashion und Konsumverhalten

„Das ist schon eine Haus­num­mer“, sagt Doro­thee Möhl­mann vom Abfall­wirt­schafts­be­trieb des Land­krei­ses Leer. Die­ser Anstieg ist jedoch kein Grund zur unge­teil­ten Freu­de. Der Markt wird der­zeit regel­mä­ßig mit Alt­klei­dern über­schwemmt, wie Betriebs­lei­ter Klaus Anne­ken berich­tet. Beson­ders der Trend zur soge­nann­ten Fast Fashion trägt erheb­lich dazu bei. Vie­le Klei­dungs­stü­cke wer­den nach kur­zer Zeit ent­sorgt, was die Sam­mel­stel­len stark belastet.


Über­füll­te Con­tai­ner und Pro­ble­me bei der Leerung

Die oran­ge­far­be­nen Alt­tex­til-Con­tai­ner im Land­kreis sind mitt­ler­wei­le häu­fig über­füllt. „Wir bekom­men jetzt die Mel­dun­gen, dass die Behäl­ter voll sind“, so Anne­ken. Das mit der Ein­samm­lung beauf­trag­te Unter­neh­men Bre­Ent aus Bre­men bemüh­te sich zwar um eine groß­zü­gi­ge Lee­rung, stößt jedoch ange­sichts der Men­gen und Kapazitätsgrenzen.


Ille­ga­le Abla­ge­run­gen ver­schär­fen die Situation

Wer­den Alt­tex­ti­li­en vor den Con­tai­nern abge­la­gert, was erheb­li­che Pro­ble­me ver­ur­sacht. „Drau­ßen wer­den die Tex­ti­li­en feucht oder sogar nass.“ „Für die Ver­wer­tung sind sie dann nicht mehr zu ver­wen­den und wer­den zu Rest­müll“, erklärt Anne­ken. Man­che Men­schen legen ihre Klei­dung sogar vor den Con­tai­ner, obwohl die­ser noch Platz hatte.

Der Land­kreis appel­liert drin­gend an die Bür­ger, sol­che Abla­ge­run­gen zu ver­mei­den. Der voll­stän­di­ge Behäl­ter soll­te ent­we­der an einem ande­ren Stand­ort gemel­det wer­den oder die Tex­ti­li­en müs­sen zuerst wie­der mit nach Hau­se genom­men wer­den. Mel­dun­gen über den gesam­ten Behäl­ter kön­nen tele­fo­nisch, per E‑Mail oder über die MyMüll-App erfolgen.


Alter­na­ti­ven zur Ent­sor­gung in Containern

Neben den Con­tai­nern gibt es wei­te­re Mög­lich­kei­ten, gebrauch­te Klei­dung sinn­voll wei­ter­zu­ge­ben. Sozia­le Kauf­häu­ser, Klei­der­kam­mern und Tafeln neh­men gut erhal­te­ne Klei­dungs­stü­cke ger­ne ent­ge­gen. Die­se Ein­rich­tun­gen bie­ten eine nach­hal­ti­ge Alter­na­ti­ve und unter­stüt­zen gleich­zei­tig Men­schen in schwie­ri­gen Lebenssituationen.


Ille­ga­le Müll­ent­sor­gung: Kon­se­quen­zen und Prävention

Die ille­ga­le Abla­ge­rung von Tex­ti­li­en und ande­ren Abfäl­len an Con­tai­ner-Stand­or­ten stellt eine Ord­nungs­wid­rig­keit dar. Ver­ur­sa­cher ris­kie­ren Buß­gel­der oder gar straf­recht­li­che Kon­se­quen­zen. Der Land­kreis hat zudem mit zuneh­men­der ille­ga­ler Müll­ent­sor­gung in der Natur zu kämpfen.

Die­ses Pro­blem soll 2025 im Fokus der Arbeit des Abfall­wirt­schafts­be­triebs rücken. Ziel ist es, sowohl durch Auf­klä­rung als auch durch Kon­trol­len und Maß­nah­men die Umwelt­sün­der zur Ver­ant­wor­tung zu ziehen.


Fazit: Ein Pro­blem, das alles angeht

Der stei­gen­de Anfall von Alt­tex­ti­li­en im Land­kreis Leer zeigt deut­lich die Aus­wir­kun­gen des moder­nen Kon­sum­ver­hal­tens. Wäh­rend die Sam­mel­men­gen wei­ter stei­gen, gera­ten die Ent­sor­gungs­struk­tu­ren an ihre Gren­zen. Es liegt in der Ver­ant­wor­tung der Bür­ger, durch ord­nungs­ge­mä­ße Ent­sor­gung und die Nut­zung von Alter­na­ti­ven wie Klei­der­kam­mern einen Bei­trag zur Ent­las­tung zu leisten.

Zusätz­lich for­dert der Abfall­wirt­schafts­be­trieb eine lang­fris­ti­ge Bewusst­seins­än­de­rung hin zu einem nach­hal­ti­gen Umgang mit Mode und Müll. Nur so kön­nen die Her­aus­for­de­run­gen an den Alt­tex­til-Stand­or­ten effek­tiv bewäl­tigt werden.


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Moorm­er­land: Ernst Höpp­ner setzt auf Schweiß­tech­nik und Bundeswehr-Aufträge

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Vor dem Fir­men­ge­bäu­de im Gewer­be­ge­biet an der Auto­bahn (von links): Jens de Vries, Bert­hold Koch und Eel­ke Smit von der SPD-Gemein­de­rats­frak­ti­on, Nico Blo­em und Geschäfts­füh­rer Uwe Brou­wer. Bild: pri­vat

Nico Blo­em besucht Ernst Höpp­ner in Moorm­er­land: Neu­aus­rich­tung zahlt sich aus

MOORMERLAND. Die Neu­aus­rich­tung der Ernst Höpp­ner GmbH & Co. KG in Moorm­er­land trägt Früch­te. Davon konn­te sich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em bei einem Besuch des Maschi­nen- und Waa­gen­bau­un­ter­neh­mens selbst über­zeu­gen. Vor zwei Jah­ren hat­te sich die Fir­ma grund­le­gend neu auf­ge­stellt und ihren Stand­ort von Emden in das ver­kehrs­güns­tig gele­ge­ne Gewer­be­ge­biet der Gemein­de Moorm­er­land an der Auto­bahn verlagert.

„Wir haben die rich­ti­ge Ent­schei­dung getrof­fen. Unser Auf­trags­buch ist voll“, erklär­te Geschäfts­füh­rer Uwe Brou­wer, der das Unter­neh­men gemein­sam mit Thors­ten Engel lei­tet. Neben Brou­wer und Blo­em nah­men auch Jens de Vries, Eel­ke Smit und Bert­hold Koch von der SPD-Frak­ti­on im Rat der Gemein­de Moorm­er­land an dem Gespräch teil.

Neue Chan­cen durch Stand­ort­wech­sel und Spezialisierung

Die Fir­ma Ernst Höpp­ner kann auf eine mehr als 127-jäh­ri­ge Unter­neh­mens­ge­schich­te zurück­bli­cken. Ursprüng­lich war das Unter­neh­men ins­be­son­de­re auf Schiffs­re­pa­ra­tu­ren spe­zia­li­siert. Für die geplan­te Neu­aus­rich­tung waren die Mög­lich­kei­ten am bis­he­ri­gen Stand­ort in Emden jedoch begrenzt. Der vor­han­de­ne Platz reich­te für die wei­te­re Ent­wick­lung des Unter­neh­mens nicht mehr aus.

In Moorm­er­land fand Höpp­ner die pas­sen­den Vor­aus­set­zun­gen für den nächs­ten Ent­wick­lungs­schritt. Neben aus­rei­chend Flä­che spiel­te vor allem die ver­kehrs­güns­ti­ge Lage des Gewer­be­ge­biets direkt an der Auto­bahn eine wich­ti­ge Rolle.

Gleich­zei­tig inves­tier­te das Unter­neh­men in moder­ne Pro­duk­ti­ons­an­la­gen und erwarb hohe Qua­li­fi­zie­run­gen im Bereich der Schweiß­tech­nik. Die­se Spe­zia­li­sie­rung eröff­ne­te neue Geschäfts­fel­der – unter ande­rem als Auf­trag­neh­mer für die Bun­des­wehr.

Hoch­qua­li­fi­zier­te Schwei­ßer sind wich­ti­ger Erfolgsfaktor

Gera­de die hohen Anfor­de­run­gen der Bun­des­wehr stel­len für vie­le Unter­neh­men eine Her­aus­for­de­rung dar. Höpp­ner kann die­se Anfor­de­run­gen erfül­len. Ein ent­schei­den­der Fak­tor sind dabei die hoch qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­ter im Bereich der Schweißtechnik.

„In Deutsch­land gibt es nicht vie­le Schwei­ßer, die die­se Qua­li­tät haben. Wir haben gute Leu­te – dar­auf sind wir sehr stolz“, beton­te Uwe Brouwer.

Für das Unter­neh­men zahlt sich die Kom­bi­na­ti­on aus moder­nen Pro­duk­ti­ons­mög­lich­kei­ten, qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten und der stra­te­gi­schen Neu­aus­rich­tung aus. Das Auf­trags­buch ist gut gefüllt und die Ent­wick­lung bie­tet wei­te­re Perspektiven.

34 Mit­ar­bei­ter – wei­te­re Ent­wick­lung möglich

Aktu­ell beschäf­tigt die Ernst Höpp­ner GmbH & Co. KG 34 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Nach Anga­ben des Unter­neh­mens besteht durch­aus die Mög­lich­keit, die Beleg­schaft wei­ter aus­zu­bau­en. Auch räum­lich ver­fügt der Betrieb noch über Kapa­zi­tä­ten für eine mög­li­che Erweiterung.

Für Nico Blo­em ist die Ent­wick­lung des Unter­neh­mens ein Bei­spiel dafür, wel­che Mög­lich­kei­ten hei­mi­sche Betrie­be durch Inves­ti­tio­nen, Spe­zia­li­sie­rung und eine vor­aus­schau­en­de Stand­ort­ent­schei­dung schaf­fen können.

„Es ist außer­ge­wöhn­lich, was sich hier ent­wi­ckelt hat. Es zeigt eben auch, was wir bei uns für star­ke Fir­men haben. Das beto­ne ich in die­sen nicht ganz ein­fa­chen Zei­ten beson­ders ger­ne“, sag­te der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te nach sei­nem Besuch.

Die Ent­wick­lung der Ernst Höpp­ner GmbH & Co. KG zeigt damit ein­drucks­voll, wie sich ein tra­di­ti­ons­rei­ches Unter­neh­men durch eine geziel­te Neu­aus­rich­tung, moder­ne Schweiß­tech­nik, qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te und neue Auf­trag­ge­ber für die Zukunft auf­stel­len kann.

 

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Wes­t­ov­er­le­din­gen: Orts­rat Völ­len lädt zum 13. Bür­ger­ge­spräch am Bade­see ein

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Orts­bür­ger­meis­ter Jan Uwe Krom­min­ga vor dem Völ­le­ner Bade­see. Hier fin­det am 2. Sep­tem­ber das 13. Bür­ger­ge­spräch des Orts­ra­tes Völ­len statt.

Orts­rat Völ­len lädt zum 13. Bür­ger­ge­spräch an den Bade­see ein

VÖLLEN. Der Orts­rat Völ­len lädt am Mitt­woch, 2. Sep­tem­ber, um 19 Uhr bereits zum 13. Mal unter dem Mot­to „Orts­rat trifft Bür­ger“ zum offe­nen Bür­ger­ge­spräch ein. Treff­punkt ist der Völ­le­ner Bade­see. Gleich­zei­tig han­delt es sich um das letz­te Tref­fen die­ser Art in der lau­fen­den Legislaturperiode.

Im Mit­tel­punkt ste­hen der direk­te Aus­tausch mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern aus Völ­len, Völ­len­er­fehn und Völ­len­er­kö­nigs­fehn sowie aktu­el­le The­men aus den drei Ort­schaf­ten. Auch Anre­gun­gen, Wün­sche und Ideen aus der Bevöl­ke­rung sol­len wie­der ihren Platz haben.

Bewusst ande­re Form des Bürgerdialogs

Orts­bür­ger­meis­ter Jan Uwe Krom­min­ga erin­nert dar­an, dass der Orts­rat der größ­ten Ort­schaft in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor knapp fünf Jah­ren mit dem Ziel ange­tre­ten sei, mehr Bür­ger­nä­he und Trans­pa­renz zu schaffen.

„Wir sind als Orts­rat der größ­ten Ort­schaft in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor knapp fünf Jah­ren ange­tre­ten, um mehr Bür­ger­nä­he und Trans­pa­renz zu schaf­fen. Was heu­te in aller Mun­de ist, haben wir als Orts­rat von Beginn an ver­sucht zu leben“, erklärt Kromminga.

Hin­ter­grund für das beson­de­re Ver­an­stal­tungs­for­mat sei unter ande­rem die Erfah­rung gewe­sen, dass vie­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger lan­ge Sit­zun­gen scheu­ten, bei denen nur begrenzt Gele­gen­heit bestehe, eige­ne Anlie­gen vor­zu­tra­gen. Des­halb habe der Orts­rat bereits zu Beginn der ver­gan­ge­nen Amts­pe­ri­ode bewusst einen ande­ren Weg eingeschlagen.

Die Bür­ger­ge­sprä­che fan­den regel­mä­ßig und an unter­schied­li­chen Orten statt – bewusst in locke­rer Atmo­sphä­re und ohne die for­ma­len Abläu­fe einer regu­lä­ren Ortsratssitzung.

„Wir haben uns zeit­wei­se quar­tals­wei­se an unter­schied­li­chen Stand­or­ten mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern getrof­fen und im offe­nen Dia­log dis­ku­tiert“, berich­tet Kromminga.

Dabei sei­en zahl­rei­che Hin­wei­se, Wün­sche und Ideen zusam­men­ge­kom­men. Die­se wur­den anschlie­ßend in die Arbeit des Orts­ra­tes und auch in die Gemein­de­po­li­tik eingebracht.

Bür­ger­ge­sprä­che als fes­te Platt­form etabliert

Nach Anga­ben des Orts­bür­ger­meis­ters war die Reso­nanz auf das For­mat durch­weg posi­tiv. Die Bür­ger­ge­sprä­che hät­ten sich zu einer fes­ten Platt­form für den direk­ten Aus­tausch zwi­schen Orts­rat und Bevöl­ke­rung ent­wi­ckelt. Auch in ande­ren Ort­schaf­ten sei das Kon­zept als posi­ti­ves Bei­spiel auf­ge­grif­fen worden.

„Wir sind als Orts­rat von die­sen Tref­fen mehr als über­zeugt. Dadurch ist ein gutes Stück Nähe zum Bür­ger ent­stan­den“, resü­miert Kromminga.

Auch beim 13. Bür­ger­ge­spräch am 2. Sep­tem­ber haben die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wie­der aus­rei­chend Gele­gen­heit, Fra­gen zu stel­len, per­sön­li­che Anlie­gen anzu­spre­chen und mit den Mit­glie­dern des Orts­ra­tes ins Gespräch zu kommen.

Der Orts­rat Völ­len freut sich auf zahl­rei­che Besu­che­rin­nen und Besu­cher am Völ­le­ner Bade­see.

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Schnell­la­den an der A28: Bun­de wird zum Strom-Dreh­kreuz für die Niederlande

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Unter­neh­mer Jan Bör­ge­ner bringt die Ener­gie­wen­de auf die Stra­ße: Wäh­rend im Hin­ter­grund ein Fahr­zeug fri­schen Strom tankt, sorgt die neue Hoch­leis­tungs-Lade­säu­le in Bun­de dafür, dass der grenz­über­schrei­ten­de Ver­kehr so rich­tig unter Span­nung steht.

Schnell­la­den an der A28: Ost­frie­si­scher Strom für den grenz­über­schrei­ten­den Verkehr

Bun­de. Auf den ers­ten Blick wirkt das neue Pro­jekt im Gewer­be­ge­biet Bun­de West wie ein gewöhn­li­cher Lade­punkt. Das tech­ni­sche und logis­ti­sche Kon­zept dahin­ter weist jedoch weit über die Gemein­de­gren­zen hin­aus: Auf dem Fir­men­ge­län­de von Feu­er­werk Bun­de (Bun­de West 10a) hat das Betrei­ber­ehe­paar Jan und Iris Bör­ge­ner eine Hoch­leis­tungs-Lade­infra­struk­tur rea­li­siert, die dezen­tra­le Strom­erzeu­gung und grenz­über­schrei­ten­den Fern­ver­kehr gezielt verknüpft.

Stra­te­gi­sche Lage direkt an A280 und A7

Die Wahl des Stand­orts begrün­det sich vor allem in sei­ner ver­kehrs­geo­gra­fi­schen Schlüs­sel­rol­le. Unmit­tel­bar an der Auto­bahn und nur weni­ge Kilo­me­ter von der nie­der­län­di­schen Gren­ze ent­fernt, rich­tet sich das Ange­bot der EV-Box-Schnell­la­de­säu­le mit einer Maxi­mal­leis­tung von 320 Kilo­watt nicht nur an die loka­le Bevöl­ke­rung. Es adres­siert gezielt den inter­na­tio­na­len Tran­sit­ver­kehr auf der Haupt­ach­se zwi­schen Ost­fries­land und den Niederlanden.

Auch die bau­li­che Gestal­tung berück­sich­tigt prag­ma­ti­sche Anfor­de­run­gen: Der groß­zü­gig bemes­se­ne Stell­platz ermög­licht das pro­blem­lo­se Anfah­ren und Laden für Gespan­ne mit Wohn­wa­gen, Nutz­fahr­zeu­ge sowie Lkw, für die her­kömm­li­che, oft eng bemes­se­ne Lade­zo­nen meist unge­eig­net sind.

Wirt­schaft­li­cher Vor­teil im Transitverkehr

Für Rei­sen­de in Rich­tung Nie­der­lan­de bie­tet der Stopp in Bun­de neben der rei­nen Nach­la­de­mög­lich­keit einen deut­li­chen Preis­vor­teil. Wäh­rend der Lade­preis vor Ort aktu­ell bei 56 Cent pro Kilo­watt­stun­de liegt, rufen Betrei­ber im Nach­bar­land teils bis zu 80 Cent auf.

Dadurch schließt sich ein regio­na­ler Wirt­schafts­kreis­lauf: In Ost­fries­land erzeug­ter bezie­hungs­wei­se aus dem loka­len Netz ein­ge­speis­ter Strom wird direkt vor Ort in Mobi­li­tät umge­wan­delt und von den Fah­rern grenz­über­schrei­tend genutzt.

 

Grü­ner Strom vom eige­nen Dach: Die 100-kWp-Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf den Betriebs­ge­bäu­den von Feu­er­werk Bun­de speist Solar­strom direkt in die neue High-Power-Char­ging-Infra­struk­tur des Unter­neh­mens ein.

Eigen­strom­erzeu­gung und Netzertüchtigung

Das ener­ge­ti­sche Fun­da­ment des Stand­orts bil­det eine neu instal­lier­te Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mit einer Leis­tung von 100 kWp. Der auf den Hal­len­dä­chern erzeug­te Solar­strom fließt prio­ri­siert in die Schnellladeinfrastruktur.

Um die hohen Peak-Leis­tun­gen der 320-kW-Säu­le abzu­fan­gen, waren umfang­rei­che tech­ni­sche Anpas­sun­gen am Stand­ort erfor­der­lich. Unter ande­rem ver­leg­ten die Betrei­ber ein neu­es Haupt­ver­sor­gungs­ka­bel mit einer Anschluss­leis­tung von 240 kW. Der Fall ver­deut­licht den tech­ni­schen Gesamt­auf­wand moder­ner Schnell­la­de­kon­zep­te, die weit über das blo­ße Auf­stel­len einer Säu­le hin­aus­ge­hen und trag­fä­hi­ge Netz­an­schlüs­se sowie eige­ne Erzeu­gungs­ka­pa­zi­tä­ten voraussetzen.

Inves­ti­ti­on in den Standort

Rund sechs Mona­te dau­er­te die Pla­nungs- und Bau­pha­se, in die das Ehe­paar Bör­ge­ner einen soli­den sechs­stel­li­gen Betrag inves­tier­te. Die kon­ti­nu­ier­li­che Aus­las­tung seit der Inbe­trieb­nah­me bestä­tigt den Bedarf auf die­ser Tran­sit­rou­te. Das Pro­jekt zeigt pra­xis­nah, wie dezen­tra­le Erzeu­gung, tech­ni­sche Infra­struk­tur und grenz­über­schrei­ten­der Ver­kehr effi­zi­ent ineinandergreifen.

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Hafen­fest Wee­ner 2026: Wein­fest, Dra­chen­boot­ren­nen und Live-Musik vom 28. bis 30. August

Hafen­fest Wee­ner 2026: Drei Tage mit Musik, Dra­chen­boot­ren­nen, Wein­fest und mari­ti­mer Stimmung Wee­ner. Der Alte Hafen in Wee­ner wird vom...

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum...

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

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FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

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Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus­in­nen­hof: Das 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein

Stim­mungs­vol­ler Treff­punkt in der Alt­stadt: Der stets gut besuch­te Rat­haus­in­nen­hof wird auch zum anste­hen­den 25. Jubi­lä­um wie­der zur per­fek­ten Kulis­se...

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