Lokal
Beratungen des Senioren- und Pflegestützpunktes
Ausbau der Seniorenberatung im Landkreis Leer: Der neue Senioren- und Pflegestützpunkt
Das Amt für Teilhabe und Soziales des Landkreises Leer hat sein Beratungsangebot für Senioren deutlich erweitert und bietet nun umfassende Unterstützung durch den neu etablierten Senioren- und Pflegestützpunkt. Dieser innovative Ansatz ermöglicht es, Senioren, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen gezielt und vor Ort zu beraten.
Mobiler Beratungsservice für Senioren
Der Senioren- und Pflegestützpunkt geht dorthin, wo die Menschen sind. An jedem ersten Samstag im Monat ist er beispielsweise auf dem Wochenmarkt in Leer vertreten. Zudem werden regelmäßig Hausbesuche angeboten und Beratungen auf Messen sowie in Einkaufszentren durchgeführt. Ein zentrales Element dieses mobilen Beratungsservice ist das Pflege-Service-Mobil, das mit Präsentationstischen, Medien, einem Pavillon, Broschüren, Beamer, Laptop und Beratungstheken ausgestattet ist. Dies ermöglicht eine flexible und zugängliche Beratung vor Ort.
Zentrale Beratungs- und Vermittlungsstelle
Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) im Landkreis Leer fungiert als zentrale Beratungs- und Vermittlungsstelle. Er richtet sich an Senioren, Pflegebedürftige, Angehörige und Interessierte und bietet Unterstützungsmöglichkeiten kostenfrei, unabhängig und neutral an. Die Themen reichen von Leistungen der Pflege- und Krankenversicherungen bis hin zu pflegegerechten Wohnformen. Das Ziel ist es, den Betroffenen und ihren Familien umfassende Informationen und konkrete Hilfestellungen zu bieten.
Aktuelle Termine für Beratungen im Juli
Im Juli bietet der Senioren- und Pflegestützpunkt eine Reihe von kostenfreien und neutralen Beratungen in verschiedenen Gemeinden, Samtgemeinden und Städten des Landkreises Leer an.
Hier sind die aktuellen Termine:
| Gemeinde/ Samtgemeinde/ Stadt | Besuchsort | Termin |
|---|---|---|
| Rhauderfehn | Treffpunkt Anleger/ Familienstützpunkt | 1. Dienstag im Monat, 10:00 — 12:00 Uhr |
| Uplengen | Rathaus | 2. Dienstag im Monat, 10:00 — 12:00 Uhr |
| Ostrhauderfehn | Rathaus | 3. Dienstag im Monat, 10:00 — 12:00 Uhr |
| Jümme | Rathaus | 4. Dienstag im Monat, 10:00 — 12:00 Uhr |
| Bunde | Familienzentrum | 1. Donnerstag im Monat, 09:00 — 10:30 Uhr |
| Weener | Rathaus | 1. Donnerstag im Monat, 11:00 — 12:30 Uhr |
| Moormerland | Café Klönschnack | 2. Donnerstag im Monat, 10:00 — 12:00 Uhr |
| Jemgum | Rathaus | 3. Donnerstag im Monat, 10:00 — 12:00 Uhr |
| Westoverledingen | Rathaus | 3. Donnerstag im Monat, 10:00 — 12:00 Uhr |
| Hesel | Rathaus | 4. Donnerstag im Monat, 10:00 — 12:00 Uhr |
Diese regelmäßigen Beratungstermine bieten den Senioren und ihren Familien die Möglichkeit, sich vor Ort über alle relevanten Themen rund um Pflege und Unterstützung zu informieren und beraten zu lassen.
Fazit
Mit dem neuen Senioren- und Pflegestützpunkt hat das Amt für Teilhabe und Soziales des Landkreises Leer einen bedeutenden Schritt unternommen, um die Beratungsangebote für Senioren sichtbar auszubauen und zu verbessern. Durch die mobile und flexible Beratung werden die Menschen dort abgeholt, wo sie sind, und können so umfassend und direkt unterstützt werden. Der Landkreis Leer setzt damit ein starkes Zeichen für eine seniorenfreundliche und soziale Gemeinde.
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Lokal
Friesenbrücke: Sperrung des Geh- und Radwegs im März
Friesenbrücke: Geh- und Radweg im März temporär gesperrt
Papenburg/Weener – Die DB InfraGO AG hat für den März 2026 Einschränkungen an der Friesenbrücke angekündigt. Fußgänger und Radfahrer müssen sich in diesem Zeitraum auf eine Sperrung des dortigen Geh- und Radwegs einstellen.
Wie die DB InfraGO AG mitteilt, sind in der Zeit von Montag, 2. März 2026, bis einschließlich Sonntag, 15. März 2026, Rückbauarbeiten an der Arbeitsplattform in der Achse 30 erforderlich. Während dieser Arbeiten bleibt die Brücke für den übrigen Verkehr durchgehend geöffnet, die Nutzung des Geh- und Radwegs ist jedoch in diesem Zeitraum nicht möglich.
Nach Abschluss der Arbeiten ist die Brücke ab voraussichtlich Montag, 16. März 2026, wieder täglich in der Zeit von 8 bis 16 Uhr für den Geh- und Radverkehr nutzbar.
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Inflationsrate in Niedersachsen sinkt im Februar 2026 leicht
Entspannung bei den Verbraucherpreisen: Inflationsrate in Niedersachsen sinkt auf 1,9 Prozent
Im Februar 2026 setzte sich der Trend einer moderateren Preissteigerung in Niedersachsen fort. Nach vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN) erhöhte sich das Niveau der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,9 Prozent. Damit liegt die Inflationsrate unter dem Wert des Vormonats Januar 2026, der bei 2,1 Prozent lag. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise insgesamt um 0,2 Prozent.
Nahrungsmittel und Getränke: Unterschiedliche Entwicklungen
Die Preisentwicklung im Bereich „Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke“ verlief im Februar 2026 mit einem Anstieg von 1,6 Prozent unterdurchschnittlich im Vergleich zur allgemeinen Teuerungsrate.
Während bei den Nahrungsmitteln ein moderater Anstieg von 1,1 Prozent zu verzeichnen war, stiegen die Preise für alkoholfreie Getränke um 5,3 Prozent. Insbesondere folgende Kategorien waren von Preisanstiegen betroffen:
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Süßwaren: +7,7 Prozent (darunter Schokolade: +11,2 Prozent).
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Fleisch und Fleischwaren: +4,9 Prozent (darunter Geflügelfleisch: +9,5 Prozent).
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Kaffee und Tee: Hier gab es überdurchschnittliche Anstiege (Kaffee u.Ä. +20,8 Prozent; Tee u.Ä. +3,4 Prozent).
Erfreulicher für die Verbraucherinnen und Verbraucher war die Entwicklung bei Speisefetten und Ölen, die sich gegenüber Februar 2025 um 17,6 Prozent verbilligten – maßgeblich beeinflusst durch Butter (-29,9 Prozent) und Olivenöl (-10,8 Prozent). Auch Molkereiprodukte und Eier kosteten 2,1 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Energiepreise bieten Entlastung
Ein wesentlicher Faktor für die niedrigere Gesamtinflation war die deutliche Entspannung bei den Energiepreisen. Diese sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,7 Prozent. Besonders die Haushaltsenergie wurde mit einem Rückgang von 4,8 Prozent günstiger.
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Feste Brennstoffe: ‑8,3 Prozent.
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Heizöl: ‑7,5 Prozent.
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Gas: ‑5,2 Prozent.
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Strom: ‑4,5 Prozent.
Die Kraftstoffpreise hingegen stiegen im Durchschnitt leicht um 0,5 Prozent an, wobei Diesel (+2,2 Prozent) teurer wurde, während Superbenzin (-0,1 Prozent) nahezu preisstabil blieb.
Dienstleistungen bleiben der Preistreiber
Dienstleistungen erwiesen sich im Februar 2026 erneut als maßgeblicher inflationstreibender Faktor. Die Preise in diesem Bereich lagen 3,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Nettokaltmieten wirkten mit einem moderaten Anstieg von 1,8 Prozent dämpfend auf den Gesamtanstieg. Ohne Berücksichtigung der Mieten erhöhten sich die Dienstleistungspreise sogar um durchschnittlich 3,9 Prozent.
Zu den Bereichen mit besonders hohen Steigerungen zählten:
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Luftverkehr: +9,1 Prozent.
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Soziale Einrichtungen: +6,8 Prozent (davon Alten- und Behindertenpflege: +10,1 Prozent).
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Kulturdienstleistungen: +5,9 Prozent (darunter Kino, Theater, Konzerte: +10,4 Prozent).
Die Kerninflation – der Gesamtindex ohne Energie und Nahrungsmittel – lag im Februar 2026 um 2,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat.
Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN), Pressemitteilung Nr. 024 vom 27.02.2026.
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CDU-Antrag zur Hindenburgstraße in heutiger Ratssitzung erfolgreich
CDU setzt Aufhebung des Umbenennungsbeschlusses der Hindenburgstraße durch
Pressemitteilung der CDU-Fraktion der Stadt Leer
Leer, 26. Februar 2026 – In der heutigen Sitzung des Rates der Stadt Leer wurde eine zentrale politische Entscheidung der vergangenen Monate revidiert. Auf Antrag der CDU-Fraktion hob das Gremium den bestehenden Beschluss zur Umbenennung der Hindenburgstraße mehrheitlich auf. Damit bleibt der Straßenname erhalten, während die Diskussion um die historische Einordnung in eine neue Phase geht.
Demokratische Korrektur und Bürgerwille
Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Rat der Stadt Leer, Ulf-Fabian Heinrichsdorff, bezeichnete das Ergebnis als eine „wichtige demokratische Korrektur“. Die geplante Umbenennung habe über Monate hinweg zu einer erheblichen Polarisierung innerhalb der Bürgerschaft geführt. Laut Heinrichsdorff habe die CDU das Signal vieler Bürger ernst genommen, die sich im bisherigen Entscheidungsprozess nicht ausreichend berücksichtigt fühlten.
„Demokratie lebt nicht nur von Mehrheiten, sondern von Akzeptanz. Wenn sich große Teile der Bürgerschaft nicht mitgenommen fühlen, muss Politik bereit sein, Entscheidungen zu überprüfen“, so Heinrichsdorff.
Einordnung statt Auslöschung
Trotz der Entscheidung gegen die Umbenennung betont die CDU-Fraktion, dass damit keine Relativierung der historischen Rolle Paul von Hindenburgs einhergehe. Hindenburg bleibe eine historisch belastete Persönlichkeit, deren Rolle in der Geschichte niemand verteidige.
Die Fraktion vertritt jedoch den Standpunkt, dass Geschichte nicht durch das Entfernen eines Straßennamens verschwindet. Stattdessen müsse sie eingeordnet und erklärt werden. Als sachgerechten Weg schlägt die CDU weiterhin eine sichtbare historische Kontextualisierung vor Ort vor. Ein erläuterndes Hinweisschild soll künftig die notwendige Erinnerungskultur mit den Interessen der Anwohner in Einklang bringen.
Dank an bürgerschaftliches Engagement
Besonderen Dank sprach die CDU-Fraktion der Bürgerinitiative Hindenburgstraße sowie Sophia Ihnen aus. Deren intensives Engagement habe verdeutlicht, wie wichtig Transparenz, Mitwirkung und gegenseitiger Respekt im politischen Prozess für die Menschen in Leer sind.
Fokus auf den Zusammenhalt
Für die CDU ist die heutige Entscheidung kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck einer funktionierenden kommunalen Demokratie. Es gehe nun darum, den Zusammenhalt in der Stadt wieder zu stärken.
„Heute geht es nicht um Gewinner oder Verlierer. Es geht um den Zusammenhalt in unserer Stadt. Mit der Aufhebung des Beschlusses schaffen wir die Grundlage für mehr Sachlichkeit und ein respektvolles Miteinander“, erklärte Heinrichsdorff abschließend.


























