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Glas­fa­ser­aus­bau in Leer: Bau­start durch Deut­sche Glas­fa­ser für Herbst 2024 geplant

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Deut­sche Glas­fa­ser plant Bau­start im Herbst 2024 für Glas­fa­ser­aus­bau in Leer

Der Aus­bau der Glas­fa­ser­net­ze schrei­tet in Leer wei­ter vor­an, wie die Deut­sche Glas­fa­ser bekannt­gab. Die Stadt­ver­wal­tung Leer hat­te zuvor einen Koope­ra­ti­ons­ver­trag mit dem Unter­neh­men für die Gebie­te Nüt­ter­moor, Heis­fel­de, Loga und Log­abir­um abge­schlos­sen. Nach erfolg­rei­cher Nach­fra­ge­bün­de­lung sieht sich die Deut­sche Glas­fa­ser nun in der nächs­ten Pla­nungs­pha­se und plant den Bau­be­ginn für den Herbst 2024.

Im ver­gan­ge­nen Jahr konn­te das Unter­neh­men Ver­trä­ge mit über einem Drit­tel der Haus­hal­te in dem Aus­bau­ge­biet abschlie­ßen, was die erfor­der­li­che Quo­te für die Umset­zung des Aus­baus sicher­stell­te. Die­ser Schritt mar­kiert einen bedeu­ten­den Fort­schritt für die Breit­band­ver­sor­gung in Leer und wird den Bewoh­nern in den genann­ten Stadt­tei­len zukünf­tig schnel­les und zuver­läs­si­ges Inter­net bieten.

Mit dem geplan­ten Bau­start im Herbst 2024 bekräf­tigt die Deut­sche Glas­fa­ser ihr Enga­ge­ment für den Aus­bau moder­ner Infra­struk­tu­ren und unter­streicht die Bedeu­tung einer zukunfts­si­che­ren digi­ta­len Anbin­dung für die Regi­on. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie Unter­neh­men kön­nen sich somit auf eine zeit­ge­mä­ße Glas­fa­ser­in­fra­struk­tur freu­en, die die Grund­la­ge für digi­ta­le Inno­va­tio­nen und Wachs­tum bildet.


 

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38 Mil­lio­nen Euro für neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le in Brin­kum: Land­kreis Leer legt Grundstein

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Mar­kus Wit­te von der Fir­ma Kreutz­jans (v. l.), Land­rat Mat­thi­as Groo­te, Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends und Johann Duis, Vor­sit­zen­der des Feu­er­schutz­aus­schus­ses, befül­len bei der Grund­stein­le­gung die Zeit­kap­sel für die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le (FTZ) des Land­krei­ses Leer in Brinkum

38 Mil­lio­nen Euro für Sicher­heit und Zukunft: Neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le in Brin­kum entsteht

Grund­stein­le­gung für die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le des Land­krei­ses Leer: Auf rund 32.400 Qua­drat­me­tern ent­steht in Brin­kum ein moder­nes Zen­trum für Feu­er­wehr, Kata­stro­phen­schutz und Vete­ri­när­we­sen. Die Fer­tig­stel­lung ist für das ers­te Quar­tal 2029 vorgesehen.

Brin­kum – Mit einer sym­bo­li­schen Grund­stein­le­gung haben am Frei­tag, 28. August 2026, die Bau­ar­bei­ten für die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le (FTZ) des Land­krei­ses Leer begon­nen. Auf einem rund 32.400 Qua­drat­me­ter gro­ßen Gelän­de in Brin­kum ent­steht ein moder­nes Zen­trum, das künf­tig wich­ti­ge Auf­ga­ben für die Sicher­heit und den Kata­stro­phen­schutz im Land­kreis Leer bün­deln wird.

Die Flä­che ent­spricht unge­fähr fünf Fuß­ball­fel­dern. Ins­ge­samt inves­tiert der Land­kreis rund 38 Mil­lio­nen Euro in das Großprojekt.

Feu­er­wehr, Kata­stro­phen­schutz und Vete­ri­när­amt unter einem Dach

Die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le soll künf­tig weit mehr als ein Stand­ort für den Brand­schutz sein. Neben der Feu­er­wehr wer­den dort auch wich­ti­ge Berei­che des Kata­stro­phen­schut­zes sowie das Amt für Vete­ri­när­we­sen mit sei­nem Tier­seu­chen-Logis­tik­zen­trum untergebracht.

Damit ent­ste­hen an einem zen­tra­len Stand­ort moder­ne Struk­tu­ren für die Aus­bil­dung von Ein­satz­kräf­ten, die Bewäl­ti­gung von Kri­sen und die Lebens­mit­tel- und Vete­ri­när­über­wa­chung im Land­kreis Leer.

Land­rat Mat­thi­as Groo­te und Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends grif­fen gemein­sam mit Ver­tre­tern aus Poli­tik und Feu­er­wehr zur Kel­le, um den Grund­stein für das neue Zen­trum zu legen.

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Tra­di­tio­nel­le Zeit­kap­sel im Grundstein

Ein beson­de­rer Bestand­teil der Grund­stein­le­gung war eine Zeit­kap­sel, die im Inne­ren des Grund­steins ver­senkt wur­de. Dar­in befin­den sich unter ande­rem die Bau­plä­ne, eine Zei­tung und ein Satz Mün­zen.

Auch zwei beson­de­re Sym­bo­le wur­den in die Zeit­kap­sel gelegt: eine kup­fer­ne Figur des hei­li­gen Sankt Flo­ri­an, dem Schutz­pa­tron der Feu­er­wehr, sowie eine klei­ne 3D-Druck-Figur von Rind, Schwein und Ente. Die Tie­re ste­hen sym­bo­lisch für die Auf­ga­ben des Veterinäramtes.

„Wir legen somit heu­te den Grund­stein für Sicher­heit, für Leis­tungs­fä­hig­keit und für die Zukunft des Land­krei­ses Leer. Die FTZ ist eines der Gebäu­de, die funk­tio­nie­ren müs­sen, wenn es dar­auf ankommt“, sag­te Land­rat Mat­thi­as Groo­te bei der Grundsteinlegung.

Moder­ne Aus­bil­dung und bes­se­re Krisenbewältigung

Mit dem Neu­bau wer­den wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen für die zukünf­ti­ge Arbeit der Ein­satz­kräf­te geschaf­fen. Geplant sind moder­ne Räu­me für die Aus­bil­dung der Feu­er­wehr sowie zusätz­li­che Kapa­zi­tä­ten für die Kri­sen­be­wäl­ti­gung.

Auch die Auf­ga­ben im Bereich der Lebens­mit­tel- und Vete­ri­när­über­wa­chung sol­len von dem neu­en Stand­ort pro­fi­tie­ren. Durch die Bün­de­lung ver­schie­de­ner Auf­ga­ben­be­rei­che ent­steht ein leis­tungs­fä­hi­ges Zen­trum, das den Land­kreis Leer für zukünf­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen bes­ser auf­stel­len soll.

Die Fer­tig­stel­lung der neu­en Feu­er­wehr­tech­ni­schen Zen­tra­le ist für das ers­te Quar­tal 2029 geplant.

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Kli­ma­freund­li­ches Ener­gie­kon­zept für die neue FTZ

Auch beim Ener­gie- und Umwelt­kon­zept setzt der Land­kreis auf zukunfts­ori­en­tier­te Tech­nik. Für den kli­ma­freund­li­chen Neu­bau erhält das Pro­jekt eine Bun­des­för­de­rung der KfW in Höhe von 355.800 Euro.

Geplant sind unter anderem:

  • eine Luft-Wär­me­pum­pe
  • eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge mit 1.037 PV-Modulen
  • rund 455 kWp instal­lier­te Photovoltaik-Leistung
  • Klein­wind­kraft­an­la­gen
  • ein Bat­te­rie­spei­cher mit 400 kWh
  • eine Regen­was­ser­nut­zung für Brauchwasser

Damit soll die neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le nicht nur funk­tio­nal, son­dern auch ener­ge­tisch zukunfts­ori­en­tiert auf­ge­stellt werden.

Mehr als 50 Gewer­ke am Bau beteiligt

Mit der Grund­stein­le­gung beginnt nun der Roh­bau. Anschlie­ßend wer­den die wei­te­ren Arbei­ten Schritt für Schritt fol­gen. Ins­ge­samt wer­den mehr als 50 Gewer­ke an der Rea­li­sie­rung des Groß­pro­jekts betei­ligt sein.

Für Land­rat Mat­thi­as Groo­te ist die neue FTZ des­halb auch ein Gemein­schafts­pro­jekt der Wirt­schaft: „Ein Bau­vor­ha­ben die­ser Grö­ßen­ord­nung gelingt nie­mals allein. Das Pro­jekt ist damit auch ein Gemein­schafts­pro­jekt der regio­na­len und über­re­gio­na­len Wirtschaft.“

38 Mil­lio­nen Euro für die Zukunft des Land­krei­ses Leer

Mit der neu­en Feu­er­wehr­tech­ni­schen Zen­tra­le inves­tiert der Land­kreis Leer rund 38 Mil­lio­nen Euro in Sicher­heit, Kata­stro­phen­schutz, Feu­er­wehr und Vete­ri­när­we­sen.

Auf dem rund 32.400 Qua­drat­me­ter gro­ßen Gelän­de in Brin­kum ent­steht damit ein zen­tra­ler Stand­ort, der unter­schied­li­che Auf­ga­ben mit­ein­an­der ver­bin­det und moder­ne Vor­aus­set­zun­gen für die Arbeit der Ein­satz­kräf­te und Behör­den schafft.

Wenn die Bau­ar­bei­ten plan­mä­ßig ver­lau­fen, soll das neue Zen­trum im ers­ten Quar­tal 2029 fer­tig­ge­stellt sein. Dann soll die neue FTZ dazu bei­tra­gen, dass Feu­er­wehr, Kata­stro­phen­schutz und Vete­ri­när­we­sen auch bei beson­de­ren Lagen schnell und leis­tungs­fä­hig han­deln können.

 
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20 Jah­re Nes­se­brü­cke in Leer – ein Wahr­zei­chen fei­ert Jubiläum!

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20 Jah­re Nes­se­brü­cke in Leer: Ein archi­tek­to­ni­sches High­light über dem Handelshafen

Seit 2006 ver­bin­det die Nes­se­brü­cke in Leer die his­to­ri­sche Alt­stadt und Fuß­gän­ger­zo­ne mit dem neu erschlos­se­nen Gelän­de auf der Halb­in­sel Nes­se. Die geschwun­ge­ne Fuß- und Rad­weg­brü­cke über den Han­dels­ha­fen ist längst zu einem mar­kan­ten Wahr­zei­chen der Stadt gewor­den und ver­bin­det dabei Funk­tio­na­li­tät mit außer­ge­wöhn­li­cher Ingenieurkunst.

 

Eine Brü­cke mit beson­de­rer Architektur

Wer die Nes­se­brü­cke über­quert, bemerkt schnell ihre beson­de­re Form. Die Brü­cke ist nicht ein­fach gerad­li­nig über den Han­dels­ha­fen geführt, son­dern besitzt einen geziel­ten Knick im Grund­riss. Die­ser archi­tek­to­ni­sche Kniff erfüllt nicht nur gestal­te­ri­sche Zwe­cke: Wäh­rend der Über­que­rung eröff­net sich dadurch ein frei­er und beson­ders schö­ner Blick auf das gegen­über­lie­gen­de Ufer.

Eine wei­te­re Beson­der­heit sind die inno­va­ti­ven Spreiz­stä­be. Sie sor­gen dafür, dass der eigent­li­che Fuß­gän­ger­raum frei von stö­ren­den Sei­len bleibt. Dadurch wirkt die Kon­struk­ti­on trotz ihrer tech­ni­schen Kom­ple­xi­tät aus­ge­spro­chen leicht und offen.

123 Meter lang und teil­wei­se klappbar

Die Nes­se­brü­cke ist ins­ge­samt 123 Meter lang und ver­fügt über eine Spann­wei­te von 82 Metern. Ihre Brei­te vari­iert zwi­schen drei und fünf Metern, sodass Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer aus­rei­chend Platz haben.

Eine beson­de­re tech­ni­sche Her­aus­for­de­rung stellt die Schiff­fahrt dar. Die Brü­cke besitzt eine Durch­fahrts­brei­te von 14 Metern und kann für grö­ße­re Schif­fe hydrau­lisch auf­ge­klappt werden.

Im Mit­tel­teil befin­det sich dafür eine rund 42 Qua­drat­me­ter gro­ße Stahl-Klapp­brü­cke. Damit ver­bin­det die Nes­se­brü­cke die Anfor­de­run­gen des Fuß- und Rad­ver­kehrs mit der Bedeu­tung des Leera­ner Han­dels­ha­fens für die Schifffahrt.

 

Die Nes­se­brü­cke ver­bin­det die his­to­ri­sche Leera­ner Alt­stadt und Fuß­gän­ger­zo­ne rund um den Wil­ly-Brandt-Platz und den Ernst-Reu­ter-Platz mit dem neu erschlos­se­nen Gelän­de auf der Halb­in­sel Nesse.
Eine beson­de­re Pre­mie­re erleb­te die Nes­se­brü­cke 2025: Zum Leera­ner Weih­nachts­markt wur­de sie erst­mals fest­lich beleuch­tet. Rund 500 Meter Gelän­der­be­leuch­tung setz­ten die Brü­cke stim­mungs­voll in Szene.

Schlan­ke Stahlverbundkonstruktion

Auch die Bau­wei­se macht die Nes­se­brü­cke zu einem inter­es­san­ten Bei­spiel moder­ner Inge­nieur­kunst. Die Kon­struk­ti­on wur­de als schlan­ke Stahl­ver­bund­kon­struk­ti­on aus­ge­führt. Ins­ge­samt ver­fügt die Brü­cke über eine Flä­che von rund 520 Qua­drat­me­tern.

Der Ent­wurf stammt vom renom­mier­ten Inge­nieur­bü­ro schlaich ber­ger­mann part­ner, das für außer­ge­wöhn­li­che Brü­cken- und Trag­werks­kon­struk­tio­nen bekannt ist.

Ein Wahr­zei­chen von Leer

Seit ihrer Fer­tig­stel­lung im Jahr 2006 ist die Nes­se­brü­cke zu einem fes­ten Bestand­teil des Stadt­bil­des gewor­den. Sie schafft eine direk­te Ver­bin­dung zwi­schen der his­to­ri­schen Innen­stadt und dem Bereich auf der Halb­in­sel Nes­se und ist damit sowohl für den täg­li­chen Fuß- und Rad­ver­kehr als auch für Spa­zier­gän­ger von Bedeutung.

Beson­ders reiz­voll ist die Per­spek­ti­ve vom und auf den Leera­ner Han­dels­ha­fen. Die Kom­bi­na­ti­on aus Was­ser, his­to­ri­scher Innen­stadt, moder­ner Brü­cken­kon­struk­ti­on und vor­bei­fah­ren­den Schif­fen macht die Nes­se­brü­cke zu einem beson­de­ren Fotomotiv.

Die wich­tigs­ten Daten zur Nessebrücke

📅 Bau­jahr: 2006
📏 Gesamt­län­ge: 123 Meter
↔️ Spann­wei­te: 82 Meter
📐 Brei­te: 3 bis 5 Meter
🚢 Durch­fahrts­brei­te: 14 Meter
🏙️ Brü­cken­flä­che: rund 520 Qua­drat­me­ter
🏗️ Bau­wei­se: schlan­ke Stahl­ver­bund­kon­struk­ti­on
🔧 Klapp­brü­cke: rund 42 Qua­drat­me­ter, hydrau­lisch klapp­bar
✍️ Ent­wurf: schlaich ber­ger­mann partner

Ob beim Spa­zier­gang durch die Leera­ner Innen­stadt, auf dem Fahr­rad oder beim Blick auf den Han­dels­ha­fen: Die Nes­se­brü­cke ist auch zwei Jahr­zehn­te nach ihrer Fer­tig­stel­lung ein prä­gen­des Stück Leera­ner Stadt­bild und ein gelun­ge­nes Bei­spiel dafür, wie moder­ne Inge­nieur­kunst und his­to­ri­sche Stadt­land­schaft mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den kön­nen. 

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Bestat­ter­tag auf der Even­burg: Bestat­tungs­kul­tur im Wandel

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Rund 50 Bestat­te­rin­nen und Bestat­ter aus der Regi­on Weser-Ems kamen zum 4. Bestat­ter­tag des Gedächt­nis­wal­des Herr­lich­keit Gödens auf der Even­burg in Leer-Loga zusam­men. Foto: Kars­ten Gleich

4. Bestat­ter­tag auf der Even­burg: Bestat­tungs­kul­tur im Wan­del und his­to­ri­sche Verbindungen

Leer-Loga – Die Bestat­tungs­kul­tur befin­det sich im Wan­del. Neue For­men der Bestat­tung, ver­än­der­te Bedürf­nis­se von Ange­hö­ri­gen und zusätz­li­che Ange­bo­te beschäf­ti­gen auch die Bestat­tungs­bran­che. Beim 4. Bestat­ter­tag des Gedächt­nis­wal­des Herr­lich­keit Gödens stan­den des­halb aktu­el­le Ent­wick­lun­gen eben­so im Mit­tel­punkt wie der per­sön­li­che Austausch.

Rund 50 Bestat­te­rin­nen und Bestat­ter aus der gesam­ten Regi­on Weser-Ems waren der Ein­la­dung des Gedächt­nis­wal­des gefolgt und kamen auf der Even­burg in Leer-Loga zusam­men. Die Ver­an­stal­tung ver­band fach­li­che Infor­ma­tio­nen mit Gesprä­chen und einem beson­de­ren Ein­blick in die Geschich­te des Veranstaltungsortes.

Even­burg und Herr­lich­keit Gödens his­to­risch verbunden

Die Wahl der Even­burg als Ver­an­stal­tungs­ort war nicht zufäl­lig. Zwi­schen dem Schloss und der Herr­lich­keit Gödens besteht eine direk­te his­to­ri­sche Ver­bin­dung über die Fami­lie von Wedel.

Bereits 1665 hei­ra­te­te Gus­tav Wil­helm von Wedel Maria, die jün­ge­re Toch­ter des Erbau­ers der Even­burg, Erhard von Ehren­treu­ter. Damit begann die mehr als 260 Jah­re wäh­ren­de Ver­bin­dung der Fami­lie von Wedel mit der Even­burg.

Auch die Herr­lich­keit Gödens gelang­te spä­ter in den Besitz der Fami­lie. 1746 kam die Herr­lich­keit durch die Hei­rat von Graf Erhard Fried­rich von Wedel mit einer Uren­ke­lin der Fami­lie von Fry­d­ag an die Fami­lie von Wedel.

Erst 1930 ende­te die Epo­che der Fami­lie von Wedel auf der Even­burg. Die Fami­lie ver­leg­te ihren Wohn­sitz end­gül­tig nach Schloss Gödens.

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Besuch der his­to­ri­schen Familiengruft

Nach dem Ein­tref­fen der Teil­neh­mer auf der Ter­ras­se des Schlossca­fés führ­te das Pro­gramm zunächst zur Kir­che in Loga. Dort erhiel­ten die Bestat­ter die Gele­gen­heit, die his­to­ri­sche Fami­li­en­gruft der Fami­li­en von Ehren­treu­ter und von Wedel zu besichtigen.

In der Gruft befin­det sich unter ande­rem die letz­te Ruhe­stät­te von Oberst Erhard von Ehren­treu­ter, dem Erbau­er der Even­burg, sowie sei­ner jüngs­ten Toch­ter Maria von Wedel.

Beson­ders ein­drucks­voll sind zwei restau­rier­te Prunk­sär­ge aus dem 17. Jahr­hun­dert. Die his­to­ri­sche Gruft ist seit 2015 im Rah­men von Füh­run­gen zugäng­lich.

Anschlie­ßend ging es zurück zur Even­burg. Bei einer Schloss­füh­rung erhiel­ten die Teil­neh­mer wei­te­re Ein­bli­cke in die Geschich­te und Ent­wick­lung des tra­di­ti­ons­rei­chen Gebäudes.

Nach dem Rund­gang stand im Fest­saal ein gemein­sa­mes Mit­tags­buf­fet auf dem Pro­gramm. Der anschlie­ßen­de Aus­tausch bot den Bestat­tern Gele­gen­heit, Erfah­run­gen zu tei­len, Kon­tak­te zu pfle­gen und über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in der Bestat­tungs­kul­tur zu sprechen.

Gedächt­nis­wald arbei­tet mit 62 Bestat­tungs­un­ter­neh­men zusammen

Der Bestat­ter­tag ist für den Gedächt­nis­wald Herr­lich­keit Gödens zugleich ein wich­ti­ger Bestand­teil sei­ner Netz­werk­ar­beit. Aktu­ell arbei­tet der Gedächt­nis­wald mit 62 Bestat­tungs­un­ter­neh­men zusammen.

Der regel­mä­ßi­ge per­sön­li­che Aus­tausch soll dazu bei­tra­gen, dass Bestat­ter ihre Kun­den und Ange­hö­ri­gen zuver­läs­sig über die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten und Ent­wick­lun­gen rund um die Wald­be­stat­tung infor­mie­ren können.

Auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Inter­es­sier­ten und Ange­hö­ri­gen hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckelt. Der Gedächt­nis­wald infor­miert unter ande­rem über Face­book und Insta­gram regel­mä­ßig über die Wald­be­stat­tung, die ver­schie­de­nen Stand­or­te und aktu­el­le Entwicklungen.

Mensch-Tier-Bereich in Frie­de­burg wächst

Zu den jün­ge­ren Ent­wick­lun­gen gehört der Mensch-Tier-Bereich am Stand­ort Frie­de­burg. Die­ser ist seit rund einem Jahr in Betrieb. Inzwi­schen haben dort bereits ers­te Tier­be­stat­tun­gen stattgefunden.

Das Inter­es­se an die­sem beson­de­ren Ange­bot wächst. Des­halb soll die vor­han­de­ne Flä­che künf­tig wei­ter aus­ge­baut werden.

Auch Stand­ort Leer wird weiterentwickelt

Auch am Stand­ort Leer schrei­tet die Ent­wick­lung des Gedächt­nis­wal­des vor­an. Die bestehen­de Flä­che wird kon­ti­nu­ier­lich erweitert.

Per­spek­ti­visch soll außer­dem der Betrieb auf einer bereits geneh­mig­ten Erwei­te­rungs­flä­che gegen­über der B 436 auf­ge­nom­men wer­den. Damit ent­ste­hen zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten für Men­schen, die sich für eine Wald­be­stat­tung interessieren.

His­to­rie trifft auf moder­ne Bestattungskultur

Der 4. Bestat­ter­tag auf der Even­burg ver­band damit zwei unter­schied­li­che Aspek­te: Einer­seits ging es um die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und neu­en Ange­bo­te in der Bestat­tungs­kul­tur, ande­rer­seits bot der his­to­ri­sche Ver­an­stal­tungs­ort die Gele­gen­heit, sich mit den The­men Tod, Erin­ne­rung und Bestat­tung auch aus einem geschicht­li­chen Blick­win­kel auseinanderzusetzen.

Für den Gedächt­nis­wald Herr­lich­keit Gödens ist der Bestat­ter­tag zugleich ein wich­ti­ger Ter­min, um das bestehen­de Netz­werk zu pfle­gen, Erfah­run­gen aus­zu­tau­schen und gemein­sam über die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung der Bestat­tungs­kul­tur in der Regi­on zu sprechen.

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Sym­bol­fo­to zum The­ma Fett­brand: Was­ser kann bei hei­ßem oder bren­nen­dem Fett eine gefähr­li­che Stich­flam­me ver­ur­sa­chen. Die Feu­er­wehr Leer demons­trier­te beim...

Lokal

Wär­me­pum­pen in Ost­fries­land gefragt: Woort­mann in Flachs­meer mit vol­len Auftragsbüchern

Im Gespräch (von links): Nico Blo­em, Fried­helm Wort­mann, Pro­ku­rist Ubbo Höne­ke und Ernst-Ingo Lind. Bild: pri­vat Nach­fra­ge nach Wär­me­pum­pen steigt...

Lokal

Jugend­feu­er­weh­ren in Folm­husen: Hol­ter­fehn gewinnt Jugendnachmittag

Die Sie­ger der Jugend­feu­er­wehr Hol­ter­fehn freu­en sich über den ers­ten Platz beim Jugend­nach­mit­tag in Folm­husen. Foto: Jugend­feu­er­wehr Folmhusen Jugend­feu­er­weh­ren zei­gen...

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

Bän­te — Die Band mit der Ente — Fema­le fron­ted Punk­rock aus dem Ammer­land — Bei­trags­fo­to: Foto­stu­dio Scheiwe 11 Jah­re...

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New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

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Hafen­fest Wee­ner 2026: Wein­fest, Dra­chen­boot­ren­nen und Live-Musik vom 28. bis 30. August

Hafen­fest Wee­ner 2026: Drei Tage mit Musik, Dra­chen­boot­ren­nen, Wein­fest und mari­ti­mer Stimmung Wee­ner. Der Alte Hafen in Wee­ner wird vom...

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum...

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

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FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

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