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Graue Kobol­de im Ein­satz – Hil­fe für Stadt­tau­ben & ande­re gefie­der­te Notfälle

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Anni Ahlers und ihr Part­ner Mat­thi­as Krö­ger enga­gie­ren sich mit Herz und Hin­ga­be für den Ver­ein „Graue Kobol­de – Tau­ben­hil­fe mit Herz n.e.V.“. Ihr uner­müd­li­cher Ein­satz hilft, ver­letz­ten und kran­ken Stadt­tau­ben ein bes­se­res Leben zu ermög­li­chen. Gemein­sam set­zen sie sich für Auf­klä­rung, Tier­schutz und die Ret­tung gefie­der­ter Not­fäl­le ein

Graue Kobol­de – Tau­ben­hil­fe mit Herz: Für die ver­ges­se­nen Stadt­be­woh­ner im Federkleid

Wenn in deut­schen Städ­ten von Tier­schutz gespro­chen wird, den­ken vie­le an Hun­de, Kat­zen oder Wild­tie­re. Doch eine Tier­art fris­tet oft ein stil­les, unbe­ach­te­tes Dasein zwi­schen Pflas­ter­stei­nen und Haus­fas­sa­den: die Stadt­tau­be. Der Ver­ein “Graue Kobol­de – Tau­ben­hil­fe mit Herz n.e.V.” hat es sich zur Auf­ga­be gemacht, genau die­sen oft miss­ver­stan­de­nen Tie­ren zu hel­fen – mit Herz, Fach­wis­sen und uner­müd­li­chem Einsatz.


🐦 Stadt­tau­ben: Von Men­schen gezüch­tet, von Men­schen vergessen

Vie­le wis­sen nicht, dass die meis­ten Stadt­tau­ben kei­ne “Wild­tie­re” im klas­si­schen Sin­ne sind, son­dern Nach­fah­ren von Zucht- und Brief­tau­ben, die ursprüng­lich vom Men­schen gezüch­tet wur­den. Ver­flo­gen, aus­ge­setzt oder nicht mehr gewollt, sind sie auf sich allein gestellt – oft nicht fähig, in frei­er Natur zu über­le­ben.


❤️ Pfle­ge- und End­stel­len: Zuflucht für ver­letz­te Tiere

“Graue Kobol­de” betreibt und koor­di­niert Pfle­ge­stel­len für ver­letz­te, kran­ke oder schwa­che Tau­ben, in denen sich ehren­amt­li­che Hel­fer mit viel Herz um die Tie­re küm­mern. Eini­ge erho­len sich voll­stän­dig und fin­den ein Zuhau­se in betreu­ten Volie­ren, ande­re benö­ti­gen dau­er­haf­te Betreu­ung – sie fin­den eine lie­be­vol­le End­stel­le.


🔍 Auf­klä­rung statt Vorurteile

Ein gro­ßes Anlie­gen des Ver­eins ist es, mit Mythen und Vor­ur­tei­len über Stadt­tau­ben auf­zu­räu­men. Noch immer gel­ten sie als Schäd­lin­ge – doch in Wahr­heit sind sie durch mensch­li­ches Zutun in die­se Lage gera­ten. Der Ver­ein infor­miert des­halb aktiv über art­ge­rech­te Lösun­gen wie betreu­te Tau­ben­schlä­ge und kon­trol­lier­te Fortpflanzung.


🛟 Hil­fe für ver­letz­te Stadt­tau­ben – und mehr

Täg­lich sind Ver­eins­mit­glie­der und frei­wil­li­ge Hel­fer im Ein­satz, um ver­letz­te oder kran­ke Tie­re zu sichern und zu ver­sor­gen. Vie­le Tau­ben lei­den lei­se – an Brü­chen, Para­si­ten oder Miss­bil­dun­gen – und bekom­men durch die “Grau­en Kobol­de” end­lich Hil­fe und Wür­de zurück.

Zudem ist der Ver­ein Teil eines enga­gier­ten Tier­ret­tungs-Netz­werks in Ost­fries­land. Wer ver­letz­te oder hilf­lo­se Stadt­tau­ben, Enten oder Gän­se fin­det, kann sich direkt an den Ver­ein wen­den. Oft zählt jede Minu­te – und das Team weiß, was zu tun ist.


🥚 Eier­tausch: Nach­hal­ti­ger Schutz statt Vermehrung

Damit sich die Stadt­tau­ben­po­pu­la­ti­on nicht unkon­trol­liert ver­mehrt, betreibt der Ver­ein den Eier­tausch in betreu­ten Schlä­gen: Ech­te Eier wer­den durch Attrap­pen ersetzt – so bleibt das Brut­ver­hal­ten erhal­ten, ohne dass neue Küken schlüp­fen. Der Eier­tausch fin­det auch an wil­den Brut­plät­zen statt, um den Tie­ren in ihrem natür­li­chen Lebens­raum zu hel­fen und die Popu­la­ti­on nach­hal­tig zu kon­trol­lie­ren. Die­se tier­schutz­ge­rech­te Lösung dient sowohl dem Schutz der Tie­re als auch der Stadtbevölkerung.

 


📍 Heu­te vor Ort in Leer – Mes­se­be­su­cher willkommen!

Wer mehr über die wert­vol­le Arbeit der “Grau­en Kobol­de” erfah­ren möch­te, hat heu­te, am 5. Mai 2025, die Gele­gen­heit:
📍 Der Ver­ein ist mit einem eige­nen Mes­se­stand auf der Hun­de- und Pfer­de­mes­se in der Ost­fries­land­hal­le in Leer ver­tre­ten – noch bis 17 Uhr!
Dort ste­hen enga­gier­te Mit­glie­der für Gesprä­che, Fra­gen und Infor­ma­ti­ons­ma­te­ri­al bereit. Auch Spen­den sind vor Ort möglich.


✉️ Kon­takt & Mitmachen

Wer den Ver­ein unter­stüt­zen, Hil­fe anfor­dern oder sich enga­gie­ren möch­te, erreicht die “Grau­en Kobol­de” direkt unter:
📧 E‑Mail: grauekobolde@gmx.de

📱 Not­fäl­le per Whats­App: 0171 3698352

 

💬 Egal ob Fra­gen zur Tau­ben­hal­tung, Tier­ret­tung oder Pfle­ge­stel­len – jede Anfra­ge ist will­kom­men.
💡 Auch Helfer*innen im Raum Ost­fries­land sind herz­lich ein­ge­la­den, Teil des Netz­werks zu werden.


📣 Mehr über den Ver­ein, Inter­views und Hin­ter­grün­de dem­nächst auch im Lese­r­ECHO-Por­tal – natür­lich kos­ten­los und ohne Abo.


 

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Heu­te letz­ter Mes­se­tag: Tie­risch gut bera­ten auf der Hun­de- und Pfer­de­mes­se in Leer!

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Infla­ti­ons­ra­te in Nie­der­sach­sen sinkt im Febru­ar 2026 leicht

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Ent­span­nung bei den Ver­brau­cher­prei­sen: Infla­ti­ons­ra­te in Nie­der­sach­sen sinkt auf 1,9 Prozent

Im Febru­ar 2026 setz­te sich der Trend einer mode­ra­te­ren Preis­stei­ge­rung in Nie­der­sach­sen fort. Nach vor­läu­fi­gen Ergeb­nis­sen des Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) erhöh­te sich das Niveau der Ver­brau­cher­prei­se gegen­über dem Vor­jah­res­mo­nat um 1,9 Pro­zent. Damit liegt die Infla­ti­ons­ra­te unter dem Wert des Vor­mo­nats Janu­ar 2026, der bei 2,1 Pro­zent lag. Im Ver­gleich zum Vor­mo­nat stie­gen die Ver­brau­cher­prei­se ins­ge­samt um 0,2 Prozent.

Nah­rungs­mit­tel und Geträn­ke: Unter­schied­li­che Entwicklungen

Die Preis­ent­wick­lung im Bereich „Nah­rungs­mit­tel und alko­hol­freie Geträn­ke“ ver­lief im Febru­ar 2026 mit einem Anstieg von 1,6 Pro­zent unter­durch­schnitt­lich im Ver­gleich zur all­ge­mei­nen Teuerungsrate.

Wäh­rend bei den Nah­rungs­mit­teln ein mode­ra­ter Anstieg von 1,1 Pro­zent zu ver­zeich­nen war, stie­gen die Prei­se für alko­hol­freie Geträn­ke um 5,3 Pro­zent. Ins­be­son­de­re fol­gen­de Kate­go­rien waren von Preis­an­stie­gen betroffen:

  • Süß­wa­ren: +7,7 Pro­zent (dar­un­ter Scho­ko­la­de: +11,2 Prozent).

  • Fleisch und Fleisch­wa­ren: +4,9 Pro­zent (dar­un­ter Geflü­gel­fleisch: +9,5 Prozent).

  • Kaf­fee und Tee: Hier gab es über­durch­schnitt­li­che Anstie­ge (Kaf­fee u.Ä. +20,8 Pro­zent; Tee u.Ä. +3,4 Prozent).

Erfreu­li­cher für die Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher war die Ent­wick­lung bei Spei­se­fet­ten und Ölen, die sich gegen­über Febru­ar 2025 um 17,6 Pro­zent ver­bil­lig­ten – maß­geb­lich beein­flusst durch But­ter (-29,9 Pro­zent) und Oli­ven­öl (-10,8 Pro­zent). Auch Mol­ke­rei­pro­duk­te und Eier kos­te­ten 2,1 Pro­zent weni­ger als im Vorjahresmonat.

Ener­gie­prei­se bie­ten Entlastung

Ein wesent­li­cher Fak­tor für die nied­ri­ge­re Gesamt­in­fla­ti­on war die deut­li­che Ent­span­nung bei den Ener­gie­prei­sen. Die­se san­ken im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat um 2,7 Pro­zent. Beson­ders die Haus­halts­en­er­gie wur­de mit einem Rück­gang von 4,8 Pro­zent günstiger.

  • Fes­te Brenn­stof­fe: ‑8,3 Prozent.

  • Heiz­öl: ‑7,5 Prozent.

  • Gas: ‑5,2 Prozent.

  • Strom: ‑4,5 Prozent.

Die Kraft­stoff­prei­se hin­ge­gen stie­gen im Durch­schnitt leicht um 0,5 Pro­zent an, wobei Die­sel (+2,2 Pro­zent) teu­rer wur­de, wäh­rend Super­ben­zin (-0,1 Pro­zent) nahe­zu preis­sta­bil blieb.

Dienst­leis­tun­gen blei­ben der Preistreiber

Dienst­leis­tun­gen erwie­sen sich im Febru­ar 2026 erneut als maß­geb­li­cher infla­ti­ons­trei­ben­der Fak­tor. Die Prei­se in die­sem Bereich lagen 3,3 Pro­zent über dem Vor­jah­res­ni­veau. Die Net­to­kalt­mie­ten wirk­ten mit einem mode­ra­ten Anstieg von 1,8 Pro­zent dämp­fend auf den Gesamt­an­stieg. Ohne Berück­sich­ti­gung der Mie­ten erhöh­ten sich die Dienst­leis­tungs­prei­se sogar um durch­schnitt­lich 3,9 Prozent.

Zu den Berei­chen mit beson­ders hohen Stei­ge­run­gen zählten:

  • Luft­ver­kehr: +9,1 Prozent.

  • Sozia­le Ein­rich­tun­gen: +6,8 Pro­zent (davon Alten- und Behin­der­ten­pfle­ge: +10,1 Prozent).

  • Kul­tur­dienst­leis­tun­gen: +5,9 Pro­zent (dar­un­ter Kino, Thea­ter, Kon­zer­te: +10,4 Prozent).

Die Kern­in­fla­ti­on – der Gesamt­in­dex ohne Ener­gie und Nah­rungs­mit­tel – lag im Febru­ar 2026 um 2,5 Pro­zent höher als im Vorjahresmonat.


Quel­le: Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN), Pres­se­mit­tei­lung Nr. 024 vom 27.02.2026.

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CDU-Antrag zur Hin­den­burg­stra­ße in heu­ti­ger Rats­sit­zung erfolgreich

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CDU setzt Auf­he­bung des Umbe­nen­nungs­be­schlus­ses der Hin­den­burg­stra­ße durch

Pres­se­mit­tei­lung der CDU-Frak­ti­on der Stadt Leer

Leer, 26. Febru­ar 2026 – In der heu­ti­gen Sit­zung des Rates der Stadt Leer wur­de eine zen­tra­le poli­ti­sche Ent­schei­dung der ver­gan­ge­nen Mona­te revi­diert. Auf Antrag der CDU-Frak­ti­on hob das Gre­mi­um den bestehen­den Beschluss zur Umbe­nen­nung der Hin­den­burg­stra­ße mehr­heit­lich auf. Damit bleibt der Stra­ßen­na­me erhal­ten, wäh­rend die Dis­kus­si­on um die his­to­ri­sche Ein­ord­nung in eine neue Pha­se geht.

Demo­kra­ti­sche Kor­rek­tur und Bürgerwille

Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de der CDU im Rat der Stadt Leer, Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff, bezeich­ne­te das Ergeb­nis als eine „wich­ti­ge demo­kra­ti­sche Kor­rek­tur“. Die geplan­te Umbe­nen­nung habe über Mona­te hin­weg zu einer erheb­li­chen Pola­ri­sie­rung inner­halb der Bür­ger­schaft geführt. Laut Hein­richs­dorff habe die CDU das Signal vie­ler Bür­ger ernst genom­men, die sich im bis­he­ri­gen Ent­schei­dungs­pro­zess nicht aus­rei­chend berück­sich­tigt fühlten.

„Demo­kra­tie lebt nicht nur von Mehr­hei­ten, son­dern von Akzep­tanz. Wenn sich gro­ße Tei­le der Bür­ger­schaft nicht mit­ge­nom­men füh­len, muss Poli­tik bereit sein, Ent­schei­dun­gen zu über­prü­fen“, so Heinrichsdorff.

Ein­ord­nung statt Auslöschung

Trotz der Ent­schei­dung gegen die Umbe­nen­nung betont die CDU-Frak­ti­on, dass damit kei­ne Rela­ti­vie­rung der his­to­ri­schen Rol­le Paul von Hin­den­burgs ein­her­ge­he. Hin­den­burg blei­be eine his­to­risch belas­te­te Per­sön­lich­keit, deren Rol­le in der Geschich­te nie­mand verteidige.

Die Frak­ti­on ver­tritt jedoch den Stand­punkt, dass Geschich­te nicht durch das Ent­fer­nen eines Stra­ßen­na­mens ver­schwin­det. Statt­des­sen müs­se sie ein­ge­ord­net und erklärt wer­den. Als sach­ge­rech­ten Weg schlägt die CDU wei­ter­hin eine sicht­ba­re his­to­ri­sche Kon­tex­tua­li­sie­rung vor Ort vor. Ein erläu­tern­des Hin­weis­schild soll künf­tig die not­wen­di­ge Erin­ne­rungs­kul­tur mit den Inter­es­sen der Anwoh­ner in Ein­klang bringen.


Dank an bür­ger­schaft­li­ches Engagement

Beson­de­ren Dank sprach die CDU-Frak­ti­on der Bür­ger­initia­ti­ve Hin­den­burg­stra­ße sowie Sophia Ihnen aus. Deren inten­si­ves Enga­ge­ment habe ver­deut­licht, wie wich­tig Trans­pa­renz, Mit­wir­kung und gegen­sei­ti­ger Respekt im poli­ti­schen Pro­zess für die Men­schen in Leer sind.

Fokus auf den Zusammenhalt

Für die CDU ist die heu­ti­ge Ent­schei­dung kein Zei­chen von Schwä­che, son­dern Aus­druck einer funk­tio­nie­ren­den kom­mu­na­len Demo­kra­tie. Es gehe nun dar­um, den Zusam­men­halt in der Stadt wie­der zu stärken.

„Heu­te geht es nicht um Gewin­ner oder Ver­lie­rer. Es geht um den Zusam­men­halt in unse­rer Stadt. Mit der Auf­he­bung des Beschlus­ses schaf­fen wir die Grund­la­ge für mehr Sach­lich­keit und ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der“, erklär­te Hein­richs­dorff abschließend.

Im Sep­tem­ber 2025 unter­streicht die CDU-Frak­ti­on im Stadt­rat Leer ihre geschlos­se­ne Hal­tung zur Bei­be­hal­tung des Stra­ßen­na­mens Hin­den­burg­stra­ße. Hil­trud Rich­mond und der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff beto­nen dabei, dass der klar geäu­ßer­te Wil­le der Anwoh­ner respek­tiert wer­den müs­se, die sich in einer Befra­gung mehr­heit­lich gegen eine Umbe­nen­nung und statt­des­sen für eine his­to­ri­sche Ein­ord­nung aus­ge­spro­chen haben.
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Rat stoppt Umbe­nen­nung der Hin­den­burg­stra­ße nach kon­tro­ver­ser Debatte

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Rat der Stadt Leer kippt Umbe­nen­nung der Hindenburgstraße

Pres­se­mit­tei­lung der FDP-Frak­ti­on der Stadt Leer

Leer, 26. Febru­ar 2026 – In einer emo­ti­ons­ge­la­de­nen Sit­zung hat der Rat der Stadt Leer am heu­ti­gen Don­ners­tag­abend eine weit­rei­chen­de Ent­schei­dung revi­diert. Mit Mehr­heit stimm­ten die Rats­mit­glie­der für einen Antrag der CDU-Frak­ti­on, den ursprüng­li­chen Beschluss zur Umbe­nen­nung der Hin­den­burg­stra­ße auf­zu­he­ben. Damit bleibt der his­to­risch umstrit­te­ne Stra­ßen­na­me vor­erst erhalten.

Erfolg für die Bür­ger­be­tei­li­gung: FDP-Frak­ti­on setzt sich geschlos­sen für Erhalt der Hin­den­burg­stra­ße ein

In der heu­ti­gen Sit­zung des Rates der Stadt Leer wur­de ein ent­schei­den­der Sieg für die Bestän­dig­keit und den Bür­ger­wil­len errun­gen. Mit gro­ßer Mehr­heit (20 Ja-Stim­men gegen 9 Nein-Stim­men bei 7 Ent­hal­tun­gen) folg­te der Rat dem Antrag auf Auf­he­bung des Umbe­nen­nungs­be­schlus­ses für die Hin­den­burg­stra­ße. Die FDP-Frak­ti­on stimm­te dabei geschlos­sen und aus tie­fer Über­zeu­gung für den Erhalt des Straßennamens.

Geschlos­se­ne Hal­tung der Liberalen

Die FDP-Frak­ti­ons­mit­glie­der Sven Albert, Gün­ter Pod­lich und Susan­ne Smit hat­ten bereits im Vor­feld der Ent­schei­dung eine kla­re, ein­heit­li­che Linie ver­tre­ten. Die libe­ra­le Frak­ti­on sah in der geplan­ten Umbe­nen­nung nicht nur einen unver­hält­nis­mä­ßi­gen Ein­griff in die Lebens­welt der Anwoh­ner, son­dern auch eine ver­pass­te Chan­ce für eine reflek­tier­te Erinnerungskultur.

Rück­blick: Wort gehal­ten seit Sep­tem­ber 2025

Bereits vor fünf Mona­ten, als am 25. Sep­tem­ber 2025 eine knap­pe Mehr­heit in gehei­mer Abstim­mung für die Umbe­nen­nung votier­te, bezog die FDP deut­lich Stel­lung. Die Frak­ti­on beton­te damals wie heu­te, dass Paul von Hin­den­burg zwar eine his­to­risch kom­ple­xe und kri­tisch zu betrach­ten­de Per­sön­lich­keit sei, eine Til­gung des Namens aus dem Stadt­bild jedoch der fal­sche Weg wäre.

In ihrem dama­li­gen State­ment und dem heu­ti­gen Dis­kurs unter­strich die FDP:

„Ohne Erin­ne­rung gibt es weder Über­win­dung des Bösen noch Leh­ren für die Zukunft.“ (Roman Herzog)

Argu­men­te für Iden­ti­tät und his­to­ri­sche Einordnung

Die FDP-Frak­ti­on stütz­te ihre Ent­schei­dung auf drei zen­tra­le Säulen:

  1. Respekt vor dem Bür­ger­wil­len: Die Stra­ße ist seit fast 100 Jah­ren Teil des Lebens­um­fel­des. Die Frak­ti­on respek­tiert die per­sön­li­che Iden­ti­fi­ka­ti­on der Anwoh­ner mit ihrer Hei­mat­adres­se und lehnt eine poli­ti­sche Bevor­mun­dung gegen das kla­re Votum der Betrof­fe­nen ab.

  2. His­to­ri­sche Authen­ti­zi­tät: Der Name Hin­den­burg­stra­ße in Loga erin­nert auch an den Besuch des Reichs­prä­si­den­ten im Mai 1927 auf der Even­burg – ein Ereig­nis, das damals ganz Ost­fries­land beweg­te. Die­se loka­le His­to­rie soll­te nicht aus­ge­löscht werden.

  3. Ler­nen statt Ver­drän­gen: Statt eines neu­en Namens for­dert die FDP wei­ter­hin eine reflek­tier­te Erin­ne­rungs­po­li­tik. Ziel bleibt die Instal­la­ti­on einer sicht­ba­ren Hin­weis­ta­fel mit his­to­ri­schem Kon­text direkt an der Frie­dens­kir­che, um die Geschich­te kri­tisch und sicht­bar zu vermitteln.

Ein Sieg der Vernunft

„Wir freu­en uns, dass der Rat heu­te die Grö­ße beses­sen hat, eine Ent­schei­dung zu kor­ri­gie­ren, die in der Bür­ger­schaft zu tie­fem Unfrie­den geführt hat­te“, so die Frak­ti­on nach der Abstim­mung. Beson­ders die hohe Betei­li­gung an der Bür­ger­initia­ti­ve und die über 1.100 Unter­schrif­ten hät­ten gezeigt, dass die Men­schen in Leer Bestän­dig­keit und einen ehr­li­chen Umgang mit der Geschich­te fordern.

Die FDP-Frak­ti­on sieht in dem heu­ti­gen Ergeb­nis eine Bestä­ti­gung ihrer Arbeit: Geschich­te muss aus­ge­hal­ten und erklärt wer­den, anstatt sie durch Umbe­nen­nun­gen in den Hin­ter­grund zu drängen.

Gün­ter Pod­lich und Sven Albert von der FDP-Frak­ti­on der Stadt Leer – Susan­ne Smit fehlt – ste­hen vor dem Schild in der Hin­den­burg­stra­ße. Die FDP hat­te sich klar gegen die Umbe­nen­nung aus­ge­spro­chen. Am 25. Sep­tem­ber 2025 beschloss der Stadt­rat in gehei­mer Abstim­mung mit 29 abge­ge­be­nen Stim­men die Umbe­nen­nung: 15 Stim­men dafür, 14 dage­gen. Damit ist der Beschluss rechts­kräf­tig, und die Stra­ße wird künf­tig einen neu­en Namen erhalten.
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Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Mar­ke­ting: Geschäfts­er­öff­nung: So wird Ihr Event zum unver­gess­li­chen Erlebnis!

Per­fek­te Pla­nung für Ihre Geschäfts­er­öff­nung, Fir­mener­wei­te­rung oder Ihr Firmenjubiläum Eine erfolg­rei­che Geschäfts­er­öff­nung, eine Erwei­te­rung oder ein Fir­men­ju­bi­lä­um sind idea­le Anläs­se,...

Veranstaltung

Digi­ta­ler Schutz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf

Sicher im Netz: VHS Leer klärt über Online-Betrug auf Die Digi­ta­li­sie­rung bie­tet unzäh­li­ge Mög­lich­kei­ten, birgt jedoch auch wach­sen­de Gefah­ren. Betrü­ge­ri­sche...

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Knei­pen­fes­ti­val Leer Live: DJ-Beats und Saxo­fon im 360 Grad

DJ Casa & Tobi­as Leon Hacker: Ein ein­ge­spiel­tes Team In der Müh­len­stra­ße 36–38 erwar­tet die Besu­cher von 21:00 bis 24:00 Uhr...

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The Air­let­tes prä­sen­tie­ren Swing-Inter­pre­ta­tio­nen der Neun­zi­ger­jah­re in Leer

Ein musi­ka­li­scher Dream­li­ner gefäl­lig? The Air­let­tes laden zum Swing-Flug ins SparkassenForum Leer. Wer am Mitt­woch, den 4. März 2026, das...

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Balls­ha­ker brin­gen die AC/DC Expe­ri­ence zum Knei­pen­fes­ti­val Leer Live!

Das Knei­pen­fes­ti­val „Leer Live!“ ver­wan­delt die Innen­stadt am 7. März 2026 erneut in eine musi­ka­li­sche Erleb­nis­mei­le mit ins­ge­samt 12 Kon­zer­ten...

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Rock-For­ma­ti­on Accu­ra­cy gas­tiert beim Knei­pen­fes­ti­val Leer Live im Celona

Leer Live! 2026: Rock-Power im Celo­na – „Accu­ra­cy“ ver­spricht 100 % schla­ger­freie Zone Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt sich am 7. März...

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Acht Auto­häu­ser prä­sen­tie­ren Trends auf der Leera­ner Auto­schau 2026

Acht Auto­häu­ser, ein Ziel: Die Leera­ner Auto­schau 2026 lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, den 1. März 2026, ver­wan­delt sich Leer...

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Ers­tes Coun­try Fest im Live Music Cen­ter Hin­te angekündigt

Coun­try Fest 2026: Wil­der Wes­ten zieht ins Live Music Cen­ter Hin­te ein Am 21. März 2026 ver­wan­delt sich das Live Music...

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Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag in Moorm­er­land bie­tet Früh­jahrs­trends und Wohndesign

Früh­lings­er­wa­chen in Moorm­er­land: Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag bei Möbel­haus Thiems und flo­ra & fauna Moorm­er­land. Wäh­rend der Win­ter sich lang­sam ver­ab­schie­det, set­zen das...

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Leer Live 2026: Zwölf Kon­zer­te in zwölf Locations

Leer Live! 2026: Das Knei­pen­fes­ti­val ver­wan­delt die Innen­stadt in eine Konzertmeile LEER – Nach dem beein­dru­cken­den Erfolg der Neu­auf­la­ge im...

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Hei­mat­büh­ne Bin­gum bringt platt­deut­sche Komö­die auf die Bühne

Vor­hang auf in Bin­gum: Pre­mie­re für platt­deut­sche Komö­die „Bi Rön­ne­kamp is Utverkop“ BINGUM – Für die Hei­mat­büh­ne Bin­gum beginnt die...