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Hohe Inflation führt im 2. Quartal 2022 zu Reallohnrückgang von 4,4 %
Nominallohnanstieg um 2,9 % zum Vorjahresquartal kann Inflation nicht ausgleichen
WIESBADEN – Die anhaltend hohe Inflation in Deutschland hat im 2. Quartal 2022 erneut zu einem Reallohnrückgang geführt: Zwar war der Nominallohnindex im 2. Quartal 2022 nach vorläufigen Ergebnissen der neuen Verdiensterhebung um 2,9 % höher als im Vorjahresquartal, allerdings stiegen die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um 7,6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ergibt dies einen realen (preisbereinigten) Verdienstrückgang von 4,4 %, nachdem die Reallöhne im 1. Quartal 2022 um 1,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal gesunken waren. Die Inflation zehrte somit den Nominallohnanstieg auch im 2. Quartal 2022 mehr als auf. Der Nominallohnindex bildet die Entwicklung der Bruttomonatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einschließlich Sonderzahlungen ab, während der Reallohnindex über die preisbereinigte Verdienstentwicklung Auskunft gibt.
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Niedersachsen: So nutzen Sie Kredit und Förderung richtig
Hauskredit Niedersachsen: Fördermittel, Modernisierung und regionale Handwerker
Wer in Niedersachsen ein Haus besitzt oder plant, Wohneigentum zu erwerben, steht oft vor der Frage: Wie lässt sich die Finanzierung optimal gestalten – und welche Fördermittel stehen zur Verfügung? Der Hauskredit ist dabei mehr als ein bloßes Darlehen: Er ist Teil einer langfristigen Strategie, die Modernisierung, Sanierung und Renovierung miteinander verbindet.
Hauskredit mit Förderung – Chancen für Eigentümer in Niedersachsen
Das Land Niedersachsen unterstützt private Bauherren und Eigentümer über die NBank mit zinsverbilligten Darlehen und Zuschüssen. Gefördert werden der Neubau, der Erwerb sowie die Modernisierung von selbstgenutztem Wohnraum. Besonders attraktiv sind Programme zur energetischen Sanierung, die Dämmung, Fenstererneuerung oder den Austausch alter Heizsysteme einschließen.
Die KfW ergänzt diese Landesförderung durch bundesweite Programme wie das Wohneigentumsprogramm (KfW 124) oder die Heizungsförderung (KfW 297). Wer beide Förderquellen kombiniert, kann die Finanzierungskosten deutlich senken.
Tipp: Förderanträge müssen vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Nachträgliche Bewilligungen sind ausgeschlossen. Die NBank bietet hierzu eine Förderberatung unter Tel. 0511 / 30031‑9333 oder per E‑Mail an info@nbank.de.
Modernisierungskredit – Investition in Energieeffizienz und Zukunft
Ein Modernisierungskredit dient dazu, die Immobilie technisch und energetisch zu verbessern. Wärmepumpe, Photovoltaik, Dachdämmung oder neue Fenster sind typische Maßnahmen. Da diese den Wert des Hauses steigern, gewähren Banken häufig günstigere Zinsen als bei Konsumentenkrediten.
Aktuell liegen die Zinssätze laut Sparkasse.de zwischen 3,3 und 5,5 Prozent, abhängig von Bonität und Sicherheiten. Oft ist kein Grundbucheintrag erforderlich – das spart Zeit und Kosten.
Sanierungskredit – Substanz erhalten, Schäden beheben
Wenn Feuchtigkeit, marode Leitungen oder ein undichtes Dach die Bewohnbarkeit gefährden, ist ein Sanierungskredit gefragt. Diese Kredite werden meist wie klassische Baufinanzierungen behandelt und über das Grundbuch abgesichert. Die Laufzeiten sind länger, die Prüfung strenger – dafür sichern sie den langfristigen Erhalt der Immobilie.
Empfehlung: Eine fachliche Schadensanalyse vor Antragstellung ist sinnvoll. Banken verlangen häufig Kostenvoranschläge oder Gutachten, um die Notwendigkeit der Maßnahmen zu belegen.
Renovierungskredit – kleine Summen, große Wirkung
Der Renovierungskredit deckt kleinere Projekte ab: neue Tapeten, Bodenbeläge oder Möbel. Die Kreditsummen liegen meist unter 20.000 Euro, die Laufzeiten sind kurz, und die Zinsen etwas höher. Ideal für Eigentümer, die ihr Zuhause verschönern möchten, ohne tief in die Finanzierung einzusteigen.
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Regionale Unterstützung: Handwerkernetzwerk BauWoLe.de
Wer Modernisierung, Sanierung oder Renovierung plant, braucht nicht nur die passende Finanzierung, sondern auch zuverlässige Handwerker. Das regionale Handwerkernetzwerk BauWoLe.de – kurz für bauen, wohnen, leben – bietet Eigentümern in Niedersachsen eine Plattform, um qualifizierte Fachbetriebe aus der eigenen Region zu finden. Ob Heizungsbauer, Dachdecker, Fliesenstudio oder Küchenplaner – hier lassen sich Angebote vergleichen und direkt Kontakt aufnehmen.
Vorteil: BauWoLe.de verbindet die Finanzierungsplanung mit der praktischen Umsetzung. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz für nachhaltiges Wohnen und Modernisieren.
Ausblick
Ein Hauskredit in Niedersachsen ist heute mehr als eine reine Finanzierung – er ist Teil einer umfassenden Strategie für Energieeffizienz, Werterhalt und Lebensqualität. Wer Fördermittel von NBank und KfW nutzt und gleichzeitig auf regionale Fachbetriebe über BauWoLe.de setzt, profitiert doppelt: von günstigen Konditionen und professioneller Umsetzung vor Ort.
Experten‑Info Sven Albert Selbstständiger Berater – Schwäbisch Hall 📍 Neues Büro in Leer, Heisfelder Str. 111 a, 26789 Leer 📞 Telefon: 0491 / 20340108 📱 Mobil: 01522 / 2686457 ✉️ Mail: sven.albert@schwaebisch-hall.de
Ihr Ansprechpartner für Baufinanzierung, Bausparen und Fördermöglichkeiten – Mitglied im Netzwerk ImmobilienKompass Nordwest.
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Vital in den Frühling starten: Körper entgiften mit Basenfasten und ganzheitlicher Therapie
Heilpraktikerin Astrid Frey begleitet Sie mit frischem Obst und Gemüse sowie einem individuellen Basenfasten-Programm bei Ihrem persönlichen Frühjahrsputz von innen.
Frühlingserwachen für Körper und Seele: Zeit für den inneren Hausputz
Endlich ist er da – der Frühling! Die Tage werden spürbar länger, die Sonne lässt sich öfter blicken und die schweren Wintermäntel wandern ganz nach hinten in den Schrank. Es ist ein befreiendes Gefühl, wieder in leichtere Stoffe zu schlüpfen und die ersten warmen Sonnenstrahlen bewusst auf der Haut zu spüren.
Doch mit der leichteren Kleidung wächst bei vielen auch das Bewusstsein für die Spuren, die die gemütliche Winterzeit hinterlassen hat. Die „Schutzschicht“, die uns treu durch die kalten Monate begleitet hat, darf nun Stück für Stück weichen. Auch wenn es uns manchmal noch schwerfällt, die trägen Gewohnheiten des Winters hinter uns zu lassen: Jetzt ist der ideale Moment für einen Frühjahrsputz von innen.
Um den Körper sanft auf den „Frühlingsmodus“ umzustellen, haben sich vier Wege besonders bewährt:
1. Basenfasten: Genussvoll entlasten
Beim Basenfasten durchbrechen wir ungesunde Ernährungsmuster und schenken dem Körper eine wertvolle Erholungsphase. Es ist eine besonders sanfte Form des Fastens, bei der man nicht hungert, sondern den Fokus auf Lebensmittel legt, die der Körper basisch verstoffwechselt. Ziel ist es, das Säure-Basen-Gleichgewicht wiederherzustellen und eine Übersäuerung – oft verursacht durch Stress, Kaffee, Zucker oder Fleisch – auszugleichen.
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Was auf den Teller kommt: Genießen Sie ausschließlich basenbildende Lebensmittel wie frisches Gemüse, reifes Obst, aromatische Kräuter, vitale Keimlinge und hochwertige Pilze.
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Was wir weglassen: Für einen Zeitraum von meist ein bis zwei Wochen meiden wir konsequent Säurebildner wie Fleisch, Milchprodukte, Getreide (Brot, Pasta), Zucker, Kaffee und Alkohol.
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Der Effekt: Dieser „kulinarische Frühjahrsputz“ entlastet den Stoffwechsel, regt die Entgiftung an und hilft dabei, überschüssiges Wasser und Schlacken auszuschwemmen. Sie gewinnen neue Energie, ohne den Körper durch radikalen Verzicht zu schwächen.
2. Fußreflexzonenmassage: Der Kick für den Stoffwechsel
Über die gezielte Massage der Reflexzonen an den Füßen setzen wir direkte Impulse für die Entgiftungsorgane. Leber, Gallenblase, Darm und Nieren werden angeregt, ihre Arbeit effizienter aufzunehmen – ein wahrer Frischekick für Ihren gesamten Stoffwechsel.
3. Kohnetherapie: Reinigung durch Komplexmittel
Um den Reinigungsprozess zu vollenden, nutzen wir die Kraft der Komplexmittel. Diese unterstützen die Leber, die Gallenblase sowie den Darm und die Nieren gezielt bei ihrer wichtigen Ausscheidungs- und Entgiftungsfunktion. So wird der Körper dabei unterstützt, Altes loszulassen.
4. Kinesiologische Unterstützung: Ihr individueller Fahrplan
Jeder Körper ist einzigartig. Mittels kinesiologischer Austestung finden wir Antworten auf die entscheidenden Fragen für Ihren persönlichen Erfolg:
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Wann ist der optimale Zeitpunkt für Ihren Start?
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Welche basischen Lebensmittel unterstützen Ihr Vorhaben ganz individuell?
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Wie viele Wochen benötigt Ihr Körper für diesen inneren Hausputz?
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Bedarf es in dieser Zeit noch weiterer, spezifischer Unterstützung?
Was wir gemeinsam erreichen
Durch die Kombination aus bewusster Ernährung, manueller Therapie und der gezielten Bindung von Giftstoffen erzielen wir einen effektiven „Reset“ für Ihr System:
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Pfunde purzeln lassen: Wir verabschieden uns auf natürliche Weise vom Winterspeck.
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Tiefe Reinigung: Ihr Körper wird von innen heraus geklärt.
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Strahlendes Wohlbefinden: Ein entlasteter Körper schenkt Ihnen mehr Energie, bessere Laune und ein frischeres Hautbild.
Nutzen wir die aufstrebende Frühlingsenergie, um mit Leichtigkeit und Vitalität in die warme Jahreszeit zu starten! Ich begleite Sie bei Ihrem persönlichen Frühjahrsputz mit einem individuellen Programm und köstlichen Rezepten für basische Gerichte.
Kontakt & weitere Informationen:
Heilpraktikerin Astrid Frey Spiekerooger Str. 12 26810 Westoverledingen
Tel.: 04955 9899844 Mail: info@astridfrey.de
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Nordic-Walking im Julianenpark – Bewegung, Natur und neue Kontakte
Der Julianenpark in Leer ist eine echte grüne Oase und bietet den idealen Rahmen für alle, die Sport an der frischen Luft lieben. Astrid Frey, Heilpraktikerin aus Ihrhove, lädt wöchentlich zum kostenlosen Nordic-Walking-Treff ein.
Hier stehen der Spaß an der Gemeinschaft und die Gesundheit im Vordergrund – egal ob für Anfänger oder Fortgeschrittene.
Das Wichtigste auf einen Blick:
✅ Wann? Jeden Mittwoch um 14:00 Uhr
✅ Wo? Treffpunkt ist der Parkplatz bei Burger King in Leer
✅ Wer? Jeder ist willkommen! Auch eine Teilnahme ohne Stöcke ist problemlos möglich.
✅ Kosten? Das Angebot ist komplett kostenfrei.
Ziel der Gruppe ist es, gemeinsam die richtige Technik zu erlernen, die Fitness zu fördern und dabei unkompliziert neue Kontakte zu knüpfen. Ein Einstieg in die seit Oktober 2025 bestehende Gruppe ist jederzeit und ohne Vorbedingungen möglich.
Kontakt für Informationen & Anmeldung: Naturheilpraxis Astrid Frey Spiekerooger Str. 12, 26810 Westoverledingen 📞 04955/9899844 oder 0152 5183 8740 📧 info@astridfrey.de
Nutzt das milde Frühlingswetter, atmet tief durch und bewegt euch gemeinsam mit Gleichgesinnten durch das Grüne!

Starten Sie mit neuer Leichtigkeit in die warme Jahreszeit! Um Ihren Körper nach den Wintermonaten sanft zu regenerieren und Ihre Vitalität zu steigern, bietet Ihnen die Naturheilpraxis Astrid Frey ein ganzheitliches Programm für Ihren inneren Frühjahrsputz an. Basierend auf bewährten naturheilkundlichen Methoden unterstützen wir Sie dabei, Ballast abzuwerfen und Ihr Wohlbefinden nachhaltig zu stärken.
Unsere Schwerpunkte für Ihre Gesundheit:
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Basenfasten
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Fußreflexzonenmassage
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Kinesiologische Unterstützung
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Kohnetherapie
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Stoffwechsel-Reset
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Säure-Basen-Ausgleich
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Ganzheitliche Entgiftung
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Individuelle Ernährungsbegleitung
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Niedersachsen übernimmt Führung beim Windenergie-Ausbau
Energiewende: Niedersachsen zündet den „Windenergie-Turbo“ und lässt Konkurrenz hinter sich
In der jüngsten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur für Windenergie an Land hat Niedersachsen ein Rekordergebnis erzielt und sich deutlich von den anderen Bundesländern abgesetzt. Mit fast einem Gigawatt an Zuschlägen untermauert das Land seine Vorreiterrolle, während Energieminister Christian Meyer (Grüne) drastisch vor drohenden „Stoppschildern“ aus Berlin warnt.
Ein Markt im Umbruch: Überzeichnung und sinkende Preise
Das Ausschreibungsergebnis der Bundesnetzagentur (BNetzA) zum Gebotstermin 1. Februar offenbart eine unerwartet hohe Dynamik im Markt. Die ausgeschriebene Menge von 3.445 Megawatt (MW) Windenergie an Land war deutlich überzeichnet. Insgesamt gingen 924 Gebote mit einer astronomischen Gesamtleistung von 7.858 MW ein. Am Ende erhielten 439 Gebote einen Zuschlag.
Besonders bemerkenswert: Der Wettbewerb drückt die Preise. Mit durchschnittlich 5,54 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) liegt der Gebotspreis signifikant unter dem Wert der vorherigen Ausschreibung von 6,06 ct/kWh. Das geringste Gebot lag deutschlandweit bei 5,19 ct/kWh, das höchste bei 5,64 ct/kWh. Für Energieminister Meyer ist dies ein klares Signal: „Das zeigt, wie günstig Windstrom ist. Er senkt den Strompreis, ist die günstigste Stromerzeugungsform und muss daher ausgebaut werden.“
Niedersachsen deklassiert Nordrhein-Westfalen
Die Machtverhältnisse beim Ausbau der Windenergie haben sich verschoben. Niedersachsen hat die Spitzenposition unter den Bundesländern nicht nur übernommen, sondern mit bemerkenswerter Dominanz ausgebaut. Mit einem Zuschlagsvolumen von fast einem Gigawatt – exakt 957 MW, verteilt auf 96 Angebote – liegt das Land unangefochten vorn.
Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten ist eklatant: 296 MW trennen Niedersachsen von Nordrhein-Westfalen, das im Vorjahr noch den ersten Platz belegte und nun auf rund 661 MW kommt. Auf dem dritten Rang folgt Sachsen-Anhalt mit gut 438 MW.
Der „Niedersachsen-Effekt“: Beschleunigte Genehmigungen und hohe Akzeptanz
Hinter dem Erfolg steht eine gezielte Strategie der Landesregierung. Christian Meyer führt das Ergebnis auf interne Strukturreformen zurück: „Die Zahlen zeigen: Unser Energie-Turbo für die Erneuerbaren läuft unaufhörlich.“
Wesentliche Treiber sind demnach:
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Die Task Force Energiewende: Sie hat die Genehmigungszeiten für neue Windräder auf nur noch 10,6 Monate verkürzt.
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Akzeptanz- und Beteiligungsgesetze: Die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe sorgt für hohe Zustimmung vor Ort. „Bei uns profitieren die Menschen vor Ort schon jetzt von der durch das Land eingeführten Akzeptanzabgabe und Beteiligung“, so der Minister.
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Rekord-Genehmigungen: Im Jahr 2025 wurde eine Rekordzahl von 807 Windrädern genehmigt. Meyer dankte Kommunen und Branche für diese „großartige Leistung“.
Klare Kante gegen Berlin: Sorge vor dem „Reiche-Stopp“
Trotz des Triumphs mischt sich scharfe Kritik in die Töne aus Hannover. Meyer richtete eine deutliche Warnung an die Bundesebene, namentlich an Bundesministerin [Name der Ministerin, falls Reiche ein Platzhalter ist, sonst: Reiche]. Die Branche brauche Planungs- und Investitionssicherheit. „Dieser Windenergie-Turbo darf jetzt aber nicht durch den von Bundesministerin Reiche geplanten Erneuerbaren-Stopp abgewürgt werden“, forderte er.
Unternehmen verfügten über rechtskräftige Genehmigungen. „Daher ist die Bundesregierung gut beraten, jetzt kein neues Stoppschild und eine ‚Reiche-Delle‘ beim Erneuerbaren-Ausbau zu verursachen.“
Die weitere Strategie: Sonderausschreibungen und Infrastruktur
Niedersachsen setzt auf eine Fortsetzung der Expansion. Der Minister begrüßte, dass der erfolgreiche gemeinsame Bundesratsantrag Bayerns und Niedersachsens für mehr Windenergie im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung aufgegriffen wurde. Geplant ist eine zügige Sonderausschreibung von 12 weiteren Gigawatt Windstrom.
Der Minister betonte die ökonomische Logik: Wind- und Sonnenstrom würden immer günstiger und senkten dauerhaft die Strompreise für Haushalte und Wirtschaft. Bei Speichern erlebe man eine „echte Effizienzrevolution“. Selbst die Bundesregierung rechne durch die geplanten 12 GW Sonderausschreibungen mit dauerhaft um 0,6 ct/kWh geringeren Stromkosten für alle. Daher sei es richtig, bundesweit auf Windkraft zu setzen, da sie Wachstumsmotor für den ländlichen Raum sei und die energieintensive Industrie stärke.
Allerdings mahnte Meyer auch hier zur Eile und forderte eine Beschleunigung des Ausbaus von Energienetzen und ‑speichern („Netz- und Speicher-Turbo“), um die Kosten weiter zu senken. Die 12 GW Sonderausschreibungen müssten „schnell über die Bühne gehen“, da ausreichend genehmigte, aber noch nicht bezuschlagte Anlagen existieren. Zudem fordert er zeitnah sinnvolle Regelungen für das Förderregime nach 2026.
Realisierung auf Rekordkurs: Der Kurs steht
Auch die Realisierungszahlen untermauern den Trend. Im ersten Quartal 2026 wurden laut Marktstammdatenregister in Niedersachsen 53 große Windkraftanlagen mit einer Leistung von gut 302 MW installiert (deutschlandweit 195 Anlagen mit 1.028 MW). Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es rund 271 MW bei 52 Anlagen.
„Wir sind und bleiben also auf Kurs“, erklärte der Energieminister. „Mit fast einem Gigawatt wurde allein in dieser ersten Runde zwei Drittel dessen bezuschlagt, was wir mit 1,5 Gigawatt als jährlichen Netto-Zubau planen.“ Der „Wind-Turbo“ laufe und laufe. Nun sei es entscheidend, dass alle bezuschlagten Anlagen zeitnah realisiert werden. Dies mache das Land unabhängiger von Importen schädlicher fossiler Energien wie Öl und Gas und sichere günstigen und sauberen Strom.
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