Wirtschaft

IHK Nord for­dert Auf­he­bung des Beherbergungsverbots

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Die IHK Nord for­dert die sofor­ti­ge Aus­set­zung des Beher­ber­gungs­ver­bots für Inlands­rei­sen­de aus Coro­na-Risi­ko­ge­bie­ten. „In Nie­der­sach­sen, Baden-Würt­tem­berg und Sach­sen wur­de das Beher­ber­gungs­ver­bot bereits von den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten gekippt, in ande­ren Bun­des­län­dern steht die Ent­schei­dung noch aus. Das zeigt ein­mal mehr, dass ein Beher­ber­gungs­ver­bot kein ver­hält­nis­mä­ßi­ges Mit­tel ist, um die Pan­de­mie ein­zu­däm­men“, so Jani­na Marah­rens-Hasha­gen, Vor­sit­zen­de der IHK Nord.
 
Gesund­heits­exper­ten sehen eine viel grö­ße­re Gefahr für die Aus­brei­tung des Virus in Zusam­men­künf­ten im pri­va­ten Umfeld, bei denen sich vie­le Men­schen auf engem Raum auf­hal­ten. Die Anste­ckungs­ge­fahr durch Rei­sen­de ist nach Mei­nung vie­ler Exper­ten viel gerin­ger. Denn auch im Urlaub sind die gän­gi­gen Abstands- und Hygie­ne­re­geln ein­zu­hal­ten und die Betrie­be in der Tou­ris­mus­wirt­schaft haben in den ver­gan­ge­nen Mona­ten siche­re Hygie­ne­kon­zep­te ausgearbeitet.
 
 
Die IHK Nord hält das Beher­ber­gungs­ver­bot daher für ein unge­eig­ne­tes Instru­ment, das dem Gast­ge­wer­be und der Wirt­schaft wei­ter scha­det. Die Tou­ris­mus- und Frei­zeit­wirt­schaft hat für den Nor­den Deutsch­lands eine beson­de­re Bedeu­tung und steht für mehr als 850.000 stand­ort­ge­bun­de­ne Arbeits­plät­ze. Bereits jetzt ist die Bran­che durch die staat­li­chen Infek­ti­ons­schutz-Vor­ga­ben an der Belas­tungs­gren­ze. Wei­te­re Ein­schrän­kun­gen könn­ten fata­le Fol­gen für Betrie­be und Beschäf­tig­te haben.
 
„Für die Betrie­be ist es ein unglaub­li­cher Auf­wand und teils unmög­lich nach­zu­voll­zie­hen, wel­che Gäs­te aus einem inner­deut­schen Risi­ko­ge­biet kom­men. Dabei gel­ten in allen Bun­des­län­dern unter­schied­li­che Rege­lun­gen“, so Marah­rens-Hasha­gen. Unein­heit­li­che Rege­lun­gen führ­ten zu wei­te­rer Ver­wir­rung bei den Gäs­ten, Wett­be­werbs­ver­zer­rung zwi­schen den Regio­nen und einer schwin­den­den Akzep­tanz für die Rege­lun­gen allgemein.

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Sued­Link soll Strom­kos­ten sen­ken: Was Ver­brau­cher davon haben

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Sued­Link: Elb­que­rung zwi­schen Schles­wig-Hol­stein und Nie­der­sach­sen abgeschlossen

Tun­nel­bohr­ma­schi­ne erreicht nach 5,2 Kilo­me­tern den Ziel­schacht in Wisch­ha­fen – wich­ti­ger Mei­len­stein für eine der zen­tra­len Strom­tras­sen der Energiewende

Ein wich­ti­ger Bau­ab­schnitt des Sued­Link ist abge­schlos­sen: Eine Tun­nel­bohr­ma­schi­ne hat nach rund ein­ein­halb Jah­ren den rund 5,2 Kilo­me­ter lan­gen Tun­nel unter der Elbe zwi­schen Wewels­fleth in Schles­wig-Hol­stein und Wisch­ha­fen in Nie­der­sach­sen fer­tig­ge­stellt. Die Maschi­ne erreich­te jetzt den Ziel­schacht auf nie­der­säch­si­scher Sei­te. Damit ist der Tun­nel­vor­trieb für die Elb­que­rung beendet.

Den sym­bo­li­schen Tun­nel­durch­schlag voll­zo­gen am Mon­tag Nie­der­sach­sens Ener­gie­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er gemein­sam mit Schles­wig-Hol­steins Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther und Ina Kamps, COO des für den Sued­Link ver­ant­wort­li­chen Netz­be­trei­bers Tennet.

Mey­er bezeich­ne­te den Abschluss der Elb­que­rung als wich­ti­gen Schritt für die künf­ti­ge Ener­gie­ver­sor­gung Deutsch­lands. „End­lich ist ein wei­te­rer und wich­ti­ger Schritt für eine kli­ma­freund­li­che und güns­ti­ge Ver­sor­gung aus hei­mi­schen Erneu­er­ba­ren Ener­gien geschafft“, erklär­te der nie­der­säch­si­sche Energieminister.

Rund 320 Kilo­me­ter Sued­Link ver­lau­fen durch Niedersachsen

Der Sued­Link gehört zu den größ­ten Infra­struk­tur­pro­jek­ten der deut­schen Ener­gie­wen­de. Die rund 700 Kilo­me­ter lan­ge Gleich­strom­ver­bin­dung soll künf­tig die wind­rei­chen Regio­nen Nord­deutsch­lands mit den Ver­brauchs- und Indus­trie­re­gio­nen in Bay­ern und Baden-Würt­tem­berg verbinden.

Nach der geplan­ten Inbe­trieb­nah­me ab 2028 soll über die Strom­tras­se ins­be­son­de­re Wind­strom aus dem Nor­den in die süd­li­chen Regio­nen Deutsch­lands trans­por­tiert werden.

Für Nie­der­sach­sen hat das Pro­jekt eine beson­de­re Bedeu­tung. Rund 320 Kilo­me­ter der Sued­Link-Tras­se ver­lau­fen durch das Bun­des­land – damit liegt fast die Hälf­te der Gesamt­stre­cke auf nie­der­säch­si­schem Gebiet.

„Damit über­nimmt unser Bun­des­land eine wich­ti­ge Rol­le bei der Umset­zung eines der zen­tra­len Netz­aus­bau­vor­ha­ben Deutsch­lands“, sag­te Mey­er. Gleich­zei­tig beton­te er die Bedeu­tung der Zusam­men­ar­beit mit den Kom­mu­nen und den Men­schen ent­lang der Tras­se. Ein Pro­jekt die­ser Grö­ßen­ord­nung kön­ne nur gemein­sam mit den betrof­fe­nen Regio­nen umge­setzt wer­den. Mey­er dank­te den Kom­mu­nen und Bür­gern für die kon­struk­ti­ve Beglei­tung und kün­dig­te an, Nie­der­sach­sen wer­de den wei­te­ren Bau des Sued­Link mit Nach­druck unterstützen.

Sued­Link soll Strom­kos­ten senken

Nach Ein­schät­zung des nie­der­säch­si­schen Ener­gie­mi­nis­ters kommt dem Sued­Link auch eine wich­ti­ge Rol­le bei der Ent­wick­lung der Strom­prei­se zu. Die Lei­tung soll dazu bei­tra­gen, güns­ti­gen Wind­strom aus Nord­deutsch­land dort­hin zu trans­por­tie­ren, wo er benö­tigt wird.

„Sued­Link spielt eine ent­schei­den­de Rol­le, um die Strom­kos­ten in Deutsch­land deut­lich zu ver­rin­gern“, erklär­te Mey­er. Teu­re fos­si­le Reser­ve­kraft­wer­ke, die mit Koh­le oder Gas betrie­ben wer­den, könn­ten durch güns­ti­gen und über­schüs­si­gen Wind­strom aus dem Nor­den ersetzt werden.

Dadurch sol­len nach Anga­ben des Minis­ters Kos­ten in Mil­li­ar­den­hö­he ein­ge­spart und die Strom­prei­se lang­fris­tig ent­las­tet wer­den. Gleich­zei­tig wer­de Sued­Link zu einem wich­ti­gen Bestand­teil auf dem Weg zu einem kli­ma­neu­tra­len Deutschland.

Weni­ger Redis­patch durch bes­se­re Netzkapazitäten

Neben dem Trans­port von Wind­strom soll die neue Strom­tras­se auch dazu bei­tra­gen, soge­nann­te Redis­patch-Kos­ten zu redu­zie­ren. Dabei han­delt es sich unter ande­rem um Kos­ten, die ent­ste­hen, wenn Wind­ener­gie­an­la­gen wegen feh­len­der Netz­ka­pa­zi­tä­ten ihre Strom­pro­duk­ti­on dros­seln oder voll­stän­dig abre­geln müssen.

Durch zusätz­li­che Über­tra­gungs­ka­pa­zi­tä­ten soll künf­tig mehr erzeug­ter Wind­strom tat­säch­lich genutzt und über gro­ße Ent­fer­nun­gen trans­por­tiert wer­den kön­nen. Gleich­zei­tig soll Sued­Link die Ver­sor­gungs­si­cher­heit stär­ken und das deut­sche Ener­gie­sys­tem ins­ge­samt robus­ter machen.

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Voll­stän­di­ge Erd­ver­ka­be­lung als For­de­rung Niedersachsens

Ein beson­de­res Merk­mal des Sued­Link ist die voll­stän­di­ge Erd­ver­ka­be­lung. Nie­der­sach­sen hat­te sich nach Anga­ben des Ener­gie­mi­nis­te­ri­ums bereits seit Jah­ren für die­se Form der Umset­zung eingesetzt.

Die Strom­lei­tun­gen wer­den dabei nicht als klas­si­sche Frei­lei­tun­gen errich­tet, son­dern unter­ir­disch ver­legt. Nach Ein­schät­zung von Mey­er hat die voll­stän­di­ge Erd­ver­ka­be­lung wesent­lich dazu bei­getra­gen, die Akzep­tanz des Pro­jekts in den betrof­fe­nen Regio­nen zu erhöhen.

Auch die zwi­schen dem Netz­be­trei­ber Ten­net und der Land­wirt­schaft ver­ein­bar­ten Ent­schä­di­gungs­re­ge­lun­gen spiel­ten dabei eine wich­ti­ge Rolle.

„Die voll­stän­di­ge Erd­ver­ka­be­lung war der rich­ti­ge Weg“, sag­te Mey­er. Sie schaf­fe Akzep­tanz vor Ort, schüt­ze die berech­tig­ten Inter­es­sen der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer und tra­ge dazu bei, gro­ße Infra­struk­tur­vor­ha­ben schnel­ler umzusetzen.

Netz­aus­bau soll mit Wind- und Solar­ener­gie Schritt halten

Mey­er ver­wies zugleich auf die wach­sen­de Bedeu­tung Nie­der­sach­sens für die deut­sche Ener­gie­ver­sor­gung. Das Bun­des­land habe beim Aus­bau der erneu­er­ba­ren Ener­gien deut­lich an Tem­po zuge­legt. Nun müs­se auch der Aus­bau der Strom­net­ze ent­spre­chend vorankommen.

„Als Ener­gie­land Num­mer eins über­neh­men wir Ver­ant­wor­tung für die Ener­gie­ver­sor­gung Deutsch­lands“, so der Ener­gie­mi­nis­ter. Der Aus­bau der Strom­net­ze sei des­halb eben­so wich­tig wie der Aus­bau von Wind- und Solarenergie.

Nur wenn bei­de Berei­che gemein­sam vor­an­kä­men, kön­ne die Ener­gie­wen­de dau­er­haft und bezahl­bar gelin­gen, erklär­te Meyer.

Mit Blick auf die Bun­des­po­li­tik warn­te der nie­der­säch­si­sche Ener­gie­mi­nis­ter zugleich davor, den Aus­bau der Strom­net­ze zu ver­lang­sa­men. Ein „Aus­brem­sen des Netz­aus­baus durch Bun­des­en­er­gie­mi­nis­te­rin Rei­che“ wäre nach sei­ner Ein­schät­zung „fatal“.

Mit dem Abschluss des Tun­nel­vor­triebs unter der Elbe ist beim Sued­Link nun ein wei­te­rer tech­nisch anspruchs­vol­ler Abschnitt bewäl­tigt. Die Elb­que­rung zwi­schen Wewels­fleth und Wisch­ha­fen bil­det damit einen wich­ti­gen Bau­stein für die geplan­te Strom­ver­bin­dung zwi­schen Nord- und Süddeutschland.

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Wirtschaft

Ost­fries­land im Fokus: Wirt­schaft und Sicher­heit rücken enger zusammen

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(v. l.) IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Max-Mar­tin Deinhard, die Vor­sit­zen­de des Aus­schus­ses für Sicher­heit und Ver­tei­di­gung im Euro­päi­schen Par­la­ment, Dr. Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann (FDP), der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Emden, Tim Krui­thoff, und IHK-Prä­si­dent Theo Eilers beim IHK-Wirt­schafts­abend in Emden.

IHK-Wirt­schafts­abend in Emden: „Die Wirt­schaft ist unver­zicht­ba­rer Teil der Gesamtverteidigung“

Sicher­heits­po­li­tik, wirt­schaft­li­che Resi­li­enz und die stra­te­gi­sche Bedeu­tung Ost­fries­lands stan­den im Mit­tel­punkt des dies­jäh­ri­gen IHK-Wirt­schafts­abends in Emden. Rund 200 Gäs­te aus Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung kamen in der Johan­nes a Las­co Biblio­thek zusam­men. IHK-Prä­si­dent Theo Eilers mach­te deut­lich, dass wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit und Sicher­heit heu­te enger mit­ein­an­der ver­bun­den sind als je zuvor.

„Sicher­heit ist die Vor­aus­set­zung für wirt­schaft­li­chen Erfolg. Unter­neh­men brau­chen Frie­den, ver­läss­li­che Struk­tu­ren, siche­re Ver­kehrs­we­ge, eine sta­bi­le Ener­gie­ver­sor­gung und digi­ta­le Net­ze“, sag­te Theo Eilers zu Beginn sei­ner Rede.

Nach Ansicht des Prä­si­den­ten der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ost­fries­land und Papen­burg (IHK) kann eine belast­ba­re staat­li­che Resi­li­enz und eine glaub­wür­di­ge Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit nur gemein­sam mit einer leis­tungs­fä­hi­gen Wirt­schaft erreicht werden.

„Unter­neh­men ver­sor­gen im Kri­sen- oder Bünd­nis­fall die Bevöl­ke­rung, hal­ten die Infra­struk­tur am Lau­fen, ent­wi­ckeln Tech­no­lo­gien und stel­len logis­ti­sche und indus­tri­el­le Kapa­zi­tä­ten bereit. Die Wirt­schaft ist unver­zicht­ba­rer Teil der Gesamt­ver­tei­di­gung“, beton­te Eilers.

Ost­fries­land und Papen­burg mit stra­te­gi­scher Bedeutung

Eilers hob beim Wirt­schafts­abend die beson­de­re Bedeu­tung des IHK-Bezirks für die Gesamt­ver­tei­di­gung her­vor. Die Wirt­schafts­re­gi­on Ost­fries­land und Papen­burg ver­fü­ge über leis­tungs­fä­hi­ge See­hä­fen, eine star­ke mari­ti­me Wirt­schaft, die Auto­mo­bil­in­dus­trie, den Schiff­bau sowie einen breit auf­ge­stell­ten Mittelstand.

Eine beson­de­re Rol­le spie­le dabei der Emder Hafen. Er ver­bin­det nach Ein­schät­zung der IHK zivi­le und mili­tä­ri­sche Anfor­de­run­gen in beson­de­rer Wei­se. Der Hafen ist unter ande­rem für den Auto­mo­bil­um­schlag und als Ver­sor­gungs­ha­fen für die On- und Off­shore-Wind­ener­gie von Bedeu­tung. Gleich­zei­tig ist Emden als west­lichs­ter See­ha­fen Deutsch­lands im Ver­tei­di­gungs- und Bünd­nis­fall ein wich­ti­ger Anlan­de­punkt für ver­bün­de­te NATO-Streitkräfte.

„Emden ist ein wich­ti­ger Bestand­teil der Dreh­schei­be Deutsch­land“, sag­te Eilers.

 

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Infra­struk­tur ist auch eine Fra­ge der Sicherheit

Neben der wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung rückt laut Eilers zuneh­mend auch die sicher­heits­po­li­ti­sche Bedeu­tung der Infra­struk­tur in den Mit­tel­punkt. Stra­ßen, Schie­nen, Häfen und Brü­cken sowie Ener­gie- und Daten­net­ze sei­en für die Funk­ti­ons­fä­hig­keit von Wirt­schaft und Gesell­schaft unverzichtbar.

„Stra­ßen, Schie­nen, Häfen, Brü­cken sowie Ener­gie- und Daten­net­ze sind die Lebens­adern unse­rer Wirt­schaft. Im Ver­tei­di­gungs- und Bünd­nis­fall sind sie zugleich unver­zicht­bar für die Hand­lungs­fä­hig­keit Deutsch­lands und sei­ner Part­ner“, erklär­te der IHK-Präsident.

Als posi­ti­ves Signal bezeich­ne­te Eilers den Bau­be­ginn der Küs­ten­au­to­bahn A20. Auch die Bahn­an­bin­dung an den Emder Hafen und die Fahr­rin­nen­an­pas­sung der Außen­ems sei­en für die regio­na­le Wirt­schaft von gro­ßer Bedeu­tung. Ange­sichts einer mög­li­chen Ansied­lung eines Mari­ne­stütz­punk­tes könn­ten die­se Pro­jek­te zusätz­lich an sicher­heits­po­li­ti­scher Bedeu­tung gewinnen.

Eilers for­der­te des­halb ein stär­ke­res finan­zi­el­les Enga­ge­ment des Staa­tes: „Inves­ti­tio­nen in unse­re Infra­struk­tur sind zugleich Inves­ti­tio­nen in die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und die Wider­stands­fä­hig­keit unse­rer Region.“

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Wirt­schaft unter Druck: Ener­gie­prei­se und Fachkräftemangel

Mit Blick auf die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on im IHK-Bezirk ver­wies Eilers gleich­zei­tig auf wei­ter­hin schwie­ri­ge Rah­men­be­din­gun­gen. Unsi­che­re wirt­schafts­po­li­ti­sche Vor­ga­ben, hohe Ener­gie- und Roh­stoff­prei­se, stei­gen­de Arbeits­kos­ten und der anhal­ten­de Fach­kräf­te­man­gel belas­te­ten die Unternehmen.

Wer von der Wirt­schaft mehr Wider­stands­kraft, Vor­sor­ge und Unter­stüt­zung im Kri­sen­fall erwar­te, müs­se gleich­zei­tig dafür sor­gen, dass die Unter­neh­men wett­be­werbs- und leis­tungs­fä­hig bleiben.

„Wer von der Wirt­schaft mehr Wider­stands­kraft, Vor­sor­ge und Unter­stüt­zung im Kri­sen­fall erwar­tet, muss gleich­zei­tig dafür sor­gen, dass die Unter­neh­men wett­be­werbs- und leis­tungs­fä­hig blei­ben“, sag­te Eilers.

Strack-Zim­mer­mann: Euro­pa muss mehr Ver­ant­wor­tung übernehmen

Als Gast­red­ne­rin war Dr. Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann (FDP) ein­ge­la­den. Die Vor­sit­zen­de des Aus­schus­ses für Sicher­heit und Ver­tei­di­gung im Euro­päi­schen Par­la­ment gab eine Ein­schät­zung zur Sicher­heits­la­ge in Euro­pa und warb für eine gemein­sa­me euro­päi­sche Sicher­heits- und Verteidigungspolitik.

Aus ihrer Sicht kann kein euro­päi­scher Staat sei­ne Sicher­heit dau­er­haft allein gewähr­leis­ten. Die ver­gan­ge­nen Jah­re hät­ten gezeigt, dass Euro­pa stär­ker Ver­ant­wor­tung für die eige­ne Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit über­neh­men müsse.

„Die Auf­for­de­rung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten war schon immer: Ihr müsst euch küm­mern“, sag­te Strack-Zimmermann.

Sicher­heit beschrän­ke sich dabei längst nicht mehr aus­schließ­lich auf die mili­tä­ri­sche Ver­tei­di­gung. Ange­sichts kon­ven­tio­nel­ler und hybri­der Bedro­hun­gen müss­ten auch kri­ti­sche Infra­struk­tur, See- und Han­dels­we­ge sowie die digi­ta­le Wider­stands­fä­hig­keit stär­ker berück­sich­tigt werden.

Gera­de für die Wirt­schaft sei­en siche­re Ver­kehrs­we­ge und eine funk­tio­nie­ren­de Infra­struk­tur von ele­men­ta­rer Bedeu­tung. „Jede Inves­ti­ti­on in Sicher­heit ist eine Inves­ti­ti­on in zivi­le Sicher­heit“, beton­te Strack-Zimmermann.

Gleich­zei­tig müs­se Euro­pa sei­ne Ver­tei­di­gungs­po­li­tik stär­ker koor­di­nie­ren, büro­kra­ti­sche Hür­den abbau­en und gemein­sa­me Struk­tu­ren schaffen.

Emden mit wich­ti­ger Rol­le für die Verteidigung

Mit Blick auf eine mög­li­che Ansied­lung der Mari­ne in Emden woll­te Strack-Zim­mer­mann einer Ent­schei­dung nicht vor­grei­fen. Von der stra­te­gi­schen Bedeu­tung des Stand­orts zeig­te sie sich jedoch überzeugt.

„Emden wird eine gro­ße Rol­le in der Ver­tei­di­gung spie­len“, sag­te sie.

Für Euro­pa ins­ge­samt gel­te, dass Frei­heit und Sicher­heit nicht selbst­ver­ständ­lich sei­en. Deutsch­land leis­te bereits einen wich­ti­gen Bei­trag, müs­se sei­ne Anstren­gun­gen aber wei­ter verstärken.

Gleich­zei­tig brau­che die euro­päi­sche Wirt­schaft aus­rei­chend Frei­räu­me, um leis­tungs- und inno­va­ti­ons­fä­hig zu blei­ben. Aus Brüs­sel brau­che es des­halb „weni­ger Regeln, weni­ger Büro­kra­tie“, so Strack-Zimmermann.

Wirt­schaft und Bun­des­wehr arbei­ten in der Regi­on eng zusammen

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Max-Mar­tin Deinhard ver­wies beim Wirt­schafts­abend auf die lan­ge Tra­di­ti­on und die enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Wirt­schaft und Bun­des­wehr im IHK-Bezirk.

Als Bei­spie­le nann­te er das Tak­ti­sche Luft­waf­fen­ge­schwa­der Richt­ho­fen in Witt­mund, das Kom­man­do Schnel­le Ein­satz­kräf­te Sani­täts­dienst in Leer sowie die Aus­bil­dungs­werk­stät­ten in Wee­ner und Witt­mund.

Die­se Ein­rich­tun­gen zeig­ten, wie eng zivi­le und mili­tä­ri­sche Struk­tu­ren mit­ein­an­der ver­bun­den sei­en und sich ergän­zen könn­ten und müssten.

Die IHK-Orga­ni­sa­ti­on beschäf­tigt sich laut Deinhard seit zwei Jah­ren auch haupt­amt­lich mit dem The­ma und sucht gezielt den Dia­log mit der Bun­des­wehr. Ziel sei es, die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Wirt­schaft und Mili­tär wei­ter zu vertiefen.

Wirt­schaft und Sicher­heit zuneh­mend gemein­sam denken

Der IHK-Wirt­schafts­abend mach­te damit deut­lich, dass wirt­schaft­li­che Leis­tungs­fä­hig­keit, Infra­struk­tur und Sicher­heit zuneh­mend zusam­men gedacht wer­den. Für Ost­fries­land und Papen­burg kommt dabei der beson­de­ren Lage mit See­hä­fen, mari­ti­mer Wirt­schaft, Indus­trie, Mit­tel­stand und vor­han­de­nen Bun­des­wehr­stand­or­ten eine beson­de­re Bedeu­tung zu.

Im Mit­tel­punkt steht dabei nicht nur die mili­tä­ri­sche Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit. Auch funk­tio­nie­ren­de Ver­kehrs­we­ge, Ener­gie­ver­sor­gung, digi­ta­le Net­ze, leis­tungs­fä­hi­ge Unter­neh­men und wider­stands­fä­hi­ge Lie­fer­ket­ten sind ent­schei­dend dafür, dass Deutsch­land auch in Kri­sen­zei­ten hand­lungs­fä­hig bleibt.

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Wirtschaft

Grün­dungs­boom in Nie­der­sach­sen: Immer mehr neue Unter­neh­men im Land!

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Gewer­be­an­mel­dun­gen in Nie­der­sach­sen stei­gen auch im ers­ten Halb­jahr 2026

HANNOVER. Der Trend zu mehr Gewer­be­an­mel­dun­gen hält in Nie­der­sach­sen wei­ter an: Im ers­ten Halb­jahr 2026 wur­den lan­des­weit ins­ge­samt 39.071 Gewer­be ange­mel­det. Nach Anga­ben des Lan­des­am­tes für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen (LSN) ent­spricht dies einem Anstieg von 7,1 % gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum (01.01. – 30.06.2025: 36.490 Anmeldungen).

(Quel­le: Lan­des­amt für Sta­tis­tik Nie­der­sach­sen, Pres­se­mit­tei­lung Nr. 079 vom 04.08.2026)

Zusam­men­set­zung der Gewerbeanmeldungen

Die Gesamt­zahl der 39.071 Anmel­dun­gen in der ers­ten Jah­res­hälf­te 2026 glie­dert sich wie folgt auf:

  • Neu­errich­tun­gen: 33.141

  • Zuzü­ge: 3.710

  • Sons­ti­ge Anmel­dun­gen: 2.220

Rechts­for­men und Einzelunternehmen

Das Ein­zel­un­ter­neh­men blieb mit einem Anteil von 80,2 % an allen Gewer­be­an­mel­dun­gen die mit Abstand am häu­figs­ten gewähl­te Rechts­form. Von den ins­ge­samt 31.329 ange­mel­de­ten Ein­zel­un­ter­neh­men ent­fie­len 27.252 auf Neugründungen.

Geschlech­ter­ver­tei­lung bei Neu­grün­dun­gen von Einzelunternehmen

  • Män­ner: 17.334 Neugründungen

  • Frau­en: 9.918 Neugründungen

Die Frau­en­quo­te bei den Neu­grün­dun­gen von Ein­zel­un­ter­neh­men lag damit bei 36,4 %. Im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum (38,1 %) bedeu­tet dies ein leicht nied­ri­ge­res Niveau.

Staats­an­ge­hö­rig­keit der Grün­de­rin­nen und Gründer

  • Deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit: 21.635 Neu­grün­dun­gen (79,4 %)

  • Aus­län­di­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit: 5.617 Neu­grün­dun­gen (20,6 %)

Der Anteil deut­scher Grün­de­rin­nen und Grün­der erweist sich im zeit­li­chen Ver­lauf als sehr sta­bil (Vor­jahr: 79,6 %).

Rück­gang bei den Gewer­be­ab­mel­dun­gen und posi­ti­ver Saldo

Gleich­zei­tig ver­rin­ger­te sich die Zahl der Gewer­be­ab­mel­dun­gen im ers­ten Halb­jahr 2026 im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum um 2,3 % auf 27.312 (Vor­jah­res­zeit­raum 2025: 27.950 Abmeldungen).

Dar­aus ergibt sich für das ers­te Halb­jahr 2026 ein deut­lich posi­ti­ver Sal­do aus An- und Abmel­dun­gen von +11.759 zu Guns­ten der Anmel­dun­gen, der somit noch kla­rer aus­fiel als im Vorjahr.

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Gewer­be­an­mel­dung vor Ort: Ablauf, Pflich­ten und recht­li­che Vorgaben

Wer den Schritt in die Selbst­stän­dig­keit wagt, steht zu Beginn vor admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben. Grund­sätz­lich gilt: Ein Gewer­be muss immer bei der zustän­di­gen Kom­mu­nal­ver­wal­tung – also der jewei­li­gen Gemein­de, Samt­ge­mein­de oder Stadt des Betriebs­sit­zes – ange­mel­det wer­den. Das Anmel­de­ver­fah­ren folgt dabei bun­des­weit ein­heit­li­chen Vor­ga­ben und ist auf einen struk­tu­rier­ten Ablauf ausgelegt.

Was gilt recht­lich als Gewerbe?

Ein Gewer­be ist jede nicht sozi­al­wid­ri­ge, selbst­stän­di­ge, auf Dau­er und Gewinn­erzie­lung ange­leg­te Tätig­keit, die im eige­nen Namen und auf eige­ne Rech­nung aus­ge­übt wird.

Nicht jede selbst­stän­di­ge Tätig­keit fällt unter den Begriff des Gewer­bes. Aus­ge­nom­men sind unter anderem:

  • Freie Beru­fe: z. B. Ärz­te, Rechts­an­wäl­te oder Steuerberater

  • Urpro­duk­ti­on: z. B. Land- und Forstwirtschaft

  • Ver­wal­tung eige­nen Ver­mö­gens: sofern es sich nicht um eine im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ne Fir­ma handelt

  • Sozi­al unwer­te Tätig­kei­ten: z. B. Hell­se­hen

Wann und von wem muss ange­mel­det werden?

Der Beginn eines ste­hen­den Gewer­bes, der Betrieb einer Zweig­nie­der­las­sung oder einer unselb­stän­di­gen Zweig­stel­le muss gleich­zei­tig mit dem Tätig­keits­be­ginn bei der zustän­di­gen Stel­le ange­zeigt wer­den. Anzei­ge­pflich­tig sind:

  • Ein­zel­ge­wer­be­trei­ben­de (natür­li­che Personen)

  • Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten: Hier ist jede bzw. jeder ver­tre­tungs­be­rech­tig­te Gesell­schaf­ter anzeigepflichtig.

  • Juris­ti­sche Per­so­nen (z. B. GmbH, AG): Die juris­ti­sche Per­son selbst wird ver­tre­ten durch ihre Orga­ne angemeldet.

Behör­den­ver­net­zung: Auto­ma­ti­scher Informationsfluss

Ein zen­tra­ler Vor­teil der Gewer­be­an­mel­dung bei der zustän­di­gen Kom­mu­nal­ver­wal­tung liegt in der inter­nen Ver­net­zung der Stel­len. Durch das Ein­rei­chen der Gewer­be­an­zei­ge wer­den maß­geb­li­che Insti­tu­tio­nen auto­ma­tisch infor­miert, darunter:

  • Finanz­amt

  • Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) bzw. Hand­werks­kam­mer (HWK)

  • Gewer­be­auf­sichts­amt

  • Berufs­ge­nos­sen­schaf­ten

  • Amts­ge­richt

Gebüh­ren und Kosten

Die Gebüh­ren für die Bear­bei­tung der Gewer­be­an­mel­dung rich­ten sich in Nie­der­sach­sen nach der Anla­ge 1 zu § 1 Absatz 1 der All­ge­mei­nen Gebüh­ren­ord­nung des Lan­des Nie­der­sach­sen (All­GO), Tarif­stel­le Nr. 40.1.2.1.

Die Höhe der Gebühr wird nach dem tat­säch­li­chen Zeit­auf­wand berech­net. Es fal­len jedoch höchs­tens 43,00 EUR an.

Son­der­re­ge­lun­gen für über­wa­chungs­be­dürf­ti­ge Gewer­be (§ 38 GewO)

Für über­wa­chungs­be­dürf­ti­ge Gewer­be­zwei­ge nach § 38 der Gewer­be­ord­nung (GewO) gel­ten stren­ge­re Über­prü­fungs­pflich­ten bezüg­lich der per­sön­li­chen Zuverlässigkeit.

Erfor­der­li­che Nachweise:

  • Füh­rungs­zeug­nis (Beleg­art O, zur Vor­la­ge bei einer Behörde)

  • Aus­zug aus dem Gewer­be­zen­tral­re­gis­ter (Beleg­art O, zur Vor­la­ge bei einer Behörde)

Die­se Unter­la­gen sind unver­züg­lich zu bean­tra­gen. Lie­gen sie bereits vor und sind nicht älter als drei Mona­te, kön­nen sie der Gewer­be­an­zei­ge direkt bei­gefügt wer­den. Wird die­ser Ver­pflich­tung nicht nach­ge­kom­men, holt die zustän­di­ge Stel­le die Aus­künf­te von Amts wegen ein. Die Doku­men­te wer­den in die­sem Fall direkt an die Behör­de übermittelt.

Gewer­be­trei­ben­de aus dem EU-/EWR-Aus­land:

Gemäß § 13b GewO rei­chen bei Gewer­be­trei­ben­den aus einem ande­ren Mit­glieds­staat der Euro­päi­schen Uni­on oder einem Ver­trags­staat des Abkom­mens über den Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum ent­spre­chen­de Unter­la­gen aus dem Her­kunfts­land aus. Die Behör­de kann die Vor­la­ge in beglau­big­ter Kopie sowie in beglau­big­ter deut­scher Über­set­zung verlangen.

Abwick­lung und der „Ein­heit­li­che Ansprechpartner“

Die ört­li­che Zustän­dig­keit liegt bei der jewei­li­gen Gemein­de, Samt­ge­mein­de oder Stadt­ver­wal­tung. Für Dienst­leis­tungs­er­brin­ger besteht zudem die Mög­lich­keit, das Ver­fah­ren über den „Ein­heit­li­chen Ansprech­part­ner“ abzu­wi­ckeln – ein spe­zi­el­les Ser­vice­an­ge­bot der Kom­mu­nen und Län­der zur Ver­ein­fa­chung von Verwaltungsverfahren.

Benö­tig­te Unter­la­gen auf einen Blick

Für die voll­stän­di­ge Gewer­be­an­mel­dung wer­den je nach Rechts­form und Gewer­be­zweig fol­gen­de Doku­men­te benötigt:

  • Per­so­nal­aus­weis oder Rei­se­pass

  • Gege­be­nen­falls Han­dels­re­gis­ter­aus­zug

  • Gege­be­nen­falls Nach­weis über die Ein­tra­gung bei der Hand­werks­kam­mer bzw. Hand­werks­kar­te

  • Gege­be­nen­falls gesetz­lich vor­ge­schrie­be­ne Erlaub­nis­ur­kun­de

  • Im Ver­tre­tungs­fall: Schrift­li­che Ver­tre­tungs­voll­macht

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Dein Start beim Lese­r­ECHO-Ver­lag: Gestal­te die regio­na­le Medi­en­welt mit!

Die Medi­en­land­schaft ver­än­dert sich rasant – und wer eige­ne Ideen, eine Lei­den­schaft für Con­tent Crea­ti­on und ein Gespür für regio­na­le Geschich­ten mit­bringt, fin­det hier die per­fek­te Platt­form. Der Lese­r­ECHO-Ver­lag baut sein Netz­werk in Ost­fries­land und dem Ems­land wei­ter aus und sucht moti­vier­te Medi­en­be­ra­ter (m/w/d) sowie krea­ti­ve Köp­fe, die die digi­ta­le Zukunft aktiv mit­ge­stal­ten wollen.

Ob reich­wei­ten­star­ke News­por­ta­le, moder­ne Social-Media-Kanä­le oder die eige­ne gedruck­te Zei­tung: Das Medi­en­haus Lese­r­ECHO ver­bin­det klas­si­sche Bericht­erstat­tung mit inno­va­ti­ven Online-Strategien.

Was die Auf­ga­be ausmacht

Als Medi­en­be­ra­ter und Crea­tor beim Lese­r­ECHO-Ver­lag geht die Rol­le weit über die klas­si­sche Bera­tung hin­aus. Es ent­steht Raum, eige­nen Con­tent auf­zu­bau­en, über span­nen­de regio­na­le The­men zu berich­ten und Kun­den fun­diert durch die digi­ta­le Welt zu begleiten.

Die Kern­auf­ga­ben im Überblick:

  • Medi­en­kon­zep­te & Con­tent: Ent­wick­lung und Umset­zung moder­ner Medi­en­kon­zep­te mit star­kem Fokus auf Social Media.

  • Mar­ken­po­si­tio­nie­rung: Bera­tung von Kun­den bei Online-Mar­ke­ting-Kam­pa­gnen und stra­te­gi­scher Online-Positionierung.

  • Wis­sens­trans­fer: Durch­füh­rung von Work­shops und Schu­lun­gen für Part­ner und Kunden.

  • Netz­werk & Betreu­ung: Ver­läss­li­cher Ansprech­part­ner für Kun­den­fra­gen und regio­na­le Netzwerke.

  • Eige­nes Pro­fil schär­fen: Auf­bau eige­ner For­ma­te und Bericht­erstat­tung über rele­van­te The­men der Region.

Wer per­fekt ins Team passt

Das Ange­bot rich­tet sich an enga­gier­te Per­sön­lich­kei­ten und jun­ge Medi­en­schaf­fen­de, die Freu­de an digi­ta­ler Kom­mu­ni­ka­ti­on haben und eigen­ver­ant­wort­lich arbei­ten möchten:

  • Erfah­rung: Kennt­nis­se oder mehr­jäh­ri­ge Erfah­rung im Bereich Online-Mar­ke­ting und Social Media.

  • Crea­tor-Spi­rit: Lei­den­schaft für das Erstel­len von digi­ta­lem Con­tent und Freu­de dar­an, Reich­wei­te aufzubauen.

  • Sprach­kom­pe­tenz: Sehr gute Deutsch­kennt­nis­se in Wort und Schrift.

  • Arbeits­wei­se: Struk­tu­rier­te, ziel­ori­en­tier­te und selbst­stän­di­ge Arbeitsorganisation.

War­um sich der Ein­stieg lohnt

Der Lese­r­ECHO-Ver­lag bie­tet eine eta­blier­te Infra­struk­tur, jah­re­lan­ge Bran­chen­er­fah­rung und ein star­kes Netz­werk. Das bie­tet den per­fek­ten Nähr­bo­den, um direkt durchzustarten:

  • Viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten: Ver­knüp­fung von reich­wei­ten­star­ken News­por­ta­len, Social-Media-Kanä­len und Printmedien.

  • Fle­xi­bles Modell: Ein Ein­stieg als frei­be­ruf­li­cher Part­ner in Ost­fries­land oder im Ems­land ist pro­blem­los möglich.

  • Attrak­ti­ve Bedin­gun­gen: Leis­tungs­ori­en­tier­te Ver­gü­tung und anspruchs­vol­le, abwechs­lungs­rei­che Projekte.

  • Erfah­rung nut­zen: Pro­fi­tie­ren vom Know-how eines eta­blier­ten Medienhauses.

So gelingt der ers­te Schritt

Der Stan­dard-Lebens­lauf kann ger­ne im Anhang blei­ben – im ers­ten Schritt zählt die Begeis­te­rung und die eige­ne Visi­on. In der Bewer­bungs-E-Mail soll­te direkt spür­bar sein, war­um das Herz für Medi­en und Con­tent Crea­ti­on schlägt.

Was in der E‑Mail ste­hen sollte:

  • Die per­sön­li­che Idee: Wel­ches The­ma, wel­ches For­mat oder wel­che Nische in Ostfriesland/Emsland brennt dar­auf, umge­setzt zu wer­den? Wel­cher Con­tent begeistert?

  • Die Vor­stel­lung: Wie sieht die Wunsch-Zusam­men­ar­beit aus (z. B. frei­be­ruf­lich als Part­ner) und wie lässt sich das eige­ne Know-how opti­mal einbringen?

  • Die Rah­men­be­din­gun­gen: Gehalts- bzw. Hono­rar­vor­stel­lung sowie der frü­hest­mög­li­che Eintrittstermin.

Ein­fach die Ideen und Unter­la­gen direkt per E‑Mail sen­den an:

📧 Info@leserecho.de

Hin­weis: Mit dem Absen­den der E‑Mail erklä­ren Sie sich damit ein­ver­stan­den, dass Ihre Daten zur Bear­bei­tung Ihres Anlie­gens ver­wen­det wer­den (Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Wider­rufs­hin­wei­se fin­den Sie in der Datenschutzerklärung).

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