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Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Präsenz sichern, Gesundheit schützen”
In Niedersachsen gelten ab morgen (Mittwoch, 24.11.2021) weitere Maßnahmen zum Schutz des Schul- und Kitabetriebes vor dem Coronavirus SARS-CoV‑2. Unter anderem werden die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) auch im Unterricht am Platz auf die Schuljahrgänge 1 und 2 ausgedehnt, mehrtägige Schulfahrten bis Ende des Schulhalbjahres am 31. Januar 2022 untersagt und die 3G-Regeln für Schulbeschäftigte eingeführt, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärte.
Kultusminister Tonne: „Die Pandemie entwickelt sich äußerst dynamisch und geht zwangsläufig auch an den Kindern und Jugendlichen nicht spurlos vorbei. Hier haben wir auch aufgrund der bisher fehlenden Impfmöglichkeiten für die unter 12-Jährigen hohe Inzidenzen. Die allgemein schwierige Lage wirkt sich daher indirekt auch auf das System Schule aus. Wir verstärken den Schutzwall erneut, damit die Kinder und Jugendlichen weiterhin in die Schulen und Kitas gehen können.
Präsenz sichern, Gesundheit schützen — das ist die aktuelle Aufgabe angesichts des derzeitigen Pandemiegeschehens. Mit dem heute vorgelegten Maßnahmenkatalog setzen wir wirksame Maßnahmen um, damit dies weiterhin gelingt. Landesweite Schul- und Kitaschließungen soll es weiterhin nicht geben.”
Folgende Schutzmaßnahmen gelten neu zusätzlich ab Mittwoch, 24.11.2021:
I. Mund-Nasen-Bedeckung auch für Klassen 1 und 2:
Auch für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 und 2 gilt die Maskenpflicht in den Unterrichtsräumen, wenn sich die Schülerinnen und Schüler am Sitzplatz befinden. Weiterhin gilt, dass in den Schulgebäuden die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist, aber während der Pausen im Freien auf den Außengeländen, in den Mensen beim Essen und Trinken sowie beim Sportunterricht die Maske abgelegt werden kann. Auf die regelmäßigen „Maskenpausen” zirka alle 20 Minuten ist zu achten. Je jünger die Kinder, desto mehr Pausen sind vorzunehmen.
Es gelten grundsätzlich weiterhin die allgemeinen Hygieneregeln und regelmäßiges Lüften.
II. Testungen plus „ABIT” — weniger Quarantäne notwendig:
Das Testkonzept — dreimal in der Schulwoche zu Hause — wird um den Baustein des „anlassbezogenen Intensivtestens” (ABIT) ergänzt. Bei einem Infektionsverdacht testen sich alle in der Lerngruppe — auch vollständig Geimpfte und Genesene — fünf Schultage hintereinander. Diese Folge kann abgebrochen werden, wenn sich der Verdachtsfall durch einen negativen PCR-Test nicht bestätigt. Damit wird „Testen statt Quarantäne” zum Regelvorgehen. Schulische Kontaktpersonen der Infizierten müssen fortan nicht mehr ermittelt und in Quarantäne geschickt werden — Anschärfungen durch die Gesundheitsämter sind nach wie vor im Einzelfall möglich. Dieses Vorgehen ist mit dem Landesgesundheitsamt abgestimmt.
III. 3G am Arbeitsplatz:
Für alle Beschäftigten gilt ab morgen am Arbeitsplatz 3G — das gesamte Schulpersonal muss nachweislich geimpft oder genesen oder getestet sein. Dieser Nachweis muss dokumentiert werden, die Nachweispflicht ist im neuen Infektionsschutzgesetz des Bundes festgelegt.
Nicht geimpftes oder genesenes Personal muss sich täglich testen. Zwei Tests stellt der Arbeitgeber für Testungen in der Schule unter Aufsicht. Drei Tests pro Woche müssen vom Personal eigenverantwortlich beigebracht werden, beispielsweise über Nachweise aus einem Testzentrum oder einer Apotheke.
Die Schulleitungen können für die Kontrolle zuständige Personen benennen. Geimpfte und Getestete können sich freiwillig anlassbezogen testen, soweit die Kapazitäten in der Schule es zulassen.
Auch bei den Kindertageseinrichtungen gilt 3G. Bei Abfragen und Kontrollen sind hier die Träger als Arbeitgeber in der Verantwortung.
IV. Klassenfahrten und Ausflüge:
Mehrtägige Schulfahrten im Sinne des Schulfahrtenerlasses ins In- und Ausland werden bis einschließlich 31. Januar 2022 untersagt. Bei eintägigen Fahrten und auch bei mehrtägigen Fahrten ist eine kurzfristige Stornierungsfrist (1 Woche) vorzusehen. Vor der Durchführung der Veranstaltung sollen die Schulen mit Blick auf das jeweils aktuelle Infektionsgeschehen prüfen, ob das pädagogische Interesse an der Veranstaltung das infektiologische Risiko überwiegt.
V. Schulveranstaltungen:
Veranstaltungen wie Adventsfeiern oder Weihnachtskonzerte sind in der Klassen- und Schulgemeinschaft möglich. Auf externe Besucherinnen und Besucher muss allerdings verzichtet werden. Das gilt auch für die Teilnahme Erziehungsberechtigter.
Elternabende und Elternsprechtage sollten vorrangig digital abgehalten werden. Sollten sie als Präsenzveranstaltungen ausgerichtet werden, gilt die 2G-Plus-Regel bei zusätzlicher durchgehender Maskenpflicht sowie Einhaltung der Abstandsregeln.
Kultusminister Tonne: „Wir passen das Regelwerk der pandemischen Lage an und unternehmen große Anstrengungen, den Schulbetrieb in Präsenz für die Schülerinnen und Schüler zu sichern. Damit einher gehen durchaus neue Verfahren, die sich erst einspielen müssen und eine weitere Herausforderung für die Schulen darstellen. Dafür gilt es Nachsicht aufzubringen. Kita und Schule sicherzustellen ist auch in der 4. Welle eine Herkulesaufgabe. Meinem Respekt können sich die Schulleitungen und Lehrkräfte, die Erzieherinnen und Erzieher und die pädagogischen Fachkräfte ebenso sicher sein wie meiner Unterstützung. Allen ist klar, dass es zur Sicherung des Präsenzbetriebes großer Anstrengungen bedarf. Diese Anstrengungen sind aber zwingend notwendig: Mehr denn je geht es um die Kinder und Jugendlichen!”
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Schulfit Nachhilfe und Coaching:
Wir sind die Profis in Sachen Nachhilfe
Die Quälerei mit den Hausaufgaben, die Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Tests – das alles nervt.
Schulstress führt zu Ängsten der Schüler und sorgenvoller Hilflosigkeit der Eltern. Dass dabei der Spaß am Lernen verloren geht, überrascht niemanden. Deshalb reagieren Kinder manchmal auch aggressiv und abwehrend auf alles, was mit Schule und Lernen zu tun hat.
Ursachen von Schulproblemen
Konzentrationsschwierigkeiten, fehlende Lernstrategie, Zeitmangel, Berufstätigkeit der Eltern sind häufig die Ursache von Schulproblemen. Viele Eltern und Schüler sind vom Leistungsanspruch in den Schulen überfordert. Fast jeder dritte Schüler benötigt Nachhilfe.
Aber wie findet man die richtige Unterstützung?
Eltern möchten die Aussicht auf den Erfolg von Nachhilfe im Voraus erkennen können. Nachhilfe-Qualität ist nachweisbar! Als herausragendes Nachhilfeinstitut ist Schulfit Nachhilfe & Coaching ausgezeichnet. Dadurch ist die optimale Förderung zu günstigen Preisen im Schulfit garantiert.
Nachhilfe: Der Unterricht
In Minigruppen (max. vier Schüler) und im Einzelunterricht wird individuell auf die Probleme der Schüler eingegangen. Zu Beginn der Nachhilfe wird gemeinsam mit dem Schüler und seinen Eltern ein Unterrichtskonzept zur Förderung entwickelt und umgesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit kompetenten Spezialisten aus anderen Fachbereichen – soweit gewünscht – können wir an tieferliegende Ursachen der Lernschwierigkeiten herangehen und sie beheben. Dies können z.B. Teilleistungsschwächen, AD(H)S oder Lernblockaden sein.
Zunächst wird ermittelt, wo Lücken bestehen. Darauf aufbauend wird der aktuelle Stoff aufgearbeitet und gezielt auf Klassenarbeiten vorbereitet. Dadurch erhalten Schüler mehr Selbstsicherheit. Wohlfühlen und Motivation gehören im Schulfit zum Lernen selbstverständlich auch dazu. Die Schule macht wieder Spaß und die Noten verbessern sich. Durch das Vermitteln von Lerntechniken werden die Schüler in die Lage versetzt, eigenständig zu arbeiten. Ziel der Nachhilfe ist, dass die Schüler langfristig ohne fremde Hilfe lernen können.
Die Nachhilfe kann ganz flexibel auf den persönlichen Bedarf abgestimmt werden, z.B. bei Fächer- oder Lehrkraftwechsel, Änderung des Termins, der Teilnahmehäufigkeit oder Wechsel von Einzel- und Gruppenunterricht.
Unsere Leistungen
- bessere Noten
- individuelle und qualifizierte Nachhilfe in allen Fächern und Klassen
- Minigruppen und Einzeltaining
- Vorbereitung auf Prüfungen für Schule, Ausbildung und Studium
- Fächerwechsel jederzeit möglich
- Vermitteln von Lerntrategien
- spezielles Training bei Lese-Rechtschreibschwäche
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- Ferienkurse
- Schullaufbahnberatung
- Dokumentation der Lernentwicklung
- effektives Konzentrationstraining, Lösen von Lernblockaden etc.
- Hilfe bei Prüfungsängsten
- Zusatzunterricht z.B. vor Klassenarbeiten
- Vorschulunterricht
- Elternkontakte
- Kontakt mit öffentlichen Schulen
- garantierte Qualität durch nachhaltiges Qualitätsmanagementsystem
Fragen? – Hier gibt’s Infos:
| Standort | Telefonnummer |
| 26789 Leer, Heisfelder Straße 2 | 0491 — 5951 |
| 26802 Moormerland, Rudolf-Eucken-Straße 14 | 04954 — 8789 |
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Highspeed für alle: Glasfaser-Endspurt im Landkreis Leer startet
Meilenstein für die digitale Zukunft: Breitbandprojekt im Landkreis Leer biegt auf die Zielgerade ein
LANDKREIS LEER – Der Jahreswechsel 2025/2026 markiert einen historischen Wendepunkt für die digitale Infrastruktur im Landkreis Leer. Nach einem intensiven Ausbaujahr 2025 steht das Großprojekt kurz vor dem Abschluss: Bis Ende 2026 werden über 95 Prozent aller Haushalte und Betriebe Zugang zu gigabitfähigem Glasfaser-Internet haben.
Das ehrgeizige Ziel, schnelles Internet in fast jedes Haus und jede Firma zu bringen, wurde durch die größte Infrastrukturinvestition der letzten Jahrzehnte ermöglicht. Insgesamt flossen über 120 Millionen Euro an staatlichen und privaten Mitteln in den Ausbau. Allein der Landkreis und seine Kommunen brachten stolze 16,5 Millionen Euro auf, um die „weißen Flecken“ im ländlichen Raum zu schließen.
Erfolg durch Kooperation: Über 70.000 Anschlüsse
Das Projekt verlief in zwei großen Phasen. Nachdem in Phase 1 bereits 10.000 Adressen angeschlossen wurden, folgte 2023 das zweite Projekt für weitere 7.200 Adressen, darunter 900 Gewerbebetriebe. Andrea Sope, Leiterin des Amtes für Digitalisierung und Wirtschaft, betont zudem den Erfolg des eigenwirtschaftlichen Ausbaus durch private Unternehmen. Das Ergebnis: Insgesamt 70.000 Adressen im Kreisgebiet verfügen ab 2026 über modernste Anschlüsse.
Mehr als nur Kabel: Der „Digitale Monat“
Digitalisierung bedeutet im Landkreis Leer jedoch weit mehr als Tiefbau. Die „Digitale Woche“ (DiWo) wuchs 2025 zu einem „Digitalen Monat“ heran. Über 700 Teilnehmer diskutierten Themen wie digitale Bildung, Einzelhandel und moderne Verwaltung. Landrat Matthias Groote zieht ein positives Resümee: „Digitalisierung wirkt als Motor für Innovation und regionale Entwicklung.“
Positive Bilanz beim Mobilfunk
Auch beim Mobilfunk geht es voran. Eine bundesweite Messung der Bundesnetzagentur ergab für den Landkreis Leer gute Werte: 99 Prozent der Messpunkte sind mit 4G oder 5G versorgt. Nur noch 0,4 Prozent der Fläche gelten als Funkloch. Um auch diese letzten Lücken zu schließen, unterstützt der Landkreis Mobilfunkanbieter aktiv bei der Standortsuche für neue Antennenmasten.
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Sicher und entspannt durch Winter und Feiertage: Die besten Tipps für Hundehalter
Hundetraining mit Herz und Fachwissen — Frauke Prüß ist eine erfahrene Hundetrainerin, die seit über 15 Jahren ihre eigene Hundeschule führt. Mit viel Engagement und Fachkenntnis hilft sie Hundebesitzern, die Bindung zu ihren Vierbeinern zu stärken und deren Verhalten positiv zu beeinflussen. In ihrem Training legt sie großen Wert auf einen respektvollen Umgang mit Hunden und setzt auf individuell abgestimmte Trainingsmethoden, die sowohl für Hunde als auch für ihre Halter effektiv sind. Im Gespräch mit dem LeserECHO teilt sie wertvolle Tipps für Hundebesitzer, wie sie ihre Hunde während der winterlichen und festlichen Saison optimal betreuen können.
So kommen Hunde sicher und entspannt durch Winter und Feiertage.
Die Wintermonate und die festliche Jahreszeit stellen Hundebesitzer oft vor besondere Herausforderungen. Kälte, Schnee, Streusalz und der Trubel rund um die Feiertage können den Alltag mit einem Hund schwieriger machen. Frauke Prüß, eine erfahrene Hundetrainerin, gibt wertvolle Tipps, wie man seinem Hund in dieser Zeit besonderen Schutz, die nötige Beschäftigung und auch ein bisschen Beruhigung bieten kann. Denn mit den richtigen Vorbereitungen und ein wenig Aufmerksamkeit können Hundebesitzer und ihre Tiere die kalte Jahreszeit ohne unnötigen Stress genießen.
Vorsicht vor giftigen Versuchungen und gefährlichen Pflanzendekorationen
Während der Weihnachtszeit gibt es viele Versuchungen für Hunde, die sie nicht gut vertragen. Besonders gefährlich ist Schokolade: Sie enthält Theobromin, eine Substanz, die Hunde nicht abbauen können und die schnell zu schweren Vergiftungen führen kann. Aber auch in vielen zuckerfreien Süßigkeiten ist Xylit enthalten, ein Zuckeraustauschstoff, der für Hunde giftig ist und bei Einnahme zu schweren gesundheitlichen Problemen führen kann. Daher ist es besonders wichtig, Weihnachtsnaschereien und andere Leckereien immer außerhalb der Reichweite von Hunden aufzubewahren. Ebenso sollten Zimmerpflanzen wie der Weihnachtsstern oder die Mistel, die für Hunde giftig sind, niemals in deren Nähe kommen.
Frauke Prüß empfiehlt, für den Hund alternative Leckerlis bereit zu halten. Statt Schokolade können Hundebesitzer zu speziellen Hundekeksen greifen, die speziell für Vierbeiner hergestellt wurden. Auch selbstgemachte Leckerlis aus gesunden Zutaten sind eine gute Wahl – allerdings sollte man es mit den Belohnungen nicht übertreiben. Weniger ist oft mehr, um Verdauungsprobleme oder eine Gewichtszunahme zu vermeiden.
Sicherheit beim Gassigehen: Schutz vor Streusalz und kalten Temperaturen
Im Winter ist das Gassigehen für Hunde eine besondere Herausforderung. Die Streusalze auf den Wegen können nicht nur unangenehm für die Pfoten der Hunde sein, sondern auch zu Verletzungen führen. Das Salz kann die empfindliche Haut der Hundepfoten reizen, kleine Risse verursachen und bei Aufnahme durch Lecken sogar zu Vergiftungen führen. Frauke Prüß rät daher, die Pfoten nach jedem Spaziergang gründlich mit klarem Wasser abzuspülen, um das Salz zu entfernen. Es gibt auch spezielle Pfotenbalsame, die eine schützende Schicht bilden und die Haut pflegen können. Bei extrem kaltem Wetter oder auf besonders salzhaltigen Wegen können Hundeschuhe eine sehr gute Unterstützung bieten, um die Pfoten des Hundes zu schützen. Die Gewöhnung an Hundeschuhe ist zwar nicht immer einfach, aber es lohnt sich, besonders in den Monaten mit starkem Frost.
Ein weiterer wichtiger Punkt im Winter ist die Sicherstellung der Sichtbarkeit bei Dunkelheit. Wenn es früh dunkel wird, ist es umso wichtiger, dass Hundebesitzer sicherstellen, dass sie und ihr Hund gut gesehen werden. Leuchtende Halsbänder oder reflektierende Leinen sind einfache, aber sehr effektive Mittel, um sicher durch den Winter zu kommen. Besonders bei Spaziergängen an vielbefahrenen Straßen oder in abgelegenen Gegenden können diese kleinen Hilfsmittel den Unterschied machen.
Winterliche Indoor-Beschäftigung: Den Hund auch bei Kälte auslasten
Nicht jeder Hund ist ein Fan von Kälte und Schnee. Gerade an Tagen, an denen das Wetter unangenehm ist, wollen viele Hunde lieber im Warmen bleiben. Für diese Tage gibt es viele Möglichkeiten, die Hunde auch drinnen auszulasten und zu beschäftigen. „Hundebesitzer sollten auch in den Wintermonaten darauf achten, dass ihre Hunde genügend Bewegung und geistige Stimulation bekommen“, erklärt Frauke Prüß. Wenn das Gassigehen bei eisigem Wind oder starkem Schneefall keine Option ist, können Indoor-Übungen helfen, den Hund aktiv zu halten.
Einfaches Apportieren im Wohnzimmer, bei dem der Hund seinen Ball oder ein Spielzeug zurückbringt, ist eine gute Möglichkeit, ihn auch drinnen zu beschäftigen. Auch Suchspiele, bei denen der Hund Leckerchen oder ein Spielzeug finden muss, bieten sowohl geistige als auch körperliche Auslastung. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann mit dem Hund neue Tricks erlernen oder bestehende Kommandos vertiefen. Dies sorgt nicht nur für Bewegung, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Hund und Besitzer.
Silvester: Ruhe bewahren und den Hund beruhigen
Silvester stellt für viele Hunde eine stressige und unruhige Zeit dar. Das Knallen von Feuerwerk und Böllern, das viele Hunde in Panik versetzt, ist für sie oft beängstigend und verwirrend. Um dem Hund zu helfen, mit der Geräuschkulisse besser umzugehen, empfiehlt Frauke Prüß, bereits einige Monate vor dem Jahreswechsel mit einer Gewöhnung an laute Geräusche zu beginnen. Dabei kann man beispielsweise Aufnahmen von Feuerwerk in niedriger Lautstärke abspielen und den Hund mit Leckerlis oder lobenden Worten belohnen, wenn er ruhig bleibt. Dieses Training kann dabei helfen, dass der Hund Silvester nicht ganz so ängstlich erlebt.
Am Silvesterabend selbst sollte der Hund an einem sicheren Ort untergebracht werden, der gut isoliert ist. Ein Raum ohne Fenster oder mit dicken Vorhängen kann helfen, den Lärm von außen zu dämpfen. Viele Hunde fühlen sich auch wohler, wenn sie in dieser Zeit ein gemütliches, kuscheliges Plätzchen haben. Beruhigende Musik oder eine weiche Decke können helfen, den Hund zu entspannen und ihm das Gefühl von Sicherheit zu geben. Sollte der Hund trotzdem sehr ängstlich reagieren, ist es ratsam, rechtzeitig mit einem Tierarzt zu sprechen, der gegebenenfalls Beruhigungsmittel oder homöopathische Mittel empfehlen kann.
Notfallplanung für Tierhalter: Vorbereitet auf unerwartete Situationen
In den Wintermonaten und rund um die Feiertage ist es wichtig, auf Notfälle vorbereitet zu sein. Tierärzte haben auch in dieser Zeit Notdienste, und es ist sinnvoll, die Telefonnummer des nächstgelegenen Tierarztes griffbereit zu haben. Ein Notfallplan für den Hund, der auch Dinge wie Erste-Hilfe-Maßnahmen und die Kontaktdaten von Tierkliniken umfasst, kann helfen, schnell zu handeln, wenn es notwendig wird.
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Auf den Hund hören: Die Bedürfnisse des Vierbeiners verstehen
Abschließend betont Frauke Prüß, dass der wichtigste Tipp für Hundebesitzer in der kalten Jahreszeit ist, auf die Bedürfnisse des Hundes zu hören. Im Winter, während der hektischen Feiertage und bei allen zusätzlichen Stressfaktoren, sollten Hundebesitzer besonders viel Geduld und Aufmerksamkeit aufbringen. Wenn der Hund bei kaltem Wetter lieber zu Hause bleiben möchte, sollte man das respektieren. Genauso, wenn er sich in der Dunkelheit unsicher fühlt oder mehr Ruhe braucht, als normalerweise. Nur wer auf die Signale seines Hundes achtet, kann ihm die richtige Unterstützung geben und ihm helfen, diese besondere Zeit stressfrei zu erleben.
Mit Liebe und Aufmerksamkeit durch den Winter
Die Winterzeit und die Feiertage sind eine besondere Herausforderung, aber auch eine Gelegenheit, die Bindung zu seinem Hund zu vertiefen. Mit der richtigen Vorbereitung, einer sicheren Umgebung und einem offenen Ohr für die Bedürfnisse des Hundes können Hundebesitzer dafür sorgen, dass ihre Vierbeiner auch in der kalten Jahreszeit gesund, sicher und glücklich bleiben.
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Allianz Hundeversicherung – optimal abgesichert für Hund und Halter
Die richtige Hundeversicherung schützt vor hohen Kosten und sorgt dafür, dass Ihr Hund immer die bestmögliche Behandlung bekommt.
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Fachkräfte-Integration: Erfolgreiche Strategien gegen den Mangel im Arbeitsmarkt
Fachkräfte für den Landkreis – Wie Integration und Anerkennung in Leer gelingen
Fachkräfte-Integration im Landkreis Leer: So macht das Jobcenter ausländische Profis fit für den Arbeitsmarkt
Im Rahmen des Jahresrückblicks 2025 (Teil 8) beleuchtet der Landkreis Leer ein zentrales Thema für die regionale Wirtschaft: die Gewinnung und Integration ausländischer Fachkräfte. Angesichts des deutschlandweiten Fachkräftemangels sind Gesellschaft und Wirtschaft verstärkt auf qualifizierte Zuwanderung angewiesen. Das Jobcenter des Landkreises Leer in der Bavinkstraße leistet hierbei entscheidende „Anerkennungs- und Qualifizierungsarbeit“.
Landrat Matthias Groote betont die strategische Bedeutung: „Nur durch intensive Beratung und Betreuung können wir ausländische Fachkräfte langfristig an unsere Region binden. Wir sind auf sie angewiesen. Daher ist es essenziell, dass der Bund die Verfahren zur Berufsanerkennung spürbar erleichtert.“
Wissenswertes: Jobcenter und Arbeitsamt im Vergleich
Für viele Ratsuchende ist die Abgrenzung der Institutionen oft unklar. In Deutschland gibt es insgesamt 405 Jobcenter. Das Jobcenter des Landkreises Leer (Zentrum für Arbeit) ist eine kommunale Einrichtung und unterscheidet sich grundlegend von der Bundesagentur für Arbeit (landläufig Arbeitsamt):
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Bundesagentur für Arbeit: Zuständig für Arbeitslosengeld I, Berufsberatung, Ausbildungsförderung und die Unterstützung von Arbeitgebern bei der Personalsuche.
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Jobcenter (SGB II): Rechtliche Grundlage ist das Sozialgesetzbuch II. Es betreut Bezieher von Bürgergeld, insbesondere Langzeitarbeitslose oder Personen ohne Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung.
Trotz unterschiedlicher Schwerpunkte kooperieren beide Einrichtungen eng, um Synergien bei der Arbeitsmarktintegration zu nutzen.
Erfolgsmodell: Die Jugendberufsagentur (JBA) Leer
Ein herausragendes Beispiel für gelungene Netzwerkarbeit ist die Jugendberufsagentur Leer. Im Jahr 2025 wurde sie als eine von nur drei der landesweit 46 niedersächsischen Agenturen zur Fachtagung der Landesleitstelle „Region des Lernens“ eingeladen.
Hilfe beim Übergang in den Beruf
Die JBA unterstützt Jugendliche unbürokratisch beim Übergang von der Schule in den Beruf – insbesondere dann, wenn Schwierigkeiten in der Ausbildung oder bei der Jobsuche auftreten. Das Netzwerk ist breit aufgestellt und umfasst:
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Jobcenter und Agentur für Arbeit Emden/Leer
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Amt für Kinder, Jugend und Familie sowie die BBS I und II
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Erweiterte Partner wie das Leiner Stift, die Ausländerbehörde, das Haus der Kulturen sowie spezialisierte Eingliederungshilfen und Präventionsräte.
Im Jahr 2025 konzentrierte sich die JBA darauf, ihre Bekanntheit zu steigern – unter anderem durch einen eigenen Stand auf der Jobmesse in Leer – und gezielt benachteiligte Jugendliche sowie junge Geflüchtete und Migranten zu unterstützen.
Statistik 2025: Anerkennungsberatung im Fokus
Das Jobcenter Leer fungiert als eine von bundesweit 60 Beratungsstellen im Rahmen eines Förderprogramms von Bund und EU. Es ist zudem für die Stadt Emden und den Landkreis Aurich zuständig.
Wer sucht Beratung?
Im Jahr 2025 wurden knapp 300 Personen beraten (davon über 50 % Frauen). Insgesamt fanden mehr als 1.000 Beratungsgespräche statt. Die Herkunftsländer der Ratsuchenden gliedern sich wie folgt:
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Ukraine: 103 Personen
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Syrien: 19 Personen
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Kolumbien: 15 Personen
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Afghanistan / Türkei: je 14 Personen
Die häufigsten Berufsgruppen
Besonders bemerkenswert sind die Qualifikationen der Ratsuchenden. Die Top 5 der vertretenen Berufe waren:
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Lehrer: 39
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Ingenieure: 28
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Betriebswirte: 28
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Pflegekräfte: 13
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Ärzte: 9 (Hier ist die Zahl geringer, da Mediziner oft bereits vor der Einreise über Anerkennungsverfahren informiert sind.)
Langfristige Integration und aktuelle Trends
Die Daten zeigen, dass Integration Zeit braucht: Ein Großteil der 2025 beratenen Personen kam bereits zwischen 2020 und 2024 nach Deutschland. Lediglich acht Ratsuchende reisten im aktuellen Jahr 2025 ein, was auf die verschärfte Asylpolitik zurückzuführen ist.
Ein interessanter Aspekt zum Schluss: Trotz umfassender digitaler Angebote bevorzugen die meisten Fachkräfte nach wie vor die persönliche Beratung im Jobcenter, um ihre berufliche Zukunft im Landkreis Leer zu planen.
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