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Meilenstein bei der Radfahrausbildung an ostfriesischen Grundschulen erreicht
Die Verkehrswachten freuen sich über das neue Unterrichtsmaterial (hintere Reihe v.l.n.r.): Heinz-Wilhelm Weber (VW Emden), Hans-Friedel Walther (VW Aurich), Nanne Peters (VW Norden) und Hans-Günter Jelting. Vorn am Tisch: Signe Foetzki (Pressesprecherin der Brandkasse), Claudia Wilting (Schulleiterin der Grundschule Tannenhausen) und Sascha Nowak (VW Wittmund und Gebietsbeauftragter der ostfriesischen VWs)
Radfahrausbildung an Grundschulen: 50.000 Kinder für den Straßenverkehr gestärkt
Sicherheit auf zwei Rädern ist besonders für die jüngsten Verkehrsteilnehmer in Ostfriesland ein zentrales Thema. Eine beeindruckende Schallmauer wurde nun durchbrochen: Innerhalb von 11 Jahren wurde 50.000 Kindern an rund 130 Grundschulen die Teilnahme an einer professionellen Radfahrausbildung ermöglicht. Dank der langjährigen Unterstützung der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse und der regionalen Verkehrswachten stehen auch in diesem Jahr wieder moderne Lehrmaterialien kostenlos zur Verfügung.
Verkehrssichere Fahrräder und Prävention: Ein Erfolgskonzept
Der Weg zur Radfahrprüfung ist für Dritt- und Viertklässler ein Meilenstein in ihrer schulischen Laufbahn. Das Ziel ist klar definiert: Kinder sollen zu verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmern erzogen werden. Sascha Nowak, Gebietsbeauftragter der ostfriesischen Verkehrswachten, betont die Bedeutung des Projekts: „In diesem Jahr haben wir die Marke von 50.000 Kindern erreicht, die seit 2016 mit professionellem Material ausgestattet wurden.“
Die Ausbildung deckt alle relevanten Sicherheitsaspekte ab:
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Grundlagen: Erkennen und Warten für verkehrssichere Fahrräder, Tragen von Helmen.
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Fahrpraxis: Richtiges Verhalten im Kreisverkehr und Beachtung von Vorfahrtsregeln.
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Gefahrenerkennung: Sensibilisierung für den „Toten Winkel“ und das korrekte Nutzen von Radwegen.
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Zusatzwissen: Erste Hilfe und Förderung der motorischen Fähigkeiten.
Rückläufige Unfallzahlen in Ostfriesland
Die intensive Präventionsarbeit trägt Früchte. Während 2014 in Ostfriesland noch 158 Radfahrunfälle mit Kindern unter 14 Jahren registriert wurden, sank diese Zahl im Jahr 2024 auf 122. Trotz dieses positiven Trends bleibt jeder Unfall einer zu viel. Besonders im ländlichen Raum, wo Kinder seltener mit komplexen Verkehrssituationen konfrontiert werden, ist das Training essenziell. „Fahrräder haben keine Knautschzone“, mahnt Signe Foetzki, Pressesprecherin der Brandkasse.
Digitales Lernen: Mit Avataren zur Radfahrprüfung
Das Unterrichtsmaterial geht mit der Zeit. Reine Arbeitsblätter gehören der Vergangenheit an. Heute kombiniert die Ausbildung klassische Hefte mit einem Online-Übungsportal.
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Personalisierte Avatare: Steigern die Motivation der Schüler.
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Interaktive Inhalte: Filme, Rätsel und Spiele vermitteln Wissen spielerisch.
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Flexibilität: Dank individueller Codes kann sowohl in der Schule als auch zu Hause mit den Eltern geübt werden.
Claudia Wilting, Leiterin der Grundschule Tannenhausen, bestätigt den Erfolg: „Die Kinder sind begeistert vom Online-Zugang. Es ist eine hervorragende Vorbereitung auf reale Situationen im Straßenverkehr.“
Kostenloses Material für rund 130 Grundschulen
Die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse übernimmt den Großteil der Kosten, die sich allein in diesem Jahr auf 23.750 Euro belaufen (insgesamt rund 200.000 Euro seit Projektbeginn). Grundschulen in Ostfriesland können das Material – bestehend aus Arbeitsheften, Testbögen, Fahrradpässen und Aufklebern – kostenlos bei ihren örtlichen Verkehrswachten anfordern.
Ansprechpartner für Schulen:
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Aurich: info@verkehrswacht-aurich.de
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Emden: heinzwweber@aol.com
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Leer: verkehrswacht-leer@web.de
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Norden: verkehrswacht-norden@ewe.net
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Wittmund: sascha.nowak@gmx.net
Am Ende der Ausbildung steht die Lernzielkontrolle mit 20 Fragen. Wer diese besteht, erhält den offiziellen Fahrrad-Pass und einen Aufkleber für das verkehrssichere Fahrrad – ein Moment, der in viele strahlende Gesichter blicken lässt.
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Brückensanierung Nettelburg: Halbzeit bei den Arbeiten an der Spriekenborger Straße
Sanierung der Brücke am Polder-Hauptkanal: Arbeiten in Nettelburg gehen in die entscheidende Phase
Nettelburg, 20. Juli 2026. Seit Ende April bestimmt die Baustelle an der Spriekenborger Straße das Bild in Nettelburg. Die Sanierung des Brückenbauwerks über den Polder-Hauptkanal, ein wichtiges Projekt des Landkreises Leer zur Sicherung unserer lokalen Infrastruktur, läuft auf Hochtouren. Mit Blick auf das anvisierte Projektende am 15. September 2026 befinden sich die Arbeiten nun in einer entscheidenden Phase.
Durchgangsverkehr bleibt untersagt
Der Landkreis Leer erinnert daran, dass die Vollsperrung der Spriekenborger Straße (K 22) für den Durchgangsverkehr weiterhin zwingend erforderlich ist. Die Sicherheit der Arbeiter vor Ort sowie die strukturelle Integrität der Brückensanierung stehen dabei an erster Stelle. Anlieger haben wie bisher die Möglichkeit, bis an den Baustellenbereich heranzufahren. Das Hotel Lange bleibt für Gäste über die Papenburger Straße (B 70) jederzeit erreichbar.
Sicherheit im Fokus: Keine Passage für Fußgänger und Radfahrer
Auch im Hochsommer appelliert die Bauleitung an die Vernunft aller Verkehrsteilnehmer: Das Baustellenareal ist aus Gründen der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer absolut tabu. Eine Passage ist technisch nicht möglich. Radfahrer werden weiterhin gebeten, der ausgeschilderten Umleitung über die Eisenbahnbrücke (aus Richtung Esklumer Straße kommend) zu folgen, um den gesperrten Bereich sicher zu umfahren.
Umleitung und Rettungswege
Der Kraftfahrzeugverkehr nutzt weiterhin die großräumig ausgeschilderte Umleitungsstrecke über das Gemeindegebiet Westoverledingen (B 70, Folmhuser Straße, Bahnhofstraße, K 23/Deichstraße, Weekeborg, Klosterstraße und Esklumer Straße).
Auch der Hinweis an Rettungsdienste bleibt bestehen: Das Brückenbauwerk ist für Einsatzfahrzeuge unpassierbar. Alle beteiligten Sicherheitsbehörden und Rettungsdienste sind über die Gegebenheiten vor Ort informiert und haben ihre Routenplanung auf die aktuelle Situation abgestimmt.
„Wir wissen um die Belastungen, die eine solche Maßnahme für Anwohner und Pendler mit sich bringt“, so der Landkreis. „Die Sanierung ist jedoch eine notwendige Investition, um die Spriekenborger Straße auch für die kommenden Jahrzehnte sicher und befahrbar zu halten.“
Der Landkreis Leer und die ausführenden Unternehmen bedanken sich bei allen Bürgern für die bisher gezeigte Geduld und das Verständnis. Nach aktuellem Stand ist die Verkehrsfreigabe für Mitte September geplant.
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Lokal
Der Countdown läuft: Der neue Bahnhaltepunkt in Ihrhove nimmt Gestalt an!
SPD-Ratsfraktion Westoverledingen auf Sommertour: Fokus auf Bahnhaltepunkt Ihrhove
Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour hat die SPD-Ratsfraktion Westoverledingen den neuen Bahnhaltepunkt in Ihrhove besucht, um sich ein Bild vom aktuellen Fortschritt der Bauarbeiten zu machen. Begleitet wurde die Fraktion von Tammo Lenger, dem von der SPD unterstützten Bürgermeisterkandidaten, sowie Landrat Matthias Groote, der als Kandidat für das Amt des Landrates ebenfalls anwesend war.
Fortschritt am Bahnhaltepunkt Ihrhove
Obwohl das Gelände derzeit noch als Baustelle fungiert, lässt das Gesamtbild bereits deutlich erkennen, wie funktional und modern der Haltepunkt nach der Fertigstellung sein wird. Die jüngsten Veröffentlichungen der Deutschen Bahn geben Anlass zu Optimismus: Eine Inbetriebnahme des Haltepunkts wird für den kommenden September angestrebt.
Bürgernähe und positive Resonanz
Der Besuch vor Ort bot den Politikern die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Westoverledingen. In den Gesprächen zeigten sich diese erfreut über die verbesserte Infrastruktur und die künftige Möglichkeit, bequem per Bahn zu reisen. Insbesondere die direkte Anbindung in Richtung Bremen wurde als wertvoller Gewinn für die Region hervorgehoben.
Strategische Bedeutung: Mehr als nur eine Verbindung
Landrat Matthias Groote unterstrich die weitreichende Bedeutung des Projekts, insbesondere mit Blick auf die Verbindung Richtung Groningen. Diese Anbindung bietet für den Landkreis Leer enorme Potenziale, sowohl in der wirtschaftlichen Entwicklung als auch bei der Gewinnung von Fachkräften. „Die Verbindung zur Universität Groningen eröffnet uns fantastische internationale Entwicklungsmöglichkeiten“, betonte Groote vor Ort.
Historischer Rückblick und politisches Engagement
Bürgermeisterkandidat Tammo Lenger erinnerte in diesem Kontext an die anfängliche Skepsis, die dem Projekt über lange Zeit entgegenschlug. Die Gruppe SPD/Grüne im Gemeinderat Westoverledingen war es jedoch, die bereits im Jahr 2006 erstmals offensiv für die Einrichtung eines Bahnhaltepunkts in Ihrhove geworben hatte.
Gerhard Wiechers, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat, hob das kontinuierliche politische Engagement hervor: „Beide Parteien haben die Entwicklung bis heute stets eng begleitet und die notwendigen Beschlüsse konsequent auf den Weg gebracht.“
Zukunftsperspektiven: Der Blick nach vorne
Aktuell ist der Bahnhaltepunkt für die Züge der „Wunderline“ zwischen Groningen und Bremen konzipiert. Doch die Planungen gehen bereits weiter. Für die SPD-Fraktion steht fest: Das nächste Ziel muss die Anbindung an die Strecke Münster-Emden sein, um das volle Potenzial des Haltepunktes für die Region auszuschöpfen, so das Fazit von Wiechers.
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Zehn neue Pflegefachkräfte feiern ihren erfolgreichen Abschluss in Leer
Erfolgreicher Abschluss: Zehn Absolventinnen und Absolventen feierten am Bildungsinstitut Gesundheit am Klinikum Leer ihr bestandenes Examen zum/zur Pflegefachmann/-frau und blicken nun gemeinsam in eine vielversprechende berufliche Zukunft.
(Auf dem Foto zu sehen sind: Svenja Deters (ProSenis Leer), Ina Feldkamp (Klinikum Leer GmbH), Rieke Frühling (Klinikum Leer GmbH), Oliver Harders (Pflegezentrum Holtland), Luica Johanne Hartmann (Pflegezentrum Holtland), Ann-Kathrin Horn (Klinikum Leer GmbH), Ibrahim Blamatie Kone (Seniorenwohnanlage Heisfelde), Dinh Duy Nguyen (Seniorenwohnanlage Heisfelde), Ramona Thieke (Klinikum Leer gGmbH), Luca Bennet Zittrich (Pflegezentrum Holtland).)
Erfolgreiches Examen: Zehn neue Pflegefachkräfte starten in Leer ins Berufsleben
Leer/Ostfriesland, 17. Juli 2026. Ein bedeutender Meilenstein ist erreicht: Zehn engagierte Absolventinnen und Absolventen haben am Bildungsinstitut Gesundheit am Klinikum Leer erfolgreich ihr Examen zur Pflegefachkraft abgelegt. Mit der heutigen feierlichen Übergabe der Urkunden endet eine prägende dreijährige Ausbildungszeit, und der Start in eine verantwortungsvolle berufliche Zukunft beginnt.
Drei Jahre voller Einsatz
Hinter den frisch examinierten Fachkräften liegen drei intensive Jahre, die durch eine enge Verzahnung von theoretischem Wissen und anspruchsvoller praktischer Arbeit geprägt waren. Die Ausbildung fand in einer Kooperation zwischen dem Klinikum Leer und verschiedenen regionalen vollstationären Pflegeeinrichtungen statt, was den Auszubildenden einen breiten Einblick in das vielfältige Spektrum der modernen Pflege ermöglichte.
„Wir gratulieren unseren frisch examinierten Pflegefachkräften herzlich und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute“, betonte Schulleitung Susanne Weiss im Rahmen der heutigen Feierstunde.
Die Absolventinnen und Absolventen
Wir freuen uns mit den neuen Fachkräften, die ihre Ausbildung in den folgenden Einrichtungen absolviert haben:
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Svenja Deters (ProSenis Leer)
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Ina Feldkamp (Klinikum Leer GmbH)
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Rieke Frühling (Klinikum Leer GmbH)
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Oliver Harders (Pflegezentrum Holtland)
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Luica Johanne Hartmann (Pflegezentrum Holtland)
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Ann-Kathrin Horn (Klinikum Leer GmbH)
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Ibrahim Blamatie Kone (Seniorenwohnanlage Heisfelde)
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Dinh Duy Nguyen (Seniorenwohnanlage Heisfelde)
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Ramona Thieke (Klinikum Leer gGmbH)
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Luca Bennet Zittrich (Pflegezentrum Holtland)
Mit dem erfolgreichen Abschluss tragen diese zehn jungen Menschen nun einen wichtigen Teil zur pflegerischen Versorgung in unserer Region bei. Ein herzlicher Glückwunsch geht an alle Absolventinnen und Absolventen zu dieser hervorragenden Leistung!
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