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Neues Leben im Baugebiet Groninger Straße – Wohnen & Arbeiten in Leer
Wohn- und Geschäftshaus Groninger Straße 78 – ein markanter Neubau im Wärmepumpenquartier. Das Gebäude mit seiner auffallend roten Klinkerfassade prägt den Eingang zum neuen Wohnquartier in Leer. Große Fensterflächen mit schwarzen Rahmen, helle Balkonstrukturen und großzügige Terrassen verleihen dem Bau Offenheit und Modernität.
Hier haben u.a. die Firmen WEMA RaumKonzepte und die Eden Architekten GmbH ihren Sitz gefunden. Von innen lichtdurchflutet und flexibel nutzbar, verbindet das Objekt Wohnen und Arbeiten auf zeitgemäße Weise – ein richtungsweisender Blickfang am Stadtrand von Leer. Foto: Ingo Tonsor @LeserECHO
Leer: Baugebiet „Groninger Straße“ wächst zu modernem Wohn- und Arbeitsquartier heran
Was 2021 noch auf Plänen und in Entwürfen zu sehen war, ist heute längst Realität: Das Baugebiet „Groninger Straße“ hat sich zu einem attraktiven, modernen Quartier entwickelt, das Wohnen, Arbeiten und Leben auf gelungene Weise verbindet.
Zwischen den Häusern zeigt sich eine abwechslungsreiche Architektur. Wer aktuell über einen Neubau nachdenkt, kann sich hier wertvolle Eindrücke holen: Moderne Fassaden, große Fensterflächen, zeitgemäße Wärmepumpenheizungen und Photovoltaikanlagen auf den Dächern prägen das Bild. Auch die Vorgärten fallen ins Auge – statt grauer Kiesflächen dominieren Rindenmulch, Sträucher, kleine Koniferen und junge Bäume.
Die ersten Objekte wurden in der Moses-Koppel-Straße gebaut. Inzwischen sind auch die Geschwister-Weinberg-Straße und die Seligmann-Hirschberg-Straße mit Leben gefüllt. Viele Häuser sind bereits bewohnt – die Bewohner genießen die zentrale Lage, von der aus sie schon jetzt bequem zu Fuß zum Gallimarkt oder in die Innenstadt laufen können.
Auch neue Arbeitsplätze haben im Quartier Einzug gehalten: Das Architekturbüro EDEN hat moderne Büroräume bezogen, ebenso die Firma WEMA, die für innovative Arbeitswelten steht. Zusätzlich gibt es im neuen Viertel auch Ferienwohnungen – ein bunter Mix aus Wohnen und Gewerbe, der das Quartier lebendig macht.
Noch sind nicht alle Flächen bebaut. Die letzten Baulücken sollen bis 2026 geschlossen sein, dann werden auch die endgültigen Straßenanlagen fertiggestellt.
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Rückblick: Der Startschuss 2021
Vor fünf Jahren berichteten wir erstmals über das Baugebiet:
Am 18. Januar 2021 hatte das Bauunternehmen Terfehr gemeinsam mit der Stadt Leer den Startschuss für das Projekt gegeben. Das Gelände, eine frühere Gewerbefläche, sollte auf über 30.000 m² in ein modernes Wohnquartier mit rund 130 Wohnungen und Häusern verwandelt werden.
Besonderes Augenmerk lag damals bereits auf Nachhaltigkeit: Das Baugebiet „Groninger Straße“ wurde Teil des Förderprogramms „Wärmepumpenquartiere Niedersachsen“. Bauherren profitierten von Fördergeldern, um umweltfreundliche Heizsysteme einzusetzen und so einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Heute: Vom Plan zur Realität
Die Vision von damals ist heute sichtbar: Ein Quartier, das nicht nur Wohnraum bietet, sondern auch Treffpunkt, Arbeitsort und Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung geworden ist.
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Die Architektur
Inspiriert von den klassischen Klinkerbauten Leers haben die Planer des Leeraner Architekturbüros Eden Architekten GmbH moderne Häuser entworfen, die den typischen Charme und die Tradition der Region aufgreifen. Ihr Anspruch lautete: „Vielfalt in der Einheit“ – das Neubaugebiet wirkt als harmonisches Ganzes, während jede einzelne Wohneinheit einzigartig bleibt. Einheitliche Häuserformen, Dächer und Klinkertöne schaffen eine klare Struktur, während Details wie Erker, Gauben, Materialwechsel und Ziermauerwerke jedem Zuhause eine individuelle Persönlichkeit verleihen.
Leben zwischen Stadt, Hafen und Natur
Urban, maritim und mitten im Grünen: Die ostfriesische Stadt Leer mit eigenem Seehafen, Uferpromenade und einer intakten Altstadt mit historischen Bürgerhäusern ist ein lebenswertes Fleckchen Erde.
In dieser herrlichen Umgebung ermöglicht das Wärmepumpenquartier Groninger Straße vielen Menschen ein umweltfreundliches Leben mit hoher Lebensqualität. Dank der zentralen Lage profitieren die Bewohner von einer sehr guten städtischen Infrastruktur mit Schulen, Kitas, Nahversorgern und Busanbindung. Gleichzeitig grenzt das neue Wohnviertel an naturgewachsene Wälder mit Biotop, umgeben von Deich- und Flusslandschaften sowie unberührter Natur – eine ideale Verbindung von städtischem Komfort und naturnaher Lebensqualität.
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Wohnraumversorgungskonzept der Stadt Leer
Die Landesregierung hat die Förderbedingungen für den sozialen Wohnungsbau deutlich verbessert, um den Neubau von Mietwohnungen zu stärken. Auch die Stadt Leer profitiert von diesen Programmen und kann so aktiv zur Sicherung von bezahlbarem Wohnraum beitragen.
Um den städtischen Wohnungsmarkt umfassend zu analysieren und zukünftige Bauvorhaben bedarfs- und zielgerecht planen zu können, hat die Stadt Leer ein aktuelles Wohnraumversorgungskonzept durch das Planungsbüro protze + theiling GbR erstellen lassen. Der Rat der Stadt Leer hat das Konzept in seiner Sitzung am 20. April 2023 beschlossen.
Damit dient das Konzept:
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als Grundlage für die Inanspruchnahme der Förderprogramme des sozialen Wohnungsbaus,
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bei allen städtischen Entscheidungen mit Wohnraumrelevanz als Abwägungsmaterial,
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als Empfehlung für private Akteure auf dem Wohnungsmarkt, um Planung und Investitionen zu unterstützen.
Mit der Neuauflage des Konzeptes erhalten Investoren eine umfassende Übersicht über den aktuellen Wohnungsmarkt in Leer. Informationen zu den aktuellen Förderprogrammen erteilt die Wohnraumförderstelle der Stadt Leer.
Weitere Informationen: [Link zur Stadt Leer / Wohnraumförderung]
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Lokal
Das Herz von Ostfriesland: Eine Zeitreise durch das historische Kirchenquartier in Leer
Das Kirchenquartier in Leers historischer Altstadt
Die Leeraner Altstadt fasziniert mit ihren engen Gassen, liebevoll restaurierten Gebäude und der direkten Lage am Wasser. Kleine Läden, gemütliche Teestuben und einladende Restaurants prägen das Bild und laden zum Stöbern, Verweilen und Genießen ein. Bei einem Bummel durch die Straßen fühlen sich Besuchende unmittelbar in vergangene Zeiten zurückversetzt. Bis heute bildet dieser historische Kern einen lebendigen und geschäftigten Mittelpunkt der Stadt, der gleichzeitig als idealer Ausgangsort für Ausflüge dient. Wer tief in die Geschichte eintauchen möchte, findet bei einer Stadtführung dazu die beste Gelegenheit.
Historische Prägung durch das Kirchenquartier
Schon die Straßennamen wie Patersgang, Kirchstraße, Reformierter Schulgang oder Reformierter Kirchgang verraten auf den ersten Blick, wer dieses Quartier in Leer (Ostfriesland) seit Jahrhunderten prägt: Es ist das Geistliche Zentrum der historischen Altstadt mit seinen bedeutenden sakralen Bauwerken.
Ev.-luth. Lutherkirche Leer
Eingebettet in eine Umgebung aus alten Grabsteinen und hohen Bäumen zeigt sich im Sommer meist nur die Spitze des Glockenturms der Lutherkirche, auf der ein goldener Schwan thront. Im Innern erinnert die Darstellung an der Südseite an Christine Charlotte, die im Jahr 1675 den Bau der Kirche genehmigte und dafür die Steine des ehemaligen Klosters Thedinga zur Verfügung stellte. Der wunderschöne Innenraum kombiniert eine beeindruckende Atmosphäre mit einer imposanten Orgel, die den Besuch zu einem bleibenden Erlebnis macht.
Ev.-ref. Große Kirche in Leer
Zwischen 1785 und 1787 entstand der markante barocke Zentralbau auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes, während der dazugehörige Turm im Jahr 1805 folgte. Nach einer ausgiebigen Renovierung wurde die Kirche 2012 wiedereröffnet und präsentiert sich seither in ihrer beeindruckenden Schlichtheit als heller und einladender Raum.
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Taufstein: Als ältestes Ausstattungsstück gilt der sehr schlichte Taufstein aus der Vorgängerkirche.
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Kanzel: Die zierliche Kanzel im Stil der späten Renaissance wurde im Jahr 1609 erbaut und bildet den Punkt, auf den das gesamte Kirchengestühl ausgerichtet ist.
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Orgel: Die prächtige Orgel blickt auf eine über 400-jährige Geschichte zurück und zählt zu den ältesten Instrumenten in ganz Ostfriesland.
Katholische Kirche St. Michael Leer
Die Geschichte dieser Gemeinde begann im Jahr 1728 mit der Errichtung einer katholischen Kapelle in Leer. Knapp sieben Jahrzehnte später, im Jahr 1795, wurde dieser Bau wieder abgerissen, um an derselben Stelle die heutige Katholische Kirche St. Michael zu errichten. Ihren Namen verdankt die Gemeinde dem Erzengel Michael. Ein Zeugnis dieser Tradition ist eine kunstvolle Statue aus dem 16. Jahrhundert, die den Erzengel im Kampf mit dem Drachen darstellt und rechts vom Altarraum ihren Platz gefunden hat.
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Lokal
Protest gegen Rosatom-Einstieg: Mahnwache vor der Brennelementefabrik Lingen
Montag, 27. Juli 2026, 18 Uhr: Mahnwache vor Brennelementefabrik Lingen
„Einstieg von Kreml-Atomkonzern im Emsland verhindern / Brennelementeproduktion in Lingen stoppen!“
Regionale Anti-Atomkraft-Initiativen, die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) rufen für Montag, 27. Juli, um 18 Uhr zu einer Mahnwache vor der Brennelementefabrik in Lingen auf. Anlass ist die Genehmigung des niedersächsischen Umweltministeriums für den Einstieg des Kreml-Atomkonzerns Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen. Mit der Mahnwache wollen die Organisationen ihren jahrelangen Protest gegen das atompolitisch unverantwortliche Vorhaben des französischen Atomkonzerns Framatome unterstreichen. Framatome betreibt die Brennelementefabrik in Lingen. Die Anti-Atom-Organisationen fordern aus sicherheitspolitischen Erwägungen, den Einstieg von Rosatom im Emsland zu stoppen. Stattdessen solle endlich die Stilllegung der äußerst umstrittenen Uranfabrik in Lingen eingeleitet werden.
„Was uns sehr besorgt, ist die Tatsache, dass Niedersachsens Umweltminister Meyer offen zugibt, selbst er habe die Sicherheitseinschätzung der Bundesregierung aus Geheimhaltungsgründen gar nicht lesen dürfen. Aber wie kann er dann die Genehmigung für die Kooperation von Framatome und Rosatom erteilen? Ohne Kenntnis der Sicherheitseinschätzung kann der Antrag von Framatome doch gar nicht korrekt bewertet werden. Das ist ein unglaublicher Vorgang, der uns sehr beunruhigt,“ erklärte Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.
„Zudem heißt es nun, dass in „Ausnahmefällen“ auch Mitarbeiter:innen von Rosatom die Brennelementefabrik betreten können. Das hatte Framatome noch auf dem Erörterungstermin 2024 ausgeschlossen. Nun öffnet die Genehmigungsbehörde von sich aus Rosatom die Türen im Emsland. Das ist für uns im Emsland das Worst-Case-Szenario und wir werden deshalb weiter gegen dieses atomare Vorhaben protestieren,“ ergänzte Alexander Vent vom Bündnis AgiEl – Atomkraftgegner:innen im Emsland.
„Mehr als 125 000 Menschen haben eine Online-Aktion von .ausgestrahlt gegen den Einstieg von Rosatom unterschrieben. Nun wenden sich sogar CDU-Bundestagsabgeordnete gegen die atomaren Pläne von Framatome und Rosatom. Es ist unverantwortlich, dass die Umweltministerien in Hannover und Berlin jetzt dem Druck der französischen und russischen Atomindustrie nachgeben. Der Verweis auf die EU führt in die Irre, da hier Frankreich maßgeblich die Atomsanktionen gegen Russland blockiert. Bundeskanzler Merz muss gegenüber Frankreichs Präsident Macron klare Kante zeigen und die Genehmigung zum Ausbau der Atomfabrik Lingen zurückziehen,“ so Bettina Ackermann von .ausgestrahlt.
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Der genaue Ort der Mahnwache: Am Seitenkanal 1, 49811 Lingen.
Weitere Informationen:
https://atomstadt-lingen.de/buendnis-agiel,
https://sofa-ms.de, www.ausgestrahlt.de,
https://www.bbu-online.de
https://dserver.bundestag.de/btd/21/031/2103103.pdf
Lokal
Spontanes Sommerferien-Abenteuer am Silbersee!
Abenteuer am Silbersee: Spontane Floßbau-Aktion im Heseler Ferienpass
Eine tolle Überraschung für alle Ferienpass-Kinder in der Samtgemeinde Hesel: Der Sozialverband Holtland hat spontan ein besonderes Highlight für den Endspurt der Sommerferien organisiert. Am Mittwoch, den 5. August 2026, verwandelt sich der Silbersee im Heseler Wald in eine kleine Abenteuerwerft.
Mit Teamwork und Know-how aufs Wasser
Unter der fachkundigen Anleitung von Jan van Dompseler (outdoor Experience) schlüpfen die Teilnehmenden in die Rolle von echten Schiffbauern. Aus stabilen Fässern, Rundhölzern und Seilen werden in Gruppen eigene Floße konstruiert und gebunden.
Sobald die Bauphase abgeschlossen ist, folgt der spannendste Moment des Tages: Der Praxistest! Die selbst gebauten Floße werden auf dem Silbersee zu Wasser gelassen und auf ihre Schwimmtauglichkeit auf Herz und Nieren geprüft.
Lagerfeuer und Stockbrot zur Stärkung
Damit den Nachwuchs-Kapitänen nicht die Puste ausgeht, ist auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Ein gemütliches Lagerfeuer mit leckerem Stockbrot und weiterer Verpflegung sorgt zwischendurch für die nötige Stärkung und echte Abenteuer-Atmosphäre am Seeufer.
Wichtige Informationen & Anmeldung
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Termin: Mittwoch, 5. August 2026
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Ort: Silbersee im Heseler Wald
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Anmeldung: Direkt online über den Shop der Samtgemeinde Hesel unter www.shop.hesel.de
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Auskünfte & Fragen: Uwe Themann steht unter der Telefonnummer 0170 – 45 75 117 für weitere Informationen zur Verfügung.
AnzeigeTipp: Schnell sein lohnt sich – die Plätze für dieses spontane Natur- und Action-Highlight im Ferienpass sind begehrt!

























