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Neu­es Leben im Bau­ge­biet Gro­nin­ger Stra­ße – Woh­nen & Arbei­ten in Leer

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Wohn- und Geschäfts­haus Gro­nin­ger Stra­ße 78 – ein mar­kan­ter Neu­bau im Wär­me­pum­pen­quar­tier. Das Gebäu­de mit sei­ner auf­fal­lend roten Klin­ker­fas­sa­de prägt den Ein­gang zum neu­en Wohn­quar­tier in Leer. Gro­ße Fens­ter­flä­chen mit schwar­zen Rah­men, hel­le Bal­kon­struk­tu­ren und groß­zü­gi­ge Ter­ras­sen ver­lei­hen dem Bau Offen­heit und Modernität.

Hier haben u.a. die Fir­men WEMA Raum­Kon­zep­te und die Eden Archi­tek­ten GmbH ihren Sitz gefun­den. Von innen licht­durch­flu­tet und fle­xi­bel nutz­bar, ver­bin­det das Objekt Woh­nen und Arbei­ten auf zeit­ge­mä­ße Wei­se – ein rich­tungs­wei­sen­der Blick­fang am Stadt­rand von Leer. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO

Leer: Bau­ge­biet „Gro­nin­ger Stra­ße“ wächst zu moder­nem Wohn- und Arbeits­quar­tier heran


Was 2021 noch auf Plä­nen und in Ent­wür­fen zu sehen war, ist heu­te längst Rea­li­tät: Das Bau­ge­biet „Gro­nin­ger Stra­ße“ hat sich zu einem attrak­ti­ven, moder­nen Quar­tier ent­wi­ckelt, das Woh­nen, Arbei­ten und Leben auf gelun­ge­ne Wei­se verbindet.

Zwi­schen den Häu­sern zeigt sich eine abwechs­lungs­rei­che Archi­tek­tur. Wer aktu­ell über einen Neu­bau nach­denkt, kann sich hier wert­vol­le Ein­drü­cke holen: Moder­ne Fas­sa­den, gro­ße Fens­ter­flä­chen, zeit­ge­mä­ße Wär­me­pum­pen­hei­zun­gen und Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen auf den Dächern prä­gen das Bild. Auch die Vor­gär­ten fal­len ins Auge – statt grau­er Kies­flä­chen domi­nie­ren Rin­den­mulch, Sträu­cher, klei­ne Koni­fe­ren und jun­ge Bäume.

Die ers­ten Objek­te wur­den in der Moses-Kop­pel-Stra­ße gebaut. Inzwi­schen sind auch die Geschwis­ter-Wein­berg-Stra­ße und die Selig­mann-Hirsch­berg-Stra­ße mit Leben gefüllt. Vie­le Häu­ser sind bereits bewohnt – die Bewoh­ner genie­ßen die zen­tra­le Lage, von der aus sie schon jetzt bequem zu Fuß zum Gal­li­markt oder in die Innen­stadt lau­fen können.

Auch neue Arbeits­plät­ze haben im Quar­tier Ein­zug gehal­ten: Das Archi­tek­tur­bü­ro EDEN hat moder­ne Büro­räu­me bezo­gen, eben­so die Fir­ma WEMA, die für inno­va­ti­ve Arbeits­wel­ten steht. Zusätz­lich gibt es im neu­en Vier­tel auch Feri­en­woh­nun­gen – ein bun­ter Mix aus Woh­nen und Gewer­be, der das Quar­tier leben­dig macht.

Noch sind nicht alle Flä­chen bebaut. Die letz­ten Bau­lü­cken sol­len bis 2026 geschlos­sen sein, dann wer­den auch die end­gül­ti­gen Stra­ßen­an­la­gen fertiggestellt.

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Rück­blick: Der Start­schuss 2021

Vor fünf Jah­ren berich­te­ten wir erst­mals über das Bau­ge­biet:
Am 18. Janu­ar 2021 hat­te das Bau­un­ter­neh­men Ter­fehr gemein­sam mit der Stadt Leer den Start­schuss für das Pro­jekt gege­ben. Das Gelän­de, eine frü­he­re Gewer­be­flä­che, soll­te auf über 30.000 m² in ein moder­nes Wohn­quar­tier mit rund 130 Woh­nun­gen und Häu­sern ver­wan­delt wer­den.
Beson­de­res Augen­merk lag damals bereits auf Nach­hal­tig­keit: Das Bau­ge­biet „Gro­nin­ger Stra­ße“ wur­de Teil des För­der­pro­gramms „Wär­me­pum­pen­quar­tie­re Nie­der­sach­sen“. Bau­her­ren pro­fi­tier­ten von För­der­gel­dern, um umwelt­freund­li­che Heiz­sys­te­me ein­zu­set­zen und so einen akti­ven Bei­trag zum Kli­ma­schutz zu leisten.

Heu­te: Vom Plan zur Realität

Die Visi­on von damals ist heu­te sicht­bar: Ein Quar­tier, das nicht nur Wohn­raum bie­tet, son­dern auch Treff­punkt, Arbeits­ort und Bei­spiel für nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung gewor­den ist.

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Die Archi­tek­tur

Inspi­riert von den klas­si­schen Klin­ker­bau­ten Leers haben die Pla­ner des Leera­ner Archi­tek­tur­bü­ros Eden Archi­tek­ten GmbH moder­ne Häu­ser ent­wor­fen, die den typi­schen Charme und die Tra­di­ti­on der Regi­on auf­grei­fen. Ihr Anspruch lau­te­te: „Viel­falt in der Ein­heit“ – das Neu­bau­ge­biet wirkt als har­mo­ni­sches Gan­zes, wäh­rend jede ein­zel­ne Wohn­ein­heit ein­zig­ar­tig bleibt. Ein­heit­li­che Häu­ser­for­men, Dächer und Klin­ker­tö­ne schaf­fen eine kla­re Struk­tur, wäh­rend Details wie Erker, Gau­ben, Mate­ri­al­wech­sel und Zier­mau­er­wer­ke jedem Zuhau­se eine indi­vi­du­el­le Per­sön­lich­keit verleihen.

Leben zwi­schen Stadt, Hafen und Natur

Urban, mari­tim und mit­ten im Grü­nen: Die ost­frie­si­sche Stadt Leer mit eige­nem See­ha­fen, Ufer­pro­me­na­de und einer intak­ten Alt­stadt mit his­to­ri­schen Bür­ger­häu­sern ist ein lebens­wer­tes Fleck­chen Erde.

In die­ser herr­li­chen Umge­bung ermög­licht das Wär­me­pum­pen­quar­tier Gro­nin­ger Stra­ße vie­len Men­schen ein umwelt­freund­li­ches Leben mit hoher Lebens­qua­li­tät. Dank der zen­tra­len Lage pro­fi­tie­ren die Bewoh­ner von einer sehr guten städ­ti­schen Infra­struk­tur mit Schu­len, Kitas, Nah­ver­sor­gern und Bus­an­bin­dung. Gleich­zei­tig grenzt das neue Wohn­vier­tel an natur­ge­wach­se­ne Wäl­der mit Bio­top, umge­ben von Deich- und Fluss­land­schaf­ten sowie unbe­rühr­ter Natur – eine idea­le Ver­bin­dung von städ­ti­schem Kom­fort und natur­na­her Lebensqualität.

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Ver­si­che­run­gen Leer — Wohn­ge­bäu­de­rver­si­che­rung — WEG-Ver­si­che­rung Stadt Leer Ostfriesland

Wohn­raum­ver­sor­gungs­kon­zept der Stadt Leer

Die Lan­des­re­gie­rung hat die För­der­be­din­gun­gen für den sozia­len Woh­nungs­bau deut­lich ver­bes­sert, um den Neu­bau von Miet­woh­nun­gen zu stär­ken. Auch die Stadt Leer pro­fi­tiert von die­sen Pro­gram­men und kann so aktiv zur Siche­rung von bezahl­ba­rem Wohn­raum beitragen.

Um den städ­ti­schen Woh­nungs­markt umfas­send zu ana­ly­sie­ren und zukünf­ti­ge Bau­vor­ha­ben bedarfs- und ziel­ge­recht pla­nen zu kön­nen, hat die Stadt Leer ein aktu­el­les Wohn­raum­ver­sor­gungs­kon­zept durch das Pla­nungs­bü­ro prot­ze + thei­ling GbR erstel­len las­sen. Der Rat der Stadt Leer hat das Kon­zept in sei­ner Sit­zung am 20. April 2023 beschlossen.

Damit dient das Konzept:

  • als Grund­la­ge für die Inan­spruch­nah­me der För­der­pro­gram­me des sozia­len Wohnungsbaus,

  • bei allen städ­ti­schen Ent­schei­dun­gen mit Wohn­raum­re­le­vanz als Abwägungsmaterial,

  • als Emp­feh­lung für pri­va­te Akteu­re auf dem Woh­nungs­markt, um Pla­nung und Inves­ti­tio­nen zu unterstützen.

Mit der Neu­auf­la­ge des Kon­zep­tes erhal­ten Inves­to­ren eine umfas­sen­de Über­sicht über den aktu­el­len Woh­nungs­markt in Leer. Infor­ma­tio­nen zu den aktu­el­len För­der­pro­gram­men erteilt die Wohn­raum­för­der­stel­le der Stadt Leer.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: [Link zur Stadt Leer / Wohnraumförderung]

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Ost­fries­land wird Was­ser­stoff­land: Emder Was­ser­stoff macht grü­nen Stahl möglich!

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Bild­un­ter­schrift: (v.l.n.r.) Ste­fan Doh­ler Vor­stands­vor­sit­zen­der EWE AG, Git­ta Con­ne­mann MdB, Gun­nar Groeb­ler Vor­stands­vor­sit­zen­der Salz­git­ter AG

Ost­fries­land wird Was­ser­stoff­land: EWE und Salz­git­ter AG star­ten weg­wei­sen­de Kooperation

BERLIN/EMDEN/OSTFRIESLAND. In der Haupt­stadt wur­de heu­te Ener­gie­ge­schich­te geschrie­ben: Mit der Unter­zeich­nung eines lang­fris­ti­gen Lie­fer­ver­trags zwi­schen dem Ener­gie­un­ter­neh­men EWE und der Salz­git­ter Flach­stahl GmbH – einer Toch­ter der Salz­git­ter AG – wur­de der Start­schuss für ein weg­wei­sen­des Pro­jekt gege­ben, das Ost­fries­land fest auf der Land­kar­te der grü­nen Ener­gie­tech­no­lo­gien verankert.

Vom Nor­den in den Süden: Grü­ner Was­ser­stoff für grü­nen Stahl

Das Herz­stück der Ver­ein­ba­rung ist eine kla­re Auf­ga­ben­ver­tei­lung mit gro­ßer Wir­kung: Die EWE errich­tet der­zeit in Emden eine leis­tungs­star­ke 320-Mega­watt-Erzeu­gungs­an­la­ge. Ab dem Jahr 2030 soll dort pro­du­zier­ter grü­ner Was­ser­stoff nach Salz­git­ter gelie­fert wer­den, um dort die Stahl­pro­duk­ti­on kli­ma­freund­lich zu trans­for­mie­ren. Über eine Lauf­zeit von sie­ben Jah­ren ist die Abnah­me von jähr­lich rund 10.000 Ton­nen Was­ser­stoff vereinbart.

Poli­ti­sche Unter­stüt­zung als Fundament

Mög­lich wur­de die­ser Ver­trags­ab­schluss durch ein mas­si­ves finan­zi­el­les Enga­ge­ment von Bund und Land Nie­der­sach­sen. Die Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin Git­ta Con­ne­mann (CDU) unter­strich bei der Ver­trags­un­ter­zeich­nung die Bedeu­tung für den Indus­trie­stand­ort Deutsch­land: „Die­ser Ver­trag ist eine gute Nach­richt für Deutsch­land und Ost­fries­land. In Emden wird Was­ser­stoff erzeugt, in Salz­git­ter wird damit grü­ner Stahl pro­du­ziert – das ist der Kreis­lauf der Zukunft.“

Der Bund unter­stützt die­ses Vor­ha­ben mit ins­ge­samt 925 Mil­lio­nen Euro für die Umstel­lung der Stahl­pro­duk­ti­on in Salz­git­ter sowie 267 Mil­lio­nen Euro für den Auf­bau der Was­ser­stoff­er­zeu­gung in Emden. „Das ist eine Inves­ti­ti­on in Arbeits­plät­ze, Wert­schöp­fung und Zukunft“, so Con­ne­mann. Sie beton­te zudem die stra­te­gi­sche Not­wen­dig­keit, die eige­ne Ener­gie­er­zeu­gung aus­zu­bau­en, um Ver­sor­gungs­si­cher­heit zu gewähr­leis­ten und Abhän­gig­kei­ten zu reduzieren.

Ost­fries­land als Vor­rei­ter der Energiewende

Auch auf Lan­des­ebe­ne wird das Pro­jekt als Erfolg gefei­ert. Der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le wer­tet die Zusam­men­ar­beit als star­kes Signal: „Ost­fries­land ist Vor­rei­ter bei der Her­stel­lung und Nut­zung grü­ner Ener­gie. Das Land Nie­der­sach­sen inves­tiert rund 153 Mil­lio­nen Euro in die EWE-Anla­ge in Emden und för­dert den Elek­tro­licht­bo­gen­ofen der Salz­git­ter Stahl AG mit 397 Mil­lio­nen Euro.“ Thie­le ver­wies dar­auf, dass die Wei­chen für die­ses Pro­jekt bereits in der vor­an­ge­gan­ge­nen Lan­des­re­gie­rung gestellt wur­den, um die Was­ser­stoff­tech­no­lo­gie zur Markt­rei­fe zu füh­ren. Der Nord­wes­ten ent­wick­le sich damit immer mehr zur füh­ren­den Was­ser­stoff­re­gi­on Europas.

Chan­cen für die Regi­on Emden

Wil­ke Held, CDU-Kreis­vor­sit­zen­der in Emden, blickt opti­mis­tisch auf die regio­na­len Aus­wir­kun­gen. Für ihn steht der Aus­bau der Erneu­er­ba­ren Ener­gien in direk­tem Zusam­men­hang mit der wirt­schaft­li­chen Zukunft der Stadt: „Neben den öko­lo­gi­schen Zie­len, von denen wir alle pro­fi­tie­ren, schaf­fen wir damit siche­re Arbeits­plät­ze und wirt­schaft­li­che Wertschöpfung.“

Ein Leucht­turm­pro­jekt für die Industrie

Die Salz­git­ter AG ver­folgt mit die­sem Schritt eine kon­se­quen­te Stra­te­gie: Weg von Koh­le, Gas und Koks, hin zu einer kli­ma­neu­tra­len Stahl­er­zeu­gung. Das Pro­jekt in Emden gilt als „Leucht­turm“, der zei­gen soll, wie grü­ner Was­ser­stoff zu einem inter­na­tio­nal wett­be­werbs­fä­hi­gen Ener­gie­trä­ger wer­den kann. Die Part­ner­schaft zwi­schen Erzeu­ger und Anwen­der gilt dabei als Blau­pau­se für den not­wen­di­gen Was­ser­stoff­hoch­lauf in Deutschland.

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Schluss mit dem Kon­flikt­po­ten­zi­al: FDP will Rad­ver­kehr aus der Rat­haus­stra­ße verbannen

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Idyl­li­sche Kulis­se mit Kon­flikt­po­ten­ti­al: Wäh­rend Tou­ris­ten in der Rat­haus­stra­ße bum­meln und die Gas­tro­no­mie ihre Gäs­te bedient, sor­gen zu schnell fah­ren­de E‑Bikes und E‑Roller regel­mä­ßig für gefähr­li­che Situa­tio­nen. Um die­se Gefah­ren­her­de zu besei­ti­gen und die Auf­ent­halts­qua­li­tät dau­er­haft zu sichern, for­dert die FDP-Frak­ti­on die Umge­stal­tung zu einer kon­se­quent fahr­rad­frei­en Zone.

Rat­haus­stra­ße Leer: FDP for­dert kon­se­quen­te Umge­stal­tung zur fuß­gän­ger­ori­en­tier­ten Zone

Die FDP-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer strebt eine grund­le­gen­de Neu­aus­rich­tung der inner­städ­ti­schen Ver­kehrs­füh­rung an. Im Fokus steht dabei die Rat­haus­stra­ße, die nach Vor­stel­lung der Frak­ti­on künf­tig als kon­se­quent fahr­rad­freie Zone fun­gie­ren soll. Ziel die­ses Vor­sto­ßes ist es, den his­to­ri­schen Kern der Stadt wie­der als siche­ren und unge­stör­ten Auf­ent­halts­raum für Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger zu etablieren.

Kon­flikt­po­ten­ti­al durch aktu­el­le Verkehrsführung

Der­zeit ist die Rat­haus­stra­ße als Fuß­gän­ger­zo­ne mit der Zusatz­be­schil­de­rung „Rad­fah­rer frei“ aus­ge­wie­sen. Zudem ist sie Teil des Ems­Rad­wegs sowie der Euro­Ve­lo-Rou­te. Die­se Kom­bi­na­ti­on führt laut FDP-Frak­ti­on regel­mä­ßig zu Unsi­cher­hei­ten und gefähr­li­chen Situa­tio­nen zwi­schen Rad- und Fußverkehr.

„Es zeigt sich von Tag zu Tag deut­li­cher, dass das Neben­ein­an­der von Rad- und Fuß­ver­kehr hier an sei­ne Gren­zen stößt“, begrün­det Gün­ter Pod­lich, FDP-Rats­mit­glied, den Vor­stoß. Durch sei­ne Tätig­keit als Stadt­füh­rer, bei der er regel­mä­ßig Gäs­teg­rup­pen durch die­sen Bereich lei­tet, beob­ach­tet er die täg­li­che Belas­tungs­si­tua­ti­on aus ers­ter Hand. Aus Sicht der FDP ist der gegen­wär­ti­ge Zustand nicht län­ger akzeptierbar.

König­stra­ße als attrak­ti­ve Alternative

Um den Rad­ver­kehr wirk­sam von der Rat­haus­stra­ße fern­zu­hal­ten, ohne die Erreich­bar­keit der Innen­stadt ein­zu­schrän­ken, schlägt die FDP eine geziel­te Auf­wer­tung der König­stra­ße vor. Die­se soll als attrak­ti­ve Alter­na­tiv­rou­te für Rad­fah­ren­de aus­ge­baut werden.

Das Kon­zept sieht vor, mit­tig in der Fahr­bahn einen etwa 1,5 Meter brei­ten Strei­fen aus Klin­ker oder rotem Beton­pflas­ter anzu­le­gen. Bei die­ser Gestal­tung ori­en­tiert sich die Frak­ti­on an bewähr­ten Lösun­gen, die bereits in der Groß­stra­ße oder der Chris­ti­ne-Char­lot­ten-Stra­ße umge­setzt wur­den. Ein wesent­li­cher Punkt dabei: Der his­to­ri­sche Cha­rak­ter der König­stra­ße soll durch die­se bau­li­chen Anpas­sun­gen aus­drück­lich erhal­ten bleiben.

 

Set­zen sich für eine neue Ver­kehrs­füh­rung in der Innen­stadt ein (v.l.n.r.): Die FDP-Rats­mit­glie­der Gün­ter Pod­lich, Susan­ne Smit und Sven Albert for­dern eine fahr­rad­freie Rat­haus­stra­ße und schla­gen statt­des­sen einen Aus­bau der König­stra­ße als attrak­ti­ve Alter­na­tiv­rou­te vor.

Mehr Lebens­qua­li­tät für Leer

Die FDP-Frak­ti­on zeigt sich über­zeugt, dass die vor­ge­schla­ge­ne Maß­nah­me eine sinn­vol­le und attrak­ti­ve Umlei­tung des Rad­ver­kehrs ermög­licht. Eine kon­se­quent fuß­gän­ger­ori­en­tier­te Rat­haus­stra­ße bie­te deut­li­che Vor­tei­le für die Stadt:

  • Erhöh­te Sicher­heit: Durch den Weg­fall des Rad­ver­kehrs wer­den Kon­flikt­punk­te entschärft.

  • Ver­bes­ser­te Auf­ent­halts­qua­li­tät: Mehr Ruhe und zusätz­li­cher Raum laden zum Ver­wei­len ein.

  • Vor­tei­le für die Gas­tro­no­mie: Ein ruhi­ge­res Umfeld kommt den ansäs­si­gen gas­tro­no­mi­schen Betrie­ben und deren Außen­be­rei­chen zugute.

Mit die­sem Vor­stoß setzt die FDP einen Impuls für eine Neu­ge­stal­tung, bei der die Bedürf­nis­se der Fuß­gän­ge­rin­nen und Fuß­gän­ger wie­der in den Mit­tel­punkt der städ­ti­schen Pla­nung rücken sollen.

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Bun­des­wehr-Tour „KA.R.L.“ star­tet erfolg­reich in Leer

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Star­kes Netz­werk für die Regi­on: Trotz eines kur­zen Regen­schau­ers bei der Eröff­nung war die Stim­mung unter dem schüt­zen­den Pavil­lon bes­tens. Das Foto zeigt Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst gemein­sam mit Kapi­tän zur See Chris­ti­an Klaus­ing und Oberst­leut­nant Johan­nes Glow­ka im Krei­se zahl­rei­cher Gäs­te. Unter den wei­te­ren anwe­sen­den Ver­tre­tern und Gäs­ten befan­den sich Reprä­sen­tan­ten der Agen­tur für Arbeit, der Volks­hoch­schu­le Leer, der Stadt und des Land­krei­ses Leer, der Poli­zei Leer/Emden sowie des Deut­schen Roten Kreu­zes, was die brei­te Unter­stüt­zung für das inno­va­ti­ve Pro­jekt der Bun­des­wehr in Leer unterstreicht.

Bun­des­wehr-Tour „KA.R.L.“ star­tet erfolg­reich in Leer: Müh­len­platz wird zur Karriere-Anlaufstelle

Leer. Der Müh­len­platz in Leer hat sich heu­te in ein Zen­trum für beruf­li­che Zukunfts­per­spek­ti­ven ver­wan­delt: Pünkt­lich um 11:00 Uhr fiel der offi­zi­el­le Start­schuss für die Sta­ti­on der inno­va­ti­ven Per­so­nal­ge­win­nungs-Tour­nee „KA.R.L.“ (Kar­rie­re­be­ra­tung, Road­show und Lounge) der Kar­rie­re­cen­ter der Bun­des­wehr Han­no­ver und Wilhelmshaven.

Auf­takt mit star­ker Resonanz

Zur Eröff­nung konn­te das Team der Bun­des­wehr zahl­rei­che Gäs­te begrü­ßen. Auch der Bür­ger­meis­ter von Leer, Claus-Peter Horst, ließ es sich nicht neh­men, an der Eröff­nung teil­zu­neh­men und Gruß­wor­te aus­zu­spre­chen. Dabei beton­te er die exzel­len­te Zusam­men­ar­beit und unter­strich, dass die Stadt Leer und die gesam­te Regi­on den Bun­des­wehr­stand­ort sehr schät­zen. Die Bun­des­wehr sei fest in Leer ver­wur­zelt, so das Fazit des Bürgermeisters.

Kla­re Wor­te zur Lage und Karrierechancen

Kapi­tän zur See Chris­ti­an Klaus­ing und Oberst­leut­nant Johan­nes Glow­ka nutz­ten die Eröff­nung, um offen auf die poli­ti­sche Welt­la­ge ein­zu­ge­hen. Sie ver­deut­lich­ten, dass die Bun­des­wehr vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen steht. Dabei wur­de betont, dass man vor Ort über Risi­ken und das aktu­el­le Lage­bild bera­te – ohne dabei etwas zu beschö­ni­gen. Gleich­zei­tig unter­stri­chen bei­de Offi­zie­re, dass die Bun­des­wehr als moder­ner und attrak­ti­ver Arbeit­ge­ber mit viel­fäl­ti­gen Kar­rie­re­we­gen her­vor­ra­gen­de Zukunfts­per­spek­ti­ven bie­te. Bei­de zeig­ten sich zudem sicht­lich dank­bar für die freund­li­che Auf­nah­me in der Stadt Leer und die Unter­stüt­zung der Road­tour, in der man die Ver­bun­den­heit zur Bevöl­ke­rung deut­lich spüre.

Für das leib­li­che Wohl war eben­falls gesorgt: In klas­si­scher Manier gab es eine def­ti­ge Erb­sen­sup­pe und erfri­schen­de Geträn­ke, die bei den Besu­chern bes­tens anka­men. Die unge­zwun­ge­ne Atmo­sphä­re am Müh­len­platz lud zum Ver­wei­len ein und bot den per­fek­ten Rah­men für gute Gespräche.

 

Fach­ge­spräch in der Leera­ner Innen­stadt: Die Schü­ler Ebu­be, Fynn, und Rune vom Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­um Leer (v.l.) nut­zen den Auf­takt der „KA.R.L.“-Tour für ein infor­ma­ti­ves Bera­tungs­ge­spräch mit Stabs­boots­mann Ire­neusz Gai­da vom Kar­rie­re­cen­ter der Bun­des­wehr Han­no­ver. Gemein­sam erör­ter­ten sie beruf­li­che Anfor­de­run­gen sowie Mög­lich­kei­ten der stra­te­gi­schen Kar­rie­re­pla­nung bei der Bundeswehr.

Jugend­li­che zei­gen Interesse

Das Ver­an­stal­tungs­an­ge­bot rich­tet sich ins­be­son­de­re an Per­so­nen in der beruf­li­chen Ori­en­tie­rungs­pha­se. Am ers­ten Tag nutz­ten unter ande­rem die Schü­ler Fynn, Ebu­be und Rune vom Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­um (UEG) Leer das Ange­bot für ein Bera­tungs­ge­spräch mit Stabs­boots­mann Ire­neusz Gai­da vom Kar­rie­re­cen­ter der Bun­des­wehr Hannover.

In die­sem Gespräch wur­den beruf­li­che Anfor­de­run­gen, Ver­dienst­mög­lich­kei­ten, die freie Heil­für­sor­ge sowie Aspek­te der Kar­rie­re­pla­nung the­ma­ti­siert. Stabs­boots­mann Gai­da erläu­ter­te, dass eine früh­zei­ti­ge Bewer­bung und Prü­fung der Taug­lich­keit sinn­voll sein kön­nen. Da ein absol­vier­ter Sport­test zwei Jah­re gül­tig ist, dient er als Grund­la­ge für die wei­te­re Ver­wen­dungs­pla­nung. Im Anschluss an das Gespräch absol­vier­ten die drei Schü­ler die Fit­ness­sta­ti­on vor Ort.

Was Besu­cher erwartet

Die Bun­des­wehr prä­sen­tiert sich in spe­zi­ell gestal­te­ten Pop-up-Con­tai­nern und bie­tet eine Platt­form für:

  • Authen­ti­sche Ein­bli­cke: Gesprä­che mit Sol­da­tin­nen und Sol­da­ten aus der akti­ven Trup­pe, dar­un­ter Ver­tre­ter des Kom­man­dos Schnel­le Ein­satz­kräf­te Sanitätsdienst.

  • Direk­te Hil­fe: Inter­ak­ti­ve For­ma­te, fach­kun­di­ge Bera­tung und Live-Online-Recher­chen zu den Karrieremöglichkeiten.

  • Mit­mach-Aktio­nen: Sport­li­che Her­aus­for­de­run­gen und inter­ak­ti­ve Highlights.

Ange­sichts der aktu­el­len welt­po­li­ti­schen Lage gewinnt die Nach­wuchs­ge­win­nung für die Streit­kräf­te wei­ter an Bedeu­tung. „Unser Ziel ist es, mög­lichst vie­len Men­schen einen authen­ti­schen Ein­blick in die Streit­kräf­te zu geben“, so das Team der Karrierecenter.

Noch bis zum 20.06.2026 ist die „KA.R.L.“-Tour auf dem Müh­len­platz in Leer sta­tio­niert. Wer sich über beruf­li­che Wege bei der Bun­des­wehr infor­mie­ren möch­te, ist herz­lich ein­ge­la­den, vorbeizuschauen.

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Pedelec-Fah­re­rin ver­letzt und Ein­bruch in Gast­stät­te – Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 08.06.2026 Moorm­er­land — Verkehrsunfall Am 05.06.2026 befuhr ein 25-jäh­ri­ger Fah­rer eines Tes­la...

Lokal

Unter Strom: Von Leer in den hohen Norden

Mit dem E‑Truck von Nie­der­sach­sen nach Nor­we­gen: Ein Blick in die Zukunft des Güterverkehrs Der Ein­satz von Elek­tro-Trucks im Fern­ver­kehr...

Lokal

Hafen­markt Wee­ner: Ein gelun­ge­ner Auf­takt am Alten Hafen

Hafen­markt Wee­ner: Ein gelun­ge­ner Start mit Ausblick Der ers­te Hafen­markt des Jah­res in Wee­ner ist Geschich­te – und nach dem...

Lokal

Sicher­heit geht vor: 1.000 neue „Ach­tung Kinder!“-Banner für Ostfriesland

Die Ver­kehrs­wach­ten freu­en sich über die neu­en Ban­ner (v.r.n.l.): Sascha Nowak (VW Witt­mund und Gebiets­be­auf­trag­ter der ost­frie­si­schen VWs), Ber­told Tut­jer (VW...

Blaulicht

Wohn­haus ver­wüs­tet, Dro­gen­fah­rer mit fal­schen Kenn­zei­chen gestoppt und Poli­zei beleidigt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag den 07.06.2026     Ein­bruch ++ Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis und unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss, Urkun­den­fäl­schung...

Blaulicht

Tra­gi­sches Unglück in Aurich: Ein Toter nach Wohnhausbrand

Tei­le des Daches muss­ten vom Dreh­lei­ter­korb aus geöff­net wer­den, um an ver­steck­te Glut­nes­ter gelan­gen zu kön­nen. Foto: Dia­na Stöhr-Aeilts (Stadt­feu­er­wehr...

Lokal

CDU im Land­kreis Leer nomi­niert Olaf Bade: Ein „Macher“ für das Landratsamt

Die CDU-Spit­zen­kan­di­da­ten der Kreis­tags­lis­ten mit Land­rats­kan­di­dat Olaf Bade (v.l.n.r.): Ulf Thie­le MdL (WB3), Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Griet­je Oldigs-Nan­nen, Olaf Bade, Sil­ke Kuh­lemann...

Blaulicht

Unfall­fluch­ten in Leer, Van­da­lis­mus und Fah­rer unter Medi­ka­men­ten­ein­fluss gestoppt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der PI Leer/Emden für Sams­tag den 06.06.2026   Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten — Zeu­gen gesucht ++ Leer — Sach­be­schä­di­gung ++ Füh­ren...

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