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Nie­der­lan­de stop­pen ihre Gas­lie­fe­run­gen. Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet.

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Erd­gas­um­stel­lung auf H‑Gas ist gestartet

 

  • Gas­mon­teu­re besu­chen alle Ver­brau­cher mit Erd­gas­an­schluss, um Gas­ge­rä­te anzupassen.
  • Groß­pro­jekt dau­ert noch bis 2027 und sichert Gas­ver­sor­gung der Region.
  • Rund 98 Pro­zent aller Gerä­te sind anpassbar.
  • Nur nach der Umrüs­tung kön­nen Gerä­te auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas verbrennen.

Die Nie­der­lan­de müs­sen die Lie­fe­run­gen ihres L‑Erdgases nach Deutsch­land, Bel­gi­en und Frank­reich bereits in weni­gen Jah­ren been­den. Daher erhielt EWE Netz einen gesetz­li­chen Bun­des­auf­trag, den Nord­wes­ten Deutsch­lands auf H‑Erdgas umzu­stel­len. Das H‑Erdgas stammt aus einem Nord­ver­bund, zum Bei­spiel aus Nor­we­gen und Groß­bri­tan­ni­en. Bei den zwei Gas­sor­ten liegt der Unter­schied im Ener­gie­ge­halt: H‑Gas setzt bei der Ver­bren­nung mehr Ener­gie frei als das nie­der­län­di­sche L‑Gas, dar­an muss EWE Netz auch nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te manu­ell anpassen.

In den nächs­ten Jah­ren erhal­ten alle Erd­gas­ver­brau­cher in Ost­fries­land min­des­tens zwei Besu­che von EWE Netz — unab­hän­gig davon, bei wel­chem Gas­lie­fe­ran­ten sie letzt­lich ihre Gas­rech­nung bezah­len. Gestar­tet ist das Pro­jekt jetzt in den Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me, danach geht es in Ost­fries­land wei­ter. Die Besuchs­ter­mi­ne ver­sen­det EWE Netz immer eini­ge Wochen zuvor auf dem Post­we­ge, per Einschreiben.

Spei­se­kar­ten aus Ostfriesland

 

Das geschieht bei den Besuchen

Bei dem ers­ten Besuch ste­hen zwei Fra­gen im Vor­der­grund: Zum einen wel­che Erd­gas­ge­rä­te set­zen die Kun­den in ihrem Gebäu­de über­haupt ein? Betrof­fen sind alle Gerä­te, die mit Erd­gas betrie­ben wer­den, zum Bei­spiel Her­de, Hei­zun­gen oder erd­gas­be­trie­be­ne Wasch­ma­schi­nen, Trock­ner oder Geschirr­spü­ler. Aus­ge­nom­men sind Gerä­te, die zum Bei­spiel mit Fla­schen- bezie­hungs­wei­se Flüs­sig- oder Pro­pan­gas betrie­ben wer­den. Gas­be­trie­be­ne PKW müs­sen auch nicht umge­rüs­tet wer­den. Zum ande­ren klä­ren die Mon­teu­re vor Ort, ob die Kun­den­ge­rä­te das H‑Gas mög­lichst sau­ber und vor allem sicher ver­bren­nen kön­nen. „Daher set­zen wir an den Gerä­ten immer eine wich­ti­ge Sicher­heits­prü­fung um und neh­men jeweils Daten vom Typen­schild der Gerä­te auf, viel mehr geschieht wäh­rend die­ses ers­ten Besuchs noch nicht“, erklärt Jens Wit­t­hus, Spre­cher des Pro­jekts bei EWE Netz.

Sehr hohe Komplexität

Die Infor­ma­tio­nen vom Typen­schild gleicht EWE Netz mit einer Daten­bank ab, die vom „Deut­schen Ver­ein des Gas- und Was­ser­fa­ches e.V.“ (DVGW) geführt wird. Die Gerä­te-Her­stel­ler hin­ter­le­gen hier ins­be­son­de­re drei Infor­ma­tio­nen: Ist das vom Kun­den ein­ge­setz­te Modell über­haupt an H‑Gas anpass­bar? Wie kann es ange­passt wer­den? Und zu wel­chem Zeit­punkt soll­te EWE Netz das Gerät anpassen?

„Wenn not­wen­dig, bestel­len wir für jeden Kun­den und jedes sei­ner Gerä­te einen indi­vi­du­el­len Umrüst­satz für das H‑Gas“, so Wit­t­hus wei­ter. Und genau das macht das Pro­jekt zu einer wah­ren Mam­mut­auf­ga­be: Denn im Nord­wes­ten nut­zen Ver­brau­cher nicht nur über 700.000 Erd­gas­ge­rä­te aus ver­schie­de­nen Jahr­zehn­ten. Die Gerä­te unter­schei­den sich auch in weit über 22.000 Vari­an­ten. „Und nahe­zu jede Vari­an­te braucht even­tu­ell eine indi­vi­du­el­le Umrüs­tung. Hin­zu kom­men dann ja noch die unter­schied­lichs­ten Repa­ra­tur- und War­tungs­zu­stän­de, daher müs­sen wir jedes Gerät per­sön­lich prü­fen“, ergänzt Witthus.

98 Pro­zent sind anpassbar

Über 200.000 Erd­gas­ge­rä­te konn­te EWE Netz bereits an das H‑Gas anpas­sen. „Mit der hier gemach­ten Erfah­rung kön­nen wir sagen, dass sich ins­ge­samt rund 98 Pro­zent aller Kun­den­ge­rä­te an das H‑Gas anpas­sen las­sen“, berich­tet Wit­t­hus. EWE Netz rech­net damit, die­sen Wert auch in Ost­fries­land errei­chen zu kön­nen. „Soll­te eine Hei­zung zum Bei­spiel heu­te 20–25 Jah­re alt sein, muss man sich der Eigen­tü­mer in der Regel kei­ne Sor­gen machen“, beru­higt Wit­t­hus und ergänzt: „Auch bei noch älte­ren Mar­ken­ge­rä­ten gelingt es meis­tens, die­se an das H‑Gas anzupassen.“

Wenn sich ein Gerät doch ein­mal nicht mehr anpas­sen lässt, dann liegt es meis­tens dar­an, dass es den Gerä­te-Her­stel­ler heu­te nicht mehr gibt und die­ser daher kein Umrüst­ma­te­ri­al mehr lie­fern kann. In Ein­zel­fäl­len haben die Her­stel­ler auch den Sup­port für bestimm­te Gerä­te auf­ge­ge­ben, auch die­ses betrifft in der Regel nur sehr alte Gerä­te. Aber auch dann kann EWE Netz häu­fig kein Mate­ri­al mehr erhal­ten. Tech­ni­sche Pro­ble­me wäh­rend des Umrüs­tens gab es laut Wit­t­hus unter­des­sen bis­lang nahe­zu aus­schließ­lich bei alten Hei­zun­gen, die noch nie oder zu sel­ten durch einen Fach­be­trieb gewar­tet wur­den. „Regel­mä­ßi­ge War­tun­gen der Hei­zun­gen unter­stüt­zen eine rei­bungs­lo­se Umrüs­tung auf das H‑Gas, sie spa­ren aber auch deut­lich Erd­gas und ver­län­gern die Lebens­zeit der Geräte.“

 

Kei­ne Rechnungen

Grund­sätz­lich ent­ste­hen Kun­den durch das Pro­jekt kei­ne direk­ten Kos­ten. Daher ver­sen­det EWE Netz weder für die Ser­vice-Besu­che noch für das Mate­ri­al Rech­nun­gen. Und die Gas­mon­teu­re ver­lan­gen vor Ort nie­mals Geld von Kun­den. Eine Aus­nah­me gibt es bei den Ser­vice-Besu­chen aber: Falls die Mon­teu­re vor Ort fest­stel­len, dass ein Gerät eine Repa­ra­tur braucht oder gewar­tet wer­den muss, beauf­tragt der Eigen­tü­mer dafür wie gewohnt einen Fach­be­trieb sei­ner Wahl und bezahlt ihn.

 

Erd­gas­ge­rä­te und LNG

Nahe­zu alle Erd­gas­ge­rä­te, die das Unter­neh­men bei Pri­vat­kun­den der­zeit auf das H‑Erdgas umrüs­tet, soll­ten anschlie­ßend auch das aus LNG gewon­ne­ne Erd­gas zuver­läs­sig ver­bren­nen kön­nen. Die noch auf L‑Erdgas ein­ge­stell­ten Gerä­te kön­nen das in der Regel nicht. Denn LNG ist H‑Erdgas, das aus außer­eu­ro­päi­schen Her­kunfts­län­dern stammt. Es wird bei einer Tem­pe­ra­tur von ca. ‑161 °C flüs­sig – also zu LNG (Lique­fied Natu­ral Gas bzw. Flüs­sig­erd­gas) und lässt sich dann auch per Schiff trans­por­tie­ren. Für das Ein­spei­sen in Gas-Pipe­lines wird LNG wie­der in einen gas­för­mi­gen Zustand gebracht.

 

Um die Gas­ver­sor­gung des Nord­wes­tens dar­über hin­aus wei­ter zu sichern, plant EWE Netz par­al­lel ein zwei­tes Groß­pro­jekt: Das Unter­neh­men wird in Rekord­zeit eine rund 70 Kilo­me­ter lan­ge Pipe­line vom Raum San­de (Fries­land) zu den EWE-Gas­spei­chern in Ost­fries­land bau­en, um das Netz für die Auf­nah­me gro­ßer Men­gen von in Wil­helms­ha­ven anlan­den­dem LNG vor­zu­be­rei­ten. Bereits 2023 soll die­se Pipe­line in Betrieb gehen. Per­spek­ti­visch hat die Lei­tung auch das Poten­ti­al, eine der wich­tigs­ten Haupt­ver­kehrs­adern für den Trans­port von per Schiff impor­tier­tem grü­nen Was­ser­stoff zu werden.

 

Schutz­maß­nah­men gegen Trickbetrüger

Bei den Besu­chen beach­tet das Unter­neh­men nach wie vor die Vor­ga­ben des Robert Koch-Insti­tuts zum Schutz vor dem Coro­na-Virus. Zusätz­lich ent­wi­ckel­te EWE Netz zusam­men mit Poli­zei­be­hör­den zahl­rei­che Schutz­maß­nah­men gegen poten­zi­el­le Haus­tür-Trick­be­trü­ger. Jeder Kun­de erhält zusam­men mit sei­nem Ter­min­an­schrei­ben einen Fly­er, der dar­über infor­miert, wie man den „ech­ten“ Gas­mon­teur erkennt. Eini­ge ent­wi­ckel­te Schutz­maß­nah­men wer­den öffent­lich nicht genannt. Ver­brau­cher kön­nen sich auch hier infor­mie­ren: www.ewe-netz.de/trickbetrug

Wie geht es weiter?

Ab Febru­ar 2024 schal­tet EWE Netz gro­ße Tei­le der Gemein­den Uple­n­gen und Jüm­me auf das H‑Gas um. EWE Netz teil­te auch Ost­fries­land in Umstell­be­zir­ke ein, die man bis 2027 nach­ein­an­der auf das H‑Gas umstel­len wird. Die­se Umstell­be­zir­ke ori­en­tie­ren sich an den Gas­lei­tun­gen, die bereits im Boden lie­gen und nicht an Orts- oder Land­kreis­gren­zen. Daher kann es gesche­hen, dass Gemein­den nur schritt­wei­se auf H‑Gas umge­schal­tet wer­den. EWE Netz kann jeden Bezirk in eine Art Gas­in­sel wan­deln und jeweils ent­schei­den, ob schon das H‑Gas oder wei­ter­hin das nie­der­län­di­sche L‑Gas ein­ge­speist wird.

War­um stop­pen die Nie­der­lan­de ihre Gaslieferungen?

Ein Aus­lö­ser ist das zuneh­men­de Schwin­den der För­der­ka­pa­zi­tä­ten des nie­der­län­di­schen L‑Erdgases. Hin­zu kom­men rund 14.000 Erd­stö­ße und Erd­be­ben ins­be­son­de­re in der Regi­on Gro­nin­gen in den letz­ten Jahr­zehn­ten. Nie­der­län­di­sche Exper­ten machen inzwi­schen die Gas­för­de­rung als Ver­ur­sa­cher für die Beben aus.

Stand heu­te wer­den die Nie­der­lan­de daher bereits ab 2023 in der Regi­on Gro­nin­gen kein L‑Erdgas mehr för­dern. Bereits heu­te kau­fen die Nie­der­lan­de daher H‑Erdgas auf den Welt­märk­ten ein, wan­deln die­ses mit­tels Stick­stoff in „Pseu­do-L-Gas“ und lie­fern Antei­le davon auch in den Nord­wes­ten. So kann unser Nach­bar sei­nen Lie­fer­ver­pflich­tun­gen nach­kom­men und gleich­zei­tig sei­ne Ein­woh­ner bes­ser vor wei­te­ren Beben schüt­zen. Ab Ende 2029 wol­len die Nie­der­lan­de (Stand heu­te) nahe­zu gar kein L‑Gas mehr lie­fern. In Deutsch­land sind von der nie­der­län­di­schen Ent­schei­dung meh­re­re Mil­lio­nen Gas­ver­brau­cher in zahl­rei­chen deut­schen Bun­des­län­dern betrof­fen. Der deut­sche Gesetz­ge­ber ver­pflich­te­te daher über 40 Gas­netz­be­trei­ber, jeweils ihre Regi­on auf das alter­na­ti­ve H‑Gas umzustellen.


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Land­tags­kan­di­die­ren­de und NABU im Aus­tausch über die Ems

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Foto: NABU/Ben Flint 

Exkur­si­on an die Ems ver­deut­licht Hand­lungs­be­darf an der Ems

Emsland/Ostfriesland – Am Mitt­woch, den 21.09.2022 haben sich Ver­tre­ter des NABU Ost­fries­land und des NABU Emsland/Grafschaft Bent­heim mit Land­tags­kan­di­die­ren­den auf eine gemein­sa­me Exkur­si­on an der Ems mit anschlie­ßen­der Dis­kus­si­on getrof­fen. Als Kan­di­die­ren­de anwe­send waren Sil­ke Kuh­le­mann (CDU, WK 84), Karin Pauls (SPD, WK 82), Nico Blo­em (SPD, WK 84), Petra Beh­nes (Bünd­nis 90/Die Grü­nen, WK 82), Bet­ti­na Lan­ge­hui­zen-Kubi­ak (Die Lin­ke, WK 82) und Fran­zis­ka Jun­ker (Die Lin­ke, WK 83). Gemein­sam fand ein Aus­tausch zum Mas­ter­plan Ems und einer mög­li­chen wei­te­ren Außen­ems­ver­tie­fung statt. Aber auch die all­ge­mein Fluss­ver­tie­fun­gen und die Bin­nen­schiff­fahrt wur­den diskutiert.

Zur Ein­lei­tung in die The­ma­ti­ken star­te­te der Aus­tausch mit einer Exkur­si­on an die Ems. Am Schöpf­werk Col­de­borg wur­de die aktu­el­le Situa­ti­on an der Ems und die dor­ti­ge Vogel­welt betrach­tet und von Agnes Rate­ring, 1. Vor­sit­zen­de des NABU Rhei­der­land, erklärt. Orts­kun­di­ge Mitglieder*innen des NABU Ost­fries­land haben durch ihre Exper­ti­se eini­ge span­nen­de Vogel­ar­ten aus­ge­macht. Mit Kie­bitz, Gold­re­gen­pfei­fer und Säbel­schnäb­ler prä­sen­tier­te sich die Ems von ihrer schö­nen Sei­te. Aber bereits hier vor Ort wur­den die Politiker*innen auf die Pro­ble­me, mit der die Ems zu kämp­fen hat, auf­merk­sam gemacht. Bei Ebbe war beson­ders gut die Strö­mungs­ge­schwin­dig­keit der Ems an den Abbruch­kan­ten der Ems­in­sel Hat­zu­mer Sand und auch die Ver­schli­ckung des Siels am Schöpf­werk zu erkennen.

Eine anschlie­ßen­de Dis­kus­si­ons­run­de fand im Fami­li­en­zen­trum in Bun­de statt. Hier hat­ten die Kan­di­die­ren­den die Mög­lich­keit im Aus­tausch mit NABU-Ehren­amt­li­chen aus der Regi­on ihre Stand­punk­te zu äußern. Alle Anwe­sen­den waren sich einig, dass der Mas­ter­plan Ems auf Lan­des­ebe­ne wei­ter vor­an­ge­bracht wer­den müs­se. Sein Ziel, Öko­lo­gie und Öko­no­mie in Ein­klang zu brin­gen, wur­de von allen Politiker*innen bekräftigt.

So sprach Sil­ke Kuh­le­mann (CDU) sich eben­so dafür aus, bei einer mög­li­chen wei­te­ren Außen­ems­ver­tie­fung alle Interessenvertreter*innen an einen Tisch zu brin­gen und gemein­sam eine Lösung zu fin­den. Aber wie Öko­lo­gie und Öko­no­mie in Ein­klang zu brin­gen sind, sei eine Her­aus­for­de­rung für alle Ver­trags­part­ner, so Petra Beh­nes (Bünd­nis 90/Die Grü­nen). Fran­zis­ka Jun­ker (Die Lin­ke) lehnt eine wei­te­re Außen­ems­ver­tie­fung ab. Bei einer sol­chen Ent­schei­dung sei zudem Exper­ten­wis­sen wich­tig, so Nico Blo­em (SPD).

Beson­ders die Anstau­un­gen der Ems im Früh­jahr füh­ren zu gro­ßen Risi­ken für die Gele­ge der Brut­vö­gel ent­lang der Ems, Flä­chen die zum Euro­päi­schen Vogel­schutz­ge­biet gehö­ren. In die­sem Früh­jahr kamen so Ende März unzäh­li­ge Gele­ge von Brut­vö­geln zu scha­den. Nach Karin Pauls (SPD) Mei­nung müss­te die Natur die Auf­stau­zei­ten für die Ems­über­füh­rung vor­ge­ben und nicht die Mey­er Werft. Bet­ti­na Lan­ge­hui­zen-Kubi­ak (Die Lin­ke), sprach sich eben­so dafür aus, dass Über­le­gun­gen getrof­fen wer­den müs­sen, Über­füh­run­gen in den Win­ter­mo­na­ten zu machen und nicht bis zum letz­ten lega­len Über­füh­rungs­da­tum (31.3) abzu­war­ten. Nico Blo­em (SPD) ver­ste­he die For­de­rung des NABU, aber eine Ver­än­de­rung von jetzt auf gleich sei nicht mög­lich, es wäre ein The­ma für die nächs­ten Jahre.

Jan Schü­rings, Regio­nal­ge­schäfts­füh­rer des NABU Ost­fries­land ver­deut­lich­te zum Schluss die For­de­run­gen des NABU, die not­wen­dig sind, um die Ems und das angren­zen­de Natur­schutz­ge­biet wie­der in einen bes­se­ren Zustand zubrin­gen.  Dazu ist eine zügi­ge Wei­ter­füh­rung des Mas­ter­plan Ems wich­tig. Hier muss von der Poli­tik ein schnel­le­res Arbei­ten gewähr­leis­tet wer­den. Die not­wen­di­gen Res­sour­cen dafür müs­sen auf Lan­des­ebe­ne zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Eine Ver­tie­fung der Außen­ems wer­de abge­lehnt, sie wür­de zu einer wei­te­ren Ver­schlech­te­rung füh­ren, zu noch grö­ße­ren Ein­trü­bun­gen und zu mehr Unter­hal­tungs­bag­ge­run­gen. Zudem dür­fe es in der Poli­tik kei­ne Ver­knüp­fung zwi­schen der Außen­ems­ver­tie­fung und dem Mas­ter­plan Ems geben. Um in Zukunft eine erfolg­rei­che Brut der vie­len Vögel an der Ems zu gewähr­leis­ten, ist eine Ver­le­gung der Über­füh­rung der Schif­fe auf einen Ter­min außer­halb der Brut­zeit für die Zukunft unaus­weich­lich. Der NABU dankt den Land­tags­kan­di­die­ren­den für den gemein­sa­men Aus­tausch und wünscht die­sen viel Erfolg für die kom­men­de Landtagswahl.


 

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Thie­le und Lau­mann: Der Kin­der­kran­ken­pfle­ge mehr Raum in der Gene­ral­si­tik einräumen

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Der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le (zwei­ter von rechts) und der Sozi­al­mi­nis­ter (NRW) Karl-Josef Lau­mann (vier­ter von rechts) dis­ku­tier­ten im Kli­ni­kum Leer mit Ver­tre­tern der Ärz­te- und Mit­ar­bei­ter­schaft, der Geschäfts­lei­tung und Aus­zu­bil­den­den. Foto: CDU-Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Thie­le und Lau­mann: Der Kin­der­kran­ken­pfle­ge mehr Raum in der Gene­ral­si­tik einräumen

Leer. Die Kin­der­kran­ken­pfle­ge ist ein beson­ders spe­zia­li­sier­ter Beruf. Wäh­rend der vor zwei Jah­ren ein­ge­führ­ten gene­ra­lis­ti­schen Pfle­ge­aus­bil­dung erhal­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Nie­der­sach­sen nach eige­nem Bekun­den aller­dings nicht das umfäng­li­che Wis­sen, wel­ches sie für die­se Berufs­wahl benö­ti­gen. Das wur­de bei einem gemein­sa­men Besuch des Nord­rhein-west­fä­li­schen Gesund­heits- und Sozi­al­mi­nis­ters Karl-Josef Lau­mann und des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le (Stall­brüg­ger­feld) im Kli­ni­kum Leer deut­lich. Lau­mann ist auch Bun­des­vor­sit­zen­der der Sozi­al­aus­schüs­se der CDU Deutschlands.

Die gute Nach­richt vor­weg: Nach Anga­ben von Susan­ne Weiss, Lei­te­rin des Bil­dungs­in­sti­tuts Gesund­heit, das unter dem Dach des Kli­ni­kums Leer die gene­ra­lis­ti­sche Pfle­ge­aus­bil­dung anbie­tet, ist das Inter­es­se an einer Pfle­ge­aus­bil­dung immer noch groß. Davon pro­fi­tier­ten nach Anga­ben des Kli­ni­kums vie­le Ein­rich­tun­gen in der Regi­on. Bedau­ert wur­de jedoch ein­hel­lig von allen Gesprächs­teil­neh­mern, dass die Kin­der­kran­ken­pfle­ge seit Umstel­lung auf die gene­ra­lis­ti­sche Pfle­ge­aus­bil­dung im Jahr 2020 nicht mehr dif­fe­ren­ziert erfol­ge. „Dass die Kin­der­kran­ken­pfle­ge in die gene­ra­lis­ti­sche Aus­bil­dung mit auf­ge­nom­men wur­de, ist gegen mei­ne Über­zeu­gung gesche­hen“, sag­te Lau­mann. Denn die Umor­ga­ni­sa­ti­on der Pfle­ge­aus­bil­dung füh­re dazu, dass die Zahl der Kin­der­kran­ken­ab­tei­lun­gen abneh­me. „Da geht für unse­re jüngs­ten Pati­en­ten lei­der auf Dau­er sehr viel spe­zia­li­sier­tes Wis­sen in der Pfle­ge ver­lo­ren“, stellt Thie­le fest. Sei­tens des Kli­ni­kums wur­de ver­deut­lich, dass sich bis­her vie­le jun­ge Men­schen ganz bewusst für eine Aus­bil­dung in der Kin­der­kran­ken­pfle­ge ent­schie­den hätten.

Die Aus­zu­bil­den­den berich­te­ten, dass die Kin­der­kran­ken­pfle­ge ledig­lich mit einem gerin­gen Stun­den­an­teil ver­tre­ten ist. Auch in die OP- und Anäs­the­sie- Pfle­ge wird nur ein kur­zer Ein­blick gebo­ten. Der Fach­kräf­te­man­gel bezie­he sich grund­sätz­lich nicht nur auf die Kin­der­kran­ken­pfle­ge, son­dern ins­be­son­de­re auf die Tätig­keit in der Kin­der­in­ten­siv­pfle­ge. Auf­grund des gerin­gen Stun­den­an­teils der Kin­der­kran­ken­pfle­ge in der gene­ra­lis­ti­schen Aus­bil­dung, kön­ne nach der Aus­bil­dung kei­ne Fach­wei­ter­bil­dung in der Kin­der­in­ten­siv­pfle­ge absol­viert wer­den. Per­spek­ti­visch wer­de das den Fach­kräf­te­man­gel ver­stär­ken. Für den Sta­tus als Peri­na­tal­zen­trum Level 2 Kli­nik muss ein gewis­ser Anteil an Per­so­nal mit Fach­wei­ter­bil­dung in der Kin­der­in­ten­siv­pfle­ge vor­han­den sein. Wenn dies nicht erfüllt wird, dann könn­ten Kli­ni­ken den Sta­tus verlieren.

Dass es mög­lich wäre, dies zu ändern, mach­ten Ver­tre­ter des Bil­dungs­in­sti­tuts deut­lich. Denn Nie­der­sach­sen ist das ein­zi­ge Bun­des­land in dem auch all­ge­mein­bil­den­den Unter­richt wie Eng­lisch, Deutsch sowie Wer­te und Nor­men im Lehr­plan der Pfle­ge­aus­bil­dung ver­pflich­tend vor­ge­se­hen sei. Die­sen Unter­richt zu ertei­len, sei ohne­hin schwer umsetz­bar, da es sich um aus­ge­bil­de­te Leh­rer han­deln müs­se, die stun­den­wei­se als Hono­rar­kräf­te unter­rich­ten wür­den. Aus Thie­les Sicht wäre es daher sinn­voll, die­se Zeit zusätz­lich in der unmit­tel­ba­ren Pfle­ge­aus­bil­dung ein­zu­set­zen, bes­ten­falls für die Kinderkrankenpflege.

Lau­mann und Thie­le waren sich einig, dass die Zusam­men­le­gung der Aus­bil­dung für Gesund­heits- und Kran­ken­pfle­ger sowie Alten­pfle­ger für eine brei­te Auf­stel­lung im Pfle­ge­be­ruf und den damit ver­bun­de­nen Per­spek­ti­ven gut sei. „Wer breit aus­ge­bil­det ist, kann sich im Anschluss auch in der Brei­te bewer­ben“, so Thie­le. Aber für die Gesund­heits- und Kin­der­kran­ken­pfle­ger müs­se es eine dif­fe­ren­zier­te Aus­bil­dungs­mög­lich­keit geben. Um der Per­so­nal­not in der Pfle­ge ent­ge­gen­zu­wir­ken, rückt auch die Zuwan­de­rung immer stär­ker in den Fokus. Mit geflüch­te­ten Men­schen habe das Kli­ni­kum bis­her wäh­rend der Aus­bil­dung gute Erfah­run­gen gemacht. Aller­dings sei­en die Hür­den sehr hoch, denn sie müss­ten min­des­tens einen Real­schul­ab­schluss nach­wei­sen. Über die Vor­aus­set­zun­gen zur Aner­ken­nung der Abschlüs­se ent­schei­det jedoch die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz. „Wir schöp­fen die Poten­tia­le im Bereich Pfle­ge durch staat­li­che Regle­men­tie­rung nicht aus“ sag­te Lau­mann in dem Gespräch.

An dem Gespräch nah­men teil: Susan­ne Weiss (Insti­tuts­lei­tung BIG – Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit am Kli­ni­kum Leer), Han­na Fok­ken (Stu­die­ren­de in der Pfle­ge), Rie­ke Schwar­zen­berg (Aus­zu­bil­den­de Pfle­ge­fach­frau), Lucas Gor­gas (Aus­zu­bil­den­der Pfle­ge­fach­mann), Hei­ke Klie­gel­hö­fer (Pfle­ge­di­rek­to­rin Kli­ni­kum Leer), Dr. Hans-Jür­gen Wietos­ka (Ärzt­li­cher Direk­tor Kli­ni­kum Leer), Danie­la Kamp (Pro­ku­ris­tin und Kauf­män­ni­sche Lei­tung Kli­ni­kum Leer),  Hil­ko Sie­bens (Pro­ku­rist und Per­so­nal­lei­ter Kli­ni­kum Leer), Lisa Marie Men­ken (Assis­ten­tin der Geschäfts­füh­rung Kli­ni­kum Leer).


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Bei der Dia­ko­nie­sta­ti­on Bun­de-Jem­gum (von links): Geschäfts­füh­re­rin Ange­li­ka Wil­ken, Pfle­ge­dienst­lei­te­rin Hil­de Hom­mers, SPD-Land­tags­kan­di­dat Nico Blo­em, SPD-Orts­ver­eins­vor­sit­zen­de Lea Tim­mer und Gerald...

Lokal

„Dann gehen die Öfen aus“ — CDU Gene­ral­se­kre­tär Mario Cza­ja besucht Bäcke­rei Lüb­bers in Möhlenwarf 

Jasper Lüb­bers (rechts) zeig­te CDU Gene­ral­se­kre­tär Mario Cza­ja (2.v.r.) wie man einen Hefe­zopf her­stellt. Gespannt schau­en zu v.l. die CDU-Land­tags­kan­di­da­tin...

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Die Revan­che im Okto­ber: Län­der­ver­gleichs­kampf NL vs. Weser-Ems

Die Revan­che im Okto­ber: Län­der­ver­gleichs­kampf NL vs. Weser-Ems Im Sep­tem­ber 2019 wur­de in der Sport­hal­le der BBS Leer zum 10-jäh­ri­gen...

Blaulicht

Als Bank­mit­ar­bei­ter aus­ge­ge­ben und Geld erbeu­tet, Auf­fahr­un­fall mit drei betei­lig­ten Fahr­zeu­gen — wei­te­re Meldungen

Bor­kum — Ver­such­ter Ein­bruch auf Borkum Bis­her unbe­kann­te Täter ver­such­ten in dem Zeit­raum vom 07.09.2022 bis 21.09.2022 in ein Wohn­haus...

Lokal

CDU — Land­tags­kan­di­dat in besucht das Kran­ken­haus Rheiderland

Freu­en sich über den regen Aus­tausch (v. l. n. r.) : Jako­bus Bau­mann (Vor­sit­zen­der des All­ge­mei­nen Kran­ken­haus­ver­eins), Mei­ke Lüb­bers (Vor­sit­zen­de...

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AQUARIUM WILHELMSHAVEN — TAUCHGANG DURCH DIE ZEIT

AQUARIUM WILHELMSHAVEN — TAUCHGANG DURCH DIE ZEIT Taucht im Aqua­ri­um Wil­helms­ha­ven ein zu einer span­nen­den Rei­se durch die Zeit — von...

News

“Extre­me Tier­qual im Schwei­ne­stall ist sys­tem­im­ma­nent. FDP muss ihren Wider­stand aufgeben.”

Extre­me Tier­qual im Schwei­ne­stall ist systemimmanent Nach den ges­tern Abend bei Fron­tal 21 aus­ge­strahl­ten Bil­dern einer Under­co­ver-Recher­che in Schwei­ne­mast-Betrie­ben kom­men­tiert...

Blaulicht

Betrü­ger erbeu­ten Schmuck aus Woh­nung Nach Unfall mit ent­wen­de­tem Pkw geflüch­tet, Unfall auf der A 31

Leer — Betrü­ger erbeu­ten Schmuck aus Wohnung Am 20.09.2022 erbeu­te­ten Betrü­ger Schmuck aus einer Woh­nung an der Anschrift Unter den...

Lokal

IHK-Voll­ver­samm­lung unter­stützt Reso­lu­ti­on des Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges zur Energiepolitik.

Kri­se als Chan­ce nutzen Die IHK-Voll­ver­samm­lung unter­stützt eine gemein­sa­me Reso­lu­ti­on des Deut­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges zur Energiepolitik. Die Voll­ver­samm­lung der...

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Hoch­zeits­mes­se Olden­burg — Wo Lie­be und Roman­tik zum Erleb­nis werden

Wo Lie­be und Roman­tik zum Erleb­nis werden Die Hoch­zeits­mes­se bie­tet am 15. und 16. Okto­ber alles für den schöns­ten Tag...

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End­spurt: Mitt­woch letz­te Sai­son­fahrt zum Markt­tag nach Delfzijl

End­spurt: Mitt­woch letz­te Sai­son­fahrt zum Markt­tag nach Delfzijl   Auch ein Aus­flug mit dem Rad rund um den Dol­lart oder...

Lokal

Land­kreis ver­gibt Sti­pen­di­en für Stu­die­ren­de der Humanmedizin

Land­kreis ver­gibt Stipendien    Stu­die­ren­de der Human­me­di­zin kön­nen sich bis zum 15. Okto­ber bewer­ben / Stich­tag für Aus­zu­bil­den­de und Stu­die­ren­de...

Lokal

Leda­brü­cke : Spren­gung einer Pan­zer­mi­ne — Sper­run­gen im Umkreis von 300 Metern

Bei Son­die­rungs­ar­bei­ten im Bereich der Leda­brü­cke ist eine Pan­zer­ab­wehr­mi­ne ent­deckt wor­den. Durch den Kampf­mit­tel­be­sei­ti­gungs­dienst Nie­der­sach­sen erfolgt heu­te ( 21.09.2022 ) ...

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Baby-Musik­kur­sus in der Kreis­mu­sik­schu­le Leer

Baby-Musik­kur­sus in der Kreis­mu­sik­schu­le Leer   Für Kin­der ab vier Mona­ten in Beglei­tung eines Eltern­teils / Mitt­wochs im Gärtnerhäuschen   Ein...

Blaulicht

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten (3), LKW kam von Fahr­bahn ab, Pkw prall­te gegen Baum

Leer — Verkehrsunfallflucht In der Zeit vom 13.09.2022 bis zum 14.09.2022 kam es an der Stra­ße “Am Bingu­mer Deich” zu...

Lokal

Wüst, Thie­le und Kuh­le­mann: Arbeit muss sich wei­ter­hin lohnen!

Sprach am Mon­tag­nach­mit­tag auf Ein­la­dung der CDU-Land­tags­kan­di­da­ten Ulf Thie­le (Vor­der­rei­he, Zwei­ter von links) und Sil­ke Kuh­le­mann (Vor­der­rei­he, Drit­te von links)...

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