Blaulicht
Polizeimeldung – Leer/Emden für den 17.10.2020
Leer- Fahren unter Drogeneinfluss Am Freitag, gegen 15:45 Uhr, wurde in der Arend-Smid-Straße in Leer der 25jährige Fahrer aus Leer mit seinem Kleinkraftrad kontrolliert. Im Rahmen dieser Kontrolle stellten die Beamten fest, dass er nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist und zudem unter dem Einfluss von Drogen stand. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.
Leer- Einbruch in Kiosk In der Nacht von Freitag auf Samstag drangen unbekannte Täter mittels Einschlagen einer Schaufensterscheibe im Bahnhofsgebäude in den dortigen Kiosk ein und entwendeten mehrere Zigarettenschachteln. Die genaue Schadenssumme ist noch nicht bekannt.
Emden- einfache Körperverletzung Am Freitag, gegen 23:00 Uhr, kam es in Emden in der Neutorstraße vor einer Spielothek zu verbalen Streitigkeiten zwischen zwei Männern aus Emden, in deren Verlauf ein 34jähriger durch einen 45jährigen mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dadurch verletzt wurde.
Leer- Ladendiebstahl Am Freitag, gegen 15:00 Uhr, fiel einer Fußstreife in der Mühlenstraße eine 25jährige Frau aus Leer auf, deren Handtasche für Diebstähle präpariert war. In der Tasche wurde Diebesgut in Form von Schuhen im Wert von 100,- Euro aufgefunden, das dem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden konnte.
Emden-Einbruch in Kellerräume In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es in einem Wohnheim in der Douwesstraße in Emden zu einem Einbruch in mehrere Kellerräume. Die Schadenshöhe ist bislang unbekannt.
Leer-Sachbeschädigung Am Freitag, gegen 01:35 Uhr, wurde durch einen 18jährigen Mann aus Leer in der Mühlenstraße die Außenfassade eines Drogeriemarktes beschädigt. Er konnte nach kurzer Flucht in Tatortnähe nach einem Zeugenhinweis aufgegriffen werden. Es entstand ein Schaden von ca. 100,- Euro.
Emden-Fahren ohne Fahrerlaubnis Am Freitag wurde ein 28jähriger Mann aus Leer an der Alten Ziegelei in Emden mit seinem Pkw kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist.
Moormerland-Verkehrsunfall zwischen Pkw und Motorrad mit verletzter Person Am Freitag kam es gegen 17:35 Uhr auf der Filsumer Straße in Hesel zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 61jährigen Mann aus Schwerinsdorf und einem 26jährigem Mann aus Hesel. Der 61Jährige wollte aus Rtg Moormerland kommend nach links in die Straße Am Brink abbiegen und übersah dabei den entgegenkommenden Motorradfahrer. Dieser wurde durch den Unfall an der Hand verletzt.
Rhauderfehn-Verkehrsunfall mit verletzter Person Am Freitag, gegen 19:30 Uhr, befuhr ein 26jähriger Mann aus Westoverledingen die Ledastraße in Rhauderfehn in Richtung Backemoor, als ein Reh die Fahrbahn querte und der Pkw-Führer versuchte, diesem auszuweichen. Dadurch kam er von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und wurde leicht verletzt.
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Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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